Botschaft 0406. (Version vom 03.07.2007)
Verheerende Auswirkungen auf Körper und Seele durch Kasteiung und Zwang aus religiösen Motiven

Abgestorbener Baum in einer Wüste.

Der Gottesgeist bietet der inneren Menschheit durch viele Botschaften über einen Künder der Jetztzeit, ein erweitertes geistiges Wissen in verschiedenen Lebensbereichen an, in denen bisher vieles missverstanden wurde, weil sie falsche Informationen aufnahm.

Botschaftsthemen:

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Vorwort des Gottesgeistes:

15 Ein Aufruf Christi über einen himmlischen Lichtboten der Liebe an seine Jünger/innen - die bereits das Gotteswort aufnehmen oder es später, entsprechend ihrer geistigen Weiterentwicklung noch empfangen werden - in allen Lebensbereichen immer den goldenen Mittelweg ohne erzwungene Enthaltsamkeit zu wählen. Bitte macht euch bewusst, dass es möglich ist, den Weg ins Gottesgesetz ohne Zwänge zu gehen. Hören die fanatischen, gläubigen Menschen nicht auf die Warnungen des Gottesgeistes, dann müssen sie einmal damit rechnen, dass sie und ihre Seele einen großen Schaden erleiden. Sie sollten immer davon ausgehen, dass das himmlische Allseinsgesetz der Liebe, keinen Zwang oder diktatorisches Muss kennt!

Wenn bei Menschen auf dem Inneren Weg zu Gott Freudlosigkeit durch Übertreibung aufkommt oder die massive Zurückstellung einer Lebensgewohnheit geschieht, dann sind sie unbewusst getrieben und Opfer ihrer aufgesetzten Zwänge und übertriebenen Gesetzestreue. Ihnen ist nicht klar, dass sie sich dadurch schon im Revier des Widersachers Gottes befinden, der ein strenges, menschenunwürdiges Kommando führt, dem sie kaum entfliehen können. Die Ordnungssucht plagt die Menschen so sehr, dass sie kaum noch zur Normalität zurückfinden können. Sie sind die Knechte ihrer übertriebenen Ordnungsvorgaben und das gleiche Denken geben sie an Menschen weiter, die sich in ihrer Nähe aufhalten. Das kann soweit gehen, dass sie durch diesen aufgesetzten Ordnungssinn, der mit der himmlischen Ordnung nichts gemeinsam hat, keine Chance mehr haben eine echte Herzensfreude zu verspüren. Durch einen sehr streng eingeteilten Zeitplan leben sie wie Marionetten, eingebunden in eine Zeitwelt und vergessen, dass sie selbst noch einen Körper haben, der sich etwas wünschen darf. Das innere Leben verkümmert dabei immer mehr und wird zunehmend blass und leer. So haben sich die unsichtbaren Fallwesen ihren steuerbaren Menschen vorgestellt, der ihnen ein willkommener Diener für ihre kalten, herzlosen Wünsche und Vorhaben ist.

Wollt ihr gutwilligen Menschen euch so unfrei vereinnahmen lassen?

Wenn nein, dann überlegt euch was zu tun wäre. Der Gottesgeist rät euch, endlich Abschied zu nehmen von dieser Überordnung und eigenen Sklaverei, die euch eigenwillige, fanatische Menschen und Künder aufbürdeten. Viele Künder lebten dies unbewusst. Sie waren in ihrer strengen Ordnung gefangen und nahmen sich das Recht, nahe stehende Menschen ebenfalls in ihren Bann zu ziehen und sie nach ihren eigenwilligen Vorstellungen streng zu dirigieren.

Doch durch ihre strenge Übertreibung gerieten sie bei der Wortaufnahme in den Keller des Mischgutes, das menschliche Unterbewusstsein.


20 Aus ihm schöpften sie bereits gespeichertes geistiges Wissen, das auch unzählige Speicherungen aus diesem Leben und früheren Lebensexistenzen der Seele beinhaltet. Es gelangen auch vereinzelt Lebensweisheiten an das Oberbewusstsein, die von Eltern und Vorfahren stammen. Ein gefallener Künder kann in seinen Botschaften lange nicht den Unterschied zum Inneren Wort Gottes feststellen, da er einen Energiekanal angezapft hat, der ihm seine eigenen Speicherungen aus dem Unterbewusstsein wieder frei gibt. Als Mischgut bezeichnet der Gottesgeist ein geistiges Wissen, das mit weltlichen Speicherungen und den vom Gottesgeist gegebenen Liebebotschaften vermischt ist. Dieses sogenannte Mischgut beinhaltet natürlich auch göttliche Energien, deshalb klingt es anfangs noch hoch schwingend. Doch wenn der Künder länger ahnungslos aus dem Unterbewusstsein schöpft, nimmt darin die zweipolige Gottesenergie stetig ab. Bis er eines Tages nur noch einpolige Negativkräfte daraus bezieht und dementsprechend sind seine Durchsagen. Sie haben dann einen weltbezogenen Charakter, da einpolige Kräfte sich nur an der Welt orientieren. Der mediale Mensch bezog fast nur noch weltlich bekanntes Wissen, das bereits in euren geistig - religiösen Büchern steht und von Menschen geschrieben wurde, die an eine Glaubensgemeinschaft gebunden sind.

Solche Durchsagen sind dann auch kein Mischgut mehr, da sie nur einpolige Kräfte beinhalten. Nicht göttliche Durchsagen der einpoligen Art könnt ihr daran erkennen, dass sie nur ein bereits bekanntes Wissen der Welt aufweisen. Bitte merkt euch zur Unterscheidung: In den Durchsagen ausschließlich aus dem Unterbewusstsein sind keine neuen, himmlischen Gesetzesaussagen zu hören bzw. zu lesen.

Deshalb rät euch der Gottesgeist, euch nach Botschaften über selbstehrliche Künder umzusehen, die immer neue Gesetzesaussagen von Gott, der inneren Quelle allen Seins, hervorbringen. Solche Künder sind in ihrem Leben zwar ernst, vergessen jedoch nicht zu lachen, wenn es ihnen danach ist. Sie verspüren und erkennen aus dem göttlichen Ernst, wie sie ohne Übereifer ihr Wissen von den Gottesgesetzen verwirklichen können. Jedoch eine Lebensweise verdrängen, die nicht im Gottesgesetz der Güte und Liebe ist, wird ein weitgereifter Künder, dessen Herz vorrangig Gott gehört, nicht mehr tun wollen.


Vor Strenge und Fanatismus warnte euch der Gottesgeist schon immer, doch ihr überhörtet euer mahnendes Gewissen. Die Seele empfängt zur Korrektur menschlichen Fehlverhaltens feine Impulse, entweder direkt vom Gottesgeist über ihren Lebenskern oder indirekt von reinen Schutzwesen nach dem Gotteswillen. Diese versucht sie mehrmals am Tage an ihren Menschen weiter zu geben. Genauer gesagt, der helfende Gottesgeist mit der weitgereiften Seele ist euer Gewissen.

Den Menschen aus dem Fall dagegen, deren Seele keine Hilfe und Information vom Gottesgeist wünscht, helfen unsichtbar schwer belastete Seelen, um sich in der Welt gut zurecht zu finden. Sie halten sich ständig in ihrer Nähe auf und sind ihre Schutzwesen. Bereits vor der Inkarnation schlossen sie zusammen einen Bund, zur Hilfe und Führung der Seele und ihres Menschen. Die verbündeten, erdgebundenen Fallseelen stehen an der Seite der meist gottlosen, massiv weltbezogenen Menschen, die sie direkt im Oberbewusstsein mit Impulsen steuern. Sie sind im übertragenen Sinn ihr mahnendes Gewissen.


25 Wieder bot euch der Gottesgeist zur weiteren Bewusstseinserweiterung einen Aspekt zum freien Überdenken an, den viele intensiv gottverbundene Menschen verkannt haben, da sie über die unsichtbaren Vorgänge auf der Erde und im Jenseits falsch informiert worden sind. Wer vom unsichtbaren Leben und Wirken der erdgebundenen Seelen mehr wissen möchte, ist herzlich eingeladen, die Botschaft: „0501. Erdgebundenes Jenseits der weltbezogenen Seelen und ihr unsichtbarer Einfluss auf das menschliche Leben“ zu lesen.

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Die Liebe Gottes begrüßt die herzlichen Menschen, die für neues Botschaftswissen aus dem himmlischen Leben offen sind!

Heute wählt der Gottesgeist über ein himmlisches Lichtwesen ein außergewöhnliches Botschaftsthema für jene inneren Menschen, die schon genügend Herzensöl in ihren Lebenslampen vorrätig haben.

Dieses Botschaftsthema des Ich Bin-Liebegeistes bezieht sich auf intensiv gottverbundene Menschen und Sprachwerkzeuge Gottes (Künder), die ihre Aufgabe schon mehrere Jahre erfüllen und für diejenigen, die nach dem Willen Christi das Innere Wort noch erhalten werden. Vieles hätte der Gottesgeist im Ich Bin-Liebewort über sie zu sagen, doch ist dies aus zeitlichen Gründen nicht in einer Botschaftsschrift zu vermitteln.

30 Viele innere Menschen leben hier auf der Erde, um zusammen mit ihrer Seele einen begnadeten Heilsplanauftrag zu erfüllen, der ihr schon im Jenseits bekannt war. Sie können die inneren Impulse ihrer Seele nicht erspüren, weil sie andauernd wichtigeren Beschäftigungen nachgehen, die ihnen im Moment mehr bedeuten.

Viele der intensiv gottverbundenen Menschen spüren schon längst ihre Heileraufgabe oder Künderfähigkeit in sich, doch sie trauen sich nicht den feinen Liebeimpulsen nachzugehen, die ihnen der Gottesgeist immer wieder über ihre hochschwingende Seele anbietet, um im Inneren Wort zugegen zu sein.

Sie wenden sich in ihrem Alltag lieber weltlichen Gegebenheiten zu, die sie natürlich vom inneren Leben wegführen. Sie gehen zwar der Spur ins Innere nach, die Christus ihnen wegweisend vorausging, doch letztlich versagen sie kläglich, um das Innere Wort Gottes aufzunehmen. Sie sind der Meinung, dass sich einmal alles von selbst ergeben wird, da sie ja Christus von Innen führt. Doch es ist nicht so wie sie sich das vorstellen, denn Mensch und Seele sollten zur Aufnahme des Wortes, durch die intensive Verwirklichung der Gottesgesetze, vorbereitet sein. Zuerst sollte das inkarnierte Gotteswesen (Seele) die Bereitschaft haben, aus dem göttlichen Herzensstrom Mitteilungen empfangen zu wollen. Spürt dies ebenso der intensiv gottverbundene Mensch aus seiner Seele und ist bereit sich dem Liebestrom zu öffnen, dann erst kann nach dem Willen Christi, eine Öffnung der Seelenkanäle durch die Lichtboten der Liebe vollzogen werden. Diese führen ihren Auftrag nur nach seinem Willen aus und ermöglichen das Einfließen der Gottesimpulse in das menschliche Gehirn aus dem Ich Bin-Liebestrom.

Viele intensiv gottverbundene Menschen, die beständig in der göttlichen Gesetzesverwirklichung leben, wären schon heute so weit, die Liebestimme zuerst für sich zu vernehmen. Von ihnen könnten sich Künder mit guter Gesetzesdeutung herauskristallisieren, die für die Jünger/innen viele Gottesweisheiten über ihre Sprache empfangen könnten.

Doch so einfach ist das Innere Hören der Gottesstimme für einen herzensoffenen Menschen nicht, auch wenn er dazu bereit ist. Zuerst sollte er mehr über die Zusammenhänge um das Innere Wort Gottes wissen. Ist er darüber noch unaufgeklärt, wartet er vergeblich auf die Einsprache Gottes aus dem Ich Bin-Liebestrom. Hat er sich über aufrichtige Künder informiert, wie die Übermittlung und Aufnahme der feinen, hochschwingenden Gedankenimpulse geschieht, dann kann nach dem göttlichen Willen die Öffnung eines ziemlich reinen Seelenkanals erfolgen. Die ersten, vom Gottesgeist übertragenen Impulse, fließen nur sehr langsam in die Gehirnzellen des Menschen und werden von ihm dann bewusst wahrgenommen. Die Impulse bleiben meist an den vielen einpoligen, weltlichen Speicherungen im Oberbewusstsein hängen bzw. haben große Mühe durch zu kommen. Überwindet sich der gottverbundene Mensch, täglich mehr seine Gedanken und Worte in gesetzmäßiger und hochschwingender Weise zu wählen bzw. auszudrücken, dann reinigt und stellt sich langsam das Ober- und Unterbewusstsein von der niedrig schwingenden und weltbezogenen, einpoligen, in eine hochschwingendere zweipolige Muttersprache um.

35 So könnt ihr euch ungefähr die Aufnahme des Gotteswortes vorstellen, wenn ein intensiv gottverbundener Mensch dafür empfangsbereit ist.

Doch seid vorsichtig mit dem Inneren Hören von göttlichen Impulsen, denn es warten viele unsichtbare Gefahren auf die unerfahrenen medialen Menschen, die euch der Gottesgeist jetzt in dieser Botschaft nicht aufzählen möchte. Sie wurden bereits in anderen Botschaften tröpfchenweise geschildert. Dieses Mal hat er ein anderes Thema zur Übermittlung für wahrheitssuchende Menschen gewählt.

Doch zur sicheren Unterscheidung, ob ein Mensch tatsächlich das Gotteswort in sich empfängt oder nicht, gibt euch der Gottesgeist einen wichtigen Hinweis: Empfängt der mediale Mensch die Gedankenimpulse schnell nacheinander, dann kann er davon ausgehen, dass es sich um die Einsprache einer erdgebundenen, unverbesserlichen Seele handelt. Sie versucht eigenwillig, ohne den freien Willen des Menschen zu beachten, einen unerfahrenen Menschen als ihr Werkzeug einzustimmen und energetisch zu vereinnahmen. Sollte es einem Anfänger im Inneren Wort passieren, dass er ahnungslos eine energielose Seele empfängt, die sich unbedingt bei ihm melden will, ohne seinen freien Willen zu beachten, dann brecht sofort die Verbindung zu ihr ab. Lasst sie nicht mehr an euch heran und bittet sofort Gott um Hilfe und Schutz, damit ihr aus ihrer Schwingungsebene heraus findet!

Bitte geht stets davon aus, dass Gott immer den freien Willen des Menschen beachtet und sich ihm nur langsam in Gedankenimpulsen mitteilt, weil dem zweipoligen Liebestrom auf dem Weg ins menschliche Oberbewusstsein viele störende Einflüsse begegnen und ihn abbremsen. Wer in sich die Impulse nur langsam wahrnimmt, der darf sicher sein, dass die empfangenem Übermittlungen aus der unerschöpflichen Quelle allen Seins, der Liebe Gottes stammen.

Es war eigentlich die Absicht im Heilsplan Gottes, dass viele inkarnierte himmlische Geschwister, den Ich Bin-Liebestrom Gottes immer wieder in sich aktivieren und einmal nach seinem Willen empfangen und zur Aussprache bringen oder auch in Schriftform aufnehmen. Welche Aufnahmeart ein medialer Mensch wählt, spielt keine wesentliche Rolle und ist ihm frei überlassen.

40 Die Aufnahme des Gotteswortes geschah schon früher sehr selten, da das Judenvolk aus dem Stamm David zu äußerlich lebte. Dem Gottesgeist ließen sie fast keine Chance sich in ihnen kundzutun. Deshalb sind auch heute, ein Äon nach dem Leben des Jesus Christus, nur wenig neue Botschaften vom allumfassenden Gesetz Gottes hinzugekommen. Alles konzentrierte sich auf ein Stückwerk von Kundgaben, die meistens später mit dem menschlichen Unterbewusstsein vermischt wurden, da die Künder zu hochmütig lebten. Sie wurden außerdem in ihrer Verwirklichung leichtsinnig, fielen vom Ich Bin-Liebestrom ab und rutschten unbewusst bei der Wortaufnahme ins Unterbewusstsein. Das heißt, durch ihre Überheblichkeit und niedrige Seelenschwingung, konnten sie magnetisch nur das gespeicherte Wissen aus ihrem Unterbewusstsein (genetischer Speicher) hervorholen. Schon erhielten die zuerst sehr guten Künder ein Mischgut.

Dieser Misstand bei Kündern zog sich über Jahrtausende, weil sie die Künderrolle zu leichtsinnig, ohne jegliche Selbstkontrolle auf sich nahmen. Ihre feste Absicht war es schon, immer demütig und bescheiden mit anderen Menschen zu leben. Doch ab und zu überkam sie Stolz und Hochmut, weil sie meinten, welch großartige Menschen sie sind, da sie Gott dazu berief und auserwählte. Ihre Überheblichkeit, weil sie glaubten über unwissenden Menschen zu stehen, verstärkte sich in den Kündern. Sie wurden ab Beginn ihrer prophetischen Rede vom Volk erhoben. Die Jünger/innen setzten ihnen die Krone der Welt auf. Sie huldigten ihnen, ja buckelten sogar vor ihnen, weil sie im Augenblick mehr wussten als sie. Durch ihren Wissensdurst wollten sie ganz nahe beim Volkspropheten leben. Sie machten sich mit vielen allzu menschlichen Schmeicheleien an sie heran und diktierten ihnen später, was sie bei öffentlichen, prophetischen Auftritten zu tun hatten.

Sie nahmen dann meist keine Rücksicht mehr auf das Freiheitsgesetz Gottes und drängten dem Volkspropheten letztlich ihre Meinung auf, die intellektuell und weltbezogen war. Auch ihre äußere gekünstelte und verstellte Lebensart, übernahmen zum Schluss die Volkspropheten und alle ihnen nachfolgenden Menschen.

Auch in einigen religiösen Gruppen wurden die Prophetenansichten ins tägliche Leben aufgenommen. Daraus entstand ein nationaler Kult, der sich durch Verbote und Zwänge, über die ganze Erde wie ein rotes Tuch des Leidens stülpte. Die vielen Volksreligionen der Welt, mit unterschiedlichen Auslegungen der Gottesgesetze, sind dafür der beste Beweis. Dies kann auch in Zukunft immer wieder geschehen, solange Menschen existieren.

Im Jenseits zeigt sich dann das gleiche Bild. Die einstigen religiösen Gruppen leben dort ohne Bewusstseinsveränderung, wieder in ihrer bisherigen religiösen Anschauung zusammen, als wenn es nichts anderes gäbe. Diese Gebundenheit von Menschen und Seelen beleuchtet der Gottesgeist besonders, weil sie sich seit Menschengedenken wiederholt. Auch im Jenseits werden sie wieder gemeinsam ihrer fehlgeleiteten, religiösen Lebensweise nachgehen, die sie in vielen Schulungen und Vorträgen einst aufnahmen, als angeblich übermittelte Gottesweisheiten. Deshalb wird sich im Fallsein ein sehr schleppender und mühevoller Umdenkprozess vollziehen, hin zum göttlichen Gesetzesleben.

45 Im Jenseits versuchen die Schutzwesen, den ehemals fanatisch, religiösen Seelen in der Bildersprache zu erklären, dass sie einer falschen Spur im irdischen Leben gefolgt sind, die sie niemals zu ihrem Ursprung, dem himmlischen Sein zurückbringen wird, wenn sie weiter unverändert in ihrer alten Lebensweise verbleiben.


Das werden sie sich in den jenseitigen, lichtarmen Lebensbereichen schwer vorstellen können, dass sie in ihrer religiösen Bewegung durch eine unvollkommene Lehre, nicht gottgewollt lebten und deshalb noch nicht frei von falschen Verhaltensweisen sind!

Im Gottesgesetz der Freiheit, wurde niemals in alle Ewigkeit eine religiöse Bewegung oder Gruppierung gegründet, in der den Gotteswesen die Allseinsgesetze gelehrt werden. Dieses göttliche Gesetz gilt auch für alle Menschen und erdgebundenen Seelen. Einst werden ihnen die Schuppen von den Augen fallen, wenn sie durch ihre eigene Bereitschaft, die Gesetzesfacetten des himmlischen Seins in sich kennen lernen. Dann erst wird eine stark religiös gebundene Seele auf die Empfehlungen und Ratschläge des Gottesgeistes eingehen, die ihnen nun ihre reinen himmlischen Geschwister als Schutzwesen, in der Bildersprache nach dem Willen Gottes übermitteln. Wir reinen Gotteswesen, in der begnadeten Lichtfunktion eines Schutzwesens, sind nur Übermittler des Ich Bin-Liebestromes Gottes. Dieser verströmt sich liebevoll im Namen und Willen von Christus, dem Schützling mit indirekten Gesetzesbildern, die auf sein erschlossenes Seelenbewusstsein zugeschnitten sind.

Wir haben in unserem himmlischen Lebensgesetz, bei Gesetzesbelehrungen der Ich Bin-Gottheit festgelegt, dass die Mitteilungen uns reine Lichtwesen im Wesenskern unverändert erreichen. Helfen wir z.B. dem Naturreich, dann darf die Gesetzesmitteilung nur über unseren Lebenskern, im ursprünglichen Zustand an dieses weitergeleitet werden.

Wirken wir als Schutzwesen im Fallsein, dann nehmen wir ebenfalls die Gesetzesmitteilungen der Ich Bin-Gottheit in unseren Lebenskern auf und leiten sie auf energetischen Lichtbahnen - wir nennen es den Ich Bin-Liebestrom - direkt an den Schützlings-Seelenlebenskern zum Empfang weiter.

50 Ist der Mensch ein Künder oder empfängt er das Innere Wort Gottes nur für sich zur weiteren geistigen Reife, dann fließt unter Kontrolle von zwei oder mehreren reinen Schutzwesen, die Gesetzesmitteilung zuerst in den Lebenskern der Seele. Hierbei sind wir himmlischen Wesen nur die Lenker des Ich Bin-Liebestromes in die menschlichen Gehirnzellen. Außer der Gottesgeist bittet uns den Liebestrom mit einer Gesetzesmitteilung dem Menschen indirekt, d.h. über uns weiter zu leiten. Dieser Weg der Mitteilung wird vom Gottesgeist des Öfteren gewählt, wenn sich das Werkzeug Gottes nicht in ausreichend hoher Zellschwingung befindet, obwohl der Lebenskern der Seele erhoben schwingt. Ein Grund könnte sein, wenn der Künder physische Schwierigkeiten hat. Trotzdem kann ihn der Gottesgeist indirekt über die Schutzwesen mit Gesetzesinformationen beschenken. Doch die Aufnahme des Gotteswortes bei physischen Schwierigkeiten, sollte nur von erfahrenen Kündern mit weitgereifter Seele gewagt werden, da ihnen sonst von niedrig schwingenden, finsteren Seelen die Gefahr der Beeinflussung droht.

Wie ihr nun erfahren habt, sind die himmlischen Wesen bei Gesetzesbelehrungen des Gottesgeistes nur neutrale Lenker des Ich Bin-Liebestroms. So bleiben sie unpersönlich im Hintergrund und treu im Gottesgesetz. Leider wissen von diesem so wichtigen gesetzmäßigen Zusammenhang nur wenig geistig orientierte Menschen. Mancher Künder glaubt, die ihm bekannten himmlischen Gesetze persönlich lehren zu können, ohne zu wissen, welchen Schaden er seiner Seele antut.

Die Gesetzesbelehrung des Ich Bin-Liebestroms über ein reines himmlisches Lichtwesen, lehnen die meisten Seelen im Tiefschlaf ihres Menschen ab, aber auch die Seelen in den jenseitigen Bereichen, weil sie meinen wir wären für sie nicht zuständig. Sie richten sich ausschließlich auf ihre bisherigen religiösen Führer aus, die ihnen ihr Lebensbild durch viele angelesene und verfasste Bücherweisheiten (auch Bibel) aufbürdeten. Diese Richtlinien sollen sie angeblich von Gott empfangen haben, um sie an die Menschheit zum Nachleben weiter zu reichen, damit sie ins Reich Gottes gelangen können.

So zieht sich deshalb großes seelisches Leid über Tausende von Erdenjahren und etliche, ja unzählige Äonen geistiger Zeitrechnung.

Was soll der Gottesgeist tun, um die unbelehrbaren Gotteswesen heimzuholen?

55 Sie haben alle den freien Willen, den sie auf alle Ewigkeit behalten dürfen. Die Freiheit der Gotteswesen lässt es nicht zu, die schleppende Heimholung zu beschleunigen.

Es ist das traurige Ergebnis der einstigen zuerst sehr guten Volkspropheten, die sich dann über ihre gleichwertigen Geschwister erhoben haben. Plötzlich weissagten sie Geschehnisse, die ihnen Gott im Ich Bin-Liebestrom niemals kündete. Dies geschah immer wieder bei Kündern, die sich bewusst oder unbewusst vom Gottesgesetz der Demut und Bescheidenheit verabschiedeten. Wer sich als geistig gut orientierter und intensiv gottverbundener Mensch in dieser Welt und in den Volksreligionen umschaut, erkennt sofort die vielen Auswüchse des menschlichen Unterbewusstseins als Gesetzesmischgut, das jedoch die Masse des Volkes noch festhält.

Viele fanatische Künder die in ihr Unterbewusstsein fielen, wurden unsicher in ihrem Inneren Wort und merkten, dass die Aussage ihres Gotteswortes immer mehr in allzumenschliche Schilderungen des Weltlebens abglitt. Deshalb gingen sie über, das ihnen bekannte Gottesgesetz persönlich zu lehren. Doch sie ahnen nicht, dass sie sich damit außerhalb des Gottesgesetzes befinden. Das ist ein sehr trauriges Erleben für die weitgereifte Seele, die solch ungesetzmäßige Verhaltensweise ihres Menschen nicht lange billigt und sich oft schnell von ihm zurückzieht, da schon mehrmals von erdgebundenen gleichartigen Seelen eine Besetzung stattfand.

Fanatische Verhaltensweisen von gottverbundenen Menschen, die Gott in ihrem Inneren in Übereile näher kommen wollen, bergen in sich ein ungeahnt hohes Risiko, von ebenso fanatischen erdgebundenen Seelen massiv beeinflusst zu werden. Sie verkennen eine Lebenssituation, da sie keinen greifbaren Maßstab zur Verfügung haben. Ein wertvoller Maßstab zur Annäherung ins Gottesgesetz wäre, den goldenen Mittelweg zu gehen.

Viele werden sich an dieser Stelle fragen, wie ist er zu erkennen?

60 Dies versucht euch der Gottesgeist über einen weitgereiften Künder zu erklären. So ihr diese Empfehlung im folgenden Beispiel annehmen möchtet, kann für euch ohne Übereile, d.h. euer Fehlverhalten (Gesetzesverstöße) im Schritttempo abzulegen, der „goldene Mittelweg“ in verschiedenen Lebensbereichen gefunden werden. Dies gilt jedoch nicht für alle Gesetzesverstöße!

Sind gottverbundene Menschen in Gefahr durch ihre wiederholten Gesetzesverstöße im privaten oder beruflichen Bereich, massiv von finsteren erdgebundenen Seelen beeinflusst und angegriffen zu werden, dann sollten sie sich möglichst, bald oder sofort von ihnen lösen. Das gilt ebenso, wenn durch ihre Gesetzesverstöße anderen Menschen Schaden oder seelisches Herzensleid zugefügt wird!


Nun schildert euch der Gottesgeist ein Beispiel:

Ein intensiv gottverbundener Mensch lebt mehr aus dem Inneren schöpfend. Da er sehr sensibel geworden ist, spürt er sofort, wenn von außen Misstöne auf ihn einwirken oder von Innen ihn ein unangenehmes Gefühl berührt. Will er sich kasteien, dann reagiert sein Unterbewusstsein mit Gegenwehr, da es nicht einverstanden ist mit seiner freudlosen Lebenseinstellung. Es beginnt zu rebellieren. Unterdrückt der Mensch einen Wunsch, trotz seines starken Verlangens etwas erleben zu wollen, dann entsteht eine freudlose Zeit für seinen Zellkörper. Dieser möchte sich jedoch durchsetzen, kann es aber nicht, da der fanatische Mensch religiöse Vorschriften viel wichtiger sieht. Er nimmt zwar zur Kenntnis, dass es besser wäre dies und jenes sich noch einmal zu erfüllen und es langsam zu lassen, doch er sieht im Bild immer sein vorgegebenes Ziel, das ihm unter Umständen ein sich selbst kasteiender, religiöser Führer vorgab. Im Augenblick der Entscheidung wählt jedoch der engstirnige Mensch wieder sein religiöses Zielbild. Dennoch geben seine Zellverbände nicht gleich auf und melden sich zu Wort, um eine ihnen lieb gewonnene Lebensart doch noch einmal zu erleben. In ihrem kleinen Bewusstsein begreifen sie nicht, weshalb der Mensch ihnen ihre Freude am Leben wegnimmt und versuchen sich in einem bestimmten Zellenverband durchzusetzen. Sie stellen sich quer, indem sie keine große Bereitschaft mehr zeigen ihre Aufgaben gut zu erfüllen. In dieser kasteienden Lebensphase erfährt der Mensch dauernd unangenehme Reaktionen seiner Körperzellen. Erst wenn er begreift, dass er sich nicht gottgewollt verhält und seinen Zellen doch noch etwas Freudiges zugestehen sollte, ändert sich allmählich sein unpässlicher Zustand oder eine Erkrankung vergeht, die von rebellierenden Zellverbänden ausgelöst wurde.

65 Der goldene Mittelweg sollte in jeglicher Lebensweise ohne Kasteiung eingeschlagen werden. Liegen wir in einem Lebensbereich noch nicht im Gottesgesetz, sollten wir uns nach und nach überwinden unsere Schwächen abzulegen.

Kennt sich ein Mensch mit innerer Hingabe noch nicht gut im Gottesgesetz aus und weiß nicht, dass z.B. eine zärtliche und herzliche geschlechtliche Vereinigung zwischen Frau und Mann gottgewollt ist - jedoch er lebt noch gegenteilig und zieht bewusst die Enthaltsamkeit vor - dann wäre ihm anzuraten sich zu fragen, warum er so ein freudloses, ungesetzmäßiges Leben bevorzugt.

Meistens wollen religiöse Menschen durch ihre geschlechtliche Enthaltsamkeit vor anderen gut dastehen und glauben dadurch, ein ganz besonderer Mensch vor Gottes Angesicht zu sein. Sie reden sich ein, so rein wie die himmlischen Wesen zu sein. Da ihnen ihr wahres Leben nicht bekannt ist, verleugnen sie ihr inneres Wesen (Seele), das sich im Himmelreich niemals in einem Lebensbereich kasteit hat. Bitte nehmt zur Kenntnis, dass die himmlischen Dualwesen sehr beglückt sind, wenn sie sich in einer herzlichen Verschmelzung ihrer Lichtkörper befinden.

Die himmlischen Wesen erfahren genau den Grenzpunkt ihres Handelns, den ihnen die unpersönliche Ich Bin-Gottheit sofort mitteilt, damit sie keinen Schaden erleiden. Sie haben immer die Freiheit eine Warnung weiter zu missachten, doch sie erleben dadurch einen Schwingungsabfall, wodurch sie sich bei fortwährendem Verstoß nicht mehr auf ihrem Planeten halten könnten.

Dies wäre das schmerzliches Ergebnis ihrer Unnachgiebigkeit, die aber nur selten vorkommt bei den noch nicht so weit gereiften Gotteswesen, da sie noch zu wenig Kenntnisse und Selbsterfahrungen im göttlichen Leben haben. Ihren Irrtum korrigieren sie meist bald und reihen sich wieder gerne in unser mildes und verständnisvolles Lebensgesetz der himmlischen Einheit ein.

70 Dagegen haben es die gottverbundenen Menschen durch ihre Unwissenheit von den Gottesgesetzen sehr schwer zu erkennen, ob sie im oder außerhalb des Gesetzes leben. Dies kann sich aber durch intensive Gottverbundenheit ändern, da die weitgereifte Seele die Führung des Menschen immer mehr übernimmt. Sie steuert mit der Hilfe des inneren Liebegeistes, Gott im Ich Bin, ihren Menschen in die Richtung des Gottesgesetzes. Erst wenn er sich mehr von seiner Seele führen lässt - dies erfordert viele Selbsterkenntnisse auf dem Inneren Weg zu Gotteshöhen - verspürt er die inneren Impulse zum goldenen Mittelweg. Die Seele will mit ihrem gottverbundenen Menschen ohne Kasteiung leben, da sie aus Erfahrungen früherer irdischer Leben genau weiß, wie gefährlich Enthaltsamkeit für sie sein kann.

Sie spürt sofort, wenn sich ihr Mensch zu etwas zwingt, um unbedingt in kurzer Zeit persönlich etwas Bestimmtes zu erreichen. Darunter leidet sie sehr, da sie im himmlischen Leben keinen Zwang kannte. Jedoch ihr Mensch hat noch nicht begriffen, dass es im Leben besser ist ohne Zwang etwas zu lassen, das nicht im Gottesgesetz liegt.

Ein Mensch der den goldenen Mittelweg gehen will, um Gott Stück für Stück in seiner Seele und auch in seinem Bewusstsein näher zu kommen, der wird von Innen verspüren, wann es angebracht ist, sich noch einmal etwas Ungesetzmäßiges zu genehmigen. Er wird diesen Impulsen aber erst folgen, wenn er sicher ist, dass dieser Wunsch noch sehr in ihm drängt. Dies geschieht immer wieder in seinem Leben und bald wird er merken, wie gut es war, sich schrittweise dem Gottesgesetz angenähert zu haben.


Nachfolgend bietet euch der Gottesgeist, durch einen Lichtboten des himmlischen Lebens, ein weiteres Beispiel zum Nachdenken an. Daraus könnt ihr vielleicht einige neue Erkenntnisse für ein gottgewolltes und sicheres Verhalten auf eurem Inneren Weg sammeln. Der Gottesgeist rät euch eine sofortige Enthaltsamkeit einer lieb gewonnenen, ungesetzmäßigen Lebensweise zu vermeiden. Doch ihr solltet darauf achten, dass ihr damit keinem anderen Menschen Schaden und Leid zufügt. In eurem Tun bittet mehrmals um Gottes Schutz, falls es euch in dieser Situation gelingt. Es sollte euch jedoch bewusst sein, dass ihr euch durch diese niedrig schwingende Verhaltensweise in die Gefahr begebt, von finsteren Seelen energetisch vereinnahmt zu werden. Der Gottesgeist macht euch nichts vor und weist euch darauf hin, dass ihr auf einer ungesetzmäßig geschaffenen Welt lebt. Er kann euch nur mit Schutz und Führung beistehen, wenn ihr euch in diesem Augenblick im Gottesgesetz befindet.

Beispiel: Ein Mensch war länger fanatisch einer beliebten Sportart sehr aufgeschlossen. Nun kommt er auf dem Inneren Weg zu der Erkenntnis, dass seine sportliche Betätigung nicht im Gottesgesetz liegt, da sie ein Kampf- und Leistungssport mit hohen körperlichen Anforderungen ist. Er hat diese Sportart lange ausgeübt und viel Freude dabei gehabt. Nun erfährt er über einen Künder, dass seine begeisterte sportliche Betätigung nicht Inhalt des göttlichen Lebens ist, da niemals ein himmlisches Wesen gegen ein anderes kämpfen will.

75 Natürlich haben wir auf unseren himmlischen feinstofflichen Planeten auch Spiele, doch diese sind nicht als Leistungssport zu sehen. Wir lieben Gesellschaftsspiele die uns viel Freude bringen, doch alles verläuft im Harmoniegesetz des himmlischen Lebens. Wir sind sehr glücklich, wenn es uns gelingt im Spiel gut zu sein. Doch unsere Person will nie im Vordergrund erscheinen, um dadurch Lob und Anerkennung zu erhalten. Nein, solches Lebensprinzip kennen wir nicht. Wir begegnen uns in Spielen die uns fröhlich stimmen und sehr erheitern, da wir stets heitere Lichtwesen sind. Diese Lebensart stammt von unseren himmlischen Schöpfungseltern, die ebenso erheitert mit uns spielten. Dies haben wir von ihnen in unser harmonisches Leben übernommen und sogar noch erweitert.

Könnt ihr euch dies ungefähr vorstellen?

Wenn ja, dann freut euch schon jetzt auf euer himmlisches Leben, das sehr abwechslungsreich und erheiternd sein wird, vor allem wenn wir uns im Spiel begegnen.

Nun kommt der Gottesgeist über einen himmlischen Lichtboten, zurück zu der Schilderung eines ehemals fanatischen Sportlers, der seine Sportart sehr liebte und die sein Hauptinteresse im Leben war. Durch sein dazu gewonnenes geistiges Wissen wurde er allmählich einsichtiger. Eines Tages verabschiedete er sich von seinem Lieblingssport, jedoch mit einem wehen Herzen. Er fand zum geistigen Leben und es erfreute ihn das Innere Gotteswort über verschiedene Künder sehr. Er nahm sich vor, sich nicht mehr mit der früher geliebten Sportart zu beschäftigen. Dies hielt er jedoch nicht lange durch. Er sah ein, dass es unmöglich ist, sich schnell von seinem Lieblingssport zu verabschieden, den er so lange ausgeübt hat. Er nahm sich vor den goldenen Mittelweg anzustreben. Das gelingt auch einem gottverbundenen Menschen nicht gleich auf Anhieb.

Er schaute zuerst noch sehr interessiert in den Zeitschriften die neuesten Sportinformationen an. Dann nahm sein Interesse schrittweise ab, weil seine Seele ihn immer wieder warnte sich mehr zurück zu nehmen. Der Mensch spürte nach seiner intensiven Betrachtung der Sportereignisse, dass er in dieser Zeit seine Lebensenergien verminderte. Dies geschah deshalb, weil sich seine Seele in die Nähe ihres Lebenskerns zurückzog. Eine weitgereifte Seele kann das tun, wenn sie etwas Ungesetzmäßiges bemerkt. Dies verspürt der auf dem Gottesweg voranschreitende, sportbegeisterte Mensch nun als unangenehmes Gefühl. Dennoch geht noch ab und zu sein Blick zu interessanten Sportsendungen, die ihn noch kurz erfreuen, obwohl er genau weiß, dass es diesen Kampfsport im himmlischen Leben nicht gibt.

80 Er bittet um die Gotteskraft von ihm immer mehr wegzukommen und kann so schrittweise sein Interesse vermindern. Eines Tages stellt er erfreut fest, dass er nicht mehr fanatisch den sportlichen Ereignissen ausgeliefert ist. Er kann ohne weiteres längere Zeit ohne ihn verbringen.

Nur noch ab und zu lenkt er seinen Blick auf eine sportliche Veranstaltung und stellt dabei erfreut fest, dass sie ihm nicht mehr die frühere überschwängliche Begeisterung bringt. Er schaut nun die Fernsehübertragungen mit ganz anderen Augen an. Manchmal freut er sich noch am Spiel einer bekannten Mannschaft, die er am Liebsten gewinnen sehen möchte, weil er den Spielern viele Sympathien entgegenbringt. Er liest noch gerne sportliche Berichterstattungen, worin einige Spieler charakterlich hochgehoben werden. Diese ziehen ihn noch an und er verfolgt sie am Bildschirm wie sie spielen und sich geben. Doch des Öfteren macht er eine enttäuschende Feststellung, weil sie sich ganz anders geben, wie er über sie informiert wurde und daraus folgend einschätzte. Solch eine wichtige Erkenntnis braucht ein sportbegeisterter Mensch, weil er durch seine Sympathien für eine Mannschaft oder einen Spieler seine Lebensenergien an sie abgibt. Dies möchte natürlich seine Seele nicht, die jedes Energiefünkchen sammelt, um Gott in ihrer Seelenschwingung näher zu sein.

Diese Gesetzmäßigkeit weiß kein sportbegeisterter Mensch auf dem Inneren Weg zu Gott, da bisher kein Künder die personenbezogenen Verhaltensweisen der Menschen und die daraus entstehenden unsichtbaren, energetischen Vorgänge und Wirkungen in sich erfassen konnte.

Bitte macht euch bewusst, der Mensch lebt bereits ab dem Zeitpunkt seiner Geburt im personenbezogenem Lebensprinzip, das sich die gefallenen Gotteswesen entgegen dem unpersönlichen, himmlischen Lebensgesetz geschaffen haben. Ihnen ist ihre Person sehr wichtig, deshalb legen sie viel Wert darauf im Vordergrund zu stehen und auch bewundert zu werden. Aus dieser Lebensweise entstanden Spiele und Sportarten, bei denen jeder Spieler oder Sportler mit seiner hervorragenden Leistung und Darbietung glänzen will, um andere zu überbieten. Immer wieder gehen aus den verschiedenen Sportarten und Mannschaften einzelne überragende Spieler (Perfektionisten) hervor, die Weltberühmtheit erlangen und von begeisterten Zuschauern aus ihrem kühlen Verstand vergöttert werden. Berühmte Menschen wollen gerne im Rampenlicht stehen und durch die Berichterstattungen der Medien über sie, weiter im Gespräch bleiben. Die Sympathien der Bewunderer bringen ihnen enorme Lebenskräfte, jedoch nur ungesetzmäßige einpolige. Diese werden sie aber bald wieder los, denn hinter ihnen stehen viele verbündete Seelen, die nur darauf warten, dass ein Mensch mit einer besonderen Leistung wieder hochgehoben wird und sie über ihn Unmengen von Energien beziehen können.


Ihr werdet vielleicht nun ausführlicher wissen wollen, weshalb bisher kein Künder diese unsichtbaren Gesetzmäßigkeiten vom Gottesgeist so umfassend und detailliert empfangen konnte?

85 Dies ist so zu verstehen: Lebte ein Künder selbst ohne sportliche Betätigung und ohne eine große Begeisterung für Sportarten, Sportler und Mannschaften, dann kann er die Begeisterung eines anderen Menschen nicht gut verstehen. In ihm stehen deshalb keine Informationen zur Verfügung, die der Gottesgeist für eine Mitteilung über eine bestimmte Thematik abrufen kann. Deshalb konnte der Gottesgeist über die unsichtbaren, energetischen Vorgänge eines personenbezogenen Lebens keine ausführlichen und detaillierten Erklärungen geben. Dabei ist besonders wichtig, dass der einst sportbegeisterte Künder bereit ist, seine gegensätzliche Verhaltensweise, die ihn immer wieder aus der gottgewollten Harmonie brachte, mehr zu beleuchten. Er spürte bei seiner überschwänglichen Begeisterung für eine Mannschaft oder einen Spieler deutlich, dass er einen enormen Energieverlust erlitten hat und später, noch längere Zeit nach dem Spiel, nervlich verkrampft war. Das nimmt aber erst ein für die göttlichen Kräfte sensibel gewordener Mensch wahr. Deshalb ist es ihm auch möglich den Unterschied der Kräfte festzustellen und daraus Schlüsse für sich zu ziehen. Hat er mehrmals einen Energieverlust durch seine Sportbegeisterung erlitten, dann ist er daraus gereift und wird sich in Zukunft immer mehr im harmonischen Liebestrom Gottes aufhalten wollen.

Doch auch einem Künder mit ständiger Aufnahme der göttlichen Liebesprache oder einem Menschen auf dem Inneren Weg, wird es trotz seines Wissens über eine ungesetzmäßige Sportart und sein falsches Verhalten nicht gelingen, seine frühere Begeisterung sofort auf die Seite zu stellen und abzulegen.

Alles braucht seine Zeit zur Überwindung und Veränderung, so wie es auch in allen anderen ungesetzmäßigen Verhaltensweisen der Fall ist. Der Mensch benötigt zuerst seinen Vorsatz zur Veränderung. Dann beginnt der Kampf mit seinen Speicherungen im Ober- und Unterbewusstsein, die ihn bisher steuerten. Doch ohne die göttliche Hilfe schafft er es nicht, weil seine Seele zuerst mehr zweipolige Kräfte in sich benötigt, um über den Einpoligen der Welt zu stehen. Deshalb bedarf es der ständigen Ausrichtung auf Gott im Ich Bin, um schrittweise die einpoligen, negativen Lebensweisen der Fallwelt abzulegen.


Nun spricht der Gottesgeist über einen Menschen, der sich auf dem Inneren Weg zu Gott befindet und eines Tages Schwierigkeiten mit der Verwirklichung seines Gesetzeswissens hat. Er spürt auf einmal keine Lebensfreude mehr, wie es manchmal bei Herzensmenschen bei der Umorientierung auf das Gottesgesetz geschieht. Dieser Zustand tritt deshalb ein, weil die erst erwachte Seele für die Rückkehr ins Himmelreich an ihren Menschen zu hohe Anforderungen stellt, welchen er aber nicht gleich nachkommen möchte. Deshalb entsteht auf der Gefühlsebene ein erbitterter Kampf zwischen dem Menschen, dem Bange wird seine weltlichen Freuden zu verlieren und seiner Seele, die über sein lasches Verhalten in dem ihm bekannten Gesetzeswissen und seine stetige Weltbezogenheit traurig reagiert.


Die Seele selbst erhält dann nachts im Tiefschlaf des Menschen ernste Ermahnungen vom Gottesgeist, sich mit ihm noch zu gedulden. War sie jedoch bisher noch massiv mit fanatischen Verhaltensweisen verpolt, kann sie im Moment nicht anders, als ihren Menschen so drängend mit Impulsen zu steuern. Aus diesem Grund ist der Mensch oft unbewusst traurig und hat Angst in der neuen Lebenssituation, weil er glaubt, zu viele innere und äußere Veränderungen auf einmal tun zu müssen, um den göttlichen Willen korrekt zu erfüllen. Diesen Zustand bürdet ihm aber nur die heimkehrende Seele auf, die noch fanatische Speicherungen aus früheren Leben hat.

90 Gott rät allen gefallenen Wesen eine schrittweise Heimführung an, damit keine Seele und ihr Mensch die Freude im Leben verliert. Deshalb rät der Gottesgeist allen Menschen auf dem Inneren Weg, sich nicht zu kasteien. Sollte einmal eine Freudlosigkeit aufkommen, dann spürt in euch hinein und genehmigt euch eine Freude, auch wenn sie nicht im Gottesgesetz schwingt, jedoch keinem anderen Menschen schadet.


Die folgende Verhaltensweise rät der Gottesgeist einem unzufriedenen und traurigen Menschen an. Befindet er sich in seiner düsteren Lebenssituation, dann wäre es gut, wenn er sich durch eine Aufheiterung ablenkt. Die vorübergehende Ablenkung gibt ihm neue Hoffnung, eine ausweglose Situation zu überbrücken und zu lösen. Die schweren Gedanken die er hatte werden weniger, wenn er z.B. eine harmonische Musik hört oder eine Sportsendung ansieht. Das Unterbewusstsein reagiert dabei hocherfreut und der Mensch zieht aus ihm gespeicherte Informationen und Kräfte an, die ihn in der Schwingung vorübergehend erheben. Diese zwischenzeitliche Ablenkung in schwierigen Lebensphasen begrüßt der Gottesgeist, da sich die Seele vorübergehend sammeln und Zeit gewinnen kann, um mit ihrem Menschen ein Problem zu lösen. Doch sich andauernd mit weltbezogenen Sportereignissen oder mit meist einpoligen Musikstücken abzulenken, ist nicht der göttliche Wille.

Der gottverbundene Mensch sollte sich bewusst sein, dass Gott auf seine Bitte zur Hilfe wartet, die er dann im Unsichtbaren und Sichtbaren einleitet. Erst dann kann er ihm Beistand leisten. Die Gesetzmäßigkeit des freien Willens lässt Gott keine andere Möglichkeit. Dies wissen die wenigsten gottverbundenen Menschen. Sie nehmen fälschlich an, wenn sie gläubig sind und Gott lieben, dann erhalten sie ohne dafür zu bitten stets den Gottesbeistand und seine Führung. Nein, aus dem oben genannten Grund ist die Tatsache eine andere.

Vergesst bitte nie Gott um Hilfe zu bitten, dann wird er versuchen alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um euch eure Bitte zu erfüllen, so sie in seinem Gesetz liegt.

Ein von den Gottesgesetzen ahnungsloser und unwissender Mensch, kann sich nicht vorstellen ohne Zeitgefühl zu leben, so wie es die Lichtwesen tun. Sie erleben ihre Freude und Glückseligkeit viel intensiver und länger andauernd. Der Mensch dagegen kann sie nur kurz, in wenigen Augenblicken erleben, da das menschliche Wahrnehmungsvermögen von den Fallwesen nur für einen Augenblick programmiert wurde. Das ist bei den himmlischen Wesen anders. Sie können ohne Zeitgefühl einen außergewöhnlichen Glückszustand, der ihnen am Herzen liegt, beliebig verlängern. Sie brauchen sich nicht durch verschiedene Handlungen aufheitern, da sie immer ausgeglichen im Glückszustand leben.

95 Der Mensch sollte jedoch nicht gleich auf eine niedrig schwingende, weltliche Freude und einen Genuss verzichten, was ihm momentan noch etwas bedeutet. In langsamen Schritten sollte er sich davon lösen. Erlebt ein gottverbundener Mensch z.B. eine vorübergehende Krankheitsphase oder seine partnerschaftliche Beziehung lässt zu wünschen übrig, so kann er in solch einer Situation natürlich eine Ablenkung suchen. Dies ist auch gut so, denn sonst käme er aus dem Grübeln nicht mehr heraus und er würde sehr tief in der Schwingung abfallen.

Doch ein Mensch auf dem Inneren Weg zu Gott sollte sich intensiver fragen und beleuchten, weshalb er unbedingt eine Ablenkung braucht! Erkennt er mit der Gotteshilfe den Grund, dann sollte er seine äußere Situation mehr unter Kontrolle bringen. Sind es Ehe- bzw. Partnerschaftsprobleme, dann kann er mit der Hilfe seines Gesetzeswissens versuchen, die disharmonische Lebenssituation zu ordnen. Meistens ist das ein Grund, weshalb gottverbundene Menschen erkranken.


Dies war ein kleiner Abstecher zu größerem geistigen Wissen, um verschiedene unbewusste Verhaltensweisen besser erkennen, aufdecken und in den Griff bekommen zu können.

Wenn sich der Mensch gut kennen gelernt hat, weiß er genau wo seine Schwachstellen sind. Dies ermöglicht ihm schneller umzuschalten und Vorsorge zu treffen, um sich gottgewollt und gesetzmäßig in einer Situation zu verhalten. Soweit zu kommen, das rät euch der Gottesgeist.

Wer den Inneren Weg zu Gott sehr ernst nimmt, der wird sich mit der erbetenen Gotteshilfe ständig bemühen nach einer guten Lösung zu suchen, wie er am besten von einer Ungesetzmäßigkeit frei werden kann. Dies wird ein sportbegeisterter und gottverbundener Mensch auch tun wollen. Er wird seine Sucht hinterfragen und einige Gründe dafür finden. Diese werden ihm aber erst sichtbar, wenn er bereit ist sie anzuschauen. Sein sportliches Interesse lässt so immer mehr nach, weil er bereit ist, sich weiter auf das Gottesgesetz zu orientieren und es auch zu leben.

100 Seine Seele gibt ihm immer wieder zu verstehen, dass er langsam seine Begeisterung zurücknehmen sollte. Dies spürt er zunehmend deutlicher. Doch sie überlässt ihrem Menschen selbstverantwortlich die Entscheidung, wann er sich von seinem Lieblingssport ganz verabschieden will. Sie ist natürlich traurig, wenn ihr Mensch sich gerne immer wieder die Sportsendungen anschaut oder -Nachrichten liest. Doch sie toleriert sein Interesse, da sie genau weiß, wenn er keine menschliche Freude mehr hätte, dann käme sie auch nicht in den Genuss einer weiteren geistigen Entwicklung. Die totale Kasteiung des Menschen bringt seine Zellen in Freudlosigkeit und er kann sich dadurch nicht weiter geistig entwickeln und seine Seele auch nicht.

Deshalb bittet der Gottesgeist die inneren Menschen, sich in keiner Weise zu etwas zu zwingen. Ein gottverbundener Mensch kann nur aus Liebe zu Gott etwas lassen!

Ist er noch nicht dazu bereit, weil er sonst keine freudige Betätigung mehr hätte, sollte er immer wieder Gott bitten, ihn dafür in anderen Lebensbereichen noch näher in das ihm bekannte Gottesgesetz zu führen. Dann erhält er auch die Kraft dazu. Wenn er sich weitgehend mit seiner Seele vergeistigt hat und schon vom inneren Liebestrom schöpfen kann, dann erkennt er allmählich wie sinnlos es ist, sich noch mit ungesetzmäßigen, vergänglichen Lebensfreuden zu befassen. Er wird sich immer mehr dem Gottesgesetz unterstellen wollen, da seine Seele in ihm immer mehr wirkt und er sie schon ziemlich deutlich verspürt. Sie schaltet sich vermehrt in sein Leben ein und übernimmt das Ruder auf dem menschlichen Schiff. Ihr verhilft der Gottesgeist, ein gesetzmäßigeres Leben über ihren Menschen zu führen.

Eines Tages ist es dann soweit. Der einst fanatisch sportbegeisterte und nun gottverbundene Mensch, kann seinen Lieblingssport schon fast loslassen, auch wenn er sich ab und zu noch dafür interessiert. Inzwischen zieht er andere Gegebenheiten vor, weil er erkannt hat, dass sie ihm im Leben bedeutsamer sind. Dies ist ein Zeichen, dass der Mensch seinen früheren Fanatismus fast überwunden hat, weil er sich von geistigem Wissen stärker angezogen fühlt.

So können erfolgreiche geistige Schritte auf dem Inneren Weg zur Gottesnähe gegangen werden.


105 Dieses Beispiel gilt für viele menschliche Lebensbereiche, die sich noch nicht im Gottesgesetz befinden, die jedoch der intensive Gotteswanderer aus Überzeugung einmal lassen wird.

Dies gilt ebenso im Bereich der Musik. Viele gottverbundene Menschen wissen noch nicht, dass die menschliche Schöpfung von den zerstörerischen Fallwesen auf einpoligen Negativkräften geschaffen wurde. In dieser einpoligen Schöpfung war es nicht vorgesehen, Töne in zweipoliger himmlischer Gesetzesweise zu spielen. Nur selten sind Töne bei musikalischen Darbietungen zu hören, die im zweipoligen himmlischen Prinzip erklingen. Dies ist einer traurige Erkenntnis für Menschen, die sich beruflich dafür fast ihr Leben lang engagiert haben. Für Menschen die aus dem Fall stammen, wird die einpolig gespielte Musik keinen inneren Widerstand hervorrufen. Doch für bereits sensitive gottverbundene Menschen mit einer weitgehend offenen Seele für das zweipolige Gottesgesetz, sind einpolige Schwingungen störend und sie spüren unbewusst diesen Tönen gegenüber eine Abneigung. Früher als ihre Seele noch ziemlich mit einpoligen Schwingungen belastet war, besuchten sie noch mit großer Freude Orchesterkonzerte, Opern- und Operettendarbietungen oder liebten Unterhaltungsmusik, wo für sie unwissend, hauptsächlich einpolige Töne gespielt wurden.

Nun werden aber die Musikliebhaber und Musiker irritiert sein und fragen, warum Gott diese einpolige Welt existieren lässt, obwohl das himmlische Leben auf zweipoligen Kräften aufgebaut ist?

Diese Frage kann euch der Gottesgeist verständlich beantworten.

Jene himmlischen Wesen, die ein geteiltes Reich anstrebten, mussten sich zuerst von unserer himmlischen Schöpfung entfernen, das heißt, magnetisch abgestoßen werden. Dies konnte aber erst geschehen, als sie sich in eine andere Lebensweise veränderten. Sie wussten aus den Vorschöpfungen, dass statt eines zweipoligen Lebensprinzips, auch ein einpoliges möglich ist. Dieses kann jedoch nur begrenzt existieren und verliert, je länger die Schöpfung dauert, enorme Energien innerhalb des Plasmas. Nur der Negativ-Liebestrom allein, kann im Fallsein kein beständiges immerwährendes Leben ermöglichen. Dies haben wir in den himmlischen Vorschöpfungen mit Bitternis erfahren müssen.

110 Bitte versucht euch die energetischen Vorgänge im Himmelreich und dem Fallsein so vorzustellen. Der gesetzmäßige Liebestrom Gottes aus der Urzentralsonne beinhaltet immer zwei Hauptkräfte Positiv und Negativ. Das sind zwei in sich noch mal unterteilte Strahlen, die zu einem Strahlenstrang zusammengefasst sind, d.h. sie wirken so gebündelt auf alles himmlische Leben aufbauend und bewahrend.

Doch im Fallsein wollten die abtrünnigen Gotteswesen anders leben. Sie wussten im Voraus, dass ihre Welten einmal wieder aufgelöst und ins himmlische Sein zurück geführt bzw. magnetisch von der Urzentralsonne angezogen werden. Deshalb wollten sie in ihren begrenzten Welten nur von dem Negativ-Lichtstrahl leben, der innerlich auch aus den zwei Urteilchen Plus und Minus besteht. Dieser gravierende Unterschied zu unseren gemeinsam aufgebauten himmlischen Welten, macht nun den tief gefallenen Wesen sehr zu schaffen, weil sie kurz vor der Zeitenwende keine Energien mehr für ihre Planetensysteme und auch für sich mehr besitzen.

Diesen Energiemangel versuchen die himmlischen Wesen ständig auszugleichen, indem sie sich hier auf der Erde, dem tiefst schwingenden Planeten im Fallsein, abwechselnd inkarnieren. Diese Hilfsmassnahme ist nur bis zum Zeitpunkt des ES WERDE erforderlich. Es ist eine notwendige Reinigungsmaßnahme der vier Elemente, damit später wieder höher entwickelte Wesen den Planeten und das Sonnensystem bewohnen können. Ein erdgebundenes Jenseits, voll gefüllt mit unverbesserlichen Seelen, wird es dann nicht mehr geben.

Dieses Wissen ist sehr wichtig für gottverbundene Menschen, die nicht verstehen, warum es nur den Negativstrahl im Fallsein gibt und die Menschheit mit ihm leben muss. In einem gottverbundenen Menschen ändert sich allmählich das Kräfteverhältnis, weil er über seine Seele immer mehr zweipolige Kräfte aus der Urzentralsonne anzieht, durch intensive Herzensgebete und Verwirklichung der ihm bekannten göttlichen Gesetze. Bleibt weiter so darauf ausgerichtet, um nach dem irdischen Leben von der Urzentralsonne direkt ins Himmelreich angezogen zu werden. Dies wünscht euch der universelle Liebegeist sehr herzlich!


Nun, die gefallenen himmlischen Gotteswesen hatten das Ziel, in einer einpoligen Welt ihr Glück zu suchen. Es gab viele offene Wünsche, die sie sich in einer neuen Welt ihrer Vorstellung erfüllen wollten. Dieses Ziel verfolgten sie emsig. Sie versuchten mit ihren himmlischen Planeten und Sonnen oder Teilen von ihnen, außerhalb des himmlischen Energieplasmas zu kommen. Die Neuordnung außerhalb des himmlischen Seins gelang ihnen erst nach unvorstellbar langer Äonenzeit. Es bildeten sich im Fallsein - so wird die niedrig schwingende Schöpfung auf vorgegebene und begrenzte Äonenzeit genannt - neue eigene Welten (Galaxien).


115 Der Gottesgeist wiederholt zum besseren Verständnis: Die abtrünnigen Gotteswesen mussten zuerst eine uns fremde Lebensweise länger praktizieren, damit ihre Lichtkörper von den himmlischen Evolutionsplaneten abgestoßen werden konnten. Dies verursachte natürlich ein enormes Durcheinander im himmlischen Sein und zog ein unendlich großes Leid der himmlischen Wesen nach sich. Hiervon wisst ihr noch sehr wenig. Einmal, so es die Zeit erlaubt und ihr noch den Planeten bewohnt, kann euch der Gottesgeist über den Künder, noch umfangreicher von den katastrophalen Lebensverhältnissen der himmlischen Wesen, durch die Abtrennung der Schöpfung berichten. Ihr erfahrt jetzt aber zuerst das geistige Wissen, das euch früher in das himmlische Sein zurückbringen kann, vorausgesetzt ihr seid dazu bereit, euch ernsthaft auf den Heimweg zu begeben.

Die abtrünnigen himmlischen Wesen suchten ihr Glück vorübergehend in der Gottferne. Ihre Welten existierten nur auf dem einpoligen Negativprinzip. Die niedrigst schwingenden Wesen haben alles getan, um noch weiter vom inneren Gotteslicht abzufallen, indem sie sich feststoffliche Welten aufbauten, in denen sie physische Körper zum hineinschlüpfen der Seele schufen. Dies war ihr vorprogrammierter Untergang, da solch ein Leben nur auf Selbstzerstörung und Zerfall aufgebaut war. Das wussten sie auch und dennoch entschieden sie sich für dieses unwürdige und leidvolle Leben.

Ihr jetziges Lebensprinzip baut immer auf die Führung durch Menschen. Dies gibt es im zweipoligen Lebensprinzip des himmlischen Lebens nicht, da wir zu der guten Erkenntnis gelangten, dass persönliche Führung immer in Herrschsucht endet und sich Untertanen schafft.

Wir entschieden uns für eine unpersönliche Schöpfung, die aus einem größten universellen, genialen Speicherzentrum besteht. Wir nennen es für euch in herunter transformierter Übermittlung, die unpersönliche Ich Bin-Gottheit. Aus ihr erhalten wir alle Lebensweisheiten zu unserem fortwährenden Evolutionsleben. Sogar die höchsten Liebeempfindungen unserer geliebten Schöpfungseltern sind darin gespeichert und abrufbar. So leben wir frei unser selbstständiges Leben, das ohne Einmischung in den privaten Lebensbereich anderer Wesen abläuft und auch frei von der Beeinflussung der Ich Bin-Gottheit ist. Doch wenn wir Hilfe benötigen und es ist uns auf unserer momentanen Evolutionsstufe in der Gesetzesauslegung etwas nicht verständlich, dann bitten wir demütig die höchste Demut Gott um Ratschläge. Sie bekommen wir immer, da unsere Schöpfungseltern darin alle ihre Erfahrungen ihrer vorherigen Evolutionen, aus großer Herzensliebe zu uns ihren Nachkommen, ihren Söhnen und Töchtern speicherten.

Wollt ihr wieder in unserer zweipoligen Lebensart leben, dann beeilt euch, ehe vor dem ES WERDE der „letzte Zug“ in Richtung unserer Heimat abfährt.

120 Oder wollt ihr doch lieber im einpoligen Negativ-Lebensprinzip der tief gefallenen Wesen leben, die sich die Selbstzerstörung in die Gene eingaben, jedoch keinen Erfolg damit haben werden, da Christus in seinem Jesusleben zusammen mit seiner Jüngerschaft dies verhinderte und damit die Gesamtschöpfung rettete.

Die Lebensart der niedrigstschwingenden Menschen und Seelen ist vollkommen anders, als unsere lebensaufbauende, erhaltende und auch unpersönlich geführte. Aus diesem Grund habt ihr Heimkehrer es sehr schwer, euch von ihrem ungesetzmäßigen einpoligen Negativ-Lebensprinzip zu trennen.

Sie haben sich anders geartete Musikstücke geschaffen und komponieren, spielen und singen nun kaum noch zweipolige Melodien. Dies trifft wahrlich diejenigen gottverbundenen Menschen sehr hart, die sich bisher ihr Brot damit verdienten.

Haben sich ernste und herzliche Heimkehrer mit einem starken Gottvertrauen entschlossen auch im Musikbereich ins himmlische Gesetz schrittweise nach zu ziehen, dann werden sie wahrscheinlich massive Probleme mit unwissenden Menschen, auch gottverbundenen erhalten, die ihnen die Mitteilungen aus dem Gottesgesetz über einen weitgereiften Künder nicht abnehmen. Sie werden vielleicht sogar verlacht oder ihnen wird unschön vorgeworfen, dass sie sich einem falschen Propheten zugewendet haben, der entweder bereits aus seinem Unterbewusstsein schöpft oder ihm dies eine jenseitige Seele eingab, damit die Menschen irre geführt werden.

Doch ein gottverbundener Mensch, der fest im Sattel auf dem Inneren Weg zu Gotteshöhen sitzt, glaubt mehr seiner Intuition, die er aus seiner weitgereiften Seele schöpft. Er lässt sich zwar ab und zu verleiten anders zu denken oder zu zweifeln, doch seine Seele kennt die Gottesgesetze genau und gibt ihm berichtigende Antwortimpulse und zu verstehen, sich unbeirrt weiter dem himmlischen Gesetzesleben zu öffnen und nicht davon abzulassen.

125 Dies war ein kleiner Ausflug vom Gottesgeist für die inneren Menschen, damit sie neues Wissen und weitere Erkenntnisse zur weiteren geistigen Reife erhalten.


Nun bittet der Gottesgeist die nach der göttlichen Wahrheit suchenden Menschen, die sich freudig auf dem Inneren Weg zu Gotteshöhen begeben haben und ihr Herz schon weit für den Liebestrom Gottes aufschließen können, um weitere Aufmerksamkeit.

Unter ihnen können einige sein, die z.B. einen Sänger- oder Instrumentalberuf auf der Bühne ausüben oder musikalische Darbietungen nur hobbymäßig in der Öffentlichkeit anbieten. Sie alle sind durch die Bewunderung und den Applaus der Zuschauer sehr gefährdet, von finsteren erdgebundenen Seelen massiv beeinflusst oder ganz vereinnahmt zu werden. Hier stellt sich der Gottesgeist schützend vor ihre Seele und bittet diese gottverbundenen Menschen, sich möglichst bald vom Rampenlicht der Welt zurückzuziehen. Solange sie persönlich im Vordergrund stehen, werden sie immer von finsteren Seelen belagert. Sie halten auf der Bühne Ausschau nach Negativkräften und lauern nur darauf, in die augenblicklich einpolig schwingende Seelenaura des Künstlers einzutreten. Sie wollen durch sie schnell einpolige Negativenergie erhalten, die von Bewunderung und Beifall stammen.

Befinden sich die Bühnendarsteller im Privatbereich, dann lenken die Seelen sie immer wieder in ihre Fehler und Schwächen, das ihr einpoliges Negativ-Lebensprinzip hervorgebracht hat. Da sie sich außerhalb des zweipoligen Lebensprinzips der himmlischen Wesen aufhalten, verdunkelt sich ihre Seelenaura. In dieser Situation, außerhalb des beruflichen Bereichs, setzen die finsteren Seelen zum Angriff an und versuchen möglichst schnell wieder die restlichen Negativenergien, von Beifall und Bewunderung, an sich zu ziehen. Sie treten in die energetische Aura des Menschen ein, weil er momentan in ihrer gleichen Lebensschwingung ist. Auf diese Weise können den gottverbundenen, aber auch anderen gottlosen Bühnendarstellern, viele Energien entzogen werden. Jedoch am meisten bedienen sie sich der Negativenergien gottverbundener Menschen, da diese enorme Lebensenergien erhalten und besitzen. Deshalb sind gerade sie sehr gefährdet, von den finsteren Seelen in die Weltrichtung gesteuert zu werden und dabei viele Lebensenergien zu verlieren.

Das irdische Leben ist für gottverbundene Menschen mit wenig geistigem Gesetzeswissen vom himmlischen Leben, wahrlich ein riskantes und schwieriges Unternehmen. Deshalb verhalten sie sich in verschiedenen Situationen zu ihrem Nachteil. Sie leben ständig in der großen Gefahr, unbewusst von den finsteren Seelen verführt zu werden. Diese versuchen besonders gerne gottverbundene Menschen in ihre Fehler und Schwächen zu lotsen. Sie wissen genau, dass sie die ernste Absicht haben noch näher ins Gottesgesetz zu finden und dadurch für ihre negativen Impulse schwerer erreichbar werden. Deshalb versuchen sie diese besonders intensiv zu beeinflussen und in ihrer aufgebauten Scheinwelt zu verführen. Mit ihrer Methode, durch hinterlistige Gedanken die unwissenden und labilen Menschen zu ihrem Ziel zu lenken, sind sie immer erfolgreich.

130 Deshalb bittet der Gottesgeist aus dem göttlichen Ernst jene Menschen die einen künstlerischen Bühnenberuf ausüben, sich ernsthaft und intensiv zu überlegen, ob sie den Inneren Gottesweg in solch negativer Schwingung und Atmosphäre gehen wollen und sich dadurch in große Gefahr bringen. Sollten sie nun selbstständig oder über andere geistig orientierte Menschen zu der Erkenntnis kommen, sich von Bühnendarbietungen zurück ziehen zu wollen und nun lieber gottgewollt, demütig im Hintergrund leben, dann gelten für sie andere Kriterien, als der vom Gottesgeist empfohlene goldene Mittelweg. Er kann ihnen nicht anraten, sich nur langsam über mehrere Jahre von ihren Bühnenauftritten zu verabschieden, denn sie schweben ständig in großer Gefahr, noch massiver von den hinterlistigen Seelen belagert und energetisch missbraucht zu werden!

Sehen sie dies anders, als wie es ihnen der Gottesgeist anrät, müssen sie irgendwann damit rechnen, dass sie sich selbst nicht mehr unter Kontrolle haben. Sie werden zunehmend zu steuerbaren Menschen der hartnäckigen, erdgebundenen Seelen, die nur darauf aus sind, sich ihre weltlichen Interessen durch Menschen ihresgleichen zu erfüllen. Erlebt dies eine weitgereifte Seele durch ihren labilen Menschen, dann ist das ein sehr trauriger Lebensabschnitt, der sie schier verzweifeln lässt. Nicht selten planen solch weitgereifte Seelen, sich vom menschlichem Leben frühzeitig zu verabschieden. Deshalb will der Gottesgeist in solch einem Fall der Seele alles ermöglichen, damit sie durch ihren Menschen nicht noch mehr leidet und sich mit Negativenergien belastet.

Könnt ihr dies aus der Gottessicht nachvollziehen?

Der Gottesgeist kann den gottverbundenen Menschen nicht raten, den goldenen Mittelweg zu gehen und sich nur schrittweise von ihrem ungesetzmäßigen und hochriskanten Bühnenberuf zu verabschieden. Dies ist ein Beispiel unter vielen, in dem er den wissenden Menschen rät, ihre gefährliche Lebensweise zum Selbstschutz möglichst schnell zu beenden.

Dies gilt auch für gottverbundene Menschen, die in einem Beruf beschäftigt sind, wo Waffen oder nur einzelne Teile davon hergestellt werden und durch die einmal Menschen getötet werden sollen.

135 Bitte versteht die Fürsorge des Gottesgeistes um jene Menschen und ihre Seelen, die sich ernsthaft bemühen ins Gottesreich zurück zu kehren. Sie sind am meisten gefährdet, da sie über ihre hochschwingende Seele viele Energien beziehen. Gott schenkt ihnen des Nachts über ihre Seele viele Energien zur weiteren geistigen Entwicklung. An diese wollen natürlich die energielosen, finsteren Seelen herankommen. Deshalb erhält ein Gotteskünder, zur Weitergabe an die inneren Heimkehrer ins Himmelreich, viele ernste Warnungen.

Sie sind aber auch an die unverbesserlichen Seelen und Menschen aus dem Fall gerichtet. Sie liebt der Gottesgeist in ihrem Seelengrund ebenso, doch er gibt ihnen keine Zusatzkräfte für ihre ungesetzmäßigen Lebensweisen.

Wer aber ernsthaft bereit ist umzukehren, den beschenkt er so lange vermehrt mit Zusatzenergien, bis er selbstständig nach dem Gottesgesetz lebt. Dann wird er erhoben und atmet die inneren Kräfte über seine Seele, so wie wir sie auch im himmlischen Sein gerecht aus der Urzentralsonne erhalten.

Dies war eine Zusatzpassage für Menschen, die ernsthaft Gott in ihrem Inneren suchen, doch sehr gefährdet leben, weil sie die Gottes- und Fallgesetze zu wenig kennen. Deshalb fällt es ihnen sehr schwer zu erkennen, ob sie außerhalb oder im Gottesgesetz leben. Besonders ihnen bietet der Gottesgeist viele aufklärende Botschaften an, um über das himmlische Leben eine größere Übersicht zu erhalten und ihre Lebensweise mit dem himmlischen vergleichen zu können. Daraus erkennen sie schnell, ob sie einen ungesetzmäßigen Beruf gewählt haben oder sich im privaten Bereich ein Hobby angeeignet haben, das dem himmlischen Lebensprinzip nicht nahe steht. Alle himmlischen Weisungen sollten ihnen helfen dem inneren Liebestrom näher zu kommen, aber auch aus Selbstschutz vielen unsichtbaren Gefahren aus dem Wege zu gehen.

Ihr müsst auf Erden immer mit der Tatsache leben, dass euch energielose Seelen verfolgen. Sie wissen genau, dass sie sich bei euch wieder eigenwillig aufladen können. Sie erfüllen sich durch labile und vom Gottesgesetz unwissende Menschen ihre ungesetzmäßigen Wünsche und steuern sie zu ihren Zielen. Bitte lasst dies nicht zu und schützt euch, indem ihr euch mehr und mehr in den euch bekannten Gottesgesetzen aufhaltet.

140 So ihr wollt, denkt bitte darüber etwas intensiver nach!


Jene Menschen mit goldenem Herzen, die sich nahe an der Gottesquelle allen Seins fühlen, werden sich beim Lesen der Liebetröpfchen Gottes erfreuen. Sie spüren das Echo aus ihrem Herzen und dies ist für sie die Bestätigung, dass sie an der Quelle allen Lebens angekommen sind. Es ist aber nur ein winziger geistiger Tropfen aus dem großen Liebemeer Gottes, der euch über den Künder wieder einmal angeboten wird. Diesen bewahrt in eurem Herzen und gebt euch mehr Mühe, zum inneren Gottesleben zu finden. Denn wahrlich, wir freuen uns sehr, wenn es wieder einmal ein Mensch mit seiner Seele geschafft hat das himmlische Tor zu öffnen und sich darin umzuschauen. Dort wird euch einmal euer himmlischer Bruder Christus mit seinem Dual begrüßen. Er lebt nicht allein, da das himmlische Gesetz nur ein Dualleben gestattet bzw. von uns allen so festgelegt wurde.


Christus unserer gleichgestellter himmlischer Bruder, lebt schon seit langer Zeit, mit einem neuen Liebedual seines Herzens zusammen. Es ist aber nicht das Dualwesen, mit dem er vor dem Fall zusammen lebte.

Sein früheres Dual entstammte der ersten Schaffung unserer himmlischen Schöpfungseltern. Unsere geliebte geistige Lichtschwester hatte sich durch den Fall bedingt, im niedrigsten Leben inkarniert. Sie benötigte eine lange Zeit zur Rückkehr ins Himmelreich. Auf ihrem Rückweg noch im feinstofflichen Fallsein, begegnete sie nachts des Öfteren der Seele von Jesus (Christus), als er sich im Tiefschlaf befand. Zu dieser Zeit war er mit seiner Jüngerschaft im Erdenkleid. Sie kommunizierten freudig miteinander, wobei er ihr abriet wieder ins irdische Leben zu inkarnieren. Dies nahm sie sich auch zu Herzen. Sie begleitete Jesus Christus lange unsichtbar aus dem erdgebundenen Jenseits. Sie war aber nicht sein Schutzwesen. Nur die reinen Wesen durften als Schutzwesen um Jesus Christus sein und ihn in seiner Heilsplanmission begleiten. Dies hatten wir so festgelegt.

Unsere himmlische Lichtschwester, Christus' früheres himmlisches Dual, stand vor der Schöpfungsteilung in ihrem Herzen unserer himmlischen Schöpfungsmutter sehr nahe. Sie wollte sie beim Verlassen des himmlischen Seins nicht alleine lassen. Deshalb entschloss sie sich, mit ihr vorübergehend in die Fallschöpfung zu gehen.

145 Da jedes himmlische Wesen in der absoluten Freiheit lebt, kann es geschehen, dass eine Dualverbindung gelöst wird. Es gibt dafür viele Gründe, die ihr im Augenblick eurer geistigen Entwicklung noch nicht verstehen könnt. Euer menschliches Bewusstsein blickt immer auf das weltlich bindende Leben der Ehepaare, deshalb könnt ihr euch das freie Leben der himmlischen Duale, wo die Treue und andere wichtige Lebensaspekte vordergründig gelebt werden, noch nicht gut vorstellen. Doch je mehr ihr euch mit eurer Seele dem himmlischen freien Lebensprinzip der Gotteswesen nähert, ahnt ihr wie es tatsächlich gelebt wird.

Ihr könnt euch selbst im Zusammenleben mit eurem Partner beobachten. Euch fällt es immer mehr auf, wenn ihr dies ernsthaft tut, wo ihr noch zu ihm aufdringlich und fordernd seid. Das ist bereits ein Gesetzesvergehen und ein Einschnitt in die Freiheit eines Wesens. Habt ihr euer Fehlverhalten mit der Gotteshilfe ziemlich unter Kontrolle, dann spürt ihr auch viel deutlicher, wenn ihr selbst vom Partner unfrei behandelt werdet. Ihr habt nach dem Gottesgesetz das gute Recht ihn darauf hinzuweisen und ihn zu bitten sich zu ändern.

Lebt ihr über einen längeren Zeitraum in einer herzenserfüllten, freien Partnerschaft, dann kommt ihr auf eurer Gefühlsebene immer mehr dem Zustand näher, den die himmlischen Wesen in einer Dualpartnerschaft miteinander leben.

Zu eurer Information:

Unser himmlischer Bruder Christus war vor dem Fall mit seinem ersten Dual verbunden. Beide haben sich sehr für die himmlische Schöpfung eingesetzt. Ihre Schöpfungsweisheiten standen unseren geliebten Ureltern nicht weit nach. Ihre weitentwickelten Erkenntnisse, Fähigkeiten und Eigenschaften waren so bedeutend für die Lichtwesen, dass sie von ihnen in die unpersönliche Ich Bin-Gottheit mit hinein genommen wurden. Diese bereichern uns immer und helfen uns auf einem Evolutionsstand schneller zu reifen.

150 Leider hat sich das Dual von Christus durch den Fall der Gotteswesen bzw. Schöpfungsteilung von ihm getrennt. Dies war für Christus ein trauriger Abschnitt in seinem himmlischen Leben. Doch er nahm die freie Entscheidung seines Duals zur Trennung an. Ebenso erlebte unser himmlischer Urvater die Trennung von seinem Dual, das mit unzähligen Söhnen und Töchtern in die tiefere Schwingung des Lebens hinab ging.

Bei der Neuformierung des himmlischen Seins und des Fallseins, waren die allein stehenden Wesen gezwungen ein neues Dual zu finden. Dies war am Anfang für alle ein sehr schwieriger Lebensabschnitt. Doch wir wussten uns zu helfen, da wir in der Ich Bin-Gottheit nachfragen konnten, wer am Besten zu uns passt. Da wir himmlischen Wesen aus energetischen Gründen, auf Dauer nur im Dualverbund existieren können, war es erforderlich in neue Dualverbindungen zu gehen. Dies galt ohne Ausnahme für alle Gotteswesen, auch für die im Fallsein sich aufhaltenden abtrünnigen Gotteswesen. Darüber wurde bereits in einer mystischen Liebebotschaft über Duale etwas geschildert.

Einige von euch Menschen können es noch nicht verstehen, weshalb wir bei der Schöpfungsteilung so vorgehen mussten. Darum versucht euch dies der Liebegeist behutsam zu erklären.

Natürlich seid ihr erstaunt, wenn ihr hört, dass wir uns andere Dualwesen suchen mussten. Doch wenn ihr etwas mehr darüber nachdenkt, erkennt ihr wie einsam ein Mensch ist, der keinen Partner an seiner Seite hat. Ihr könnt wahrscheinlich erahnen, welch unendliches Herzensleid wir durch die Schöpfungsteilung und Partnerschaftstrennungen erleben mussten, bis wir soweit herzensoffen waren, um uns in eine neue Partnerschaft zu begeben. Vielleicht könnt ihr Christus und ebenso alle anderen himmlischen Wesen verstehen?

Wir konnten nicht abwarten, bis der unendlich lange Fall beendet ist. Wir wollten energiemäßig nicht absinken, deshalb beschlossen wir, vorübergehend eine neue Dualpartnerschaft einzugehen. Doch für die meisten von uns war die neue Partnerschaft ein herzlicher Neuanfang, den wir nie mehr lösen wollten. Christus und sein neues Dual, wollten ihre Partnerschaft zuerst nur begrenzt halten. Doch durch ihr inniges Verhältnis ist eine dauerhafte Verbindung entstanden. Dies akzeptierte mit einem wehen Herzen das frühere Dual von Christus, das sich bereits wieder im himmlischen Sein befindet.

155 Durch ihre Neuvermählungen und die Rückkehr ins Himmelreich war keine Neuordnung in der Ich Bin-Gottheit notwendig. Das ist so zu verstehen:

Das gespeicherte Schöpfungswissen unserer Schöpfungsmutter und dem ehemaligen Dual von Christus in der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit, haben wir zu Beginn des Falls aus ihr herausgenommen. Erst als sie wieder ins Himmelreich zurückkehrten, wurde ihr früheres wertvolles Wissen wieder darin aufgenommen. Wir mussten so vorgehen, sonst hätten wir bei einer Abrufung ihres eingespeicherten Wissens, hinab ins Fallsein zu unserer Mutter und dem Dual von Christus geschaut. Das wollten wir uns nicht antun, da es uns viel Herzensleid gekostet hätte. Nun sind wieder alle ihre Speicherdaten unverändert in der Ich Bin-Gottheit vorhanden. Das heißt, der Speicherzustand ist wieder wie vor dem Fall.


Alle himmlischen Wesen stellen gerne ihr bedeutungsvolles Evolutionswissen der Allgemeinheit zur Verfügung. Dieses Wissen bleibt solange in der Ich Bin-Gottheit, bis es von einem anderen Wesen erweitert wird. Wir beziehen es dann in unser Evolutionsleben ein, um geistig weiter zu reifen. Doch die meisten Wissens- und Erfahrungsaspekte sind in der Ich Bin-Gottheit schon von unseren Schöpfungseltern vorgegeben, da sie ja das ganze Universum nach und nach aufgebaut haben.

Unser grundlegendes Wissen stammt von ihnen. Dies wollen wir immer freudig erweitern, da es unsere größte Freude ist, es anderen Lichtwesen zur Erweiterung ihres Evolutionslebens zur Verfügung stellen zu können. Das ist auch der Wunsch unserer Schöpfungseltern, die freudig, jedoch ohne uns zu beeinflussen, auf unsere Evolutionserweiterungen blicken. So bescheiden im Hintergrund leben kann nur ein Wesen, das in seiner Evolution die höchsten Demuts- und Bescheidenheitsschwingungen in sich erschlossen hat und dies sind nun einmal unsere geliebten Schöpfungseltern.

Vielleicht könnt ihr uns im himmlischen Leben, durch diese Schilderungen ein wenig mehr verstehen. Aber auch Christus, der mit einem neuen Dual lebt. Sein früheres Dual ist nun ebenso neu vermählt und freut sich am himmlischen Leben, ohne daran zu denken, was es einst in den Niederungen der Fallschöpfung erlebte. Es ist auch ganz unwichtig, welche Person sie einmal auf Erden war. Für uns Lichtwesen zählt nur das gegenwärtige himmlische Leben! Niemals ist für uns ein kurzer Moment im irdischen Fallsein von Bedeutung. Bitte merkt euch das und berücksichtigt das in eurem Denken!

160 Wir himmlischen Wesen haben die Rückkehr unserer lieben Schwester, dem früheren Dual von Christus, mit großer Freude aufgenommen. Ebenso hatten wir viel Freude, als unsere geliebte Schöpfungsmutter ins himmlische Sein zurückkehrte. Bedeutend erscheint uns nur die Rückkehr, alles andere aus der Vergangenheit ist völlig unwichtig.

Wir leben in der Gegenwart Gottes, ist euch dies schon bewusst? Deshalb vergesst bitte eure unwichtige Frage, wer sein Dual auf Erden war. Sie ist euch eine gleichgestellte Schwester, die nun im himmlischen Zenit auf einem Lichtplaneten nahe der Urzentralsonne, mit ihrem neuen Dual zusammen lebt. Sie freut sich darüber, dass im irdischen Sein nach ihr gefragt wurde, doch sie ist bescheiden und demütig, so wie alle himmlischen Wesen leben. Aus diesen Grund möchte sie ihre irdische Identität der jetzigen Menschheit nicht preisgeben. Könnt ihr dies schon verstehen?

Wer neugierig ist, will alles wissen. Er steigert seinen Wissensdrang soweit, bis sein Bewusstsein das aufgenommene Wissen nicht mehr verarbeiten kann. Es kann nicht mehr zwischen wahr und unwahr unterscheiden. Die Folge davon ist, dass der Mensch die geistige Logik nicht mehr richtig erfassen kann.

Solch eine Lebensweise liegt nicht im Gesetz der göttlichen Geduld. Die göttliche Geduld bewahrt die himmlischen Wesen vor übereifriger Abrufung des Gesetzeswissens und Überforderung ihres Bewusstseins. Dieses Wissen können sie nur in sich von einer Evolution zur anderen aufschließen.

Daraus ist zu schließen, dass Neugier nichts anderes wie Ungeduld ist. Deshalb rät der Gottesgeist den gottverbundenen Menschen, nur soviel geistiges Wissen aufzunehmen, wie sie nutzbringend für ihr Leben zur weiteren geistigen Reife verwenden können.

165 Bitte fragt euch, was nützt euch das Wissen aus der Vergangenheit vom Dual des Christus?

Wer ins geistige Leben der himmlischen Wesen zurückkehren will, für den ist ein neuer Gesetzeshinweis viel wertvoller. Damit kann er viel mehr anfangen und uns wieder näher kommen.

So sollte eure innere Ausrichtung auf dem Rückweg ins Gottesreich sein, dann könnt ihr viele geistige Schritte in der Selbstüberwindung ohne Kasteiung machen. Dies rät euch der Gottesgeist im Ich Bin-Liebewort über einen emsigen Künder, der seine frühere Neugier abgelegt hat. Irgendwann wird ihm in einer Botschaft seine Frage beantwortet, die er geduldig und demütig dem Gottesgeist hingelegt hat. Wann sie beantwortet wird, das überlässt er vertrauend Gott im Ich Bin. So wäre es für jeden Menschen der Gotteswille. Ist er jedoch neugierig, lebt er in der Ungeduld und infolge dessen außerhalb des Gottesgesetzes.

Wer wird ihm wohl in seiner Ungeduld die Antwort anbieten?

Neugier und ungeduldiges Verhalten, ist jedem gottverbundenen Menschen abzuraten. Er lebt damit wahrlich gefährlich und muss einmal rechnen, dass ihn Seelen inspirieren, die nichts Gutes mit ihm im Schilde führen. Deshalb beschäftigt euch mit dem geistigen Wissen, das euch am schnellsten nach Hause ins Himmelreich bringt!

170 Bitte lasst euch auch nicht ein auf eine plötzliche Enthaltsamkeit in einer euch gewohnten Lebensweise. Reduziert sie nur langsam und bittet Gott euch beizustehen, um bald von einer Ungesetzmäßigkeit frei zu kommen. Wer so handelt, lebt in der Geduld Gottes und erhält zudem neue Kräfte zur Selbstüberwindung seiner ungesetzmäßigen Verhaltensweise.

Doch manche Künder glauben irrtümlich, schnellere Wege ins Himmelreich beschreiten zu müssen und geben selbstkasteiende Parolen aus. Diese sollen sie und andere gottverbundene Menschen ihre erzwungene körperliche Enthaltsamkeit besser ertragen lassen. Doch dadurch erreichen sie das Gegenteil, weil die menschlichen Zellen nicht dazu geschaffen sind ihr Leben in Freudlosigkeit zu verbringen. Deshalb fielen sie in ihrer Zellschwingung ab, die wiederum den Seelenmotor, die beiden Urteilchen im Lebenskern abbremsten.

Nach einiger Zeit, erfolgte für den freudlos in der Kasteiung lebenden Künder unbemerkt ein enormer Schwingungsabfall, der ihn daran hinderte das Gotteswort aufzunehmen. Dadurch fiel er anschließend in sein Unterbewusstsein, obwohl sein Leben ansonsten weitgehend gesetzmäßig verlief. Seine Zellen sehnten sich nach Zärtlichkeit und partnerschaftlichen, körperlichen Berührungen. Er aber ließ es nicht zu, weil er meinte, seine Aufgabe als Künder ist viel wichtiger, als dem körperlichen Verlangen des Naturgesetzes nachzugeben. Durch seine Kasteiung schöpfte er nur noch aus den Eingaben seines genetischen Unterbewusstseins und auch denen der Vorfahren, die mit seinen Seelenspeicherungen gekoppelt sind.

Darum überlegt euch sehr gut ihr Künder, ob ihr euch mit einer kasteienden Lebensweise an das Gotteswort heranwagen wollt, oder lieber den goldenen Mittelweg in allen Lebensbereichen anstrebt.

Euer Weg ins Himmelreich sollte ohne körperliche Übertreibung und Unterlassung einer gewohnten Lebensweise verlaufen. Dies wäre der gottgewollte, goldene Mittelweg. Hat euer Mensch einmal ein starkes Sehnen nach einer weltlichen Lebensweise, die nicht mit dem Gottesgesetz in Übereinstimmung ist, so genehmigt euch diesen Wunsch trotzdem, ohne Angst zu haben. Dieser sollte natürlich keinem anderen Menschen schaden. Habt ihr ihn euch erfüllt, dann schaut selbsterkennend in den Spiegel und fragt, was die Erfüllung euch gebracht hat?

175 War sie so begehrenswert, dass es notwendig ist diese Verhaltensweise immerfort zu wiederholen?

Wollt ihr euren ungesetzmäßigen Wunsch nicht loslassen und ihn noch nicht überwinden, dann wird er immer stärker in euch und ihr habt vielleicht keine Chance mehr, noch in diesem Leben evtl. von einer Sucht frei zu kommen. Jedes Erlebnis prägt die Seele und euer menschliches Bewusstsein mehr.

Bitte befreit euch von den Gedanken, die euch ständig unfrei hielten und weiterhin nach Erfüllung drängen. Nur mit Christus gelingt es euch schrittweise über ihnen zu stehen. In der Selbsterkenntnis ist eure Selbstehrlichkeit das Wichtigste! Sie öffnet euer Herz zum Bereuen eines Fehlverhaltens. Anschließend könnt ihr es Christus übergeben, damit ihr vom gespeicherten Komplex der Negativenergien wieder etwas ablegen könnt.

Zur Erfüllung des Gottesgesetzes solltet ihr Jünger/innen Christi den goldenen Mittelweg beschreiten. Doch niemals war die Selbstkasteiung vorgesehen, die eure Körperzellen förmlich in lebensfremde, freudlose Gedanken zwingt. Die Körperzellen wehren sich dagegen und wollen von eurem kasteienden Vorhaben nichts mehr wissen. Verändert ihr euer Leben nicht wieder hin zum natürlichen Zustand, dann können sie resignieren und treten evtl. in den selbstzerstörerischen Zustand. Sie sind dann gegen sich selbst eingestellt. Die Folge kann sein, dass sie sich im Körper gegenseitig bekriegen, da sie ihr freudiges Lebensgefühl verloren haben. Die Körperzellen möchten sich am liebsten aus dem physischen Leben verabschieden, da sie nach der materiellen Umwandlung ins geistige Leben ein viel besseres Dasein erwartet, als in einem selbstkasteienden Körper der Freudlosigkeit.

Wenn sich nach dem menschlichen Ableben ihre seelische Energie verabschiedet, ist es ihnen möglich, in ein viel höheres geistiges Lebensstadium zu kommen. Dort erleben eure materiellen Zellen einen Umwandlungsprozess durch das Gotteslicht, hinein ins feinstoffliche Leben. Sie gehen dann als feinstoffliche Mineralatome in die nächst höhere Lebensform über, nämlich in das Naturreich. Dort ist für sie die Glückseligkeit ohne Ende, da sie in dem neuen Zustand einer Pflanzengattung selbständig mit den zwei Kleinsturteilchen, als Pflanzen-Lebenskern beginnen dürfen. Die im Körper gesammelten menschlichen Erfahrungen, sind ihnen zur weiteren Evolution sehr nützlich, da sie im kleinen Lebenskernchen (pulsierendes Lebensatom/ Herz) gespeichert sind. Nichts geht verloren oder wird im Urseinsleben gelöscht. Alles was das Leben hervorbrachte, ist in einem Speicherregister im Kern jedes feinstofflichen Partikels (Atom) enthalten, somit all das, was sie im irdischen Leben eines Menschen erlebten. Diese Informationen helfen ihnen sehr zur geistigen Weiterentwicklung.

180 Deshalb gibt es für die Zellen eures Körpers keinen Grund zur Panik, wenn sie sich von ihrem Gesamtkörper einmal trennen müssen. Sie wissen, wo es nach dem Ableben eines Menschen hingeht. Doch eure Angst und Panik um euren energetisch geschwächten Körper in einer vorübergehenden Krankheitsphase, kann sie negativ polen und ebenfalls in Angst und Panik versetzen! So reagieren sie, wenn ihr in einer Krankheit oder Unpässlichkeit um euer Leben fürchtet. So ihr wollt, solltet ihr dieses Verhalten auf dem Inneren Weg zu Gotteshöhen korrigieren, indem ihr eure Ängste, Sorgen und erdrückenden Gedanken Gott in Christus zur Umwandlung übergebt. Dann geht es wieder aufwärts mit euch, da die menschlichen Zellen nach einer Weile vom Seelenlebenskern neue lebensaufbauende Programme erhalten. Die alten Angst- und Panikgedanken werden im genetischen Zentrum des Unterbewusstseins gelöscht. Die Umstrukturierung erfolgt dort erst, wenn ihr bereit seid in ein positives Leben überzugehen. Durch eure Veränderung werden auch die Zellverbände bei ihrer emsigen Aufgabe wieder angstfrei sein.


Das war nur ein kleiner Abstecher in das euch ziemlich unbekannte Leben der Zellverbände. Sie wirken selbständig und beziehen Programme von den Steuerungsgenen, was im menschlichen Körper zu tun ist. Ihre Aufgabe nehmen sie sehr ernst und erfüllen sie freudig. Jedoch nicht gerne in einem kasteienden Menschen, der freudlos lebt und vergisst seinen Zellen eine Freude zu bereiten, die sie sich so sehr von ihm wünschen.

Darum ging der Gottesgeist weit ausholend auf dieses menschliche Problem ein, das hauptsächlich viele Jünger/innen (intensiv gottverbundene Menschen) betraf und betrifft, die wahrlich freudlos und kasteiend leben und nur darauf warten, bis ihr Lebensende naht und sie ins Himmelreich kommen.

Solche Menschen, die an einem gottgewollten Leben völlig vorbeileben, gibt es genügend auf der Erde. Ihr Leben gleicht einem Meer, das sich in einem übersalzten Zustand befindet und keine Früchte mehr hervorbringen kann.

Diese Lebenseinstellung spricht der Gottesgeist an, da viele religiösen Führer und Künder so lebten und diese Anschauung dann an ihre Anhänger übertrugen. Sie hinterließen das Bild einer verwüsteten Landschaft, weil solch freudlose Lebensweise abartig und dem Naturgesetz fremd ist. Dies setzt sich nun schon über unzählige Generationen fort, wobei gerade religiös, fanatische Menschen diese ungesetzmäßigen Auswüchse der einstigen Volkspropheten und religiösen Führer, als eine Selbstverständlichkeit leben.

185 Darum ein Warnruf an alle Jünger/innen Gottes, endlich zu begreifen, dass sie durch ihre Selbstkasteiung das Himmlische Sein nach dem Ableben niemals anziehen kann. Ihr habt euch ein körperfremdes Leben angewöhnt, das sich unsere liebevollen Schöpfungseltern, von ihren geliebten kosmischen Töchtern und Söhnen so nicht wünschten, schon gar nicht von den Volkspropheten. Diese sollten ganz natürlich leben und innerlich gut auf die Liebeflamme Gott im Seelenlebenskern ausgerichtet sein und unauffällig im Hintergrund zum Wohle ihrer Seele und menschlichen Zellen leben.


Doch manche missverstanden ihre prophetische Aufgabe und gingen lieber einen Dornenweg, der sie und sehr viele Menschen und Seelen, entgegen dem himmlischen Leben lenkte.

Ihr Künder, tut euch das heute bitte nicht mehr an. Lebt durch das begnadete, freiwillig aufgenommene Gotteswort natürlich und ungekünstelt, ohne Persönlichkeitsansprüche im Äußeren. Gott zwingt niemals einen Menschen zur Aufnahme der Liebestromsprache des Ich Bin. Wer von den Kündern das nicht glauben will, der sollte sich einmal fragen, ob er sich nicht selbst zu etwas zwingt, denn Gott ist immer die Freiheit. Nur der Widersacher Gottes, möchte einem gefallenen Künder keine Freiheit und Verschnaufpause gönnen. Von ihm wird der Künder Tag und Nacht getrieben, bis er entkräftet zusammenbricht.

Auch wenn die gottverbundene Menschheit nur wenige Gottesgesetzmäßigkeiten und Wissen aus dem himmlischen Leben zur Verfügung hat, wird Gott einen Künder deswegen nie drängen, sich mit dem Inneren Wort zu verausgaben. Das war niemals die Gotteseinsprache, die einem Künder so etwas unfreies einflüsterte, sondern eine niedrige Fallseele, die ihre irreführenden Mitteilungen an mediale Menschen loswerden will, weil sie ebenfalls im Moment so ausgerichtet lebt, wie dieser Mensch.

Der Gottesgeist warnt seine Künder immer, bei der Wortaufnahme nicht zu übertreiben. Es kann sonst zu Spannungen zwischen der Seele und dem Menschen kommen, der im Dauereinsatz steht. Dies sollte er verhindern, damit seine Seele möglichst erhoben bleibt. Das heißt, durch ständiges Aufnehmen des Gotteswortes, kann sie zu viel Einfluss auf ihren gestressten Menschen nehmen, der sich anschließend von ihrer Vereinnahmung - für Gott und für die Ganzheitsschöpfung alles zu geben und ihre Künderchance voll zu nutzen - befreien möchte. Der Mensch soll auch seine Interessen leben können. Dieser innere Kampf kann einem Künder das Innere Wort kosten, da sich der Mensch von den geistigen Ansprüchen seiner Seele überfordert fühlt. Es kann auch umgekehrt sein, wenn der Mensch zu weltlich lebt und dadurch niedrigschwingend seine Seele an die Erde bindet, dass er dann das Innere Wort Gottes nicht mehr aufnehmen kann.

190 Den goldenen Mittelweg sollte der Künder wieder wählen. Diesen geht er, wenn er dem nachgibt, was ihm Freude bereitet. Er sollte so leben und sich das Aufnehmen des Inneren Gotteswortes einteilen, wie er es frei möchte. Nämlich ohne Zeitdruck, unabhängig von der Lebenseinstellung, den Wünschen und bedrängenden Fragen anderer Menschen. Dann erfühlt er von Innen die Weisung für sein selbständiges, freies universelles Leben. Dadurch wird es ihm möglich sein, trotz seiner verantwortlichen Aufgabe als Künder, noch Zeit für ein fröhliches Leben zu haben und sich einige Wünsche zu erfüllen.

Dies wäre wünschenswert für alle Künder, die im Namen und Willen Christi ihre irdische Heilsplanaufgabe gewissenhaft erfüllen möchten. Aber auch für diejenigen, die Gott in ihrem Herzen ehren und es sich zur Aufgabe gemacht haben, mit ihrer Seele zurück ins Himmelreich zu kommen. Mit dieser Erfahrung können sie den goldenen Maßstab in sich erspüren und daran erkennen und prüfen, ob sie richtig in ihrem sehr beschenkten Leben liegen. Dann haben sie keinen Lebensfrust, den nur kasteiende Menschen erleben.

Enthaltsamkeit ist lebensfremd und legt sich wie ein rotes Tuch über den Menschen und schnürt ihn ein, woraus er sich einst schmerzlich befreien wird. Das könnte verhindert werden, wenn ihr Künder und intensiv gottverbundenen Menschen bereits jetzt die Weichen stellt und euch an den neuen Wegweisungen des Gottesgeistes orientiert. Er wünscht seinen geliebten Schöpfungswesen immerzu das Beste!


Diese Botschaft inspirierte im Namen und Willen Christi ein Lichtbote der Liebe. Er durfte sich über einen Künder offenbaren. Das Geschilderte gilt sowohl für aktive Künder, als auch für jene die diese Aufgabe noch vor sich haben. Diese Weisung, die vom Gottesgeist eigens für sie bestimmt ist, ist ebenso ein ermahnender Hinweis für diejenigen unter euch, die noch meinen, dem Gottesgeist mit einer kasteienden Lebensweise näher kommen zu können. Der Gottesgeist deckt diesen Irrtum nur deshalb auf, weil viele gottverbundene Menschen völlig falsche Vorstellungen von einem gottgewollten Leben haben. Vor allem aber auch Künder, wenn sie im Wort Gottes stehen. Sie kasteien sich, um gut auf Gott ausgerichtet zu sein und ihm im Herzen sehr nahe zu stehen. Diesem Trugschluss erlagen bisher viele Jünger/innen mit inniger Herzensausrichtung, da ihnen der goldene Mittelweg als Maßstab für ihr Leben verloren ging. Ihre geschlechtliche Enthaltsamkeit entfernte sie vom Gottesgesetz. Dieses Szenario der Selbstkasteiung brachte viele Menschen zur Verzweiflung. Sie fanden jedoch für ihre Kasteiung immer neue Ausreden. Viele glaubten und glauben heute noch, sie seien die Auserwählten Gottes und er will sie so zwanghaft abnormal leben sehen. Deshalb warnt der Gottesgeist in dieser Botschaft seine Jünger/innen vor einem Übel, das sich von ihnen ausgehend später auf die ganze gottverbundene Menschheit ausbreiten könnte.

Bitte folgt dem ermahnenden Ruf Christi, ohne Fanatismus den goldenen Mittelweg zu wählen, der euch ohne Umwege und Leid, schrittweise näher zu einem freudigen himmlischen Leben führt.


195 Gott zum Gruß!