Botschaft 1008. (Version vom 10.12.2010)
(2/3) Unterschied zwischen dem unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen und dem personenbezogenen Leben der Menschen

Rosapinkfarbige Tulpen vor einem Wolkenhimmel.

Teil 2 enthält folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

25 Bitte versucht euch in die folgende kosmische Gesetzmäßigkeit hineinzudenken, die euch helfen kann dem unpersönlichen himmlischen Leben näherzukommen:

Jedes gespeicherte ungesetzmäßige Negativ-Energiefeld in der Seele und im menschlichen Ober- und Unterbewusstsein aus dem personenbezogenen, aufgewerteten und herrschsüchtigen Leben will sich über Gedanken, Worte und Handlungen mitteilen. Je größer es ist, desto massiver beeinflusst es euer Verhalten im Umgang mit euren Mitmenschen. Das geschieht bei Menschen oder jenseitigen Seelen durch ihre langzeitigen Gewohnheiten unbewusst. Hochmütige und herrschsüchtige Speicherungen aus diesem oder einem früheren Leben können einen Menschen so sehr beeinflussen und vereinnahmen, dass nach einer ernsten Ablehnung seiner Meinung durch einen anderen Menschen seine selbst aufgebaute, sich aufwertende Denkweise zusammenbricht. Er fühlt sich dann verletzt und bedauert sich sehr, weil er glaubt, angeblich vom anderen abgelehnt bzw. erniedrigt worden zu sein. Tatsächlich wurde er aber vom anderen nicht verletzt, erniedrigt oder abgelehnt, sondern nur ernst angesprochen, damit er mit seinem aufdringlichen Belehren, Rechthaben und Den-anderen-verändern-Wollen endlich Schluss macht.


Wenn sich Menschen leicht verletzt und gekränkt fühlen, dann liegt bei ihnen eine massive Belastung durch Stolz und Hochmut vor. In diesem Energiefeld befinden sich auch bestimmende und herrschende Verhaltensweisen. Dieses in seinen Speicherungen umfangreiche und mächtige negative Energiefeld, das aus vielen ungesetzmäßigen Speicherungen zusammengesetzt ist und sich im menschlichen Ober- und Unterbewusstsein sowie in der Seele befindet, reagiert sofort, wenn die eingebildete Persönlichkeit des Menschen von anderen nicht entsprechend seines anderen Lebensstandpunkts beachtet wird. Es drängt den stolzen und bestimmend geprägten Menschen immer dazu, seine überhebliche Lebensweise in Gegenwart anderer durchsetzen zu wollen. Deshalb können solche Menschen es nicht verkraften, wenn andere ihre ihnen noch wichtig erscheinende Person nicht beachten bzw. nicht ernst nehmen. Dies macht sie wütend und aufbrausend oder führt sie in selbstbedauernde Phasen, weil das überhebliche Energiefeld zu ihnen sinngemäß spricht: Sie wären durch die Nichtbeachtung ihrer Person gedemütigt worden und das sollten sie sich auf keinen Fall bieten lassen. Dadurch geraten sie immer wieder in Aufruhr und Missstimmung. Ein derart personenbezogenes Energiefeld in der Seele und im menschlichen Bewusstsein, worin viele stolze, persönlich aufwertende und herrschsüchtige Verhaltensweisen enthalten sind, lässt einen so belasteten Menschen nicht normal bzw. im Hintergrund leben, weil er immer nach einer persönlichen Anerkennung in allen Lebensbereichen Ausschau hält.

Ist im seelischen und menschlichen Bewusstsein das personenbezogene Energiefeld mit vielen Eingebungen bestimmender und herrschsüchtiger Verhaltensweisen massiv gefüllt, die gegen die himmlische Wesensgleichheit und Demut gerichtet sind, dann kann das gleichartige riesige Speicherenergiefeld in den atmosphärischen Schichten der Erde auf das seelische und menschliche Bewusstsein enorm einwirken.

Unzählige Energiefelder mit Speicherungen zur Steuerung des irdischen Lebens und auch der Menschen und der Natur befinden sich in den atmosphärischen Schichten der Erde. Diese wurden bei der Erschaffung dieser Welt von den Fallwesen dort angelegt und auf das ungerechte, wesensungleiche personenbezogene Leben programmiert. Das bedeutet: Menschen mit führenden, herrschenden und belehrenden Eigenschaften werden von den atmosphärischen Energiefeldern dazu angeregt, minderwertig und untertänig scheinende Menschen um sich zu scharen und sie für sich arbeiten zu lassen, entsprechend ihres Lebensgrundsatzes: Beherrsche andere und lasse sie zum Selbstzweck Diener sein.

30 Nach Beendigung der Programmierungen wurden die atmosphärischen Energiefelder durch die Einstrahlung der Sonne immer aktiver und begannen auf das Leben der Menschen und ihre einverleibten Seelen massiv einzuwirken. Ab diesem Moment sehnten sich die einverleibten Seelen nachts im Tiefschlaf des Menschen nicht mehr danach, sich nach innen dem himmlischen Liebegeist zuzuwenden. Der Mensch und die inkarnierte Seele hatten durch die starke Beeinflussung der atmosphärischen Energiefelder kein Bedürfnis mehr, sich mit dem inneren Gott in Verbindung zu setzen. Deshalb waren sie nun vom inneren, unpersönlichen Leben der himmlischen Schöpfung völlig abgeschnitten. Dadurch entstand auf der Erde das personenbezogene Leben in unwürdiger, erhobener und untertäniger Weise, worin führende und herrschende Menschen den Ton angaben, was die Untertanen zu tun haben. So wurden von den Herrschern die sanften, liebevollen und freien Weisungen des inneren Gottesgeistes außer Kraft gesetzt. Durch ihre dem himmlischen Leben entgegengesetzte Lebensweise und den daraus entstandenen unzähligen ungesetzmäßigen, personenbezogenen Speicherungen überdeckten die einverleibten Seelen mit jeder weiteren Inkarnation immer mehr ihr früheres himmlisches unpersönliches Leben, das nur gesetzmäßige Eigenschaften enthält. Dafür wurden in ihnen die Speicherungen eines ungerechten, personenbezogenen Lebens immer aktiver, in dem Herrscher und untergebende Diener zusammenleben.

Dieses gegenpolige Energiefeld mit hochmütigen, stolzen und herrschenden Programmierungen - eines von unzähligen zur Steuerung des menschlichen Lebens und dieser Welt - sollte ihnen dazu nützlich sein, das himmlische Leben in nur ein paar Äonen kosmischer Zeit zu zerstören. Um dies zu erreichen war es erforderlich, eine schnell vergehende Zeit und ebenso ein schnell vergängliches Leben auf dieser Erde zu erschaffen, das für ein feinstoffliches Wesen - einverleibt in einen Menschen - gegenüber den feinstofflichen Bereichen um ein Vielfaches schneller abläuft. Dafür war es notwendig, dass sie die Umlaufbahn der Erde und die der anderen umlaufenden Planeten um die Sonne, die auch auf das irdische Leben einwirken, auf einer kurz bemessenen kosmischen Lichtbahn positionierten und auch die Drehung der Erde um die eigene Achse so fixierten, dass der Tag- und Nachtablauf sehr schnell stattfindet - völlig entgegen der Ausrichtung und Koordinierung himmlischer Galaxien und Welten auf ihren Umlaufbahnen um die Sonne. So wollten die unverbesserlichen, sich schon im geistigen Wahnsinn befindenden Fallwesen kosmisch-zeitlich schnell zu ihrem Ziel kommen, nämlich die Schöpfung zu zerstören. Dies haben aber Jesus Christus und viele mutige himmlische Heilsplanwesen mit ihm noch zur rechten kosmischen und irdischen Zeit mit großem Energieaufwand, vielen Opfern und Leid verhindert. Die Schöpfungserrettung dauerte aus himmlischer Sicht viele Äonen kosmischer Zeit.

Hinweis: Der Gottesgeist berichtete über die Rettungsaktion der Schöpfung bereits ausführlich in der Botschaft „0405. Lange und mühevolle Vorbereitungen der himmlischen Wesen zur Schöpfungserrettung und ihre qualvollen Inkarnationen“.


Nun, zu den von den Fallwesen angelegten atmosphärischen Speicherschichten bzw. Energiefeldern kommen täglich unzählige neue Speicherungen der Menschen aus ihren personenbezogenen, aufwertenden und untertänigen Verhaltensweisen dazu. Alle von Menschen ausgehenden Empfindungen, Gedanken, Worte und Reaktionen auf eine Verhaltensweise bilden kleine Energiefunken oder -teilchen. Nehmen wir an, ein Mensch gibt sich hochmütig, stolz oder herrschsüchtig - es sind personenbezogene Eigenschaften, welche die Fallwesen erstmals hervorbrachten - dann steigen aus der menschlichen Aura dunkelfarbige Energieteilchen hoch und schweben auf den Erdboden nieder, weil sie zuerst von diesem magnetisch angezogen werden. Dort verbinden sich die gleichartigen Energieteilchen und bilden ein im Umfang größeres Teilchen, das nach einiger Zeit magnetisch von einem schwingungsgleichen Energiefeld in den atmosphärischen Schichten auf einer Lichtbahn zur Speicherung angezogen wird.

Dieser kosmische Vorgang geschieht, zu eurer besseren Vorstellung, ähnlich eines Staubsaugers in eurem Wohnbereich, der Schmutzpartikel einsaugt. So werden nach einiger irdischer Zeit die sich auf dem Erdboden befindenden Energieteilchen verschiedener Art von den riesigen atmosphärischen Energiefeldern über Lichtbahnen magnetisch zur Säuberung der Erdoberfläche eingesaugt. Dies ist erforderlich, weil sonst die Erdoberfläche mit verschiedenartigen Energieteilchen ganz überzogen wäre, die dann das menschliche Leben, die Natur sowie die irdischen Magnetfelder sehr beeinflussen würden. Durch die massive Beeinflussung der auf dem Boden aufeinander geschichteten unzähligen Energieteilchen aus dem menschlichen Leben käme der Mensch nicht mehr zum selbstständigen Denken und Leben. Wenn ein Mensch mit seiner Energieaura ständig mit den verschiedenartigen Speicherungen der Energieteilchen am Boden in Berührung käme, dann hätte dies zur Folge, dass sein menschliches Bewusstsein durch immer neue energetische Impulse anderer Frequenzen und anderer Speicherinhalte völlig überfordert wäre. Die weitere Folge davon wäre, dass das Gehirn des Menschen durch die starke äußere Beeinflussung in Unruhe und Unordnung geraten und letztlich der Mensch dem Wahnsinn verfallen würde.

35 So ähnlich geschieht es denjenigen Menschen, die sich auf die Wellenlänge jener Seelen begeben haben, die ohne den freien Willen eines Menschen zu beachten in ihn abwechselnd Tag und Nacht einsprechen. Das Gehirn des Menschen kommt dadurch nicht zur Ruhe. Es wird ständig von verschiedenen erdgebundenen Seelen mit belanglosem Wissen überschüttet. Diese verschiedenen Strömungen aus dem Bewusstsein der Seelen überlagern das Gehirn so sehr, dass der Mensch einmal dem Wahnsinn verfällt. Dies zu eurer Information und Warnung aus dem göttlichen Ernst, um sich nicht auf Seeleneinsprachen einzulassen.

Um die Beeinflussung der sich am Boden befindenden Energieteilchen auf das menschliche Bewusstsein zu vermeiden, haben die früheren Erschaffer dieser Welt in den atmosphärischen Erdschichten einen Erdboden-Säuberer mit magnetischer Saugwirkung installiert, der bei einer bestimmten Planetenkonstellation die größeren TeilchenAnsammlungen magnetisch einsaugt und diese entsprechend ihrer Art und Schwingung in einem Energiefeld ablegt.

Könnt ihr euch dieses für euch unsichtbare kosmische Geschehen vorstellen? Wenn ja, dann habt ihr es nicht allzu schwer weitere kosmische Beschreibungen des Gottesgeistes aufzunehmen und entsprechend eures Bewusstseins einzuordnen.


Durch die immensen Speicherungen besitzen die atmosphärischen Negativ-Energiefelder eine geballte Kraft, und deshalb können sie massiv auf das irdische Leben Einfluss nehmen. Vor allem sehr belastete Menschen mit personenbezogenem, bestimmendem und herrschendem Verhalten werden stets zu dieser unwürdigen, ungesetzmäßigen Lebensweise getrieben und können sich nicht mehr dagegen wehren. Manchmal erhalten sie von ihren Untergebenen laute Proteste, die sich gegen ihr herrschendes Verhalten auflehnen, damit sie einsichtig werden und sich bessern. Jedoch das negative Speicherpotenzial, die Gegenkraft, lässt dies nicht zu. Dies geschieht ebenso bei untertänigen Menschen, die durch die von den Energiefeldern ausgehenden Wirkungen zu ihrer gewohnten Diener-Lebensweise gedrängt werden. Die Folge davon ist, dass sie unwissend gesteuerte Spielbälle bzw. Marionetten der riesigen Negativ-Energiefelder in der Atmosphäre sind und nicht mehr aus eigener Kraft aus den personenbezogenen, überheblichen oder untertänigen Verhaltensweisen herauskommen können.

Doch hochmütige Menschen sind gerne das Zielobjekt gleichartiger jenseitiger, erdgebundener Seelen, die nichts anderes im Sinn haben als sich durch einen Menschen ihrer Wellenlänge ihre Wünsche in dieser Welt zu erfüllen. Dies ist ihnen nur deshalb möglich, weil sie sich oftmals in der Aura des so gearteten, niedrig schwingenden und unbewusst lebenden Menschen befinden. Das führt einmal zur teilweisen oder vollkommenen Besessenheit eines solchen Menschen durch die unverbesserlichen, hinterlistigen Seelen.


40 Diese göttliche Beschreibung wird für euch noch unbekannt sein. Doch sie soll euch helfen die unsichtbaren Vorgänge in dieser Welt sowie in eurem menschlichen und seelischen Bewusstsein mehr zu verstehen und vor allem durch die größere geistige Übersicht leichter zu begreifen, warum ihr euch nun mit der inneren göttlichen Hilfe auf das gerechte, in der Wesensgleichheit geführte unpersönliche himmlische Leben verändern solltet, das in der Tiefe eurer Seele, ihrem Lebenskern und ihren Lichtpartikeln gespeichert vorhanden ist.

Wahrlich, jedem gespeicherten Energiefeld in eurem Ober- und Unterbewusstsein ist ein selbstständiges Denken und Erfassen einer Lebenssituation möglich. Das kommt davon, weil euer Empfinden, Fühlen und Denken sowie Sprechen und Handeln, die einem bestimmten Lebensvorgang zugeordnet sind, durch vorhandene Programme automatisch in ein Speicher-Energiefeld verschiedener Schwingung, Strahlung und Art ins Unterbewusstsein einsortiert werden. Diese unzähligen gespeicherten Energiefelder verschiedener Art sind mit dem menschlichen Gehirn über feine Nervenzellen verbunden, die im Körper von einer Steuerzentrale zur anderen als Informations- und Energieüberträger tätig sind. Beginnt der Mensch in gewohnter Richtung über etwas nachzudenken, zu sprechen oder sich zu verhalten, dann senden die Energiefelder gemäß ihrem Speicherpotenzial sofort zutreffende bzw. auf die Lebensart abgestimmte Mitteilungen an die Gehirnzentrale weiter. Dies geschieht laufend im menschlichen Leben. Auch wenn das Verhalten und Leben eines Menschen unbewusst aus seinem Speicherpotenzial gesteuert und gestaltet wird, kann er trotzdem in die unbewusste Steuerung der vorhandenen Energiefelder eingreifen, indem er sich durch eine neue Zielvorgabe dagegen wehrt, weiterhin einer ungesetzmäßigen Gewohnheit nachzugehen.

Doch wenn angehäufte Speicherungen einer negativen Lebensweise im seelischen und menschlichen Energiefeld vorhanden sind, dann beherrscht dieses das menschliche Bewusstsein. Deshalb hat es so ein Mensch sehr schwer, aus den gespeicherten Lebensvorgaben eines überheblichen Energiefeldes freizukommen. Ihm bleibt nur die einzige Möglichkeit, wenn er wieder in seine himmlische Lichtheimat zurückkehren und über dem negativen Energiefeld stehen will: Sich durch einen festen Vorsatz in allen Lebensbereichen bewusst persönlich zurückzunehmen. Schon wenn er bemerkt, dass er wieder in eine Situation der persönlichen Aufwertung kommen könnte (die ihm ja aus der Vergangenheit bekannt ist), dann sollte er zu sich folgendes geistig Aufbauende und Abwehrende sagen:

„Ich bin ewiglich ein Teil des herrlichen kosmischen, unpersönlichen Schöpfungslebens, in dem nur demütige und zurückhaltende Schöpfungswesen, mit unzähligen Kostbarkeiten ausgestattet, glücklich zusammenleben, deshalb brauche ich keine persönliche Aufwertung mehr. Ich tue nun herzlich gerne alles dafür, dass ich in das gerechte und in der Gleichheit aller Wesen geführte himmlische Leben bald wieder zurückkehren kann.“

Dadurch wehrt der willige Mensch das in ihm noch vorhandene personenbezogene, aufwertende Energiefeld ab, und es wird ihm immer leichter fallen sich persönlich zurückzunehmen oder jenen Menschen zu sagen, die ihn bisher bewunderten und höher stellten, dass er dies nicht mehr will.

45 Mit dieser neuen Bereitschaft und veränderten Lebenseinstellung öffnet der Mensch automatisch die Tür zum unpersönlichen himmlischen Leben, und er wird durch den Gottesgeist über seine Seele mit seinen Liebekräften so reichlich beschenkt, dass er sich immer mehr zur unpersönlichen und unauffälligen Lebensweise im Hintergrund überwinden kann. Wenn der Mensch dies immer mehr beherzigt und in die Tat umsetzt, dann gelingt es ihm einmal, sich ganz von den aufwertenden Wesenszügen bzw. dem inneren negativen Energiefeld zu befreien. Dieses wird von einem Mal zum anderen energetisch schwächer, weil sich das menschliche und seelische Bewusstsein zunehmend auf die unpersönliche himmlische Lebensweise umstellen und sie deshalb keinen Energienachschub zur Aufrechterhaltung mehr erhalten. So werden die negativen Kräfte im Energiefeld durch die einfließenden Kräfte aus der unpersönlichen Lebensweise nach und nach umgewandelt. Dadurch löst sich einmal das personenerhebende Energiefeld auf und wird durch eine gesetzmäßige himmlische Verhaltensart ersetzt.

So wäre es jedem von euch möglich, sich von seinem auffälligen personenbezogenen Leben zurückzuziehen, um wieder in das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen zurückzufinden. Dies kann aber nur dann geschehen, wenn ihr euch eure noch vorhandenen stolzen und dominanten Verhaltensweisen und Wesenszüge selbstehrlich eingesteht.


Ihr himmlischen Wanderer! Der Gottesgeist bietet euch noch weitere Hinweise zur Selbsterkenntnis an.

Ihr glaubt, ihr hättet jemand einen guten Vorschlag zu machen und sagt ihm diesen. Er reagiert aber für euch unerwartet, denn er findet euren Vorschlag nicht gut und will deshalb nicht darauf eingehen. Sein klares „Nein“ könnt ihr aber nicht so einfach stehen lassen, deshalb versucht ihr ihn mit eurer Überredekunst von eurem Vorschlag zu überzeugen.


Frage vom Gottesgeist an euch: Glaubt ihr, dass eure Verhaltensweise aus himmlischer Sicht gesetzmäßig ist?

50 Wahrlich, eure Verhaltensart entspricht nicht der der himmlischen Wesen, weil diese sich sofort zurücknehmen, wenn ein anderes Wesen höflich etwas zurückweist. Dies geschieht von ihnen ohne Wenn und Aber. Ihre Lebensart ist mit der herzlichen Achtung der Freiheit eines anderen Wesens verbunden.

So ein Verhalten anderen gegenüber zeigt euch auf, dass ihr noch nicht die herzliche Achtung vor einem Menschen habt und auch nicht bereit seid, seine Freiheit der Selbstbestimmung zu akzeptieren. Dieser Gesetzesverstoß resultiert aus dem personenbezogenen Leben, das sich die Fallwesen geschaffen haben und es noch hochhalten, weil sie nicht in unser unpersönliches Leben zurückkehren wollen.

Der Gottesgeist wiederholt zu eurer Bewusstwerdung eines unfreien und dominanten Wesenszuges noch einmal diesen wichtigen Hinweis, weil so viele himmlische Wanderer davon betroffen sind und dies ihnen noch nicht bewusst geworden ist: Wenn es euch noch schwer fällt das „Nein“ eines Menschen anzunehmen und ihr euch nicht stillschweigend zurücknehmen könnt und stattdessen glaubt, ihr müsstet ihn mit vielen Worten beeinflussen, damit er umgestimmt wird, dann habt ihr noch viele unfreie, personenerhebende Speicherungen, die euch massiv steuern euren Eigenwillen durchzusetzen.

Wahrlich, jedes kosmische Wesen hat das gute Recht sich ernst, jedoch friedfertig dagegenzustellen, sollte es von einem anderen in seiner Freiheit bedrängt oder eingeengt werden.

Damit den himmlischen Wesen ihre Freiheit und Unabhängigkeit von keinem anderen Wesen genommen werden können, haben sie diese für ihr Leben sehr wichtigen Eigenschaften nach einer demokratischen Abstimmung gemeinsam zum Selbstschutz in die himmlischen Lebensgesetze hineingenommen. Ab diesem Zeitpunkt galt dies für alle ihre Lebensbereiche. Im himmlischen Sein ist es so geregelt, dass nach jeder gemeinsamen Abstimmung und darauf folgenden Befürwortung einer neuen Eigenschaft oder Erweiterung einer bereits vorhandenen diese der Ich Bin-Gottheit zur Verwaltung übertragen werden.


55 Aus weiteren Hinweisen des Gottesgeistes könnt ihr erkennen, in welcher Lebensweise ihr noch fern des demütigen, unpersönlichen Lebens der himmlischen Wesen lebt und somit eure Seelen mit ungesetzmäßigen Schleiern aus dem aufwertenden Leben dieser Welt überdeckt habt.

Wahrlich, ihr lebt personenbezogen und stellt euch erhebend über andere, wenn ihr euch durch eine bestimmte Verhaltensweise oder besondere Leistung persönlich in den Mittelpunkt stellt. Dies bezieht sich auch darauf, wenn ihr durch euch noch wertvolle weltliche Errungenschaften Ansehen und Vornehmheit erlangt.

Nun, auf welche personenbezogene Art und Weise und in welchen Lebensbereichen ihr in Wesensungleichheit bzw. persönliche Erhöhung kommen und euch diesbezüglich belasten könnt, zeigt euch der Gottesgeist zur Bewusstwerdung auf: durch herausragendes Können und vorbildlichen Fleiß im Beruf, bewunderte Mal- und Bastelarbeiten, Musik-, Gesang- und Schauspieldarbietungen, gekonntes Sprechen sowie Vorträge, Lehren, Belehren sowie religiös-geistiges Predigen, Schriftstellerei, überdurchschnittliche sportliche Leistungen, herstellen von Feinschmeckergerichten, die mit großem Zeitaufwand und Mühen zubereitet wurden, besonders auffällige Kleidung, Frisur und teuren Schmuck, einen auffälligen, provozierenden oder steifen Gang, perfektes Schautanzen vor Zuschauern, schnelles und riskantes Autofahren, ein sehr schönes und teures Auto, einen perfekt angelegten Vorzeigegarten, ein prachtvolles, mit viel Arbeits- und Kostenaufwand gestaltetes Haus oder Luxuswohnung sowie Schmeichelei, übertriebene Höflichkeit bzw. Scheinfreundlichkeit, Angeberei und Wichtigtuerei und noch vieles mehr.

Da jeder himmlische Wanderer mit einigen personenbezogenen und aufwertenden Verhaltensweisen mehr oder weniger belastet ist, bittet sie der Gottesgeist sich zu fragen: Warum waren euch diese ungesetzmäßigen, personenbezogenen und -erhobenen Eigenschaften bisher so viel wert? Durch eure bewusste Hinterfragung wäre es euch früher möglich eure Motive wie ein Detektiv aufzuspüren. Wer sie schon kennt und sich diese selbstehrlich eingesteht, der gewinnt ab diesem Moment zu seinen gewohnten negativen Verhaltensweisen eine andere Einstellung und spürt von innen einen größeren Abstand zu ihnen. Das ist der Augenblick, wo er gemeinsam mit der inneren Hilfe des Gottesgeistes und seiner Seele mit der Überwindung seiner negativen Verhaltensweise zu üben beginnt, die aus seiner herzlichen Überzeugung hervorgeht.


Wahrlich, durch personenbezogene Verhaltensweisen, durch die sich Menschen in den Mittelpunkt ihrer Mitmenschen stellen, glauben sie insgeheim, dass ihre eigene Wertschätzung dadurch steigen würde und sie ein besonders interessanter Mensch wären. Tatsächlich aber brauchen sie diese ungesetzmäßigen Verhaltensweisen dazu, um ihr Minderwertigkeitsgefühl zu überdecken. Dieses fühlen sie nur deshalb, weil sie die inneren himmlischen Werte verloren haben und sich nun unbewusst leer fühlen. Das veranlasst sie nach neuen erhebenden Selbstwertgefühlen zu suchen, indem sie durch diese vom Gottesgeist erwähnten negativen Verhaltensweisen ihre vermeintlich minderwertige Person hervorheben. Das ist nun einmal in dieser Welt normal.


60 Doch für einen himmlischen Wanderer, dem es durch sein Wissen und von innen durch seine Seele immer mehr bewusst wurde, dass er seine personenbezogenen Verhaltensweisen und Wesenszüge nicht in das unpersönliche himmlische Leben mitnehmen kann, ist dieses Verhalten unnormal. Deshalb bemüht er sich immer mehr zu erkennen, wo er noch eine erhobene und bewunderte Person sein möchte. Das ist auf dem Inneren Weg in seine Lichtheimat schon notwendig, auch wenn sich manchmal der Mensch dagegen wehrt und verzweifelt fragt, wieso er so viel an sich verändern sollte, wo ihm doch so manche Verhaltensweise immer noch gut gefällt.

Andere wiederum sind darüber empört, wenn sie vom Gottesgeist in einer Botschaft erfahren, was sie noch zu lassen hätten, das dem himmlischen Leben nicht entspricht. Sie meinen, sie lebten doch noch als Mensch in dieser Welt und bräuchten deshalb diese gegensätzlichen Verhaltensweisen, um am Leben Freude zu haben. Das versteht der Gottesgeist gut. Doch wie wollen die Menschen mit ihren Seelen wieder in die himmlische Richtung kommen, wenn sie nicht schon auf Erden anfangen sich auf das himmlische Leben vorzubereiten und umzuorientieren, das nichts Gemeinsames mit dem personenbezogenen Leben der Menschen hat? Der Gottesgeist und die himmlischen Wesen bedauern es sehr, dass einst der Fall der Wesen so eine universelle Tragödie ausgelöst hatte und nun die heimkehrwilligen Menschen und ihre einverleibten Seelen so viel in ihrem Leben verändern müssen, um schrittweise von den lange gelebten Ungesetzmäßigkeiten wieder freizukommen. Das ist nun einmal das schwere Los der himmlischen Wanderer und Heimkehrer.

Der Gottesgeist versuchte schon in der Vergangenheit und versucht heute erneut, so er durch einen Künder auf dieser von den Fallwesen abgeschirmten Erde durchkommt, den geistig suchenden und aufgeschlossenen herzlichen Menschen durch Botschaftsübermittlungen aus dem himmlischen Leben zu helfen. Doch die meisten Botschaften von den Kündern der Vergangenheit und auch von denen dieser Erdenzeit sind fast unbrauchbar, weil sie noch auf das personenbezogene Leben dieser Welt zugeschnitten sind. Dies kommt davon, weil die Künder, die anfangs sein göttliches Liebewort empfangen haben, durch ihre sich wichtignehmende, hochgehobene Lebensweise in ihr Unterbewusstsein gefallen sind. Das heißt, sie schöpften damals und schöpfen auch heute noch Wissen aus ihren Unterbewusstseinsschichten.

Dies ist so zu verstehen: Ein Künder der sich von Zuhörern bewundern lässt und glaubt mehr zu sein als die Zuhörer oder Leser seiner empfangenen Botschaften - obwohl er durch ein Herzensgebet nach innen lauscht und sich auf den Gottesgeist ausrichtet - kann dann vom Gottesgeist, der das unpersönliche himmlische Leben verwaltet, keine Botschaft mehr direkt über seine Seele oder indirekt über reine himmlische Lichtwesen empfangen. Ein Künder der sich persönlich hochheben lässt kann auch nicht durch ein Herzensgebet an die zweipoligen göttlichen Energieströme aus der himmlischen Quelle über seine Seele herankommen. Sein gegensätzliches, personenbezogenes Denken, Sprechen und Leben lässt es nicht zu, dass die zwei Urteilchen im Lebenskern seiner inneren Seele in eine so hohe Schwingung bzw. starke Rotation kommen, dass sich der Gottesgeist mitteilen kann. Stattdessen ruft er gespeicherte einpolige Kräfte ab, die einmal seine Seele und auch er im Unterbewusstsein gespeichert und die sich zu selbstmitteilenden Energiefeldern gebildet haben. Diese zapft er dann unbewusst an. Sie können sich ihm im Bild und Wort mitteilen und selbstständig einen geistigen, religiösen und weltlichen Aussagesinn hervorbringen, je nach Ausrichtung des Menschen kurz vor der inneren Abrufung. Doch diese Abrufungen sind nur auf das personenbezogene Leben der Menschen in dieser Welt ausgerichtet. Das Resultat davon war und ist immer das Gleiche. Die Künder glauben ihr Wissen stamme vom Gottesgeist. Sie kommen nicht darauf, dass es Abrufungen aus ihrem Unterbewusstsein sind. Ihr personenbezogenes Wissen aus den Unterbewusstseinsschichten bzw. aus bestimmten Energiefelderansammlungen über Gott und die Schöpfung, das vom medialen Menschen einmal gehört oder gelesen wurde, jedoch keinen Bezug zum unpersönlichen himmlischen Leben hat, veranlasst und verleitet sie weiter auf diese Welt zu blicken. Die Folge ihrer falschen Ausrichtung ist, dass sie diese Welt als Gottes Schaffung betrachten - wie es ihnen die Religionsführer mit ihrer personenbezogenen Lehre in dieser und auch in den vergangenen irdischen Zeiten, jedoch in einem anderen Erdenkleid, vorgegeben haben. Mit diesem unrealen Schöpfungswissen haben sich ihre Seelen wieder in ein Menschenkleid inkarniert und es ihrem Unterbewusstsein übertragen. Heute kommt aus ihrem Unterbewusstsein dieses Wissen wieder hervor, doch etwas verändert, weil der mediale Mensch neue Lebenseindrücke und ein neues Wissen aus der veränderten Welt bzw. aus diesem Zeitalter aufgenommen hat. Diese gesellten sich zu den vorhandenen Speicherungen in seinem Unterbewusstsein und ergeben deshalb eine veränderte Abrufung, die der in einem früheren Leben nicht gleicht. Das Mischwerk aus den Energiefeldern ihres Unterbewusstseins nennen unwissende Künder eine Offenbarung Gottes. Doch aus himmlischer Sicht ist es ein Werk aus dieser personenbezogenen Welt, das auf führende hochgestellte Menschen und auf ähnlich gesinnte jenseitige Wesen ausgerichtet ist. Die Abrufungen des medialen Menschen aus dem Unterbewusstsein werden so lange den Wissens- und Sinncharakter dieser personenbezogenen Welt aufweisen - wenn nicht vorher zu seinem Leidwesen gleich ausgerichtete Seelen eingreifen und ihn inspirieren - bis er sich vom Mittelpunkt seiner Zuhörer und Bewunderer zurückzieht und ein demütiges Leben zu führen beginnt, das außerhalb der Öffentlichkeit bzw. unpersönlich im Hintergrund stattfindet. Erst dann dämmert es ihm und er erfährt von seiner frei gewordenen Seele über ihre Empfindungen und Gefühle oder ein paar ihrer Bildübermittlungen, dass sein menschliches Leben in keiner Weise dem himmlischen Leben entspricht, weil dieses unpersönlich geführt wird. Erst dann wäre es ihm möglich göttliche Offenbarungen aus der himmlischen Quelle zu erhalten.

Dieser Tatsache bzw. der notwendigen Lebensveränderung auf ein unpersönliches Leben im Hintergrund stellen sich aber die allermeisten Künder nicht, weil sie irrtümlich glauben oder fest davon überzeugt sind, dass ihre personenbezogene Lebensweise, im Mittelpunkt vor ihren Zuhörern und Bewundern zu stehen, in keiner Weise im Gegensatz zum himmlischen Leben stände, da sie annehmen, es würde ebenfalls persönlich geführt. Deshalb sind ihre Botschaften aus ihrem Unterbewusstsein an die inneren Menschen verfälscht und durchdrungen vom personenbezogenen Leben dieser Welt. Dadurch tun sich heute so viele gläubige Menschen beim Lesen der himmlischen Liebetröpfchen sehr schwer. Wenn sie vom unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen hören, wird ihnen sofort bange, und deshalb legen sie die himmlischen Gottesbotschaften zur Seite und wollen von ihnen nichts mehr wissen.

65 Wahrlich, das ist die Auswirkung der unverbesserlichen Fallwesen, weil sie ein personenbezogenes Leben in Wesensungleichheit wollten und auch geschaffen haben, das entgegen dem himmlischen Leben aufgebaut wurde. Sie waren emsig daran beteiligt, dass auf dieser Welt und auch in den persönlich ausgerichteten, niedrig schwingenden jenseitigen, feinstofflichen Welten Religionsgemeinschaften gegründet wurden, worin Menschen und jenseitige Wesen durch ihre erdachte Lehre auf einen äußeren personifizierten Gott in Höherstellung ausgerichtet werden. Dadurch kann ein gläubiger Mensch nicht erkennen, dass in ihm ein unpersönlicher Liebegeist wohnt, dem er sich jederzeit mit herzlichen Gedanken zuwenden kann. Das ist eine kosmische Tragödie.

Nun wissen die gläubigen Menschen, deren Seelen sich unzählige Male in dieser Welt inkarnierten, nichts vom inneren Gott und vom unpersönlichen himmlischen Leben. Sie können sich nichts anderes vorstellen als personenbezogen zu leben, meistens im Vordergrund. Dass aber ein Hintergrundleben sie dem himmlischen Leben näher bringen würde, das ist ihnen unbegreiflich. Deshalb glaubt der Großteil der heutigen Gläubigen nur an ein personenbezogenes himmlisches Leben und nimmt fälschlich an, dass es im himmlischen Sein auch hohe Lichtwesen gäbe, die mit dem Schöpfer sowie Christus bzw. den Schöpfungseltern zusammen die himmlischen und auch die gefallenen Welten persönlich regieren würden. Zudem glauben sie fälschlich, dass alles was in dieser Welt an Unrecht und Recht geschehen ist und noch geschieht, wäre der göttliche Wille. Gott sehen sie als ein nie zu ergründendes Machtwesen, das über ihr eigentlich unfreies Leben bestimme. So ein Gottesbild haben viele gefallene Künder übernommen, und deren Abrufungen aus dem Unterbewusstsein wurden von den Religionsführern zu ihrer Lehre verwendet. Davon wissen aber heute die Gläubigen nichts.

Von der Tatsache, dass das himmlische Leben durch sanfte und freie Wegweisungen der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit geführt wird und deswegen die himmlischen Lichtwesen die herrliche Möglichkeit haben ein unpersönliches Leben zu führen, wollen die führenden Geistlichen der Religionen nichts wissen, weil sie es sehr angenehm finden in führender Position auf Kosten anderer fürstlich zu leben. Darum wollen sie keine Veränderung im Äußeren und auch nicht im Inneren, ihrem seelischen und menschlichen Bewusstsein anstreben. Dieses Verhalten bringt sie geistig nicht weiter und ebenso nicht die ihnen hörigen Gläubigen. Dies geht auch in den jenseitigen lichtarmen Bereichen der Fallebenen so weiter.

Wahrlich, der Gottesgeist kann dagegen nichts machen, weil jedes kosmische Wesen den freien Willen besitzt und kein anderes Wesen darf in sie mit Mitteilungen eindringen. Darum zieht sich die himmlische Aufklärung auf dieser Erde und auch in den unteren Fallbereichen so lange hin, und nur sehr wenige Menschen und jenseitige Seelen sind bereit, sich vom personenbezogenen Leben zu befreien. Ihnen gefällt eine hohe Stellung durch ihre langzeitigen Gewohnheiten noch sehr, denn dadurch können sie in dieser Welt und auch in den jenseitigen personenbezogenen Welten viele eigensüchtige Vorteile für sich gewinnen. Da jeder Mensch und jedes jenseitige Wesen selbstverantwortlich bestimmen, wie lange sie sich noch im personenbezogenen Leben aufhalten wollen und selbst entscheiden können, wann sie sich für eine Aufklärung vom Gottesgeist öffnen, ist es für ihn sehr schwierig, sie durch ein himmlisches Wesen über das unpersönliche himmlische Leben zu unterweisen. Könnt ihr nun besser verstehen, was es für den Gottesgeist heißt, tief gefallene Wesen aus ihrem personenbezogenen Leben wieder in das unpersönliche himmlische heimzuholen?

Dieser Zusatz vom Gottesgeist ist für jene Menschen gedacht, die nicht verstehen können, weshalb er heute durch den Künder so oft vom unpersönlichen Leben der himmlischen Wesen spricht und immer wieder darauf hinweist, was es wirklich bedeutet, frei von den personenbezogenen Verhaltensweisen und Wesenszügen zu werden und wieder mehr himmlisch zu leben.


70 Der Gottesgeist hat viel Verständnis für die Schwächen der Menschen und weiß auch wie schwer sie es haben alte Gewohnheiten nach und nach abzulegen. Doch er darf sie darauf aufmerksam machen, worauf es ankommt, wenn sie ohne schmerzliche Umwege in den Fallwelten früher ins himmlische Sein zurückkehren möchten, um wieder frei von personenbezogenen Verhaltensweisen und Wesenzügen aus dieser Welt zu werden. Diese Befreiung ist für ihre innere seelische Bewusstseinserweiterung erforderlich, damit die Seele von den Schattenspeicherungen dieser Welt nicht irritiert wird und ebenso nicht von denen aus den jenseitigen Bereichen, die Fallwesen für ihr personenbezogenes Leben in feinstofflicher Art geschaffen haben.

Könnt ihr nun verstehen, weshalb der Gottesgeist euch tröpfchenweise himmlische Gesetzeseigenschaften bzw. unpersönliche Lebensweisen der himmlischen Wesen zur Ansicht anbietet? Bitte versteht die Kostbarkeiten aus dem himmlischen Leben, auch wenn sie noch ungeschliffene Rohdiamanten sind, als Wegweisung zu eurer geistigen Orientierung ins herrliche und glückselige himmlische Eigenschaftsleben. Sie sollen euch helfen, aus dem ungesetzmäßigen personenbezogenen Leben dieser Welt, einem geistigen Labyrinth, nach vielen kosmischen Äonen der Irrwege endlich wieder herauszufinden. Wer dieses geistig schon erfassen kann, der ist in der glücklichen Lage weitere Liebetröpfchen innerlich gut zu verstehen. Das wünschen euch der Gottesgeist und die himmlischen Wesen aus ihrem Herzen.


Wahrlich, einem geistig strebsamen inneren Menschen, der sich selbst zuerst und dann das weltliche Leben der Menschen ziemlich gut durchschauen konnte, wird es aufgrund dessen möglich, die weltlichen Dinge und Geschehnisse, denen Menschen und die Natur täglich ausgesetzt bzw. in die sie eingebunden sind, realer zu erfassen und zu überblicken. Aus seinem geistig weit gereiften Zustand und erweiterten, unverschleierten Blickwinkel entstand zunehmend seine tiefe Erkenntnis, dass er sich auf einem kosmischen Planeten mit vielen Ungesetzmäßigkeiten entgegen dem himmlischen Leben befindet, mit denen er leben muss. So einem vergeistigten Menschen erscheinen die Dinge dieser Welt nicht mehr durch eine rosarote Brille schöngefärbt, sondern er sieht und empfindet sie, wie sie aus der himmlischen Sicht wirklich sind - unreal, unecht und täuschend - weil sie nur in einer zeitbegrenzten Vergänglichkeit existieren können, außerdem sehr niedrig schwingen und eine ungesetzmäßige Ausrichtung haben. Deshalb kann er das Leben in dieser feststofflichen Welt - das den Menschen und ihren Seelen nur wenige und kurze Augenblicke mit äußeren Annehmlichkeiten und Freuden ermöglicht, jedoch ihnen und der Natur vorwiegend unsagbares Leid bringt - durch sein geistiges Wissen und durch das innere Ahnen seiner himmlisch nahen Seele oft nicht mit Frohsinn und Begeisterung betrachten. Seine schon ziemlich freie Seele vermittelt ihm durch kurz eingeblendete Bilder den Unterschied zwischen dem gefahr- und leidvollen menschlichen Leben und der feinstofflichen himmlischen Lebensart der reinen Lichtwesen, deren Leben durch die himmlische Logik geordnet ist und alles was sie geschaffenen haben einen tiefgründigen Sinn in der unvergänglichen ewigen Existenz hat. Deshalb ist ihr himmlisches Leben leidensfrei und unbeschwert, außerdem beschenkt es alle Lebewesen in ihrem unterschiedlichen Evolutionsstand mit fast dauerhafter Freude und Glückseligkeit. So einem geistig geläuterten und erleuchteten Menschen, der die Sinneseindrücke seiner Seele schon wahrnimmt, erscheint diese Welt verworren, gefühls- und erbarmungslos, deshalb kann er sie nicht lebenswert finden. Er spürt sehr deutlich das große Sehnen seiner Seele nach jenem kosmischen Augenblick, wo diese Welt aufhört zu existieren, damit das unbeschreiblich große Leid der Menschen und ihrer Seelen sowie der Natur endlich ein Ende findet.

Wahrlich, das Sehnen nach dem Ende dieser Welt bzw. der Fallwelten spüren die himmlischen Wesen schon sehr lange, über viele, viele kosmische Äonen, das heißt, seit dem Fall der abtrünnigen himmlischen Wesen, und noch stärker seit der folgenschweren und tragischen Schaffung der feststofflichen Atome und dem materiellen Kosmos durch die tief gefallenen Wesen. Das fühlt ein vergeistigter Mensch aus seiner Seele, und seine weitsichtige Erkenntnis und Betrachtung dieser Welt durch sein inneres Fühlen stimmen mit der Anschauung der Ich Bin-Gottheit und der himmlischen Wesen völlig überein.

Wenn sich so ein vergeistigter innerer Mensch z.B. in der Natur befindet und einen Baum oder eine Blume - die aus menschlicher Sicht in der Form und Farbe optisch schön erscheinen - aus seinem Inneren betrachtet, dann spürt er deren großes Herzensleid. Wahrlich, den Pflanzen auf der Erde wird im Unterschied zu den himmlischen Naturbereichen oder zu jenen Planeten der reinen Lichtwesen, wo sie ihr Leben variationsreich bzw. auf vielfältige Weise verschönern und sich daran erfreuen, kein schönes Leben geboten. Im himmlischen Sein gibt es herrliche, lichtvolle Pflanzenformen in Pastelltönen mit vielerlei Farbverzierungen und unzählige Gattungen, die ein frohgestimmtes, unbeschwerliches und dankbares Entwicklungsleben zusammen mit den Naturwesen und Planetenbewohnern (Lichtwesen) führen. Ihr freies, unbekümmertes und lichtdurchdrungenes Leben ohne Leid könnt ihr euch nicht vorstellen, weil ihr darüber kein Wissen habt und ins Himmelreich nicht hineinschauen könnt.

75 Doch auf dieser Erde müssen die Pflanzen ein jämmerliches Dasein führen und es geduldig ertragen, weil sie durch Programmierungen der Fallwesen geistig dazu gezwungen worden sind, ihre Existenz in der Materie immer weiter fortzuführen. Das Erbgut einer Pflanze auf der Erde enthält ab Beginn ihrer materiellen Existenz die Programmierungen der Fallwesen. Deshalb ist es den feststofflichen Pflanzen durch ihre erbliche Speicherung möglich, zu ihrer Neubildung bzw. ihrem Wachstum und ihrer kurzen Lebensexistenz in der Materie immer wieder kleinste feinstoffliche Atome mit ihrem Lebenskern aus dem feinstofflichen Bereich anzuziehen. Sie sollen dann so lange in den Pflanzen verbleiben und sie mit Zusatzenergien unterstützen, bis ihr Leben entsprechend den Vorgaben oder vorzeitig durch eine Naturgewalt oder willkürliche Eingriffe der Menschen oder Tiere endet. Dann geht die feinstoffliche Pflanzensubstanz (winziger Lebenskern) - es sind kleinste, durch die Galaxiesonne aufladbare feinstoffliche Atome - wieder in den feinstofflichen Bereich zurück. Dort befinden sich die kleinen feinstofflichen Atomteilchen meistens nur kurz, weil sie bald wieder von einer heranreifenden irdischen Pflanze magnetisch angezogen werden. Das Heraus- und Hineinschlüpfen der kleinen feinstofflichen Lebensatome (Lebenskerne) bei einer Pflanze geschieht fortlaufend. Ihr Verweilen darin dauert so lange, bis die feststoffliche Lebensexistenz einer Pflanzenart in dieser Welt durch unerträgliche klimatische Bedingungen oder durch eine jahrzehntelange schwerwiegende und einschneidende Umweltverschmutzung, welche die Bodenbeschaffenheit sehr verändert, für immer endet. Das bedeutet dann das vollkommene Aussterben einer Pflanzenart. Dann werden die kleinen feinstofflichen Lichtatome (Lebenskerne), die ihre Aufgaben auf Erden nicht mehr erfüllen können, von den himmlischen Wesen durch magnetische Anziehungskräfte auf Lichtbahnen in die himmlischen Naturbereiche befördert, dorthin, wo sie vor dem Fall ihren Ursprung hatten.

Doch wenn eine Pflanze auf der Erde ihr Leben aushaucht bzw. bedingt durch die Jahreszeit feststofflich endet und die Fortpflanzung durch die abgegebenen Samen daneben oder auf einem anderen Platz weiter möglich ist, dann kehren die in ihr enthaltenen feinstofflichen Atomteilchen (Lebenskerne) vorübergehend für kurze irdische Zeit wieder zu ihrem Sammel- und Aufladebereich zurück. Es ist ein riesiger feinstofflicher Energiespeicher, der sich (für euch unsichtbar) unterhalb eurer irdischen Atmosphäre befindet. Dort befinden sich unzählige energetische feinstoffliche Teilchen aus allen Pflanzengattungen der Erde so lange zur Aufladung, bis sie von einer Pflanzenart auf feinen Lichtkanälen magnetisch zu ihrem nächsten irdischen Einsatz angezogen werden. Die feinstofflichen Lichtpartikel einer Pflanze haben schon ein ausgeprägtes Empfindungsbewusstsein, dadurch können sie zwischen Leid und Freude unterscheiden und sich gegenseitig ihre Empfindungen mitteilen. Deshalb ist es ihnen innerlich gut möglich, das ihnen zugefügte äußere Leid oder ihr kümmerliches Dasein deutlich wahrzunehmen und einzuordnen. Aufgrund dessen können sie sich untereinander Empfindungen und noch unausgegorene bzw. undeutliche Bilder mit geringem Aussageinhalt zusenden und sich auch zum Durchhalten ermuntern, weil sie sich äußerlich meistens in einer Gegend befinden, die für sie fast unerträglich ist. Ihr leidvolles Dahinvegetieren in dieser Welt stimmt sie sehr traurig und das strahlen sie auch aus. Das gegenseitige Zusenden ihrer Traurigkeit kann ein feinfühliger vergeistigter Mensch in sich aufnehmen bzw. empfangen, wenn er auf seinem Weg nahe an den Pflanzen vorbeigeht, weil die Pflanzenmitteilung durch seine Auraausstrahlung, die mehrere Meter im Durchmesser betragen kann, in sein seelisches Bewusstsein gezogen wird. Die Seele übersetzt diese dann ins menschliche Bewusstsein bzw. der Mensch nimmt sie auf der Gefühlsebene wahr. Das stimmt ihn traurig, und er rätselt, von wo seine traurige Stimmung auf einmal herkommt.

So und nicht anders erleben die Pflanzen ihr Dasein auf dieser Erde aus der himmlischen Sicht und ebenso ein feinfühliger vergeistigter Mensch. Darum empfindet der höher schwingende und real lebende, lichtvolle Mensch den Baum oder die Blume in ihrem Herzensleid, weil sie es ihm auf diese Art mitteilen, und das kann ihn bestimmt nicht erfreuen. Er ist auch deswegen traurig, weil Gott in ihm durch sein hohes seelisches Bewusstsein das unsagbare Leid der Pflanzen und noch mehr das der Tiere schaut und mitempfindet. Wer in seinem Inneren der himmlischen Quelle und Gott in seiner Lichtschwingung schon ziemlich nahe gekommen ist, der schaut und empfindet diese Welt immer mehr mit den Sinnen der reinen himmlischen Wesen und nicht mehr durch die aufgesetzten Seelenhüllen und früheren menschlichen Speicherungen. Das Ergebnis davon ist, dass beim Anblick der Pflanzen und Tiere in ihm keine Freude mehr aufkommen kann. Deshalb kann er sich nicht mehr so wie früher an ihrem Anblick erfreuen, wo er für ihre feinen Mitteilungen seelisch und menschlich noch nicht genug geöffnet und sensibel war. Könnt ihr das schon verstehen und geistig einordnen?

Wahrlich, die Pflanzen in dieser Welt führen nicht nur durch die willkürlichen Eingriffe der Menschen ein trauriges und leidvolles Dasein, sondern auch durch die energielosen, gefräßigen kleinen und größeren Tiere (Schädlinge), die ihnen sehr zu schaffen machen bzw. ihnen viel Schaden und auch großes Leid zufügen, wogegen sie wehrlos sind. Zudem sind sie traurig über den Zustand, den sie täglich oft erleben müssen, wenn sich gefühllose Menschen mit vielen dunklen, eigensüchtigen oder sorgenvollen Gedanken in ihrer Pflanzenaura befinden, ohne eine Herzensempfindung für sie übrig zu haben bzw. achtlos an ihnen vorbeigehen. Sie zucken energetisch zusammen, wenn sie mit deren dunkler Aura zwangsweise in Berührung kommen müssen. Das soll ein schöner Lebenszustand der Pflanzen bzw. der Natur und eine schöne Welt sein? Der geistig weit gereifte Mensch wird sich nicht blenden lassen vom schwärmerischen Gerede geistig unwissender, noch nicht feinfühliger Menschen, die diese Welt wunderschön, anziehend und lebenswert finden, weil ihm seine inneren Eindrücke und Lebenserfahrungen das Gegenteil davon vermitteln.


Manche gottverbundene Menschen werden vielleicht, wegen der göttlichen Beschreibung über den fast unerträglichen und trostlosen Zustand der Pflanzen oder wie sie ein vergeistigter innerer Mensch durch seine Feinfühligkeit wahrnimmt und über seine wirklichkeitsnahen Eindrücke von dieser Welt, entsetzt sein. Das kann davon kommen, weil sie über diese Welt zu wenig reales geistiges Wissen gesammelt haben oder bisher von einer unrealen Anschauung dieser Welt ausgegangen sind. Vielleicht sind sie auch mangels Verwirklichung ihres himmlischen Wissens noch nicht genug sensibel dafür geworden, um das Leid der Natur zu erspüren und es richtig einzuordnen. Deshalb bleibt es ihnen verborgen und auch das, was in dieser Welt wirklich geschieht.



80 Nun spricht der Gottesgeist über äußere weltliche und innere Freuden, weil viele himmlische Wanderer darüber noch eine falsche Auffassung haben.

Betroffen davon sind jene, die sich zwar ein immenses geistiges Wissen angelesen haben, doch ihre Lebensweise noch nicht grundlegend auf die edlen himmlischen Eigenschaften veränderten. Ihre Verhaltensweisen gleichen mehr der ungesetzmäßigen weltlichen Ausrichtung anstatt mehr der himmlischen. Manche sind durch ihre labile Lebensweise ziemlich hin- und hergerissen zwischen den negativen weltlichen und den positiven gesetzmäßigen himmlischen Verhaltensweisen, weil sie manche himmlische Lebensweise noch anzweifeln, die sie in den göttlichen Botschaften gelesen haben. Andere geraten durch das Missverstehen einer himmlischen Gesetzmäßigkeit bzw. Eigenschaft oder durch die falsche Auffassung des Inneren Weges in Bedrängnis und kommen deswegen geistig nicht mehr voran. In ihrem momentanen Bewusstseinsstand glauben sie fälschlich, dass sie durch die weitere Verwirklichung der himmlischen Eigenschaftsgesetze irgendwann in den Zustand geraten könnten, wo sie an den weltlichen Dingen und Ereignissen keine Lebensfreude mehr haben, die sie aber nicht verlieren wollen, weil sie ihr Leben im menschlichen Kleid noch sehr interessant und lebenswert finden. Aus ihrer geistig noch begrenzten Sicht befürchten sie irrtümlich, Gott möchte, dass sie ihre lange gelebten weltlichen Freuden nun auf dem Inneren Weg ziemlich schnell aufgeben.

Wahrlich, wer sich von seinen ungesetzmäßigen Verhaltensweisen oder weltlichen Freuden, die mit dem inneren unpersönlichen himmlischen Leben nichts gemeinsam haben, durch seine falsche Auffassung zu schnell zurückzieht bzw. diese verdrängt, der versteht den tiefen Sinn des Inneren Weges, auf dem der himmlische Wanderer die Veredelung seines Wesens nur schrittweise anstreben soll, noch nicht. Bitte prägt euch die folgende wichtige göttliche Aussage tief ein, die euch auf dem himmlischen Rückweg in eurem menschlichen und seelischen Bewusstsein nicht verloren gehen sollte: Ein himmlischer Wanderer sollte den Inneren Weg nur aus tiefer Überzeugung beschreiten, die aus dem gründlichen Überdenken seines himmlischen Wissens bzw. einer himmlischen Wesenseigenschaft und Verhaltensweise entstanden ist, damit er mit innerer Freude wieder in das himmlische Sein, seine ewige Heimat, zurückkehren kann.

Das Zurückziehen von ungesetzmäßigen Verhaltensweisen oder äußeren Freuden, die anderen Menschen keinen Kummer und keine Herzensschmerzen verursachen, sollte nur schrittweise und ohne Verdrängung geschehen. Die geistige Entwicklung seiner inneren Seele, die dem Menschen einige geistige Schritte voraus ist, sollte dem mehr nach innen gekehrten Menschen durch seine immer feiner werdenden Sinne zunehmend wichtig sein. So wird er immer mehr erspüren, was sie von einer bestimmten Lebensweise hält, die er aus geistiger Unwissenheit lange unbewusst gelebt hat. Folgt er mehr seinem inneren Gefühl, das von seiner Seele kommt, dann werden in ihm nie das Gefühl oder der Gedanke aufkommen, dass er schon wieder schmerzlich etwas Ungesetzmäßiges lassen sollte, was er aus den göttlichen Botschaften erfahren hat.

Wie ihr nun erkennen könnt, ist der Innere Weg ins himmlische Sein für die aufrichtigen himmlischen Rückkehrer ein fortlaufender geistiger Entwicklungsvorgang der Seele und des Menschen, die durch neue Erkenntnisse geistig unterschiedlich schnell wachsen, wobei der Mensch aber darauf achten sollte, dass zwischen ihm und seiner Seele keine große geistige Kluft entsteht. Wenn er dies beachtet, dann bleibt für ihn immer noch ein Spielraum, um sich seine noch ersehnten, jedoch ungesetzmäßigen weltlichen Freuden zu erfüllen, aber bitte nicht maßlos bzw. übertrieben.

85 Wahrlich, der Innere Weg der inneren und äußeren Läuterung und Vergeistigung ist nicht, wie manche geistig unerfahrene oder unwissende Menschen voreilig glauben, ein schmerzlicher und mühevoller Vorgang, der mit dem Verzicht (Askese) auf Ungesetzmäßigkeiten bzw. einer Entsagung verbunden ist. Manche verdrängen ihre Freuden durch falsche geistige Informationen und eigene entsagende Vorgaben. Zwei Gründe von Verdrängung, woraus die Kasteiung entsteht, versucht der Gottesgeist euch kurz zu schildern, damit ihr über die Motive besser Bescheid wisst.

Wenn ein Mensch fälschlich glaubt, sich sehr schnell von allen Ungesetzmäßigkeiten, die er aus den göttlichen Botschaften oder durch eine religiöse Lehre erfahren hat, befreien zu müssen, um auf diese Weise Gott zu gefallen, dann handelt er falsch, belastet sich erneut und schadet sich dadurch selbst. Er kommt einmal an den Punkt, wo er schmerzlich erkennen wird, dass er sich in seinem Leben durch die ständigen Entsagungen bzw. durch das viele Verdrängen nicht mehr freuen kann. Manche glauben dann aus geistiger Unwissenheit, Gott hätte ihnen angeblich zu viel zugemutet und hadern deshalb mit ihm. Doch sie selbst waren es, die sich durch ihre falsche Auffassung von der himmlischen Heimkehr zu viel zugemutet haben bzw. auf einmal zu viele Ungesetzmäßigkeiten aus ihrem Leben verbannten, ohne den tiefen Sinn der Gesetzmäßigkeit verstanden zu haben, und sich dadurch kasteiten.

Andere herzliche und gutmütige gottverbundene Menschen glauben fälschlich, sich einem geliebten Menschen zuliebe, der ihnen auf dem Inneren Weg geistig ein größeres Wegstück voraus ist, ohne gründliche Überprüfung ihrer Lebensweise anpassen zu können. Dadurch übersehen sie ihre Fehler und Schwächen und unterdrücken ihre weltlichen Wünsche, um sich dadurch seinem Bewusstsein anzugleichen. Sie glauben, der geliebte Mensch würde sie dann mehr lieben. Andere glauben ängstlich, sie müssten sich unbedingt an die gesetzmäßigere Lebensweise ihres Partners anpassen, weil sie die falsche Vorstellung haben, ohne ihn nicht mehr leben zu können. Die unbewusste Angst treibt sie dazu an, schon lange gelebte ungesetzmäßige Verhaltensweisen oder weltliche Freuden ohne innere Überzeugung wegzulassen, um den geistigen Rückstand zu ihrem Partner ausgleichen zu können. Das ist aber eine missverstandenes Verhalten, das nicht aus dem seelischen Herzen sondern aus dem Verstand stammt, und auch nicht der göttliche Wille ist!

Wer den Inneren Weg aus seinem seelischen Herzen heraus und mit der inneren Freude beschreitet, der wird seine Fehler und Schwächen, die er bei sich erkannte oder darauf Hinweise erhielt, gerne mit der göttlichen Hilfe analysieren und ergründen, denn er weiß aus seiner Erfahrung, nur mit dieser kann er die Motive dazu finden. Sein langsames Zurückziehen von einer ungesetzmäßigen Verhaltensweise kommt dann aus der inneren Überzeugung und nicht aus dem Verstand, der die wahren Hintergründe für das falsche Verhalten nicht kennt.


Wahrlich, die Anpassung an das Bewusstsein eines geliebten Menschen sollte nicht nur aus Liebe zu ihm geschehen, sondern hauptsächlich deshalb, weil man sich, sich selbst zuliebe von den unschönen Fehlern und Schwächen befreien möchte, um so dem himmlischen Leben näherzukommen. Man sollte sich nicht eines Menschen zuliebe kasteien, sondern sich aus eigener innerer Bereitschaft und Überzeugung veredeln wollen. Wenn man sich auf diese gesetzmäßige Weise, die dem göttlichen Willen entspricht, dem geliebten Menschen geistig annähern kann, dann ist es für beide ein großer Vorteil und Gewinn für ihre gemeinsame innere und äußere Verständigung, die ihnen ein harmonisches Zusammenleben auf einer Wellenlänge weitgehend ermöglicht. Nur so kann ein Mensch die innere Verbindung zum seelischen Herzen des geliebten Menschen erhalten. Dann wird er sich nicht mehr darum sorgen, dass er von ihm zu wenig geliebt oder evtl. einmal verstoßen werden könnte. Könnt ihr diese Gesetzmäßigkeit schon erfassen?


90 Noch ein weiterer wichtiger Hinweis bzw. Bitte des Liebegeistes: Wenn ihr euch auf dem Inneren Weg befindet, solltet ihr euch bewusst werden und bedenken, dass äußere Freuden, z.B. auf größere Lautstärke ausrichtete weltliche Feiern bzw. Veranstaltungen mit vielen anwesenden Menschen, einen nach innen gekehrten Menschen völlig nach außen führen können. Die Eindrücke schwingen im menschlichen und seelischen Bewusstsein manchmal noch mehrere Tage nach und können das sonst klare Denken des Menschen so sehr trüben, dass er von seinem inneren Ziel, bewusst zu leben und sich in seinen Gedanken und in seinem Verhalten zu kontrollieren, abkommt und auch zwischenzeitlich die innere Verbindung zum Gottesgeist ganz verliert. Durch die lauten Töne einer Feier oder eines Festes befindet sich das menschlich-seelische Bewusstsein in einem vernebelten und niedrig schwingenden Zustand und fällt energiemäßig ab. Zudem schwebt der Mensch mit seiner Seele in der Gefahr von hinterlistigen erdgebundenen Seelen energetisch angezapft und stark beeinflusst zu werden. Darum nehmt euch davor in Acht und überlegt euch gut, ob ihr eine Einladung annehmt, von der ihr im Voraus wisst, dass euch dort ein lauter Umtrieb mit vielen Sinnesreizen negativer Art erwartet. Doch es ist euch frei überlassen, was ihr mit der ernsten göttlichen Warnung macht.


Wahrlich, niemals möchte der Gottesgeist, dass ihr auf dem Inneren Weg etwas gern Gelebtes verdrängt bzw. euch kasteit! Denn durch die Verdrängung bzw. den Selbstzwang, sich von lange gewohnten ungesetzmäßigen Verhaltensweisen zu schnell zurückzuziehen, kommt es einmal dazu, dass sie wieder massiv aufleben, wobei sich der Mensch dann nicht mehr kontrollieren kann und das Mittelmaß im Erleben gänzlich überschreitet. Durch den starken Drang zum Erleben einer äußeren weltlichen Freude, die vorübergehend ins Unterbewusstsein zurück gedrängt wurde, entsteht dort ein immer größerer energetischer Überdruck, der sich einmal entladen will. Wenn dies geschieht, dann zwingen die massiven Speicherungen, die geballte Kräfte zur Entladung enthalten, das menschliche Oberbewusstsein dazu, die zurückgehaltene äußere weltliche Freude unbedingt ausschweifend und leidenschaftlich erleben zu müssen, damit das Verlangen endlich gestillt wird. Wenn eine lange gelebte Verhaltensweise vorschnell verdrängt wird und dieser Zustand über viele irdische Jahre oder mehrere Erdenleben andauerte, dann kommt die Verdrängung meistens als starker Trieb bzw. drängende Begierde oder ausschweifende Lust mit großem Verlangen ins menschliche Bewusstsein. Dieser Zustand dauert so lange, bis sich der Mensch oder seine Seele die verdrängten Speicherungen einer weltlichen Freude bzw. eines unerfüllten Wunsches erfüllt haben. Durch die Erfüllung des verdrängten Verlangens - unzählige Speicherungen gefüllt mit Negativenergien - verbrauchen diese sich nach und nach bzw. lösen sich weitgehend auf. Erst dann ist es dem gottverbundenen Menschen möglich, seine weltliche Freude oder ein ungesetzmäßiges Verhalten aus einem ganz anderen Blickwinkel zu betrachten und infolgedessen verlieren diese ihre frühere Wertschätzung bzw. Bedeutung und er spürt bald keine Anziehung mehr. Doch das ist nicht der Innere Weg ins Himmelreich, sondern ein schmerzliches Umdenken mit vielen Umwegen, der viele menschliche und seelische Kräfte verbraucht und manchmal der Seele viele irdische Leben und jenseitige Äonen kostet, bis sie sich mit der göttlichen Hilfe und durch neue Erkenntnisse aus einer Kasteiung befreit hat.

Damit ihr nichts Weltliches verdrängt bzw. euch nicht kasteit, das heißt, damit ihr durch eine Verdrängung nicht den daraus entstehenden Überdruck aus dem menschlichen Unterbewusstsein schmerzlich erleben müsst, versucht der Gottesgeist euch darüber aufzuklären. Denn viele Seelen nehmen nach dem Ableben ihres Menschen dessen verdrängte Verhaltensweisen und Wünsche - die sie durch ihn als Speicherung aufgenommenen haben - in die jenseitigen Bereiche mit, und deswegen fühlen sie sich oft dazu gedrängt erneut zu inkarnieren. Sie spüren durch ihre menschlichen Speicherungen ein großes Sehnen nach den entbehrten und nun fehlenden früheren menschlichen Freuden und Wünschen. Ihr früherer Mensch wollte sich diese evtl. wegen strenger, jedoch ungesetzmäßiger Vorgaben seiner religiösen Lehre nicht erfüllen oder konnte diese in seinem Leben durch eine Behinderung oder aus anderen Gründen nicht erleben. Doch durch die drängenden Speicherungen aus dem menschlichen Leben spürt die jenseitige Seele, dass ihr diese momentan noch viel bedeuten und sie diese endlich erleben will. Doch dazu braucht sie wieder einen physischen Körper, worin sie leben und mit ihm alles wahrnehmen kann. Wenn sie aber nicht schnell genug eine Einverleibungsmöglichkeit findet, dann versucht eine so geartete Seele sich ihre Wünsche auf Umwegen zu erfüllen, indem sie Menschen beobachtet, die eine ähnliche Wellenlänge wie sie haben. Wenn Menschen ein irdisches verdrängtes Verhalten bzw. eine weltliche Freude erleben, dann treten diese Seelen in ihre Aura ein und empfinden und fühlen mit ihnen. Auf diese Art erfüllen sich unzählige jenseitige erdgebundene Seelen ihre verdrängten Wünsche und Süchte. Die Gründe für so eine abartige Verhaltensweise können ein missverstandenes geistiges Wissen über die himmlische Rückkehr, geistige Unwissenheit oder ein unbedachtes, schnelles Verdrängen gewohnter Lebensweisen sein, die eine Kasteiung bewirkten.

Darum rät euch der Gottesgeist dazu, zeitweise noch das zu erleben, was euch in der Welt Freude bereitet. Doch beginnt damit, euch immer mehr auf euer Inneres auszurichten bzw. fühlt hinein, was euch eure innere Seele über ihre Empfindungen und Gefühle zuspricht, wenn ihr die weltliche Freude, die ungesetzmäßig ist, wieder einmal gelebt habt. Wenn ihr euch zu Herzen nehmt, die Impulse eurer Seele immer mehr zu beachten, dann lebt ihr immer mehr nach innen ausgerichtet und werdet erspüren, wie es euch beim Erleben und unmittelbar danach zumute war. Ihre Resonanz bzw. Rückmeldung teilt sie euch über gute oder unangenehme Gefühle mit, aber nur dann, wenn ihr euch wieder in der äußeren Stille befindet. Wenn ihr durch das innere Erfühlen eurer geistig erwachten Seele neue Erkenntnisse gewonnen habt, die in die Richtung des langsamen Rückzugs aus den weltlichen Freuden gehen und ihr dies auch durch eure fortgeschrittene geistige Reife aufrichtig beabsichtigt, dann habt ihr einen sehr wichtigen und weiteren geistigen Schritt zur Veränderung eures Wesens in Richtung himmlischer Gesetze getan. Mit einer solchen Einstellung und Verhaltensweise wird der innere Wanderer keine Verdrängung bzw. Kasteiung begehen und wird sich auch nicht davor fürchten, dass er sich nun entsprechend seines himmlischen Gesetzeswissens von heute auf morgen von seinen lange gelebten weltlichen Freuden trennen müsse.

Die falsche Auffassung mancher geistig orientierter, gottgläubiger Menschen über die Vergeistigung eines inneren Menschen versucht der Gottesgeist durch weitere Erörterungen richtig zu stellen, damit sie auf dem Inneren Weg ins himmlische Sein nicht durch selbstgeschaffene Irrtümer, die aus geistiger Unwissenheit und begrenztem Denken entstehen, resignieren oder sich davon abwenden.

95 Wahrlich, wer den Weg der inneren Vergeistigung bzw. geistigen Läuterung geradlinig und mit innerer Freude geht, der spürt nach einiger Zeit der inneren Umstellung, die sein momentanes Bewusstsein und Leben bedeutend positiv geprägt hat, dass er an den weltlichen Dingen und Ereignissen, an denen er sich früher noch sehr erfreute bzw. die sein Leben erhellten und erheiterten, wodurch er glaubte einen Sinn für sein Leben gefunden zu haben, nun keine besondere Freude mehr hat. Das ist aus himmlischer Sicht damit begründet, dass sich das Bewusstsein seiner Seele von vielen weltlichen Ungesetzmäßigkeiten, wozu die früheren weltlichen Freuden gehörten, schon ziemlich befreit hat. Nun spürt der intensiv gottverbundene Mensch bei seinem früheren Verhalten, einer Lebensweise oder bei Betrachtungen der Natur nicht mehr die frühere äußere Freude sondern mehr die innere. Die früheren Verpolungen aus dem menschlichen Leben, es waren verschiedene weltliche Freuden und Reize, u.a. Begierden, abartige Neigungen und Lüste, hat die Seele mit der Hilfe des Gottesgeistes nachts aus ihrem Speicherpotenzial aufgelöst bzw. zur Umwandlung in ihren Lebenskern gebracht. Begibt sich der Mensch wieder in eine lange gelebte Verhaltensweise seiner Vergangenheit, dann spürt er die ehemalige innere Freude nicht mehr, stattdessen eine Traurigkeit seiner Seele. Das zeigt ihm auf, dass sich seine Seele mit der göttlichen Hilfe von den Ungesetzmäßigkeiten schon weitgehend befreit hat. Doch meistens findet der geläuterte Mensch deshalb keine große Anziehung mehr zu seinen früheren Freuden in dieser Welt, weil er von innen genau spürt, dass sie ihm keine Erfüllung mehr bringen. Dafür öffnet er sich lieber den inneren Freuden seiner geistig weit gereiften und gereinigten Seele. Durch ihren größeren geistigen Überblick versteht sie es gut, so der Mensch ihrer geistigen Ausrichtung folgt, ihn so zu führen, dass er für seine früheren äußeren weltlichen Freuden nun als Ersatz die innere Freude findet.

Die innere Wegweisung einer geistig weit fortgeschrittenen Seele zur Veränderung ihres geistig gereiften Menschen von der äußeren zur inneren Freude ist aus himmlischer Sicht ganz normal, weil die innere Seele auf dem Rückweg ins himmlische Gesetzesleben nur durch die gesetzmäßige Veränderung ihres Menschen, der ihr nachziehen sollte, ziemlich geradlinig zurückfinden kann. Durch ihre hohe Feinfühligkeit spürt sie genau in welche Richtung ihr Mensch - in dem sie sich einverleibt befindet - denkt bzw. vorausplant, und sie merkt auch gleich, wenn er wieder beabsichtigt sich in seine früheren Schwächen bzw. Ungesetzmäßigkeiten zu begeben. Schon beim ersten Ansatz seiner Gedanken sendet sie ihm ins Oberbewusstsein die feinen Impulse, dass er sich lieber anderen Dingen zuwenden sollte, die sie nicht belasten können. Das ist ganz normal für eine weit gereifte Seele, die schon die Oberhand über ihren Menschen hat, weil sie sich mit ihrer großen Lichtstrahlung aus dem hoch schwingenden Lebenskern schon über ihren Menschen stülpen bzw. ihn einhüllen kann.


Der Gottesgeist geht noch einmal auf die Freuden der Menschen in dieser Welt ein. Die meisten Menschen leben in der Vorstellung, dass ihnen die weltlichen Freuden angeblich eine Befriedigung und den Ausgleich zum düsteren Alltag bieten können. Andere wiederum glauben, darin den wahren menschlichen Lebenssinn gefunden zu haben. Aus der Sicht dieser Welt ist das verständlich, weil die meisten geknechteten Menschen sonst das schwere irdische Leben nicht ertragen könnten. Doch wer sich auf den Inneren Weg ins himmlische Sein begeben und schon viel geistiges Wissen erlangt hat, der sollte seine weltliche Einstellung langsam nach und nach auf die himmlischen Eigenschaften korrigieren, denn sonst fällt es ihm immer schwerer sich umzuorientieren bzw. zu veredeln.

Wahrlich, wer von den himmlischen Wanderern noch eine starke Anziehung zu bestimmten weltlichen Freuden hat und glaubt sie unbedingt noch erleben zu müssen, dem sagt der Gottesgeist Folgendes: Er sollte sie noch so lange erleben, bis das große Sehnen danach nicht mehr existiert, weil er sich sonst kasteien würde und dieses Verhalten nähme ihm die innere Freude ins Himmelreich zurückkehren zu wollen. Doch er sollte darauf achten, ob er sich beim Erleben seiner äußeren Freude bzw. bei einer bestimmten ungesetzmäßigen Verhaltensweise etwas vormacht. Dies kann er daran erkennen, wenn er in Gedanken beabsichtigt sich seine frühere gewohnte negative Lebensart zu erfüllen und gleich darauf von innen ein unangenehmes Gefühl verspürt, weil seine innere Seele auf diese Weise versucht, ihm ihre Gegenwehr und ihren Einspruch aufzuzeigen. Wenn der Mensch die himmlische Ausrichtung seiner Seele durch seine gegensätzliche Verhaltensweise oft ignoriert bzw. unterdrückt, dann kann es sein, dass ihn einmal eine starke innere Traurigkeit überkommt. Wenn er nicht bewusst lebt und zum Tagesabschluss keine Selbsterkenntnis macht, dann kommt er nicht dahinter, weshalb er am nächsten Tag sehr traurig ist und keine Unternehmungslust verspürt. Seine Traurigkeit kommt von seiner Seele, die nicht damit zufrieden ist, wenn der Mensch ihr immer wieder die gleichen Belastungen auferlegt und sie dadurch diese nachts immer wieder dem Gottesgeist in ihrem Lebenskern zur Umwandlung übergeben muss. Durch die neue Belastung kann sie sich nachts in der ihr nur kurz zur Verfügung stehenden Zeit nicht mehr auf die Suche nach weiteren Ungesetzmäßigkeiten aus der irdischen und jenseitigen Vergangenheit bzw. aus dem diesseitigen und jenseitigen Leben konzentrieren und diese übergeben, weil sie mit den neuen Seelenhüllen-Speicherungen vom Vortag zu sehr beschäftigt ist.

Vielleicht könnt ihr eine geistig erwachte Seele - möglicherweise auch eure - nun gut verstehen, die mit großer Traurigkeit reagiert, wenn ihr geistig orientierter Mensch trotz immensem geistigem Wissen aus der himmlischen Quelle nach vielen irdischen Jahren immer noch die gleichen Fehler und Schwächen ohne den geringsten Ansatz zur Besserung und Wesensveränderung begeht?

100 Das waren ernste Hinweise des Gottesgeistes an jene Menschen, die sich noch etwas vormachen, jedoch nicht berücksichtigen und es auch nicht wahrhaben wollen, dass sie eine in ihrem Inneren wohnende, weit gereifte und heimkehrwillige Seele haben, die das ungesetzmäßige Leben ihres Menschen nicht akzeptiert und darüber sehr traurig ist.

- Fortsetzung im Teil 3 -