Botschaft 1101. (Version vom 18.02.2011)
(1/2) Süchte - ihre Ursachen und deren Bewältigung aus der himmlischen Sicht - und weitere Themen

Fernseher und Fernbedienung.

Teil 1 enthält folgende Themen:

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Zwei himmlischen Wesen im Dualverbund ist es heute nach dem göttlichen Willen wieder möglich, den inneren Menschen des Liebegeistes eine Botschaft durch den Künder anzubieten. Der Liebegeist aus seinem größten pulsierenden, universellen Herzen, der himmlischen Urzentralsonne, begrüßt euch herzlich durch uns, und wir schließen uns seiner Begrüßung an.

Wir himmlischen Wesen nennen euch „innere Menschen des Liebegeistes“ deswegen, weil ihr euch täglich nach innen, zu eurem seelischen Wesenskern wendet, um dem herzlichsten, unpersönlichen himmlischen Zenitwesen, Gott bzw. dem universellen Liebegeist, eure herzlichen Empfindungen und Gedanken zu bringen und mit ihm von Tagesbeginn an immer wieder innig kommuniziert.

40 Der Liebegeist, Gott im Ich Bin, bietet euch heute eine Botschaft über das Laster der Sucht an, die er aus verschiedenen Perspektiven beleuchten wird. Sie kann euch, die ihr davon frei seid oder vielleicht manch einen betroffenen gottverbundenen Menschen, seinen Angehörigen oder Bekannten oder einem interessierten Therapeuten helfen, die große Tragik der Sucht weitsichtiger, über den menschlichen Horizont hinaus zu betrachten und die wahren Ursachen der Süchte kennenzulernen. Er bietet den süchtigen Menschen Möglichkeiten zur Bewältigung an, die vielversprechend sind und sehr nützlich für jene sein können, die sich täglich auf ihn ausrichten und bereit sind, von der schlimmen Abhängigkeit eines Suchtmittels frei zu werden.

Wir himmlischen Wesen, die freiwillig eine irdische Aufgabe übernommen haben, beobachten mit traurigem Herzen und Betroffenheit, dass nicht wenige der gottgläubigen Menschen einer Sucht verfallen sind bzw. sich damit belastet haben. Manche sind schon so stark von einem Suchtmittel abhängig, dass sie davon nicht mehr loskommen. Das ist nicht nur für einen Menschen, sondern viel mehr für seine ewige Seele ein tragischer Zustand, den wir als Schutzwesen miterleben. Wir himmlischen Wesen sind mit unserem Lichtkörper nicht immer zu eurem Schutz bei euch auf Erden anwesend, weil wir auf einem Planeten im himmlischen Sein auch unser Dualleben führen. Wenn wir als Dualpaar auf Erden oder in den jenseitigen Fallbereichen eine helfende Aufgabe erfüllen, dann setzen wir für einen oder mehrere Äonen unsere gemeinsame Evolutionserweiterung aus bzw. streben keine weitere Evolutionsstufe an. Auch wenn wir mit unserem Lichtkörper nicht so oft bei euch anwesend sind, können wir trotzdem durch euch noch unbekannte Möglichkeiten unsere irdische Aufgabe bestens erfüllen, doch nur dann, wenn wir an euch durch eure höhere Schwingung nahe genug herankommen.

Das ist so zu verstehen: Wenn ihr euch unvermutet einer gefährlichen Situation nähert, dann erhalten wir rechtzeitig im Voraus vom Liebegeist aus unserem Lebenskern den Impuls euch beizustehen. In diesem Augenblick schauen wir euch über die geistige Verbindungs-Lichtschnur, die von eurem seelischen Lebenskern zu unserem hinführt. Auf diese Weise sind alle kosmischen Wesen miteinander verbunden bzw. vernetzt, bilden dadurch eine ewige Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit und sind deswegen unzertrennlich, auch wenn wir in verschiedenen Welten leben.

Zu Beginn der himmlischen Schöpfung haben unsere geliebten Ur-Schöpfungseltern mit uns, ihren Nachkommen, gemeinsam ein riesiges kosmisches Kommunikations-Netzwerk zueinander geschaffen, das auf alle Ewigkeit unzerstörbar ist, auch wenn manche tief gefallene Wesen in den Fallwelten mit uns himmlischen Wesen noch nicht verbunden sein wollen, weil sie aus verschiedenen Gründen uns, den Liebegeist und das himmlische Eigenschaftsleben ablehnen.

Unsere kosmische evolutionsabhängige Weitsicht, Sensibilität und unser Einfühlungsvermögen in ein anderes Wesen und dazu die innere Verbindung mit dem Liebegeist ermöglichen uns die präzise Innenschau einer kosmischen Situation. Das betrifft auch die Lebenssituation, in der sich der von uns zu beschützende Mensch aufhält, da wir mit ihm über die Lichtschnur geistig verbunden sind. Aus der Innenschau können wir erkennen, wann wir euch bei einer bevorstehenden Gefahr beistehen sollen und unsere Anwesenheit erforderlich ist. Dann begeben wir uns auf den kosmischen Lichtbahnen mit unserem Lichtkörper zu euch. Wir versuchen dann ziemlich nahe bei euch zu sein, um euch über eure Seele mit Impulsen zu erreichen bzw. auf etwas aufmerksam zu machen, damit ihr die Gefahr erkennt und umgeht, die ihr im Voraus noch nicht erahnen oder sehen konntet. Unsere Impulse gehen über das seelische Bewusstsein in euer menschliches Oberbewusstsein und kommen als ungute Gefühle oder unerklärliche Unruhe hervor. Wenn der Mensch dies spürt, dann sollte er sich darauf einstellen, dass er am Tag bei seiner Arbeit, Autofahrt oder Sonstigem was er vorhat sehr vorsichtig sein sollte, da ihm eine Gefahr droht. Die vom Menschen registrierte unerklärliche innere Unruhe und ein ungutes Gefühl kommen davon, weil wir versuchen euch über eure innere Seele mit Impulsen vor einer gefährlichen Situation zu warnen. Dies tun wir stellvertretend für den Liebegeist, weil er die Seele in ihrer niedrigen Schwingung noch nicht über ihren Lebenskern erreichen kann - was ihm aber bei uns reinen Wesen im himmlischen Sein, wenn uns seltenerweise eine Gefahr droht, fast immer möglich ist.

45 Wir himmlischen Wesen sind nur deshalb befugt euch über eure Seele Warnimpulse zu geben, weil dies die Seele vor der Inkarnation vom Gottesgeist für ihren Erdengang erbeten hatte. Sie weiß durch die Einweisung des Gottesgeistes, dass die Menschen in dieser Welt aus feststofflichen Atomen und auch aus dem unsichtbaren Jenseits durch die uneinsichtigen und hinterlistigen Seelen jeden irdischen Tag verschiedenartigen Gefahren ausgesetzt sind. Ein innerer Mensch könnte kaum die vielen täglichen Gefahren umgehen, wenn er und seine Seele nicht die göttliche Hilfe hätten.

Wie ihr schon vom Liebegeist wisst, nehmen die inkarnierten, schwer belasteten Wesen keine göttliche Hilfe zu ihrem Schutz an, weil sie sich, seit es eine Inkarnationsmöglichkeit auf dieser Welt im Menschenkleid gibt, immer eigenwillig einverleiben und dies immer mit der Hilfe ihrer verbündeten jenseitigen Wesen, die ihnen abwechselnd und schützend in ihrem Erdenleben beistehen. Sie haben aber nicht die diesseitige und jenseitige Übersicht wie wir himmlischen Wesen, deshalb ist ihnen der Beistand für den Menschen nur sehr begrenzt bzw. kurzsichtig möglich. Für den Menschen, der von gleichgesinnten Seelen direkt über die Gehirnzellen geführt bzw. aufdringlich gesteuert wird, ist das ein großer Nachteil in dieser sehr gefahrvollen, ungesetzmäßigen Welt. Wahrlich, schon ab Beginn der Einverleibung der Seele in einen Säugling ist das menschliche Leben vielen Gefahren ausgesetzt, die ihr nicht alle kennt, und dies hört erst dann auf, wenn die Seele ihr menschliches Kleid für immer abgelegt hat.

Es gibt unzählige sichtbare und unsichtbare Gefahren verschiedener Art, die einem Menschen in dieser Welt begegnen können und ihnen und ihren inneren Seelen unsagbares Leid verursachen. Eine große zerstörerische Gefahr für das menschliche Leben geht z.B. von verschiedenen Süchten aus, deren schädliche Wirkungen anfangs von den Menschen meist aus Unwissenheit unterschätzt werden. Durch die starke Abhängigkeit von einem Suchtmittel wird das menschliche und seelische Bewusstsein zunehmend vernebelt und trüb, z.B. durch regelmäßigen Tabak- oder Alkoholgenuss in größerer Menge. Diese beiden Süchte versucht der Gottesgeist nun aus der himmlischen Sicht zu beleuchten und auf mögliche Ursachen hinzuweisen, die aber bei jedem Menschen woanders liegen, weil jeder eine andere Lebensweise führt und unterschiedlich seelisch belastet ist. Aus der Sicht des Gottesgeistes wäre es aber notwendig, die Schilderung der Süchte aus mehreren Perspektiven zu beleuchten, doch über das Innere Wort eines Künders ist das sehr schwer anschaulich auszudrücken, weil das menschliche Bewusstsein nur kleine himmlische Tröpfchen aufnehmen, erfassen und diese nur mit wenigen zutreffenden Worten wiedergeben kann. Er würde euch gerne umfangreich und detailliert die Ursache einer Sucht schildern, damit ihr eine klare Vorstellung davon erhaltet, aber auch jenen umfassende Hinweise anbieten, die süchtig sind und die herzliche Absicht und Bereitschaft haben von ihrem Laster frei zu werden bzw. wie sie ihre Sucht bewältigen können. Dies ist dem Gottesgeist durch einen Künder, der nur eine begrenzte Tageszeit zur Wortaufnahme zur Verfügung hat, sinnbildlich leider nur tröpfchenweise und unvollendet möglich. Doch die wenigen Tröpfchen aus seiner himmlischen Quelle, die ihr bitte nicht wortwörtlich, sondern nur sinngemäß verstehen sollt, können süchtigen gottverbundenen Menschen und ihren Angehörigen, die besorgt mit ihnen zusammenleben oder öfter zusammenkommen oder auch interessierten Therapeuten einige Anhaltspunkte und Aufschlüsse darüber geben, damit sie den Beweggrund einer starken Sucht besser erkennen. Aus himmlischer Sicht enthält der Beginn einer Sucht für jeden Abhängigen das Motiv, welcher Anstoß oder Anreiz dazu geführt hat, dass der Mensch einmal suchtabhängig wurde und nun große psychische oder physische Schwierigkeiten hat und davon nicht mehr loskommt.

Wahrlich, ganz gleich um welche Süchte es sich in dieser Welt der Täuschungen bzw. diesem kosmischen Irrgarten handelt, die meisten entstanden aus lange hinausgeschobenen, verdrängten, ungelösten und unterdrückten Problemen und Schwierigkeiten. Meinungsverschiedenheiten mit Berufskollegen, Partnern und Familienangehörigen oder befreundeten Menschen können der Anlass dazu gewesen sein, dass daraus große Konflikte bzw. Konfrontationen entstanden sind, von denen viele nicht bereinigt wurden und so im Unterbewusstsein als ungelöstes Problem weiter arbeiten. Wenn schwere zwischenmenschliche Schwierigkeiten nicht bald behoben werden, dann können diese Aggressionen und vieles Unschöne mehr hervorrufen und das Leben des Menschen verfinstern, woraus neue Beschwerlichkeiten, Ärgernisse, Ratlosigkeit und Verzweiflung sowie Ängste und Grübeleien hervorgerufen werden und den Menschen dann stark negativ vereinnahmen, sodass er den Halt im Leben verlieren kann.

Gutmütigen gottverbundenen Menschen wird durch arrogante oder böswillige Menschen nicht selten übel mitgespielt, deshalb sind sie verzweifelt oder eingeschüchtert und fragen sich, wieso ein Mensch so abartig ihnen gegenüber reagieren oder so etwas tun kann. Sie suchen die Schuld immer bei anderen, kommen jedoch nicht darauf, dass sie vielleicht durch eine bestimmte negative Verhaltensweise einen Teil mitverschuldet haben. Deshalb schieben sie ihr Problem mit einem Menschen unbeleuchtet in ihr Unterbewusstsein.

50 Wenn ein Problem nicht angegangen, das heißt, nicht aufgearbeitet wurde und noch ein oder mehrere negative Umstände dazukommen, dann baut sich ein noch größeres inneres Problem auf, über das der Mensch verzweifelt mit sich selbst ringt, weil er dann durch mehrere ungelöste Probleme die Übersicht verloren hat. Dann weiß er nicht mehr, wie er sich verhalten soll, um das jetzige und das zurückliegende Problem zu lösen. Er befindet sich dann in der schmerzlichen Situation, in der er der Problembewältigung nicht mehr gewachsen ist. Trotz des Dilemmas haben viele Menschen nicht den Mut mit anderen darüber zu reden. Da es viele Menschen nicht schaffen über einem Problem oder schlimmen Erlebnis zu stehen, kommen manche in eine für sie sehr gefährliche Gemütsverfassung, in der sie fälschlich glauben, sie könnten die Schwierigkeit durch das Konsumieren einer größeren Alkoholmenge oder übermäßigen Zigarettenkonsum aus ihrem Bewusstsein verdrängen. Das geschieht tagtäglich bei vielen Menschen, auch bei den blindgottgläubigen, aber manchmal leider auch bei manchen inneren Menschen mit viel geistigem Wissen.


Wenn traurige, enttäuschte, ängstliche oder eingeschüchterte Menschen sich schämen oder nicht zutrauen über ihre wiederholt auftauchenden Probleme offen mit vertrauten Menschen zu reden, dann neigen viele von ihnen dazu, ihr inneres, sie gedanklich aufwühlendes Problem zu unterdrücken. Manche Probleme und Schwierigkeiten entstehen auch durch falsche Selbsteinschätzung und das unrechte Verhalten gegenüber anderen oder können durch schlimme Lebenssituationen entstehen, wie z.B. durch eine schwere Krankheit, Partnerschaftstrennung, einen schweren Unfall oder finanzielle Not durch Arbeitslosigkeit. Dieser Zustand bringt manche Menschen so sehr aus der inneren Ruhe, in Bestürzung, Sorge und Verzweiflung sowie in Rat- und Fassungslosigkeit, dass sie oft viele Tage, Wochen oder sogar Monate darüber grübeln und nach einer günstigen Lösung suchen. Doch sie schaffen es nicht darüber zu stehen, weil ihnen brauchbares Wissen zur Bewältigung fehlt oder sie zu stolz sind sich von jemand helfen zu lassen. Durch die ständigen negativen Grübeleien sind manche so blockiert, dass sie ihren täglichen Aufgaben und Pflichten nicht mehr nachgehen können bzw. dadurch gehindert werden am aktiven Leben teilzunehmen. Infolgedessen werden im Gehirn des Menschen viele dunkle energetische Gedankenbündel erzeugt und vom Unterbewusstsein und den Seelenhüllen magnetisch angezogen und gespeichert. Doch wenn die Seele und das menschliche Unterbewusstsein, die informativ und energetisch in Verbindung stehen, nach einiger Zeit vom Oberbewusstsein noch keine Rückmeldung von der Aufarbeitung, Bereinigung und Beendigung eines schon länger offen stehenden Problems oder der Verarbeitung eines schlimmen Geschehens vernehmen - sie registrieren und speichern ständig sämtliche Regungen und Aktionen des Menschen (Empfindungen, Gedanken, Worte und Verhaltensweisen) -, dann melden sie sich im menschlichen Gehirn, dem Oberbewusstsein, damit der Mensch dieses angeht und abschließt. Nur allein die Absicht, ohne Verwirklichung bzw. das Problem zu lösen, wird von ihnen nicht als abgeschlossen gewertet und darum die Erinnerung. Dies geschieht deshalb, weil sie Programmierungen enthalten, die jede vom menschlichen Gehirn ausgehende Aktion, das heißt, die gedanklichen Absichten des Menschen nach vorgegebenen Kriterien kontrollieren und sortieren, um diese dann in einem artgleichen Speicherressort als erledigt abzulegen. Das bedeutet: Die im menschlichen Unterbewusstsein und in den Seelenpartikelhüllen ständig eingehenden Informationen werden einem riesigen Speicherpotenzial zugeordnet, sodass der Mensch im Oberbewusstsein seine Gedankengänge geordnet wahrnimmt und, wenn er will, diese richtig formuliert ausspricht oder bestimmte Handlungen entsprechend der Informationsfülle gut ausführen kann.

Dieser Vorgang geschieht bei einem reinen himmlischen Lichtwesen ähnlich, jedoch nicht so kompliziert wie bei einem Menschen, der mit seiner einverleibten Seele lebt. Sie speichert alles aus dem menschlichen Leben, damit sie seine Lebensweise gut verstehen und darüber stehen kann. Doch das hängt davon ab, welchen Bewusstseinsstand bzw. welche Ausrichtung sie zur Inkarnation mitgebracht hat. Diese sind dafür ausschlaggebend, wie die Seele das Leben des Menschen von Beginn an prägt. Sie überträgt ihm zuerst nach und nach ihren Bewusstseinsstand bzw. ihre früheren Lebensspeicherungen in die Gene, die mit sämtlichen benötigten menschlichen Lebensprogrammen bzw. unzähligen Funktionsspeicherungen bestückt sind, die von den Eltern und Vorfahren stammen. Die darin enthaltenen ererbten Wesensmerkmale verändert die einverleibte Seele dann im Laufe ihres menschlichen Lebens in die gewünschte Lebensrichtung.

Eine geistig erwachte Seele, die beabsichtigt ohne Umwege ins himmlische Sein zurückzukehren, achtet durch ihr gesetzmäßiges himmlisches Wissen darauf, dass ihr Mensch keine Lebensenergien durch viele wert- und belanglose Gedankengänge, Worte oder Handlungen unnötig verschwendet. Sie erinnert ihn durch Impulse über das Unterbewusstsein daran, dass er eine bestehende Problemsituation durch weitsichtige Überlegung und Entschlussbereitschaft ziemlich bald lösen und noch ausstehende Schritte vornehmen sollte.

Wahrlich, der Mensch besitzt durch die Übertragung der Erbanlagen und durch die Informationen seiner Seele programmierte Steuerfunktionen, die sich im Unterbewusstsein (Gene) befinden und das Oberbewusstsein immer wieder mit Impulsen daran erinnern, dass er aufkommende Probleme oder Schwierigkeiten, gleich welcher Art, rasch abklärt bzw. aufarbeitet. Dadurch wird verhindert, dass er sie unerledigt auf die Seite schiebt oder verdrängt. Dieses Ordnungsverhalten der Seele und des menschlichen Unterbewusstseins hat mehrere Gründe, die ihr nun vom Gottesgeist erfahren werdet.

55 Scheut sich z.B. der Mensch davor ein Problem gründlich zu beleuchten oder den wahren Grund dafür zu suchen und schiebt es von sich weg, er lässt also das Problem unverarbeitet, dann versucht das Unterbewusstsein, in dem ständig Verarbeitungs- und Einsortiervorgänge stattfinden, die Problemgedanken durch die ihm zur Verfügung stehenden Gesamtspeicherungen zu verstehen und einzuordnen. Konnte es diese aber nicht abschließen, weil der Mensch sein Problem offen gelassen hat, dann achtet es in seiner Daten-Sammelstelle auf neu eingegangene, aussagefähige Speicherdaten vom Oberbewusstsein, die in die Richtung des Problems weisen. Wälzt der Mensch sein Problem ständig weiter, dann versucht das Unterbewusstsein zur Einsortierung brauchbare Daten ausfindig zu machen, jedoch wieder ohne Erfolg, weil keine Erledigung zu erkennen war. Nach einer Zeit mehrmaliger vergeblicher Versuche schiebt das Unterbewusstsein aufgrund von festgelegten Programmen die Problemdaten in einen ihrer Ressortspeicher für Unerledigtes. Ist es mit mehreren nicht abgeschlossenen Denk- und Handlungsvorgängen überfüllt, dann wird es gefährlich für das menschliche und seelische Bewusstsein, wenn der Mensch nicht bald reagiert bzw. im Leben Ordnung macht. Dadurch entsteht im menschlichen Unterbewusstsein ein Überdruck und dieser kann dazu führen, dass sich daraus viele unverarbeitete Probleme auf einmal lösen und das menschliche Oberbewusstsein mit unverständlichen Informationen überfluten, sodass der Mensch am normalen Denken gehindert wird und psychisch erkrankt. Das ist das schmerzliche Resultat angehäufter unverarbeiteter Probleme verschiedener Art, die aus dem Unterbewusstsein und ebenso aus den Seelenhüllen mit vielen Negativkräften den Weg ins menschliche Bewusstsein nehmen und darin Verheerendes verursachen können.


Ihr inneren Menschen, denkt bitte daran, dass in eurem Unterbewusstsein Abläufe und Funktionen ähnlich wie in einem Computer eurer Technologie stattfinden, in das neue Informationen aufgenommen, sortiert und verarbeitet werden, um sie dann in einem bestimmten Ressort, ähnlich einer Datenbank bzw. Bibliothek, abzulegen. Doch bei nicht abgeschlossenen Problemen gelingt dem Unterbewusstsein die ordnungsgemäße Einsortierung nicht, und deshalb unternimmt es einen neuen Anlauf. Die vergeblichen Anläufe zur Verarbeitung und Einsortierung kosten dem Menschen viele Lebensenergien, weil das Unterbewusstsein diese immer wieder zusätzlich aus den Energiespeichern, den Genen, automatisch für den Arbeitsvorgang, den es nicht abschließen kann, abruft. So ist es programmiert.

Warum dies einem Menschen zusätzliche Lebensenergien kostet, das erklärt euch nun der Gottesgeist.

Der menschliche Zellkörper wird hauptsächlich durch die Gene, die Energie- oder Speicherbasen sind und Unmengen Informationen enthalten, energetisch versorgt. Die Lebensdauer oder der Gesundheitszustand des Menschen hängt davon ab, wie viele abrufbare Energien sich in den Energiebasen der Gene befinden und welche Energiemenge die Zellen täglich zur Aufladung aus den Genen erreichen kann. Durch schlimme Schicksalsereignisse oder durch körperliche Verletzungen können Energieblockaden in den Nervenbahnen auftreten. Dadurch vermindert sich der reguläre Energiefluss zu den Zellen, und das bedeutet, dass sich der Mensch müde und abgeschlagen fühlt und keine Unternehmungsfreude hat oder auch durch längeren Energiemangel erkranken kann.

Einen bestimmten Anteil der Lebensenergiemenge erhält eine höher schwingende gottverbundene Seele, die sich freiwillig und nach der Beratung mit dem Gottesgeist inkarniert hat, von ihm über ihren Lebenskern übertragen. Diese zweipoligen Energien überträgt sie dann den Genen, worin sich energetische Sammelstellen befinden. Einen geringeren Energieanteil überträgt die Mutter über ihre Gene dem werdenden Säugling im Mutterleib bzw. ihrem Kind zur Bildung der Zellen.

60 Doch die Energien des Gottesgeistes werden jenen Seelen nicht übertragen, die sich eigenwillig inkarnieren und von den himmlischen Eigenschaftsgesetzen und der himmlischen Rückkehr nichts wissen wollen. Diese lehnen die zweipoligen himmlischen Energien ab, weil ihr negativ ausgerichtetes Leben nur auf einpoligen Energien basiert. Deshalb sind sie hauptsächlich auf einpolige Fremdenergien negativer Art angewiesen, die durch verbündete Seelen nachts immer wieder in ihre genetischen Energiesammelstellen eingeschleust werden, aber auch auf jene, welche sie über die Speisen aufnehmen.

Wie ihr daraus erkennen könnt, geschieht die Übertragung der Energien zu Beginn des menschlichen Lebens auf verschiedene Weise. Im Laufe des Lebens nutzen die verschieden ausgerichteten Menschen auch unterschiedliche Energiequellen. Die einen erhalten zusätzliche zweipolige himmlische Energien auf gesetzmäßige Weise durch die innere Verbindung zum Gottesgeist, doch die anderen, der überwiegende Teil der Menschheit, entziehen bewusst oder unbewusst durch ungesetzmäßige Verhaltensweisen den energiereicheren Mitmenschen einpolige Negativenergien. Aus himmlischer Sicht leben sie unbewusst hauptsächlich von entzogenen oder aber von übertragenen Fremdenergien verbündeter erdgebundener Seelen. Manche kommen auch durch eine Meditationstechnik zu mehr Lebenskräften, wobei sie unbewusst aus den atmosphärischen Negativenergiefeldern Abrufungen vornehmen.

Die Verwaltung der genetischen Energien geschieht durch das Unterbewusstsein in Verbindung mit der inneren Seele. Die Einteilung und Übertragung der Tagesenergien an den Zellenstaat finden in einer vorbestimmten Menge in der Schlafphase des Menschen statt. Wenn aber das Unterbewusstsein aus seinen Gen-Speicherplätzen noch zusätzliche Energien zu der eingeteilten Tagesdosis für unverhoffte und notwendige Tagesereignisse oder für die vergeblichen Verarbeitungsversuche eines Problems verbraucht, dann vermindert die geistig fortgeschrittene Seele nachts die Energieabgabe an den Zellkörper für den kommenden Tag. Das geschieht deshalb, weil ihre Programmierung folgendermaßen lautet: Die zuviel verbrauchte Tagesenergie, die durch bestimmte menschliche Lebensumstände zusätzlich benötigt wurde und über ihre vorgegebene und eingeteilte Menge hinausgeht, muss wieder eingespart werden. Deshalb drosselt sie für die nächsten Tage die Energiemenge, um den höheren Energieverbrauch wieder auszugleichen. Wenn dies geschieht, dann fühlt sich der Mensch am nächsten Morgen nach dem Erwachen oder noch mehrere Tage danach energieschwach, weil er entweder durch Überarbeitung oder Übernächtigung oder durch das ständige Wälzen eines nicht abgeschlossenen Problems zu viele Tagesenergien verbraucht hat. Dieser energielose Zustand des Körpers zwingt dann einen Menschen dazu, bei seinen Berufs- und Haushaltsarbeiten oder sonstigen Unternehmungen sich öfter eine Ruhepause zu gönnen bzw. durch den Nachmittagsschlaf Energien einzusparen. Hingegen kann eine energiereiche Seele im Kurzschlaf ihren Körper wieder energetisch aufladen.

Könnt ihr euch diese unsichtbaren Vorgänge in eurem Körper und eurer Seele schon vorstellen?

Bitte seid euch dessen bewusst: Wenn die Grübelei eines Menschen länger andauert, weil er sich nicht darum kümmert sein Problem abzuschließen und dieses ins Unterbewusstsein verdrängt, dann kann es einmal durch unverarbeitete menschliche Schwierigkeiten und den Zustand der Gedankenunordnung so weit kommen, dass sich der innere Energiefluss staut und dadurch der Denkmechanismus im Oberbewusstsein bzw. in den Gehirnzellen daran gehindert wird normal zu arbeiten. Infolgedessen können leichte oder schwere seelische und körperliche Erkrankungen (Neurosen, Psychosen) auftreten. Das ist dann schlimm für die betroffenen Menschen und noch mehr für ihre innere Seele.


65 Von der negativen Auswirkung unterdrückter Probleme auf die Seele und den Menschen wussten schon vor Jahrtausenden erleuchtete Menschen der Hochkulturen Bescheid, die sich auf den inneren Liebegeist ausgerichtet hatten und darüber ein Wissen erhielten und dieses niederschrieben. Manche ihrer Überlieferungen bezüglich psychischer Störungen, deren Ursachen und mögliche Bewältigung, werden heute noch von Therapeuten in ihren Behandlungen angewendet. Doch zu damaliger Zeit war es dem Gottesgeist durch die erleuchteten Menschen noch nicht möglich, die Energieabläufe und Speichervorgänge im Menschen in Verbindung mit seiner einverleibten Seele genau zu beschreiben, weil dafür keine geeigneten Speicherungen in ihrem Gehirn vorhanden waren. Heute, im Zeitalter des technischen Fortschritts und neuartiger Technologien, hat die Computertechnik als Informations- und Kommunikationsmittel die früher verschlossenen Türen im Bewusstsein der Menschen für das weitsichtige kosmische Verstehen geöffnet. Dem Gottesgeist bietet sich nun durch wahre himmlische Künder die Möglichkeit an, das energetische Speicherund Funktionsnetzwerk Mensch-Seele umfassender und detaillierter zu beschreiben. So können sich geistig orientierte Menschen von den unsichtbaren Vorgängen und Zusammenhängen ein genaueres Bild machen und diese etwas mehr verstehen.


Psychische Störungen, die durch falsches Denken und Verhalten entstehen, können auch Menschen treffen, deren Lebensweise lau und wechselhaft ist, das heißt, die ohne Konsequenz und Zielstrebigkeit leben. Wenn sie vor einer Entscheidung stehen sind sie nicht fähig, sich für eine Möglichkeit von mehreren mit einem klaren Ja oder Nein zu entscheiden. Sie grübeln oft sehr lange darüber nach, weil sie durch ihre Zaghaftigkeit und ihre Versagens- und Zukunftsängste unfähig sind eine Entscheidung zu treffen. Darum fragen sie immer wieder nahestehende Menschen um deren Rat, um ja nicht mit ihrer Entscheidung daneben zu liegen oder etwas Falsches zu tun. Bevor sie aber jemand um Rat oder Auskunft fragen, grübeln sie viel, ohne zu einem Ergebnis oder einer Entscheidung zu kommen. Dieses Hin- und Herwälzen vieler ergebnisloser Gedanken kostet sie viele Lebensenergien. Zudem sind Grübeleien fast immer mit quälenden Sorgen und Ängsten verbunden, sind negativ ausgerichtet, niedrig schwingend und belasten zunehmend die innere Seele. So ein Zustand ist nicht nur für die innere Seele ein großes Problem, sondern auch für das Unterbewusstsein des Menschen, das durch die andauernde Verarbeitungstätigkeit sehr beansprucht wird, denn durch die vielen eingehenden dunklen Grübeleigedanken kann es - wie ihr schon erfahren habt - die Einordnung der Informationen nicht abschließen. Dadurch kann es auf einmal zu einer Überschwemmung von vielen unverarbeiteten Lebenseindrücken bzw. Daten im menschlichen Oberbewusstsein kommen und infolgedessen eine leichte oder schwere psychische Störung hervorrufen, die nicht so einfach vom Therapeuten zu behandeln ist. Darum warnt der Gottesgeist die gottverbundenen Menschen und bittet sie, ihre Probleme bald zu lösen und auch Entscheidungen nicht lange hinauszuzögern.

Ein Beispiel: Manche unentschlossene gottverbundene Menschen, die Eigenverantwortung scheuen, entschließen sich endlich nach langem Hin und Her des Gedankenwälzens durch die Beratung nahestehender Menschen zum Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos oder einer Wohnung. Im ersten Moment sind sie darüber sehr froh, denn das Auto oder die Wohnung gefallen ihnen und auch der Kaufpreis entspricht ihren Vorstellungen. Doch als der Kauf und die dazu benötigten Formalitäten abgeschlossen sind, kommen in ihnen Zweifel auf, ob ihre Entscheidung richtig war, weil ihnen im Nachhinein dieses und jenes Störende auffiel, das sie vorher bei der Besichtigung nicht so empfanden oder davon nichts wussten, weil sie zu wenig Auskünfte eingeholt hatten. Es handelt sich hier um solche Menschen, die unbewusst überhöhte Erwartungen beim Kauf eines Gegenstandes oder Objektes haben, deshalb sollen das Auto oder die Wohnung alle ihre Vorstellungen erfüllen, obwohl dies ihre momentane finanzielle Lage nicht erlaubt. Finden sie im Nachhinein Mängel, dann hadern sie mit sich selbst, weil sie nun glauben, sie wären mit dem Kauf des Autos oder der Wohnung zu voreilig gewesen. Doch das war nicht so, denn sie haben sich schon mehrere Autos oder Wohnungsobjekte angeschaut und hätten deshalb bezüglich der Form, Farbe und Ausstattung des Autos oder der Gegend und des Zustands der Wohnung wissen müssen, was preislich machbar ist und welche Kaufangebote es gibt.

Wahrlich, solchen Menschen ist es noch nicht richtig bewusst geworden, dass sie in einer unvollkommenen Welt leben, in der sie nicht alle ihre Vorstellungen und Wünsche realisieren können und das wird ihnen auch in der Zukunft nicht gelingen. Wer noch glaubt, sich seine Wünsche und Ansprüche bezüglich eines Autos, einer Wohnung oder anderer Dinge erfüllen zu müssen, der sollte wissen, dass ihm dafür in dieser Welt nicht mehr viel Zeit bleibt, denn fast täglich berichten die Medien über verheerende Umweltkatastrophen und schlimme Lebensumstände der Menschen. Wenn er geistig etwas mehr gereift wäre und sich mehr im Inneren bei Gott aufhalten würde, dann könnte er von seiner inneren Seele auf der Gefühlsebene erspüren, dass das irdische Leben nicht mehr lange existieren kann. Vielleicht erkennt ihr daraus, dass für himmlische Heimkehrer viele offene Wünsche und hohe Ansprüche nur ein großes Hindernis sein können sich von dieser Erde zu lösen. Es ist vorstellbar, dass der ernste Hinweis des Gottesgeistes nun manchem einleuchtet und er umdenkt. Doch das bleibt jedem frei überlassen.

Oder träumt ihr noch vom „Goldenen Zeitalter auf Erden“, in dem Menschen angeblich ein paradiesisches Leben führen werden, woran heute noch viele blindgläubige und geistig irregeführte Menschen glauben?

70 Wahrlich, dies wird aus himmlischer Sicht nicht geschehen, weil das Sonnensystem einschließlich der Erde bald die Umwandlung in einen feinstofflichen Zustand erleben wird. Wer durch die Verwirklichung seines immensen geistigen Wissens viele Lebenserfahrungen gesammelt hat, der ahnt von innen deutlich, in welchem kosmischen Zeitabschnitt und Energiezustand sich diese materielle Welt und das Sonnensystem befinden. Ihm kann keiner mehr erzählen, dass die Menschen in dieser Welt noch paradiesische Verhältnisse erleben werden. Wer die geistige Logik aus den göttlichen Botschaften schon gut erfassen konnte, der spürt von innen, dass es nicht mehr lange bis dahin sein kann, was der Gottesgeist schon in vielen Botschaften angedeutet hat. Darum bittet euch der Gottesgeist alles dafür zu tun, damit ihr ein höheres geistiges Bewusstsein erschließt, wodurch ihr euch besser aus den tief schwingenden Fallbereichen befreien könnt. Denn nur so ist es einem Menschen mit seiner inneren Seele möglich, unserer und eurer himmlischen Heimat sehr nahe zu kommen. Wollt ihr es so halten? Wenn ja, dann werdet ihr nicht den falschen religiösen Überlieferungen Glauben schenken oder in der freudigen Erwartungshaltung verweilen wollen, dass die Menschen auf Erden bald im Goldenen Zeitalter leben würden bzw. Gott ihnen ein paradiesisches Leben ermöglichen würde.



Der Gottesgeist rät jedem Menschen auf dem Inneren Weg bezüglich Äußerlichkeiten bescheiden zu sein und Abstriche zu machen. Das bedeutet: Er sollte seine hohen äußeren Ansprüche und Erwartungen in die Richtung der Genügsamkeit und Einfachheit verändern, denn nur so kann ein auf Gott ausgerichteter Mensch der inneren Zufriedenheit, Harmonie bzw. Ausgeglichenheit näherkommen, damit er sich öfter in einer fröhlichen Stimmung aufhalten kann. Die innere und äußere Zufriedenheit ist so wichtig für die inneren Wanderer auf ihrem Rückweg ins himmlische Sein, denn nur so kommen sie in eine höhere seelische und menschliche Schwingung, und das führt dazu, dass sie täglich Gott in ihrem Inneren näher sein können. Sie profitieren von einer ausgeglichenen, problemlosen und zufriedenen Lebensweise sehr, weil sie mit ihrer Seele in der Einheit schwingen und so über sie vom Gottesgeist viele Zusatzenergien für ihre weitere geistige Entwicklung und den Tagesablauf bzw. ihre Aufgaben und Pflichten aufnehmen können.

Doch jene gottverbundenen Menschen sind aus der himmlischen Sicht sehr zu bedauern, die z.B. nach dem Kauf eines Autos oder einer Wohnung oder anderer Dinge schon kurz darauf sagen, hätten sie bloß das Auto oder die Wohnung nicht gekauft und auf den Rat anderer gehört.

Solche wechselhaften, unselbstständigen Menschen, die meistens durch ihre Versagensund Zukunftsängste und deren negative Nebenkomplexe gesteuert werden - woraus später einmal leichte oder schwere Bewusstseins- und Verhaltensstörungen entstehen - haben noch nicht intensiv nach dem wahren Grund ihrer Wechselhaftigkeit bzw. der baldigen Rücknahme ihrer Entscheidungen gesucht. Sie neigen stattdessen dazu, durch immer neue Grübeleien, Unzufriedenheit und selbstbemitleidende Klagen ihr eigenes Leben und dazu jenes ihnen nahestehender Menschen noch schwerer zu machen. Sie ahnen nicht, was sie sich und anderen durch ihr ungesetzmäßiges Verhalten antun, denn sie schaffen sich durch ihre Unentschlossenheit, Unselbstständigkeit, Grübeleien und selbstbemitleidende Klagen immer neue Probleme. Das kann einmal dazu führen, dass sie durch ihre negative Lebensart der Wechselhaftigkeit, des Selbstzweifels und durch Versagens- und Zukunftsängste nur wenige Lebensenergien zur Verfügung haben bzw. auf Sparflamme leben müssen. Das haben sie dann selbst durch ihre falsche Lebenseinstellung verursacht, denn das Unterbewusstsein in Verbindung mit ihrer Seele könnte sie reichlich mit Energien aus dem Inneren versorgen, doch für so eine wechselhafte Lebensweise in niedriger Schwingung hat ihre gottverbundene Seele kein Verständnis und zeigt dies dem Menschen durch die Drosselung der Tagesenergien. In so einem, aus der himmlischen Sicht sehr bedauerlichen Energiemangelzustand, verursacht durch eine falsche Lebensführung, befinden sich leider viele gutmütige gottverbundene Menschen. Durch ihre unentschlossene Lebenshaltung bzw. das lange Hinausschieben wichtiger Entscheidungen oder sich davor drücken, schaffen sie sich durch ihre Versagens- und Zukunftsängste und Grübeleien immer neue Probleme und verfinstern selbst ihr Leben, obwohl sie es auf dieser Welt schon schwer genug haben.

Wahrlich, manche ängstliche Menschen kommen einmal durch ihre gegensätzliche Lebensweise so weit, dass sie sich nichts mehr zutrauen, weil sie glauben, alles was sie tun oder entscheiden würde immer falsch sein bzw. schlecht ausgehen. Darum mangelt es ihnen an Selbstvertrauen und deswegen haben sie auch kein Selbstbewusstsein. Sie fallen immer wieder in die gleiche Problematik und infolgedessen in traurige Phasen, die ihnen den Lebensmut nehmen. Durch die selbstverschuldete Energiedrosselung baut ihr Körper zunehmend ab, und dies führt dazu, dass sie sich körperlich unwohl fühlen und immer wieder durch energielose Zellen abwechselnd in verschiedenen Körperbereichen Schmerzzustände ertragen müssen. Eines Tages aber werden sie zur Schmerzunterdrückung viele Medikamente benötigen, die ihnen aber nur eine Zeitlang helfen können, weil die aus Energiemangel hervorgerufenen Zellschmerzen damit nur zeitbegrenzt unterdrückt werden. Doch der wahre Grund ihrer Energielosigkeit ist der, dass der Mensch seine inneren Probleme und falsche Lebensweise nicht intensiv angepackt bzw. sie nicht mit der Hilfe des inneren Gottesgeistes beleuchtet und analysiert hat. Daraus könnte er aber den wahren Grund seiner ständigen Schmerzen finden. Wer seiner falschen Lebensweise auf die Spur gekommen ist, dem wird es im Inneren viel wohler, da sich seine Seele über ihre Empfindungen und Gefühle so bemerkbar macht.


75 Wenn der Mensch nun weise, mutig und zielstrebig bei der Selbsterkenntnis vorgeht, dann erhält er die göttliche Hilfe aus seinem Inneren. Die kann vielversprechend für sein weiteres Erdenleben und auch für seine Seele in den jenseitigen Bereichen sein, denn sie kann dann nach dem Ableben des Menschen frohen Mutes in viel höhere und lichtere Planeten überwechseln oder vielleicht nach dem vorzeitigen Ende dieser Welt mit den außerirdischen, höher entwickelten Wesen in schöne, aber noch materielle Welten anderer Galaxien wechseln. Es wäre aus der himmlischen Sicht sehr lohnenswert, sich ernsthaft um eine positive Wesensveränderung zu bemühen, die in die Richtung eines problemlosen, harmonischen und friedvollen Lebens geht, wenn der Mensch seine zaghafte, ängstliche Verhaltensweise gegen eine gut überdachte, mutige und entscheidungswillige eintauschen würde. Wollt ihr angesprochenen inneren Wanderer mit viel geistigem Wissen euch nun in die vom Gottesgeist empfohlene Richtung geistig und äußerlich bewegen? Wenn ja, dann freuen wir Schutzwesen uns sehr über eure Bereitschaft zur Selbstüberwindung und eure weiteren geistigen Schritte, um dem himmlischen Sein näherzukommen, wo ihr dann bald mit uns zusammenleben könnt.


Doch leider überhören viele gottverbundene Menschen die mahnenden Rufe des Gottesgeistes über Künder oder aus ihrer Seele zur Veränderung, die ihnen helfen wollen, aus der gefährlichen Situation ihrer falschen Denk- und Lebensweise herauszukommen, in die sie teils aus Unwissenheit, aber auch durch ihren Eigensinn oder ihre Ängste geraten sind und nun deswegen viel seelisches und physisches Leid ertragen müssen.

Bei der falschen Lebenseinstellung eines gottverbundenen Menschen melden sich auch die Seele und das Unterbewusstsein durch Impulse und geben ihm im Oberbewusstsein zu verstehen, dass er sie bald korrigieren sollte. Doch vielen ist es zu schwer oder unangenehm ihre negativen Verhaltensweisen selbstehrlich und kritisch zu beleuchten und mit der inneren göttlichen Hilfe aufzuarbeiten. Nicht wenige flüchten deshalb in Alkohol- oder Tabaksucht oder in andere Süchte und weltliche Ablenkungen und führen dadurch ein trauriges und wesensunwürdiges Leben. Durch ihre Suchtabhängigkeit fallen solche Menschen oft in selbstbedauernde Phasen bzw. verweilen längere Zeit in Depressionen und wissen weder ein noch aus, weil sie keine erfreulichen Lebensaussichten mehr erkennen. Manche kommen dann in einen schlimmen Zustand und wollen ihrem Leben ein Ende machen.

Wahrlich, schon der Gedanke oder die Absicht an den Freitod ist aus der himmlischen Sicht ein Verstoß gegen das aufbauende und erhaltende Leben und eine schwere Belastung der Seele. Die Ausführung des Freitodes hat schwere Folgen für die Seele, da sie vom Menschen unter Gewalteinwirkung frühzeitig ins Jenseits befördert wurde. Das sollten diese Menschen vom Gottesgeist erfahren und er bittet sie, solche Gedanken nicht zuzulassen, weil sie sonst vom himmlischen Licht abfallen und zudem von den dunklen, erdgebundenen Seelen so stark beeinflusst werden, dass sie über sich selbst die Kontrolle verlieren könnten und tatsächlich, gegen den Willen ihrer inneren Seele und das himmlische Gesetz verstoßend, so eine schlimme Tat begehen.

Hat einer von euch schon solche Gedanken gehabt, dann bittet euch der Gottesgeist ihm diese zur Umwandlung zu übergeben, damit eure Seele davon frei wird. Denn, wer solche Gedanken gegen das aufbauende und bewahrende Leben schon öfter gewälzt oder ausgesprochen hat, der sollte vom Gottesgeist wissen, dass einige seiner Zellverbände davon Kenntnis genommen haben könnten und deshalb ihren Funktionsaufgaben nur noch traurig nachgehen oder ihnen dadurch der Antrieb fehlt, um ihren Aufgaben richtig nachzugehen oder sie von der deprimierenden Aussage des Menschen in ihrem kleinen Bewusstsein so schwer beeinflusst und schmerzlich getroffen worden sind, dass sie resignieren und den Weg der Selbstzerstörung gehen. Wenn dies organisch durch Untersuchungen eines Mediziners festgestellt worden ist, dann stoppt bitte ihre Selbstzerstörung, indem ihr nun liebevoll zu ihnen sprecht, dass ihr euch in eurer Lebenseinstellung verändert und den Willen zum Weiterleben habt. Sie werden dann hellhörig und wenn sie öfter so von euch angesprochen werden, dann schöpfen sie wieder neue Hoffnung, Zuversicht und Mut und wollen auch wieder in eurem Körper weiterleben. Dann werden sich auch die medizinischen Untersuchungswerte eines oder mehrerer Organe, die im Begriff der Zersetzung waren, allmählich zum Positiven verändern und eine Ganzheitsheilung kann dann ohne weiteres eintreten. Könnt ihr die geistigen Zusammenhänge verstehen? Wenn ja, dann werden vielleicht manche angesprochenen gottverbundenen Menschen den göttlichen Rat überdenken und umsetzen wollen. Das wünschen ihnen von Herzen der Gottesgeist und die himmlischen Wesen.

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Wie ihr vom Gottesgeist schon einführend erfahren habt, ist es sehr wichtig, ein aufkommendes Problem oder einen Konflikt gleich tiefgründig aufzuarbeiten und äußerlich in Ordnung zu bringen, damit es nicht lange negativ nachschwingt, denn sonst würde dieses das Bewusstsein verdunkeln und auf das tägliche Leben des Menschen weiter sehr störend einwirken. Weil die Thematik der Überwindung von Problemen und Schwierigkeiten besonders bedeutend für viele gottverbundene Menschen auf dem Inneren Weg ist - das betrifft auch süchtige Menschen - gibt euch der Gottesgeist Hilfestellung durch weitere Hinweise. Dadurch könnt ihr dann umfassender erkennen, warum ihr Schwierigkeiten und Probleme bald überwinden sollt und worauf es ankommt, um davon frei zu werden.

Wie ihr in eurem schwierigen irdischen Leben schon öfter leidvoll erfahren und erlebt habt, werden die Menschen immer wieder durch Probleme und Schwierigkeiten unterschiedlicher Art geplagt, doch der Gottesgeist kann nicht alle ansprechen und euch diesbezüglich beraten. Er erklärt euch, wie ihr euch bei einem inneren oder äußeren Problem verhalten oder vorgehen sollt, so ihr aufrichtig beabsichtigt, in eurem Inneren sowie auch im Äußeren die Ordnung wieder herzustellen, damit ihr darüber stehen könnt. Aus der himmlischen Sicht würden die Menschen keinen energiezehrenden und nervenstrapazierenden Belastungen durch Probleme ausgesetzt sein bzw. schmerzlichen inneren und äußeren negativen Widerständen begegnen, wenn sie über die diesseitigen und auch über die unsichtbaren jenseitigen Geschehnisse und kosmischen Gesetzmäßigkeiten mehr Bescheid wüssten bzw. aufgeklärt wären, denn nur durch Unwissenheit bzw. Informations- und Erfahrungsmangel entsteht jedes Problem. Darum scheitern die meisten Menschen an der Problembewältigung. Wenn der Mensch nur wenige geistige Wissenskomponenten in seinem seelischen und menschlichen Bewusstsein für sein Denken, das heißt, die Verarbeitung und Überwindung eines Problems gespeichert hat, dann hat er es sehr schwer, ein aufkommendes Problem mit seinem geringen Wissen richtig einzuordnen und aufzuarbeiten. Davon sind vor allem häufig junge und unerfahrene Menschen auf tragische Weise betroffen, die durch manche äußere Interessen wie z.B. Hobbys, Sportbegeisterung bzw. extremen Leistungssport, Studium und Berufskarriere sehr abgelenkt werden, sodass sie über das wichtige eigene Innenleben (Gedankenwelt), das für eine gute oder schlechte zwischenmenschliche Kommunikation ausschlaggebend ist, kaum nachgedacht und dies völlig vernachlässigt haben. Durch ihr mangelndes Wissen und Desinteresse bezüglich der menschlichen Psyche, das heißt, die Vernachlässigung ihres Innen- bzw. Gefühlslebens, entstand in ihnen eine geistige Lücke und darum haben sie es sehr schwer, ein aufkommendes Problem richtig einzuordnen, zu behandeln und über ihm zu stehen. Doch dies wäre aus der himmlischen Sicht für einen gottverbundenen Menschen sehr wichtig, um in dieser herzlosen, unbarmherzigen und harten Welt bestehen zu können. Vor allem innere Menschen haben es sehr schwer das herzenskühle und harte Lebenssystem der Fallwesen zu ertragen, da sie eine sensible innere Seele haben, die auf ein feinfühliges himmlisches Lebenssystem ausgerichtet ist. Gerade diese ertragen äußere Schwierigkeiten sehr schwer und neigen dazu schnell in Traurigkeit zu verfallen und werden dadurch daran gehindert bald über ein Problem hinwegzukommen.

Sie hätten das herrliche himmlische Leben nie verlassen und sich auch nie in dieser Welt inkarniert, wenn dies nicht zur Errettung der Schöpfung unbedingt notwendig gewesen wäre. Entsprechend dem himmlischen Heilsplan haben sich unzählige freiwillige reine himmlische Wesen abwechselnd über Jahrtausende in dieser Welt inkarniert. Sie haben im dunklen Revier der hartgesottenen Gegensatzwesen unsagbares Leid ertragen und in vielen, vielen Inkarnationen unbeschreibliche Schwerstarbeit geleistet, um die Schöpfungserrettung und schnellere Rückführung der tief gefallenen Wesen zu ermöglichen. Dies tun heute noch einige inkarnierte himmlische Heilsplanwesen, die sich vorgenommen haben ihren gefallenen himmlischen Geschwistern auf verschiedene Weise zu helfen - manche auch durch die Verbreitung der Liebetröpfchen-Gottesbotschaften in ihren Ländern bzw. auf den Kontinenten. Dafür danken ihnen der Liebegeist und die himmlischen Wesen aus ihrem Herzen.

Aus der Schilderung des Gottesgeistes könnt ihr erkennen, dass zwischen den inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen - viele von ihnen sind heute mehr oder weniger mit Gegensätzlichkeiten belastet und haben es deshalb sehr schwer wieder ins Himmelreich zurückzukehren - und den Menschen und ihren Seelen aus dem Fall ein großer Bewusstseinsunterschied vorhanden ist. Das ist der Grund dafür, warum manche sehr sensibel und empfindlich auf äußere Probleme reagieren und andere wiederum robust sind und diesen gefühllos begegnen.

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Nun bietet euch der Gottesgeist eine Möglichkeit zur Problembewältigung an, die auch den jungen und geistig unerfahrenen, gottverbundenen Menschen helfen kann, leichter über einen Konflikt hinwegzukommen.

Angenommen, ein gottverbundener Mensch hat durch einen unschönen Konflikt mit einem anderen ein zwischenmenschliches Problem erhalten. Dieser unangenehme Zustand setzt ihm sehr zu, sodass er schon mehrere Tage traurig ist. Er sucht nach einer passenden bzw. zufriedenstellenden Lösung zur Konfliktüberwindung, da er vom Herzen bereit ist den Unfrieden zu beenden, doch er kann mit der Situation nicht umgehen, weil ihm richtungsweisendes Wissen zur Fehlersuche fehlt. Ihm ist es noch nicht klar, ob er oder der andere der Verursacher des Konflikts war, deshalb ist er verunsichert und weiß nicht was er tun soll.

Nun, einem verzweifelten, unerfahrenen Menschen rät der Gottesgeist Folgendes:

Er sollte zur Aufarbeitung seiner zwischenmenschlichen Schwierigkeit einen Tag nur für sich alleine einplanen, an dem er sich weitgehend in der inneren und äußeren Stille aufhalten kann. Konnte er das ermöglichen, dann sollte er, bevor er sein Problem intensiv angeht, sich ins Herzensgebet zu Gott in seinem Inneren begeben, um seelisch und menschlich in eine höhere Schwingung zu gelangen. So kann ihm der Gottesgeist von innen über den höher schwingenden seelischen Lebenskern mit größerer Lichtstrahlung und auch im Äußeren durch reine himmlische Wesen mehr Schutz und Beistand bieten. Wenn er sich nun schwingungsmäßig angehoben und Gott in seinem Inneren näher fühlt, dann sollte er mit geschlossenen Augen seinen Lebensfilm zu dem Geschehenen zurückspulen und dort Halt machen, wo er mit einem Menschen Schwierigkeiten bekam. Wenn er an diesem Punkt gedanklich angekommen ist, an dem er sich noch einmal selbst sieht, dann sollte er sich aus neutraler Sicht betrachten, das heißt, ohne für sich Partei zu ergreifen. So steht er über der unschönen Konfliktsituation, die ihn in ein Problem mit einem Bekannten geführt hat, und kann so objektiv und selbstehrlich das vergangene Geschehen begutachten. Bei der Rückschau in den Konflikt fallen ihm nacheinander viele Einzelheiten auf, die er vorher übersah. Der Grund dafür könnte sein, dass er gerne überhitzt auf Kommentare anderer reagiert, weil er sich noch sehr wichtig nimmt. Darum fühlte er sich durch die Worte des anderen gekränkt bzw. verletzt, geriet deshalb außer Kontrolle und gab verletzende Kommentare von sich.

90 Wahrlich, in einem erzürnten und verdrossenen Zustand nimmt das menschliche Bewusstsein alles nur eingeschränkt wahr und nimmt vieles falsch auf bzw. überhört oder übersieht Wichtiges, das aber wesentlich wäre, um eine Situation ohne Voreingenommenheit und einseitige Sichtweise an sich heranzulassen, damit sie richtig eingeschätzt und entsprechend ruhig darauf reagiert werden kann bzw. es dem Menschen möglich wird sich zurückhaltend und überlegt mitzuteilen. Das aber ist in einem erregten Zustand nicht möglich. Deshalb wird im menschlichen Bewusstsein die Situation falsch aufgenommen bzw. nur einseitig und ohne eigenes Verschulden bewertet. Durch die innere Aufgebrachtheit wird Unordnung im Energiefeld und Informationsfluss des menschlichen und seelischen Bewusstseins erzeugt, und dadurch kann der Mensch nicht mehr in Ruhe zuhören und auch nicht aus seinem Inneren etwas Zutreffendes ruhig aussprechen.

Dieses Wissen ist sehr wichtig für die himmlischen Wanderer, denn sie sollten sich möglichst so ausrichten, dass sie Konflikten aus dem Wege gehen. Das kann aber nur ein Mensch, der sich nicht mehr wichtig nimmt und die Worte des anderen neutral aufnimmt und darauf ruhig antwortet.


Nun, im Moment der Rückschau werden vom Oberbewusstsein des Menschen die Speicherungen der Seele zur besseren Auswertung herangezogen und darin eingeordnet. Diese fehlten aber dem menschlichen Ober- und Unterbewusstsein teilweise durch den erzürnten Zustand und deshalb konnten sie die Konfliktsituation nur eingeschränkt und verzerrt analysieren. Nun erkennt der rückschauende Mensch aus neutraler Sicht seinen Anteil daran, wo und aus welchem Grund er sich unschön ausdrückte oder sich daneben benahm. Wenn er so weit gekommen ist, dann wäre es gut und nützlich manches unschöne Wort oder das aufbrausende Verhalten oder seine abnormale Gestik zur Selbsterkenntnis aufzuschreiben, um diese dann mithilfe des Gottesgeistes noch genauer zu analysieren.

Wahrlich, jedes unschöne Wort, ein bestimmtes Verhalten sowie die Gestik bzw. Mimik haben eine Bedeutung, mit der sich der Mensch einem anderen meistens schon lange unbewusst mitteilt. Viele der himmlisch edlen Gebärden wurden einmal von den tief gefallenen Wesen in die abnormale, das heißt, in die himmlisch ferne, abweisende, verachtende und erniedrigende Richtung verändert. Darum kann für einen himmlischen Wanderer der Rückblick in eine Konfliktsituation sehr nützlich sein, um sich selbst schneller in seiner unschönen Redeweise oder abnormalen Gebärde zu erkennen und das Motiv bzw. den Beweggrund dafür finden.

Hat der willige Mensch den Anlass für seine falsche Reaktion gefunden, das ein zwischenmenschliches Problem, einen Streit oder sogar eine Feindschaft zwischen ihm und dem anderen auslöste, dann fällt es ihm leichter auf den Menschen zuzugehen, der ihn angeblich sehr verletzte und ihm ein Problem bereitete. Doch wenn er das ehrlich beabsichtigt, dann sollte er sich zuerst in den anderen hineinfühlen. Spürt er von innen, dass dieser für eine Aussprache offen ist und der richtige Zeitpunkt dafür gegeben wäre, dann sollte er vorher im Herzensgebet den Gottesgeist in seinem Inneren um Beistand bitten, damit zur Bereinigung des Konfliktes ein positives Energiefeld geschaffen wird, das beiden dazu verhilft sich in Ruhe auszusprechen. Wichtig wäre es für den einsichtigen Menschen, dass er vorher Gott in herzlicher Reue bittet, ihm seinen erkannten unschönen Anteil im seelischen Lebenskern umzuwandeln.

95 Wahrlich, der barmherzige universelle Liebegeist wird jedem Wesen seine herzlich bereuten negativen Gedanken, Äußerungen oder Handlungen im seelischen Wesenskern sofort umwandeln, damit seine innere Seele von den ungesetzmäßigen Speicherungen für immer frei wird. Das ist die barmherzige Wesenseigenschaft des Liebegeistes im Ich Bin, die wir reinen himmlischen Wesen für unser Leben im himmlischen Sein gewählt haben. Wir wussten, dass jedes Wesen irgendwann einmal in seinem Evolutionsleben aus Versehen oder aus Unwissenheit gegen eine noch nicht erschlossene himmlische Gesetzmäßigkeit unbeabsichtigt verstoßen wird.

Damit die aus einer falschen Denk- oder Handlungsweise erzeugten verwirbelten Energieströme nicht länger im Lichtkörper eines reinen himmlischen Wesens verbleiben und störend auf die inneren Lebensenergieströme einwirken - die im Kreislauf über die Energiezentren (Chakren) zur Aufladung und konstanten Schwingungserhaltung der Lichtpartikel des Wesens fließen - haben wir der Ich Bin-Gottheit diese Umwandlungsmöglichkeit übertragen, die sich im Lebenskern jedes Wesens als Quintessenz der himmlischen Schöpfung befindet. Dadurch kann sie, nach der herzlichen Bitte eines Wesens, die versehentlich erzeugten energetischen Wirbelströme sofort magnetisch anziehen und durch die darin enthaltenen hoch schwingenden pulsierenden Kräfte, die aus den beiden Urteilchen hervorkommen, wieder in gesetzmäßig fließende Kräfte umwandeln. Die störenden energetischen Verwirbelungen im Lichtkörper eines Wesens entstehen nur durch Fehlschaltungen der inneren feinstofflichen Atome, weil das Wesen versehentlich eine himmlische Gesetzmäßigkeit gedanklich falsch einordnete.


Nun, durch diese innere Umwandlungsmöglichkeit des Liebegeistes im Lebenskern eines feinstofflichen Lichtwesens sind die gefallenen und heimkehrwilligen Wesen sehr begünstigt, um von ihren herzlich bereuten Ungesetzmäßigkeiten schnell wieder frei zu werden. Doch im Gegensatz dazu haben die meisten tief gefallenen Wesen keine Absicht ihre Verstöße gegen die himmlischen Lebenseigenschaften anzuschauen, das ist ihnen ein Gräuel, da ihre Ausrichtung noch immer die Selbstzerstörung ist.

Doch die ins himmlische Sein rückkehrwilligen demütigen, gottverbundenen Menschen und so ausgerichteten jenseitigen Seelen haben eine wunderbare Möglichkeit zur Verfügung, ihre erkannten und bereuten Gesetzesvergehen Gott in ihrem seelischen Lebenskern zur Umwandlung zu übergeben. Wenn dies von einem Menschen oder einer Seele herzlich geschieht und durch die innere geistige Reife keine Rückfallgefahr in die Ungesetzmäßigkeit mehr besteht, dann ist die Seele davon für immer frei. Kein himmlisches und auch kein gefallenes Wesen muss Gott, den universellen Liebegeist um Vergebung bitten bzw. sich für einen Gesetzesverstoß entschuldigen, denn es hat nicht gegen ihn gehandelt! Gott im Ich Bin, das zentrale, universelle, unpersönliche Wesen in der himmlischen Urzentralsonne, ist für uns himmlische Wesen der Verwalter aller himmlischen Eigenschaftsgesetze, doch er steht nicht über uns, und deshalb ist er kein Herrscher oder Machtwesen. Bitte werdet euch dessen bewusst.

Die innere Partikelstruktur (feinstoffliche Lichtatome) eines Lichtwesens, aber auch einer belasteten Seele, enthält ewiglich alle himmlischen Eigenschaften, und wenn ein Wesen bewusst oder unbewusst dagegen verstößt, dann handelt es gegen sich selbst. Darum braucht es Gott in seinem Inneren nicht um Vergebung bitten. Eine herzliche Reue über den Gesetzesverstoß und die Bitte an den inneren Gottesgeist um Umwandlung der negativen Energien beinhaltet alles, was ein Mensch oder die Seele tun können, um von den ungesetzmäßigen Hüllen, welche die Seele verdunkeln, innerlich wieder frei zu werden. Wenn ihr diese himmlische Gesetzmäßigkeit schon gut versteht, dann werdet ihr Gott nicht mehr um Vergebung bitten wollen, da ihr bereits mit eurem herzlichen Bereuen alles dafür getan habt, dass euer Gesetzesvergehen von der Ich Bin-Gottheit in eurem seelischen Lebenskern umgewandelt wird.


100 Wenn religiös gebundene Menschen bei einem Verstoß gegen die kirchlichen Gebote immer noch Gott um Vergebung bitten, dann liegt das am eigennützigen Verhalten der geistlichen Vermittler, die vorgeben, andere nach dem göttlichen Willen angeblich ins Himmelreich führen zu können. Sie glaubten früher, vor Jahrhunderten, und auch heute noch fälschlich, dass sie durch ihre religiöse Lehre von Gott als Mittler dazu befugt wären, den gottgläubigen Menschen ihre Gesetzesvergehen zu vergeben. Dieser religiöse Irrglauben der äußeren Vergebungsbitte über geistliche Mittler im Beichtstuhl - eine traditionelle, irreale Art, die von den Religionsführern und ihrem Anhang schon über viele Jahrhunderte bis heute unverändert praktiziert wird - brachte die inneren Menschen der früheren irdischen Zeit in schwere Bedrängnis.

Sie wussten vom inneren Liebegeist, dass sie bei einer unschönen Handlung anderen gegenüber bzw. einem Gesetzesverstoß sich jederzeit an ihn wenden können, um ihm ihre Zuwiderhandlung bzw. ihr unschönes Benehmen im Herzensgebet bereuend zu bringen, damit er diese umwandelt und sie innerlich davon frei werden. Da sie bereit waren sich zu verändern und ihre unschöne Tat herzlich zu bereuen und diese auch wieder gut machen konnten, war für sie damit ihr Vergehen abgeschlossen.

Doch mit diesem Vorgehen waren die sich selbst erhöhten Geistlichen der früheren irdischen Zeit nicht einverstanden und drängten die Gottgläubigen zur Ohrenbeichte und Bitte um Vergebung, wenn sie erfuhren, dass diese gegen die Kirchenlehre verstoßen haben. Ignorierten sie dies, dann wurden sie den Inquisitoren (Ketzerrichtern) der Kirche gemeldet und mit schlimmen Drohungen zur Beichte und Vergebungsbitte gezwungen - angeblich nach dem Verlangen Gottes. Manche widersetzten sich den Drohungen, weil sie durch ihre inneren Erfahrungen mit dem Liebegeist genau wussten, dass die Geistlichen im Unrecht waren bzw. einer falschen Lehre nachgingen. Diese inneren Menschen wollten sich nicht aushorchen lassen durch eine Methode, die Geistliche erfunden haben, um über die privaten Verhältnisse der Gläubigen etwas zu erfahren. Deshalb wurden viele von ihnen als abtrünnige Ketzer oder Hexen, die sich angeblich mit üblen Geistern eingelassen haben und über Zauberkräfte verfügt haben sollen, in der damaligen grausamen Inquisitionszeit auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder auf andere Art misshandelt und zu Tode gequält. Doch heute ist das den Geistlichen glücklicherweise nicht mehr möglich, weil der Staat Gesetze zum Schutz des menschlichen Lebens geschaffen hat. Der Irrglaube, dass Verstöße gegen die kirchlichen Gebote - die in Verbindung mit den himmlischen Gesetzen gebracht wurden, jedoch in keiner Weise mit ihnen identisch sind und jede religiöse Organisation verschieden auslegt - nur durch die Ohrenbeichte bei einem Geistlichen mit der Bitte um Vergebung abgegolten bzw. nur dadurch von Gott getilgt werden können, ist den Blindgläubigen bis in die heutige Zeit geblieben.

Wer nun geistig gereift ist und von innen erfühlen kann, dass Gott, der innere Liebegeist, keine Vergebungsbitte über andere benötigt, sondern nur die eigene herzliche Reue über ein unschönes Verhalten oder verletzende Worte, die anderen im Herzen weh getan haben, der ist um eine Weisheit reicher geworden. Durch seine herzliche Verbindung zu Gott und sein geistiges Wissen spürt er von innen, dass das Leben der himmlischen Wesen in seiner Genialität nur unkompliziert, einfach, geradlinig und verständlich sein kann. Was aber die verirrten Menschen und jenseitigen Seelen daraus gemacht haben, das könnt ihr auf dieser Welt der unzähligen Täuschungen, die einem Irrgarten gleicht, erkennen, aus dem die Seelen und Menschen nur schwer wieder herausfinden. Doch ohne die innere göttliche Hilfe werden sie den Ausgang nicht finden und weiterhin umherirren. In ihrer Ratlosigkeit und Verzweiflung resignieren viele und wollen dann von der himmlischen Rückkehr nichts mehr wissen.


Wahrlich, die Ohrenbeichte der Gläubigen vor den Geistlichen hatte einen tieferen Grund, von dem ihr bis heute nichts gewusst habt. Die damaligen Geistlichen waren bei den Landesführern, Königen, Kaisern und Mächtigen sehr beliebt, da sie durch die Ohrenbeichte bzw. das detaillierte Ausfragen und Aushorchen über das Privatleben der Gläubigen genau Bescheid wussten. Dabei erfuhren sie, welche Absichten die Kirchengläubigen hatten, ob sie mit den Herrschern unzufrieden waren und etwas gegen sie im Schilde führten. Viele fühlten sich von den damaligen Herrschern ungerecht behandelt, denn sie mussten einen Teil ihrer erwirtschafteten Erträge als Zwangsabgabe an diese abführen und deshalb waren sie beim Volk nicht beliebt. Wollten sich einige gegen die Ungerechtigkeit auflehnen und beabsichtigten einen Aufstand gegen die Herrscher, dann erfuhren die Geistlichen von den hörigen Gläubigen bei der Beichte was andere vorhatten und berichteten den Herrschern von deren Absichten. Durch die gute Verständigung zwischen Geistlichen und den Herrschern des Landes, die die Geistlichen mit Köstlichkeiten bzw. Kostbarkeiten für ihre Auskünfte belohnten, wussten diese über das Volk bestens Bescheid. Daraus könnt ihr nun erkennen, zu welchem Zweck die Ohrenbeichte von den Geistlichen eingeführt wurde.

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Ihr inneren Menschen des Liebegeistes, was in dieser Welt vor Jahrtausenden durch verschiedene furchtmachende religiöse Lehren begann - die fanatische Geistliche und ihre Anhänger wortwörtlich nahmen und dadurch andersdenkenden Menschen und ihren Seelen bis heute unsagbares Leid zugefügt haben - geschieht immer noch etwas abgeschwächt in den zivilisierten Ländern dieser Welt, jedoch unverändert in den jenseitigen Fallbereichen. Dort werden die blindgläubigen feinstofflichen Wesen von den dogmatisch ausgerichteten, radikalen jenseitigen Geistlichen gezwungen, weiterhin ihrer religiösen Lehre zu folgen, indem sie ihnen mit der Strafe Gottes und der ewigen Verdammnis drohen. Viele fanatische Geistliche verschiedener Glaubensgemeinschaften waren in dieser Welt schon oftmals inkarniert. Durch sie entstanden unterschiedliche religiöse Lehren mit wesensverachtendem Charakter, die grausame, ängstigende und freiheitsraubende Aussagen enthielten, um Gläubige einzuschüchtern und sie an ihre Glaubensgemeinschaft zu binden. Durch die mit Gewaltinhalten übersäten geistlichen Schriften sind gläubige Menschen und jenseitige Seelen schon lange irregeführt und eingeschüchtert worden. Doch diese haben nichts mit dem himmlischen Gesetzesleben der reinen Lichtwesen gemeinsam, weil diese gegen die herzlichen Eigenschaften der Wesensgleichheit, Einheit, Gerechtigkeit sowie Freiheit, Barmherzigkeit und Gewaltlosigkeit verstoßen.

Wahrlich, die Lehren verschiedener religiöser Gemeinschaften sind hauptsächlich von den religiösen Führern darauf ausgelegt worden, um Menschen und ihre Seelen für ihre Glaubensgemeinschaft zu vereinnahmen, denn durch die gesammelten Opfergaben bzw. Beiträge der religiös gebundenen Gläubigen wurde ihnen ein wohlhabendes Leben ermöglicht. In den jenseitigen feinstofflichen Bereichen setzt sich die Tragödie der Irreführung Blindgläubiger der verschiedenen Religionen weiter fort, weil sie sich unverändert nach den Belehrungen der herrschenden Geistlichen richten. Auch dort gehen die geistig irregeführten Gläubigen regelmäßig in Gebetshäuser und zur Beichte, genauso wie sie sich einmal im physischen Kleid an ihre Glaubensregeln hielten. In den feinstofflichen Bereichen ähnelt oder gleicht das Verhalten der entkörperten Seelen den Gewohnheiten ihres früheren Menschen. Das kommt davon, weil die innere Seele jede Regung ihres Menschen in einem gigantischen energetischen Informationsnetzwerk mitspeichert. Der Gottesgeist erklärt euch nun den Speichervorgang, damit ihr euch das unsichtbare Geschehen in eurem begrenzt aufnahmefähigen Bewusstsein besser vorstellen könnt.

Nehmen wir an, der Mensch will ein Buch lesen. Dieses Vorhaben in Gedanken registriert sofort sein Ober- und Unterbewusstsein und beginnt die eingegangenen Daten zu sortieren und bei einer dazu passenden Verhaltenseigenschaft einzuordnen. Das geschieht ebenso beim Lesen, wobei hierfür zuerst eine Verarbeitung des Lesestoffes stattfinden muss. Ist dies abgeschlossen, dann beginnt das Ober- und Unterbewusstsein mit der Einsortierung in energetische Speicher. Alle ins menschliche Bewusstsein eingegangenen Daten werden nach ihrer Schwingung, die sich aus dem Dateninhalt ergibt, vom schwingungs- und artgleichen Speicher magnetisch angezogen und darin abgelegt.

Ein ähnlicher Vorgang geschieht auch in der Seele, die mit dem menschlichen Bewusstsein informativ und energetisch verbunden ist, nur mit dem Unterschied, dass die Trillionen Seelenpartikel - es sind feinste Lichtatome verschiedenster Art und unterschiedlichen Frequenz, aus denen ein feinstoffliches Wesen besteht - keine einpoligen Daten aus dieser und anderen gegensätzlichen Welten einspeichern, weil sie vor ungesetzmäßigen Speicherdaten und Kräften geschützt sind bzw. verschlüsselt wurden. Das bedeutet, dass die Seelenpartikel, in denen himmlische Eigenschaftsgesetze gespeichert sind, nur auf zweipolige himmlische Energien reagieren und sich infolgedessen nur durch diese öffnen lassen und Informationen zur Abrufung freigeben.


110 Nun, die vom himmlischen Sein abgefallenen Wesen haben es für ihr außerhimmlisches Leben so eingerichtet, dass ihre gesetzwidrigen Lebens- und Verhaltensweisen - die mit ihren ehemals himmlischen Eigenschaften nichts gemeinsam haben - in neu gebildete energetische Speicherhüllen um einen ihrer Seelenpartikel eingeordnet werden. Jede Zuwiderhandlung der abtrünnigen Wesen gegen die himmlischen Eigenschaften - das geschieht sowohl in den feinstofflichen jenseitigen als auch in den feststofflichen Fallwelten - wird in ungesetzmäßig geladene Teilchen gespeichert, die die Seelenpartikel des belasteten Wesens umhüllen und sich an diesen magnetisch festhalten. Die Zuordnung der Speicherdaten geschieht ähnlich wie beim menschlichen Ober- und Unterbewusstsein, weil die Fallwesen bei der Erschaffung des Menschen die Funktion des Lichtkörpers kopiert haben. Je mehr ein Wesen außerhalb des himmlischen Seins, den Fallwelten, gegen himmlische Eigenschaften verstieß, desto mehr negativ geladene Teilchen bildeten sich um die lichten Partikel des Wesens und verdunkelten diese bzw. setzten ihre einst hohe Schwingung herab. Aufgrund dessen konnte das Wesen eine bestimmte himmlische Evolutionseigenschaft nicht mehr abrufen und das bedeutete, dass es immer mehr in die gegensätzliche Lebensrichtung kam und sich ihr ehemals himmlisches Bewusstsein zunehmend einschränkte. Heute weisen manche tief gefallenen Wesen in den jenseitigen Bereichen, aber auch inkarnierte auf dieser Erde, um fast jedes ihrer Trillionen Seelenpartikel negativ geladene Speicherhüllen auf und das bedeutet, dass ihre Lichtpartikel immer energieloser und im Umfang kleiner wurden, sodass ihr ehemals großer Lichtkörper nun sehr zusammengeschrumpft ist. Das ist eine unbeschreiblich große kosmische Tragik, die der Gottesgeist nicht weiter beschreiben möchte, weil ihr sonst sehr traurig werden würdet.

In die energetische Hülle eines Seelenpartikels werden Negativ-Speicherungen abgelegt, die mit der entsprechenden himmlischen Eigenschaft artverwandt sind. Das heißt, die gegensätzlichen Lebensweisen aus den Fallwelten werden von den Partikeln mit den himmlischen Eigenschaftsspeicherungen magnetisch angezogen und in die sie umgebenden Speicherhüllen abgelegt. Darin kommen so lange neue Speicherungen aus dem Leben des abgefallenen Wesens hinzu, bis dieses einmal durch viele beschwerliche kosmische Phasen endlich erkennt, was es sich selbst und vielen anderen angetan hat. Das ist dann der Moment, wo es selbstbestimmend einlenkt und bereit ist eine oder mehrere himmlische Eigenschaften zu leben. Wenn das Wesen einige seiner Gesetzeszuwiderhandlungen aufrichtig von Herzen bereut, dann hilft ihm der Gottesgeist zu weiteren Erkenntnissen und der Aufdeckung himmlischer Eigenschaften. Dann werden nach und nach die ungesetzmäßigen Speicherhüllen um die Seelenpartikel mit dem göttlichen Beistand umgewandelt bzw. aufgelöst. Dies geschieht so lange, bis das Wesen einmal keine Negativ-Hülle mehr hat und es ihm dadurch möglich wird von einer himmlischen Welt angezogen zu werden.


Ihr inneren Menschen! Aus der Beschreibung des Gottesgeistes ist es euch nun vielleicht möglich, die inneren energetischen Funktionen zwischen Mensch und Seele zu verstehen, und auch, dass alle von euch ausgehenden Gedanken, Worte und Handlungen, für euch unsichtbar und unbewusst, ihr Speicherziel finden. Und gemäß eures inneren Speicherinhalts werdet ihr unbewusst zu einem bestimmten Verhalten gesteuert. Das betrifft auch eine jenseitige Seele, die von den Speicherungen ihrer menschlichen Lebensweise weiterhin gesteuert wird und deshalb auch im Jenseits nicht anders leben kann. Dies ändert sich erst dann, wenn sich die jenseitige Seele freiwillig auf die himmlischen Lebensweisen mit der göttlichen Hilfe umorientieren möchte und ernsthaft damit beginnt. Dann werden allmählich die himmlischen Lebensweisen in ihrem seelischen Bewusstsein aktiviert und das bedeutet, dass sie sich zu einer ganz anderen Verhaltens- und Lebensweise hingezogen fühlt, die nach und nach die menschliche ersetzt und löscht. Diese innere und äußere Veränderung eines jenseitigen Wesens, das noch einer religiösen Lehre und den Geistlichen hörig ist, geschieht kaum oder nur sehr langsam. Das ist sehr tragisch für eine heimkehrwillige Seele, die durch religiöse Vorgaben bzw. Einschüchterungen durch Androhung einer Gottesstrafe und ewigen Verdammnis und sonstigen Drohungen der Geistlichen davon abgehalten wird, ihr einstiges himmlisches Bewusstsein bzw. ihr himmlisches Leben in gesetzmäßigen Eigenschaften wieder zu aktivieren.


Manche jenseitige Seelen sind auch auf einem feinstofflichen Religionsplaneten seit ihrem früheren irdischen Leben an die gleiche religiöse Gemeinschaft gebunden, weil sie als Säugling von einem Geistlichen zwangsgetauft wurden. Nun gehen sie dort ebenso wie auf Erden regelmäßig zu einer kirchlichen Messe, in der die Geistlichen genauso salbungsvoll aus ihrer Lehre über Gott predigen. Manche eingeschüchterten Seelen sind aber nur noch aus Furcht vor der Gottesstrafe ihrer Glaubensgemeinschaft treu geblieben. Es sind zum Teil solche Seelen, die sich vor Jahrhunderten auf der Erde gegen die religiöse Kindstaufe gestellt hatten. Sie spürten damals einen starken inneren Widerspruch gegen die Kirchenlehre und konnten sich nicht vorstellen, dass Gott, der freie Liebegeist, angeblich nach seinem Willen verlangt - wie es die damaligen kirchlichen Obrigkeiten in Anordnungen verkündeten -, dass gottgläubige Menschen in eine religiöse Gemeinschaft eintreten und durch Geistliche getauft werden müssten, wenn sie ins Himmelreich zurückkehren wollen. Sie konnten es nicht fassen und mit ihrem Inneren nicht vereinbaren, dass Gott, der freie und barmherzige universelle Liebegeist, die Eltern zu einem Taufritual zwinge und über Geistliche so wirke, dass ihr willenloser, angeblich unreiner Säugling und dessen Seele durch das Taufwasser und dem angeblich darin enthaltenen Geist von Sünden - von denen sie nichts wussten - rein gewaschen würde und nur so geistig neugeboren werden könne. Und sie konnten auch nicht glauben, dass Gott durch Jesus und andere erleuchtete Menschen folgendermaßen gesprochen haben soll: Wer seine Glaubenslehre nicht annimmt und befolgt, der soll mit der Hölle bestraft werden. So predigten es die Geistlichen sinngemäß. Dieser Furcht auslösenden, angeblich von Gott stammenden Lehre widersetzten sich viele herzliche gottgläubige Menschen in den vergangenen Jahrhunderten, und das hatte schlimme Folgen für sie auf der Erde und vor allem für ihre innere Seele im Jenseits.

Wahrlich, viele jenseitige gottgläubige Seelen, die sich vor der Gottesstrafe und den jenseitigen Geistlichen sehr fürchten, haben Schlimmes im Erdenleben mitgemacht. Sie hatten sich vor Jahrhunderten (im Mittelalter) der strengen Kirchenlehre widersetzt, weil sie z.B. die Kindstaufe und die Ohrenbeichte oder andere religiöse und geistige Ungereimtheiten im Inneren nicht annehmen konnten, die fanatische religiöse Menschen bzw. strenge Geistliche für ihre Glaubenslehre entweder aus religiösen Schriften früherer Glaubensgemeinschaften oder gefallener Künder übernommen oder sich selbst ausgedacht hatten, um durch unwahre, furchteinflößende Aussagen Gottes die unwissenden Gläubigen gefügig zu machen und an ihre Glaubensgemeinschaft zu binden. Durch ihre herzliche Verbindung zum inneren Liebegeist spürten sie deutlich, dass die religiösen Vorschriften, Glaubenssätze, Rituale und die Lebensweisen der Geistlichen viel Widersprüchliches enthielten, das sie innerlich nicht bejahen konnten, und deshalb wehrten sie sich dagegen. Sie ahnten nicht, dass sie durch ihre Auflehnung gegen die Glaubenslehre ihr Leben einmal auf grausame Weise verlieren würden.

115 Wahrlich, ihre freie religiöse Einstellung missfiel den damaligen Geistlichen der Gemeinschaft. Sie wandten sich an die höheren Geistlichen um Rat und diese reagierten sofort. Sie wollten Abtrünnige ihrer Lehre und auch Andersgläubige nicht dulden, weil sie vermuteten, dass von ihnen für ihre Glaubensgemeinschaft eine große Gefahr ausgehen könnte und sich zu ihnen noch andere ketzerische dazugesellen würden, darum beschlossen sie hart gegen diese vorzugehen. Deshalb ließen sie die religiösen Aufwiegler bzw. Verschwörer, die eine Reformation der Kirchenlehre anstrebten, gefangen nehmen, lange verhören und misshandeln und dann den kirchlichen Scharfrichtern vorführen. Da diese sich der unfreien, mit vielen furchteinflößenden Gottesdrohungen und Unwahrheiten verschleierten religiösen Lehre der Glaubensgemeinschaft nicht anschließen wollten - ebenso andere, die durch die Kindstaufe dazu gezwungen wurden, aber keine innere Übereinstimmung mit der Lehre empfanden und deshalb wieder austreten wollten - wurden sie als Gotteslästerer und Ketzer zum Tode verurteilt und öffentlich auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Als die grausam gequälten und schreienden Seelen nach ihrem grauenvollen Erlebnis im Jenseits ankamen - eine langsame Verbrennung ist das größte Leid, das ein Mensch und seine Seele in der Feststofflichkeit erdulden müssen - wurden diese gleich wieder von jenseitigen fanatischen Geistlichen abgeholt. Sie kümmerten sich um die noch vor Schmerzen schreienden Seelen und versuchten sie zu beruhigen und auf ihre herzenskühle Art zu trösten. Es handelte sich um solche fanatische Geistliche, die sich als Mittler Gottes fühlten und glaubten, Abweichler ihrer religiösen Lehre müssten von ihnen bzw. von Gott hart bestraft werden. Genau diese waren es, die die Geistlichen im Erdenleben dazu anstifteten, Abtrünnige (Häretiker) und Aufwiegler, die sich gegen ihre religiöse Lehre wandten, zu verfolgen, und, wenn diese nicht bereit waren ihrer Lehre zu folgen, sie zu beseitigen. Mit dieser Einstellung lebten sie vor Jahrhunderten schon öfter im menschlichen Kleid und daran änderte sich auch nichts im erdgebundenen Jenseits. Diese radikalen religiösen Seelen hatten es leicht einen Geistlichen im Diesseits mit ihrer dogmatischen und kompromisslosen Ausrichtung zu beeinflussen, weil sie auf der gleichen Wellenlänge lebten.

Nun, die jenseitigen herzlosen und unbarmherzigen Geistlichen sprachen fortlaufend auf die schockierten entkörperten Seelen ein und versuchten sie davon zu überzeugen, dass sie die furchtbare Gottesstrafe für ihr religiöses Vergehen bzw. die Gotteslästerung verdient und damit abgebüßt hätten. Als sich die traumatisierten Seelen etwas beruhigten, wurden sie von den Geistlichen weiter beeinflusst, die meinten, dass es der göttliche Wille wäre, mit ihnen auf einen Planeten zu gehen, wo sie Gott näher sein würden. In ihrem willenlosen Schockzustand und nach weiteren Einschüchterungen durch die Geistlichen folgten sie ihnen über einen jenseitigen Lichtkanal auf ihren Religionsplaneten. Wahrlich, unzählige stark eingeschüchterte Seelen leben noch in diesem kosmischen Augenblick auf verschiedenen jenseitigen Religionsplaneten, weil sie sich nicht trauen anders zu denken als es ihre Lehre verlangt.

Wie ihr aus der Schilderung des Gottesgeistes erkennen konntet, weisen die belasteten Wesen in den jenseitigen Fallbereichen auf den „Religionsplaneten“ - der Gottesgeist und wir reinen Lichtwesen nennen diese so, weil sich dort überwiegend solche Wesen aufhalten, die früher als Mensch auf eine bestimmte religiöse Lehre ausgerichtet waren - fast das gleiche religiöse Verhalten auf, das zu leben ihr früherer Mensch unter strengen Auflagen der religiösen Lehre gezwungen wurde.

Die Einführung der Zwangstaufe war der Anlass dazu, dass unzählige Menschen und jenseitige Wesen schon lange an eine religiöse Lehre und deren Glaubensgemeinschaft gebunden sind und nicht mehr herausfinden, weil sie sich entweder vor der Gottesstrafe fürchten und nicht getrauen anders zu denken oder unverändert fälschlich glauben, Gott möchte, dass sie so leben, damit sie durch die Führung der Geistlichen bald ins Himmelreich zurückkommen können. Deshalb wollen sie sich den vorgegebenen religiösen Vorschriften der Glaubenslehre unterordnen, die jenseitige Geistliche unverändert weiter lehren, obwohl sie viele Widersprüche darin erkennen, jedoch nicht weiter darüber nachdenken, weil sie es bisher gewohnt waren dies den Geistlichen zu überlassen, denen sie noch vertrauen. Könnt ihr euch diese große jenseitige Tragik vorstellen?

Wahrlich, noch nie hat Gott, der universelle Liebegeist, durch einen wahren Künder zu den Menschen gesprochen, dass sie eine Glaubensgemeinschaft gründen sollen. Er hat ihnen auch keine religiöse Lehre aufgebürdet, nach der sie sich unbedingt richten müssten, denn dies würde sie in Unfreiheit und Zwang führen, und das wäre das Gegenteil zu den freien himmlischen Lebenseigenschaften!


120 Bitte versteht es tiefgründig: Jede religiöse Lehre dieser Welt - die eine Seele aus dem menschlichen Leben automatisch in das Speicherpotential ihres Bewusstseins übernommen hat und deren Rituale sie in den jenseitigen Bereichen unverändert weiter ausübt - ist ein Werk fanatischer gottgläubiger Menschen, die unbewusst mit gleichartigen jenseitigen Wesen ihrer Wellenlänge in Verbindung standen. Diese aufdringlichen, jenseitigen religiösen Wesen, die in der Vergangenheit und bis zum heutigen Zeitpunkt die Menschen und auch jenseitige Wesen mit verschieden ausgelegten Religionslehren irreführen, haben bis jetzt noch nicht begriffen, dass Gott ein freier universeller Liebegeist ist und ein Wesen niemals zu einem bestimmten Glauben drängen würde, damit es durch die religiöse Lehre ihm und dem himmlischen Leben näher kommt. Wahrlich, das hat der Liebegeist noch nie angeordnet und auch nicht die reinen himmlischen Wesen!


Die Taufe mit Wasser haben die damaligen Menschen und jenseitigen Wesen einer religiösen Gemeinschaft hauptsächlich zu dem Zweck eingeführt, damit sie viele gottgläubige Menschen in ihre ungesetzmäßige Glaubensgemeinschaft ziehen und daran binden können. Sie behaupteten, dass es angeblich der göttliche Wille wäre, die Menschen mit Wasser und dem darin enthaltenen Geist zum geistigen Leben zu erwecken, damit der sündige Mensch und die gefallene Seele wieder himmelwärts zurückfinden.

Wahrlich, die geistige Erweckung eines Menschen und seiner inneren Seele kann nur dann stattfinden, wenn sie oder auch ein belastetes jenseitiges Wesen aus freier Überzeugung bereit sind, sich auf die himmlischen Gesetze nach und nach umzuorientieren, weil sie von Herzen gerne wieder ins Himmelreich zurückkehren wollen. Nur so kommen sie Gott in ihrem Inneren durch die Verwirklichung ihres himmlischen Wissens, das sie aus verschiedenen reinen Quellen erfahren haben, in ihrer Schwingung und Lichtstrahlung näher. Die anfänglich langsame geistige Umorientierung des Menschen von der äußeren zur inneren Gottesausrichtung und auf die ihm bekannten himmlischen Gesetzmäßigkeiten verhilft seiner inneren Seele zur geistigen Erweckung. Das heißt, sie orientiert sich ab diesem Zeitpunkt an den himmlischen Gesetzmäßigkeiten, die ihr der Gottesgeist durch himmlische Lichtboten in der Bildersprache mitteilt.

Bei ihren ersten geistigen Schritten in der Nacht, wenn sich der Mensch im Tiefschlaf befindet, kann ihr Gott die Bildmitteilungen noch nicht aus ihrem Lebenskern übertragen, weil sie dafür noch nicht die erforderliche hohe Lichtschwingung besitzt, um Gott, den inneren Liebegeist, wahrnehmen zu können. Darum helfen ihr die himmlischen Wesen bei ihrer weiteren geistigen Erweckung, indem sie ihr die himmlischen Gesetzmäßigkeiten nacheinander in Bildern vorstellen. Die Seele bestimmt, welche sie zuerst annehmen möchte, um diese anschließend durch ihren Menschen umzusetzen. Manche Gesetzmäßigkeiten kann sie noch nicht über ihren Menschen leben, weil ihm dafür geistige Wissensbausteine fehlen oder er auf ihre Impulse zur Veränderung nicht eingeht, da er vom irdischen Leben andere Vorstellungen hat. Wichtig ist, dass der geistig orientierte Mensch sein Leben immer mehr in die Richtung seines himmlischen Wissens verändert und dadurch seiner Seele die Möglichkeit verschafft, dass sie nachts in eine höhere Schwingung kommen kann. Dadurch ist es dem Gottesgeist möglich, ihr stets neue himmlische Gesetzmäßigkeiten zur Auswahl zu übermitteln, und sie gewinnt demzufolge zunehmend die geistige Übersicht für ihr späteres jenseitiges Leben. Ihre geistige Erweckung zum himmlischen Leben und ihre schrittweise Annäherung dorthin überträgt sich immer mehr auf die Denkweise ihres Menschen und er erhält dadurch eine neue geistige Ausrichtung. Wenn dies vom Menschen und seiner inneren Seele eine Zeitlang konstant geschieht, dann sind beide in die geistige Erneuerung eingetreten und können in Begleitung Gottes und der reinen himmlischen Wesen auf dem himmlischen Rückweg voranschreiten, ohne wieder in vergangene, schon bereinigte Belastungen zurückzufallen.


Wie ihr daraus erkennen könnt, benötigt die geistige Erweckung oder Erneuerung des Menschen und seiner Seele kein äußeres Taufritual in einer Glaubensgemeinschaft durch Geistliche! Doch diese glauben noch fälschlich durch ihr Lehrwissen, sie hätten als Gottesmittler dazu beigetragen, dass der Mensch und seine Seele für das himmlische Leben geistig neu geboren wurde und die Seele nun ins Himmelreich auffahren könne.

125 Wahrlich, die Irrlehre der Taufe hat schon lange einen Platz im Bewusstsein der Menschen. Vor Jahrtausenden war sie Bestandteil mancher religiösen Lehre, jedoch mit einem anderen Sinn als diese heute von den Religionen ausgelegt und praktiziert wird. Der tiefe Sinn der geistigen Erweckung, die Gott das erste Mal durch damalige Künder angesprochen hatte, ist schon vor Jahrtausenden von den freien geistigen Menschen und auch von den Gottgläubigen verschiedener Glaubensrichtungen falsch verstanden worden. Was daraus geworden ist, das seht ihr nun bei der rituellen Wassertaufe, wodurch willenlose Säuglinge oder geistig unwissende Kleinkinder automatisch in die Glaubensgemeinschaft eingegliedert werden. Die Folgen davon sind für die Menschen, aber vor allem für ihre Seelen verheerend, weil sie in den jenseitigen Bereichen nicht zu überbietenden Irreführungen ausgesetzt sind und dadurch unsagbares Herzensleid erleben und mit ihrem Bewusstsein viele kosmische Äonenzeiten an eine Religionsgemeinschaft gebunden bleiben.

So war Johannes der Täufer von Gott, dem inneren Liebegeist, niemals dafür vorgesehen Menschen mit Wasser und seinem Geist der Liebe zu taufen, um sie auf diese Weise geistig zum ewigen Leben zu erwecken, und auch nicht, dass ihnen dadurch automatisch ihre Sünden erlassen werden. Johannes, ein gläubiger Mensch aus einem Judenstamm, war ein Heilsplanwesen wie auch andere um ihn, die Gott im Inneren suchten und eine intensive innere Verbindung zu ihm hatten. Diese gottverbundenen Menschen wollten religiös frei sein, weil sie über erleuchtete Menschen wussten, dass sie Gott niemals zu einer unfreien religiösen Bewegung weisen würde.

Doch Johannes, der medial begabt war, sprach eines Tages zu seinen geistigen Freunden und gottgläubigen Bekannten, ihm hätte Gott im Traum eine Vision eingegeben. Von nun an sollten alle gottverbundenen Menschen von einem von Gott beauftragten Menschen mit Wasser und seinem darin enthaltenen Geist getauft werden, um die geistige Erweckung zu erlangen. Er sah sich von Gott auserwählt und begann die vertrauten Freunde, die ihm Glauben schenkten und vertrauten, am Ufer eines Flusses (Jordan) mit Wasser zu taufen. Was aus der falschen Annahme bzw. der Traumvision des Johannes, die fanatische religiöse Seelen ihm nachts eingaben, wurde, das seht ihr nun in dieser Welt.

Doch in den jenseitigen Bereichen hat die Taufvision des Johannes - die damalige neue Glaubensgemeinschaften in ihre Lehre übernahmen - eine noch viel schlimmere Auswirkung, weil die gläubigen Wesen nun fälschlich glauben, sie seien durch die irdische Wassertaufe von Gott über Geistliche zum ewigen Leben erweckt worden. Dafür sind sie ihnen im Jenseits sehr dankbar und darum auch hörig. Ihr inneren Menschen des Liebegeistes! Könnt ihr euch diesen jenseitigen religiösen Wahnsinn und Irrgarten, aus dem die Seelen kaum herausfinden, vorstellen?

Wahrlich, Jesus hat sich nicht von Johannes, angeblich auf Geheiß Gottes, am Flussufer des Jordan mit Wasser taufen lassen. Er war selbst erleuchtet, hatte das Innere Wort und wusste, dass Gott, der universelle Liebegeist, im seelischen Lebenskern jeden Wesens als Quintessenz der himmlischen Schöpfung lebt und auch, dass jedes gefallene Wesen, das Gott und das himmlische Leben noch ablehnt, einmal durch seine eigene freie Bereitschaft geistig wieder erwacht und durch die inneren Lichtfunken in seinem Lebenskern, den Stützkräften Gottes, ins himmlische Sein zurückkehren wird. Doch jedem Wesen ist es von Gott frei überlassen, wann es seine Stützkräfte zur geistigen Erweckung, das heißt, zur geistigen Umkehr und himmlischen Rückkehr annimmt. Aufgrund dessen ist die Taufe mit Wasser durch einen Geistlichen oder erleuchteten Menschen nicht notwendig.


130 Schon vor Jahrtausenden konnten die gottgläubigen Menschen - deren Seelen aus dem Fall stammten und an verschiedene Glaubensrichtungen gebunden waren - nicht erfassen, dass die himmlischen Wesen ein nach innen gekehrtes Leben führen. Sie waren schon damals auf äußere Kulthandlungen zur Ehre Gottes und die Verehrung heldenhafter oder frommer Menschen ausgerichtet. Das äußere Kultleben erweiterten sie immer mehr, indem sie sich Bilder und Statuen zum Anbeten schufen. Damit überdeckten sie zunehmend ihre Seelen, und deshalb konnten sie die Gottesschilderungen vom inneren Leben der himmlischen Lichtwesen über erleuchtete Menschen (Heilsplanwesen) nicht mehr verstehen. Sie erfassten es nicht, dass wir himmlischen Wesen jede Verhaltensweise aus unserem inneren gespeicherten Wissens- und Erfahrungspotenzial, das auf den himmlischen Evolutionseigenschaften basiert, schöpfen können - und sie erfassten auch nicht, dass diese keine einzige Vorgabe für einen feierlichen Brauch bzw. die äußere Verehrung des inneren Liebegeistes oder sonstige Kulthandlungen für unser Leben enthalten.

Wahrlich, die damaligen veräußerlichten gottgläubigen Menschen verspürten schon lange eine innere Leere, deshalb ersannen und schufen sie sich in ihrer himmlischen Ferne äußere religiöse Kulte als Ersatz für das verschüttete innere Leben. Sie vermuteten Gott im Äußeren über den Wolken oder in ihren Kultstätten, deshalb feierten sie äußere Feste zu seiner Ehre, die sie ihr trostloses Leben in Elend und Leid vorübergehend vergessen ließen. Bis zum heutigen kosmischen Augenblick hat es eine verheerende Nachwirkung, dass sie ihr früheres inneres himmlisches Evolutionsleben durch Kulthandlungen und verschiedenste religiöse Lehren seelisch völlig zugedeckt haben und nun geistig umnachtet sind und deshalb keine neuen Gottesoffenbarungen eines schlichten Künders über das himmlische Evolutionsleben mehr zulassen. Mit ihrem religiösen Kultleben entfernen sie sich jeden weiteren irdischen Tag noch mehr von unserem und ihrem früheren inneren himmlischen Leben. Das ist aus unserer himmlischen Sicht für die einst reinen himmlischen Wesen ein Verhängnis unvorstellbaren Ausmaßes.


Vielleicht könnt ihr die göttliche Schilderung schon geistig verstehen bzw. innerlich annehmen? Wenn ja, dann werdet ihr euch nicht mehr durch die falschen Aussagen in uralten Schriften religiöser Gemeinschaften blenden lassen. Dafür werdet ihr lieber eure geistige Erweckung bzw. geistige Weiterentwicklung durch die Verwirklichung der euch bekannten himmlischen Eigenschaftsgesetze schrittweise voranbringen wollen - doch bitte ohne Übertreibung. Das haben leider die früheren fanatischen gläubigen Menschen missverstanden und deswegen sich selbst und unzähligen Menschen und jenseitigen Seelen unsagbares Leid zugefügt.


Nun wisst ihr etwas mehr, was früher in dieser Welt, in der ihr vorübergehend lebt, und in den jenseitigen Bereichen geschah und noch immer geschieht und wie der Gottesgeist und wir himmlischen Wesen die tragischen Geschehnisse der Menschen und Seelen, die so vielen Irrtümern und Täuschungen ausgesetzt sind, betrachten.

Doch irgendwann zu einem kosmischen Zeitpunkt des ewigen Lebens wird jede Unwahrheit, Verfälschung und Entstellung der himmlischen Eigenschaftsgesetze aufgedeckt werden. Das bedeutet, alle Irreführungen und jede täuschende, heuchlerische Maskerade eines Menschen und jenseitigen Wesens kommen einmal zur Selbsterkenntnis und Reue ans Licht. Das wird dann der bitterste Moment für ein geistig erwachtes jenseitiges Wesen sein. Es wird viele bittere Tränen vergießen und evtl. mehrere jenseitige Äonen darüber traurig sein, bis es die Irreführung anderer innerlich überwunden hat. Das sagt der Gottesgeist den Menschen und jenseitigen Wesen, die ein trügerisches Leben führten und heute trotz besseren Wissens noch weiter ohne Wesensveränderung bleiben, schon im Voraus.

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Nun kehrt der Gottesgeist zu dem Beispiel zurück, in dem er eine Konfliktsituation zweier Menschen schilderte, woraus dem gottverbundenen Menschen ein Problem entstanden ist.

Er hat durch seine Rückschau in den Konflikt seinen eigenen Anteil erkannt, herzlich bereut und Gott in seinem Inneren zur Umwandlung übergeben. Er bemühte sich vergeblich um ein versöhnendes Gespräch mit dem Menschen, mit dem er eine schwere Auseinandersetzung hatte, denn dieser lehnte unbegründet ab. Das kann ein Mensch in seiner Freiheit tun. Doch der gottverbundene Mensch hat mit der inneren göttlichen Hilfe sein Problem aus dem Konflikt aufgearbeitet bzw. bewältigt. Somit ist es für ihn innerlich beendet, das bedeutet, dass er nun darüber steht. Er spürt, dass seine innere Unruhe verflogen und stattdessen eine innere Freude eingekehrt ist. Seine Seele freut sich über die gottgewollte Vorgehensweise ihres Menschen bei der Wiederherstellung der inneren Ordnung und Problembewältigung. Sie fühlt sich zudem glücklich, weil sie wieder von einigen Belastungen frei geworden ist und ihr Mensch bei seiner Rückschau und intensiven Nachforschung sein falsches Verhalten mit Gott erkennen und bereinigen konnte. So waren sie und auch das menschliche Bewusstsein in der Lage, die offenen, noch unerledigten energetischen Speicherungen aus dem Konflikt im Inneren einzuordnen und abzuschließen. Im menschlichen Oberbewusstsein können nun keine Gedankenvagabunden mehr umherirren und das Denken des Menschen blockieren bzw. ständig stören, weil diese nun im Unterbewusstsein als erledigt eingeordnet sind.


Vielleicht gelingt es euch nun durch das Beispiel des Gottesgeistes, ein aufkommendes Problem schneller zu überwinden bzw. darüber zu stehen und den so wichtigen inneren Halt und die Besonnenheit wieder zu erlangen. Doch wenn ihr ein Problem nicht gleich anpackt und es unerledigt bzw. unbereinigt lange auf die Seite schiebt in der Hoffnung, dass es sich von selbst löst, dann kann es einmal so weit kommen, dass ihr von mehreren Problemen gleichzeitig überrumpelt werdet - und was das heißt, das erleben leider sehr viele psychisch kranke Menschen leidvoll in dieser Welt. Davor möchte euch der Gottesgeist durch viele himmlische Liebetröpfchen-Aufklärungen des Künders bewahren.

✶ ✶ ✶

140 Wahrlich, wer noch glaubt, dass eine persönliche Aussprache mit einem Menschen oder jenseitigen Wesen zur Versöhnung bzw. Bitte um Vergebung unbedingt erforderlich wäre, um miteinander eine Ungesetzmäßigkeit bzw. ein falsches Verhalten zu bereinigen, der irrt sich aus himmlischer Sicht, weil eine erzwungene Art der Versöhnung im himmlischen Gesetz nicht verankert ist. Darum ist ein Mensch, der seinen Fehler erkannte und herzlich bereute, nicht verpflichtet mit dem anderen, der kein Interesse an einer Aussprache oder Versöhnung hat, unbedingt zusammenzukommen. Das betrifft auch eine Seele in den jenseitigen Bereichen. Angenommen, die Versöhnung wäre für die Wesen im himmlischen Gesetz verankert und eine Pflicht und es würde sich ein Wesen in den jenseitigen Fallwelten weigern einem anderen oder mehreren Wesen zu vergeben, dann könnte ein reuiges Wesen nicht ins Himmelreich zurückkehren, und aufgrund dessen würde der Fall nie ein Ende finden. Könnt ihr diesbezüglich die kosmische Logik gut verstehen? Wenn ja, dann werdet ihr das unwahre religiöse Wissen vom Zwang der persönlichen Vergebung und Versöhnung aus eurem Denken bzw. Bewusstseinsspeicher nehmen wollen.

Es ist nicht erforderlich, dass ein Wesen ein anderes persönlich um Vergebung bittet oder einen geistlichen Vermittler dafür benötigt, um einen bockigen Menschen oder ein unnachgiebiges Wesen im Jenseits mit Überredungskunst zu überzeugen, dass es endlich die Vergebungsbitte des anderen annehmen soll. Daran glauben leider noch viele gottverbundene Menschen, die sich irregeleitet an die Geistlichen, angeblich von Gott befugte Mittler, um Vergebung ihrer Schuld wenden. Durch die sich wiederholende äußere Handlung der Beichte haben sie die innere herzliche Ausrichtung und Kommunikation zu Gott überdeckt bzw. verloren und wissen nun nicht mehr, dass er in ihnen wohnt. Aufgrund dessen vermuten sie ihn irgendwo im Äußeren, z.B. in Gebetshäusern, wohin sie schon lange in gewohnter Weise gehen, um angeblich dort ihm nahe sein zu können. Aus himmlischer Sicht ist das eine Illusion, da der universelle Liebegeist innerlich in jedem Wesen wohnt. Dies ist sehr schlimm für die verirrten, geistig unwissenden gottgläubigen Menschen und ihre Seelen, die in den jenseitigen Bereichen lange dazu brauchen werden, bis sie die religiöse Irreführung durchschauen.

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Es kann auch sein, dass euch innere, selbst geschaffene Probleme plagen, die nicht aus Konflikten mit anderen entstanden sind, sondern durch eure Einstellung gegenüber weltlichen Dingen oder durch Vorgaben vorgesetzter Menschen, weil dem weltlichen Sinne nach daran etwas nicht in Ordnung ist. Ein inneres Problem kann z.B. in euch aufkommen, sich verstärken und euer Bewusstsein umwölken, wenn ihr euch massiv gegen bestimmte weltliche Vorschriften auflehnt. Das heißt, ihr wollt eine weltliche Anweisung bzw. Bestimmung fachkundiger oder amtlicher Menschen aus bestimmten Gründen nicht annehmen, da ihr eine andere Vorstellung von der Sachlage habt oder über unzureichende Kenntnisse zum richtigen Verstehen verfügt oder aber falsch informiert seid.

Viele Menschen sind völlig verunsichert und spüren eine Abneigung, wenn sie z.B. mit kompliziert beschriebenen Vorschriften und Schreiben von Verstandesdenkern bzw. intellektuellen Menschen in Berührung kommen, da diese schwer verständlich sind und deshalb meistens fachkundige Beratung benötigen. Diese Erschwernis führten die gebildeten Fallwesen absichtlich ein, indem sie Fachberufe unterschiedlicher Art für sich schufen, damit sie durch ihr Wissen über nicht so gut ausgebildeten Menschen stehen und über diese bestimmen können. Auf diese Weise wollten sie in ihrer Fallwelt über fachlich Unwissende viele Energien erhalten. Doch dagegen kann der Gottesgeist nichts tun.

145 Der undurchschaubare Wissensdschungel dieser Welt, in dem sich selbst die Menschen aus dem Fall nicht mehr zurechtfinden, bewirkt bei vielen ordnungsliebenden, sensiblen gottverbundenen Menschen viele negative Gefühle durch Ratlosigkeit. Sie leiden oft durch äußere Ungerechtigkeiten, gegen die sie rechtlich nicht vorgehen können, weil sie nicht so gut bemittelt sind, um einen Rechtsbeistand in Anspruch nehmen zu können. Daraus entstehen bei vielen große Probleme. Sie wissen dann weder aus noch ein bzw. nicht wie sie sich richtig verhalten sollen, wenn sie z.B. eine behördliche Aufforderung oder Mahnung erhalten haben, dieses und jenes auf eigene Kosten zu richten oder eine Rechnung zu begleichen, die aus ihrer Sicht überhöht oder nicht berechtigt ist. Deshalb grübeln sie viele Tage darüber nach, wie sie ihre Schwierigkeit klären bzw. ihre schwierige finanzielle Situation gut überstehen können.

Der Gottesgeist versteht eure schwierige Lebenssituation, doch er bittet euch nicht verzweifelt zu sein, denn das führt dazu, dass ihr euch lange in einer niedrigen Schwingung aufhaltet und umwölkt seid. In dieser kann euch der Gottesgeist keine helfenden Impulse über eure innere Seele geben und ihr seid dann sichtbar für die dunklen Seelen, die euch Angstimpulse eingeben und euch energetisch missbrauchen.

Ihr inneren Menschen, wenn ihr einen starken Widerstand gegen eine Ungerechtigkeit in euch spürt, dann bittet euch der Gottesgeist, bevor ihr euch unnötig Gedanken macht oder aus Verzweiflung lange negativ nachgrübelt, zuerst den Sachverhalt einer Gegebenheit zu prüfen. Ihr sollt erst einmal möglichst ruhig und innerlich gelassen Erkundigungen über Freunde und Bekannte einholen, von denen ihr glaubt, dass sie euch dabei helfen könnten. Wenn ihr von ihnen keine ausreichenden Auskünfte erhaltet und es euch finanziell möglich ist, dann lasst euch von einem Rechtsberater in die Thematik einweisen. Doch vergesst nicht, Gott durch mehrmalige Herzensgebete miteinzubeziehen und ihn um Hilfe zu bitten. Habt ihr euch über den Sachverhalt gut informiert und euch einen größeren Einblick verschafft und erfahren, dass ihr gegen die behördlichen Vorschriften bzw. die Aufforderung nichts bewirken könnt, dann sollt ihr dagegen nicht weiter vorgehen bzw. die Angelegenheit abschließen.

Spürt ihr trotzdem noch einen starken Groll gegen bestimmte Menschen, die euch zu etwas aufforderten, das ihr nicht annehmen bzw. womit ihr euch nicht zufrieden geben wollt, dann liegt bei euch etwas Ungesetzmäßiges vor. Dann forscht bitte intensiv nach, warum ihr eine so starke Abwehr in euch spürt. So erhaltet ihr einen Überblick über euer unschönes aggressives Denken bzw. eure falsche Einstellung, die in euch schon lange bestehen muss, denn sonst wäre eure Reaktion nicht so massiv und aggressiv zum Vorschein gekommen. Der Groll gegen Menschen einer bestimmten Berufsrichtung enthält verschiedene negative Informationen und zerstörerische Kräfte, deshalb wäre es gut diese zu erkennen und Gott zur Umwandlung zu übergeben, damit ihr seelisch davon frei werdet. Dann verspürt ihr gegen Menschen, die euch wegen ihrer beruflichen Pflicht etwas Unangenehmes schrieben bzw. zu etwas aufforderten, keinen so großen Widerstand mehr in euch.

Wenn ihr von innen spürt, dass eine weltliche Aufforderung nicht mit den himmlischen Evolutionsgesetzen übereinstimmt, jedoch das weltliche Gesetz bzw. die Vorschrift es verlangt, dann überlegt euch gut, wohin ihr eure weiteren Überlegungen lenken wollt. Wenn ihr nur die himmlischen Eigenschaftsgesetze aus eurem geistigen Wissen beachten wollt, dann rät euch der Gottesgeist dies gründlich zu überlegen und abzuschätzen, ob euer Widerspruch gegen ein weltliches Gesetz oder eine Vorschrift eine schlimme Zuwiderhandlung wäre, die strafrechtlich verfolgt wird. Doch davor möchte der Gottesgeist die inneren Heimkehrer bewahren, denn der Verstoß gegen die weltlichen Gesetze bringt euch nur große Unannehmlichkeiten, neue Probleme und Schwierigkeiten im Leben, aus denen ihr dann nur noch schwer herausfindet. Darum bittet euch der Gottesgeist: Haltet euch an die weltlichen Gesetze, auch wenn ihr wisst, dass sie gegen die himmlischen Eigenschaften gerichtet sind. Euch bleibt keine andere Wahl bzw. ihr werdet dazu gezwungen, und deshalb ist euer himmlisches Gesetzesvergehen nicht so schwerwiegend. Dieses könnt ihr dann in den jenseitigen Bereichen, wenn sich eure Seele nicht mehr im menschlichen Kleid befindet, Gott zur Umwandlung übergeben.

150 Frühere geistig unwissende gottverbundene Menschen waren durch ihren Gerechtigkeitssinn fanatisch eingestellt und haben sich deshalb gegen manches weltliche Gesetz gestellt bzw. missachteten dies, und die schlimme Folge davon war, dass sie von den Machthabern dafür hart bestraft wurden. Davor möchte der Gottesgeist die inneren Menschen bewahren und rät euch deshalb dazu, die weltlichen Gesetze und Anordnungen einzuhalten - jedoch nicht jene, die gegen das menschliche Leben gerichtet sind. Denn eine so schwerwiegende Handlung wirkt sich für die Seele in den jenseitigen Bereichen verheerend aus, weil sie die Tat, auch wenn der Mensch dazu gezwungen wurde, noch oft in Bildern mit Entsetzen und Grauen anschaut und nicht weiß, wie sie damit umgehen soll, da sie vom inneren Liebegeist noch nichts weiß. Und das ist für eine heimkehrwillige, jedoch blindgläubige Seele eine große innere Tragödie. Könnt ihr dies verstehen?

Wenn ihr euch durch euer geistiges Wissen nach und nach auf die himmlischen Gesetze ausrichtet, dann sollt ihr trotzdem die weltlichen Gesetze und Vorschriften einhalten. Eine Verweigerung wäre sinnlos, weil ihr sonst große Schwierigkeiten erhalten würdet, und das heißt, ihr könntet evtl. nicht mehr frei leben. Nein, so etwas möchte der Gottesgeist bei keinem himmlischen Rückkehrer sehen. Wenn ihr gezwungen seid dieses oder jenes weltliche Gesetz oder eine Vorschrift einzuhalten, dann seid bitte nicht ängstlich und nicht fanatisch. Wer glaubt, sich durch die Befolgung weltlicher Gesetze, die mit den himmlischen im Widerspruch stehen, sehr zu belasten, den beruhigt der Gottesgeist. Allein die innere Einstellung und die aufrichtige Absicht die himmlischen Gesetze einhalten zu wollen ist maßgebend für einen heimkehrwilligen Menschen und seine Seele, auch wenn ihm dies nicht möglich war, da er die widersprüchlichen weltlichen Gesetze befolgen musste. Dann werden in ihm keine falschen Schuldgefühle aufkommen, denn er kann den unbeabsichtigten Verstoß gegen eine himmlische Eigenschaft in herzlicher Reue dem inneren Liebegeist zur Umwandlung übergeben, der viel Verständnis für das schwere, ungesetzmäßige Leben der Menschen hat. So verlieren der Mensch und seine Seele nicht den Blick auf die himmlischen Eigenschaften.

Darin ist unsere milde himmlische Gesetzesausrichtung zu erkennen, die mit dem herzlichen Verständnis und Mitgefühl unserer himmlischen Ich Bin-Gottheit für jedes Wesen verbunden ist. Diese herzlichen Eigenschaften haben wir ihr im himmlischen Sein bei ihrer Erschaffung übertragen. Darum seid nicht ängstlich oder fanatisch, denn das erzeugt nur neue, selbstverschuldete Probleme, Schwierigkeiten und seelische Belastungen, aus denen ihr nur schwer herausfinden werdet und die euer Leben düster machen. Wie wollt ihr denn sonst ausgeglichen und lebensfreudig sein? Darum bedenkt den göttlichen Rat gut.

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Viele gottverbundene Menschen hadern mit ihrem äußeren Aussehen oder fühlen sich minderwertig, weil sie ihre weltliche Intelligenz als nicht ausreichend empfinden. Aufgrund dessen haben sie ein Problem mit sich selbst und dies zieht sie immer wieder in Traurigkeit und Unzufriedenheit. Daraus entsteht eine innere Unruhe und durch die eigene Ablehnung ein massives Problem im Körper, denn die Gedanken gegen ihr Leben bewirken, dass die Zellen verunsichert sind und evtl. ihre wichtigen Aufgaben nicht mehr mit Freude, sondern mit Widerwillen ausführen. Infolgedessen kann der Mensch körperlich oder psychisch erkranken und lebt energetisch nur auf Sparflamme, weil ihm der Lebenswille fehlt. Dieser Zustand der Unzufriedenheit und Niedergeschlagenheit ist sehr gefährlich, da manche Menschen dazu neigen, ihr Stimmungstief mit Alkohol oder anderen Ablenkungen, die sie in die Sucht führen können, zu unterdrücken.

155 Damit sie ihre Gedanken nicht gegen sich selbst richten und ihr Leben auf diese Weise zerstören, versucht ihnen der Gottesgeist durch die folgende Beschreibung - die viele auf diese geistige Art noch nicht vernommen haben - kleine Lichtfunken des Lebensmutes einzuhauchen und sie auf ein viel schöneres Leben als es euer menschliches ist, vorzubereiten.

Wahrlich, jedes reine himmlische Wesen hat ab Beginn seines Lebens einen sehr schönen, zierlichen Lichtkörper und ein wunderschönes, liebliches und sanftes Aussehen, an das die menschliche Körperform und das Aussehen in keiner Weise herankommen. Die himmlischen Wesen sind leichtfüßig und vollbringen Dinge, die ein Mensch nicht erahnt, weil er durch unzureichende Speicherungen unser geniales Leben in seinem begrenzten Bewusstsein nie richtig erfassen und verstehen kann. Wir himmlischen Wesen bilden uns nichts auf unsere äußere Schönheit ein, weil wir diese negative, hochmütige menschliche Eigenschaft nicht in unserem Speicherpotenzial besitzen, denn sonst würden wir uns über andere Wesen stellen und uns dadurch außerhalb der Wesensgleichheit befinden. Die Wesensgleichheit ist aber eine der wichtigsten Lebensaspekte unserer unpersönlichen himmlischen Lebensweise. So besitzt auch ihr unsere äußere Schönheit, weil ihr aus dem himmlischen Leben stammt. Wenn eure Seele von den diesseitigen weltlichen und jenseitigen ungesetzmäßigen Speicherungen bzw. negativen Hüllen frei geworden ist, dann schaut sie wieder so herrlich und schön aus, wie dies alle himmlischen Wesen auf Ewigkeit sind.

Es gibt viele Gründe, weshalb ihr euer menschliches Aussehen nicht annehmen wollt. Ein Grund ist, dass ihr vor anderen Menschen besonders auffallen und ihre Bewunderungsblicke spüren wollt, so wie sie weltlich schöne Menschen erhalten. Wenn dies bei euch zutrifft, dann sagt euch der Gottesgeist dazu Folgendes: Die Bewunderung von Menschen enthält keine zweipoligen himmlischen Kräfte, sondern nur gegensätzliche, einpolige dieser Fallwelt. Sie umhüllt das gespeicherte himmlische Leben einer Seele immer mehr, weil die himmlischen Wesen diese negative, himmlisch ferne Eigenschaft in ihrem unpersönlichen Leben nicht besitzen. Darum seid nicht auf die Bewunderungsblicke anderer aus. Seid zufrieden mit eurem unscheinbaren Aussehen und versucht euch lieber geistig in die himmlische Richtung zu entwickeln, dann strahlt ihr durch eure leuchtenden Augen die innere Schönheit eurer Seele aus. Diese ist für innere Menschen wie eine kleine Sonne, die ihr Leben erhellt. Könnt ihr diesen göttlichen Rat schon verstehen?

Eine andere Möglichkeit, warum ihr euch wünscht viel schöner auszusehen als ihr seid, kann mit eurer von Belastungen schon ziemlich frei gewordenen inneren Seele etwas zu tun haben. Wenn ihr vor dem Spiegel steht und innerlich stille seid, dann ist euer menschliches Bewusstsein energetisch mit dem eurer inneren Seele ziemlich verwoben, und dann schaut mehr die Seele durch eure menschlichen Augen. Da die Seele sich nachts schon selbst schauen konnte, als sich ihr menschliches Kleid im Tiefschlaf befand, stellte sie einen großen Unterschied zwischen ihrem und dem menschlichen Aussehen fest. Manchmal ist sie traurig darüber, dass ihr Mensch kaum oder keine Ähnlichkeit mit ihrem schönen, zierlichen Aussehen hat, und durch ihre Gefühlsübertragung fühlt dies auch der Mensch in seinem Bewusstsein, wenn er sich bei der Körperpflege im Spiegel sieht. Diese unzufriedene Speicherung kann sich in seinem Bewusstsein einmal so verstärken, dass er mit seinem Aussehen sehr hadert. Deshalb kommt in manchem gottverbundenen Menschen der Wunsch nach einer äußeren Gesichts- oder Körperverschönerung auf. Doch davon rät euch der Gottesgeist sehr ab, weil eine Schönheitsoperation mit vielen Risiken verbunden und zudem sehr kostspielig ist. Er empfiehlt euch eine andere Vorgehensweise: Sprecht nach einem Herzensgebet in liebevollen Gedanken mit eurer heimkehrwilligen inneren Seele, die alles von euch aufnimmt. Macht ihr verständlich, dass sie das Aussehen ihres menschlichen Kleides nicht ablehnen, sondern damit zufrieden sein sollte. Denn durch euren nicht so schönen Menschen konnte sie sich geistig rasch entwickeln und mit jedem neuen Tag eine weitere Vergeistigung bzw. seelische Reinigung erlangen. Wenn eure Seele dies bewusst zur Kenntnis genommen hat, dann kann sie ihr menschliches Kleid besser annehmen.

Ihr werdet nun vielleicht fragen, wie sich eine Seele nachts, ohne einen Spiegel zur Hand zu nehmen, selbst schauen kann. Sie tritt im Tiefschlaf ihres Menschen in Begleitung und dem Beistand reiner Wesen nur kurz aus dem Körper heraus und versucht mit ihrem Inneren Selbst - worin sich die Bewusstseinsspeicherungen eines feinstofflichen Wesens befinden, die mit seinem Wesenskern informativ und energetisch verbunden sind - gedanklich Kontakt aufzunehmen. Im gleichen Moment hat sie den Zugang zu ihrer energetischen Aura, die bei einem vergeistigten Menschen und einer von Belastungen ziemlich freien Seele einige Meter Umfang aufweisen kann. Durch den Einblick in die Aura, die über ihren Lichtkörper strahlt, kann sie ihre Lichtgestalt vollkommen wahrnehmen bzw. aus diesem Blickwinkel sich selbst schauen und auch die dunklen Partikel erkennen, die noch mit Gegensätzlichkeiten umhüllt sind. Sie sieht sich in verschiedenen Farben leuchten und schaut mit dem inneren Gottesgeist bzw. den Schutzwesen in die noch dunklen Partikel ihres Lichtkörpers hinein. Der äußere Anblick ihres Lichtkörpers verschafft der heimkehrwilligen Seele den Überblick und die Erkenntnis, wo sie noch schwer oder nur leicht belastet ist, weil sie bald wieder so leuchten will, wie das schon früher im himmlischen Sein der Fall war. Das erreicht sie aber nur dann, wenn sie bereit ist die gesetzten Ursachen herzlich zu bereuen.

160 Sie nimmt sich vor, in die dunkelsten Stellen ihres Lichtkörpers zuerst hineinzublicken, in denen die Partikel die größte Umhüllung durch Gegensätzlichkeiten aufweisen. Im Beisein himmlischer Wesen, die sie vor hinterlistigen Seelen schützen und ihr mit göttlichen Hinweisen helfen, nimmt sie Einsicht in die ungesetzmäßigen Speicherungen, um die himmlisch fernen Verhaltensweisen darin zu erkennen und zu erfassen. Diese Speicherungen sind in vielen kleinen Teilchen einpoliger, negativer Energieart abgelegt, die Hüllenschichten bilden und die mit himmlischen Daten bestückten Seelenpartikel umgeben und verdunkeln. Hat sie sich davon ein Bild gemacht, dann entscheidet sie selbst, welche negativen Erlebnisspeicherungen aus dieser Welt und aus den jenseitigen Fallbereichen sie Gott herzlich bereuend zur Umwandlung in ihrem Lebenskern übergeben möchte. Dieser Vorgang dauert bei einer strebsamen und geistig weit gereiften Seele im physischen Körper nicht lange.

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Ihr inneren Menschen, nun wisst ihr, dass euer Lichtkörper, in dem euer Bewusstsein weiterlebt, einmal wieder wunderschön aussehen wird und ihr deshalb nicht traurig sein sollt, wenn euer menschliches Kleid diese äußere Schönheit im Sinne dieser Welt nicht hat. Wenn ihr nun aus diesem inneren Blickwinkel in euren Spiegel schaut, dann werdet ihr nicht mehr traurig über euer unvollkommenes Aussehen sein. Es könnte sein, dass ihr bei eurem Anblick im Spiegel Impulse der Rückerinnerung eurer Seele aus dem himmlischen Leben erspürt, die euch Mut machen und zu euch sprechen, dass ihr in Kürze, nach dem physischen Leben, so wunderschön aussehen werdet wie kein Mensch auf dieser Erde. Darüber kann in euch Freude und ein großes Sehnen nach dem himmlischen Leben aufkommen - doch habt noch ein wenig Geduld.

Bedenkt auch, wenn ihr im Sinne dieser Welt äußerlich nicht so schön ausseht, dann seid ihr vor Angriffen niedrig schwingender, erdgebundener Vagabundenseelen besser geschützt, die meistens nur sehr schöne Menschen im Visier haben, an denen sie sich ergötzen können bzw. diese zu ihren äußeren Trieben und Süchten anstiften. Dadurch versuchen sie sich ihre abartigen Wünsche zu erfüllen bzw. finden ihre Befriedigung, indem sie in ihrer Aura länger verweilen. So etwas bleibt meistens den nicht so schönen Menschen erspart. Die Seele eines unscheinbaren Menschen ist dafür sehr dankbar, weil sie deshalb mehr zum geistigen inneren Leben finden konnte.

Wenn sich eine geistig weit gereifte Seele mit der göttlichen Hilfe inkarniert, dann will sie in keinem auffallend schönen menschlichen Körper leben. Sie schaut in die erblichen Genspeicherungen der Eltern und sieht darin das Aussehen der Vorfahren und welche Möglichkeiten sie bezüglich ihres späteren menschlichen Aussehens hat. Wenn das äußere Aussehen des erwachsenen Menschen zu sehr in die Richtung der Schönheit und Bewunderung gehen könnte, dann versucht eine weit gereifte Seele dies zu korrigieren, indem sie ihr eigenes Bewusstseinsbild vom gewünschten Aussehen in die Gene des Embryos im Mutterleib eingibt bzw. durch Gedankenkräfte überträgt. Dies ist einer energiereichen und von Belastungen ziemlich freien Seele mit der göttlichen Hilfe durch neue Einspeicherungen gut möglich. Könnt ihr euch das vorstellen?

165 Doch was die tief gefallenen Wesen bezüglich ihres späteren Aussehens in die menschlichen Gene programmieren, das wollten die himmlischen Wesen aus dem Heilsplan nicht nachahmen, denn sie wussten vom Gottesgeist, dass schöne Menschen durch Bewunderungsblicke, Anziehung und Verehrung anderer besonders gefährdet sind hochmütig und arrogant zu werden, und in nur einem Leben weit vom himmlischen Licht abfallen können. Die meisten himmlischen Wesen wollten bescheiden im Hintergrund leben und haben deshalb die Genspeicherungen der Eltern und Vorfahren, die für das Aussehen des Menschen zuständig sind, entweder unverändert belassen oder bewusst zu ihrem Nachteil verändert.

Wenn manche gottverbundenen Menschen doch ein gutes Aussehen im Sinne dieser Welt hatten oder haben, dann lag es daran, dass ihre Eltern oder Vorfahren so ähnlich ausgesehen haben und die Seele kurz vor der Inkarnation zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt war, um darauf zu achten, was sich die himmlischen Heilsplanwesen diesbezüglich für ihre Inkarnation vorgenommen haben. Der Gottesgeist beeinflusst kein Wesen, denn wenn es andere Dinge für die Inkarnation als wichtiger betrachtet, dann berät er es diesbezüglich und gibt ihm auf bestimmte Fragen entweder innerlich vom Wesenskern oder über reine Wesen die passende Auskunft. Die Seele selbst bestimmt wie sie einmal im irdischen Kleid aussehen will, und wenn sie kein Interesse hat in die Zukunft zu blicken, dann hält sich der Gottesgeist immer zurück. Doch die Interesselosigkeit bezüglich des menschlichen Aussehens hat manchem Heilsplanwesen viele Tränen in den jenseitigen Bereichen gekostet, weil ihr früherer Mensch von listigen Seelen ständig dazu verführt wurde, sein schönes Aussehen zur Schau zu stellen. Das bedeutete, dass er stets im Blickpunkt des anderen Geschlechts war und es deswegen leicht hatte sie zu verführen, jedoch ohne innere Herzlichkeit. Über solche Belastungen weint eine heimkehrwillige Seele sehr, weil sie nicht vermutet hätte, dass ihr schönes menschliches Aussehen ihr so viele verschiedenartige Belastungen einbringen würde.

Darum, ihr Menschen mit einem nicht so attraktiven Aussehen im Sinne dieser Welt, seid froh und dankbar darüber, wenn ihr nicht sehr hübsch seid. Stellt eure frühere Wunschvorstellung von einem schöneren Menschen zurück und übergebt sie dem Gottesgeist zur Umwandlung. Seid genügsam und zufrieden und denkt nicht mehr, dass ihr deswegen minderwertig wäret, auch wenn dies manche geistig unwissende Menschen anders sehen. Stärkt euer Selbstbewusstsein mit folgenden Gedanken: Ihr seid im Inneren ein sehr schönes kosmisches Wesen und werdet mit dieser Schönheit im himmlischen Sein wieder ewiglich leben.

Wenn ihr euch aber minderwertig seht, weil ihr nicht so intelligent wie eure Freunde, Bekannten oder Arbeitskollegen seid, dann sagt euch der Gottesgeist Folgendes: Ihr benötigt nicht die Intelligenz im Sinne dieser Welt, denn ihr habt eine innere Seele, in der sämtliche himmlische Speicherungen vorhanden sind, welche das geniale himmlische Leben durch fortschreitende Evolutionen der Wesen hervorgebracht hat. Ihr seid mit allen kosmischen genialen Wissensspeicherungen ausgestattet, die alle himmlischen Lebensvorgänge enthalten, angefangen vom Aufbau der himmlischen Schöpfung bis zum heutigen himmlischen Evolutionszeitpunkt. Könnt ihr das geistig nachvollziehen? Wenn ja, dann seid ihr in der glücklichen Lage das göttliche Wissen gut einordnen zu können und ihr werdet keine ungesetzmäßigen Gedanken darüber mehr wälzen wollen, dass ihr gegenüber anderen Menschen geistig sehr benachteiligt und deshalb minderwertig wäret.

Wahrlich, ihr seid kosmische Wesen, ausgestattet mit allen himmlischen Lebenseigenschaften, die himmlische Wesen erschlossen haben - das sollte für euch doch verheißungsvoll sein!

170 Darum nehmt bitte Abstand davon euch noch minderwertig zu fühlen. Seht in diese Welt hinein, was aus den intellektuellen Menschen mit großem Wissen geworden ist. Sie stehen täglich im Rampenlicht dieser Welt und ahnen nicht, was sie dadurch ihrer Seele antun. Sie wird mit ungesetzmäßigem Wissen aus dem personenerhebenden Leben völlig überdeckt, und was das für ihren Rückweg bedeutet, das könnt ihr euch heute noch nicht vorstellen, weil ihr keinen Einblick in die jenseitigen Bereiche habt, in denen intellektuelle Wesen auf Planeten miteinander leben. Sie können nicht anders als sich hochmütig zu geben, weil sie glauben, ein ganz besonders interessantes und weises Wesen zu sein, so, wie sich ihr früherer Mensch fühlte. Darum haben sie es sehr schwer den inneren Rückweg ins himmlische Sein anzutreten, und dies kann auch noch lange dauern, weil ihre weltlichen Speicherungen ihnen eingeben, nicht demütig zu sein, sondern entgegen dem himmlischen Leben als Person stets herausragend über anderen zu stehen. Dieses Verhalten bringt ihnen viele, viele Äonen mit Umwegen und unsagbarem Leid, weil sie nicht begreifen wollen und durch viele ungesetzmäßige, hochmütige Speicherungen nicht erkennen können, dass sie sich dem himmlischen Leben entgegengesetzt verhalten. Darum sind solche verirrten Wesen in den jenseitigen Bereichen nicht gewillt eine andere Lebensweise anzunehmen bzw. sich auf demütige himmlische Lebensweisen umzuorientieren.

Könnt ihr nun verstehen, weshalb es viel besser ist, auf dieser Welt im Hintergrund in persönlich unauffälliger Weise zu leben? Wenn ja, dann seid ihr auf dem besten Weg euch mit eurer momentanen Intelligenz zufrieden zu geben.

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Das war ein kleiner Einblick des Gottesgeistes in das sehr schwierige Leben der Menschen, in dem sie unverhofft immer neuen Problemen und Hindernissen begegnen. Damit sie es mit der Bewältigung leichter haben, bietet der universelle Liebegeist den geistig offenen, gottverbundenen Menschen Denkanstöße an, die auch für Suchtabhängige wichtig wären, um ihrem Laster auf den Grund zu kommen. Die Schilderung des Gottesgeistes könnte noch erweitert werden, damit noch mehrere Problemfälle aus dem menschlichen Leben beleuchtet werden, doch aus Zeitgründen des Künders ist das nur begrenzt möglich.

Er hat schon wieder Überstunden bei der Botschaftsaufnahme gemacht, deren Dauer er selbst bestimmt. Zum Selbstschutz ermahnt und bittet ihn der Gottesgeist ab und zu, rechtzeitig mit der Aufnahme oder der Korrektur aufzuhören und wieder eine längere Pause einzulegen. Doch er fühlt von innen, dass der Menschheit zur geistigen Umorientierung und Veränderung nicht mehr viel Zeit zur Verfügung steht, vor allem um sich auf die himmlischen Gesetze neu auszurichten, die euch der Gottesgeist in den letzten Jahren durch die Liebetröpfchen nach und nach übermittelt hat. Durch die bevorstehenden äußeren Umwälzungen und viele tragische Geschehnisse in dieser Welt, wird den geistig orientierten Menschen das Lesen der himmlischen Botschaften nicht mehr lange möglich sein, darum machen er und seine Teamfreunde Überstunden. Sie hoffen mit ihrem gemeinsamen kleinen Beitrag aus dem Hintergrund noch viele gottverbundene Menschen mit den tiefgründigen Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle zu erreichen und ihnen zu einer geistigen Neuorientierung verhelfen zu können. Der Gottesgeist begrüßt ihren herzlichen und selbstlosen Einsatz im himmlischen Heilsplan. Doch für den himmlischen Künder wäre es ratsam und gut, dass er einige Tage eine Aufnahme- und Korrekturpause einlegen würde, damit sich seine sehr angespannten Nerven wieder entspannen. Mit seinem Kopfnicken bei der Botschaftsaufnahme bejaht er nun den fürsorglichen göttlichen Rat und hört nun auf zu schreiben.

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Nun, nach der Aufnahme- und Korrekturpause des Künders, kehrt der Gottesgeist zu dem angefangenen Thema zurück und bietet jenen gottverbundenen Menschen eine geistige Stütze an, denen es schwer fällt Entscheidungen zu treffen. Die häufige Unentschlossenheit des Menschen bei Entscheidungen liegt meistens darin begründet, dass er durch viele Misserfolge kein Vertrauen mehr zu sich selbst hat. Diese schon lange bestehende Bewusstseinsprogrammierung lenkt ihn immer wieder in das gleiche Denken und Handeln. Durch seine stark eingeprägte Versagens- und Zukunftsangst glaubt er, wenn er etwas entscheidet und dies wieder schief läuft, dann weiß er aus Erfahrung von anderen Misserfolgen, dass er durch die äußeren Schwierigkeiten wieder in eine traurige und selbstbedauernde Phase fällt. Steht er wieder vor einer Entscheidung, dann sprechen die angehäuften Speicherungen im Ober-, Unterbewusstsein und in den Seelenhüllen zu ihm, dass er sich lieber von der Entscheidung zurückhalten soll, denn man weiß nicht was daraus wird. Seine aufgesetzte falsche Programmierung steuert ihn so lange in negative Gedanken, bis er geistig gereift ist und endlich erkennt, dass er den Mut zu einer Entscheidung aufbringen sollte, ganz gleich was dabei herauskommt. Seine neue positive Einstellung hilft ihm, auch wenn er mit seiner Entscheidung wieder einen Misserfolg erlebt, über der Situation zu stehen. Er hat nun gelernt aus einer Fehlentscheidung das Beste zu machen, und das führt dazu, dass er an sich glaubt und vertraut. Er denkt dann nicht mehr „was wäre wenn . . .“, sondern schaut vorwärts in die Zukunft und baut auf die göttliche Hilfe und seine innere Führung. So gewinnt er zu Gott immer mehr Vertrauen, und wenn er so weit gekommen ist, dann hat er trotz eines weltlichen Misserfolgs zu sich selbst ein stabiles Vertrauen erarbeitet. Dann wirft ihn nicht gleich eine kleine Schwierigkeit, ein Missgeschick oder eine falsche Entscheidung aus seiner vorgegebenen zuversichtlichen Lebensbahn. Durch sein aufgebautes Vertrauen braucht er nicht mehr so lange zu einer Entscheidung, grübelt nicht mehr lange darüber nach und fällt nicht in Ängste, auch dann nicht, wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen bzw. ungünstig gelaufen ist. Er ist nun bei jeder Entscheidung, die er noch einmal in seinem Inneren beleuchtet und mit seinem Verstand kurz eingeschätzt hat, optimistisch und charakterfest, bevor er diese bekannt gibt. So wäre es einem ängstlichen, zaghaften und wechselhaften Menschen mit der göttlichen Hilfe viel schneller möglich in die Normalität zurückzufinden, innerlich stabil zu werden und sich leichter zu einer Entscheidung zu überwinden. Auf diese Weise kann er das verlorene Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wieder erlangen, die zu einem würdigen Leben sehr wichtig sind.

Das war ein Beispiel vom Gottesgeist für unentschlossene und unselbstständige gottverbundene Menschen, die Versagens- und Zukunftsängste plagen.



Werdet euch bewusst: Wenn einen Menschen ein Problem lange in Gedanken quält bzw. er deswegen oft grübelt, dann versperrt er dadurch den Weg für die nachfließenden Lebensenergien aus seiner Seele und den Energiespeichern der Gene. Deshalb werden die Zellen energetisch unterversorgt und daran gehindert, nach vorgegebenen Programmen den Körper aufzubauen und gesund zu erhalten.

Ihr inneren Menschen! Bitte denkt daran, dass lange hinausgeschobene Entscheidungen irgendwann massive Probleme schaffen und dass Grübeleien über Probleme viele Negativkräfte erzeugen und die Seele stark belasten. Diese können euch in eine Richtung lenken, in die ihr euch nicht hinbewegen sollt, nämlich in Resignation und in eine wesensunwürdige Sucht.

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Ihr inneren Menschen! Ihr habt bestimmt nicht vermutet, dass eure Seele in der Verbindung mit eurem Unterbewusstsein (Gene) steht und darauf achtet, dass der Mensch aufkommende Probleme bald angeht, löst und darüber steht. Warum eine geistig fortgeschrittene Seele besonders darauf achtet, dass der Mensch aufkommende Lebensprobleme bald beleuchtet, aufarbeitet und nicht verdrängt, das erklärt euch nachfolgend der Gottesgeist aus mehreren weltlichen und jenseitigen Perspektiven.

Stellt euch bitte vor, dass die Seele und der Mensch energetisch und informativ miteinander verbunden sind und dass eine geistig erwachte Seele über ihre inneren Energiebahnen und über die feinen Nervenfäden des Menschen viele Informationen ins menschliche Unterbewusstsein (Gene) einschleust, damit dieses dann das Oberbewusstsein so steuert, dass der Mensch vordergründig die Lebensrichtung seiner inneren Seele beachtet und erfüllt. Deshalb gibt sich eine geistig reifere Seele damit nicht zufrieden, wenn der Mensch ein Problem einfach von sich schiebt und glaubt, es mit weltlichen Ablenkungen oder Suchtmitteln vergessen zu können. Sie wird das Oberbewusstsein so lange über das Unterbewusstsein daran erinnern, bis der gottverbundene Mensch auf die Ordnungsimpulse reagiert und sein verdrängtes Problem angeht.

Dies geschieht deshalb so, weil die himmlischen Wesen ihr Dual- und Planetenleben geordnet haben. Sie wollten keine Probleme untereinander mehr haben, die ihre Kräfte unnütz verbrauchten und viele Hindernisse zwischen ihnen entstehen ließen, wie dies noch in den unausgegorenen Vorschöpfungen öfter vorgekommen ist. Deshalb beschlossen sie miteinander in einer demokratischen Abstimmung, dass ihre Lichtkörper mit Funktionsinformationen der Vorsorge und Erinnerung bestückt werden, damit jedes Wesen selbstständig, ohne einen äußeren Hinweis anderer, ein auftauchendes Problem sofort angeht, löst und abschließt. Damit wird verhindert, dass später, nach dem Übergang in eine höhere Evolutionsstufe, auf die Wesen Gedankenbilder eines unabgeschlossenen Problems aus der Vergangenheit auftauchen. Infolgedessen müssten sie sich rückwirkend mit einem Vorfall aus einer anderen himmlischen Ebene oder von einem Planeten beschäftigen, wodurch sie unnötige Energien verschwenden würden. Zudem würden sie von der Evolutionserschließung einer neuen himmlischen Eigenschaft oder der Erkundung einer neuen Atomart abgehalten, deren Beschaffenheit und Einsatzmöglichkeiten sie für ihre zukünftigen Schaffungen kennenlernen und erproben wollen.

Die Vorsorge- und Erinnerungsfunktion wird im himmlischen Sein allen Wesen bei der Zeugung von ihren Eltern als zusätzliche Stütze in ihre Lichtpartikel übertragen. Wenn sie ein Problem nicht gleich weitsichtig behandeln oder angefangene Planungen nicht fertig stellen würden - die auch sehr wichtig für andere Wesen sind um gemeinsam etwas auf dem Planeten zu erschaffen - dann wären sie ohne die Vorsorge- bzw. Erinnerungsspeicherungen in der ihnen zur Verfügung stehenden Evolutionszeit, die meistens einen Äon dauert, nicht imstande etwas ordnungsgemäß abzuschließen. Das würde sich für sie katastrophal auswirken, wenn sie keine Vorkehrungen getroffen hätten. Denn es bestände dann die Gefahr, dass sich einmal aus ihrem zentralen Wesensspeicher - das Innere Selbst, ihr Speicherplatz aller Lebensaktionen und -reaktionen, das sich um den WesensLebenskern befindet - viele zusammenhängende Gedankengänge eines Problems oder eines begonnenen, jedoch nicht abgeschlossenen Vorhabens lösen und ihr Bewusstsein überschwemmen würden. Das heißt, viele unfertige Bildkomponenten, die von einem himmlischen Wesen noch nicht bis zum Ende einer Schaffungsabsicht - Zielpunkt bzw. Endprodukt - durchdacht worden sind, könnten auf sie zukommen. Aufgrund dessen müssten sich die Wesen neben ihrem Dual- und Planetenleben - dem sie vorrangig Beachtung schenken, um glücklich zusammenzuleben - und dem Kennenlernen und Umgang mit den Evolutionsneuheiten auch noch mit vielen nicht zu Ende geführten Gedankengängen befassen und diese innerlich auf einmal bearbeiten. Das wäre sehr schwierig für ein reines Wesen und würde es aus der Harmonie und Gelassenheit bringen. Darum haben wir Speicherungen in unser Bewusstsein aufgenommen, die uns helfen z.B. begonnene Projekte oder Planetenprobleme sofort anzugehen und sie gesetzmäßig zu Ende zu führen. Diese Lebensweise gehört zur himmlischen Ordnung und daran halten wir himmlischen Wesen uns gerne, weil wir durch unsere Erfahrungen erkannten und später genau wussten, mit welchen Vorteilen uns ein geordnetes Leben beschenkt.

185 Wie ihr nun erfahren habt, sollten eine angefangene Aufgabe, ein Planetenproblem oder andere ungelöste Gegebenheiten bald angegangen werden. Das entspricht der himmlischen Ordnung und ist durch Vorsehensspeicherungen im Lichtkörper der Wesen geregelt. Diese sind bei uns im himmlischen Sein aber erst später in die Eigenschaftsgesetze hineingenommen worden, weil wir in den Vorschöpfungen - in denen unser himmlisches Leben noch unausgegoren und noch nicht wie jetzt geordnet war - durch viele gute und schlechte Lebenserfahrungen erkannten, was wichtig und notwendig für unser harmonisches, unpersönliches Planetenleben im Dualverbund ist.

Als wir himmlischen Wesen uns noch in den Vorschöpfungen befanden und noch nicht so zahlreich waren und gemeinsam die himmlischen Welten aufbauten, worin es noch keine Evolutionsstufen zur Erschließung eines höheren Bewusstseins gab, entstanden aufgrund der unterschiedlichen Bewusstseinsstände bezüglich der gemeinsamen Planungen und Schaffungen untereinander Probleme. Durch die unterschiedliche geistige Reife der Wesen und ihrer Kenntnisse war es sehr schwierig, sich auf ein gemeinsames Schaffungsbild bzw. die Beschaffenheit eines Planeten zu einigen. Die Probleme untereinander stauten sich im Speicherpotenzial der Wesen und dadurch konnten wir nicht in der Einheit und Harmonie miteinander leben. Damit dies nicht noch weiter geschieht, haben wir für die himmlische Ordnung weise Vorschläge und Möglichkeiten eingebracht, die wir einzeln durchdachten, miteinander berieten und uns dann für die Nützlichsten und Anpassungsfähigsten entschieden, die uns dazu verhelfen, auf unseren späteren Evolutionsstufen in Einheit und Harmonie zusammenzuleben. Diese sind uns heute noch im himmlischen Sein unverzichtbar und bereichern unser Dual- und Planetenleben.

Wahrlich, damit wir die planetarische Ordnung besser achten und leben können, entschieden wir uns für diese Möglichkeit, die uns auf den Wohnplaneten dazu verhilft, ein Problem oder ein übergangenes, wichtiges Vorhaben oder sonstige Aufschübe sofort anzugehen, damit wir dadurch später nicht davon abgehalten werden ein harmonisches, friedvolles und glückseliges Leben zu führen. Wir sahen die Vorsorge- und Erinnerungsfunktion als die beste Möglichkeit, um ruhig, ausgeglichen und unbekümmert leben zu können. Die geniale Erinnerungsfunktion im Inneren Selbst unseres Lichtkörpers vermittelt uns die innere Sicherheit, sollten wir etwas übersehen, dann erhalten wir Erinnerungsimpulse, damit wir das Begonnene zu Ende bringen. Diese innere Stütze hilft uns auch Energien zu sparen, denn wir achten sehr darauf, unser Leben möglichst ohne Energieverschwendung zu gestalten. Diese himmlische Gesetzmäßigkeit existiert erst seit dem Fall der Wesen, denn im Fallgeschehen wurden von den tief gefallenen Wesen übermäßig Energien verschwendet und wir konnten an der Urzentralsonne deutlich erkennen, dass sie mit dem Nachschub der Versorgungsenergien für die Fallwelten kaum noch nachkam, weil ihr die Aufbereitung der verbrauchten Energien aus den Fallwelten nicht so schnell möglich war. Deshalb leben wir himmlischen Wesen im Energiespargesetz, das heißt, wir nehmen auf die Fallwelten und die darin lebenden Wesen viel Rücksicht und leisten damit einen Beitrag für unsere tief gefallenen Geschwister - wozu auch ihr im menschlichen Kleid gehört.

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Der Gottesgeist spricht nun weiter über das Thema der Probleme, die große negative Auswirkungen auf das menschliche und seelische Bewusstsein haben. Er beleuchtet noch mehr die unsichtbaren Funktionen und Zusammenhänge zwischen Mensch und Seele, damit ihr einen größeren geistigen Überblick über euer Leben erhaltet und das himmlische Ziel eurer Seele mehr beachtet.

190 Wahrlich, wenn der Mensch ein Problem auf die Seite schiebt bzw. es unterdrückt, dann kommt es in einem bestimmten Unterbewusstseinsressort zu einem Überdruck von unverarbeiteten Informationsenergien, ähnlich der Reaktion in einem überhitzten Dampfkessel. Wenn dies geschieht, dann entweichen eines Tages aus dem überfüllten Unterbewusstseinsressort auf einmal unkontrolliert Unmengen von Energiebündeln mit unverarbeiteten Negativdaten und dadurch entstehen im seelischen und menschlichen Energiefeld energetische Verwirbelungen. Das bedeutet, dass umherwirbelnde Energieteilchen, die mit verschiedenen negativen Informationen bestückt sind, auf das gesamte innere Energiefeld einschließlich der Aura störend einwirken. Davon wird auch das Gehirn betroffen und deshalb fällt dem Menschen das normale Denken schwer, weil dabei die Gehirnzellen massiv gestört oder blockiert werden. Darauf reagiert der für die Psyche zuständige Gehirnbereich - er ist über feinste feinstoffliche Lichtfäden mit der inneren Seele verbunden - und überträgt dem menschlichen Bewusstsein Gefühle der Traurigkeit. Da die Seele an sein schwermütiges Denken und seine Niedergeschlagenheit nicht mehr mit Impulsen herankommt, wird sein freudloses Leben immer trostloser, und das ist dann der Anfang von leichten Depressionen, woraus später Neurosen bzw. seelische Erkrankungen entstehen. Eine seelische Erkrankung entsteht nur deshalb, weil sich der Mensch nicht nach seiner inneren Seele ausgerichtet hat, die gehemmt wurde ihr seelisches Bewusstsein in die Richtung des himmlischen Lebens zu entfalten. Deswegen fällt sie mit ihm in eine tiefe Traurigkeit. Ihm können dann auch keine Medikamente mehr helfen den seelischen Schmerz zu heilen bzw. aufzulösen, weil die Seele auf diese Weise ihren Kummer über sein Bewusstsein ausdrückt. Eine seelische Krankheit ist nichts anderes als eine falsche menschliche Lebensweise, mit der die innere Seele nicht einverstanden ist und sich über das menschliche Gehirn mit Wehklage und Traurigkeit mitteilt. Könnt ihr das schon erfassen?


Im menschlichen Gehirn befinden sich viele verschiedene Sachbereiche, die miteinander ein Netzwerk bilden und das menschliche Bewusstsein steuern. Diese sind auch mit dem Unterbewusstsein (Gene) und mit der Seele verbunden. Jeder Gehirnbereich wurde vom Unterbewusstsein bereits ab der Bildung des Embryos im Mutterleib auf ganz bestimmte menschliche Sinnesfunktionen programmiert. Die einzelnen Gehirnbereiche werden vom Unterbewusstsein überwacht und auch von einer geistig weit gereiften Seele mithilfe des Gottesgeistes. Wenn im menschlichen Körper bestimmte Abläufe außer Kontrolle geraten sind, dann meldet sich die Seele über ihre feinstofflichen Verbindungsfäden im menschlichen Gehirn.

Im Gehirn ist von den früheren Erschaffern des Menschen - abtrünnige himmlische Wesen - durch Programmierung der Zellen eine „geistige Schaltzentrale“ zwischen Mensch und Seele geschaffen worden. Diese kann von der Seele ausgehende energetische Informationsimpulse und Sinnesregungen aufnehmen und ins menschliche Ober- und Unterbewusstsein weiterleiten. Die energetische Verbindung bzw. Schaltstelle zwischen der Seele und dem Menschen ist der wichtigste bzw. bedeutendste Teil für sein Leben, denn ohne diese wäre der Mensch nicht lebensfähig.

Die innere feinstoffliche Verbindung zwischen Mensch und Seele verhilft dem Zellkörper zu neuen Lebensenergien und auch zu lebenswichtigen Informationen, die den Körper gesund erhalten und nach der Ausrichtung der Seele steuern sollen. Sie überträgt ihm in der Nacht, im Tiefschlaf des Menschen, über die Verbindungsstelle (Psycheressort) im Gehirn zu den Genen (Unterbewusstsein) ständig neue oder ergänzende Informationen, die momentan zur Erhaltung des menschlichen Lebens erforderlich sind, weil sie entweder fehlen oder erweitert werden müssen.

Die Schaltstelle Seele-Mensch ist ein sehr wichtiger Gehirnteil und ein sehr sensibles Zellgebilde, weil es zum Empfang von feinen und höher schwingenden seelischen Informationen und Sinnesregungen geschaffen wurde. Ohne hohe Empfindsamkeit der zugehörigen Zellen wäre die Informationsübertragung zwischen Seele und Mensch nicht möglich, weil die feinstofflichen Seelenpartikel, aus feinsten Lichtatomen und feinster Lichtstrahlung bestehend, nur eine Verbindung mit solchen feststofflichen Zellen herstellen können, die ihrer Teilchenart ähnlich sind. Das wussten die früheren Erschaffer des Menschen aus ihren Erprobungen. Sie mussten erst die feinstofflichen Atome umprogrammieren, damit sie feststofflich wurden und mit ihnen durch Versuche Erfahrungen sammeln, um zu erkennen, welche materiellen Teilchen zu ihrer schon belasteten Seele passen, damit sie sich in den geschaffenen Körper einverleiben konnten.

195 Wenn nun die Seele geistig schon weit fortgeschritten und ihre Sensibilität durch ihre hohe Schwingung enorm gewachsen ist, dann vernimmt der Mensch über seine „seelische Gehirnschaltstelle“ - der Gottesgeist nennt sie auch Psyche- oder Seelenbereich - alle Reaktionen der Seele intensiver und verfeinerter wahr. Der Nachteil dabei ist aber, dass der sensible Mensch über seine sehr feinfühligen Nervenzellen im Oberbewusstsein bzw. im seelischen Gehirnbereich eine Verletzung oder Unpässlichkeit seiner Zellen viel schmerzhafter wahrnimmt als niedrig schwingende Menschen. Daran kann er nichts ändern, weil wir himmlischen Wesen eine hochsensible Sinneswahrnehmung in unserem Lichtkörper besitzen, die für unser himmlisches Leben von großem Vorteil und großer Bedeutung ist. Wenn wir uns in der Natur befinden, dann können wir mit allen Lebensarten eine freudige und liebevolle, nicht zu beschreibende Kommunikation führen, die unser Leben sehr beschwingt und heiter stimmt. Durch unsere hohe Feinfühligkeit im Dualverbund und durch unsere herzliche Zuneigung zum Dual erleben wir beim Ineinanderverschmelzen unserer Lichtkörper die höchsten Glücksgefühle, die für euch nicht vorstellbar sind. Doch einmal werdet ihr wieder so sensibel sein wie wir, aber wann das sein wird, das bringt die kosmische Zeit und hängt von eurer Bereitschaft ab alles dafür zu tun, dass ihr mit eurer Seele wieder die himmlische Anziehung erlangt.

Durch die menschlich-seelische Gehirnschaltstelle hat die Seele die Möglichkeit sich über die Nervenfasern allen Körperzellen mitzuteilen bzw. ihnen entweder ihre momentane tiefe Traurigkeit oder ihre Glücksgefühle spüren zu lassen. Jetzt erkennt ihr immer mehr, wie eng der Mensch mit der innewohnenden Seele verbunden ist und wie wichtig es für eine heimkehrwillige Seele ist, dass auch der Mensch mit ihr in die himmlische Richtung zieht.


In der seelischen Gehirnschaltstelle finden sehr wichtige Abläufe statt, die das menschliche Leben entweder positiv oder negativ beeinflussen. Darin enthaltene Programmierungen haben in diesem Gehirnbereich eine wichtige Funktion für das menschliche Denken und Fühlen. Durch stets neu aufgenommene Lebensinformationen erweitert sich das Denkpotenzial immer mehr. Das bedeutet, dass es dem nach Wissen strebenden Menschen möglich wird, sein Denken, Sprechen und Handeln immer umfassender bzw. tiefgründiger zu gestalten. Die darin vorhandenen Gehirnzellen sind zuständig für die Speicherung aller Lebenseindrücke und -ereignisse und den daraus gemachten menschlichen Erfahrungen. Diese Daten werden mithilfe des Unterbewusstseins und der Seele überarbeitet, in der seelischen Gehirnschaltstelle abgelegt und zur Abrufung bereitgestellt. Aus dem gespeicherten Wissenspotenzial werden dann menschliche Denkkombinationen möglich und daraus ergibt sich das schlechte oder gute soziale Verhalten eines Menschen. So wird im seelischen Gehirnbereich entsprechend der darin enthaltenen Speicherdaten das bewusste Denken, Sprechen und Handeln geformt.

Über die innere Gehirnschaltstelle kann eine geistig erwachte Seele bei Problemen oder einem ungesetzmäßigen Verhalten des Menschen eingreifen. Sie versucht seine falschen bzw. unsozialen Verhaltensweisen zu korrigieren, weil sie durch ihren Einblick in die himmlischen Gesetzmäßigkeiten genau weiß, wo es bei ihm mangelt. Sie macht ihn über seinen Sehsinn auf Menschen aufmerksam, die dem himmlischen Verhalten nahe liegen und erinnert ihn öfter daran sich ebenso zu geben. Doch bei schweren menschlichen Problemen kommt sie kaum mit Impulsen zu der seelischen Schaltstelle durch, weil das menschliche Bewusstsein mit vielen negativen Gedanken umwölkt ist. Das ist sehr tragisch für sie, denn sie kann ihrem Menschen die vom Gottesgeist erhaltenen Zusatzenergien nachts nicht übertragen, deshalb muss er für kurze Zeit nur von den Energien seiner Genbasen leben oder er befindet sich schon länger auf der energetischen Sparflamme.



Fehlen nun einem Menschen zur Verarbeitung eines Problems passende Informationen, weil er sich zu wenig mit den eigenen Wesensmerkmalen und Verhaltensweisen und auch derjenigen anderer Menschen beschäftigt hat und über seelische Reaktionen (Psyche) nicht Bescheid weiß, dann fehlt ihm das Einfühlungsvermögen in andere und infolgedessen kann im Gehirnbereich der Psyche keine Verarbeitung des Problems stattfinden.

200 Deshalb kann sich so ein Mensch nicht selbst helfen, sondern benötigt erfahrene Berater, die sich durch ihr aufgenommenes Wissen und ihre Erfahrungen schon selbst bei Problemen helfen und dies an Hilfesuchende weitergeben können. Lehnt aber der Mensch einen erfahrenen Berater ab, weil er fälschlich glaubt von anderen deswegen für irre gehalten zu werden, dann wird er immer wieder eine große Traurigkeit und ein dumpfes, unzufriedenes Gefühl spüren. Das geschieht deshalb, weil sein Problem aus dem Unterbewusstsein zu ihm spricht: „bewältige mich“ - doch er weiß dafür keine zutreffende Lösung bzw. keinen Ausweg. In so einem hilflosen Zustand suchen verzweifelte Menschen oftmals nach einer äußeren Ablenkung bzw. decken das Problem auf verschiedene Weise zu, zum Beispiel mit größerem Zigaretten- oder Alkoholkonsum. Ein mit Problemen beladener Mensch, der keinen Weg zur Bewältigung findet, flüchtet dann in ein Suchtmittel, um sich zu betäuben und die Realität zu vergessen!


Vielleicht ist es nun den problembeladenen gottverbundenen Menschen verständlicher, den Verlauf und die Nachwirkung eines ungelösten Problems im menschlichen Ober- und Unterbewusstsein nachzuvollziehen? Wenn ja, dann kann ihnen das helfen sich jetzt bewusster zu beobachten, wenn sie wieder düstere Gedanken eines Problems befallen, für das sie momentan keine Lösung finden und auch nicht wissen, wie sie sich dabei verhalten sollen.

Bei Problemen neigen manche Menschen aus Gewohnheit dazu, sich mit vielen Zigaretten oder mit einer größeren Menge Alkohol für kurze Zeit abzulenken, damit ihre Traurigkeit, Unzufriedenheit, Freudlosigkeit oder Resignation sie nicht mehr berühren. Doch wisset, jedes Suchtmittel hat einen bestimmten Geruch sowie einen aromatischen Geschmack und enthält eine bestimmte Schwingung und Information. Wenn ein Suchtmittel eingeatmet oder eingenommen wird, dann werden dabei die menschlichen Sinnesnerven angeregt. Sie nehmen die darin enthaltenen Informationen auf und senden sie dann der Gehirnzentrale zu, die sie über Nervenbahnen an jene Zellen weiterleitet, die für die Gefühlswahrnehmung zuständig sind. Daraufhin registrieren die Zellen einen angenehmen oder abstoßenden Reiz, je nachdem, wie die Zellen durch die menschlichen Verhaltensweisen gepolt worden sind. Es kann aber auch so sein, dass die innere Seele daran interessiert ist, ihre Sucht aus einem früheren Leben wieder durch das menschliche Kleid erleben zu wollen, deshalb gibt sie ihre frühere Suchtgewohnheit als Speicherung in die Gene ein. Diese senden dann dem Oberbewusstsein öfter die entsprechenden Informationen zu, bis der Mensch dann eines Tages soweit ist und das Suchtmittel probiert.

Die im Suchtmittel enthaltenen Informationen putschen manche Menschen vorübergehend auf bzw. täuschen ihnen eine Befreiung, Belebung und Heiterkeit vor. Doch das ungelöste Problem bleibt dem Menschen und wird ihn nach einiger Zeit wieder quälen, da er dafür noch keine Lösung gefunden hat. Das wird ihm auch weiterhin nicht gelingen, wenn er nicht damit beginnt nach Informationen, z.B. in Büchern und Schriften, bei einem Berater oder anderen Menschen zu suchen.

Ein Mensch wird sein Problem so lange nicht lösen können, bis er den Mut aufbringt ehrlich zu sich selbst zu sein, das heißt, sein Wesen mit seinen guten und schlechten Seiten intensiv kennenzulernen. Erst dann hat er den Überblick darüber, wie er bisher lebte und wer er momentan noch ist. Daraus erkennt er dann bald, welche Gründe dazu führten, dass er ein Problem unbeachtet ließ oder überbewertete und aus ihm ein Drama machte, das ihm sehr viel zu schaffen machte. Durch seine klare, neutrale und selbstehrliche Erkenntnis hat er dann eine größere Übersicht über sein Leben und muss meistens traurig feststellen, dass sein Problem, mit dem er sich so lange beschäftigt hat, eigentlich keines war, weil er erkannte, dass es völlig unbedeutend für sein momentanes und ewiges Leben ist. Aus seiner neuen geistigen Perspektive erkennt er mit Bedauern, dass es sich nicht gelohnt hat durch Grübeleien viele Lebensenergien für ein Problem einzusetzen bzw. zu verschwenden und noch dazu innerlich zu leiden. Durch so eine weitsichtige Erkenntnis eines einsichtigen Menschen verliert ein Problem an Negativenergie, das bedeutet, dass im Unterbewusstsein deswegen kein Überdruck mehr entstehen kann. Findet im menschlichen Bewusstsein kein Problemwälzen mehr statt, dann fällt es einem süchtigen Menschen leichter von seinem Suchtübel loszukommen.

205 Doch es wäre für süchtige Menschen wichtig, dass sie sich durch ihre Konsequenz die Standfestigkeit im Leben selbst erarbeiten. Dann wird sie kein Problem so schnell aus ihrer vorgegebenen Lebensbahn mehr werfen, auf der der Mensch in dieser chaotischen und gefahrvollen Welt - entsprechend den Vorgaben seiner geistig voranschreitenden Seele, die ihn von innen gefühlsmäßig zu steuern versucht - mutig vorwärts gehen sollte.

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Oft entstehen dadurch Probleme, weil sich Menschen aus einem bestimmten Grund verletzt oder enttäuscht fühlen, wenn ihre hohen Erwartungen von jemand nicht erfüllt oder ihre Gutmütigkeit ausgenutzt wurde, wenn sie arbeitslos geworden sind und um ihren Lebensunterhalt bangen, wenn sie sich im Arbeits- oder Privatleben von anderen benachteiligt fühlen, wenn sie an einer Krankheit leiden, die Heilung sehr lange dauert und sie sich deshalb sehr um ihre Gesundheit und ihr Leben sorgen oder ihre Freundschaft oder Partnerschaft in die Brüche ging und sie das nicht verkraften können.

Wahrlich, unzählige verschiedene Gründe können dazu führen, dass auch gottverbundene Menschen verzweifeln und nicht imstande sind ihr Problem zu lösen. Wer seinen Stolz und seine Überheblichkeit schon weitgehend überwunden hat bzw. sich nicht mehr wichtig nimmt, der hat es viel leichter mit der göttlichen Hilfe sein Problem selbstehrlich zu beleuchten, es schneller zu lösen und darüber zu stehen. Wer bei einem Problem öfter Gott um Hilfe bittet, der spürt von innen seine Geborgenheit und Nähe und das gibt ihm das wichtige Selbstvertrauen, die Zuversicht und Gelassenheit. Seine innere Hingabe zu Gott und eine hoffnungsvolle Einstellung schenken ihm die Überzeugungskraft sein Problem lösen zu können und deshalb empfindet er dieses nicht mehr als eine schwer zu tragende Last. Zuerst befand er sich im finsteren Gedankenwald der Verzweiflung, doch dann spürt er bei den ersten Gedanken an Gott, den inneren Liebegeist, eine große Erleichterung und ihm wird es gleich viel wohler. Er atmet dann leichter und freier, weil er durch die Gedanken an den Liebegeist und seine Herzensgebete viele positive Kräfte aus seiner Seele abgerufen hat. Sie bewirkten auch, dass er seinem Problem mit Offenheit begegnete und es für immer bewältigten konnte.

Jedes Problem erzeugt im menschlichen und seelischen Bewusstsein zuerst Unruhe und niedrige Schwingungen. Doch wenn sich der Mensch wieder beruhigt hat, dann sollte er sein Problem beleuchten und sich Notizen darüber machen, welche Möglichkeiten nach seinem Wissens- und Erfahrungsstand bestehen, um einer Lösung näherzukommen. Schon durch die Bereitschaft das Problem lösen zu wollen verhindert der Mensch einen Überdruck im Unterbewusstsein. Wenn der Mensch beginnt sein Problem intensiv zu beleuchten, dann kommen die ersten energetischen Negativspeicherungen des Problems aus dem seelischen und menschlichen Bewusstsein nacheinander wie Luftblasen hoch und sprechen zu ihm. In diesem Moment kann der gottverbundene Mensch den Liebegeist um Hilfe rufen und er wird ihn durch Gedankenimpulse über seine Seele in die Richtung einer oder mehrerer Lösungen lenken, aber nur dann, wenn er bereit ist ehrlich zu sich selbst zu sein. Durch die Bereitschaft ein Problem aufzuarbeiten verspürt der Mensch eine innere Leichtigkeit und Freude. Dieser Zustand kann bei einem süchtigen Menschen dazu führen, dass es ihn auf einmal nicht mehr drängt zu einer Zigarette zu greifen oder ein Glas alkoholisches Getränk zu trinken. Die langsame Freilegung und Auflösung von negativen Problemspeicherungen - die sich zu inneren Energiefeldern ausgebildet haben - bewirkt, dass die Sucht immer schwächer wird und der Mensch das Suchtmittel nur noch ab und zu genießen will.

210 Doch wenn er durch ein schon lange währendes Problem süchtig wurde und es in ihm immer noch ungelöst und tief sitzt, dann wird es ihm nicht so leicht und schnell gelingen aus dem Suchtdrang herauszukommen. Das geht dann nur in kleinen Schritten, und jeder kleine Schritt der Selbstüberwindung ist ein kleines Erfolgserlebnis für einen süchtigen Menschen. Das lange unterdrückte Problem und das Vergessenwollen durch Tabak- und Alkoholgenuss haben sich tief in der Seele und im Ober- und Unterbewusstsein eingegraben. Das bedeutet, dass sich der Mensch nicht so schnell von seiner Sucht zurückziehen kann, weil er erst den wahren Grund seines Problems erkennen muss. Dabei ist er gefordert selbstehrlich zu sein, um sich evtl. einen Fehler anderen gegenüber einzugestehen und versucht diesen zu korrigieren. Das fällt jedoch stolzen und hochmütigen Menschen sehr schwer, weil sie eingebildet glauben, sie wären viel intelligenter als die anderen. Durch die irreale Auffassung von sich selbst haben sie es sehr schwer, sich einen Fehler einzugestehen und vor anderen zuzugeben. Mit so einer aufgesetzten überheblichen Haltung schaffen sie sich stets neue Probleme mit ihren Mitmenschen und haben es dann sehr schwer ihr zwischenmenschliches Problem anzugehen.

Doch wer demütig geworden ist, der betrachtet seine Person nicht mehr als so wichtig. Deshalb werfen ihn unschöne Worte bzw. Verletzungen oder Erniedrigungen anderer, deren schlechter Charakter unverkennbar ist, nicht so schnell aus seiner Lebensbahn bzw. aus der inneren Ruhe und Gelassenheit. Diese wertvolle Lebenseinstellung empfiehlt der Gottesgeist jenen Menschen, die bisher leicht verletzlich waren und sich deshalb viele unnütze Probleme geschaffen haben.

Viele Raucher leben schon länger mit einem noch unbewussten Minderwertigkeitskomplex, der sich auch als Unsicherheit ausdrückt, deshalb überdecken sie diesen in gewohnter Weise mit einer Zigarette. Sie glauben fälschlich, mit einer Zigarette zwischen den Fingern oder im Mundwinkel würden sie vor anderen besser dastehen bzw. mehr angesehen sein. Diese irreale Vorstellung treibt sie dazu an, in Anwesenheit anderer zu einer Zigarette zu greifen, und das geht dann so weit, dass sie durch die Informationen im Tabak süchtig werden. Darum sollten sie jetzt mehr darauf achten, ihre versteckten Gefühle der Unterlegenheit gegenüber anderen ehrlich zu beleuchten, denn sie waren der Auslöser einer oder mehrerer Süchte, die sie nun an das Suchtmittel fesseln.

Das Energiefeld der vermeintlichen Minderwertigkeit im menschlichen und seelischen Bewusstsein enthält Stolz und Hochmut, doch das ist den meisten Menschen nicht bekannt oder bewusst. Ein Minderwertigkeitsgefühl will immer durch die persönliche Aufwertung überdeckt werden, vor allem in den Lebensbereichen, wo der Mensch glaubt, andere würden ihn mit ihrem Wissen oder Können weit übertreffen. Deshalb setzt er alles daran - es können verschiedene gestellte Verhaltensarten bzw. Gesten sein -, dass seine Wissens- oder Bildungslücke überdeckt und er nicht als geistig unterlegen betrachtet wird. Tatsächlich ist aber der ungesetzmäßige Wesenszug des Stolzes und Hochmuts dafür verantwortlich, dass der Mensch nicht zulässt, vor anderen einmal mit weniger Kenntnissen dazustehen bzw. unscheinbar und uninteressant zu sein. Vielleicht könnt ihr diese göttliche Aussage bezüglich der Minderwertigkeit, die aus Stolz und Hochmut entstand, nun besser einordnen und auch erkennen, wieso ihr nicht natürlich und zurückhaltend, ohne aufgesetztes Verhalten sein wollt - dazu gehört auch das Rauchen.


Probleme entstehen oft durch eigene Fehler, die man nicht wahrhaben will. Man ist zu eigensüchtig oder unreal und macht sich etwas vor, deshalb will der Mensch diese nicht zugeben. Erst wenn er seine falsche Einstellung ändert, wird es ihm wohler im Inneren und er sieht sich in einem anderen Licht. Er beschönigt nicht mehr mit dem Blick durch eine rosarote Brille seine Fehler und Schwächen, sondern sieht sich so wie er einmal war und vielleicht noch ist. Das war ihm lange nicht bewusst, weil er sich selbst kaum kannte und ein falsches Bild von sich hatte. Die Selbstehrlichkeit bringt ihn immer mehr auf die Spur, woran es lag, dass er sich in die Sucht verlaufen hat. Durch das neue, reale Bild von sich selbst kann er dann zur Lösung seines Problems übergehen. Hat er das geschafft bzw. ist es ihm durch Einbezug der göttlichen Hilfe, die er aufrichtig und demütig aus seinem inneren seelischen Herzen mehrmals erbeten hat, gelungen, dann sollte er als Nächstes mit seinen Zellen sprechen. Er sollte sie darüber informieren, dass sie jetzt mit immer weniger Suchtmittel auskommen müssen, weil sie nun von ihm auf göttliche, zweipolige Kräfte umgepolt werden. Diese erhalten sie überwiegend durch seine Herzensgebete und seine gesetzmäßige Lebensweise, die bewirken, dass sie sich nicht mehr wie früher nach dem Genussmittel sehnen, weil sie durch die himmlischen Kräfte mehr belebt werden und dadurch Freude empfinden. Das neue Verhalten ihres Menschen nehmen die süchtigen Zellen bestimmter Zellverbände bald an, und deshalb werden sie immer ruhiger und zufriedener, weil in ihnen durch die innere Umpolung der göttlichen Kräfte zunehmend eine neue Ausrichtung stattfindet, die der bisher geplagte süchtige Mensch dann freudig zur Kenntnis nimmt. Er spürt bald deutlich seine innere und äußere Stabilität und Konsequenz, das heißt, er gibt nicht gleich nach, wenn seine Zellen wieder nach dem Suchtmittel verlangen. Er kann zu ihnen sprechen, dass sie dieses wieder einmal erhalten, aber nur dann, wenn er es möchte. Der Mensch mit seiner inneren Seele ist der Kapitän seines Schiffes, und seine Zellen sollten sich nun nach ihm richten und sich an seiner neuen Zielvorgabe orientieren. Das sollten sie von ihm erfahren, denn sie glaubten bisher ihren Menschen beherrschen zu können, doch so etwas sollte er nicht mehr zulassen.


215 Wenn der Mensch durch äußere Geschehnisse oder gesundheitliche Störungen in Traurigkeit oder in eine depressive Stimmung gefallen ist und deswegen wieder einmal das Suchtmittel genossen hat, dann sollte er sich nicht das Leben durch Vorwürfe schwer machen, da er sonst aus dem tiefen Suchtloch nicht so schnell wieder herausfindet.

Er sollte in seiner traurigen, niedrig schwingenden Situation nicht den Kopf hängen lassen, sondern fest daran glauben, dass er sich seinem Vorstellungsbild, ohne Nikotin oder alkoholische Getränke auszukommen, Schritt für Schritt annähern kann. So eine zielstrebige und hoffnungsvolle Ausrichtung unterstützt der Gottesgeist mit seinen Kräften. Er wird bald spüren, dass es ihm nach jedem neuen Anlauf immer mehr gelingt eine längere Phase der Enthaltsamkeit bzw. Entwöhnung von einer oder mehreren Süchten zu erreichen. Wenn er weiter an sich glaubt, dann kann ihn der Gottesgeist, der jedem Menschen aus seiner Sucht helfen möchte, in seiner positiven Ausrichtung über seine Seele unterstützen. Doch das Entscheidende ist, dass der Mensch auch Gott vertraut und bereit ist, seine Sucht durch aufrichtiges Bemühen unter Kontrolle zu bekommen.

Wer unter der Alkoholsucht schon länger leidet, der weiß, was das heißt. Doch er sollte sich nichts vormachen und auch vom Gottesgeist wissen: Es ist ein langwieriger Umdenkprozess und ein Überwindungskampf mit sich selbst bzw. mit seinen Zellen, die bisher die Oberhand über das menschliche Bewusstsein hatten und es beherrschten. Er sollte auch wissen, dass Alkohol viele negative Mitteilungen enthält, die das menschliche Bewusstsein und seine Seele trüben sollen. Diese negativen Speicherungen in alkoholischen Getränken wurden deshalb auf das menschliche Leben angesetzt, weil die früheren, tief gefallenen Wesen genau wussten, wie sie ihrem Ziel der Schöpfungszerstörung schneller näher kommen bzw. dieses vorantreiben konnten. Sie wussten, dass die stetigen Schwingungsverminderungen der beiden Urteilchen in den Lebenskernen der inkarnierten feinstofflichen Wesen durch gegensätzliche Lebensweisen der Menschen dazu geführt hätten, dass diese einmal in den Rotationsstillstand gekommen wären und dann in die andere Drehrichtung gewechselt hätten, nämlich anstatt der lebensaufbauenden und -erhaltenden in die zerstörerische bzw. Wesensauflösung. Das beabsichtigten sie und förderten dies durch den Einfluss von Alkohol und anderen Suchtmitteln auf die menschlichen Zellen, die dadurch in ihrer Schwingung niedrig gehalten werden, wodurch auch die Schwingungen der inneren Seele und ihres Lebenskerns stark abfallen.

Es ist kein Zufall, dass der Alkohol, in größerer Menge konsumiert, das menschliche Bewusstsein berauscht und auch das weitsichtige Denken behindert und den Menschen schläfrig macht. Das ist nur ein Grund, weshalb der Gottesgeist jedem inneren Menschen auf dem Rückweg ins Himmelreich vom Alkoholgenuss abrät. Wer sich auf dem Inneren Weg befindet, der wird z.B. durch zwei Gläser eines alkoholischen Getränkes schon in eine derart niedrige Schwingung versetzt, dass er das reale Leben um sich nur noch beschränkt aufnehmen kann. Das wirkt sich auf seine Seele verheerend aus, die sich sehnend auf die himmlische Rückkehr vorbereitet.

Wenn der Mensch seine Zellen mit Alkohol betäubt bzw. ihnen ihren Wunsch erfüllt vorübergehend kleine Glücksmomente zu erleben - die die Programmierungen des Alkohols bewirken und sie täuschen sollen, damit sie immer nach dem Suchtmittel verlangen - dann wirkt sich dies negativ auf seine Selbsterkenntnis und Verwirklichung des himmlischen Wissens aus. Die Zellen verweigern die Selbsterkenntnis, weil sie fürchten, dass ihr Mensch sonst eine höhere Schwingung erlangt. Sie wissen aus Erfahrung, wenn sich ihr Mensch beim Trinken des Alkohols mehr zurückhält, dann müssen sie auf den Genuss verzichten, und das wäre tragisch für sie. Darum versuchen sie ihn durch Impulse vom Herzensgebet und weiterer Selbsterkenntnis abzuhalten, damit er seine Gier nach alkoholischen Getränken befriedigen kann. Auch wenn der Alkohol mit Wasser verdünnt wird, ist die zerstörerische Information weiterhin in diesem enthalten und geht in die menschlichen Zellverbände über, die entsprechend reagieren. Sie werden durch den Alkoholgenuss des Menschen immer bequemer und träger und kommen ihren genetisch vorgesehenen Aufgaben im Körper nur noch eingeschränkt nach, bis einmal der Moment kommt, in dem sich der Mensch geistig nicht mehr gut zurecht findet. Seine ehemals gute Orientierung und Umsicht in seinem Leben wird durch den Alkoholgenuss zunehmend eingeschränkt, weil seine Zellen energetisch viel schneller abbauen. Die menschlichen Zellen können in so einem dämmrigen Zustand ihre Aufgaben nur noch notdürftig erfüllen, und das bedeutet, dass sie keine Kraft mehr haben die innere Ordnung in ihrem von den Genen geordneten Körper aufrecht zu erhalten. Das ist sehr schade für einen geistig ausgerichteten Menschen, da er die Kontrolle über sich selbst immer mehr verliert. Darum bittet der Gottesgeist jene Menschen, die noch gerne alkoholische Getränke trinken, sich aber im Inneren nach dem himmlischen Leben sehnen, ihren Alkoholkonsum zu reduzieren, bis sie einmal ohne einen Tropfen Alkohol auskommen können. Das ist eine herzliche Bitte des Gottesgeistes, weil er viele gottverbundene Menschen sieht, die, ohne sich dabei etwas zu denken, Alkohol trinken und nicht wissen, wie sehr sie sich und ihrer Seele dadurch schaden.

220 Bitte bedenkt: Der Gottesgeist gibt den himmlischen Heimkehrern Hinweise, Ratschläge sowie ernste Ermahnungen und Warnungen aus dem göttlichen Ernst nur dann, wenn dies aus seiner himmlischen Sicht für sie zur weiteren geistigen Reife oder zum Selbstschutz notwendig ist. Doch er wird nie zu ihnen sagen, sie sollten auf den Alkohol- oder Tabakgenuss verzichten. Nein, das tut der Gottesgeist nie, weil er das himmlische Freiheitsgesetz, das er selbst für uns himmlische Wesen verwaltet, nicht übertritt. Das sollt ihr von ihm wissen. Doch er darf euch einen Rat geben, wenn ihr aufrichtig gewillt seid ins himmlische Sein zurückzukehren, damit ihr beim Genuss von Alkohol oder Nikotin vorsichtig seid.

Auch im Tabak befinden sich Informationen, die zerstörerisch ausgerichtet sind und fast denen gleichen, die der Alkohol enthält. Darum rät euch der Gottesgeist auch vom Rauchen Abstand zu halten. Diesen Rat gibt er euch deswegen, weil der in den Körper eindringende Rauch der Zigarette nicht nur den Lungenbläschen schadet, sondern diese ständig mit negativen Informationen überschüttet, die sich auf das menschliche und seelische Bewusstsein eines gottverbundenen Menschen sehr nachteilig auswirken. Dieser Rat des Gottesgeistes soll euch nicht Angst machen, sondern euch nur zu verstehen geben, wie gefährlich es ist Suchtmittel zu konsumieren, wenn ihr mit eurer Seele dem himmlischen Leben näherkommen wollt.

Es sollte euch bewusst sein, dass alle Suchtarten auf Selbstzerstörung ausgerichtet sind und zunehmend euer reales Denken und Leben aus der himmlischen Schaffung benebeln und zudecken sollen.


Weil viele gottverbundene Menschen die ausgehende große Gefahr und den Einfluss des Tabak- und Alkoholgenusses auf das menschliche und seelische Bewusstsein verkennen, deshalb klärt euch der Gottesgeist aus seiner himmlischen Sicht auf und erweitert das Thema noch ausführlicher in dieser Botschaft (im zweiten Teil).

- Fortsetzung im Teil 2 -