Botschaft 1007. (Version vom 17.09.2010)
(1/3) Unterschied zwischen dem unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen und dem personenbezogenen Leben der Menschen

Rosapinkfarbige Tulpen vor einem Wolkenhimmel.

Teil 1 enthält folgende Themen:

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25 Mein himmlisches Licht aus der Quelle allen Seins empfängst du wieder in dir. Heute übergebe ich, der Urgeist allen Lebens, mein Lichtwort einem reinen himmlischen Lichtwesen zur Inspiration, das meine Mitteilungen im Liebestrom ungekürzt an dein (Künder) menschliches Bewusstsein weitergibt.

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Ihr inneren Menschen, die ihr herzlich beabsichtigt mit eurer Seele wieder ins himmlische Sein zurückzukehren, erhaltet heute vom universellen Liebegeist über mich, einen himmlischen Lichtboten, und über das seelische und menschliche Bewusstsein des Künders eine weitere Botschaft über das unpersönliche Leben himmlischer Wesen im Vergleich zum personenbezogenen Leben der Menschen.

Dieses Thema kann für manchen Wanderer ins himmlische Licht interessant und wichtig sein, da es ihm einige neue Erkenntnisse über das gerechte unpersönliche himmlische Leben in der Wesensgleichheit aufzeigt, im Vergleich zum unwürdigen menschlichen personenbezogenen Leben in erhöhter oder erniedrigter Weise. Die vom Gottesgeist in der Botschaft erwähnten Hinweise können einem inneren Menschen mit offenem Herzen dazu verhelfen, leichter seine negativen, ungesetzmäßigen Verhaltensweisen und Wesenszüge aus seinem personenbezogenen, nach außen orientierten Leben zu erkennen und einsichtig zu werden, da es diese im himmlischen Sein nicht gibt, denn die himmlischen Wesen führen ein unpersönliches, nur nach innen ausgerichtetes Leben.

Das Thema über das unpersönliche himmlische Leben wurde vom Gottesgeist schon öfter in anderen Botschaften kurz beleuchtet, jedoch noch nicht so ausführlich. Dies versucht der Gottesgeist heute in dieser Botschaft. Der Grund dafür, warum der Gottesgeist dieses Thema noch nicht umfassender hervorbringen konnte war, dass das menschliche Bewusstsein des Künders dafür erst geistig wachsen musste, und dies geht immer nur in kleinen Schritten vor sich. Außerdem hatte er in der letzten irdischen Zeit durch verschiedene Erledigungen und äußere Vorkommnisse keine Möglichkeit innerlich und äußerlich zur Ruhe zu kommen, um das Thema, das er in Umrissen bereits vor längerer Zeit aus seiner Seele schauen konnte, vom Gottesgeist aufzunehmen. Doch er kann selbst bestimmen, wann er wieder eine Botschaft vom Gottesgeist entgegennehmen möchte, da er seine himmlische Aufgabe vollkommen frei erfüllt.

30 Nun, das Thema des unpersönlichen Lebens himmlischer Wesen beschäftigt schon viele geistig orientierte Menschen und Leser der Botschaften, weil sie die Bedeutungen der Worte unpersönlich oder personenbezogen noch nicht klar einordnen können und nicht verstehen, was der Gottesgeist damit aussagen möchte. Sie hätten von ihm gerne anschauliche Beispiele, um sich davon ein verständliches Bild machen zu können, denn das ist für die himmlischen Wanderer in dieser ungesetzmäßigen Welt sehr wichtig, aber auch schwierig. Doch der Gottesgeist lässt sie wissen, dass ihm nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um das himmlische Gesetzeswissen bzw. Einzelheiten aus den Evolutionseigenschaften der himmlischen Wesen zu beschreiben, da diese das seelische und menschliche Bewusstsein eines Künders bei der göttlichen Inspiration manchmal kaum oder nur undeutlich hervorbringen kann. Auch wenn die Schilderung einer himmlischen Wesenseigenschaft bzw. Lebensweise hin und wieder über das Bewusstsein des Künders undeutlich beschrieben wurde, kann doch der Sinn des Wissens bei den inneren Menschen zur positiven Wesensveränderung beitragen. Denn durch vermehrtes geistiges Wissen aus der himmlischen Quelle erhalten sie einen größeren Überblick für ihr Leben und können erkennen, wo sie etwas verändern bzw. für immer lassen sollten, das den himmlischen Wesenseigenschaften nicht entspricht. Dadurch haben sie die Möglichkeit, täglich ein Stück mehr unserem und auch ihrem unpersönlichen himmlischen Leben näherzukommen.

Für den Gottesgeist ist eine Beschreibung nicht einfach, weil der Wortschatz des Künders manchmal nicht ausreicht oder im Augenblick der göttlichen Inspiration die benötigten Speicherungen im Gehirn nicht abzurufen sind, weil die Gehirnzellen zu niedrig schwingen, obwohl die Seele hoch schwingt. Dies geschieht dann, wenn der Mensch körperlich oder geistig überarbeitet ist. Deshalb stehen dem Gottesgeist bei der Inspiration manchmal zu wenige Worte zur Verfügung, um ein geistiges Bild deutlich und ausführlich zu beschreiben. Doch wer sich beim Lesen einer Botschaft angewöhnt hat den tieferen Sinn zu erfassen, den wird ein nicht ganz zutreffender Ausdruck nicht stören. Er freut sich dennoch, dass er wieder einen kleinen Baustein aus der himmlischen Quelle durchs Lesen eines Liebetröpfchens erhält, da er in sich schon ein großes Sehnen nach dem himmlischen Leben verspürt.

Der Gottesgeist beleuchtet heute durch mich, einen himmlischen Lichtboten, das personenbezogene Leben der Menschen und gibt euch Aufschlüsse über das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen, damit ihr für euren Inneren Weg in die Lichtheimat eine bessere Orientierung und Übersicht erhaltet.

Doch zunächst führt euch der Gottesgeist mit kleinen Wissensbausteinen, die immer miteinander verknüpft sind und eine geniale Logik bzw. Sinndeutung enthalten, in das himmlische Leben ein. Sie können euch helfen, unser unpersönliches himmlisches Leben mit eurem begrenzten menschlichen Bewusstsein tröpfchenweise besser zu erfassen. Jeder Wissensbaustein aus dem Leben der himmlischen Wesen kann eurem Denken eine erweiterte kosmische Sicht ermöglichen, und das wünscht euch der Gottesgeist aus seinem zentralen Schöpfungsherzen sehr.

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35 Bitte versucht euch nun in unser himmlisches Leben hineinzudenken, dann könnt ihr die himmlischen Gesetzmäßigkeiten leichter verstehen, da diese immer mit den Evolutionseigenschaften der Wesen und den verschiedenartigen feinstofflichen Atomen in Zusammenhang stehen bzw. darauf abgestimmt sind. Denkt immer daran, dass hinter jeder himmlischen Lebensweise, die wir Eigenschaft nennen, eine weit reichende und durchdachte sowie unzählige Male erprobte geniale universelle Logik steht, die wir erst nach gemeinsamer Abstimmung in unser Gesetzesleben aufgenommen haben. Jede neue himmlische Eigenschaft ist für unser Leben von großer Bedeutung und stimmt uns glückselig.

Der Gottesgeist spricht in seinen Botschaften öfter von der Logik und meint damit für die himmlischen Wanderer Folgendes: Sie sollten sich angewöhnen das neue himmlische Wissen ihrem bisherigen Vorstellungsbild hinzuzufügen, damit das, was der Gottesgeist dem Sinn nach vermitteln will, eine Verdeutlichung erfährt und von ihnen besser erfasst werden kann. Nur durch eine größere kosmische Übersicht wird es ihnen möglich sein, die göttlich-himmlische Logik einigermaßen zu verstehen, woraus unser glückseliges Leben hervorgegangen ist. Die Logik der himmlischen Wesen entstand aus ihrem weisen, klarsichtigen, geduldigen Denken und unzähligen Erfahrungen ihres Evolutionslebens. Ihre Logik konnte aber nur durch die Verknüpfung der vielfältigen himmlischen Wissensbausteine entstehen und erweitert werden. Die innere Freude selbstständig etwas Neues zu erschaffen, was anderen Wesen dazu verhilft, leichter, schöner und glücklicher zu leben, das war der Antrieb und die Kraftquelle für die Schaffungsvielfalt der himmlischen Wesen und die daraus hervorgegangene geniale und ständig wachsende himmlische Schöpfungslogik.

Die himmlische Logik baute sich einst zu Beginn der Schöpfung - zu diesem Zeitpunkt war es durch die noch nicht ausgegorene Schöpfung nicht möglich die unpersönliche Gottheit zu erschaffen - nach und nach durch die geniale Weisheit und größte Herzlichkeit unserer Ur-Eltern auf. Sie übertrugen ihren Töchtern und Söhnen und deren Nachfahren ihre herzliche, sanfte und rücksichtsvolle sowie geduldige und vernünftige Lebensweise. Durch ihre große Schöpfungsübersicht und ihren Freiheits- und Gerechtigkeitssinn gliederten sie die in der Evolution niedrigeren Lebensformen in ihre herzliche Lebensweise mit ein.

Es bestand in ihnen nicht nur der Wunsch herrliche Welten für ihr gemeinsames Dualleben zu erschaffen, sondern auch herzliche Eigenschaften, die mit ausgereiften Atomen verschiedener Art harmonieren. Das ist jedoch nur möglich, wenn die Atome für bestimmte Speicherungen einer Eigenschaft bzw. eine Lebensweise aufnahmefähig sind. Wir wussten, dass unsere Schaffungen eine lange kosmische Zeit brauchen werden, weil wir erst durch das Ausprobieren erfahren mussten, welche Atome am besten geeignet sind, bestimmte Eigenschaftsinformationen als Speicherung aufzunehmen und wieder ohne weiteres freizugeben. Dies dauerte sehr, sehr lange im Evolutionsprozess der Schöpfung. Doch wir hatten von Anfang an ein klares Bild von unserem herrlichen Schöpfungsleben, das wir nach und nach realisierten. Unser Vorstellungsbild umfasste folgenden Wunsch: Für das gesamte Schöpfungsleben nur das Beste, Förderlichste und Nützlichste sowie Bewährteste, Hochwertigste und Erfreulichste zu erschaffen. Die von uns ausprobierten und geeigneten Lebenseigenschaften wurden dann in die himmlischen Evolutionsgesetze eingegliedert und durch den Einfallsreichtum der himmlischen Wesen stets verbessert und erweitert. Jede geschaffene Haupteigenschaft und weitere daraus hervorgegangene Eigenschaften wurden auf die Evolutionsstufen der himmlischen Wesen abgestimmt und sollten auf alle Ewigkeit in ihrer lebensaufbauenden und -bewahrenden Weise geschützt bleiben. Das wurde von den himmlischen Wesen gemeinsam, für ihr freies Leben in himmlischer Ordnung, in die Tat umgesetzt.

Aus dieser grundlegenden Weisheit, verbunden mit den Wesenseigenschaften, entstand allmählich die allumfassende Schöpfungslogik. Diese haben die himmlischen Wesen bei der gemeinsamen Schaffung der Ich Bin-Gottheit in der himmlischen Urzentralsonne in ihr pulsierendes Herz - eine gigantische Datenzentrale der Gesamtschöpfung - zur Speicherung übertragen. Doch die Schaffung der Ich Bin-Gottheit für ein unpersönliches Leben geschah erst, als sich viele neue feinstoffliche Atome in einem ausgereiften Zustand befanden und durch die Zunahme der himmlischen Wesen und Welten eine Ausdehnung bzw. Vergrößerung der Schöpfung erforderlich wurde.

40 Wahrlich, so ein Gemeinwohlleben kann nur mit der Eigenschaft der Unpersönlichkeit erschaffen werden. Darum sind die Ich Bin-Gottheit und die himmlischen Wesen hauptsächlich auf diese Eigenschaft ausgerichtet und bauen darauf weitere Evolutionsvarianten für ihr unerschöpfliches Leben auf.

Durch unzählige Wissensbausteine aus dem himmlischen Evolutionsleben ist es den himmlischen Wesen möglich, die Gesamtschöpfung in einem groben Umriss zu überblicken. Dieser Umriss verfeinert sich, wenn sie eine neue himmlische Evolutionsstufe durch die Verwirklichung einzelner Wissensbausteine in sich erschließen. Dadurch erweitert sich ihr schöpferisches Denken und sie erkennen in der Innenschau die größere Schöpfungslogik. Durch das Erfassen dieser Logik erkennen die himmlischen Wesen die helfende und freie Wegweisung der Ich Bin-Gottheit zur nächsten Eigenschafts-Evolutionsstufe. Wenn sie diese in einem oder mehreren Äonen erschlossen haben, dann erscheint ihnen das geistige Schöpfungsbild noch klarer und weitsichtiger, woraus sie für ihr Dualleben wieder neue logische Schlüsse ziehen und sich neue ansprechende Ziele setzen können. Das stets sich geistig bewegende, mit Erweiterungen und beglückenden Steigerungen bestückte Leben himmlischer Wesen basiert auf einer genialen weitsichtigen Logik, und deshalb können sie es glückselig gestalten. Nur dadurch erhalten sie Evolutionserweiterungen und kommen der allumfassenden Schöpfungslogik der Ich Bin-Gottheit immer näher. Sie hat das größte Schöpfungsbewusstsein bzw. enthält alle Lebensbausteine der himmlischen Eigenschaften, die wir ihr übertragen haben, und erhält von uns stets neu erschaffene und erweiterte Eigenschaften, wodurch sich ihr geistiges Volumen und ihre Schöpfungslogik vergrößern. Deshalb kann nur sie allein als unpersönliches Wesen das himmlische Leben allumfassend überblicken und erfassen. Aus ihrer Schöpfungslogik schenkt sie uns geniale Weisungen für unser Evolutionsleben, über die wir ihr dankbar sind und uns sehr freuen.

Ihr himmlischen Wanderer, es lohnt sich wahrlich sehr viele kosmische Wissensbausteine zu sammeln, damit ihr die große Schöpfungslogik wieder etwas mehr in eurem seelischen und menschlichen Bewusstsein erfassen könnt. Durch die Verknüpfung der Wissensbausteine in eurem menschlichen Bewusstsein zu einem Bild, das eure Seele zu weiterem geistigen Fortschritt anregt bzw. anspornt, fällt es euch dann viel leichter, das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen zu verstehen, von dem ihr durch die Liebetröpfchen erfahren konntet. Wenn es euch gelingt immer mehr unpersönlich bzw. im Hintergrund zu leben, dann werdet ihr euch in eurer Seele mit den himmlischen Eigenschaften immer mehr verbunden fühlen. So könnt ihr weitere geistige Schritte auf dem Inneren Weg in eure himmlische Lichtheimat tun.

Eure erweiterte Logik des Denkens, die sich stets automatisch vom menschlichen in das seelische Bewusstsein speichernd überträgt, kann dann eurer Seele im jenseitigen Leben zur Orientierung sehr nützlich sein, vor allem dann, wenn sie vom Gottesgeist ein neues kosmisches Wissen oder weitere Gesetzesbeschreibungen erhält. Dadurch ist es ihr viel früher möglich, die dahinter stehende himmlische Logik zu erfassen und unbrauchbares Wissen aus dieser Welt durch die Hilfe des Gottesgeistes für immer zu löschen. Das wünscht euch der Gottesgeist sehr für euer menschliches Leben und auch für euer Weiterleben im seelischen Bewusstsein.

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45 Damit euch die Begriffe „himmlisches Gesetz“ oder „Gesetzmäßigkeiten“ besser verständlich werden und es euch dadurch möglich wird falsche Auslegungen zu korrigieren, beleuchtet der Gottesgeist diese nun aus der Sicht der himmlischen Wesen.

Unter einem Gesetz bzw. einer Gesetzmäßigkeit verstehen wir reinen Lichtwesen im himmlischen Sein eine vielseitige Hilfe zur Lebensorientierung auf den jeweiligen Evolutionsstufen. Eine Gesetzmäßigkeit unterstützt uns dabei, eine himmlische Eigenschaft, die mit bestimmten Atomen unseres Lichtkörpers und auch des Evolutionsplaneten - auf dem wir uns gerade befinden - in Verbindung steht, richtig einzuordnen und damit umzugehen sowie die Planetenordnung zu überschauen und zu berücksichtigen. Weil sich eine Gesetzmäßigkeit auf unser Evolutionsleben sehr förderlich auswirkt, schätzen wir sie sehr.

Eine Gesetzmäßigkeit ist aus einer bestimmten Lebensweise einer Evolutionsstufe hervorgegangen und bereichert unser glückliches Evolutionsleben. Jede himmlische Gesetzmäßigkeit bzw. Eigenschaft haben wir dreifach für unser himmlisches Leben abgesichert. Die Speicherung einer ausgereiften Gesetzmäßigkeit, die wir auch Eigenschaft nennen, enthält die unpersönliche Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne in ihrem allumfassenden Bewusstsein, und zwei Speicherungen besitzen wir in unserem Lichtkörper. Das bedeutet, eine Gesetzes- oder Eigenschaftsspeicherung befindet sich in einem unserer Trillionen Lichtpartikel und die zweite in unserem Lebenskern. Eine Eigenschaftsspeicherung können wir aber nur dann vollständig aus unserem Inneren abrufen und umfassend für unser himmlisches Evolutionsleben anwenden, wenn unsere Lichtkörperschwingung mit der Gesetzeseigenschaft identisch ist. Entsprechend unserer Evolutionsstufe können wir dann eine Eigenschaftsspeicherung zur Innenschau öffnen und verstehen.

In jedem unserer Lichtpartikel ist ein umfassendes Wissen einer Evolutionseigenschaft enthalten, die wieder einer größeren zugeordnet ist und wiederum mit anderen in Verbindung steht. Wenn wir für unser Planeten- oder Dualleben auf einer Evolutionsstufe etwas noch nicht verstehen oder erkennen, dann wenden wir uns zuerst nach innen zu unseren Eigenschaftsspeicherungen. Von dort erhalten wir meistens eine ausreichende Auskunft in Bildern und einer hörbaren Beschreibung, woraus wir ein bestimmtes gesetzmäßiges Verhalten ersehen können, das wir dann in unser himmlisches Dualleben miteinbeziehen. Wenn aber unser Bewusstsein etwas noch nicht vollständig verstehen kann, da wir noch zu wenige Wissensbausteine für eine neue Lebensweise zur Verfügung haben bzw. erschlossen haben, dann wenden wir uns an unsere geliebte Ich Bin-Gottheit in unserem Lebenskern. Von ihr erhalten wir einen größeren Überblick zur Verwirklichung.

Sollten wir einmal aus Unachtsamkeit eine Grundeigenschaft des himmlischen Lebens nicht beachten, dann meldet sich aus unserem Inneren sanft oder ernst, je nach Situation, das Speicherpotenzial der betreffenden Eigenschaft und gibt uns im Bild zu verstehen, wie wir unser Verhalten korrigieren sollten, um mit dem universellen fließenden Liebestrom in Einheit und im Gleichklang zu bleiben. Da wir im fließenden Liebestrom leben, der aus ständig sich bewegenden kleinsten Energieteilchen feinstofflicher Art besteht - wie auch unser Lichtkörper beschaffen ist - in denen alle himmlischen Grundeigenschaften bzw. Gesetzmäßigkeiten gespeichert sind, ist es erforderlich, dass wir mit ihm in der Einheit leben. Das heißt, unsere Lebens- und Verhaltensweise sollte stets mit den Grundeigenschaften des himmlischen Lebens in Übereinstimmung sein. Wäre dies einmal über einen längeren Zeitraum nicht der Fall, dann hätten wir den Nachteil, dass unser Lichtkörper von den Lichtenergien, die aus der himmlischen Urzentralsonne in die ganze Schöpfung fließen, nicht voll durchdrungen werden könnte und wir müssten in Folge dessen mit geringeren Energien leben. Um das zu vermeiden, haben wir eine schützende Regelung in unserem Lichtkörper geschaffen bzw. werden von einer himmlischen Eigenschaftsspeicherung daran erinnert, unser unbedachtes Verhalten auf die Gesetzmäßigkeit zu korrigieren. Diese wunderbare Regelung ermöglicht es uns, stets im Gleichklang mit unserem Dual, den Planetenwesen und den Planetenatomen zu leben. Aus dieser Gegebenheit könnt ihr erkennen, dass wir in unserem himmlischen Leben frei und unabhängig sind.

50 Wir wissen aus Erfahrung, wenn wir uns auf einem Evolutionsplaneten aufhalten und eine neue himmlische Eigenschaft in unserem Bewusstsein dazu gewinnen wollen, jedoch im Verlauf des Evolutionsäons merken, dass wir noch nicht ganz dafür aufgeschlossen sind, dann haben wir die freie Entscheidung, die Evolution zu unterbrechen, auch wenn wir uns dadurch selbst benachteiligen. Wir wechseln dann entweder auf einen anderen Evolutionsplaneten, auf dem wir eine andere Eigenschaft erschließen können oder wir pausieren auf einem Planeten, auf dem keine Evolution stattfindet.

Wir haben ins himmlische Gesetz vorsorglich eine Regelung eingebracht, die uns davor schützen soll, dass ungleiche Wesen auf einem Planeten zusammenleben. Sollte ein Wesen gegen eine Gesetzmäßigkeit bzw. eine Eigenschaftslebensweise bewusst verstoßen, dann käme es aus der Bewusstseinsgleichheit der Planetenbewohner. Das bedeutet, dass das Wesen sich durch seine niedrigere Lichtpartikelschwingung nicht mehr lange auf dem Planeten halten könnte und entsprechend seines Bewusstseins von einem etwas niedriger schwingenden Planeten angezogen werden würde, auf dem es dann mit gleich ausgerichteten Wesen wieder glücklich zusammenleben könnte. Es kommt dann zu ebenso herzlichen Planetenbewohnern, die vorübergehend auch keine weiteren Evolutionen durchführen wollen bzw. für eine bestimmte Äonenzeit aussetzen, weil ihnen dies momentan in ihrer Freiheit mehr zusagt.

Diese Regelung haben wir für unser Evolutionsleben gemeinsam beschlossen, weil wir den Bewusstseinsgleichklang mit unserem Dual sowie mit unseren Planetenmitbewohnern nur auf diese Weise dauerhaft erhalten können. Denn, wenn ein Wesen auf einem Evolutionsplaneten eine andere Lebensweise wegen seiner anderen Auffassung führen würde, die nicht mit der seiner Bewohner übereinstimmt, dann würden wegen des unterschiedlichen Bewusstseins untereinander Missverständnisse und Unstimmigkeiten entstehen - so wie es bei den Menschen ständig geschieht. Um das zu vermeiden, haben wir diese Regelung ins himmlische Gesetz der Ordnung aufgenommen.

Wahrlich, wir wussten aus Erfahrung was geschieht, wenn Wesen mit unterschiedlichem Bewusstsein und unterschiedlicher Lebensauffassung auf einem Planeten zusammenleben, und einige kein weiteres Wachstum mehr in ihrer Evolution wünschen, jedoch andere gerne neue Evolutionseigenschaften verwirklichen wollen. So unterbindet unsere Regelung von vornherein, dass zwischen Wesen ungleichen Bewusstseins Unstimmigkeiten entstehen. Nur durch die Wesensgleichheit auf einem Planeten ist es uns möglich, ungestört, friedvoll und harmonisch miteinander zu leben. Diese Lebensweise ist aus der himmlischen Logik entstanden und entspricht der Wesensfreiheit und ebenso der Gerechtigkeit himmlischer Wesen.

Ihr konntet nun aus der Schilderung des Gottesgeistes erkennen, dass alle himmlischen Evolutionsgesetze nach und nach durch die himmlischen Wesen gemeinsam zu ihrem Wohl bzw. für ihr freies und glückliches Dualleben geschaffen worden sind und einmal der Ich Bin-Gottheit zur Verwaltung und Koordinierung der Schöpfung übertragen wurden. Kein einziges himmlisches Gesetz wurde von der Ich Bin-Gottheit geschaffen und uns übertragen, weil wir für unser gemeinsames unpersönliches Leben selbst schöpferisch bestimmen wollten und dies heute ebenso noch frei tun, damit wir durch neue Evolutionsvarianten eine weitere Steigerung unseres glücklichen Duallebens erhalten. Diese schöpferischen Ergebnisse bedürfen der Gabe des weisen weitsichtigen logischen Denkens, das mit der Fähigkeit der Fingerfertigkeit bzw. Geschicklichkeit und Gewandtheit des Körpers verbunden ist, und diese kann nur ein Wesen mit einem Lichtkörper bzw. einer beweglichen Lichtgestalt erreichen, aber unsere geliebte Gottheit in der Urzentralsonne, das universelle zentrale Wesen, hat diese Möglichkeit nicht, darum sprechen wir von der unpersönlichen Gottheit.

55 Wahrlich, unsere schöpferische Lebensweise wollten wir ihr nicht übertragen, weil wir sonst unsere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit an sie verloren hätten. Doch das hätte uns unfrei gemacht, weil sie durch ihre enorme größere universelle Übersicht uns himmlischen Wesen viel bessere Schaffungsvorschläge anbieten könnte, und das würde bedeuten, dass wir an unseren kleinen Schaffungen keine Freude mehr hätten. Deshalb wollten wir selbstständig und unabhängig von der Ich Bin-Gottheit leben können. Wir freuen uns immer sehr über unsere gemeinsamen neuen Schaffungen, die aus unserem Bewusstsein stammen. Jedes Mal sind wir glückselig, wenn uns wieder eine neue Lebensvariante gelingt, und das wird auch zukünftig in unserem Schöpfungsleben so bleiben, weil wir unsere freie, unabhängige und selbstständige Lebensweise mit den entsprechenden Gesetzesspeicherungen abgesichert haben. Könnt ihr euch das vorstellen?


Im himmlischen Sein existieren nicht nur Evolutionsplaneten, worauf Wesen eine weitere Evolutionsstufe bzw. -reife anstreben können, sondern es gibt unzählige Planeten, worauf Wesen länger ohne Veränderung ihrer Lebensweise leben und keine neuen Wesenseigenschaften erschließen wollen. Sie haben frei gewählt, sich für einen oder mehrere himmlische Äonen auf dem gleichen Planeten aufzuhalten, wobei keine Evolutionssteigerung ihres Bewusstseins geschieht. Dies ist ihnen ohne weiteres möglich, weil wir freiheitsliebende Wesen sind.

Doch nach längerem Aufenthalt auf dem gleichen Planeten kommen sie in eine Phase oder Situation, wo sie von innen deutlich spüren, dass neue Lebensvarianten ihrem glücklichen Dualleben gut tun würden. Das ist ihnen möglich, wenn sie herzlich bereit sind in eine schwingungshöhere Evolutionswelt zu wechseln, in der sie mit anderen gleichgesinnten Wesen eine neue Lebensvariante kennenlernen und in ihr Dualleben einbeziehen können. Doch dieser Schritt ist jedem freien himmlischen Wesen selbst überlassen und es wird von niemand dazu gedrängt, auch nicht von der Ich Bin-Gottheit, weil kein anderes Wesen und auch sie sich nicht in ihr Leben einmischen dürfen. So ist unser absolut freies Leben ausgerichtet. Wir finden es herrlich, ohne jegliche äußere Einmischung selbstständig und unabhängig zu leben.

Doch wenn wir uns entschieden haben auf einen Evolutionsplaneten zu wechseln, dann sollten wir die Ordnungs- und Lebensvorgaben des Planeten beachten. Wir wissen genau was geschehen würde, wenn wir uns dort befinden und einen Lebensaspekt aus dem reichen Evolutionsleben ablehnen. Doch unsere Dualausrichtung bzw. unser gemeinsames Ziel war und ist es, mit der inneren Antriebskraft der Freude wieder einen oder mehrere Evolutionseigenschaften zu unserem Dualleben dazuzugewinnen. Darum bemühen wir uns aus freien Stücken eine neue ansprechende und lohnenswerte Lebensweise, die uns die himmlische Evolution anbietet, kennenzulernen bzw. in unser Leben einzubeziehen.

Nur sehr selten kommt es vor, dass ein himmlisches Wesen eine neue Lebensweise bzw. ein ihm unbekanntes Evolutionsverhalten (Gesetzmäßigkeit) missversteht oder ablehnt, das es aber zuerst erschließen wollte. Dies geschieht meistens aus fehlender Übersicht. Doch bevor sich ein Wesen von seinem Evolutionsvorhaben traurig verabschiedet, wird es von der Ich Bin-Gottheit herzlich und aufmunternd gebeten sich das noch einmal gut zu überlegen. Sie gibt dem Wesen mit ihrem großen Einfühlungsvermögen liebevolle Hinweise und Ratschläge bzw. ihm zu verstehen, warum es gegen die Eigenschaft eine Ablehnung spürt oder diese missversteht. Meistens ist ein Partikel (feinstoffliches Atom) des Lichtkörpers noch nicht ganz ausgereift bzw. lässt sich für die darin enthaltenen, für uns wichtigen Wissensinformationen nicht vollkommen öffnen, die sonst nach der Öffnung vollständig in unser Denk- und Handlungsbewusstsein übergehen. Das liegt daran, weil das Wesen eine dazugehörige Eigenschaftsfacette noch nicht vollständig gelebt hat, und deshalb konnte der Partikel zu wenig Energien aus dem Lebenskern anziehen und sich nicht vollständig öffnen und alle Speicherungen freigeben. Dies kommt nur sehr selten bei den himmlischen Wesen vor, kann aber durch die gütige und herzliche Hilfe der Ich Bin-Gottheit noch korrigiert werden, indem das Wesen überschaubare Bilder für neue Erkenntnisse erhält, die es sonst aus seinem Lichtpartikel erhalten hätte, doch dieser konnte die vollständigen Eigenschaftsinformationen durch die Unterbelichtung und zu niedrige Schwingung noch nicht freigeben.

60 Wahrlich, wenn ein Partikel unseres Lichtkörpers durch die Energien aus unserem Lebenskern - die wir zu Beginn eines Äonenzyklus aus der Urzentralsonne von der Ich Bin-Gottheit für unsere Evolutionsstufe erhalten - noch nicht genug bzw. ausreichend belichtet worden ist und nur geringe Informationen daraus abrufbar sind, besteht für uns keine Möglichkeit die Eigenschaft umfassend zu verstehen. Dies ändert sich erst dann, wenn wir einsichtig gewillt sind, die liebevollen und freien Weisungen der Ich Bin-Gottheit bezüglich der bisher abgelehnten Eigenschaft anzunehmen. Dann können wir die uns noch unklare Eigenschaft, die für unser Evolutionsleben sehr wichtig ist, aus einer umfassenden Perspektive betrachten. Dieser wunderbare Einblick über unseren Lebenskern in ihr umfassendes Bewusstsein zeigt uns die Vielfalt und Bedeutung dieser Eigenschaft auf und wir erkennen daraus, welche erfreulichen Vorteile wir für unser glückliches Dualleben dazu erhalten werden. Die Innenschau der Ich Bin-Gottheit gibt uns immer Aufschluss darüber, wie wir einen Evolutionsbaustein besser in unser Leben einbeziehen und umsetzen können. Ihre innere Hilfe aus unserem Lebenskern erweist sich als ein kostbarer Schatz ihrer allumfassenden himmlischen Weisheit und Logik.

Wer schon auf Erden so weit gekommen ist, dass er aus seinem Inneren von der Ich Bin-Gottheit himmlische Weisheiten schöpfen kann, der ist ein glücklicher Wanderer ins himmlische Licht.


Bitte seid euch dessen noch mehr bewusst: Im himmlischen Sein gibt es keine freiheitsraubenden Gesetze und keine Bestrafung der Wesen, wie es auf Erden für die Menschen zur Ordnungsweisung festgelegt wurde. Die von den Menschen geschaffenen Gesetzesregelungen enthalten bei Nichtbeachtung bzw. beim Verstoß gegen ein Gesetz die Bestrafung. Wer gegen ein Gesetz verstößt wird entweder mit einer Geldstrafe oder mit Freiheitsentzug bestraft oder einem Menschen wird bei einem schlimmen Vergehen in manchen Ländern das Leben genommen. Viele der Bestraften waren Unschuldige, die durch Intrigen bzw. falsche Aussagen verurteilt wurden.

Wahrlich, so freiheitsraubende, Leben zerstörende Gesetze, um die Ordnung in dieser Welt herzustellen, verleitet gottgläubige Menschen fälschlicherweise zu glauben, dass im himmlischen Sein ähnliche oder gleiche Lebensverhältnisse für die Wesen existieren müssten. Doch wenn sie wüssten, dass wir himmlische Wesen unser Leben durch unsere genialen Lebensmöglichkeiten völlig frei gestalten können, ohne jemals bei einem Verstoß bestraft zu werden, dann würden sie sofort umdenken, sich besinnen und wieder zu uns ins himmlische Sein zurückkehren wollen.

Das ist ein Angebot an gottgläubige Menschen, die fälschlich noch glauben im himmlischen Sein gäbe es ein strenges Gottesgesetz, das die Wesen bei Nichtbeachtung empfindlich bestraft und eventuell aus ihrem herrlichen Leben vertreibt, und die Folge wäre, dass sie auf einem finsteren Planeten vegetieren müssten, auf dem sie durch schlimme Wesen unfrei gehalten, gedemütigt und unwürdig behandelt werden.

65 Wahrlich, wer die himmlischen Gesetze vor den Gläubigen in seiner Predigt noch so auslegt, der ist selbst noch sehr weit vom freien, unabhängigen und milden sowie straffreien Leben der himmlischen Wesen entfernt. Glaubt so ein Prediger noch an einen strafenden Gott oder ebenso ausgerichtete himmlische Wesen, ist er in seinem Ober- und Unterbewusstsein sowie in seinen Seelenpartikeln völlig überdeckt mit solch lebensverachtendem, unwürdigem und unfreiem Speicherpotenzial, das ihm stets eingibt: Gott wäre zu fürchten und das Leben der himmlischen Wesen sei unfrei, weil sie Gott mit seiner Allmacht beherrscht und ihnen bei einem Gesetzesvergehen erzürnt und sie zur Abschreckung auf vielfältige Art und Weise bestrafen würde. Sie können sich nicht mehr vorstellen, dass der Gottesgeist uns himmlischen Wesen ebenbürtig ist und sich niemals anmaßen würde über uns zu stehen oder uns zu beherrschen, weil er diese abnormalen Eigenschaften der tief gefallenen Wesen aus ihrem personenerhebenden Leben nicht besitzt.

Ihr inneren Menschen mit viel geistigem Wissen: Der Gottesgeist bittet mich, einen himmlischen Lichtboten, eine Frage an euch zu stellen. Wenn ihr sie gelesen habt, dann lasst diese noch eine Zeitlang in euch nachschwingen, um später von innen heraus zu spüren, welche Empfindungen und Gedanken in euch aufsteigen. Diese schreibt dann evtl. auf und analysiert sie mit der himmlischen Logik. Daraus könnt ihr erkennen, ob ihr Gott in der Vergangenheit freiheitseinschränkende, unterwürfige oder herrschsüchtige und strafende Eigenschaften zugedacht hattet und ob ihr selbst noch so denkt und lebt. Das wäre für euch eine Möglichkeit zur schnelleren Selbsterkenntnis und Bereinigung, doch ihr selbst bestimmt frei, ob ihr dies tun wollt.


Nun die Frage: Könnt ihr euch von den herzlichen, gerechten und freiheitsliebenden sowie unabhängigen himmlischen Wesen vorstellen, dass sie bei der Schaffung der Ich Bin-Gottheit und des unpersönlichen Lebens ihr bewusst folgende Speicherung zur Verwaltung und Koordinierung der himmlischen Schöpfung einprogrammiert haben? „Sie solle in alle Ewigkeit ein mächtiges Wesen sein und über das gesamte Leben sowie auch über die himmlischen Wesen herrschen. Diese sollen sich ihr unterwerfen und sich nach ihrem bestimmenden Willen vorschreiben lassen, wie sie ihr Evolutionsleben gestalten sollen. Bei Missachtung ihres Willens, welcher das Gesetz ist, wäre sie berechtigt sie zu bestrafen!“

Was empfindet und denkt ihr nun in diesem Augenblick?

Glaubt ihr wirklich, dass die himmlischen Wesen der Ich Bin-Gottheit so etwas einprogrammiert und ihr freies, gerechtes sowie unabhängiges und selbständiges Leben aufgegeben hätten, um mit einem Leben in der Knechtschaft Gottes zu tauschen?

70 Wahrlich, das geschah niemals!

Unsere Ur-Schöpfungseltern, wir, ihre Söhne und Töchter, sowie alle unsere Nachfahren bzw. unzählige himmlische Wesen haben bei der Schaffung der Ich Bin-Gottheit keinen Augenblick daran gedacht, uns von ihr in unserem bisher freien und herrlichen Leben versklaven zu lassen! Könnt ihr das nun erfassen und annehmen?

Doch von dieser Tatsache möchten die Gelehrten der weltlichen Glaubensgemeinschaften und auch in den dunklen jenseitigen Welten nichts wissen, weil sie selbst auf einem Herrscherstuhl sitzen und von oben anderen Anweisungen geben, was sie nach ihren ungesetzmäßigen Vorstellungen tun sollten, um dem himmlischen Leben näher zu kommen. Das ist die traurige Gegebenheit, die unzählige gutwillige Menschen und Seelen davon abhält, sich unserem freien, unpersönlichen himmlischen Leben anzunähern.

Wahrlich, für die noch an eine Religion gebundenen gottgläubigen Menschen gibt es nur eine einzige Möglichkeit, wie sie sich dem unpersönlichen und freien himmlischen Leben annähern können, indem sie sich nämlich jetzt von ihrer unfreien Glaubenslehre befreien und ihr Leben endlich auf Eigenverantwortung und Unabhängigkeit umstellen. Erst dann kann ein himmlischer Wanderer erkennen, was geistige und persönliche Freiheit bedeutet. Diese Erkenntnis wünscht euch der Gottesgeist so sehr für euer Leben auf dem Planeten Erde, und auch in den jenseitigen Bereichen, wo ihr hoffentlich in freier Weise leben werdet. Doch das könnt ihr nun selbst für eure Zukunft entscheiden, weil ihr unsterbliche freie Wesen seid.

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75 Ihr inneren Menschen, geht bitte davon aus, dass unsere Lichtkörper sowie auch die himmlischen Welten aus flexiblen feinstofflichen Atomen bestehen und dass unsere Lichtkörper mit den Atomen und den darin enthaltenen Speicherungen der himmlischen Schöpfung identisch sind. Stellt euch bitte vor, dass unsere Lichtkörper über energetische Versorgungskanäle stets mit der himmlischen Urzentralsonne in Verbindung stehen, worin unsere geliebte unpersönliche Ich Bin-Gottheit, die keinen Lichtkörper wie wir hat, für uns das himmlische Leben koordiniert, damit wir frei von Pflichtbeschäftigungen und der kosmischen Zeiteinheit leben können.

Wir leben immer in einer Welt bzw. auf einem Planeten, der unserem Wissens- und Entwicklungsstand unserer Evolution entspricht. Da wir ein unpersönliches Leben durch die Mithilfe der Ich Bin-Gottheit führen, ist unser Leben frei und unabhängig von der Führung und Belehrung anderer Wesen. Deshalb nennen wir unsere Lebensart unpersönlich. Unser Wesen hat eine Gestalt ähnlich eures Menschen. Entgegen eurem menschlichen Körper, der aus unzähligen feststofflichen Zellen besteht - von den Fallwesen manipulierte himmlische Atome - und in dem eine Blutflüssigkeit zur energetischen Versorgung und Ausscheidung verbrauchter und unerwünschter Substanzen im Kreis fließt, bestehen unsere Lichtkörper aus feinstofflichen elastischen Atomen und benötigen keine Ausscheidung. In diesem fließen in feinsten Lichtkanälen zweipolige Lichtenergien, die von den geistigen Zentren in die jeweiligen Körperregionen unseres Lichtwesens nach vorprogrammierter Menge gelangen bzw. von ihnen verteilt und reguliert werden. Nach der Aufladung unserer Lichtpartikel (Atome) fließen die etwas abschwächten zweipoligen Energieströme in einem Kreislauf wieder zurück zur Aufbereitung in unseren Lebenskern, der sich über unserem Kopf befindet. Dieser wird nach Ablauf eines Äons durch die himmlische Urzentralsonne wieder aufgeladen. Durch die uns ständig zufließenden Kräfte sind wir mit unserem Lichtkörper sehr beweglich, was aber lichtarmen Wesen im Fallsein nicht mehr möglich ist, weil ihre Lichtkörperstruktur durch den Energiemangel völlig entstellt bzw. geschrumpft ist. Uns himmlischen Wesen ist es möglich, auf unserem Planeten gemütlich oder auch zügiger zu gehen, doch alles geschieht im Einklang mit den harmonisch fließenden Energieströmen des Planeten, der uns regelrecht, ihr würdet sagen, mit seinen Energien trägt. Darum empfinden wir beim Gehen eine Leichtigkeit.

Es ist uns auch möglich, uns über dem Planeten in einer bestimmten Höhe zu bewegen, weil unsere Lichtkörperatome mit einer herrlichen Eigenschaft ausgestattet sind. Wir können mit Gedankenimpulsen unseren Lichtkörper steuern, vom Planetenboden abheben bzw. aufsteigen und uns so fortbewegen. Ihr würdet für diesen angenehmen Vorgang Fliegen oder Schweben sagen. Uns ist es auch möglich, uns auf diese Weise auf magnetischen Lichtbahnen über dem Planeten von einem Ort zum anderen fortzubewegen. Unser Leben auf einem himmlischen Planeten ist voller Dynamik und voll unzähliger Neuigkeiten. Wir haben unzählige Möglichkeiten uns zu unterhalten und zu beschäftigen oder gemeinsam mit den Planetenbewohnern, die unsere Herzensfreunde sind, etwas zu unternehmen.


Wir bewegen uns auch gerne in Gesellschaftstänzen, die mit verschiedenen Bewegungen und Schritten, ähnlich dem euch bekannten Reigen, getanzt werden, die wir für ein Fest manchmal auch dualweise einstudieren. Diese bieten wir durch eine bildliche Übertragung den anderen zum gemeinsamen Tanz an. Da wir alles gemeinsam durchführen, gibt es bei uns keine Vorführer, Zuschauer oder Bewunderer und darum können wir unpersönlich leben. Die Beweglichkeit unseres Lichtkörpers ist nicht mit eurem physischen Körper zu vergleichen, der durch die feststofflichen Atome schwerfällig ist und eine begrenzte Bewegungsmöglichkeit hat. Doch unsere Lichtkörper sind aus flexiblen und schwerelosen Atomen beschaffen, die stets auf die Energieströme des Planeten ausgerichtet sind. Durch die Einheit mit den Energieströmen fühlen wir eine unbeschreibliche körperliche Leichtigkeit und können dadurch schwungvolle Bewegungen ausführen sowie gewandt und geschickt neue Schaffungen durchführen. Unsere unzähligen herrlichen Lebensmöglichkeiten könnt ihr nicht erahnen, weil euer Vorstellungsvermögen dafür leider keine Speicherungen enthält.

Unser Dualleben wird ebenso unpersönlich geführt, weil wir keine Ansprüche an das andere Wesen stellen. Nur so ist es uns möglich immer in Harmonie, Frieden und Herzensgleichklang miteinander zu leben. Unsere Wesen müssen in unseren Dualverbindungen wegen des Lebenskern-Gleichklangs das gleiche Evolutionsbewusstsein aufweisen, aber auch mit den fließenden Energieströmen des Planeten identisch sein. Nur durch unsere glückliche innere und äußere Dualeinheit, Einigkeit und Zusammengehörigkeit ist es uns möglich, mit allen Planetenbewohnern unseres Evolutionsstandes sowie mit allen himmlischen Lebensarten eine herzliche Kommunikation zu pflegen.

80 So ein unpersönliches, freies und bewegliches Leben in der herzlichen Zusammengehörigkeit ist den Menschen nicht möglich, weil diese Welt und ihre Körper aus feststofflichen Atomen bestehen und diese auf eine völlig andere Lebensart als die himmlische ausgerichtet sind. Da sich in dieser Welt Seelen mit unterschiedlichem Bewusstsein in ein menschliches Kleid inkarnieren und ihr Leben personenbezogen in ungerechter, erhöhter oder erniedrigter Art stattfindet, führt dies auch in einer Partnerschaft zu einer immer wieder unterschiedlichen Lebensauffassung. Dieser aus himmlischer Sicht ungesetzmäßige und untragbare Zustand bringt den Menschen Uneinigkeit und Zerwürfnisse, die oft Tragödien auslösen.

In den meisten Partnerschaften der Menschen versucht einer dem anderen sein Bewusstsein bzw. seine Lebensanschauung aufzuzwingen, wobei einer um des Friedens Willen meistens nachgibt und sich unfreiwillig dem niedrigeren Bewusstsein seines Partners bzw. seinem ungesetzmäßigen Verhalten anpasst und beugt. Daraus entstehen Zwang, Unfreiheit und vieles mehr. Das Zusammenleben mit unterschiedlichem seelischem und menschlichem Bewusstsein ergibt automatisch immer neue Reibungspunkte, und schlimme Auseinandersetzungen sind die Folge davon.

Doch wenn sich Paare auf dem Inneren Weg befinden bzw. geistig ähnlich orientiert sind, dann sollten sie sich bei Uneinigkeit über eine Lebensweise oder ein bestimmtes Verhalten zurücknehmen und ihre Vernunft einsetzen, die sie wieder in ein friedvolles, freiheitliches und herzliches Miteinander zurückführt. Nur so können sie Streit und neuen Belastungen aus dem Wege gehen.

Folgende Anregungen des Gottesgeistes - so ihr diese beachten möchtet - könnten das gute Zusammenleben in eurer Partnerschaft fördern, um mehr in Harmonie, Einheit und Freiheit sowie Frieden und Herzlichkeit zu kommen:

Wenn sich Menschen auf dem Inneren Weg befinden und ein Paar sind, dann sollte ihre Ausrichtung ziemlich ähnlich sein, um harmonisch und in Frieden zusammenleben zu können. Eine zu unterschiedliche Lebensauffassung fördert Uneinigkeit, und so ein Zusammenleben geht auf die Dauer nicht gut. Deshalb rät der Gottesgeist den Paaren auf dem Inneren Weg, das geistige Leben in den Vordergrund zu stellen und zu versuchen, auch wenn es sehr schwer ist, das geistige Wissen nach und nach in ihr Leben einzubeziehen.

85 Doch sollte es bei einem Paar durch einen zu großen geistigen Unterschied und gegensätzliche Lebensauffassung öfter zu Schwierigkeiten kommen, die immer aus einer unterschiedlichen Verwirklichung entstehen, dann sollten sie öfter miteinander über ihre geistige Selbsterkenntnis und Verwirklichungserfahrungen sprechen, ohne aber darüber zu diskutieren. Ihr herzliches und sanftes Gespräch fördert ihre geistige Reife und das ist für ihr Zusammenleben von Vorteil. Denn meistens ist es so, dass einer von ihnen eine edle Lebensweise mangels Wissen oder geistiger Aufnahmefähigkeit nicht annehmen kann, weil er den dahinter liegenden Sinn nicht erkennt. Darum sind in geistig orientierten Partnerschaften Gespräche zum Herzensgleichklang und harmonischen Verstehen notwendig. So kann eine große Kluft zwischen ihnen wegen ihrer unterschiedlichen geistigen Lebensauffassung vermieden werden.

Wenn aber ein geistig ausgerichtetes Paar nicht im inneren Gleichklang und in Harmonie leben kann, weil einer die himmlischen Eigenschaftsgesetze in seiner Freiheit nicht so ernst nimmt bzw. diese nicht akzeptieren und verwirklichen möchte, dann sollte sich derjenige, der sich in einem höheren geistigen Bewusstsein durch seine freie und mehr nach den himmlischen Eigenschaften ausgerichtete unpersönliche Lebensweise befindet, nicht das unfreie und eigensüchtige Verhalten und die Wünsche seines niedriger schwingenden Partners aufdrängen lassen. Denn sonst bindet er sich geistig an ihn und fällt dadurch in seiner schon höheren Bewusstseinsschwingung zurück. Die weitere Folge davon wäre, dass nach dem Ableben seine Seele in den jenseitigen Bereichen durch die starke magnetische Bindung an seinen im seelischen Bewusstsein niedriger schwingenden Partner auf einem lichtarmen Planeten weiterleben muss, obwohl sie wegen ihrer geringeren Belastungen bzw. ihres höheren Reinheitsgrades schon von einem lichtvolleren Planeten hätte angezogen werden können.


Die Partnerschaften der Menschen werden überwiegend personenbezogen geführt. Das bedeutet, dass einer oder beide auf verschiedene Weise, auch mit Raffinesse, dem anderen seine Lebensauffassung aufzudrängen versuchen bzw. seine Entscheidungsfreiheit nehmen. Das geschieht immer unbewusst durch die jeweiligen Speicherungen der Unfreiheit, die sie dazu verleitet die momentane Meinung des anderen mit bedrängenden oder einschüchternden Worten abzuweisen. Dadurch engen sich beide immer mehr ein und belasten sich zunehmend mit personenbezogenen bestimmenden und erniedrigenden Verhaltensweisen, die die himmlischen unpersönlichen Lebenseigenschaften ihrer Seele immer mehr dunkel umhüllen. Dadurch werden sie zunehmend in das personenbezogene niedrige und herabwürdigende Leben dieser Welt hineingezogen. Die Folge davon ist, dass sie den Bezug zu ihren himmlischen Lebens- bzw. Dualeigenschaften verlieren und sich nicht mehr vorstellen können, dass himmlische Dualwesen unpersönlich und deshalb in völliger Freiheit zusammenleben, wo keiner dem anderen vorschreibt, was er zu tun hat. Nur durch eine unpersönliche Lebensweise wird die Personenbezogenheit verhindert, die durch die Erwartungshaltung, Uneinigkeit, Einengung und Diskrepanz hervorgerufen wird und ein herzliches Zusammenleben zerstört.

Die himmlischen Wesen leben ohne Erwartungen dem anderen gegenüber, die sie sonst nur in Enttäuschungen führen würden. Die weitere Folge von solch negativen Eigenschaften wäre Traurigkeit, die wiederum eine niedrigere Schwingung ihrer Lichtkörper bewirkt, und das würde auf ihr Dual- und Planetenleben verheerende Auswirkungen haben. Doch das tun sie sich nicht an. Deshalb leben sie in Geduld, Genügsamkeit, Zufriedenheit, Beständigkeit und Beharrlichkeit bzw. sind unermüdlich in der Verwirklichung ihres Evolutionswissens, in Ausgeglichenheit, Nachsicht, Rücksicht, Gelassenheit und Harmonie, Sanftheit, Friedfertigkeit, Heiterkeit, Lebensfreude und Wohlbehagen, Geberfreudigkeit, Selbstlosigkeit, Barmherzigkeit, Güte, Herzlichkeit, Edelmut, Besonnenheit, Vorsicht in Gefahrensituationen sowie genialer universeller Weitsicht und vielen, vielen himmlischen Eigenschaften mehr. Diese himmlischen Gesetzeseigenschaften ermöglichen ihnen ein großes Ein- und Mitfühlen sowie Verständnis und Geduld für jedes gefallene kosmische Wesen und für die derzeitige Situation der geteilten Schöpfung, auch wenn sie diese von ganzem Herzen wieder in vereintem Zustand sehen möchten.

Frage des Gottesgeistes an euch himmlische Wanderer: Wie viele von den aufgezählten himmlischen Eigenschaften verwirklicht ihr täglich schon? Daran könnt ihr ermessen, was ihr in der Verwirklichung noch zu tun habt, um wieder ein himmlisches Wesen zu werden.


90 Nun, den himmlischen Wesen ist es nur durch die innere und äußere Freiheit und Unabhängigkeit voneinander bzw. Selbstständigkeit möglich, eine harmonische und friedvolle Zweisamkeit mit den höchsten inneren Glücksempfindungen zu leben, die ihre hoch schwingenden Herzen füreinander hervorbringen. Könnt ihr nun verstehen, warum wir ein völlig freies Dualleben führen und weshalb dieses nur unpersönlich möglich ist?

Vielleicht ist es euch nun verständlicher, warum das unfreie, personenbezogene Leben der Menschen in erhöhter oder erniedrigender Weise unserem gerechten und freien unpersönlichen Leben in Wesensgleichheit nicht ähnelt bzw. unendlich weit davon entfernt ist.


Unsere Dual-Gemeinsamkeit entsteht nur durch die innere Gleichheit unserer Wesen in der Evolution bzw. des geistigen Wissens- und Lebensstandes, die unsere gleiche Lebensauffassung bilden. Deswegen werden wir immer wieder magnetisch zueinander hingezogen, und es entsteht zwischen uns eine große Herzensliebe, die unbeschreiblich für die Menschen ist. Wer so ein herrliches, glückliches Miteinanderleben im himmlischen Sein erleben kann, der würde niemals auf den Gedanken kommen, in einer personenbezogenen Welt leben zu wollen.

Personbezogene Welten mit höher gestellten und unterwürfigen Wesen, so wie es in eurer Welt üblich ist, gibt es in den dunklen Fallbereichen in großer Zahl. Dort fühlen sich Wesen in der personenbezogenen Lebensart noch wohl bzw. wollen miteinander so leben, wie sie es zu irdischer Zeit gewohnt waren. Das ist aber ein unwürdiges und himmlisch fernes Leben in Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Durch den unterschiedlichen Bewusstseinsstand kommt es bei den Wesen automatisch zu ungleichen Lebensanschauungen. Das erzeugt im Zusammenleben stets neue Streitpunkte und endet, wie es auf der Erde üblich ist, in Zerwürfnis und Herzensleid. Darum seid klug und weise und beginnt jetzt schon euer Leben immer mehr auf das freie, unpersönliche himmlische Leben auszurichten, indem ihr eure personenbezogenen Wesenszüge und Verhaltensweisen in erhöhter oder unfreier, untertäniger Art einmal tiefgründig betrachtet.

Fragt euch bitte einmal, ob es sich wirklich lohnt, an eurer personenbezogenen Lebensweise weiter festzuhalten, die eigensüchtige Negativkräfte enthält und nur auf eure persönlichen Vorteile in dieser Welt ausgerichtet ist. Bedenkt einmal weitsichtig, dass diese Lebensart euch letztlich Zerwürfnisse mit Menschen und ebenso in den jenseitigen Welten mit anderen Wesen nur Unfrieden und Leid bringt.

95 Bedenkt einmal weitsichtig: Spürt ihr durch eure innere, schon weit gereifte Seele deutlich, dass sie sich nach einem freien, unpersönlichen Leben sehnt, weil ihr euch untertänig dem Bewusstsein eures ungleichen Partners angepasst habt, der noch im Gegensatz zu euch mit vielen personenbezogenen, herrschenden Eigenschaften aus dieser Welt lebt, dann überlegt euch gut, ob ihr so eine Zweisamkeit noch weiter aufrechterhalten wollt.


Der Gottesgeist bietet euch nun ein Lebensbeispiel an, worin sich manch einer von euch selbst erkennen kann, weil er sich noch unbewusst gleich oder ähnlich zu seinen Mitmenschen verhält bzw. diese personenbezogenen unschönen und einengenden Charaktermerkmale aufweist.

Ihr belehrt z.B. aufdringlich euren Partner, einen Familienangehörigen oder Bekannten mit eurem Wissen. Ihr wollt damit erreichen, dass er ein Verhalten, das ihr nicht richtig findet oder euch stört, unbedingt auf eures anpasst, weil ihr überheblich glaubt, eures wäre richtig und seines falsch. Doch er will von eurer eventuell wichtigtuerischen und aufdringlichen Belehrung zu seiner Veränderung nichts wissen und weist euch ab, weil er eine andere Lebensauffassung hat, doch das könnt ihr nicht so einfach stehen lassen. Ihr bemerkt vielleicht, dass euch eine Kraft antreibt weiter auf ihn einzureden, und ihr könnt euch nicht mehr bremsen. Ihr redet wie ein Wasserfall und werdet immer lauter, bis er von euch genug hat und sich mit ernsten Worten und Kopfschütteln zurückzieht. Ihr könnt es nicht fassen, dass er nicht auf euch eingegangen ist bzw. euch mit Worten und Gesten zurückgewiesen hat, obwohl ihr es so gut mit ihm gemeint habt. Deswegen reagiert ihr danach beleidigt, da eure Persönlichkeit eine bittere Niederlage einstecken musste. Obwohl ihr in einen Menschen ungesetzmäßig belehrend eingedrungen seid, schmollt ihr innerlich und wollt mit ihm nicht mehr sprechen und beachtet ihn deswegen länger nicht mehr. Ihr glaubt, ihr hättet euch ihm gegenüber richtig verhalten, er zu euch jedoch falsch, und deshalb wollt ihr sein Verhalten nicht akzeptieren. Ihr fühlt euch persönlich verletzt und meidet ihn.

Nun, was empfinden jene Menschen beim Lesen, die von sich wissen, dass sie sich schon öfter in ähnlicher oder gleicher Weise anderen gegenüber verhalten haben?

Wahrlich, wer sich aufdringlich und belehrend seinen Mitmenschen gegenüber verhält, der liegt mit seinem Verhalten außerhalb der himmlischen Freiheit und Unpersönlichkeit. Dieses Verhalten des personenbezogenen Lebens haben sich die tief gefallenen Wesen erdacht, um über andere zu herrschen, indem sie ihnen bestimmende Vorschriften machen, wie sie nach ihrer himmlisch fernen Lebensauffassung zu leben hätten. Euer personenbezogenes Verhalten zeigt auf, dass ihr noch ziemlich stark mit unfreien, aufdringlichen Verhaltensweisen und Wesenszügen belastet sein müsst, die in die Richtung der Rechthaberei, Besserwisserei und Herrschsucht sowie Unfreiheit gehen, denn sonst würdet ihr euch nicht so ungesetzmäßig verhalten.


100 Weil viele von euch gottverbundenen Menschen auf dem Inneren Weg noch sehr mit der hochmütigen Eigenschaft der Besserwisserei und Rechthaberei belastet sind, bemüht sich der Gottesgeist euch verständlich zu machen, welch bittere und folgenschwere Auswirkungen euer ungesetzmäßiges Verhalten gegenüber euren Mitmenschen einmal haben kann, wenn ihr jetzt nicht damit aufhört, d.h., eine gravierende Wesensveränderung anstrebt.

Bitte bedenkt: Wenn ihr eurer Besserwisserei und Rechthaberei nicht rechtzeitig entgegen tretet, um davon für immer frei zu werden, dann müsst ihr damit rechnen, dass euch eure gespeicherten, immer größer werdenden Energiefelder im Ober- und Unterbewusstsein sowie in eurer Seele einmal so massiv beeinflussen, dass ihr unbewusst Menschen beherrscht. Wer auf dem Inneren Weg noch mit starkem persönlichem Geltungsdrang belastet ist bzw. arrogant und überheblich lebt, der muss damit rechnen, dass er von den atmosphärischen Energiefeldern und von gleichartigen, jedoch hinterlistigen Seelen massiv gelenkt und zu etwas angestiftet wird, das er normalerweise nicht tun würde. Das bedeutet: Auf seinem inneren Heimweg wird er nicht mehr weiter voranschreiten, da ihn sein herrschsüchtiger Wesenzug massiv antreibt, sich nach und nach in allen Lebensbereichen über andere zu stellen und über sie zu bestimmen, woraufhin er für die notwendige Selbsterkenntnis und positive Wesensveränderung geistig blind wird. Dieser Zustand ist für eine innere Seele sehr tragisch, weil sie durch die ungesetzmäßige Lebensweise ihres unverbesserlichen Menschen mit beherrschenden Eigenschaften bzw. negativen Kräften aus dem Fall stark überdeckt wird. Beide fallen in das personenerhebende Leben dieser Welt zurück und verlieren durch neue Überdeckungen die innere Übersicht für das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen, in dem sich die innere Seele einmal lange wohl fühlte bzw. darauf ausgerichtet lebte. Darum lasst bitte ab von eurer Besserwisserei und Rechthaberei.

Wahrlich, euer unnachgiebiges, ungesetzmäßiges Verhalten kommt davon, weil ihr durch eure Selbstüberschätzung noch glaubt, ihr wäret wegen eures großen weltlichen oder geistigen Wissens anderen auf der Verstandesebene weit überlegen. Dieser hochmütige Wesenszug treibt euch in Gesprächen immer wieder an, das letzte Wort haben zu müssen oder besonders geistreich daherzureden. Doch tatsächlich ist euer Wissen aus himmlischer Sicht nur so groß wie ein kleines Staubkorn, in dem sich aber nur wenig Wissen aus unseren himmlischen Gesetzmäßigkeiten befindet. Und mit diesem verhältnismäßig geringen Wissen wollt ihr nun andere überzeugen und redet auf sie ein, bis ihr sie so weit bringt, dass sie sich zurücknehmen und euch Recht geben, oder sie passen sich unterwürfig eurer Lebensauffassung an.

Ein Mensch neigt zur Besserwisserei und Rechthaberei, weil er voreingenommen glaubt, durch seine Bildung hätte er eine hohe geistige Reife erreicht und besäße die weltliche Intelligenz bzw. Logik. So eine arrogante Einstellung treibt einen derart belasteten Menschen immer in das gleiche Verhalten. Er will in jeder Angelegenheit oder Sache durch sein gescheites Daherreden oder seine kämpferische Wortwahl immer die geistige Oberhand behalten. Widerspricht ihm ein Mensch, läuten bei ihm schon die Alarmglocken. Auf seinem hochmütigen Podest kann er das nicht akzeptieren und verkraften, denn er fühlt den Widerspruch gegenüber seiner Meinung als eine persönliche Verletzung bzw. Herabsetzung. In dieser Phase reagiert er sehr aufgewühlt, denn er glaubt aufgrund seiner hochmütigen Speicherungen, dass er seine geschmähte und abgewertete Persönlichkeit durch viele hochtrabende Worte wieder ins rechte Licht rücken müsste, um dem anderen zu beweisen, wie weise er doch sei. Deshalb versucht er mit aufdringlichen und wichtigtuerischen Belehrungen den anderen von seiner Meinung oder von einer Sache doch noch zu überzeugen. Nach seiner so empfundenen Erniedrigung gibt er sich wie ein Lehrmeister und setzt durch seine Überredekunst alle Hebel in Bewegung. Jener, der ihm widersprochen hat, soll nun erfahren, wie klug er tatsächlich sei.

Auf diese und noch unschönere Weise versuchen stolze und rechthaberische Besserwisser ihre Meinung durchzusetzen, und letztendlich kann dies einmal in Herrschsucht enden. Wer herrschsüchtig wurde, der schaut stets nach persönlicher Anerkennung, weil ihn das negative Energiefeld dazu antreibt als eine besondere und bewunderte Persönlichkeit aufzutreten. Solche Menschen wollen durch ihr großes Wissen und Können immer andere führen und ihnen etwas anschaffen. Nur so fühlen sie sich glücklich und zufrieden. Ihr Denken und Handeln dreht sich immer um Belehren und Herrschen, wodurch andere unterdrückt und versklavt werden sollen. Sie wollen nur Untergebene oder Diener um sich haben, die unterwürfig ihre Anweisungen oder Befehle ohne Widerrede ausführen. Diese Menschen fürchten sich unbewusst vor klügeren und genauso herrschsüchtigen Menschen, darum wollen sie im beruflichen, aber auch im privaten Bereich nicht viel mit ihnen zu tun haben. Sie kommen nicht darauf, dass sie durch ihre Herrschsucht gleichartige Menschen ablehnen. Auch fürchten sie eine mögliche Rivalität oder den Verlust der Gunst bei ihren Bewunderern und Untergebenen. So sorgen herrschsüchtige Menschen mit Raffinesse dafür, dass in ihren Herrscherbereich keine gleichartigen Menschen Einlass finden.

105 Aus himmlischer Sicht sind herrschsüchtige Menschen oder Wesen im erdgebundenen Jenseits oder solche in anderen Welten, deren Lebensprinzip auf Herrschen und Dienen aufgebaut ist, geistig arm und zu bedauern, denn sie werden einmal, wegen der Auflösung der Fallwelten und Rückkehr allen außerhimmlischen Lebens in die himmlischen Welten, es sehr, sehr schwer haben von ihrer wesensunwürdigen Herrschsucht wieder freizukommen. Dies kann aber nur in kleinen Schritten durch ihre Bereitschaft zur Veränderung in eine demütige, unpersönliche Lebensweise geschehen, wobei ein mit Herrschsucht sehr überdecktes Wesen einmal schmerzlich mit sich ringen muss, damit es sich überwindet, seine eingebildete Persönlichkeit gegenüber anderen Wesen zurückzunehmen und sich letztlich nicht mehr wichtig sieht. Ist so ein tief gefallenes Wesen endlich davon frei geworden, dann kann es nach vielen, vielen kosmischen Äonen der Selbstüberwindung und Veränderung wieder in die gerechte himmlische Wesensgleichheit zurückkehren.

Wahrlich, viele Menschen, die sich ihre weltliche Klugheit durch Hochschulbildung bzw. Studium erworben haben und ein beachtliches Verstandeswissen aufweisen, neigen dazu, sich besserwisserisch und rechthaberisch zu verhalten. Deshalb wollen sie in Gesprächen, Diskussionen oder auch heftigem Streit ihre Klugheit demonstrativ zur Schau stellen, die aus himmlischer Sicht mit der Evolutionsweisheit der zurückhaltenden himmlischen Wesen in keiner Weise etwas zu tun hat.

Da die himmlischen Wesen entsprechend ihrer Evolutionsstufe aus ihrem Inneren schöpfen, woraus sie ihr Wissen und ihre Evolutionserfahrungen stets abrufen oder die Ich Bin-Gottheit um geniale Weisungen bitten können, ist die Weitergabe ihres Wissens an andere überflüssig. Da sie selbstbewusste, selbstständige, freie und zudem bescheidene, demütige und zurückhaltende Wesen sind, benötigen sie keine Bestätigung durch die Herausstellung ihres immensen Wissens und Könnens zur Stärkung ihres Selbstbewusstseins - wie das unbedacht und unnötigerweise die meisten Menschen tun bzw. noch nötig haben.

Darum, ihr inneren Menschen, verhaltet euch weise aus eurem seelischen Herzen und gebt euch einen geistigen Stoß. Lebt diese negativen, eitlen und überheblichen Wesenzüge der Besserwisserei und Rechthaberei nicht mehr, die euch schon so oft in Streit und Zerwürfnisse mit euren Mitmenschen geführt haben. Nehmt euch zurück, wenn ihr merkt, dass ihr es besser wissen wollt als der andere. Wenn ihr in einer Sache oder Situation tatsächlich mehr Überblick durch eure guten Erfahrungen habt, dann macht davon nur kurz eine oder zwei Bemerkungen, damit der andere für sein Denken und Handeln ein erweitertes Wissen erhält - doch lasst ab von einer Belehrung. Geht der andere nicht auf euren gut gemeinten Rat oder Hinweis ein, dann sollte das der Moment für euch sein, in dem ihr euch im Wort zurückzieht bzw. schweigt. Das zeugt dann von eurer Demut und eurem unpersönlichen Verhalten. Habt ihr euch so weit überwunden, dann werdet ihr euch nie mehr in eine Diskussion einlassen.

Eine Diskussion führen nur jene Menschen, die fälschlicherweise glauben, sie wären in einem oder mehreren Fach- bzw. Arbeitsgebieten allwissend. Sie provozieren gerne Diskussionen, weil sie dabei ihre Redegewandtheit und ihr Wissen sowie ihre eingebildete Persönlichkeit zur Schau stellen können. Durch ihre Bewunderer, die ihnen gerne zuhören und sie beklatschen, erhalten solche Menschen viele Negativenergien bzw. laden sich durch diese auf.

110 Das geschieht auch bei Diskussionen, die in heftigem Streit enden, denn solche streitbaren Menschen werden durch ihre Überheblichkeit von unsichtbaren Seelen teilbesetzt. Diese geben ihnen dann vor, was sie sprechen sollen. Die hinterlistigen Seelen, die ständig nach Fremdenergien Ausschau halten, wollen einen eingebildeten Menschen präsentieren, um durch ihn immer Recht zu bekommen und das letzte Wort zu haben. Wer sich mit so einem überheblichen und streitsüchtigen Menschen auf eine heftige Diskussion einlässt, der muss damit rechnen, dass er binnen kurzer Zeit seine Tagesenergien an den ihn herausfordernden Menschen und an die in ihn eingedrungenen Seelen verliert. Das ist schlimm für einen Menschen auf dem Inneren Weg und noch schlimmer für seine Seele, die dadurch sehr energieschwach wird.

Darum warnt der Gottesgeist die himmlischen Heimkehrer, sich nicht mehr in eine Diskussion einzulassen, da diese nicht selten bei großer unterschiedlicher Auffassung und Meinung im Streit endet - zum Leid der inneren Seele.

Wer von euch den tiefen Sinn dieser kurzen Erklärung des Gottesgeistes verstanden hat, der wird innerlich sehr dankbar darüber sein. Dadurch kann er sicherer auf seinem eingeschlagenen Weg zur Demut und Unpersönlichkeit voranschreiten, weil er nun durch die Hinweise des Gottesgeistes die Bestätigung für seine schon intuitive, zurückhaltende Lebensweise im Hintergrund erhalten hat, die er aus seinem Inneren, seiner Seele deutlich erspüren konnte.

Doch jene, die bisher mit ihrem Verhalten gegenüber der unpersönlichen Lebensweise weit daneben lagen, bittet der Gottesgeist sich Gedanken darüber zu machen, ob sie nun nach seiner ernsten Beschreibung der negativen Eigenschaften „Besserwisserei und Rechthaberei“ lieber doch den ersten Schritt in die göttliche Demut und Bescheidenheit sowie in die Unpersönlichkeit machen wollen. Das ist ein Angebot des Gottesgeistes, das sie in ihrer kosmischen Wesensfreiheit annehmen oder ablehnen können. Doch wer es mit der inneren Heimkehr in seine himmlische Lichtheimat aufrichtig meint, der wird nicht lange mit seiner Wesensveränderung warten. Das wünscht euch der Gottesgeist besonders in dieser irdischen Zeit, in der nun bald das Leben auf eurem Planeten Erde nicht mehr weiter existieren kann.


Ja, wahrlich, euch steht nicht mehr viel irdische Zeit für eure Wesensveränderung auf die unpersönlichen himmlischen Lebensweisen zur Verfügung, da diese Welt mit den Menschen, in auffallend steigender Tendenz, immer häufiger von kleinen oder größeren Katastrophen getroffen wird. Dadurch gerät das irdische Leben zunehmend in einen chaotischen Zustand. Das Leid der betroffenen Menschen und der Natur wird in den Katastrophengebieten deutlich zunehmen, und deswegen wird unter den Menschen das Entsetzen, die Furcht und Ratlosigkeit unbeschreiblich groß werden.

115 Ein wesentlicher Grund für die Häufigkeit von Katastrophen in großem Ausmaß ist, dass sich die inneren Geberkräfte eurer galaktischen Sonne durch die langsame bzw. stufenweise Reduzierung der Aufladekräfte aus der himmlischen Urzentralsonne stets verringern. Das bedeutet: Eure materielle Galaxie, worin auch euer Planet Erde auf einer Umlaufbahn positioniert ist, muss zunehmend mit geringeren Energien auskommen. Die Drosselung der Energien geschieht so lange, bis alles Leben der Galaxie erloschen ist und ihre Umwandlung zum feinstofflichen Leben in den kosmischen schwarzen Löchern stattfinden kann. Dieser gigantische kosmische Vorgang geschieht nur deshalb, weil die schon lange vorbereitete himmlische Regelung, alles vom Himmelreich abgefallene Leben zurückzuholen, nun in Kraft tritt. Das hat der Gottesgeist in anderen Botschaften über den Künder schon ausführlich geschildert, deshalb geht er diesbezüglich nicht mehr ins Detail.

Diese gravierende kosmische Veränderung trifft nun euren Planeten in vollem Ausmaß, denn durch die Verringerung der Aufladekräfte in seinem Kern gelangen nun weniger Kräfte an das unter- und oberirdische Leben.

Damit ihr euch besser vorstellen könnt, warum nun diese Veränderung in eurem materiellen Kosmos geschieht, gibt euch der Gottesgeist hierfür eine kurze Erklärung:

Wahrlich, aus himmlischer Sicht war einst, als abtrünnige himmlische Wesen das Himmelreich verließen, um sich außerhalb unserer Lebensbereiche feinstoffliche Welten passend für ihren Bewusstseinsstand mit etwas veränderten Eigenschaften zu erschaffen, noch kein Leid für ihr Planetenleben oder ihr Wesen ersichtlich. Die himmlische Abmachung aller Wesen noch kurz vor der Schöpfungsteilung auf eine bestimmte kosmische Äonenzeit sah vor, dass den abtrünnigen Wesen ein außerhimmlisches Leben in feinstofflichen Welten mit einer anderen Lebensstruktur als wir sie im Himmelreich in Eigenschaftsgesetzen geschaffen haben, gestattet wird. Es wurde festgelegt, dass nach Ablauf der vorgegebenen kosmischen Frist die außerhimmlischen Welten mit ihren Bewohnern nach und nach ins Himmelreich zurückgeholt werden, bzw. eine Rückholaktion dieser stattfindet.

Die abtrünnigen Wesen wurden darüber informiert, wenn der kosmische Zeitpunkt eintritt, an dem ihre himmlische Rückkehr beginnt, müssen sie sich wieder den himmlischen Eigenschaftsgesetzen anpassen und auch ihre Welten mit veränderten Atomen langsam auf die himmlischen umprogrammieren. Diesem Beschluss stimmten die abtrünnigen Wesen zu.

120 Doch es kam anders als es die himmlische Abmachung der Wesen vorsah.

Die tief gefallenen Wesen begannen vor etlichen Äonen entgegen unserer himmlischen Abmachung kurzlebige, kosmisch zeitbeschleunigte materielle Welten mit umprogrammierten Atomen sowie feststoffliche, vergängliche Körper, in die sie sich einverleiben und ein himmlisch gegensätzliches Leben führen konnten, nur zu dem Zweck zu erschaffen, um die bisherige feinstoffliche Schöpfung zu zerstören. Dies wäre ihnen beinahe gelungen, wenn sie es geschafft hätten, die Urteilchen-Rotationsbewegung im Lebenskern nur eines einzigen Wesens in die Gegenrichtung des aufbauenden und erhaltenden Lebens zu versetzen. Dazu war es jedoch notwendig, dass sie ihr Leben völlig entgegen den himmlischen Eigenschaften führten. Das grauenvolle Unternehmen der Selbst- und Schöpfungszerstörung und danach Schaffung einer neuen Schöpfung, mit ihrer Vorstellung nach völlig veränderten Lebenseigenschaften der Wesen, wäre ihnen beinahe geglückt. Doch diese Schöpfungstragödie konnte, wie ihr vielleicht aus anderen Botschaften des Gottesgeistes schon wisst, noch verhindert werden.

Nun, aus dieser für uns neuen Schöpfungsgegebenheit, wo anstatt feinstoffliche nun vollmaterielle Welten mit einverleibten Wesen im materiellen Kleid existieren, suchten der Gottesgeist und die himmlischen Wesen nach der besten Möglichkeit, damit die verirrten, durch gegensätzliches Handeln stark umhüllten Wesen aus den untersten, lichtarmen materiellen Welten ohne viel Leid auf lichtere Galaxien bzw. Planeten des materiellen Kosmos umgesiedelt werden können. Doch das ist ein schwieriges Hilfsvorgehen, weil die einverleibten Seelen sich weigern, ihre materielle Welt auf dem Planet Erde loszulassen. Sie hängen magnetisch stark gebunden an dieser Welt bzw. unbewusst an den materiellen Atomen der Erde, und dies bedeutet: Wir können sie nicht davon abbringen, ihre von ihnen erbaute Welt zu verlassen und ihnen auch nicht verständlich machen, dass es wegen dem bevorstehenden Lebensende des Planeten Erde erforderlich wäre, im materiellen Kosmos eine Lichtstufe höher umzusiedeln, wozu aber eine geringfügige Veränderung ihrer ungesetzmäßigen Lebensauffassung und Lebensweise notwendig wäre. Das aber wollen die meisten nicht. Sie beharren wie gehabt darauf, dass sich der Gottesgeist und die himmlischen Wesen nicht in ihr freies Leben einmischen sollen.

Wie ihr daraus erkennen könnt, ist es dem Gottesgeist und den himmlischen Wesen durch den freien Willen der gefallenen kosmischen Wesen nicht möglich, sie vom sterbenden Planeten Erde wegzubringen, da sie weiter das hohe Risiko auf sich nehmen, sich wiederholt in diese immer lichtärmere und energielosere Welt zu inkarnieren. Im Moment gibt es aus himmlischer Sicht aber einen traurigen Lichtblick für sie, um endlich aus ihrer starken irdischen Magnetisierung freizukommen. Es besteht für sie die Möglichkeit, dass sie durch das große selbst erlebte Leid in schlimmen irdischen Katastrophen eine neue Lebenssicht erhalten und endlich zum Umdenken bereit sind. Erlebtes Leid kann viele Seelen davon abschrecken sich wieder einzuverleiben, um letztendlich doch in andere, schwingungshöhere Welten zu kommen.

Wahrlich, das große Leid in dieser irdischen Endzeit, das nun viele Menschen erleben, kann manche weltlich stark gebundene Seelen davon abbringen, weiterhin auf diese trostlose Welt zu blicken, wo Armut, Hunger, Krankheit und unsagbares physisches und seelisches Leid ohne Ende die Menschen treffen. Das wäre ihnen erspart geblieben, wenn sie bereit gewesen wären sich zu verändern. Doch die meisten gläubigen Menschen und erdgebundenen Seelen hoffen immer weiter, dass ihre Welt mit göttlicher Hilfe doch noch ein paradiesisches Aussehen und Lebensverhältnisse erhält, in der sie ein herrliches Leben führen können - so wie es ihnen vormals fälschlicherweise die verschiedenen Religionsführer schilderten. Dieser Irrglaube verleitet sie immer wieder dazu, sich auf dieser Erde einzuverleiben, obwohl ihr Leid durch die ständig zunehmenden Katastrophen immer größer wird. Doch der Gottesgeist und die himmlischen Wesen sind daran unschuldig. Sie geben sich viel Mühe an die verstockten jenseitigen Seelen im erdgebundenen Jenseits heranzukommen, meistens aber ohne Erfolg.

125 Wer von euch noch glaubt, dass es dem Gottesgeist und den himmlischen Wesen ohne weiteres möglich sein müsste an die inkarnierten sowie erdgebundenen, unverbesserlichen Seelen heranzukommen, diese einfach vom Planeten Erde wegzuholen und auf einen anderen Planeten zu bringen, der versteht das kosmische Gesetz der absoluten Wesensfreiheit noch nicht. Durch ihre kosmische Unwissenheit können viele Menschen auch nicht verstehen, warum Gott, himmlische Lichtboten und geistige Helfer aus höheren Fallbereichen den vielen Not leidenden Menschen in den Katastrophengebieten nicht helfen können - obwohl sie dies herzlich gerne tun würden. Ihnen ist es auch nicht verständlich, weshalb das große Leid auf der Erde vom Gottesgeist nicht endlich unterbunden werden kann.

Wahrlich, entsprechend den himmlischen Gesetzmäßigkeiten und feinstofflichen Atomarten mit einprogrammierten Funktionen des himmlischen Eigenschaftslebens, ist es dem Gottesgeist in der Materie nicht möglich zu wirken. Das kommt davon, weil die Fallwesen bei der Schaffung der Welt die feinstofflichen Atomarten durch entsprechende Neuprogrammierung in feststoffliche umgebildet haben. Die Abgrenzung dieser Welt von den himmlischen Welten war von den damaligen Fallwesen bewusst geschaffen worden, da sie nur auf die Zerstörung der Schöpfung aus waren. Viele unwissende Gläubige können sich deshalb nicht vorstellen, warum der Gottesgeist und himmlische Wesen den Leid tragenden Menschen in den Katastrophengebieten äußerlich nicht beistehen können, obwohl sie das herzlich gerne tun würden.


Vielleicht könnt ihr nun etwas besser verstehen, warum es dem Gottesgeist und den himmlischen Wesen sowie auch den höher entwickelten außerirdischen Wesen nicht möglich ist, direkt in das Leben der Menschen einzugreifen und sie vor Katastrophen und vielem mehr zu schützen.

Durch den Zufluss geringerer himmlischer Energien in eure Galaxie und somit auf euren Planeten werden nun häufiger Katastrophen stärkeren Ausmaßes auftreten. Die Verringerung der lebensaufbauenden und bewahrenden Energien aus der himmlischen Urzentralsonne und eurer Galaxiesonne bedeutet eine wesentliche Veränderung für das irdische Leben. Vor allem wird der Mensch immer weniger Lebenskräfte erhalten bzw. zur Verfügung haben, weil er immer weniger über die Sonnenstrahlen, über die Nahrung aus der Natur sowie aus der Luft beim Atmen aufnehmen kann. Zudem gerät diese Welt durch eine geringere Energiezufuhr aus der programmierten Ordnung, und dies wirkt sich auf den gesamten irdischen Lebensraum gravierend bzw. katastrophal aus. Die Wetterzonen geraten immer mehr aus den Fugen bzw. aus den vorgegebenen Bahnen, und das bedeutet häufigere und größere Naturkatastrophen sowie Umweltschäden und Zerstörung menschlicher Wohngebiete von immer größerem Ausmaß. Die Menschen werden bald nicht mehr ein noch aus wissen, weil sie durch plötzlich auftretende Unwetter unvorbereitet in chaotische Lebenssituationen kommen werden. Land- und Wohngebiete werden durch lang anhaltenden Starkregen überschwemmt oder dadurch Schlamm- und Gerölllawinen ausgelöst, die von einem Augenblick zum anderen Hab und Gut sowie Menschen und Tiere unter sich begraben. Es werden sich durch aufeinander prallende Heiß- und Kaltwetterzonen zerstörerische Stürme bilden. Langanhaltende Hitzeperioden bringen Dürre und Wassernot und dadurch entstehen großflächige Brände, welche die Menschen kaum oder nicht mehr unter Kontrolle bringen können, wodurch viele Menschen ihr Leben oder ihre Existenz verlieren werden. Viele Küstenlandstriche werden durch die vermehrte Aktivität von Meerbeben von großen Überschwemmungen getroffen. Plötzlich ausbrechende Feuer und Asche speiende Vulkane werden den Tag verfinstern, wodurch den Menschen das Atmen schwer fällt und wodurch der Flugverkehr völlig zum Erliegen kommt. Zunehmend werden große Städte und auch kleine Ortschaften von verheerenden Erdbeben getroffen, die von einem Moment zum anderen in Schutt und Asche versinken und worin kein Leben mehr möglich sein wird. Durch fehlende physische und seelische Energie und Zustände mangelnder Hygiene werden verheerende Seuchen auftreten, woran in kurzer Zeit unzählige Menschen hinscheiden. Beim Kampf ums Überleben werden viele böswillige Menschen zu plündern beginnen, wodurch Ausnahme- bzw. Kriegszustände herrschen. Das alles sind keine guten Aussichten für die Menschen. Doch dieser irdische Zustand kommt nicht von ungefähr.

Wahrlich, aus himmlischer Sicht befindet sich euer Sonnensystem einschließlich eures Wohnplaneten Erde in der letzten Phase der Endzeit. Das heißt, in der kommenden Erdenzeit werden die Energien für das irdische Leben sehr knapp bemessen sein, so dass allmählich das menschliche Leben einschließlich der Natur nicht mehr im Stande sein wird sich aufrechtzuerhalten. Die vielen Katastrophen in kurzer Zeitfolge, die ihr heute erlebt, sind Vorboten für das Ende des irdischen Lebens. Wer immer noch nicht daran glauben möchte, dem gibt der Gottesgeist durch einen himmlischen Lichtboten noch etwas zu bedenken.

130 Wenn ihr in den letzten Monaten die Wetternachrichten der Meteorologen verfolgt habt und euch die ständig veränderten Wettersituationen noch in Erinnerung sind, dann müsste es euch aufgefallen sein, dass für die Jahreszeit ungewöhnlich krasse Wetterwechsel mit großen Temperaturunterschieden in nur einer Woche stattgefunden haben. Nach einer kurzen Phase mit angenehmen sommerlichen Temperaturen kam es in kürzester Zeit zum Wettersturz mit starken Unwettern und zu fast winterlichen Temperaturen, wobei es innerhalb einer Woche durch Dauer- oder Starkregen zu Überschwemmungen kam. Durch die krassen Temperaturunterschiede häufen sich auf einmal nie da gewesene Wirbelstürme, die verheerende Schäden verursachen und Menschenleben fordern. Die Unwetterwarnungen der Meteorologen mehren sich in immer kürzeren Abständen, um die Menschen vorzuwarnen - und das soll alles normal sein?

Wahrlich, das ist ein Zeichen dafür, dass die Wetterzonen durch defekte oder zerstörte irdische Magnetfelder und wirkungslose energetische Basenpunkte, die rund um die Erde ein elektromagnetisches Energie-Gitternetz zur Aufladung des ober- und unterirdischen Lebens bilden, zunehmend steuerungsunfähig werden. Dies wirkt sich immer folgenschwerer auf das irdische Leben aus, wie ihr es schon im kleineren Ausmaß erlebt habt.

Doch das, was Menschen bis heute leidvoll durch Umwelt- und Naturkatastrophen erlebt haben, das ist aus himmlischer Sicht mit dem, was auf der Erde noch Unheilvolles geschehen wird, nicht zu vergleichen. Was ihr jetzt entsetzt seht oder miterlebt ist erst der Anfang des großen Leidens der Mutter Erde sowie der Menschen und der Natur, die durch Lichtfäden mit ihr energetisch verbunden sind.

Doch wisset, der Gottesgeist möchte in euch durch die mögliche irdische Zukunftsvorschau keine Furcht auslösen, sondern euch darüber informieren und warnen, damit vor allem innere Menschen darauf vorbereitet sind und nun alles dafür tun, dass es ihnen in der noch verbleibenden irdischen Zeit gelingt, ihre sich wichtig nehmenden und unschönen Wesenszüge für immer zu lassen. Dann wird es ihnen möglich sein, die kommende irdische Zeit gelassener und ohne Furcht zu überstehen, weil sie durch ein höheres, reineres menschliches und seelisches Bewusstsein von innen deutlich die göttliche Geborgenheit spüren können. Dieses innere Gefühl vermittelt ihnen dann die kosmische Unsterblichkeit, auch wenn sie durch eine verheerende Katastrophe bedroht wären ihr Leben zu verlieren. Durch eine reinere Seele und die stetige innere Verbindung zur Ich Bin-Gottheit kann ein vergeistigter Mensch aus der himmlischen Energiequelle so viele Kräfte für sein physisches Leben erhalten, dass er die geringeren Energien aus der Nahrung und Luft ausgleichen kann - was aber jenen Menschen nicht möglich ist, die Abseits des inneren göttlichen Lichtes leben.

Es kann sein, dass die Seelen mancher inneren Menschen diese schlimme irdische Zeit nicht mehr erleben möchten und sich aus dem physischen Körper lieber zurückziehen. Wieder andere sehen noch eine gute Möglichkeit durch ihr höheres geistiges Bewusstsein geistig suchenden und Not leidenden Menschen auf irgendeine Art zu helfen. Solche weit gereiften, vertrauenswürdigen und herzlichen Menschen werden in der kommenden chaotischen irdischen Zeit gerne von außerirdischen Wesen mit ihren Raumschiffen angesteuert und gefragt, ob sie mit ihnen in Kontakt stehen möchten, damit sie anderen, geistig noch unwissenden Menschen, in ihrer großen Not und schlimmen Lebenslage helfen können. Die höher entwickelten außerirdischen Wesen werden nur mit jenen Menschen zusammenwirken wollen, die geistig wissend und höher entwickelt sind und auf dem Inneren Weg in ihre Lichtheimat alles Erdenkliche tun, damit sie von personenerhebenden Wesenszügen frei werden und somit auch vom Magnetismus zu dieser ungesetzmäßigen Welt. Über das Zusammenwirken außerirdischer Wesen mit geistig weit gereiften Menschen werden euch einmal der Gottesgeist und auch außerirdische Wesen ausführlicher berichten, so der Künder dies möchte - jedoch nicht in dieser Botschaft.


135 Der Gottesgeist schildert euch nun aus einer anderen Perspektive weitere Details über kosmische und irdische Vorgänge. Das soll euch helfen, die momentane irdische und kosmische Situation sowie das, was auf dem Planeten Erde noch geschehen wird, leichter zu erfassen.

Wahrlich, der Planet Erde ist zudem durch das zerstörerische und eigenwillige Handeln profitgieriger Menschen, die ihn auf unterschiedliche Art und Weise ausbeuteten und schädigten, energetisch sehr geschwächt. Das bewirkte, dass unzählige wichtige Magnetfelder und unterirdische Energiebahnen zerstört oder versetzt wurden. Ein besonders gravierender Eingriff auf dem Planeten Erde, der ein kosmisch-selbstständiges Innenleben besitzt, hatte vor einem Jahrzehnt verheerende Auswirkungen auf die Erdpole, doch von diesem unsichtbaren Ereignis wissen die Menschen bis heute nichts davon.

Der Gottesgeist führt euch langsam in dieses Ereignis ein, indem er euch zum besseren Verstehen die irdische Gegebenheit beschreibt:

Die Pole sind die Gleichgewichts-Stabilisatoren der Erde und müssen durch ein ober- und unterirdisches Netzwerk mit Energien aus dem Erdkern versorgt werden. Die Aufladung kann nur dann ordnungsgemäß stattfinden, wenn das energetische Magnetfeld-Netzwerk gut funktioniert bzw. alle Verbindungen von einem energetischen Basenpunkt zum anderen intakt sind. Deshalb benötigen die Pole ständig fließende Energien aus dem Erdkern über ein intaktes energetisches Magnetfeld-Netzwerk. Ist das nicht gegeben, dann sind die Pole mit Energien unterversorgt, und das bedeutet, dass ihre Magnetwirkung zur Stabilisation des Erdgleichgewichts abnimmt. Die weitere Folge sind immer größere Polschwankungen, die sich einmal gravierend auf das Gleichgewicht der Erde bzw. die vorgegebene Drehrichtung um die eigene Achse auswirken werden, wobei es durch größere Schwankungen der Pole einmal zum Polsprung kommen könnte. Wenn dies geschehen sollte, dann hat das eine katastrophale Auswirkung auf alles irdische Leben, wodurch Menschen keine Überlebenschancen mehr hätten. Über den bedrohlichen Zustand der Erdpole wurden außerirdische, höher entwickelte Wesen aus fernen Voll- und teilmateriellen kosmischen Lebensbereichen vom Gottesgeist unterrichtet und eingewiesen. Um den nahen Polsprung auf dem Planeten Erde zu vermeiden, erklärten sich viele außerirdische Wesen aus verschiedenen Galaxien bereit, in Teamarbeit den Menschen bzw. dem irdischen Leben zu helfen.

Wahrlich, vor einem Jahrzehnt bewahrten viele außerirdische Wesen diese Welt und somit das menschliche Leben und die Natur vor dem Untergang, als Wissenschaftler eines Landes mehrere Tests mit neu entwickelten Atomwaffen von großer zerstörerischer Entladungs- bzw. Sprengkraft durchführten. Diese Detonationen setzten eine große Welle negativer Energien frei, die sich auf das irdische Magnetfeld-Netzwerk übertrugen und massiv störend auf sie einwirkten. Die Folge war, dass sich diese geballten Negativkräfte über ober- und unterirdische Magnetbahnen auf die Erdpole zu bewegten und sich dort entluden. In diesen Augenblicken schwankten die Erdpole sehr, und das bedeutete, dass sie sich in der vorgegebenen Position nicht mehr selbstständig halten konnten und die Gefahr bestand, plötzlich in eine andere, weit abweichende Position zu drehen. Das hätte einen Polsprung mit verheerenden Folgen für das irdische Leben hervorgerufen, denn die Erdoberfläche wäre vorübergehend völlig mit Wasser überdeckt worden. Doch dieses Szenario konnte von den außerirdischen Wesen noch verhindert werden, denn sie halten sich für eure Rettung mit riesigen Basisstationen und unzähligen Raumschiffen in der Nähe eurer Erde in entsprechendem Abstand auf.

140 Damit ein möglicher Polsprung verhindert wird, stützen viele außerirdische Wesen aus ihren kosmischen Raumbasen und Raumschiffen die Erdpole mit gigantischen Magnetkräften. Sie tun dies nur deshalb, um noch größeres Leid auf der Erde zu verhindern. Doch sie wissen nicht, wie lange ihre magnetischen Stützkräfte noch ausreichen, um die Pole so zu halten, dass kein Polsprung stattfindet.

Sie dürfen nach dem himmlischen Freiheits- und Unabhängigkeitsgesetz, dem jeder Planetenbewohner bzw. jedes Wesen für alle Ewigkeit verpflichtet ist, nicht willkürlich in euer Leben eingreifen. Dafür wäre eine demokratische Abstimmung bzw. ein befürwortender Mehrheitsbeschluss der Planetenbewohner notwendig, um fremden Wesen außerirdischer Welten einen Aufenthalt auf der Erde zu gestatten. Doch eine Befürwortung ist auf eurem Planeten Erde nicht der Fall. Die überwiegende Mehrheit jener Wesen, die die Welt aus dem erdgebundenen Jenseits steuern, will keine Einmischung in ihr Weltleben durch die Außerirdischen, und ihre Ablehnung übertragen sie an die Führermenschen, die diese Welt nach ihren eigenen Richtlinien regieren. Deshalb ist es den außerirdischen Wesen nicht möglich, euch in einer Notlage zu helfen, weil sie die Entscheidung der Fallwesen dem himmlischen Gesetz entsprechend beachten müssen.

Doch wenn es sich um ein einverleibtes Wesen aus einem ihrer kosmischen Planeten handelt und seine Hilferufe von ihnen wahrgenommen werden, dann ist es ihnen gestattet, dem ums Leben ringenden Menschen zu helfen. Das taten sie schon öfter, ohne sich in das Weltleben einzumischen. Doch es ist für sie nicht so einfach einem Menschen in einer Notlage zu helfen, weil sie auf den Radarschirmen der Flugabwehr sofort gesichtet werden. Auf Befehl eines Luftwaffenkommandeurs wird - wie das schon oft geschehen ist - Alarm ausgelöst und Kampfflugzeuge verfolgen die ihnen unbekannten Flugobjekte, die in ihr Lufthoheitsgebiet eingedrungen sind. Dies geschah aber noch nicht so oft.

Jene Raumschiffe außerirdischer Wesen, die von Kampfflugzeugen verfolgt oder von Menschen gesichtet wurden, führen Beobachtungs- und Erkundungsflüge durch, um sich vom bedrohlichen Zustand der Erde ein genaues Bild zu machen. Ihre irdischen Erkundungsaktionen führen sie meistens bei Nacht durch. Sie sind in ihrer Technologie den Menschen sehr weit voraus. Aus ihren gesammelten Daten vom irdischen Leben können sie gut erkennen, in welchem Zustand sich der Planet Erde und sein oberirdisches Leben befinden. Daraus können sie ungefähr den Zeitpunkt ermitteln, wann sie für die Evakuierung des Planeten Erde gezielte Vorbereitungen treffen müssen.

Manchmal halten sie sich nur ein paar irdische Augenblicke, für das menschliche Auge kaum wahrnehmbar, in geringem Abstand zur Erdoberfläche auf. Es kommt immer wieder vor, dass Amateurfotografen auf ihren Bildern oder einem Videofilm mit großem Erstaunen ein unbekanntes Flugobjekt entdecken, obwohl sie beim Aufnehmen keines sichteten. Das geschieht dann, wenn die außerirdischen Wesen ihre Raumschiffe auf Lichtbahnen in die irdische Atmosphäre lenken und kurz an einem Punkt stehenbleiben, um sich zu materialisieren und nach Sichtung und Kontrolle der Erdbeschaffenheit sich gleich wieder dematerialisieren, damit sie nicht von Menschen und auch nicht auf den Radarschirmen gesehen werden. Doch eure Kamera kann den kurzen Augenblick der Materialisierung ihres Raumschiffes einfangen. Das ist für euch der Beweis, dass außerirdische Wesen in eurer Nähe sind.

145 Wahrlich, die außerirdischen Wesen warten geduldig auf den schlimmen irdischen und kosmischen Augenblick ihrer Rettungsaktion. Erst dann, wenn sie deutlich erkennen und vom Gottesgeist erfahren, dass es für das irdische Leben durch eine Katastrophe immensen Ausmaßes keine Aussicht mehr zum Überleben gäbe, beginnt ihre große Bergungsaktion. Das ist der Augenblick für sie, um mit ihren unzähligen Raumschiffen auf dieser Erde zu landen oder kurz darüber zu schweben, und um vielen Menschen und manchen Tieren das Leben zu retten bzw. sie in ihre Raumschiffe zu bergen.

Zurzeit beobachten sie mit großer Sorge das Leben auf dieser Erde. Sie wissen nicht genau, wie lange die Erde nach eurer Zeitrechnung das oberirdische Leben noch ernähren und tragen kann. Das weiß nur allein die Ich Bin-Gottheit. Sie verwaltet für uns die kosmische Zeitkoordination, weil sie das ganze universelle Leben und auch den Planeten Erde überschauen kann. Darum empfinden wir himmlischen Wesen mit unseren Lichtkörpern den kosmischen Äonenablauf nicht. Doch wir wissen von ihr, dass das irdische Leben mangels kosmischer Energie nicht mehr lange existieren kann. Den genauen Augenblick wird die Ich Bin-Gottheit euch Menschen jedoch nicht sagen, weil ihr sonst keine Antriebskraft mehr für euer Leben hättet oder durch Grübeleien so stark beeinflusst und abgelenkt sein würdet, dass euch ein bewusstes Leben nicht mehr möglich wäre. Andere wiederum, die geistig noch nicht so weit aufgeklärt sind und keine inneren Erfahrungen machen konnten, würden dann nur noch in Angst und Schrecken leben.

Wahrlich, das genaue Wissen über das Ende des irdischen Lebens würde bei einem Menschen auf dem Inneren Weg so viele Gedanken hervorrufen, dass er keine weiteren Schritte mehr auf das himmlische Leben hin machen würde, und das wäre ein großes Leid für seine Seele, die die Lichtheimat ansteuert. Für sie ist jeder Augenblick im irdischen Leben sehr kostbar, wenn sich ihr Mensch für die himmlische Heimkehr entschieden hat. Nur so lohnt sich ihr irdisches Leben noch.

Wenn eine Seele schon davon weiß, dass das irdische Leben bald erlischt und sie spürt, dass ihr Mensch keine Absicht mehr hat, sich dem inneren edlen und gesetzmäßigen Leben himmlischer Wesen weiter anzunähern, dann kann es sein, dass sie nicht mehr im physischen Körper leben will und deswegen sich aus ihm immer mehr zurückzieht. Ihr himmlischen Wanderer, bitte seid euch dessen noch mehr bewusst.

Der Gottesgeist spricht dies an, weil einige, geistig schon weit vorangeschrittene Menschen irrtümlich glauben, aus ihrem Inneren Weg einen irdischen Spaziergang machen zu können, ohne ihr immenses Wissen mehr ins tägliche Leben einzubeziehen. Dies ist schade für sie, weil sie dadurch viel kosmische Zeit verlieren. Darum bedenkt es gut, ihr himmlischen Wanderer, ob ihr euren himmlischen Heimweg nun konsequenter angeht und mit innerer Überzeugung eure erkannten Fehler und Schwächen anschaut und zu bereinigen versucht und dabei immer mehr den Abstand zu euren personenerhebenden Wesenszügen gewinnt. Das wäre wirklich wichtig für euch, kurz vor dem Ende des irdischen Lebens.

150 Der himmlische Weckruf geht an alle himmlischen Wanderer, die ihrer Seele helfen möchten, dem unpersönlichen himmlischen Leben näher zu kommen. In einer ins Jenseits hinübergegangenen Seele wirken nach dem Hinscheiden ihres Menschen, ihrer Hülle, vorübergehend noch die menschlichen Bewusstseinsspeicherungen und alle seine Lebenseindrücke weiter. Das bedeutet, dass ihr seelisches Bewusstsein noch eine Zeitlang identische Merkmale aus dem menschlichen Leben aufweist bzw. gleich ausgerichtet weiterleben möchte. Darum gebt euch nun einen Stoß und lebt bewusst euer geistiges Wissen, dann werdet ihr den Untergang dieser Erde nicht mehr schmerzlich aufnehmen, da ihr eure irdische Zeit genutzt habt, um entweder durch die Rettung außerirdischer Wesen in höheren Lebensbereichen eines materiellen Planeten weiterzuleben, der ein Klima ähnlich eurer Erde aufweist, oder eure Seele entschließt sich kurz vor dem Ende des irdischen Lebens durch Ablegen ihres menschlichen Kleides ins feinstoffliche Jenseits zu wechseln. Das obliegt ihrem freien Willen, den sie ewiglich besitzt.

Wie und wo ihr bald leben werdet, das entscheidet ihr selbst bzw. eure innere Seele mit euch durch eure tägliche Ausrichtung. Doch bitte wartet nicht zu lange mit euren Überlegungen und eurer Entscheidung, wenn ihr auf dem Inneren Weg vorankommen wollt. Noch ist es günstig für eure geistige Weiterentwicklung. Ob diese noch in einiger irdischer Zeit möglich sein wird, das bezweifelt der Gottesgeist, weil er auf dem Planeten Erde noch schlimmere und häufigere Katastrophen vorausschaut. Das wird dann für himmlische Wanderer eine Zeit sein, in der sie keine ruhige Minute mehr zur Selbsterkenntnis und auch nicht mehr zur inneren Einkehr finden. In dieser verheerenden Katastrophenzeit wird es im irdischen Leben drunter und drüber gehen. Die Menschen werden auf ihrer Flucht um zu überleben und sich in Sicherheit zu bringen mehr nach Essen und nach einer vorübergehenden Bleibe suchen, und deshalb wird ihnen keine Zeit mehr für die Rückschau auf ihre Fehler und Schwächen bleiben. Könnt ihr nun verstehen, weshalb euch der Gottesgeist anspornt, euch nun gezielt auf die euch bekannten himmlischen Eigenschaftsgesetze zu verändern?

Das war für jene inneren Menschen, die noch nicht begriffen haben in welcher irdischen Zeit sie leben, eine ernste Schilderung durch den Gottesgeist. Vielleicht gelingt es ihnen nun bewusster zu leben, um den Ernst der irdischen Zeit von innen zu erfühlen. Wenn sie so weit gekommen sind, dann können ihnen die göttlichen Weisungen dazu verhelfen, sich in manch einem Lebensbereich ihre Fehler und Schwächen einzugestehen, die der Gottesgeist in dieser Botschaft schon angesprochen hat, aber auch die, die er ihnen nun nachfolgend anbietet.

- Fortsetzung im Teil 2 -