Botschaft 0906. (Version vom 30.04.2009)
(2/3) Unbekanntes Wissen über himmlische und außerirdische Wesen sowie Schmeicheleien - und was dahintersteckt

Kosmisch erleuchteter Gasnebel.

Botschaft Teil 2 enthält folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

Nun möchte euch der Gottesgeist ausführlich den Vorgang schildern, wie die himmlischen Wesen mit den Kräften aus der Urzentralsonne einen bisher noch verschlossenen Partikel ihres Lichtkörpers öffnen und was sie dabei erleben bzw. schauen. Die Schilderung ist dem Gottesgeist jedoch nur möglich, wenn sich der Künder freiwillig für eine erweiterte Beschreibung zur Verfügung stellt bzw. das schon in seinem menschlichen Bewusstsein eingeflossene Bild vom Gottesgeist inspirativ aufnehmen möchte.

20 Die himmlischen Wesen bemühen sich im Dualverbund auf einem neuen Evolutionsplaneten, die gespeicherte Einweisung der Ich Bin-Gottheit im Verlauf eines Äons oder mehrerer - je nach Inhaltsfülle bzw. der Lebensart - nach und nach durch Erleben in ihr Bewusstsein hineinzunehmen. Das geschieht in freier Absicht und untersteht keinem Zeitdruck. Sie empfinden sich immer mehr in die für sie neue himmlische Lebensweise hinein, bis sie zu ihrer Freude in ihr Bewusstsein übergegangen ist und in ihrem Dualleben einen ständigen Platz einnimmt. Doch bevor es so weit ist, bemühen sie sich im Dualverbund das Speicherwissen der Ich Bin-Gottheit nach und nach umzusetzen und verstehen es immer umfassender. Dadurch wird es ständig in ihrem Bewusstsein beleuchtet und die Folge davon ist, dass sie sich in einer höheren Schwingung und Strahlung befinden. Durch ihre Bewusstseinserweiterung werden auch noch jene geschlossenen Partikel angestrahlt, worin ein darauf aufbauendes Wissen enthalten ist, das noch viel umfassender und detaillierter eine evolutionsgemäße Lebensweise oder die Anwendung eines neuen Atoms beschreibt, als die Einweisung, die sie anfangs von der Ich Bin-Gottheit erhalten haben. Da ihrem Bewusstsein im Augenblick der göttlichen Einweisung noch viele einzelne Wissenskomponenten fehlten, konnte die Ich Bin-Gottheit ihnen keine umfassenden Informationen anbieten, weil sie diese noch nicht erfasst hätten. Erst wenn ihnen die einzelnen Wissenskomponenten aus den Partikeln zur größeren geistigen Umsicht zur Verfügung stehen, dann erst ist es ihnen möglich, ein viel inhaltsreicheres Wissen von der Ich Bin-Gottheit zu empfangen.

Wenn wir himmlischen Wesen auf dem momentanen Evolutionsplaneten so weit kommen wollen, dass sich bestimmte Partikel unseres Lichtkörpers öffnen, dann sollten wir uns beständig in einer bestimmten hohen Lebensschwingung aufhalten. Durch unsere neu begonnene höher frequente Lebensweise fließen vom Lebenskern in unseren Lichtkörper verstärkte Energien. Das bedeutet, dass die Plus und Minusteilchen im Lebenskern die gleich frequenten Partikel zur stärkeren Rotation anregen und diese in eine erhöhte Lichtschwingung gelangen. Durch die erhöhten Kräfte beginnen sie immer mehr zu schwingen und zu strahlen. Die Erhöhung der Partikelschwingung erfolgt nur langsam und stufenweise, weil dies auch mit der Einwirkung der Planetensonne zusammenhängt. Sie fördert im Verlauf eines himmlischen Äons die Befruchtung und Öffnung eines Lichtpartikels durch die wiederholte Veränderung ihrer Strahlen in der Frequenz und Farbe. Die Strahlungs- und Schwingungsintensität eines Partikels (feinstoffliches Atom) unseres Lichtkörpers nimmt so lange zu, bis einmal der von uns ersehnte Augenblick kommt, dass dieses sich wie ein Blütenkelch selbstständig öffnet. Wir sehen zuerst einen hellen, farbenprächtigen Lichtstrahl aus ihm hervorkommen, der uns ins Bewusstsein herrliche Bildinformationen übermittelt, die wir mit einem bestimmten Klang begleitet wahrnehmen. Darüber sind wir so glückselig, dass wir zusammen tanzen, Luftsprünge machen und uns immer wieder umarmen. Könnt ihr euch unsere Glückseligkeit vorstellen?

Die unzähligen Partikel unseres Lichtwesens, die wir ewiglich besitzen, öffnen sich im Laufe unserer Evolutionen im faszinierenden Aussehen eines zarten Blütenkelchs, in Pastellfarben und den unterschiedlichsten Formen. Es handelt sich um Blumenarten aus der Natur sämtlicher himmlischer Ebenen, die den Wesen auf ihren Planeten große Freude bereiten. Jeder Partikel unseres Lichtkörpers hat zu einer himmlischen Ebene und ihren Sonnen und Planeten eine magnetische Verbindung und Beziehung, und es sind unendlich viele im himmlischen Sein. Haben wir auf einem Planeten, der einer bestimmten Ebene bzw. himmlischen Eigenschaft angehört, unsere Evolution abgeschlossen, dann wechseln wir auf einen anderen Evolutionsplaneten, der unserer Bewusstseinsreife nahe liegt. Von diesem Planeten aus können wir jedoch nur in die himmlischen Ebenen und ihre Sonnensysteme schauen und uns den bekannten Bewohnern über telepathische Gedankenbilder mitteilen oder sie manchmal besuchen, die wir in der Evolution schon durchschritten haben.

Wenn wir uns jemand mitteilen wollen, dann überlegen und entscheiden wir, aus welcher erschlossenen Eigenschaft (himmlischen Ebene) wir dies tun wollen. Im gleichen Moment verströmen sich aus einem oder mehreren geöffneten Blütenkelchen bzw. Partikeln die Speicherinformationen und vermischen sich, entsprechend unserem erschlossenen Bewusstsein, zu einer Bildmitteilung, die wir dann mit einem bestimmten Sprachklang umrahmen. Doch wir können nur auf die Informationsspeicherungen zurückgreifen, die für uns aus den geöffneten Blüten-Partikeln abrufbar sind.

Die schönen und farbigen geöffneten Blütenkelche in unserem Lichtkörper sehen nur wir alleine und kein anderes Wesen, weil sie nur für uns selbst schaubar sein sollen. Das heißt, wären die geöffneten Blütenkelche (Lichtpartikel) mit dem Wissensinhalt auch für andere Wesen einsehbar und abrufbar, dann würde die Informationsfülle evolutionsniedrigere Wesen nur stören oder irritieren. Deshalb können nur wir und auch die Ich Bin-Gottheit - die so den momentanen Stand unserer Evolution genau weiß, um uns zum richtigen Zeitpunkt wieder weitere, genau abgestimmte Hinweise zu einer Gesetzmäßigkeit zu übermitteln - in die herrlichen Blütenkelch-Partikel hineinschauen.


25 Alle himmlischen Wesen sind auf ihrer jeweiligen Evolutionsstufe stets offen für ein neues Schöpfungswissen, das sie aus ihren geöffneten Lichtpartikeln abrufen und einmal durch ihre größere Bewusstseinsreife umfassend verstehen und in rechter Weise einsetzen können. Doch sie haben für die Ewigkeit die Freiheit zu entscheiden, wann sie eine himmlische Gesetzmäßigkeit bzw. bestimmte Lebensweise in ihr Dualleben hineinnehmen wollen, oder wann sie zur Schaffung und Gestaltung der Planeten die Beschaffenheit und Funktion neuer feinstofflicher Atome kennenlernen wollen. Die Erweiterung ihres Bewusstseins findet nur langsam statt, weil das himmlische Evolutionsleben aus einzelnen, unzählig kleinen Mosaikbausteinchen aufgebaut ist, die durch Verknüpfung ein geniales, ständig erweiterungsfähiges, bewegliches und gigantisches SchöpfungsMosaikbild bilden.

Die himmlischen Evolutionsstufen sind geordnet und miteinander verbunden, je nach der Schwingungs- und Strahlungsintensität ihrer feinstofflichen Atome. Um in eine erhöhte Bewusstseinschwingung und -Strahlung zu kommen, ist es für die himmlischen Wesen erforderlich, eine bestimmte gesetzmäßige Lebensweise durch die Verwirklichung in sich aufzunehmen, und zugleich neue feinstoffliche Atome, die mit ihrer neuen Lebensweise verbunden sind, in ihrer Beschaffenheit und Funktion kennenzulernen. Dadurch können sie später in einem höheren Evolutionsleben bei einer Schaffung mit den neuen Atomen ohne Schwierigkeiten in rechter Weise umgehen bzw. diese sich liebevoll zunutze machen.

Jede Lebensweise der himmlischen Wesen ist mit einem feinstofflichen Partikel ihres Lichtkörpers und einem Planeten einer bestimmten Ebene verknüpft, und diese kann ein Wesen nur dann erschließen, wenn mehrere Bausteine des gigantischen SchöpfungsMosaikbildes im Bewusstsein des Wesens durch Verwirklichung dafür geöffnet worden sind. Die Öffnung geschieht auf allen himmlischen Evolutionsebenen - die unendlich viele Sonnensysteme und dazu passende Planeten haben - auf denen sich Dualwesen mit gleichem Bewusstseinsstand vorübergehend für ein oder mehrere Äonen aufhalten. Nach Erschließung einer Wesenseigenschaft und der dazugehörigen Lebensweise sowie dem Kennenlernen neuer Schaffungsvarianten begeben sie sich in eine lichthöhere Ebene bzw. auf höhere Evolutionsplaneten, wo sie glückselig wieder etwas Neues dazulernen, und dies nimmt bei ihnen kein Ende. Es besteht für die himmlischen Wesen die Möglichkeit für eine ständige Fortsetzung ihrer Evolution, weil das große himmlische Lebensmosaik stets neue Varianten durch den genialen Einfallsreichtum emsiger himmlischer Wesen dazu erhält. Ihre eigenen Evolutionserfahrungen erweitern sie mit neuen Lebensvarianten und daraus entsteht wieder eine neue Evolutionsmöglichkeit. Für eine neue Lebensvariante, die eine bestimmte Schwingung und Farbstrahlung hat, erschaffen die himmlischen Wesen wieder neue, passende feinstoffliche Atome, die sie dann zur Schaffung neuer Galaxien und Planeten einsetzen. Könnt ihr euch das schon ein wenig vorstellen?

Wie ihr daraus ersehen könnt, sind wir himmlische Wesen lernbereit und wollen stets etwas Neues kennenlernen. Im Vergleich zum menschlichen Leben fällt es uns sehr leicht, das innere Wissen und die begleitenden Einweisungen der Ich Bin-Gottheit zu verstehen, da sie in der Bildersprache sind und mit bestimmten Klängen zum besseren Erfassen begleitet werden. Ihre harmonischen Klänge sind ganz zart wahrzunehmen. Auch untereinander im Dualleben oder mit den planetarischen Mitbewohnern benutzen wir eine zarte Umgangssprache. Wir können aber nur die Klänge aus einer Wesenseigenschaft übermitteln, die wir in unserer Evolution erschlossen haben. Die vielen sanften himmlischen Klänge kennt ihr Menschen nicht, weil die abtrünnigen Wesen im Laufe ihres Falllebens auf den niedrig schwingenden Planeten, die weich vernehmbaren Klangstufen nicht mehr in ihr Leben einbeziehen wollten, da sie lieber eine laute, harte und bestimmende Sprache ohne Herzensklang führen, um sich damit herrschsüchtig durchzusetzen.

An dieser Stelle werden vielleicht manche gottverbundene Menschen die folgende Frage haben: In welcher Art bzw. mit welchen Klängen, außer der Liebe und des Ernstes, verständigen sich die himmlischen Wesen noch untereinander und wie werden sie von der Ich Bin-Gottheit angesprochen?

30 Nun, die himmlischen Wesen kommunizieren miteinander in unterschiedlicher Frequenz und Wissensfülle, weil dies von ihrem erschlossenen Evolutionsstand abhängig ist. Himmlische Wesen die sich auf dem gleichen Evolutionsstand befinden, können sich nur entsprechend ihren Wissenskenntnissen und Erfahrungen austauschen und dazu die Klänge einer himmlischen Eigenschaft zum Ausdruck bringen, die sie im Bewusstsein bereits erschlossen haben. Wenn ein Wesen z.B. noch nie auf der Lichtebene der Liebe war, dann kann es nach der himmlischen Gesetzeslogik auch nicht die zarte ausgereifte Sprache dieser Eigenschaft sprechen bzw. sich jemandem mitteilen, der in seiner himmlischen Evolutionszeit schon die Liebeeigenschaft in sich erschlossen hat.

Wollen sich himmlische Wesen zu einem kurzen Informationsaustausch sehen, dann begegnen sie sich auf dem Planeten des evolutionsgleichen oder -niedrigeren Wesens. Sie können sich verständlicher Weise nur in der Sprechart austauschen, welche sie im Bewusstsein schon erschlossen haben. Das bedeutet: Wenn sich zwei Wesen treffen und im Bewusstsein ungleich schwingen, dann wird sich das höher entwickelte Wesen immer in der Sprache des in der Evolution noch nicht so weit vorangekommenen Wesens mitteilen, damit es dieses verstehen kann. Ein himmlisches Wesen kann z.B. die Liebesprache noch nicht in sich wahrnehmen, wenn es dafür keine aufnahmebereiten Lichtpartikel hat. Es kann die Liebesprache erst dann von sich geben oder hören, wenn dafür die entsprechenden Lichtpartikel durch seine Evolutionsreife geöffnet worden sind.

Das kann auch auf das menschliche Leben übertragen werden. Wenn die Seele des Menschen in der himmlischen Evolution noch nie eine Lichtebene der Liebe betreten hat, dann sind die Lichtpartikel der Seele nicht aufnahmebereit für zarte Sprachklänge. Wenn so ein Mensch sie vom Partner hört, dann bedeuten sie ihm sehr wenig, weil er sich nicht in sie hineinfühlen kann. Er wird aus seinem seelischen Herzen kein zartes Liebewort verschenken, auch wenn der reifere Partner dies schon kann und es von ihm so gerne hören würde. Wenn der ungleiche Partner ihm aus seiner personenbezogenen Liebe etwas zuflüstert, dann kommen seine Wortschwingungen nur aus dem Verstand. Es sind nachgeahmte Wortklänge, die andere Menschen benutzen, um sich einzuschmeicheln und damit eigensüchtig etwas Bestimmtes erreichen wollen. Auf dieser Welt leben viele Seelen, die noch nie im himmlischen Sein in einer höheren Lichtebene der Liebe gelebt haben, deshalb ist entsprechend dieser Tatsache eine sehr niedrige Weltenschwingung vorhanden.



Der Gottesgeist weist euch noch weiter in das Evolutionsleben himmlischer Wesen ein. Zudem versucht er durch viele Erklärungen aus verschiedenen Perspektiven euch geistig zu öffnen, auf dass es euch leichter fällt, das für euch noch Unsichtbare, Unerklärliche und Fragwürdige bzw. Unfassbare vom himmlischen und außerhimmlischen Leben nach und nach zu entschleiern, damit ihr das neue geistige Wissen nun realer seht und besser einordnen könnt. Dann könnt ihr euch in eurem menschlichen Bewusstsein, und auch eure Seele in den jenseitigen Bereichen, problemlos auf eine gesetzmäßige Lebensweise umstellen, weil der innere Widerstand und ein unangenehmes Gefühl, ausgehend von falschen Informationsspeicherungen, nicht mehr in euch ist.

Der Gottesgeist bemüht sich sehr, euch durch das Bewusstsein des Künders weitere Wissenströpfchen anzubieten, doch ihr solltet im Voraus wissen: Ihr werdet das himmlische Schöpfungsleben und die darin enthaltene geistige Fülle und Logik in eurem menschlichen Bewusstsein nie ganz erfassen können. Jeder von euch wird bis zum Ende seines irdisch-zeitlichen Lebens noch einige offene geistige Fragen haben, weil ihm noch wichtige und erklärende Wissenskomponenten fehlen, für die das eingeengte menschliche Bewusstsein noch nicht aufnahmebereit ist. Das Speicherpotenzial im menschlichen Gehirn ist überwiegend auf diese Welt und die feststofflichen Atome ausgerichtet und das bedeutet: Keinem Menschen wird es gelingen, die Barriere des kurzsichtigen und eingeengten menschlichen Bewusstseins zu durchbrechen - auch wenn der Mensch durch seine Hellsicht oder eine bestimmte Meditationspraktik in die jenseitigen Bereiche schauen kann - weil die Gehirnzellen mit ihren Speicherungen von dieser feststofflichen Welt, die jenseitige feinstoffliche Realität nicht erfassen und auch die kosmischen Räumlichkeiten nicht richtig umfangreich beschreiben können. Wer noch glaubt, er könne durch seine Hellsicht das menschliche Bewusstsein ausschalten oder umgehen und das jenseitige feinstoffliche Leben real wahrnehmen, der täuscht sich aus Unwissenheit über die kosmischen Gesetze und zudem ist er gefährdet, psychisch und physisch zu erkranken.

35 Deshalb sollten sich geistig gut informierte und auch mediale Menschen dieser Tatsache bewusst sein und sich keiner Illusion hingeben.

Sollte es ein medialer Mensch durch eine Meditationstechnik und der Hilfe von erdgebundenen Seelen schaffen, sich mit der Seele auf Lichtkanälen auf einen feinstofflichen Planeten zu begeben, dann kann er in seinem menschlichen Gehirn trotzdem nur dreidimensionale Informationen und Bilder aufnehmen. Das menschliche Oberbewusstsein kann von der Seele nur einen Bruchteil des realen Geschehens auf einem Fallplaneten empfangen, und deshalb spricht der Gottesgeist von einem Zerrbild. Eine Seelenreise auf einen Fallplaneten befürwortet der Gottesgeist niemals, weil diese einen Menschen von der Realität des menschlichen Lebens völlig ablenkt und er durch seine Neugier auf unbekannte Fallwelten süchtig werden kann. Nicht selten wollen so geartete Menschen nicht mehr gerne im physischen Körper leben.

Wahrlich, eine Seelenreise ist nicht der Weg zur Vergeistigung und schon gar nicht der Lebenssinn für himmlische Heimkehrer, die sich vor der Inkarnation vorgenommen haben, ihre gröbsten Fehler und Schwächen zu erkennen und mit der Hilfe des Gottesgeistes für immer zu lassen. Wie aber sollte ein jenseitiger Weltenbummler dieses Ziel erfüllen? Seine Seele ist durch die Kraft raubenden, jenseitigen Ausflüge nach dem Hinscheiden so energieschwach, dass sie niedrig schwingt und keine Anziehung mehr zu einem lichtvollen Planeten in den Fallebenen hat und deshalb erdgebunden bleibt. Zudem verschwendet die Seele mit ihrem Menschen kostbare Lebensenergien. So ausgerichtete Wesen unterstützt der Gottesgeist nicht mit Zusatzenergien, weil sie außerhalb des himmlischen Energie-Sparsamkeitsgesetzes leben. Das zu eurer Information.

Bitte seid nie neugierig nach einem geistig-kosmischen Wissen, das ihr unter Umständen in eurem Bewusstsein noch nicht geistig einordnen und erfassen könnt. Erhaltet ihr ein neues Wissen, das ihr nur schwer oder nicht verstehen könnt, dann bittet euch der Gottesgeist geduldig zu sein und es ihm zu übergeben. Zur rechten Zeit wird er euch über eure Seele die Impulse geben, sich nun mit dem bisher noch unverstandenen Wissen zu befassen, wenn es für euch und eure Seele zur weiteren geistigen Reife wichtig ist. So lebt ihr in der himmlischen Geduld und euer menschliches Bewusstsein wird nicht mit etwas überfordert, für das ihr im Moment noch nicht geistig reif seid. Wenn es euch im irdischen Leben nicht mehr gelingt, ein geistig-kosmisches Wissen zu verstehen, dann wird eure Seele entsprechend ihrem Bewusstsein und Reinheitsgrad vom Gottesgeist in den jenseitigen Bereichen eine Erklärung dafür erhalten. Denn dann ist es ihr ohne menschliche Einengung möglich, viel weitsichtiger zu denken, und sie kann die weise Antwort vom Gottesgeist logisch und weitsichtig verstehen. Es kann aber auch sein, dass die früheren menschlichen Fragen für sie dann schon überholt sind, weil sie in ihrem Bewusstsein mit Abrufungen beschäftigt ist, wie sie geradlinig wieder ins Himmelreich zurückkehren kann und was noch zum Bereinigen ansteht.

Weit gereifte Seelen lassen sich vom Gottesgeist verhältnismäßig schnell in ein höheres Bewusstsein einweisen, deshalb werden ihre Fragen im Jenseits völlig andere sein, als der kurzsichtige Mensch sie zuvor noch hatte. Deshalb bittet euch jetzt der Gottesgeist, mit dem momentanen Wissen vorläufig zufrieden zu sein und sich in der göttlichen Geduld zu üben.


40 Nun erklärt euch der Gottesgeist, wie neue himmlische Wesen von der Ich Bin-Gottheit ins himmlische Leben eingewiesen werden.

Die himmlischen Wesen leben nicht immer auf einem Evolutionsplaneten, weil sie zur Zeugung eines neuen Wesens einige Evolutionen aussetzen müssen. Das ist deswegen erforderlich, weil sie zur Betreuung ihrer Nachkommen viel kosmische Zeit für die liebvolle Fürsorge benötigen, sowie dafür ihre Lebensenergien aufbringen. Für diese schöne und abwechslungsreiche Lebensphase haben die himmlischen Wesen eigene Planeten geschaffen, die wir im himmlischen Sein „Zeugungsplaneten“ nennen. Sie sind einer in der Schwingung niedrigeren himmlischen Ebene angegliedert, die der Evolutionsreife des Dualpaares nicht entspricht, denn die Galaxiesonne strahlt dort wesentlich geringer auf das Planetenleben ein, weil der neu gezeugte, kindliche Lichtkörper eine höhere Lichtstrahlung nicht vertragen würde. Deshalb befinden sich die Dualpaare dort in einer verminderten Lichtstrahlung, doch das nehmen sie ihrem gezeugten kleinen Wesen zuliebe gerne auf sich.

Auf dem Zeugungsplaneten befinden sie sich für mehrere Äonen, und schenken ihrem Nachwuchs äußere Geborgenheit und innere Herzlichkeit. Für die Weitergabe des Gesetzeswissens ist nur die unpersönliche Ich Bin-Gottheit aus der Urzentralsonne zuständig, weil wir ein unpersönliches Leben führen, in dem kein Wesen ein anderes belehrt und führt. Die Ich Bin-Gottheit sendet den kleinen neuen Wesen über ihren Lebenskern in ihr unausgereiftes Bewusstsein liebevoll und einfühlsam einweisende Bilder, die sie immer mehr verstehen lernen. Darum gibt es bei uns im Himmelreich keine autoritäre Erziehung von den Eltern und sie kommen nie in die Versuchung, sich über ihre noch kleinen Nachkommen zu stellen. Das verhindert unser Gleichheitsgesetz und das bedeutet, dass wir unseren Nachwuchs ab dem Augenblick der Zeugung als wesensgleich betrachten. Hättet ihr so ein gerechtes Lebenssystem durch die einfühlsame Weisung der Ich Bin-Gottheit, wie wir es im Himmelreich haben, dann bräuchten sich die Eltern ihren Kindern gegenüber niemals belehrend und autoritär verhalten und würden sich viel Ärger mit ihren widerspenstigen Kindern ersparen, die sich unbewusst gegen eine erniedrigende, autoritäre Erziehung wehren. Dies nur nebenbei zum tiefgründigen Nachdenken.

Bei der herzlichen Zeugung eines Dualpaares, wird ein ausgereiftes kleines Naturwesen aus dem Naturreich angezogen, das zu ihrer Wesensart gut passt. Dies findet immer mit der weisen Unterstützung der Ich Bin-Gottheit statt. Das kleine Naturwesen durchschritt in den himmlischen Naturreichen verschiedene Reifestufen, damit seine Partikel später für die Strahlen der himmlischen Wesenseigenschaften aufnahmebereit sind. Wenn es diesen Reifezustand erreicht hat, kann es jubilierend von einem himmlischen Dualpaar bei der Zeugung angezogen werden.

Die neuen himmlischen Wesen müssen mit der Hilfe bzw. Einweisung der Ich Bin-Gottheit das von ihr übermittelte Wissen nach und nach verstehen lernen. Dieses umfasst die Essenz aus allen himmlischen Gesetzen. Je mehr sie dieses Bilderwissen in ihrem kleinen Bewusstsein verstehen, desto höher schwingen sie. Durch die erhöhte Schwingung wächst bzw. dehnt sich ihr Lebenskern aus und die beiden Urteilchen Plus und Minus gelangen in eine erhöhte Rotation. Dadurch ist ihr noch kleiner Lebenskern für eine größere Energiemenge aus der Urzentralsonne aufnahmebereit und die vermehrten Energien fließen wiederum über den Lebenskern über die sieben Zentren zu ihren Trillionen Partikeln und diese vergrößern und dehnen sich immer weiter. Das bedeutet: Das kleine Wesen wächst und wächst, bis es die normale Größe eines himmlischen Wesens erreicht hat. Doch in diesem Zustand hat es noch keine Partikel geöffnet. Es kann lediglich die Essenz des himmlischen Lebens andeutungsweise verstehen, doch es noch nicht verwirklichen und damit Erfahrungen sammeln. Das erfolgt erst auf einer Evolutionsstufe der himmlischen Ordnung. Diese Ordnungsebene hat auch viele Galaxien, d.h., ihr angegliederte Eigenschaften.

45 Wenn das neue himmlische Wesen nach einigen Äonen des Zusammenlebens mit den Zeugungseltern seine volle Größe erreicht hat - das ihm nur durch das Verstehen der Essenz aus den himmlischen Gesetzen möglich war - beginnt seine freudige Zeit der Selbstständigkeit. Aus diesem Grund findet nun eine herzbewegende Verabschiedung von den Eltern statt, denn sie haben miteinander eine schöne Planetenzeit verbracht, wobei jeder von ihnen neue Lebenserfahrungen sammeln konnte.

Das Dualpaar wechselt entsprechend seinem Evolutionswerdegang auf einen Wohnplaneten, wo es mit anderen Planetenbewohnern wieder ohne Nachwuchs lebt, so wie es im himmlischen Sein für ein Dualpaar zur Erschließung einer neuen und höheren Lebensart geregelt ist. Es lernt wieder neue Evolutionsvarianten kennen und auch ihr selbständiger Nachkömmling fängt mit einem zu ihm passenden Dual an, gemeinsam die erste Evolutionsstufe auf einer himmlischen Ordnungsebene zu erschließen. Die Eltern und Nachkommen kommunizieren nur ab und zu über den telepathischen Bild- und Sprechkontakt miteinander, doch sie besuchen sich nicht, denn durch den großen Evolutionsunterschied weicht ihre Bewusstseinsschwingung zu stark voneinander ab. Das bedeutet nach dem himmlischen Strahlungs-, Schwingungs- und Magnetismusgesetz: Die Eltern können sich nicht auf den lichtschwachen Planeten ihres Nachwuchses begeben, weil die Planetenatome immer so ausgerichtet sind, dass sie wegen ihrer Beschaffenheit keine stark unterschiedlichen Lichtstrahlen und Schwingungen zulassen, damit ihre Speicherung unversehrt bleibt. Deshalb werden himmlische Wesen mit starker Abweichung ihres Licht- und Schwingungsgrades von einem Planeten abgestoßen bzw. nicht an ihn heran gelassen.

Wahrlich, durch die Beschaffenheit der feinstofflichen Atome, die der himmlischen Gesetzesordnung der Schwingung, Strahlung und des Magnetismus unterstehen, kann ein Zusammenleben unterschiedlicher Evolutionsstände bzw. verschiedenen Bewusstseins der Wesen nicht stattfinden. Sie könnten sich mit ihrem Lichtkörper nicht lange auf einem lichthöheren Planeten aufhalten, weil ihre Lichtpartikel die hohen Lichtstrahlen der Galaxiesonne nicht vertragen würden.

Zudem leben die himmlischen Wesen ohne Bindung zueinander, denn sonst wäre ihre Freiheit, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in Gefahr, wenn sie stets mit ihren unzähligen Nachkommen auf einem Planeten oder in ihrer unmittelbaren Nähe zusammen leben würden.

Bitte stellt euch vor, es würden auf einem himmlischen Planeten Wesen mit verschiedenen Bewusstseinständen vermischt leben, so wie dies auf der Erde stattfindet, dann wäre ein Chaos bzw. eine Unordnung vorprogrammiert. Die Wesen würden dann irgendwann anfangen, so wie es die Menschen stets tun, ihre Meinung mit Arglist und unschönen kämpferischen Mitteln durchbringen zu wollen. Damit dies nicht im Himmelreich geschieht, haben wir zusammen mit der Ich Bin-Gottheit ein geniales und gerechtes Lebenssystem erschaffen, das uns ermöglicht, in Wesensgleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit sowie in Herzlichkeit zusammen zu leben und nur das fördert den dauerhaften Frieden und die Einheit untereinander.

50 Durch diese Erklärung könnt ihr nun vielleicht verstehen, weshalb die himmlischen Wesen kein großes Interesse daran haben, noch lange mit ihren auf der niedrigen Evolutionsstufe lebenden Nachkommen zu kommunizieren, und umgekehrt ebenso nicht. Sie haben sich durch den großen Bewusstseinsunterschied nicht viel zu sagen, weil jeder, die Eltern und ihre Nachfahren, völlig verschiedenen Lebensinteressen nachgehen.

So erging es auch unseren ewigen Ur-Eltern. Sie haben miteinander, zur Bevölkerung des himmlischen Seins, in großer Herzlichkeit viele Wesen (Erstlinge) geschaffen - zur Anfangszeit der himmlischen Vorschöpfung existierten noch keine Naturebenen, deshalb konnten ausgereifte Naturwesen zur Dualzeugung nicht angezogen werden - und diese wieder unzählbare gezeugt und ihre Nachkommen ebenso viele. Deshalb haben sie kein Interesse daran, mit ihren früher gezeugten Nachkommen noch allzu lange zu kommunizieren. Unsere Ur-Eltern führen ein selbstständiges Evolutionsleben wie alle anderen Wesen, auch wenn sie die Ersten in der himmlischen Schöpfung waren und mit den Schaffungen begonnen haben. Ihr Bewusstsein ist stets offen für eine Wissenserweiterung, weil auch ihre Nachfahren wieder neue Evolutionsvarianten ins himmlische Leben eingebracht haben und diese wollen sie ebenso nutzen, damit sie keinen Stillstand erleben - so wie alle himmlischen Wesen freudig diese Möglichkeit wahrnehmen.

Auch unsere Ur-Eltern leben nur mit gleich schwingenden Wesen auf einem himmlischen Evolutionsplaneten zusammen. Durch die gerechte unpersönliche GleichheitsLebensweise, der sie sich angeschlossen haben, verfügen sie über keine Sonderrechte im himmlischen Gesetz. Wären sie eine Ausnahme, dann wäre schon deswegen das himmlische Leben ungerecht. Wer die Gerechtigkeit sehr schätzt und diese stets achten möchte, der würde nie zulassen, dass einigen oder nur zwei Wesen Sonderrechte gebilligt werden, und dies ist auch im himmlischen Lebensprinzip nicht anders.

Unsere gemeinsamen Ur-Eltern leben deswegen auf einem Evolutionsplaneten mit Wesen gleichen Bewusstseinsstandes zusammen, weil sie viele himmlische Äonen lang mit einer Erweiterung ihres Bewusstseins gewartet haben. Hätten sie diesen Schritt nicht gewagt, dann müssten sie heute, wegen des Evolutionsvorsprungs ihrer Nachfahren, ihr Leben auf einem hoch schwingenden Evolutionsplaneten allein verbringen, doch dies wäre für ein himmlisches Dualpaar sehr eintönig. Sie wollten die gerechte Wesensgleichheit wie alle anderen Wesen leben, deshalb war es für sie das Beste, sich für einige Äonen mit ihrer Bewusstseinserweiterung zurückzuhalten. Wären sie heute viel weiter im Bewusstsein wie ihre Nachfahren, so wie es vor dem Beginn des unpersönlichen himmlischen Lebens war, dann bestände immer die Gefahr, von einem Wesen höher gestellt zu werden. Diesem ungerechten Lebenszustand sind sie aus dem Wege gegangen, in dem sie bezüglich ihrer Evolution viele Äonen ausgesetzt haben.

Bitte geht davon aus, dass sich ein umsichtiges himmlisches Wesen - das die meisten Evolutionsstufen schon hinter sich gebracht hat, wie unsere Ur-Eltern - durch seine Weisheit und Genialität immer vordergründig für das gerechte Einheitsleben der Wesen einsetzt. Diese hohe geistige Reife lässt niemals eine Ungerechtigkeit zu, deshalb wird so ein Wesen alles dafür tun, dass es mit allen Schöpfungswesen in der gerechten Gleichheit leben kann.

55 Doch schaut nun in eure Welt hinein - wie leben denn die so genannten Weisen und höher gestellten weltlichen und religiösen Führer. Wenn sie wirklich weise und gerecht wären, dann würden sie schnellstens von ihrem Thron heruntersteigen und sich mit den Menschen des Volkes gleich gestellt fühlen, und dementsprechend würden sie aus ihrem Gerechtigkeitsempfinden auf Diener und hohe, ungerechte Gehälter und Unterstützungen vom Volk verzichten. Doch weil sie das nicht tun, könnt ihr erkennen, um welche Menschen es sich tatsächlich handelt.

Unseren gemeinsamen Ur-Eltern haben wir viel zu verdanken, auch unser ewiges Leben. Sie wollten lieber in zurückhaltender Bescheidenheit und der gerechten Wesensgleichheit leben. Deshalb haben sie länger mit ihrer Evolution ausgesetzt, bis endlich viele Wesen nachgerückt waren und ihren Evolutionsstand erreichten. Nun leben im himmlischen Sein sehr viele Wesen auf Evolutionsplaneten, die unsere Ur-Eltern schon längst im Evolutionsstand überholt haben. Kein Wesen schaut auf ein anderes, wie weit es im Bewusstsein vorangekommen ist, und aus der großen Glückseligkeit einer neu zu erschließenden Evolutionsvariante sind die Wesen im Vorwärtsstreben nicht aufzuhalten. Sie leben völlig unabhängig von unseren Ur-Eltern und diese auch von ihren Nachfahren. Nur das ermöglicht den Wesen in völliger Freiheit und Selbstständigkeit zu leben, die wir durch gerechte, einfühlsame und herzliche Gesetze geregelt haben. Vielleicht könnt ihr jetzt etwas mehr verstehen, weshalb sich alle Wesen im gerechten Lebensprinzip sehr wohl fühlen und mit einem anderen niemals tauschen würden.

Durch diese Schilderung des Gottesgeistes könnt ihr euch vielleicht das himmlische Leben wieder etwas besser vorstellen, das durch das menschliche Bewusstsein sehr schwer klar, umfassend und verständlich zu beschreiben ist.


Nun zieht sich der Gottesgeist aus der Schilderung über die himmlischen Zeugungsplaneten und die Evolution unserer Ur-Eltern zurück und widmet sich einem anderen Thema, und zwar: Wie es dem Gottesgeist möglich ist, neue himmlische Wesen bei einer Gefahr anzusprechen, die in ihrem kleinen Bewusstsein für die gesamten Klänge einer ernsten Warnung noch nicht offen sind.

Die himmlischen Wesen, die z.B. die himmlische Eigenschaft des Ernstes noch nicht erschlossen haben, verstehen in ihrem Bewusstsein die Essenz aus allen himmlischen Gesetzen nur bruchstückweise bzw. einen Hauch davon. Ihre gespeicherte Wissensessenz enthält nur einen Klang von vielen, z.B. aus der Eigenschaft des Ernstes. Schon durch die winzige Speicherung eines bestimmten Frequenzklangs aus der himmlischen Eigenschaft der Ordnung oder dem Ernst ist es dem Gottesgeist möglich, die Wesen vor einem unangenehmen Partikelstrahl oder vor einer ungesetzmäßigen Handlung zu warnen. Für die himmlischen Neuankömmlinge ist ihr inneres Wissen keine Garantie, dass sie bei einer Handlung richtig liegen, deshalb sind sie immer auf die Weisungen und Warnungen der Ich Bin-Gottheit angewiesen, die sie liebevoll und mit großem Verständnis und endloser Geduld aus ihrem Lebenskern betreut.

60 Leider sind viele himmlische Wesen, die ihre Evolution gerade erst auf der Eigenschaftsstufe der Ordnung begonnen haben, bei der Schöpfungsteilung in die Fallwelten mitgegangen. Dies wirkte sich im Verlauf der Fallschöpfung sehr negativ bzw. nachteilig für sie aus, weil sie durch das personenbezogene Leben in den Fallwelten immer mehr zu Dienern derer wurden, die schon viele himmlische Evolutionsstufen absolviert hatten. Viele der noch unreifen himmlischen Wesen sind auf dieser Welt gestrandet und kommen nicht mehr in höhere Welten der jenseitigen Fallebenen, weil ihre Wissens-Aufnahmekapazität in ihrem Bewusstsein von Fallbeginn an sehr gering war. Deshalb leben sie unwürdig und energiearm im erdgebundenen Jenseits und beeinflussen Menschen nur zu dem einen Zweck, sie durch niedrig schwingende Praktiken und Verhaltensweisen zu verführen, die ihr euch in der raffinierten Variationsvielfalt nicht vorstellen könnt, um auf diese Art ihre Lebensenergien einsaugen zu können.

Sie nehmen keinen einzigen göttlichen Hinweis auf, weil sie so stark verpolt sind, und zweipolige Mitteilungsstrahlen der himmlischen Wesen nicht vertragen. Deshalb sind sie sehr zu bedauern. Doch auch sie werden einmal wieder ins Himmelreich zurückkehren wollen, weil sie einmal erkennen werden, wie eintönig ihr Leben ohne innere herzliche und tiefgründige Erklärungsbilder der Ich Bin-Gottheit geworden ist. Das wird der Augenblick sein, wo sie bereit sind langsam umzudenken. Doch wann das sein wird, das kann euch auch der Gottesgeist aus seiner Äonenzeit und größten Weltall-Übersicht nicht vorhersagen, weil jedes Wesen im freien Willen so lange im Fallsein leben kann, wie es noch existiert.

Könnt ihr euch das vorstellen?



Der Gottesgeist versucht durch die folgende Bilderklärung euer menschliches Vorstellungsvermögen zu vergrößern: Im himmlischen Sein gibt es für eine Wesenseigenschaft, z.B. die Liebe, viele Ebenen mit unzähligen, verschiedenartig gestalteten Planeten. Alle Planeten einer Himmelseigenschaft weisen eine andere Beschaffenheit und Funktion der feinstofflichen Atome auf, und deshalb schwingen und strahlen sie alle unterschiedlich. Die Evolutionsplaneten der himmlischen Ebenen wurden von den reinen Wesen eigens zur Erschließung einer bestimmten Gesetzmäßigkeit geschaffen. Damit ihr es leichter habt, euch das System einer himmlischen Eigenschaftsebene vorzustellen, führt euch der Gottesgeist noch weiter in das Leben der himmlischen Wesen ein.

Bitte stellt euch einen dehnfähigen großen, runden kosmischen Ballon mit einem Inhalt vor - es ist z.B. die Haupteigenschaft der himmlischen Liebe, die ein riesiges eigenständiges Weltall bildet und davon existieren im himmlischen Sein im kosmischen Moment sieben, die um den himmlischen Zenit der Urzentralsonne postiert sind, worin sich die unpersönliche Ich Bin-Gottheit befindet.

65 Nun, das Innere eines der sieben dehnungsfähigen Ballons - unendlich große, selbstständige himmlische Eigenschaftswelten - schaut einer Sonnenblume ähnlich und ihr Blütenkranz erstreckt sich bis zur Ballonwand. In der Mitte der riesigen Sonnenblume befindet sich der runde Samenteil und aus ihm ragen ringsherum in gleichem Abstand sieben Blütenblätter. Weiter führt euch der Gottesgeist in die himmlischen Eigenschaftsebenen ein. Stellt euch vor, der mittlere Samenteil ist in Wirklichkeit eine riesige feinstoffliche Sonne und die einzelnen sieben Blütenblätter sind die dazugehörigen sieben Unterebenen einer himmlischen Eigenschaft, worin sich wiederum unzählige Sonnensysteme befinden. Der mittlere Samenteil, also eine Sonne, ist eine von sieben gigantischen Sonnen der verschiedenen Himmelseigenschaften. Diese sieben Sonnen feinstofflicher Art haben die Aufgabe, Energien aus dem Zenit der Schöpfung, der himmlischen Urzentralsonne anzuziehen und weiter an ihre jeweils sieben Unterebenen und deren Galaxien weiterzuleiten.

In jedem der sieben Blütenblätter der riesigen Sonnenblume, in Wirklichkeit eine Eigenschafts-Unterebene einer himmlischen Haupteigenschaft, befinden sich unendlich viele Sonnensysteme (Galaxien) mit bewohnten Evolutionsplaneten, die indirekt aus der HauptEigenschaftssonne, z.B. der Liebe oder Ordnung, mit Energien versorgt werden. Auf jedem Planeten einer Unterebene, können die Wesen stets eine erweiterte Lebensvariante aus Unzähligen erschließen. Damit die himmlischen Wesen einmal von einer anderen angegliederten, höher schwingenden und lichtreicheren Himmelseigenschaft angezogen werden können, müssen sie zuvor noch viele gesetzmäßige Lebensvarianten aufnehmen bzw. ihre Lichtpartikel durch die Verwirklichung öffnen. Die Erschließung aller sieben Haupteigenschaften kann im himmlischen Sein nur den ältesten Wesen gelingen.


In den Vorschöpfungen, in denen sich das himmlische Leben noch in der Ausgärung befand und es noch nicht so viele Wesen wie in der momentanen himmlischen Schöpfung gab, entstanden nach und nach die Eigenschaften der Wesen. Zu jeder Himmelseigenschaft wurden eine riesige Sonne und dazugehörige Welten geschaffen. In den unausgegorenen Vorschöpfungen, worin noch nicht viele Wesen lebten, konnte das unpersönliche Leben noch nicht aufgebaut und eingeführt werden. Deshalb waren neben den Ur-Eltern, die die Schöpfung mit ihren großen Erfahrungen verwalteten, auch ihre gezeugten Erstlinge zur Verwaltung einer Himmelseigenschaft eingesetzt. Diese erfahrenen Dualpaare - ihr nennt sie Cherubine und Seraphine - lebten in der Vorschöpfung auf Planeten in der Nähe der Eigenschaftssonne, und betreuten einfühlsam und herzlich die wenigen, noch unerfahrenen Wesen auf den Welten der Unterebenen. Dies änderte sich im Verlauf der Schöpfungsevolution, weil die schöpfungsverwaltenden Wesen - unter ihnen waren auch Christus mit seinem Dual und andere Wesen (Erstlinge), die sich mit verschiedenen Aufgaben für die himmlische Schöpfung einsetzten - aus ihrem großen Wissen und den gewonnenen wertvollen Erfahrungen spürten, dass es nun an der Zeit wäre, sich vom personenbezogenen Leben zu verabschieden und ein unpersönliches zu erschaffen. Das personenbezogene Leben der himmlischen Wesen in der Vorschöpfung ähnelte bzw. entsprach aber niemals der unwürdigen und abartigen Lebensart der heutigen Menschen und jenseitigen, tief gefallenen Wesen, die ihr ichsüchtiges und rücksichtsloses Verhalten immer noch verstärken und in alle Lebensbereiche ausweiten.


Langsam und stufenweise, also in kleinen Schritten, wurde das Leben der himmlischen Wesen in ein unpersönliches umgestaltet. Dazu wurden große himmlische Veränderungen und neue Schaffungen erforderlich. Als dann die unpersönliche Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne erschaffen war und das unpersönliche Schöpfungsleben für die himmlischen Wesen möglich wurde, haben wir die Gleichheit aller Wesen ohne Ausnahme ins himmlische gerechte Einheitsgesetz hineingenommen. In die Wesensgleichheit sind auch die Ur-Eltern und die ehemaligen sieben schöpfungsverwaltenden Dualpaare eingetreten, ohne für sich Sonderrechte zu beanspruchen. Sie waren diejenigen, die das geniale unpersönliche Lebenssystem vorschlugen und dann gemeinsam, mit der Beteiligung aller Wesen, erschaffen haben.

Nach dem Übergang der himmlischen Schöpfung bzw. der Wesen in das unpersönliche Leben, wurden die einzelnen Verwaltungsplaneten der Ur-Schöpfungseltern und der sieben betreuenden Dualpaare aufgelöst. Sie leben nun wie alle anderen Wesen und wechseln nach einigen Äonen auf einen neuen Evolutionsplaneten. Sie freuen sich sehr, dass es ihnen gemeinsam mit ihren Nachkommen gelungen ist, so ein vielfältiges und geniales Leben zu erschaffen, in dem jeder glückselig immer wieder etwas Neues dazulernen und sein Bewusstsein erweitern kann.

70 Sehnt ihr euch schon nach so einem unpersönlichen Leben wie es die himmlischen Wesen glückselig führen, dann beeilt euch mit eurer Wesensveränderung. Achtet bitte mehr darauf, womit ihr im Scheinlicht dieser Welt noch persönlich auffallen wollt. Habt ihr euch erkannt in einem oder einigen Lebensbereichen, dann denkt tiefer darüber nach, wie es euch gelingen könnte, in das unauffällige, unpersönliche Leben zu wechseln. Das bedeutet: Eure personenbezogenen Wesenzüge sollten sich nach und nach in persönlich anspruchslose, ungekünstelte und unauffällige verändern, die aber nichts mit unterwürfigem Dienen und unwürdigem Buckeln vor einem herrschenden Menschen zu tun haben. Dann hat eure frühere eingebildete bzw. sich wichtig nehmende Persönlichkeit bald keinen Platz mehr in eurem Leben und ihr kommt unserem unpersönlichen sorglosen und glücklichen himmlischen Leben sehr nahe. Das wünschen euch herzlich die himmlischen Wesen.



Das große Lebensmosaik der himmlischen Schöpfung besteht aus unzähligen Lebensvarianten, die in unseren Gesetzen festgelegt sind. Jedes Mosaiksteinchen ist einem anderen angegliedert und enthält eine ziemlich artverwandte Lebensweise und hat eine ähnlich hohe Schwingung, deshalb stehen sie in enger Beziehung zueinander. Aus diesem Grund ist es in unserer himmlischen Evolution notwendig, verknüpfte Lebensvarianten zuerst nacheinander zu erschließen, bevor uns dann eine höhere Evolutionsstufe bzw. eine andere himmlische Haupteigenschaft anziehen kann.

Wir sind geduldige und genügsame Wesen, deshalb macht es uns nichts aus, auf eine höhere Lebensform zu warten. Wir sind mit unserem Evolutionsleben auf den herrlich strahlenden Planeten sehr zufrieden, deshalb werden wir nicht auf den Gedanken kommen, uns im Eigenwillen neugierig auf höher schwingende und lichtreichere Planeten zu begeben. Das wäre uns schon möglich, wenn wir unsere selbst verwalteten Evolutionsenergien - die wir von der Ich Bin-Gottheit für ein Äon zur Erschließung einer Lebensvariante erhalten und im Inneren Selbst speichern - verschwenderisch und eigenwillig zur Erhöhung unserer Lichtkörperschwingung einsetzen würden, um zur Erkundung eines höher schwingenden Evolutionsplaneten die Anziehung zu erhalten. Wir wissen genau, welche Nachteile dies für unser Evolutionsleben nach sich ziehen würde, darum bleiben wir genügsam, geduldig und warten ab, bis wir eine Lebensvariante vollständig erschlossen haben. Dann erst befassen wir uns mit Zukunftsgedanken und sind hellhörig für neue Evolutionskostbarkeiten, mit denen wir auf der nächst höher schwingenden Lebensstufe glückselig beschenkt werden.

Da unser ewiges Leben keinen geistigen Stillstand hat und zeitlich unbegrenzt ist, wissen wir im Voraus, dass wir im Dualverbund einmal alle möglichen Lebensvarianten zu unserer großen Glückseligkeit erschließen werden, die das himmlische Schöpfungsleben allen Wesen anbietet. Doch wir wissen jetzt schon im Voraus, dass noch unendlich viele Evolutionsmöglichkeiten dazukommen werden und dies nie aufhören wird. So ist der Blick in unsere Zukunft - und wie sieht sie bei euch aus?



Das Leben der Menschen enthält viele Widersprüche und Sinnlosigkeiten, woran sich leider auch die inkarnierten Heilsplanwesen orientieren, die schon viel geistiges Wissen haben. Viele von ihnen werden durch erdgebundene Wesen falsch belehrt, die behaupten, dass die Menschen und auch jenseitige Wesen außerhalb des Himmelreichs, also in den Fallwelten, ebenso die Möglichkeit haben eine höhere Evolutionsstufe zu erreichen. Dieses irreführende Wissen wird in einigen geistigen Kreisen verbreitet, worin sich geistig orientierte Menschen zum Wissensaustausch treffen. Damit sich die gottverbundenen Menschen ein umfassendes Bild von den kosmischen Gesetzen machen können, versucht sie der Gottesgeist nun tröpfchenweise einzuweisen und falsches Wissen zu berichtigen.

75 Bitte stellt euch vor: Das himmlische Leben ist von den Ur-Schöpfungseltern für ihre gezeugten Söhne und Töchter und ihre Nachfahren geschaffen worden, damit sie glücklich im Dualverbund stets neue Lebensvarianten kennenlernen. Diese werden von den Schöpfungsältesten sowie ihren Nachfahren stets erweitert und zur großen Freude aller himmlischen Wesen in einer neuen Lebensvariante vorgestellt. Dies geschieht weiterhin auch in eurem irdischen Lebensmoment und wird kein Ende haben, weil der Einfallsreichtum himmlischer Wesen unerschöpflich ist. Jede Evolutionsmöglichkeit ist im himmlischen Gesetz verankert, das heißt, diese kann nur innerhalb der himmlischen Schöpfung von den reinen Wesen erschlossen werden, weil zur Öffnung der Lichtpartikel dafür eine bestimmte Lichtschwingung - wie ihr schon gehört habt - benötigt wird.

In den außerhimmlischen Welten haben die abtrünnigen Wesen für ihre Welten die feinstofflichen Elementaratome durch neue Funktionsspeicherungen nach und nach verändert, und das bedeutet: Die frühere himmlisch hohe Strahlung und Schwingung ist in ihnen nicht mehr vorhanden und dadurch kann eine gesetzmäßige Öffnung ihrer Lichtkörperpartikel auf keinen Fall mehr stattfinden. Dies ist nur den reinen himmlischen Wesen auf den himmlischen Evolutionsplaneten möglich.

Wer noch glaubt, dass den außerhimmlischen Wesen auf ihren Planeten eine weitere Evolution möglich ist, der ist aus Unwissenheit über die kosmische Realität von den erdgebundenen Wesen in die falsche Richtung geführt worden, die nichts anderes im Sinn haben, als sich durch die direkte Einsprache in die Gehirnmasse eines medialen Menschen wichtig zu machen. Sie sind immer darauf aus, einen geistig unwissenden oder irregeführten Menschen als Opfer zu finden, der brav das niederschreibt oder ausspricht, was ihnen im Moment einfällt. Durch diese dunklen und arglistigen Wesen entstand auf der Erde ein großer geistiger Irrgarten, aus dem die wenigsten geistig aufgeschlossenen Menschen herausfinden, weil unerleuchtete Menschen kaum feststellen können, aus welcher Mitteilungsquelle ein medialer Mensch schöpft. Deshalb ist es für innere Menschen sehr schwierig zu unterscheiden, welches Wissen wahr ist oder von den Seelen erfunden wurde - das oft nur ihrer regen Phantasie entspringt. Deshalb empfiehlt euch der Gottesgeist, mehr das logische und herzliche Denken einzusetzen, damit euch die Märchenerzählungen der jenseitigen Wesen und ihrer medialen Verkünder nicht noch mehr irritieren oder verführen, eine falsche Denk- und Lebensrichtung einzuschlagen.

Wer heute glaubt, dass die himmlische Evolution sich in den Fallwelten fortsetzen kann, und ihm wäre im menschlichen Kleid eine weitere seelische Evolution möglich, der ist von den widerspenstigen Wesen in die Irre geführt worden. So eine Annahme kann nur aus Unwissenheit über das unsichtbare himmlische und außerhimmlische Leben und den damit verbundenen logischen Gesetzen entstehen.

Wahrlich, das kann aus der himmlischen Gesetzeslogik niemals stattfinden, weil für die Partikelöffnung, wie ihr schon gehört habt, eine bestimmte hohe Schwingung und Strahlung erforderlich ist. Diese kann auch nicht in den lichtreicheren Fallwelten und schon gar nicht im niedrig schwingenden Zustand der Erde und dieser Welt erreicht werden.

80 Viele geistig orientierte Menschen sind übel geblendet und getäuscht worden und glauben nun fälschlich, sie hätten ihrer Seele durch viele Bücherweisheiten bzw. das beträchtliche geistige Wissen aus dem Erdenleben schon zu einer hohen geistigen Reife verholfen, so dass sie nach seinem Ableben schon von einer jenseitigen lichtreichen Fallebene angezogen werden kann. Wisset, wenn der Mensch sein großes geistiges Wissen nicht nach und nach umsetzt, d.h., keine Lebenserfahrungen damit gesammelt hat, dann bleibt sein Wissen im menschlichen und seelischen Bewusstsein unbefruchtet gespeichert. Das bedeutet: Es ist für den Menschen und auch für die Seele im Jenseits wertlos.

Durch immenses geistiges Wissen ist es einem gottverbundenen Menschen schon möglich, sein menschliches Bewusstsein zu erweitern, aber erst wenn er mit seinem Wissen Lebenserfahrungen gesammelt hat, verschaffen ihm diese einen größeren Überblick in seinem Leben. Durch die Erweiterung des menschlichen Bewusstseins kann die Seele nachts schneller erkennen, wo sie noch schwer oder leicht belastet ist. Und wenn sich ihr Mensch stets täglich bemüht, sich mit ihr durch eine herzliche, edle sowie harmonische und unpersönliche Lebensweise in höherer Schwingung zu befinden, dann hat sie nachts mit der göttlichen Hilfe die große Chance, sich ziemlich schnell von den irdischen oder jenseitigen Belastungen aus den Fallbereichen zu befreien. Ihre Befreiung von vielen Ungesetzmäßigkeiten verleiht ihr einen viel größeren geistigen Überblick und eine Bewusstseinserweiterung. Dadurch kann sie nachts, im Tiefschlaf des Menschen, in manche Partikel einsehen, die frei von ungesetzmäßigen dunklen Hüllen sind. Doch nur in diese, die von ihr im Laufe der himmlischen Evolution schon geöffnet worden sind. Dadurch gewinnt sie immer neue Erkenntnisse und ihre Auffassung vom menschlichen und kosmischen Leben verändert bzw. erweitert sich ständig in die Richtung himmlischer Gesetze. Ihre geistige Veränderung und neue Erkenntnisse übermittelt sie ihrem Menschen in der inneren und äußeren Stille über feine Impulse auf der Gefühlsebene. Es können aber nur kurz eingeblendete Gedankenbilder sein, die auf seine ungesetzmäßige Lebensweise hindeuten. Es kann nämlich sein, dass der Mensch auf eine positive Wesensveränderung bisher nicht geachtet hat, darum wird er dann von seiner weit gereiften Seele durch Impulse oder Gedankenbilder daran erinnert. Denn sie wünscht sich nichts sehnlicher, als dass er nicht vom Weg zum himmlischen Leben abweicht. Könnt ihr euch in so eine weit gereifte Seele einfühlen?

Wenn ja, dann werdet ihr gerne eure Chance im irdischen Leben annehmen und euch von außerhimmlischen Ungesetzmäßigkeiten bzw. unschönen Wesenszügen befreien wollen, damit eure Seele (Lichtwesen) zur bereits im himmlischen Sein erschlossenen Evolution zurückkehren kann. Dann hat sie die himmlische Anziehung wieder erlangt und kann im himmlischen Dualverbund weiter neue Evolutionsvarianten glückselig erschließen.



Vielleicht habt ihr schon bemerkt, dass euch der Gottesgeist durch tiefgründige Erklärungen aus der menschlich begrenzten und auch falschen Vorstellung über das materielle und feinstoffliche Fallsein sowie das himmlische Sein herauszuführen versucht. Er bietet euch wertvolle Hinweise an, damit sich euer Bewusstsein durch neue Lebenserkenntnisse erweitert und es euch vielleicht möglich wird, eine euch bisher noch unverständliche Verhaltensweise und Reaktion mancher Menschen oder vielleicht eure eigene, besser verstehen zu können - wie die Folgende:

Es gibt gottverbundene Menschen die ernste Worte eines anderen nicht ertragen können. Dafür gibt es aus der himmlischen Sicht mehrere Gründe. Einer davon kann sein, dass im Menschen ein feinstoffliches Lichtwesen (Seele) wohnt, für das sich im himmlischen Sein noch nicht die Gelegenheit bzw. der Evolutionszeitpunkt bot, die Wesenseigenschaft des göttlichen Ernstes zu erschließen. Als es zur Schöpfungsteilung kam verließ das Lichtwesen mit anderen zusammen in diesem Bewusstsein das himmlische Sein, zur Gründung eigener Fallwelten. Wie ihr schon gehört habt war es den abtrünnigen Wesen in den außerhimmlischen Welten nicht mehr möglich, eine weitere himmlische Gesetzesevolution zu erschließen. Ein Wesen, das z.B. den göttlichen Ernst noch nicht durch die Verwirklichung erweckte, bei dem leuchten die Lichtpartikel in einer bestimmten Körperregion nur schwach und lassen sich nicht für eine Informationseinsicht öffnen, und deshalb enthält es in seinem Bewusstsein keine Speicherungen davon.

85 Nun ist so eine Seele in einem menschlichen Körper inkarniert und es gelangen ernste und ermahnende Wortschwingungen eines gottverbundenen Menschen zu ihr. Dessen Seele hat jedoch den göttlichen Ernst schon im Himmelreich erschlossen und ihm ist es möglich, ernst und ermahnend zu sprechen, da seine Seele kaum Verpolungen in dieser himmlischen Eigenschaft aufweist. Im Augenblick ernster Worte bzw. Schwingungen erlebt nun der Mensch, dessen Seele noch nicht den himmlischen Ernst erschlossen hat, ein leichtes inneres Beben, das sich über die menschlichen Nervenbahnen entlädt, weil die noch verschlossenen Partikel der Seele so reagieren. Die Partikel können einige Worte, die Lichtfrequenzen aus dem göttlichen Ernst aufweisen, nicht vertragen, deshalb empfindet die Seele diese als sehr unangenehm und erdrückend. Der so betroffene Mensch fühlt sich entweder gekränkt und zieht sich zurück oder versucht die ernste Sprechweise eines anderen mit einem entsprechenden Kommentar abzuweisen. So eine Seele und ihr Mensch können auch nicht ernst und ermahnend sprechen bzw. aus sich solche Wortschwingungen hervorbringen.

Wenn ein Wesen im himmlischen Sein eine Wesenseigenschaft noch nicht erschlossen hat, kann es bei der Einverleibung und auch im Verlauf des irdischen Lebens diese verständlicherweise nicht ihrem Menschen in die Gene zur Speicherung übertragen - wie z.B. die Klangsprache aus dem göttlichen Ernst. Das wird aber von den höher entwickelten Wesen bei der Inkarnation so gehandhabt. Sie nehmen aus ihren himmlischen Evolutionsspeicherungen die Essenz und speichern sie in die Gene, damit ihr Mensch diese im Verlauf seines Lebens immer mehr ins Bewusstsein aufnimmt.

Die vom Gottesgeist erwähnten Menschen ohne erschlossenen göttlichen Ernst, versuchen manchmal etwas ernst auszusprechen, doch ihre Wortschwingungen sind nicht vom himmlischen Ernst befruchtet. Meistens ahmt so ein Mensch - je nach seelischer Belastung und menschlicher Ausrichtung - die ernste Sprache anderer nur nach und deshalb kommen seine Worte ohne besonders ernste Betonung nur lasch an, oder im Gegenteil, in einem donnernden, Furcht erregenden Ton.

Wie ihr daraus ersehen könnt, sind nicht nur allein die personenaufwertenden Belastungen einer Seele - die ihre schon erschlossene himmlische Eigenschaft des Ernstes verhüllt haben - ausschlaggebend dafür, dass sie und ihr Mensch eine ernste und ermahnende Sprache nicht vertragen können, sondern auch ihr geringer himmlischer Evolutionsstand. Der Mensch kann also nichts dafür, dass seine feinstoffliche Seele zuvor im himmlischen Sein die Eigenschaft des Ernstes noch nicht gelebt bzw. erschlossen hat und sich nun für ernste Wortklänge sperrt.

Unter den gutmütigen und ehrlichen gottverbundenen Menschen, die noch an verschiedene Glaubensrichtungen gebunden sind und deshalb aus der himmlischen Sicht unfrei leben, befinden sich viele, die nur wenige himmlische Evolutionsstufen erschlossen haben, und aus diesem Grund ertragen sie keine ernsten Wortschwingungen aus dieser himmlischen Eigenschaft. Sie fühlen sich oft schon bei den ersten ernsten Worten schmerzlich getroffen und ziehen sich dann, für andere schwer verständlich, wortlos zurück.

90 Wenn ihr diese Reaktion bei einem Menschen mehrmals beobachtet habt, dann sprecht ihn besser mit gedämpftem Ernst an. Das wird euch aber nur gelingen, wenn ihr euch in einen Menschen einfühlen und mit ihm empfinden könnt. Doch wenn eine Situation euer ernstes und ermahnendes Sprechen erfordert, weil sich er euch oder anderen gegenüber sehr eigensüchtig und verletzlich daneben benimmt, oder er sich in einer Gefahr befindet, dann haltet euch mit ernsten und warnenden Wortklängen nicht zurück, wie ihr es sonst gewohnt seid. Doch habt in eurem Herzen für diese Menschen Verständnis, denn sie verstehen eure ernste Sprache nicht. Dies wird sich erst dann verändern, wenn sie im himmlischen Sein vollständig den göttlichen Ernst erschlossen haben.

Aus göttlicher Sicht wäre immer ein ernsthaftes und nachdrückliches Sprechen erforderlich, wenn ihr einem unehrlichen und boshaften Menschen auf die Schliche kommt, der euch versucht seelisch, physisch oder materiell zu schaden. Doch eure ernsten Hinweise sollten kein belehrendes Sprechen und keine Drohung enthalten, denn sonst belastet ihr euch damit. Seid aber vorsichtig bei einem Menschen, von dem ihr wisst, dass er aufbrausend, streitsüchtig und handgreiflich wird. Mit einem böswilligen und gewaltsamen Menschen lasst euch bitte nicht auf ein ernstes Gespräch ein, sondern wendet euch zur Hilfe bzw. zum Rechtsbeistand an die weltlichen Ordnungs- und Gesetzeshüter. Sie sind dafür zuständig und berechtigt, euch vor einer Gesetzwidrigkeit unehrlicher und unberechenbarer grober Menschen zu schützen.



Es ist verständlich, dass sich innere Menschen nach sanften Sprechtönen sehnen, weil diese ihre weit entwickelte Seele in der Schwingung anheben. Doch ein innerer Mensch, dessen Seele die Eigenschaft des himmlischen Ernstes schon erschlossen hat, der sollte sich mit notwendigen ernsten Ermahnungen nicht zurückhalten, denn wenn er sich in einer Situation, wo seine Ernsthaftigkeit erforderlich wäre, stets mit anderen Eigenschaftstönen falsch programmiert, dann würde er die erschlossenen Seelenpartikel des Ernstes nach und nach verhüllen. Darum sollte sich so ein geistig reifer Mensch nicht von Menschen in seiner Ernsthaftigkeit abbringen lassen, die noch fälschlich glauben, ihre stolze Persönlichkeit und gestellte Verletzlichkeit soll für Fehlerhinweise anderer unantastbar sein. Manche sind durch ihre Überheblichkeit so widerspenstig geprägt, dass sie keinen Ordnungshinweis zur Bewusstwerdung und Unterlassung eines Fehlers anhören wollen und wenn sie dies ausnahmsweise zulassen, dann sollte der Hinweis nur sanft ausgesprochen werden. Wahrlich, diese eingebildeten Menschen bittet der Gottesgeist aus dem göttlichen Ernst, sich mehr kennenzulernen, damit ihnen ihre hochmütigen Wesenszüge mehr bewusst werden, denn diese sind es, die so stark auf sie einwirken, dass sie immer wieder überempfindlich und gekränkt auf ernste Worte reagieren. Bitte seid klug und denkt weitsichtig: Jeder Fehlerhinweis enthält die Kraft und Absicht, euch auf die himmlische Eigenschaft der Ordnung aufmerksam zu machen. Wollt ihr zur himmlischen Ordnung zurückkehren, dann seid dankbar für jeden Fehlerhinweis, und ordnet und verändert euer Leben immer mehr nach den himmlischen Gesetzen, die euch schon bekannt sind.



Vielleicht ahnen einige von euch, dass unter den geistig aufgeschlossenen, aufrichtigen und herzlichen Menschen sich viele himmlische Heilsplanwesen befinden, die sich vor vielen Jahrhunderten zur Errettung der Schöpfung erstmals inkarniert haben - darunter seid evtl. auch ihr. Es handelt sich um solche himmlische Wesen, die schon ein hohes himmlisches Evolutionsbewusstsein erreicht haben, das heißt, sie haben die meisten himmlischen Eigenschaften vollständig erschlossen. Doch durch viele Wiedergeburten - die vom Gottesgeist nicht befürwortet wurden - haben sie sich immer mehr den ungesetzmäßigen herzlosen und eigensüchtigen Lebensweisen der tief gefallenen Wesen angepasst. Deswegen nahm ihre Bewusstseinsschwingung stets ab, denn durch viele personenbezogene seelische Belastungen wurde ihre frühere kosmische Weitsicht immer mehr getrübt, und heute ist es ihnen nicht einmal mehr möglich, das unpersönliche himmlische Leben zu verstehen. Ihr geistig eingeengter Zustand lässt sie nun fälschlich annehmen - so wie auch alle tief gefallenen Wesen - dass das himmlische Sein von Wesen persönlich geführt wird, und auf diese sind ihre Gebete ausgerichtet. Ihre vielen ungesetzmäßigen seelischen Schleier haben dazu geführt, dass die frühere schöne und herzliche Verbindung der Seele zur Ich Bin-Gottheit und zu den himmlischen Wesen ganz einschlummerte. Dies führte in die innere und äußere Unfreiheit und geistige Leere. Viele sind schon so weit geistig gesunken, dass sie sich von unwissenden und unerleuchteten Geistlichen und ihrer unfreien Lehre blenden lassen und irrtümlich annehmen, Gott hätte den Geistlichen die Befugnis erteilt sie ins Himmelreich zu weisen. Doch der himmlische Rückweg endet bei den meisten immer wieder in der Sackgasse, und deshalb kehren sie stets zu dieser Welt zurück.

Das tragische daran ist, dass der Gottesgeist diese Seelen vom Wesenskern aus nicht mehr ansprechen kann und ebenso nicht über reine himmlische Wesen, weil sie durch ihre Belastungsschleier zu niedrig schwingen und es ihnen lieber oder bequemer ist, auf die geistlichen Führer und ihre Glaubenslehre ausgerichtet zu leben. Dies können sie aus ihrer himmlischen Wesensfreiheit auch tun. Doch der Gottesgeist und die himmlischen Wesen bedauern dies sehr, weil es sich in der Evolution um weit vorangeschrittene himmlische Heilsplanwesen handelt, die für die Gesamtschöpfung, d.h., für die himmlischen und gefallenen Wesen zur Schöpfungserrettung viel riskiert und Unermessliches geleistet haben, und dabei auf Erden unaussprechliches Leid ertragen mussten. Irgendwann sind sie durch hinterlistige Fallwesen im menschlichen Leben so fehlgeleitet worden, dass sie ihre innere Orientierung völlig verloren haben. Die arglistigen Fallwesen boten ihnen meistens ein leichtes und wohlhabendes Leben in Luxus, hoher weltlicher und religiöser Amtsstellung mit großem persönlichen Einfluss an, damit sie sich an ihre geschaffene materielle Welt binden und nicht an die himmlische Rückkehr denken, und zudem ahnungslos ihre Energielieferanten sind. Dies war und ist heute noch der Grund, weshalb sich viele in der Evolution weit vorangeschrittene, jedoch tief gefallene himmlische Heilsplanwesen von dieser Welt nicht lösen können.

95 Deshalb sind viele von ihnen in einigen Lebensbereichen und Wesenseigenschaften schwer belastet und manche können durch ihre seelischen Hochmut-Schleier ernste Wortschwingungen nicht mehr ertragen. Viele von ihnen sind mit einer bestimmenden, lauten Sprechart schwer belastet und ihr für den normalen Sprachgebrauch ungewöhnlich, lauter Wortklang kommt oft zum Vorschein, vor allem dann, wenn sie unbewusst sprechen oder eigensüchtig etwas unbedingt erreichen wollen. Das laute Sprechen kann für willige Menschen ein guter Anhaltspunkt zur Selbsterkenntnis und Bewusstwerdung von mehreren unschönen Charakterschwächen sein, die sie evtl. noch unbewusst steuern.

Es kann nur so sein, dass sie im früheren oder in diesem Leben sehr laut und hartherzig gesprochen haben und sich dabei mit hochmütigen Wesenszügen stark belasteten, und nun können sie keine ernste und ermahnende Sprache eines anderen mehr ertragen. Das erdrückt sie fast, weil sich dadurch ihre früheren hochmütigen und herrschsüchtigen Speicherungen im Oberbewusstsein zu Wort melden bzw. in Schwingung kommen und in diesem Moment glauben sie fälschlich, dass sich jemand über ihre eingebildete Persönlichkeit stellen bzw. sie erniedrigen will. Durch ihre Belastung sind sie sehr geblendet und können deshalb nicht mehr richtig unterscheiden, ob es sich um einen gut gemeinten Rat, Fehler- oder Schutzhinweis handelt, oder ob jemand sie böswillig bloßstellen will. Sie nehmen erregt an, jemand wolle sie erniedrigen und das versuchen sie sofort mit sehr lauter Stimme und persönlich angreifenden Worten zu unterbinden. Dem aufrichtigen und mutigen Menschen, der sie ernsthaft auf etwas Unschönes zum Nachdenken oder zur Veränderung aufmerksam machte, begegnen sie dann aggressiv und machen ihm mit Vorwürfen das Leben schwer. Sie holen dann zur angeblichen Selbstverteidigung aus seiner Vergangenheit eine ungesetzmäßige Verhaltensweise hervor - die er mit der Hilfe des Gottesgeistes schon längst überwunden hat - und bauschen diese zur Ablenkung auf, damit seine Schlechtigkeit aus der Vergangenheit groß aufleuchtet und ihre vorhandene unscheinbar und unbedeutend wird. Dieser unschönen, lautstarken Ablenkung bedienen sich viele gottverbundene Menschen, die die unwürdige Lebensart der gottlosen, tief gefallenen Wesen schon lange nachahmen.

So geartete Menschen konnten früher und können auch heute noch nicht Hinweise bezüglich ihrer unbeherrschten Verhaltensweisen und schlechten Charakterzüge anhören, und schon gar nicht sie dankbar und demütig annehmen, so wie dies ein ruhiger, sich unpersönlich gebender, innerer Mensch ohne derartige Belastung tun würde. Sie blocken sofort die ernsten Hinweise eines anderen ab. So geartete Menschen, darunter sind viele gottverbundene auf dem Inneren Weg, kommen immer dann in Aufruhr, wenn ihnen ein Mensch ernst und ermahnend einen unschönen Fehler aufzeigt. Sie gehen gleich mit sehr lauten und verletzenden Worten zum Angriff über und verlieren dabei ihre Fassung.

Diesen gottverbundenen, jedoch widerspenstigen Menschen rät der Gottesgeist jetzt aus dem göttlichen Ernst: Sie möchten sich ihre falsche Verhaltensweise endlich eingestehen, denn sie schaden sich nur selbst. Es wäre für sie an der Zeit und auch sehr wichtig, wenn sie weitere geistige Schritte in Richtung Himmelreich tun wollen, sich bewusst zu werden, warum sie ernste und ermahnende Hinweise auf ihre Fehler und Schwächen auch dann nicht ertragen können, wenn sie schon von innen deutlich spüren oder wissen, dass sie wahr sind.

Bitte fühlt euch in einen gutmütigen und sensiblen Menschen hinein, der eine unschöne Verhaltensweise oder evtl. erniedrigende, sehr laute Beschimpfungen von euch erdulden muss. Könnt ihr euch vorstellen, dass es ihn im Herzen sehr schmerzt? Aus himmlischer Sicht hat er das gute Recht, euch ernst und ermahnend zur Besinnung zu rufen, damit ihr endlich aufhört, euch ihm gegenüber schlecht und entehrend zu benehmen.

100 Könnt ihr nun verstehen, wozu eine ernste Sprechweise benötigt wird und welchen weitsichtigen Sinn sie hat?


Ihr vom Gottesgeist angesprochenen, geistig ausgerichteten Menschen: Bitte denkt nun weise und in Ruhe über das nach, was er euch bisher zur besseren Selbsterkenntnis unschöner Wesenszüge erweiternd angeboten hat und noch weiter anbietet. Er spricht vor allem die Menschen an, die gewohnt sind oft oder nur ab und zu sehr laut zu sprechen. Unter ihnen sind nur wenige, die es zulassen, dass sie jemand auf ein unschönes Verhalten oder auf ihre sehr lauten, bestimmenden Worte aufmerksam macht. Viele verlieren gleich ihre Fassung, wenn ihre Meinung, nicht wie von ihnen erwartet, angenommen wird. Ihre herrschenden Wesenszüge steuern sie unbewusst, sich sehr laut zu rechtfertigen, und wenn ihre laute Einschüchterung beim Anderen nicht gleich ankommt und er die unangenehmen Hinweise nicht zurücknimmt, dann fangen manche jähzornig, Furcht erregend heftig zu schreien an.

Ihr so gearteten, jedoch sonst gutmütigen Menschen, seid jetzt selbstehrlich und auch bereit, eure schlechte Eigenschaft ganz zu lassen. Der Gottesgeist bietet euch seine Hilfe an, indem ihr das Bild von einem sehr laut sprechenden und auch schreienden Menschen nun auf euer Bewusstsein legt und ihm nun zur weiteren intensiven Selbsterkenntnis übergebt.

Beleuchtet euer vergangenes Leben einmal selbstehrlicher und genauer, dann müssten euch Lebenssituationen einfallen, in denen ihr euch bestimmend und unbeherrscht benommen bzw. jemand angeschrieen habt. Fühlt euch mit geschlossenen Augen kurz in euer früheres entsetzliches Anschreien hinein. Was fühlt ihr nun dabei?

Es können Bilder und Wortklänge von einem strengen, gefühlskalten, demütigenden und erbarmungslosen Verhalten in euer Bewusstsein hochkommen, wo ihr Menschen beherrschen und unterwürfig machen wolltet. Wenn euch derartige Verhaltensweisen früherer Zeit bewusst werden und ihr sie nicht mehr in eurer Seele gespeichert haben wollt, dann bittet euch der Gottesgeist, diese unschöne, eines himmlischen Wesens unwürdige Verhaltensweise herzlich zu bereuen und ihm zur Umwandlung zu übergeben. Dann wird es euch viel wohler im seelischen Herzen.

105 Bitte werdet euch dessen bewusst und denkt logisch mit eurem seelischen Herzen: Kein demütiger und friedliebender gottverbundener Mensch wird sich der unschönen, herrschsüchtigen Wesenart bedienen wollen, jemand lautstark mit rechtfertigenden Worten zurückzuweisen oder ihn einschüchternd anzuschreien.

Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wer aus der himmlischen Sicht eines Wesens unwürdige, Furcht erregende und einschüchternde Verhaltensweise einst hervorgebracht hat und auch heute noch gerne benutzt.


Der Gottesgeist beleuchtet und vertieft noch einmal aus einer anderen Perspektive den Furcht erregenden Wesenszug des Anschreiens, damit durch die umfassende Erkenntnis und aufrichtige Reue dem negativen, dunklen Energiefeld die Kraft entzogen wird und so belastete Menschen bald von diesem frei werden können.

Manche gottverbundene Menschen bedienen sich noch unverändert lautstarker Beschimpfungen bzw. des Anschreiens, obwohl sie schon von innen spüren und auch wissen, welche Nachteile und Schwierigkeiten sie dann in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen erwarten, und auch schon schmerzlich erhielten. Sie reagieren öfter noch unverändert aufgebracht, wenn sie z.B. in einem Lebensbereich von jemand ernst ermahnt, gerügt oder bemängelt werden. Ihnen fällt es sehr schwer, z.B. warnende Hinweise auf ihre unsachgemäße oder falsche Arbeitsweise, oder auf die unsanfte und hektische Handhabung mit zerbrechlichen Sachgegenständen oder mit Strom führenden, empfindlichen Geräten, oder ernste Hinweise zum sparsamen Umgang mit Energien anzunehmen. Der Grund dafür sind ihre hochmütigen Wesenszüge, die in ihnen bei jedem wertvollen Hinweis eine Minderwertigkeit auslösen. Diese blockieren die Menschen so massiv, dass sie eine Wesenskorrektur zur Schlichtheit und Unpersönlichkeit nicht angehen wollen. Darum benutzen so geartete Menschen zur Abwehr von Hinweisen, die eine positive Veränderung in einem Lebensbereich herbeiführen könnten, nicht selten laute und schreiende Wortklänge.

Wahrlich, wer weitgehend frei vom aufgeblähten Hochmut und der Furcht erregenden Herrschsucht ist, der wird niemals in sich den Drang verspüren, jemanden anzuschreien. Kein himmlisches Wesen hat jemals so eine niedrige und unschöne Eigenschaft des Anschreiens aus sich hervorgebracht, wie dies noch manche eingebildete gottverbundene Menschen - folgenschwer für ihre ewige Seele - benutzen.

110 Spürt ihr jetzt die ernsten Schwingungen des Gottesgeistes in euch?

Wenn ihr euch nun von ihm angesprochen fühlt, dann wäre es an der Zeit, euch endlich von diesem abstoßenden, ungesetzmäßigen Wesenszug zu verabschieden.

Bitte werdet euch darüber klar: Der Gottesgeist wird niemals eine unschöne Charaktereigenschaft, die Menschen oder jenseitigen Wesen im Herzen wehtun, mit sanften Wortklängen zur Selbsterkenntnis und Wesensveränderung ansprechen. Deshalb hat er im Speicherpotenzial des Künders auch Worte aus dem göttlichen Ernst gewählt, die also einen ernsten und ermahnenden Klang aufweisen und nur jener Seele und jenem Menschen unangenehm sind, die mit einer ungewöhnlich lauten und bestimmenden Sprache und dem hässlichen, herrschsüchtigen Wesenzug des Anschreiens schwer belastet sind.

Ihr so belasteten Menschen, die ihr euch in anderen Lebensbereichen die Mühe macht euch selbst zu erkennen, jedoch eurem schon bekannten negativen Wesenszug des abnormen Lautwerdens bisher noch keine aufrichtige Beachtung schenken wolltet, macht euch bitte bewusst: In eurem menschlichen und seelischen Energiefeld des abnormalen Lautwerdens, das euch noch stark beeinflusst, können auch Speicherungen von herrschender Gewalt und Zerstörung, Beherrschung und Entwürdigung von Menschen und jenseitigen Wesen vorhanden sein. Darin kann aber auch eine schlechte und unwürdige Behandlung mancher Tierart gespeichert sein. Wenn euch dieses Wesen verachtende Energiefeld wieder massiv steuert und ihr aggressiv und laut werdet, verfinstert sich eure menschliche und seelische Aura sofort. Das ist sehr schlimm für eine heimkehrwillige Seele, denn dadurch stürzt sie wieder für eine längere Zeit in eine niedrige Schwingung ab - das solltet ihr schon aus euren Selbsterkenntniserfahrungen wissen.

Manche der so gearteten Menschen machen sich durch wiederholte unehrliche Ausreden etwas vor. Sie neigen dazu, ihre unschönen rechthaberischen und herrschsüchtigen Wesenszüge und Verhaltensweisen durch viele Ausreden geschickt zu verdecken, wenn sie ernst und ermahnend darauf angesprochen werden. Sie diskutieren in Erregung so lange, bis sie den anderen durch aufdrängendes und lautes Sprechen in eine niedrige Schwingung gebracht haben und er sich dann niedergeschlagen und traurig zurückzieht. Wahrlich, das ist kein würdiges Verhalten für einen inneren und heimkehrwilligen Menschen.

115 Es sollte euch auch noch bewusst werden: Wenn es euch bei bestimmten Anlässen bzw. in mancher Situation dazu drängt, euch immer wieder in einer lauten Sprache mitzuteilen, dann geht davon aus, dass ihr sie zur Beherrschung, Verunsicherung oder Demütigung anderer benutzen wollt. Wenn ihr derartig belastet seid, dann kann es sein, dass euch dieses negative Energiefeld manchmal zum Schreien drängt und ihr dann die Fassung verliert. Das kommt davon, weil ihr einmal ein dominantes Leben geführt habt oder es noch führt. Dieser herrschsüchtige Wesenszug erträgt nicht, dass jemand eure Meinung widerspricht oder keine Beachtung schenkt. In diesem unschönen Wesenszug befinden sich meistens zwei aufeinander abgestimmte negative Speicherkomponenten, einer will z.B. die Zustimmung eigensüchtiger Meinungen oder Forderungen durch Hinterlist erreichen und der andere durch Drohungen und Angst machendes Schreien erzwingen. In dieser Phase der Ablehnung oder Widerspruchs sendet das negative Energiefeld ständig an euer Oberbewusstsein Impulse, den Sprachklang noch mit einem herrschenden, stark beeinflussenden Schreien zu verstärken, und dies so lange, bis der eingeschüchterte Mensch bereit ist nachzugeben. Je nach Stärke der persönlichen Belastung kann es bei manchen Menschen so weit kommen, dass sie eine Ablehnung oder Widerrede als eine schlimme persönliche Niederlage empfinden. Es kann dann sein, dass sich das negative herrschsüchtige Energiefeld verstärkt meldet und der Mensch die erdrückende Schmach seiner eingebildeten Person so massiv fühlt, dass er handgreiflich wird oder später versucht, sich auf eine gemeine und hinterlistige Weise zu rächen.

Diese aus der himmlischen Sicht beschämende und charakterlose Verhaltensart wird kein selbstehrlicher, demütiger und geistig weit gereifter Mensch zu seiner Rechtfertigung oder zur Richtigstellung falscher Beschuldigungen, sowie bei der Ablehnung seiner Meinung oder seines Vorhabens anwenden - das sollte euch schon klar sein.

Wahrlich, der Gottesgeist schildert diese dunklen Wesenszüge deshalb so ausführlich, weil sie bis zu diesem Augenblick unter den Menschen unsagbares Leid hervorgerufen haben und das hört nicht auf, weil die meisten Menschen nicht bereit sind ihre schlechten Eigenschaften zu erkennen und ebenso nicht bereit sind, sich positiv zu verändern. Immer wieder haben friedliebende und demütige, gottverbundene Menschen versucht, durch ihr beispielhaftes Leben und viele beherzte Aufrufe, die Menschheit auf ihr falsches Verhalten aufmerksam zu machen. Doch ihre unermüdlichen Bemühungen sind immer wieder an den herrschsüchtigen und gewalttätigen Menschen gescheitert. Sie haben es durch ihren großen Einfluss aus dem Hintergrund immer verstanden, eine positive Veränderung der Menschheit mit Intrigen einzudämmen bzw. zunichte zu machen. Das ist nicht nur tragisch für die Menschheit, sondern auch für die jenseitigen Seelen, die unverbesserlich mit ihren schlechten Wesenzügen in den finsteren Fallbereichen oder auch erdgebunden so weiter leben, und diese unheilvollen Eigenschaften stets zur Wiedergeburt ins menschliche Leben mitnehmen.

Versteht ihr nun, um welche verheerenden Wesenszüge es sich hierbei handelt und warum der Gottesgeist so ernst und weit ausholt, um diese detailliert zu beleuchten?


Vielleicht gibt euch der folgende Hinweis etwas zu denken: Wer sich durch viele Selbsterkenntnisse durchschaut hat, der hat auch gelernt, sich jemand offen, ehrlich und mutig mitzuteilen, ohne sich über den anderen zu stellen. Aus seinen Lebenserfahrungen, Selbsterkenntnissen und seiner größeren geistigen Umsicht spürt er manchmal von innen, jemand in seinem Familien- und Bekanntenkreis oder einen Berufskollegen durch ernste, warnende Hinweise auf ein unvernünftiges, risiko- und gefahrenreiches Verhalten mit unabsehbaren schlimmen Folgen, oder auf seine unschönen Charakterzüge und Verhaltensweisen ihm und anderen gegenüber aufmerksam machen zu müssen. Diese geistig weit gereiften, beherzten und charakterfesten Menschen lassen sich nicht durch laute, zänkische Wortgefechte oder Angst machendes Anschreien davon abhalten, etwas Unrechtes zu berichtigen oder schützende Hinweise auszusprechen. Doch aus der himmlischen Sicht sind leider diese lichten und wackeren Menschen, die die himmlische Ordnung und Gerechtigkeit aus ihrer Seele schon stark spüren und auch sehr schätzen, in dieser ungerechten, ordnungslosen und finsteren Welt nicht zahlreich. Ihre Unerschrockenheit und ihr Gerechtigkeits- und Ordnungssinn bringt ihnen oft viele Unannehmlichkeiten durch widerspenstige Menschen. So ist es einmal in dieser gottfernen Welt und der Gottesgeist kann diesen Zustand nicht verändern, weil er die Freiheit der Menschen belassen muss - so wie es im himmlischen Gesetz festgelegt ist.


120 Wer im Beruf stets laut sprechen oder laut singen muss, der hat es sehr schwer in eine normale Sprechweise zu kommen bzw. hier den goldenen Mittelweg einzuschlagen. Diese so geprägten Menschen sprechen nicht grundlos auch privat so lautstark, denn in ihnen ist ein starkes Energiefeld mit derartigen Speicherungen schon aus früheren Leben vorhanden, das sie zu einem bestimmten Zweck steuert laut zu sprechen. Wenn Menschen laut sprechen, dann wollen sie damit ihr vermindertes Selbstbewusstsein verdecken. Unbewusst glauben sie, durch lautes Sprechen könnten sie ihre Persönlichkeit stärken und sich bei anderen in den Mittelpunkt stellen. Die Sprache so gearteter Menschen wird immer lauter, wenn sie sich unbedingt mit etwas durchsetzen wollen, und insgeheim wissen sie, dass sie damit ängstliche oder friedliebende Menschen einschüchtern und ihnen ihren Willen aufzwingen können. Sie sind wie Gefangene ihrer lauten und dominanten Sprache, denn wenn sie anfangen laut zu reden, rufen sie schon in diesem Moment durch die Frequenz der Sprachklänge ihre herrschsüchtigen und dominanten Speicherungen aus dem Unterbewusstsein und den Seelenhüllen ab. Diese gelangen sofort über feine Nervenstränge in ihre Gehirnzellen und geben ihnen die Mitteilung, sich bei einem Menschen wichtig zu machen oder ihn zu bestimmen. Wehrt sich jemand dagegen, dann werden sie noch lauter und gehen zum Schreien über, das auch in ihnen gespeichert vorliegt. Doch das Schlimme dabei ist, dass sie auch Speicherungen der Gewalt abrufen und anziehen können, weil die Energiefelder des Schreiens und der Gewalt wegen der ähnlichen Frequenz miteinander verbunden sind. Dies ist ein Hinweis vom Gottesgeist, der jene Menschen warnt, die leicht ihre Fassung verlieren und dann evtl. fähig wären Gewalthandlungen zu begehen, weil sie in ihrer aggressiven Umnachtung dabei gleichartige Seelen anziehen, die ihren unwürdigen Wesenszug durch starke Beeinflussung noch verstärken.


Wegen der Gefahr, von Seelen massiv beeinflusst zu werden, gibt euch der Gottesgeist einen weiteren Rat in dieser Richtung.

Wer fortlaufend wie ein Wasserfall spricht, ohne einmal abzusetzen und auch nicht zulässt, dass ihn jemand unterbricht, der kann davon ausgehen, dass er mit so einer Sprechweise viele erdgebundene Seelen hinter sich hat, die durch ihn das aussprechen, was sie schon zu menschlicher Zeit an Wissen hatten. Diese steuern die Viel- oder Schnellredner so massiv, dass sie ihren Redefluss kaum mehr anhalten können. Sie fühlen sich gezwungen etwas auszusprechen, weil die Seelen hinter ihnen unbedingt etwas ansprechen wollen, was für sie wichtig ist. Wer noch so belastet ist, dem gibt der Gottesgeist den guten Rat, sich persönlich zurückzunehmen. Erst dann sehen die Seelen ein, dass sie sich einen anderen Sprachübermittler suchen müssen, der unbewusst und ohne Gedankenkontrolle lebt und alles ausspricht, was er in sich an Gedankenimpulsen vernimmt. Auch manche medial begabte, gottverbundene Menschen haben sich durch unkontrolliertes Sprechen unbewusst für die unsichtbaren Wesen aufgeschlossen, die nichts anderes im Sinn haben, als über einen ahnungslosen Menschen ihrer Wellenlänge durch ständig bedrängende Gedankenimpulse über ihn zu verfügen bzw. ihn in ihre Lebensrichtung zu führen. So ein Mensch merkt erst seine Teilbesessenheit, wenn er äußerlich ruhiger und auch gedanklich stiller wird. Dann erst wird er aus der Frequenz bzw. Reichweite dieser widerspenstigen unsichtbaren Wesen kommen.


Doch den sehr laut und manchmal schreienden gottverbundenen Menschen empfiehlt der Gottesgeist: Immer wieder leisere und angenehme Sprechtöne zu üben und sich auch bei jedem Gespräch persönlich zurückzunehmen und mehr in abwartender Haltung nur das bewusst auszusprechen, was unbedingt erforderlich ist. So kommt der einst laut sprechende und dominante Mensch davon ab, seine unschönen Speicherungen abzurufen. Doch er sollte sich klar sein, dass ohne die feste Absicht, sich einmal vom lauten und bestimmenden Sprechen verabschieden zu wollen, ihm keine durchgreifende Veränderung zum positiven und gesetzmäßigen Verhalten und auch nicht zur Feinfühligkeit gelingen kann.

Wenn jemand die ernste Absicht hat, seine noch laute und manchmal grobe Sprache gegen eine mittellaute und sanftere zu vertauschen, dann hilft ihm der Gottesgeist über seine Seele mit Impulsen, damit er sich gleich zurücknimmt, wenn er wieder ansetzt laut oder grob zu sprechen. So ein positiv ausgerichteter Mensch vernimmt den inneren Stoppruf und er verändert seinen Sprechton gleich in einen angenehmen leiseren, der der himmlischen Schwingung nahe liegt. Diese Zurücknahme in Verbindung mit dem Gottesgeist verhilft ihm immer gedämpfter und unpersönlicher zu sprechen, bis er einmal ganz von seiner früheren lauten und dominanten Sprechweise oder dem Furcht erregenden, schallenden Anschreien frei wird.

125 Doch er sollte nie vergessen, seine Selbsterkenntnis gründlich zu tun, damit er weiß, aus welchem Motiv bzw. Anlass er vorher so laut oder unbeherrscht gesprochen hat. Der Gottesgeist hilft jedem Menschen oder jenseitigen Wesen, die sich im Irrgarten dieser finsteren Welt verlaufen haben. Er hat viel Verständnis für die vielen Auswüchse und Abartigkeiten der tief gefallenen Seelen und Menschen, die vom herzlichen sanften und edlen Leben der himmlischen Wesen unwissend sind.

Doch wenn es sich um gottverbundene Menschen auf dem Inneren Heimweg handelt, dann sollten sie sich schon ihre Fehler und Schwächen eingestehen und diese aufrichtig aus dem Herzen bereuen, und dann eine positive bzw. gesetzmäßige Lebensrichtung einschlagen. Vor allem sollten sie sich über ihr sehr lautes Sprechen und auch Anschreien bewusst werden, denn diese Verhaltensweise wird zum Einschüchtern und Erschrecken anderer benutzt. Durch laute und schrille Worte fühlen sensible innere Menschen starke unerträgliche Erschütterungen, die aus der Tiefe ihres seelischen Herzens über die Nervenbahnen ins Bewusstsein hervorkommen, und deswegen leiden sie sehr und werden in eine niedrige Schwingung heruntergedrückt. Das spricht der Gottesgeist ernst an, damit sie sich darüber bewusst sind, was ihre lautstarke Sprechweise bei einem sensiblen Menschen auslösen kann. Sie brauchen sich dann nicht zu wundern, wenn sich ein sensibler Mensch ihnen gegenüber immer mehr zurückhält oder sie ganz meidet.

Wer von den angesprochenen gottverbundenen Menschen noch nicht dazu bereit ist, diese unschöne herrschsüchtige Falleigenschaft zu lassen, der sollte sich selbstehrlich fragen, ob er wirklich ins Himmelreich zurückkehren will oder ob er sich und anderen Menschen nur etwas vormacht.

Ein williger Mensch wird sich der vom Gottesgeist erwähnten Ungesetzmäßigkeit bewusst und wird sich diese auch eingestehen, und er wird nicht lange zögern, diese so bald wie möglich zu lassen. Dann wird er für sensible Verhaltensweisen und ebenso für eine langsame, ruhige und angenehme Sprache anderer immer mehr aufgeschlossen und empfänglich sein, und selbst danach streben. Über feine Empfindungen und Gefühle steuert ihn dann seine geistig fortschrittwillige Seele zur Feinfühligkeit, weil eine langsame Sprache dem gottverbundenen Menschen die Verbindung zu seiner inneren Seele verschafft. Ihm ist es dann evtl. möglich, ihre Lichtimpulse im Oberbewusstsein wahrzunehmen und auszusprechen, doch nur dann, wenn er sich mit ihr in hoher Schwingung aufhält. Dann spricht er nicht mehr aus seinem menschlichen Ober- und Unterbewusstseinsspeicher, sondern aus dem seelischen Bewusstsein, und diese Sprache ist viel langsamer als das normal fließende Sprechen. Durch die innere Verbindung zu seiner Seele ist es dem Menschen gut möglich, weitsichtig und tiefgründig etwas zu erklären, weil die weit entwickelte Seele im Bewusstsein vieles umfassender und genauer erfasst, als es das kurzsichtige menschliche Bewusstsein hervorbringen und beschreiben kann. Darum lohnt es sich, das langsame Sprechen zu üben, denn durch seine innere Verbindung zur Seele, kann sie ihm beim Sprechen neue Kräfte zuführen und so ist er am Tag energiereicher und auch Gott näher. Könnt ihr euch das schon vorstellen? Wenn ja, dann zögert nicht, euch in der langsamen und bewussten Sprache zu üben und neue Erfahrungen damit zu sammeln.

Doch ein langsames Sprechen kommt in dieser Welt der schnell sprechenden Menschen nicht gut an, deshalb ist es sehr schwer für innere Menschen dies zu praktizieren - das weiß der Gottesgeist und hat dafür Verständnis. Wenn ihr aber mit gleichgesinnten gottverbundenen Menschen zusammenkommt, dann versucht einmal kurze Zeit oder länger, je nach eurem Bedürfnis, bewusst langsam zu sprechen. Nach dem langsamen Sprechen versucht den Wortinhalt nachschwingen zu lassen und die Essenz des Gesprochenen zu analysieren. So könnt ihr viel besser den Unterschied zum gewohnten normalen oder zügigen bzw. schnellen Sprechen feststellen. Nach einigen Sprachproben aus eurem Inneren wird euch vielleicht auffallen, dass eure Sprache viel sanfter und ruhiger wird und zudem, dass euch etwas auszudrücken nun viel leichter gefallen ist, d.h., ihr hättet sonst für diese Schilderung in einer normalen und üblichen Sprache viel mehr Worte gebraucht. Und das ist euer Vorteil, weil ihr dadurch weniger Sprachenergien aus eurem Tagespotenzial verbraucht.

130 Die langsame Sprache ist auch die des Künders, der die inneren Impulse vom Gottesgeist nach und nach in sich, in seinem Oberbewusstsein, aufnimmt und dann ausspricht oder niederschreibt. Wenn aber mediale Menschen das inspirierte Wort schnell aussprechen, dann handelt es sich hierbei um keine göttliche Offenbarung, sondern entweder um eine Abrufung aus dem menschlichen Unterbewusstsein oder der Mensch wird von erdgebundenen Seelen inspiriert, die entsprechend ihrem früheren Bewusstsein schnell oder normal zügig sprechen. Den jenseitigen erdgebundenen Seelen - die im Eigenwillen handeln und einen medialen Menschen als Sprachübermittler zu ihrem Zweck benutzen - ist es nicht möglich über die Seele zu sprechen, weil ihr niedriger Bewusstseins- und Schwingungszustand nicht die höher schwingenden Seelenpartikel eines weit gereiften Menschen erreichen kann. Deshalb melden sich diese Seelen immer direkt über die Gehirnzellen zu Wort, und diese Einsprechart gelingt ihnen sehr leicht über einen Menschen ihrer Wellenlänge. Ihre Wortwahl ähnelt sehr der üblichen menschlichen Sprache und der Inhalt ist sehr materiell und weltlich ausgerichtet, weil sie ihr früheres umfangreiches kosmisches Wissen schon längst mit weltlichen Speicherungen zugedeckt haben und nun daraus keine Abrufungen mehr vornehmen können. Darum ist ihre Mitteilung ziemlich kurzsichtig, mehr der Welt und der Umgangssprache der Menschen angepasst.

Dagegen ist die geistig-göttliche Mitteilungssprache über die Seele viel feiner und hat keinen weltlichen Charakter. Sie hört sich für einen geistig unwissenden Menschen wie eine „Botschaft unbekannter Wesen aus fernen Welten“ an, denn die Worte werden vom medialen Menschen lang gezogen ausgesprochen und enthalten eine hohe Schwingung und zweipolige Energiebündel, die den aufnahmebereiten gottverbundenen Menschen zukommen. Die göttlichen Energien erheben die Seelen der Zuhörer oder Botschaftsleser, weil sie eine zweipolige Frequenz aufweisen, die gleichfrequente Seelenpartikel magnetisch anziehen.

Nun habt ihr vom Gottesgeist einen kleinen Vergleich erhalten bzw. er erklärte den Unterschied zwischen der göttlichen Inspiration über die Seele und der Einsprache erdgebundener Seelen direkt in die Gehirnzellen eines medialen, ihnen aufgeschlossenen Menschen.

Der Gottesgeist bittet die medialen, weit gereiften Menschen, die keine erdgebundenen Seelen an sich heranlassen bzw. sie in sich nicht hören wollen und schon mit dem göttlichen Wort viele Erfahrungen gesammelt haben, sich im täglichen Leben mehr auf die langsame und bewusste Sprache auszurichten, denn so ist es dem Gottesgeist besser möglich, eine viel größere Anzahl von belichteten Seelenpartikeln zu seiner Mitteilung zu erreichen und auch höher schwingende Speicherungen im Oberbewusstsein heranzuziehen. Bitte seid mutig mit eurer langsamen und bewussten Sprechweise, auch wenn euch manche Menschen dabei nicht verstehen können und vielleicht scheel anschauen, oder abfällig über euch reden. Wer das Innere Wort Gottes liebt, der lässt sich nicht durch Bemerkungen unwissender oder verständnisloser Menschen davon abbringen. Er geht den Inneren Weg unpersönlich, deshalb kann ihn eine unschöne Bemerkung über seine harmonische, jedoch langsame Sprache nicht aus der inneren Ruhe bringen. Wer selbst einmal bewusst langsam gesprochen und daran Freude gefunden hat, der versteht die Langsamsprecher sehr gut und wird bei Begegnungen ihre innere Sprache sehr schätzen, sowie auch die hohen Schwingungen und fließenden Kräfte aus der Seele mit innerer Beglückung wahrnehmen. Diese schöne und freudige Erfahrung wünscht euch der Gottesgeist sehr.



Wer von euch angesprochenen Menschen nun bereit ist, sich auf den vom Gottesgeist aufgezeigten Weg zu begeben, das heißt, auf die von ihm vorbereitete Wegesspur ins Lichtreich zu stellen, dem wird nicht nur auf der Erde in zwischenmenschlichen Beziehungen selbst verursachtes Leid und Erschwernis erspart bleiben, sondern auch seiner Seele in den jenseitigen Bereichen. Denn seine Seele kommt durch die Speicherungen seines menschlichen Bewusstseins nicht mehr mit den Wesen zusammen, die früher im Erdenleben und weiterhin im Jenseits zum Selbstzweck laute und unangenehme Sprechschwingungen benutzten, um andere zu beherrschen und zu erniedrigen. Das wünscht euch der Gottesgeist aus der Eigenschaft des Ernstes von Herzen, weil er euch aus den finsteren jenseitigen Fallbereichen herausführen möchte.


135 Manche innere Menschen glauben noch selbsttäuschend, wenn sie sich unschön oder unehrlich gegenüber einem anderen verhalten oder etwas Falsches tun, dürfte sie der andere aus persönlicher Achtung nur sanft, ohne einen ernsten Ton darauf ansprechen. Sie haben fürchterliche Angst ganz durchschaut zu werden, weil sie insgeheim durch Hinweise anderer wissen, dass sie noch stark personenbezogen leben, obwohl sie nach außen vorgeben, dass sie sich so gerne von dieser unehrlichen und ungerechten Welt verabschieden würden und am liebsten schon im Himmelreich wären. Doch sie vergessen sich selbst zu durchschauen, weil sie noch nicht bereit sind, einige hochmütige Wesenzüge für immer aufzugeben. Diese treiben sie immer wieder an, sich bei bestimmten Anlässen zu verstellen und so zu geben, wie sie im täglichen Leben nicht immer sind. Deshalb scheitern sie kläglich in der Selbsterkenntnis ihrer hochmütigen, unschönen Wesenzüge und Verhaltensweisen, die sie nur dann gebrauchen bzw. aus sich hervorholen, wenn sie aus der Reichweite gutmütiger und herzlicher Menschen sind, die sich täglich bemühen, selbstehrlich zu leben und ein aufwertendes Sprechen und Verhalten meiden.


Wer von euch inneren Menschen den tiefen Sinn dieser Mitteilung aus dem göttlichen Ernst gut verstanden hat und bereit ist, sich dahin zu verändern worauf er eben die Hinweise bekommen hat, dem schenkt der Gottesgeist viele innere Kräfte zu seiner ehrlichen Erkenntnis und Selbstüberwindung. Er wird von der göttlichen Liebe sanft hochgehoben, wenn er traurig über seine erkannten Fehler und Schwächen ist. Gott wird ihm immer die Hilfe zu weiterer ehrlicher Selbsterkenntnis anbieten, vor allem dann, wenn er mit verschiedenen Menschen beruflich oder Privat zusammenkommt und mit ihnen spricht. Dann fällt ihm die Selbstbeobachtung bzw. ein bewusstes Leben viel leichter.

Bitte werdet euch des folgenden Hinweises bewusst, denn er verhilft euch leichter eure Fehler und Schwächen zu erkennen: Solltet ihr einen starken inneren Widerstand und eine unangenehme Beklemmung gegen bestimmte Bemerkungen und Wortklänge oder Verhaltensweisen anderer Menschen verspüren, dann könnt ihr bei eurer Selbsterkenntnis davon ausgehen, dass ihr gerade eine innere Spiegelung einer eigenen unbewussten Lebensweise erhalten habt.

Wenn euch jemand auf eure laute Sprache, hochmütigen Wesenszüge oder auf ein unschönes Verhalten anspricht, dann rechtfertigt euch nicht mit vielen Ausreden, denn sie nutzen euch auf dem Inneren Heimweg nichts. Sondern geht sofort nach Innen zu Gott und bittet ihn, euch zu der Erkenntnis zu verhelfen, aus welchem Anlass ihr dies und jenes Unschönes noch aussprecht oder euch gegensätzlich verhaltet. Ist euch das gelungen bzw. ihr seid euch auf die Schliche gekommen, dann bringt ihm die negativen menschlichen und seelischen Speicherungen aufrichtig bereuend zur Umwandlung.

Ihr sollt schon wissen: Jede unschöne Sprechweise und jedes abstoßende Verhalten stören ein harmonisches und friedliches Leben mit euren Mitmenschen, und vor allem mit eurem Partner. Deshalb ist es zu eurem Vorteil, wenn ihr euch von dieser negativen Wesensart der tief gefallenen Wesen lichtarmer Fallwelten für immer verabschiedet.

140 Wenn ihr nun bereit seid, mit eurem selbst gesteuerten Schiff Mensch-Seele wieder im Hafen des himmlischen Ernstes anzulegen, wo ihr im himmlischen Sein schon einmal gewesen seid, dann wird euch ein neuer ernster Selbsterkenntnishinweis eines anderen nicht mehr stören, und ihr werdet dann evtl. darüber schmunzeln oder lachen und sagen: „Wie töricht ich früher war, als ich bei jedem Fehlerhinweis sofort zur Rechtfertigung übergegangen bin und immer lauter wurde, wenn mir ein anderer meine unglaubwürdige Ausrede nicht abnehmen wollte“. In diesem gereiften Zustand könnt ihr euch in die Menschen einfühlen, die durch euer unschönes Verhalten sehr gelitten und evtl. geduldig darauf gewartet haben, bis ihr euch zum Positiven verändert. Diesen willigen gottverbundenen Menschen sagt der Gottesgeist im Voraus: Sie werden sich über ihre freiwillige Selbstüberwindung und Befreiung von unschönen Wesenseigenschaften einmal im Jenseits so sehr freuen, dass sie jedes nahe Wesen vor Glückseligkeit umarmen werden und nicht aufhören wollen Gott dafür zu danken.

Wer sich von euch jetzt eingesteht, dass er noch einige Fehler und Schwächen hat, von denen er weiß, dass sie nicht im himmlischen Gesetz enthalten sind, der hat es viel leichter sich von ihnen zu befreien, da seine ehrliche Erkenntnis von Gott mit vielen Überwindungskräften unterstützt bzw. belohnt wird. Es wäre zu eurem Vorteil, dieses göttliche Wissen in eurem menschlichen Bewusstsein stets hoch zu halten bzw. sich daran zu erinnern, denn das verhilft euch ehrlich zu sein, auch wenn euch einige bewusst gewordene unschöne Fehler manchmal sehr traurig stimmen. Bei den ersten Schritten zur Selbsterkenntnis ist es nicht leicht, sich Fehler einzugestehen. Doch wer anfängt sich nicht mehr persönlich wichtig zu nehmen, dem wird bald ein bewusst gewordener Fehler, der einen anderen Menschen verletzt hat und ihm im Herzen wehtat, lästig und unerwünscht sein, und deshalb wird er sich von ihm schnellstens befreien wollen.

Wollt ihr inneren Menschen euch mit der Liebe zu Gott und zur himmlischen Schöpfung wirklich auf die himmlischen Lebensweisen verändern, dann verliert keine irdische Zeit und sputet euch, damit eure Seele immer höher schwingt. Vor allem, damit sie nach dem menschlichen Leben nicht mehr von dieser Welt - so sie noch besteht - oder von so ähnlichen Welten angezogen werden kann, wo ihresgleichen Wesen leben, die auch ihre niedrig schwingenden Fehler und Schwächen aufweisen bzw. diese noch unverändert leben. Nach dem kosmischen Gesetz ziehen sich in den jenseitigen feinstofflichen Welten nur gleichgesinnte Wesen an. Das bedeutet, sie gleichen sich in ihrer Lebensweise und ihrem Charakter, deshalb hat ihr Bewusstsein eine bestimmte Schwingung und Ausstrahlung und das bewirkt, dass sie sich gegenseitig magnetisch anziehen.

Habt ihr die göttlichen Hinweise mit eurem seelischen Herzen richtig verstanden, dann fällt es euch bestimmt nicht schwer, euch zum Positiven zu verändern. Das wünschen euch der Gottesgeist und alle himmlischen Wesen von Herzen!

- Fortsetzung im Teil 3 -