Botschaft 1106. (Version vom 23.07.2011)
(1/2) Entstehung ritueller Kulthandlungen und die davon ausgehenden Gefahren für Menschen und Seelen aus himmlischer Sicht

Ein Kind vor dem Fernseher.

Teil 1 enthält noch folgende Themen:

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Eine Liebetröpfchen-Leserin fragt:

Was bewirken religiöse Einweihungen durch andere Menschen oder Selbsteinweihungen über Bücher?


Antwort des Gottesgeistes über einen himmlischen Lichtboten:

Ihr inneren Menschen des Liebegeistes! Jeder von euch hat in seinem Herzen viele unbeantwortete geistige Fragen. Das ist normal in dieser unvollkommenen Welt, in der das menschliche Bewusstsein nur begrenzt kosmische Geschehnisse wahrnehmen und Lebenszusammenhänge verstehen kann. Verschiedene unerklärliche Begebenheiten bzw. Phänomene aus dieser Welt der Unwissenheit, vielen Täuschungen und Irrtümer beschäftigen euch zeitweise sehr. Manche sind sehr aufgeschlossen z.B. für ein neues kosmisches Wissen, doch ihnen ist es noch nicht möglich, es geistig einzuordnen und zu erfassen. Andere machen sich über religiös-rituelle Handlungen Gedanken und wollen mehr darüber erfahren, weil sie den Sinn darin verstehen möchten. Deshalb suchen sie in Zeitschriften, Büchern oder im Internet nach tiefgründigen Erklärungen. Doch darüber können euch auch die Medien nicht aufklären, weil sie hauptsächlich auf diese Welt ausgerichtet sind. So manche Erklärungen bzw. Antworten von geistig ausgerichteten Menschen oder Theologen konnten euch nicht zufriedenstellen, weil ihr von innen, eurer Seele, deutlich verspürt, dass diese der kosmischen Wahrheit nicht entsprechen. Eine geistig erwachte Seele, die durch das freigelegte Wissenspotenzial mithilfe des Liebegeistes nun über eine größere geistige Übersicht verfügt, versucht ihren geistig offenen Menschen über gute oder unangenehme Empfindungen, Gefühle oder Impulse in eine neue Denkrichtung zu steuern, die eine geistig höhere Reife fördern würde.

25 Manchmal kommt ein Mensch an einen Punkt, an dem er z.B. den Sinn und Hintergrund einer rituellen Handlung, wie sie in vielen geistigen Gruppen oder Glaubensgemeinschaften praktiziert wird, verstehen möchte, da er schon den Gedanken hatte, sich einer geistigen Gruppe anzuschließen. Doch er fühlt von innen, dass dort etwas nicht stimmt, deshalb hält er sich noch zurück. Er kann sich aber kein klares Bild von seinem unangenehmen Gefühl machen bzw. findet keine Gründe dafür, weil ihm das Wissen zum geistigen Weitblick und zur umfassenden Einschätzung fehlt. Darum öffnet er sich dann für geistig-göttliche Aufklärungen, die ihm helfen sollen eine Antwort zu finden. Das ist ein normaler Reifevorgang eines geistig erwachten, vorsichtigen Menschen, der diesseitigen und jenseitigen unbekannten Gefahren aus dem Wege gehen möchte.


Nun, um die Frage einer Liebetröpfchen-Leserin umfassend beantworten zu können, ist es für den Liebesgeist erforderlich Jahrtausende in eurer irdischen Zeit zurückzublicken, als abergläubische Menschen unzählige Kulte ersannen und diese nach einem festgelegten Ritual bzw. Brauch zu praktizieren begannen. Es waren sehr niedrig schwingende Menschen, deren Seelen aus dem Fall stammten und schon lange ohne Herzensverbindung zum universellen Liebegeist in ihrem Inneren lebten.

Wahrlich, der Anlass für die Entstehung von Kulthandlungen war die Verehrung von außergewöhnlichen Menschen, die übersinnliche Fähigkeiten besaßen. Für die damaligen geistig unwissenden Menschen waren sie Ausnahmeerscheinungen, die angeblich von den unsichtbaren Göttern mit magischen Kräften ausgestattet worden sind, um in dieser Welt unerklärliche Dinge zu bewirken und ihnen zu helfen. Doch sie ahnten in ihrer geistigen Unwissenheit nicht, dass diese okkulten Menschen im seelischen Verbund mit erdgebundenen jenseitigen Seelen standen, die sie oftmals schauten. Sie konnten nur deshalb mit ihnen zusammenwirken, weil sie die gleiche Ausrichtung hatten und auf der gleichen Wellenlänge waren. Das Ziel der jenseitigen Seelen war es, mediale Menschen, zu denen sie Zugang hatten, mit Energien aus den diesseitigen und jenseitigen Negativ-Energiefeldern zu unterstützen oder sie mit Energien zu beliefern, die sie energiestarken Menschen hinterlistig entzogen. Sie freuten sich sehr, wenn ihnen durch den medialen Menschen wieder einmal etwas Außergewöhnliches gelang, das andere Menschen in Erstaunen und Bewunderung brachte. Wurde ihr gutes Medium bzw. Werkzeug zum Gottmenschen erhoben, dann konnten sie sich ihre eigenwilligen Wünsche erfüllen, die in ihrer regen Fantasie entstanden sind.

Die Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten konnten durch die Hilfe der Seelen in die atmosphärische Chronik sehen und daraus aus der irdischen Vergangenheit und für die Zukunft Abrufungen vornehmen. Deshalb waren sie gefragt und beliebt und sorgten für Aufsehen und regen Gesprächsstoff in ihrer Umgebung. Sie wurden zunehmend bewundert und verehrt und deshalb kamen viele Menschen zu ihnen, um etwas über ihre irdische Zukunft zu erfahren. Nach deren Ableben erhoben sie diese zu Göttern. Im Laufe der irdischen Zeit schufen sie sich viele Götter und beteten sie in blumengeschmückten Kultstätten an. Sie erstellten Steinskulpturen als Abbild der verstorbenen Gottpersonen und verneigten sich zur persönlichen Verehrung vor ihnen oder knieten sich zur Anbetung hin. Auf einem aus Holzstämmen oder großen Steinbrocken errichteten schön geschmückten Altar (Opfertisch) begannen sie in Schalen bestimmte Gräser, Blätter oder kleine Hölzer mit starkem Duft zu verbrennen. Die für sie wohltuenden Düfte sollten die Geister der Götter zur Kulthandlung anziehen, diese erfreuen und zufriedenstellen und böse Geister vertreiben. Sie pilgerten immer wieder zu ihrer geweihten Kultstätte und brachten der verehrten Gottheit ihr Anliegen vor. Frühere kultische Bräuche wurden dann immer mehr von religiösen Menschen bzw. religiösen Gruppierungen in dieser Fallwelt übernommen. Doch die Kultarten veränderten sich von einer Zeitepoche zur anderen, weil sich die Menschen wieder neue Rituale ausdachten und mit Freude zur Ehrung der Götter zelebrierten. Bis in die heutige Zeit halten sie noch unverändert an den traditionellen festlichen Kulten verschiedener Art fest und können sich ihr Leben ohne diese nicht vorstellen. Vielleicht könnt ihr nun diesen Kult-Irrsinn geistig verirrter Menschen, wie ihn der universelle unpersönliche Liebegeist aus seiner himmlischen Sicht schilderte, besser einordnen.


Der Liebegeist aus dem himmlischen Herzen erweitert die Beschreibung über religiöse Kulte und rituelle Praktiken noch, weil viele geistig suchende Menschen ahnungslos in die Fänge negativer Kräfte und Machenschaften angeblich geistig weit gereifter Menschen gerieten, die mit gleichartigen erdgebundenen Seelen in Verbindung stehen.

30 Da die Seelen der damaligen Menschen aus dem Fall keine Verbindung mehr zum unpersönlichen Liebegeist in ihrem seelischen Wesenskern und in der himmlischen Urzentralsonne wollten, hatten sie ihr Leben nur noch auf äußere, personenbezogene Verhaltensweisen ausgerichtet. Durch verschiedene Rituale, Anrufungen, Danksagungen und Huldigungen jenseitiger Götter glaubten sie von ihnen vermehrte Lebensenergien, eine kluge Führung in ihren Kämpfen oder vorsorgende Zukunftsweisungen für ihr schicksalhaftes, unwürdiges Leben erhalten zu können. Aus diesem Grund ersannen sie sich stets neue Kulthandlungen mit Opfergaben für die Götter - dies nahm bei ihnen kein Ende. Ihre unnatürlichen Kulthandlungen verfestigten sich durch die ständigen Wiederholungen in ihrem menschlichen und seelischen Bewusstsein, und diese Speicherungen steuerten sie im Diesseits wie im Jenseits immer aufs Neue in die bekannte Tradition.

Aus himmlischer Sicht sind die Kulthandlungen der einst reinen himmlischen Wesen im lichtarmen Kosmos eine große Tragödie, weil sie nur sehr schwer bzw. mit großem seelischen Leid verbunden aus diesen herausfinden und zur Normalität des himmlischen Lebens zurückfinden können, in dem es keine einzige Zeremonie gibt. Diese Aussage des Liebegeistes sollte den Kultanhängern Anlass zum Überdenken ihrer Kulte sein.

Die damaligen Menschen glaubten mit festlichen Ritualen einen Jenseitskontakt mit den Göttern erhalten zu können, und dies artete immer mehr aus. Mit Kulttänzen, in Beschwörungen mit sich wiederholenden Lauten oder gleichförmigen Gesängen versetzten sie sich in Trance, um mithilfe jenseitiger Seelen in das erdgebundene Jenseits zu entrücken. Bei verschiedenen Urvölkern hielten sich die verstorbenen verehrten „Gottpersonen“ in feinstofflichem Zustand stets in der Nähe der Menschen auf und übergaben ihnen bei deren Entrückung neue Weisungen. Da die Menschen jeden Tag auf ihre Götter ausgerichtet waren, konnten sie manche jenseitige Seelen schauen und mit ihnen einen regen Kontakt pflegen. Durch die Jenseitskontakte medialer Menschen zu erdgebundenen Wesen entstanden im Verlauf des menschlichen Lebens immer mehr spiritistische Kreise, an deren Sitzungen auch Könige und Kaiser teilnahmen. Sie wollten erfahren, wie ihre kriegerischen Auseinandersetzungen ausgehen würden oder von wem ihnen eine heimtückische Gefahr drohte. Der Okkultismus blieb den so programmierten erdgebundenen Seelen, die sich immer neu in ein menschliches Kleid inkarnieren, bis in die heutige Erdenzeit erhalten.


Nun, in den letzten Jahrhunderten ersannen sich geistig orientierte Menschen noch andere Möglichkeiten, um mit jenseitigen Seelen in Verbindung zu treten. Mancher mediale Mensch, der im Verbund mit gleichgesinnten Seelen stand, erfuhr von ihnen, wie man durch eine rituelle Praktik bzw. Meditationstechnik die sieben Chakren bzw. Bewusstseinszentren der Seele gewaltsam öffnen kann, um die jenseitigen Seelen zu schauen. Ebenso erfuhren sie von ihnen, wie man durch die Ansprechung der Bewusstseinszentren jenseitige einpolige Negativ-Energien anziehen kann, die aber nicht aus der himmlischen Quelle stammen. Aus himmlischer Sicht ist so eine Praktik eigenwillig und ungesetzmäßig, weil diese große Gefahren in sich birgt, die aus dem erdgebundenen Jenseits kommen und das menschlich-seelische Bewusstsein umnachten. Doch Menschen, die dies praktizieren, nehmen aus geistiger Unwissenheit an, dass alle sich im Fallsein verströmenden Energien aus der himmlischen Quelle stammen würden. Deshalb wäre dies eine Gabe aus dem Herzen Gottes, der sich jeder Mensch und jede Seele bedienen könne - doch das ist eine Täuschung! Tatsächlich handelt es sich nicht um himmlische zweipolige Energien, sondern um einpolige Negativ-Kräfte aus den Energiefeldern, die zerstörerische Informationen enthalten und einst auf das personenbezogene Leben der Fallwesen ausgerichtet wurden. Diese Umpolung wurde einst zur Erschaffung ihrer niedrig schwingenden Fallwelten vorgenommen.

Davon wissen heute die geistig orientierten Menschen, die bestimmte Meditationspraktiken und Rituale ausüben, leider nichts, weil sie über kein göttlich-himmlisches Wissen verfügen. Sie sollen jedoch nun vom Liebegeist wissen, dass durch jede ihrer ungesetzmäßigen Handlungen das seelische und menschliche Bewusstsein zunehmend auf die jenseitigen Negativ-Energiefelder und auch auf jene Seelen ausgerichtet wird, die mit diesen Negativ-Energien in der Welt wirken. Die ihnen zuströmenden Energien bauen sie momentan geistig auf bzw. heben sie physisch an, doch diese können einen großen seelischen Schaden anrichten, der sich erst in den jenseitigen Bereichen auf vielfältige Weise verheerend auswirken wird. Davor warnt euch der Liebegeist.

35 Jene Menschen, die stets neue, abartige Kulte erfanden, brachten diese später in Verbindung mit dem universellen Liebegeist und setzten sie zu seiner Verehrung in ihrer Glaubensgemeinschaft ein. Sie verfielen dem großen Irrtum und glaubten, dass sie Gott dadurch mehr lieben und im Diesseits und Jenseits mehr begünstigen würde. Sie führten Lichteinweihungen durch, die angeblich mit göttlichen Informationen bestückt waren, um ihren Erlösungs- und Reinigungsprozess mit den ihnen unbekannten Energien zu fördern. Angeblich stelle Gott jedem Menschen und jenseitigen Wesen im Kosmos diese Energien frei zur Verfügung. Dass es sich dabei um negative, zerstörerische Kräfte aus verschiedenen Energiefeldern der Fallwesen handelt, das können die Menschen nicht wissen - doch die mit ihnen im Bunde stehenden Seelen schon. Sie kennen sich mit den Energiearten aus und wissen auch, welche positiven oder negativen Wirkungen sie im menschlichen und seelischen Bewusstsein hervorrufen können. Deshalb seid bitte zum Selbstschutz sehr vorsichtig mit den vielen angebotenen Meditationstechniken, religiösen Kulten bzw. rituellen Praktiken, die auf das menschliche und seelische Bewusstsein stark einwirken und einmal negative Spuren hinterlassen werden. Wahrlich, bei der Ausübung erzeugt ihr bestimmte Schwingungen, die magnetisch auf einer Lichtbahn zu den Negativ-Energiefeldern ziehen, mit denen erdgebundene jenseitige Seelen verbunden sind. Diese, die nichts Gutes im Schilde führen, zieht ihr dann an. Sie wollen Menschen und deren Seelen an ihre unrealen religiösen Vorstellungen binden. Das tun sie schon lange, über viele jenseitige Äonen, ohne Veränderung ihrer Wesensausrichtung. Ihre Lehre bzw. ihr angebotener Weg zur Vergeistigung hat aber nichts mit der Rückführung gefallener Wesen durch Gott und himmlische Wesen zu tun, die nach dem himmlischen Heilsplan durchgeführt wird. Aus diesem Grund wird ihr eigenwilliges Wirken auf der Erde und in den jenseitigen Bereichen nicht durch den Liebegeist und himmlische Wesen unterstützt.

Vielleicht geht nun vielen geistig verirrten Menschen ein Licht der Erkenntnis auf und sie wollen nun ihren gefährlichen Weg beenden, der sie aus himmlischer Sicht nur in eine Sackgasse geführt hat. Doch sie sind freie Wesen und können trotz der göttlichen Warnung ihren Weg eigenwillig fortsetzen. Gott ist der freie universelle Liebegeist auf alle Ewigkeit, deshalb darf er kein Wesen daran hindern etwas zu tun, das ihm schadet - auch wenn er über den Ausgang Bescheid weiß. So frei haben wir himmlischen Wesen einst unser Evolutionsleben gestaltet und führen es auch so bis zum heutigen kosmischen Augenblick. Die uneingeschränkte Freiheit - die schon ab Beginn der gemeinsamen Festlegung ein Wagnis war - haben wir gemeinsam der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit (universeller Liebegeist) bei ihrer Erschaffung in das Speicherpotenzial ihres Bewusstseins übertragen. Aus ihrem größten universellen Herzen in der himmlischen Urzentralsonne wirkt sie sanft und einfühlsam in größter Demut und ist immer auf das Wohl, den Schutz und die Freiheit jedes Wesens bedacht. Aus ihrem für euch unvorstellbaren, riesigen Informationsspeicher, der alle Evolutionsdetails für die himmlischen Dualwesen enthält, unterstützt sie uns liebevoll in ihrer freiheitlichen Art. Da unsere Lebensweise vollkommen frei ist, wird es für uns gefährlich, wenn wir uns nicht an unsere gemeinsam geschaffenen Evolutions-Lebensrichtlinien halten, die wir als Speicherungen in unserem Bewusstsein haben bzw. in den Lichtpartikeln einprogrammiert sind.

Das heißt: Wenn wir länger bewusst gegen unsere gemeinsamen Lebensrichtlinien verstoßen - wie es einmal vor unzähligen kosmischen Äonen die abtrünnigen Wesen getan haben und dadurch die tragische Trennung von uns himmlischen Wesen verursacht haben -, dann nimmt die Schwingung und Strahlung unseres Lichtkörpers rapide ab. Infolgedessen können wir uns nicht mehr auf dem Planeten halten und werden magnetisch von ihm abgestoßen, weil nur Wesen gleichen Evolutionsstandes ohne Verständigungsschwierigkeiten harmonisch zusammenleben können. Dementsprechend würden wir uns durch Nichtbeachtung große Nachteile schaffen. Das aber tut sich kein reines himmlisches Wesen an.


Ihr Menschen des Liebegeistes! Wenn ihr wieder zu uns ins Himmelreich zurückkehren wollt, dann wäre es schon erforderlich, dass ihr euch von allen Bindungen aus dieser und auch jenseitiger Welten befreit. Dazu gehört auch die Befreiung von den Speicherungen eurer Glaubenslehren sowie von den geistlichen Führern, geistigen Lehrern oder Meistern, die euch angeblich ins Himmelreich führen wollen, jedoch selbst den Inneren Weg nicht kennen. Deshalb halten sie sich erdgebunden in eurer Nähe auf und kommen unserem himmlischen Dualleben keinen Schritt entgegen. Das ist die geistige Tatsache, die aus himmlischer Sicht sehr tragisch ist.

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40 Den geistig suchenden Menschen werden in eurer irdischen Zeit weltweit viele Glaubenslehren mit verschiedenen Auslegungen angeboten, die aber nicht dem freien unpersönlichen Evolutionsleben der himmlischen Wesen entsprechen. Wahrlich, noch nie hat der universelle Liebegeist durch einen himmlischen Künder oder erleuchtete Menschen die himmlisch abgefallenen Wesen dazu aufgerufen, zu seiner Ehre oder zur Glaubensstärkung und Verinnerlichung eine religiöse Glaubensgemeinschaft zu gründen. Noch nie befürwortete oder unterstützte er diese mit seinen Liebekräften aus seinem universellen Herzen, der himmlischen Urzentralsonne, denn diese wurden allein mit ungesetzmäßigen einpoligen Negativkräften aufgebaut. Der universelle Liebegeist und wir himmlischen Wesen leben stets in der Wesensgleichheit, verbunden mit den unpersönlichen himmlischen Evolutionsgesetzen, worin keine Verehrungen und Kulte enthalten sind. Es gibt nur einen Grund, warum tief gefallene, veräußerlichte Wesen einmal aus ihrer gott- und himmelsferne Glaubensgemeinschaften gründeten, nämlich, um gemeinsam ihre Gottesverehrung in einer Kultstätte feiern zu können. Darum sind aus himmlischer Sicht alle Glaubensgemeinschaften dieser Welt und ebenso in den jenseitigen Bereichen gegen das himmlische Gesetzesleben gerichtet. Bitte versteht: Diese entstanden aus geistiger Blindheit und aus dem Eigenwillen fanatischer religiöser Menschen und gleichgesinnter jenseitiger Wesen, die sie lange noch daran gebunden halten.

Diese göttliche Aussage mit der warnenden Schwingung aus seinem himmlischen Herzen werden heute die religiös gebundenen Menschen nicht so einfach akzeptieren, weil sich ihre Seelen über Jahrhunderte und manche schon über Jahrtausende bzw. viele jenseitige Äonen daran gewöhnt haben, auf eine Glaubenslehre ausgerichtet zu leben. Manche Seelen haben schon viele Glaubensgemeinschaften in sehr vielen Einverleibungen suchend nach der göttlichen Wahrheit durchwandert und suchen auch heute noch weiter danach. Vielen der äußeren Gottsucher geht es hauptsächlich darum, mit anderen religiösen Menschen einen herzlichen Kontakt pflegen zu können, da sie sich in einer Gemeinschaft, in der einer dem anderen hilft, wohl und sicher fühlen. Das versteht der Liebegeist. Doch wenn ihr von der großen Tragik religiöser Menschen und jenseitiger Seelen mehr wüsstet, die schon lange an eine Glaubensgemeinschaft gebunden sind und die Kraft nicht mehr aufbringen sich davon zu lösen, um wieder ein freies Wesen zu werden, dann würdet ihr nun die Warnungen des Lebegeistes besser verstehen und vielleicht auch annehmen können.

Bitte geht immer davon aus, dass der unpersönliche himmlische Liebegeist den Menschen über einen Künder nur jenes Wissen weitergibt, das den himmlischen Evolutionsgesetzen entspricht, die sich die himmlischen Wesen gemeinsam für ihr Dualleben geschaffen haben. Von diesem Grundwissen geht bitte immer bei euren Überlegungen und beim Prüfen einer Botschaft aus, dann habt ihr es leichter, Wahres vom Unwahren zu unterscheiden.

Da wir himmlischen Wesen keine religiösen Bewegungen, festlichen Kulte, Einweihungen oder irgendeine Art von Meditationstechnik kennen, ist folglich jede dieser Handlungen himmlisch fremd und ungesetzmäßig. Wer sich auf dem himmlischen Rückweg befindet, der sollte sich dies zu Herzen nehmen und darauf achten, dass er sich bald davon löst. Je früher er das tut, desto schneller wird seine Seele von irdischem Unrat befreit und offen für die freien himmlischen Evolutionsgesetze und kann zu einem früheren Zeitpunkt die himmlische Anziehung erhalten. Das wünscht euch der universelle Liebegeist sehr!



Den geistig suchenden Menschen werden zu dieser Erdenzeit, angeblich zur schnelleren Vergeistigung und himmlischen Rückkehr, in den spirituellen bzw. okkultistischen Kreisen verschiedene Meditationspraktiken angeboten. Bei der Einweisung in die geistige Lehre werden den Schülern Einweihungen oder Selbsteinweihungen aus Schriften oder Büchern angeboten, die in den spirituellen Gemeinschaften mit verschiedenartigen Ritualen praktiziert werden. Der Hintergedanke davon war schon früher und ist es auch heute noch, Menschen in die geistige Lehre und Praktik fest einzubinden. Da viele Menschen im Berufs- oder Privatbereich sehr gestresst sind, suchen sie nach Ruhe, Entspannung und Energieaufbau. Darum öffnen sie sich für anhebende Ruhe- und Entspannungsmeditationen mit harmonischen Musikklängen. Dagegen wäre aus himmlischer Sicht nichts einzuwenden. Doch viele der angebotenen Mediationen stammen aus östlichen Bereichen, die Texte und Musikklänge enthalten, die eine ganz bestimmte Frequenz erzeugen und vom menschlichen und seelischen Bewusstsein gespeichert werden. Je öfter sie der Mensch hört bzw. in sich aufnimmt, desto mehr speichert sein menschlich-seelisches Bewusstsein diese Frequenzen, die jedoch die Ausrichtung auf geistige Lehrer oder Meister haben, die verschiedene Meditationstechniken lehren. Doch ihre wahre Absicht ist nicht nur, die Menschen in Entspannung und Ruhe zu führen, sondern sie auch religiös auszurichten. Viele geistig unwissende Menschen kommen dadurch in die Abhängigkeit einer religiösen Lehre und ihrer geistigen Lehrer anstatt in die innere und äußere Freiheit der himmlischen Wesen zurückzufinden. Viele junge und geistig unerfahrene Menschen, die sich auf östliche Meditationen eingelassen haben, verkennen die davon ausgehende Gefahr.

45 Wahrlich, geistige Lehren und Meditationen aus den östlichen Bereichen sollen angeblich die Menschen und ihre Seelen nach innen zu Gott führen, doch meistens kommen sie bei einem jenseitigen Meister an, der sie dann völlig vereinnahmt und ihr Bewusstsein umnachtet, sodass sie psychisch erkranken können. Durch verschiedene Versprechungen, z.B. um angeblich eine hohe geistige Reife erlangen zu können, fühlen sich geistig unerfahrene, aber auch neugierige Menschen von den östlichen Lehren und Meditationstechniken sehr angezogen. Doch aus himmlischer Sicht werden viele gutherzige Menschen getäuscht, denn die religiösen Versprechungen sind nur „Schall und Rauch“. Im Grunde genommen werden ein Mensch und seine Seele durch die Einweihung ungeahnt an die östliche Lehre gebunden und zudem an diesseitige und jenseitige geistige Lehrer oder Meister.

Vielleicht gelingt es euch nun durch diese erweiterte Beschreibung des himmlischen Liebegeistes die unsichtbaren Gefahren, die vom Jenseits ausgehen und im Diesseits auf geistig suchende Menschen einwirken, zum Selbstschutz noch besser zu erkennen.

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In dieser irdischen Zeit des geistigen Aufbruchs gelangten in den Bereich westlichchristlicher Religionen, die jahrhundertelang weltweit Machtansprüche auf ihre Lehre stellten, immer mehr östliche Lehren. Früher fanden grausame Glaubenskriege statt, weil die Führer der Religionen sich das Recht nahmen, zu behaupten nur sie allein besäßen die göttliche Wahrheit in ihrer Lehre. Deshalb bekämpften sie sich gegenseitig, um „Ungläubige“, die angeblich im Bunde mit dem Widersacher Gottes wären, auszuschalten oder sie zu zwingen ihre Glaubenslehre anzunehmen. Welch ein Wahnsinn irregeführter, fanatischer gottgläubiger Menschen, der auch weiterhin in eurer irdischen Zeit geschieht.


Wahrlich, aus himmlischer Sicht erhielt keine Weltreligion das Wissen direkt aus der himmlischen Quelle Gottes. Warum das so ist, versucht euch der Liebegeist nun verständlich zu machen: Die damaligen Künder, deren Botschaftswissen teilweise zur Gründung verschiedener Religionen verwendet wurde und heute noch in den Schriften der religiösen Lehren enthalten ist, waren größtenteils auf das personenbezogene Leben dieser Welt ausgerichtet, weil sie durch falsche religiöse Überlieferungen eine Hierarchie im Himmelreich vermuteten. Da das Weltsystem der inkarnierten Fallwesen bewusst auf das personenbezogene Leben ausgerichtet wurde, in dem strenge Herrscher und unterwürfige Diener leben - völlig entgegen dem unpersönlichen himmlischen Evolutionsleben in Wesensgleichheit - nahmen die religiösen Führer bewusst nur diese Botschaftsteile in ihre Lehre auf, die zum Weltsystem in Wesensungleichheit passten. So geschah es auch mit dem Botschaftswissen von Jesus. Deshalb konnten sich die kirchlichen Führer, ohne Einwände der gottgläubigen Menschen, auf einen goldverzierten Thron setzen - so wie es Könige und Kaiser tun - und deren Huldigungen energetisch aufbauend genießen.

50 Als nun die früheren gläubigen Menschen sich von der jüdischen Lehre distanzierten bzw. trennten und eine neue religiöse Lehre schriftlich zusammenstellten, hatten sie einige Gelehrte und Herrscher an ihrer Seite, die bestimmten, welche Richtung ihr religiöses Glaubensbuch erhalten soll. Die Gelehrten ernannten sich später selbst zum Oberhaupt der christlich orientierten religiösen Bewegung. Sie ließen die wenigen, noch einigermassen gut erhaltenen alten Schriftstücke einiger Gottesoffenbarungen Jesu, die Hinweise auf die Existenz eines unpersönlichen himmlischen Lebens enthielten, aussortieren. Wahrlich, nur wenige göttliche Botschaften von Jesus wurden zu seiner Lebenszeit und nach seinem Tod von seinen Begleitern an schriftkundige vertraute Menschen mündlich weitergegeben. Die Gelehrten schrieben nur jene Jesusaussagen auf, die zu ihrem Vorstellungsbild vom Himmelreich und dieser Welt passten. Manch eine göttliche Botschaft von ihm, die z.B. über die himmlische Wesensgleichheit ohne Hierarchie berichtete, wurde angezweifelt und deshalb nicht in ihre Glaubenslehre aufgenommen. Andere Aussagen wiederum, die zu weit von der jüdischen Glaubenslehre abwichen, wurden ihr angepasst. So entstand ein religiöser Mischmasch, der niemals aus der himmlischen Quelle Gottes stammt.

Wahrlich, nur wenige Aussagen Jesu vom universellen unpersönlichen Liebegeist sind gefunden worden. Und diese wenigen wurden von den damaligen Schreibern oder Übersetzern, deren Bewusstsein die göttlichen Offenbarungen noch nicht verstehen konnte, angezweifelt und aussortiert. Zudem fürchteten sie sich vor den strengen und fanatischen Oberen der jüdischen Glaubenslehre, und deshalb kommen manche Jesusaussagen, die so wichtig für die himmlischen Rückkehrer wären, in keiner religiösen Schrift der ersten Christen vor. Die damaligen christlichen Religionsgründer verwendeten vor Jahrhunderten nur jene religiösen Aussagen von Jesus oder anderen Kündern, die so ausgelegt waren, dass sie dem Vorstellungsbild dieser personenbezogenen Welt, der Machthaber und deren Untergebenen entsprachen.

So wurden bereits die damaligen herzensguten Gottgläubigen in die Irre geführt. Nun können sich die Religionsführer und gebundenen Gläubigen der christlichen Glaubensbewegungen nicht mehr vorstellen, dass es im himmlischen Sein keine Herrscher, Führer oder Diener und Untergebene gibt, wie es in dieser Welt üblich ist. Deshalb brauchen die heutigen hochmütigen Religionsführer, die auch ein erhobenes Leben in Prunk führen, keine Gewissensbisse gegenüber ihren blindgläubigen Anhängern zu haben, von denen sie sich bejubeln lassen. Ein reines himmlisches Wesen würde dies niemals zulassen und auch kein Mensch, in dem eine ziemlich lichte Seele wohnt. Er würde vor Scham davonlaufen, weil er von innen so eine Höherstellung nicht ertragen kann. Doch diejenigen, die sich bejubeln lassen, haben schon längst ihr Herz vor dem inneren Liebegeist verschlossen. Ihnen ist es heute nicht mehr bewusst, dass sie ein wesensungleiches Leben führen. Ihre gewohnte Denk- und Lebensrichtung in Wesensungleichheit hat sie so stark geprägt, dass sie sich nun täglich ahnungslos mit einer himmlisch fremden Lebensweise neu belasten bzw. dunkel verschleiern. Die Folge ist, dass sie sich immer weiter vom unpersönlichen himmlischen Leben entfernen. Aus himmlischer Sicht ist das nicht nur für sie, sondern auch für die Blindgläubigen, die ihnen hörig sind, eine große Tragik.

Jesus von Nazareth ließ sich nie von seinen Begleitern geistig und menschlich höher stellen. Er griff sofort ein, wenn einer ihm schmeichelte oder ihn als Gottmensch anhimmelte. Er war selbst ein bescheidener, demütiger und ruhiger Mensch, der die Menschenmenge nicht liebte. Deshalb war er selten mit vielen Gleichgesinnten auf seiner Wanderschaft oder Flucht vor den Juden oder römischen Soldaten unterwegs. Er war kein besonderer Mensch, der Wunder oder Dinge vollbrachte, die unnatürlich sind. Er wollte immer im Hintergrund bleiben, und ging deshalb mit seinen Begleitern selten in größere Städte. Er war aber nicht menschenscheu und kapselte sich vor ihnen nicht ab, nein, das tat er nie. Doch er liebte die Stille um sich, weil er wusste, dass er dem inneren Liebegeist nur dadurch nahe ist und sein Liebewort empfangen und weitergeben kann - aber er drängte es keinem auf. Er fragte seine Begleiter immer zuvor, ob sie das göttliche Wort hören möchten. Wenn einer dies ablehnte, schwieg er, weil er das himmlische Freiheitsgesetz beachtete.

Leider wurden ihm viele unglaubliche Wunder angedichtet, damit er als ein Gottmensch gelte, den man persönlich verehren und anbeten soll. Was daraus geworden ist, das könnt ihr in den christlichen Glaubensbewegungen erkennen: Jesus wurde dem ungesetzmäßigen Ungleichheitsprinzip der Menschen angepasst und zum Kultmenschen erhoben. Aufgrund dessen konnten die Geistlichen einen Kult nach dem anderen zu seiner Verehrung einführen. Der Wahnsinn mit den auf ihn ausgerichteten religiösen Traditionen hört in dieser Welt und auch in den jenseitigen Bereichen nicht auf, in denen die Gläubigen dem gleichen religiösen Traditionsdenken und -handeln unverändert nachgehen. Auch wenn eure materielle Welt einmal nicht mehr existiert, wird dieser große religiöse Irrtum, dass Jesus ein Gottmensch gewesen wäre, noch für viele jenseitige christlich-religiös geprägte Seelen etliche jenseitige Äonen weiter bestehen. Sie werden das falsche Bild von ihm nicht verändern, weil der stets zuvorkommende und hilfsbereite Liebegeist und die himmlischen Wesen nicht mit Aufklärungen an sie herankommen können bzw. sie es nicht zulassen. Könnt ihr euch das vorstellen?


55 Die meisten gottgläubigen Menschen, die auf die christliche Lehre ausrichtet sind, glauben fälschlich, der unpersönliche Liebegeist im himmlischen Zenit (Urzentralsonne) hätte durch Jesus Christus den Geistlichen den Auftrag erteilt, eine Glaubensgemeinschaft zu gründen und Jesusbotschaften in ihre Lehre einzubauen. Aus diesem Lehrwissen sollten dann die angeblich berufenen Geistlichen die unwissenden Gläubigen belehren, damit sie wieder zurück ins Himmelreich finden, und Jesus sollte den Gläubigen immer als Gottmensch im Bewusstsein bleiben. Nun stützen sie sich auf unwahre Aussagen in ihrer „Heiligen Schrift“, angeblich durch Jesus gegeben, z.B. dass er im Himmelreich neben Gottvater auf dem Thron sitze und die ganze Schöpfung mit ihm regiere. Doch wahrlich, dies hat der universelle unpersönliche Liebegeist durch Jesus oder andere wahre himmlische Künder noch nie geoffenbart. Das haben die früheren führenden Gründer der christlichen Glaubensgemeinschaft erfunden. Zu diesen Aussagen haben die hochmütigen und fanatischen Kirchenführer später noch vieles dazu erfunden, damit die Gläubigen vom Übermenschen und Wundermann Jesus so sehr fasziniert sein sollen, dass sie ihn ehrfürchtig anbeten und erhöhen. Das ist aber nicht die himmlische Realität, weil Jesus Christus und unsere Schöpfungseltern schon seit Urzeiten in der himmlischen Wesensgleichheit mit uns himmlischen Wesen leben. Das heißt, seit der Zeit, als die unpersönliche Ich Bin-Gottheit (universeller Liebegeist) von uns himmlischen Wesen gemeinsam erschaffen wurde und wir, nach vielen Vorschöpfungen in anderen Lebenssystemen, endlich in das unpersönliche Leben eintreten konnten, besteht die himmlische Schöpfung in der gerechten Wesensgleichheit ohne Ausnahmeregelung für ein einzelnes Wesen.

Nach den religiösen Überlieferungen, von denen die Geistlichen auch heute noch unverändert gerne predigen, hätte Jesus durch die himmlischen Gotteskräfte unvorstellbare und unerklärliche Dinge (Wunder) vollbracht, die nur er als Gottmensch zustande bringen konnte. Durch ihre Übertreibungen bzw. erfundenen Geschichten über Jesus gelang es den führenden Geistlichen, ihn zum angebeteten Gottmenschen und Helden der Schöpfung hochzuheben. Nun verehren sie ihn seit vielen Jahrhunderten fast auf die gleiche Weise wie die früheren Kultmenschen aus dem Fall ihre Götter. Die Kulte, die sich Menschen vor Jahrtausenden erdacht und in vielen Variationen praktiziert haben, werden noch heute von den religiösen Menschen gelebt, nur mit einer anderen Begründung und Auslegung der festlichen Zeremonien. Dies geschieht ebenso in den jenseitigen Bereichen auf verschiedenen Religionsplaneten, auf denen nur religiös gleichgesinnte Wesen (Seelen) zusammenleben. Doch die Gläubigen wissen heute nichts mehr davon, dass diese rituellen Zeremonien aus der irdischen Zeit der Götterverehrungen stammen, die sich tief gefallene Wesen ersonnen haben.

Wahrlich, im Heilsplan Gottes für die Schöpfungserrettung und Rückkehr gefallener Wesen gab es nie den Hinweis, dass sich freiwillige himmlische Helferwesen, unter ihnen auch Jesus Christus, auf Erden zur Verehrung des himmlischen Liebegeistes Kulte schaffen und sie regelmäßig ausüben sollen, ebenso nicht, dass nach dem Tod von Jesus oder seiner Eltern Maria und Josef oder einem seiner treuen Begleiter feierliche Zeremonien zu ihrer Verehrung und ihrem Gedenken stattfinden sollen. Dies erfanden kirchliche Führer vor Jahrhunderten, um unwissende gläubige Menschen an ihre Glaubensgemeinschaft zu binden. Tatsächlich widerspricht jede Kulthandlung - ganz gleich, in welcher Art sie durchgeführt wird - völlig den himmlischen Eigenschaftsgesetzen und ist gegen das unpersönliche Leben der himmlischen Wesen gerichtet. Das sollen nun die blindgläubigen Menschen vom universellen Liebegeist aus dem göttlichen Ernst erfahren.

Die damaligen Kirchenführer gaben den Schriftgelehrten den Auftrag - angeblich nach dem göttlichen Willen - viele Schilderungen über Jesus in ihr Glaubensbuch aufzunehmen, die aber tatsächlich aus ihrer regen Fantasie entstammten, unter anderem auch, dass Jesus nach seinem Tod auferstanden und mit seinem physischen Leib in den Himmel aufgefahren sei. Doch diese Aussage entspricht niemals der Wahrheit, weil das himmlische Leben nur in feinstofflicher Atomart existiert und deshalb alle himmlischen Wesen einen feinstofflichen Lichtkörper haben. Weil das so ist, erhält nach der kosmischen Gesetzmäßigkeit der Atom-Beschaffenheit kein physischer Körper eine Anziehung ins feinstoffliche himmlische Sein bzw. kann keinesfalls auffahren. Doch das kosmisch unlogische und unmögliche Geschehen, nämlich die leibliche Himmelfahrt, sprechen sie Jesus und Maria zu und feiern seit Jahrhunderten zu ihrer Verehrung und Andacht traditionell an einem bestimmten Tag im Jahr ein religiöses Kultfest.

Die Geistlichen predigen aus ihrem alten übernommenen Lehrwissen, dass Gott bei der Geburt eines Menschen dem Säugling eine Seele „einhauche“. Sie lehren auch, dass die Seele nach ihrem Hinscheiden entweder gleich zu Gott in den Himmel aufsteige („Gott holt sie zu sich“) oder bei nicht allzu schweren Sünden zur Strafe ins Fegefeuer müsse oder wegen schwerer Sünden („Todsünden“) in die Hölle komme.

60 Andere „Schriftgelehrte“ lehren, dass sich die Seelen nach dem Hinscheiden ihres Menschen in der Nähe ihres Grabes aufhalten sollen, um auf den Jüngsten Tag, den Augenblick des Gerichts durch Gott, zu warten. Dann hätten sie die Chance, dass ihre ehemaligen materiellen Körper aus ihrem Grab auferstehen und auf der gereinigten Erde weiterleben würden. Das würde nach der Lehre dieser Leute bedeuten, dass die unzähligen kleinen materiellen Teilchen (Zellen), die nach der Bestattung schon längst verwest, also zu Erde geworden sind, von Gott wieder zu neuem Leben erweckt werden würden. Es würde sich daraus der frühere menschliche Körper neu bilden, worin dann die Seele wieder ihren Platz einnehmen könne. Damit befinden sie sich aus himmlischer Sicht weit von der Schöpfungsrealität entfernt.


Wahrlich, viele herzensgute gläubige Menschen werden auch heute noch durch die vielen unglaublichen Geschichten, Ungereimtheiten und Irreführungen der unterschiedlich ausgelegten religiösen Lehren verschiedener christlich orientierter Glaubensgemeinschaften sehr geblendet. Ohne über die unsinnigen Aussagen in ihren religiösen Büchern nachzudenken oder etwas darin anzuzweifeln, glauben sie ihnen unbeirrt. Aus himmlischer Sicht macht das aber nur ein Mensch, der noch kein Wissen von den kosmischen Gesetzmäßigkeiten hat. Darum ist es diesen nicht möglich, sich die geistigen Zusammenhänge, z.B. wie das Diesseits und Jenseits miteinander geistig verbunden sind, vorzustellen. Besonders religiös festgefahrene Geistliche neigen dazu, wenn sie sich zweifelhafte Aussagen in ihren religiösen Büchern nicht erklären können, sich etwas zusammenzureimen und es redegewandt an die Bindgläubigen weiterzugeben oder zu behaupten, das sei ein Geheimnis Gottes.


Da sich die heutigen hochmütigen, studierten Geistlichen trotz des geistigen und technischen Fortschritts noch nicht für ein neues und tiefgründiges göttliches Botschaftswissen aus der himmlischen Quelle über Künder öffnen wollen, bleiben sie von den kosmischen Gesetzmäßigkeiten unwissend. Aufgrund dessen können sie den logischen Zusammenhang zwischen Diesseits und Jenseits sowie das Weiterleben im Bewusstsein ihrer inneren Seele (Lichtkörper) nach dem physischen Ableben in den feinstofflichen jenseitigen Bereichen nicht folgerichtig einordnen, und deshalb kann sich ihr Bewusstsein geistig nicht erweitern. Bei den meisten ist das ehemals reine himmlische Lichtbewusstsein völlig überschwemmt mit irrealen Vorstellungen. Deshalb bleiben sie weiterhin offen für unglaubliche religiöse Geschichten und unerklärliche Wunder, die angeblich Gott über frühere Propheten (Künder) und Jesus bei ehrfürchtigen Gottgläubigen als Zeichen seiner Liebe vollbracht haben soll. Auch heute wissen die Gläubigen und Geistlichen noch nicht, dass dieses erfundene Glaubenswissen nur von den früheren Kirchenführern stammt. Manche Geistliche, die für ein neues himmlisches Wissen aufgeschlossen sind, ahnen bereits, dass in dem hochgehaltenen „Glaubensbuch der Wahrheit“ („Heilige Schrift“) viele Ungereimtheiten bzw. unglaubliche und unwahre Dinge stehen. Doch keiner von ihnen traut sich nur eine einzige Aussage anzuzweifeln, weil das zur Folge hätte, dass ihr Glaubensgebäude durch diese Erschütterung wie ein altersschwaches Haus einstürzen würde. Das würde für sie bedeuten, dass sie ihre Glaubwürdigkeit und ihr Ansehen bei den Gläubigen verlieren würden, die sie persönlich wegen ihres religiösen Standes, ihres immensen einstudierten Lehrwissens und ihrer Sprachgewandtheit bei den Predigten bewundern. Aufgrund dessen lassen die hochmütigen Kirchenführer keine Richtigstellung ihres Glaubensbuches zu, denn sonst müssten sie fürchten, dass ihr weltweites religiöses Machtimperium schnell zusammenschrumpfen würde. Doch das können sie sich nicht antun, deshalb bleiben sie bei den alten, irrealen Schriftaussagen, die aus himmlischer Sicht keine Wahrheit beinhalten.



Nun möchte euch der Liebegeist die Wahrheit über Jesu Tod kurz schildern, damit ihr euer falsches Vorstellungsbild vom Leben Jesu und was mit ihm nach seinem Ableben vor über 2000 irdischen Jahren geschah, korrigieren könnt. Doch das überlässt euch der freie universelle Liebegeist, weil ihr auf alle Ewigkeit freie Wesen seid.


Wie ihr schon wisst, starb Jesus qualvoll am Kreuz. Sein Leichnam wurde von den römischen Soldaten in ein Tuch gewickelt, wie es damals bei den Verstorbenen üblich war. Zur damaligen Zeit, als die Römer das jüdische Land besetzt hielten, mussten sich die Juden und andere Stämme, die im Land lebten, den strengen Vorschriften der Römer unterordnen. Doch gegen die Unterjochung und Besatzung wehrten sich viele Juden. Viele jüdische Aufständische gingen gewaltsam gegen die Römer vor, doch gegen ihre Übermacht hatten sie keine Chance. Im Kampf wurden viele getötet und Tausende gefangen genommen und mit dem Tod bestraft bzw. hingerichtet. Zu der Zeit des Jesus gab es mehrere größere Aufstände der Juden und deswegen auch sehr viele Hinrichtungen. Die meisten Gefangenen - unter ihnen waren auch viele Diebe und schlimme Verbrecher - wurden von den Römern zum Tode verurteilt und mussten grausam am Kreuz sterben. Die Leichname der hingerichteten Menschen - es waren viele am Tag und unter ihnen nicht wenige Unschuldige - wurden entweder sofort in Massengräbern verscharrt oder in stillgelegte, verfallene Steinbrüche gebracht, die kleinere und größere Höhlen und Hohlräume von den Grabungen oder Steinabtragungen aufwiesen. Manchmal wurden bis zu hundert Leichname an einem Tag dorthin gebracht, darunter auch normal Verstorbene aus den Judenstämmen, die man wegen Platzknappheit in den Höhlen übereinander aufbahrte. Danach wurden die Höhlenzugänge mit großen Steinen verschlossen bzw. zugemauert. Diese Maßnahme war in der sehr warmen Region wegen der schnellen Verwesung und des üblen Geruchs erforderlich. Auf diese Weise wurde auch der Leichnam von Jesus bestattet, denn auch dieser unterstand den physikalischen Gesetzmäßigkeiten, so wie jeder andere auch. Doch sein innerer himmlischer Lichtkörper (Christus) löste sich sofort nach dem physischen Tod am Kreuz vom leblosen Körper und wurde auf Lichtbahnen von vielen himmlischen Wesen in Richtung des Himmelreichs begleitet. Aber auch sein Lichtwesen musste in den lichtvolleren jenseitigen Fallbereichen noch von einigen Ungesetzmäßigkeiten - die auch erleuchtete Menschen im Verlauf ihres Erdenlebens in dieser himmlisch fernen Fallwelt automatisch ihrer Seele zur Speicherung übertragen - mithilfe des Liebegeistes, der sich in jedem Wesens-Lebenskern befindet, frei werden. Von dieser seelischen Reinigung war Jesus Christus nicht ausgenommen, denn auch er unterstand den kosmischen Gesetzmäßigkeiten. Bis zur völligen Reinheit seines Lichtkörpers brauchte Christus aber keinen ganzen kosmischen Äon in den höheren jenseitigen Bereichen, weil sein himmlisches Bewusstsein durch seine Inkarnation nur wenig mit Ungesetzmäßigkeiten belastet war. Deshalb konnte er ziemlich bald die himmlische Anziehung erlangen. Doch er ist nicht gleich mit seinem Lichtkörper in das Himmelreich aufgestiegen, schon gar nicht mit seinem menschlichen Leib, wie es sich die damaligen Geistlichen aus Unwissenheit über die kosmischen Gesetze vorgestellt haben und falsch niederschreiben ließen!

65 Jesus war ein einfacher und schlichter, liebenswerter und fröhlicher, aber auch ernster Mensch, der sich mehr im Inneren beim Liebegeist aufhielt. Er liebte keinen Trubel, deshalb waren nur wenige befreundete Menschen bei den göttlichen Offenbarungen dabei. Ihre Verinnerlichung mit dem Liebegeist bzw. ihr stilles Herzensgebet fand nie in einem Ritual statt. Er wusste vom inneren Liebegeist, dass die Juden viele Kulthandlungen zur Verehrung eines äußeren Gottes, die es aber im Himmelreich nicht gibt, von den Fallwesen übernahmen und sich bis heute noch nicht davon befreit haben. Diese sind nur ein großer Ballast für die Seele. Deshalb mied er jeden festlichen Kult der Juden und auch anders ausgerichteter, kleiner religiöser Gruppen. Manchmal besuchte er mit seinen Herzensfreunden einige Bekannte in ihrer Wohnung und unterhielt sich mit ihnen über geistige und kosmische Geschehnisse. Ab und zu war er auf Vermählungsfesten ihm bekannter Menschen anwesend, wo er sich nach ihrem Brauch an Gruppentänzen beteiligte. Er konnte auch ohne alkoholische Getränke sehr heiter sein.

Doch niemals hat Jesus folgende Wundertaten, die ihm angedichtet wurden, begangen: das Wasser in Wein verwandelt oder Brot und Fische vermehrt. Solche und viele andere unglaubliche Märchenerzählungen haben die damaligen Kirchenführer Jesus angedichtet, denn sonst hätten sie ihn nicht als Gottmensch hinstellen bzw. persönlich hochstellen und verehren können. Ihm wurde auch unterstellt, dass er kurz vor seinem Tod mit seinen Begleitern und Herzensfreunden das Abendmahl gefeiert haben soll. Doch wahrlich, das ist nie geschehen! Er gab auch seinen Herzensfreunden, die gerne ab und zu mit ihm zusammen waren, keine Weisung, dass sie nach seinem Tode ein rituelles Abendmahl zu seinem Gedenken und zu seiner Ehre feiern sollten. Jesus war auch nicht der Gründer der christlichen Glaubenslehre! Das haben ihm aus himmlischer Sicht die früheren Geistlichen bewusst zugeschrieben bzw. unterstellt. Hätte er dies wirklich getan, dann wäre er an die christliche Glaubenslehre und religiöse Gemeinschaft und an alle aus ihr später hervorgegangenen christlichen Gemeinschaften, die Abtrünnige gründeten, gebunden. Er wäre dann auch magnetisch an die erdgebundenen Gläubigen gebunden und somit unfrei. Aufgrund dessen wäre ihm die himmlische Rückkehr nicht binnen eines Äons in den lichtreichen jenseitigen Fallbereichen möglich gewesen.

Wahrlich, das Lichtwesen Jesus Christus hatte nach seinem Erdenleben keine Bindung zu den später gegründeten urchristlichen Bewegungen, Religionsgemeinschaften sowie deren Geistlichen und Gläubigen, die später seinen Namen als Aushängeschild benutzten und vorgaben seiner Lehre zu folgen. Er wäre sonst an diese lange im Jenseits gebunden, wenn er dazu aufgerufen hätte, aus seinen göttlichen Offenbarungen eine Glaubenslehre zu erstellen und eine christliche Bewegung bzw. Glaubensgemeinschaft zu gründen, in der dann die Gläubigen das vorgegebene dogmatische Wissen zur Orientierung für ihre himmlische Rückkehr verwenden sollten. Da jedoch Jesus nie davon sprach und auch nicht der universelle Liebegeist durch ihn, hatte er diesbezüglich keine Ungesetzmäßigkeit begangen und war nach seinem Ableben seelisch frei bzw. ohne Bindung.

Doch jene, die aus seinen wenigen gefundenen Botschaftsaussagen eine verfälschte Glaubenslehre erstellten und damit eine weltweite religiöse Bewegung aufbauten, belasteten sich schwer und sind auch an jene Gläubige gebunden, die sie in die Irre führten. Erst wenn sie ihr schlimmes Vergehen - das viele Gläubige in Herzensleid führte und ihnen viele Äonen kosmisch-jenseitiger Zeit an unnötigen Umwegen kostete - aus ihrem Herzen aufrichtig bereuen und dem inneren Liebegeist zur Umwandlung übergeben, löst sich ihre magnetische Bindung zu der Religionsgemeinschaft und den vielen verführten, gutherzigen Blindgläubigen.

Da viele von euch über die kosmisch-energetische Gesetzmäßigkeit der Bindung noch keine Vorstellung haben, deshalb erweitert der Liebegeist nun seine Beschreibung.

70 Bitte stellt euch Folgendes vor: Im Jenseits befindet sich ein feinstoffliches Wesen, das einmal im Erdenkleid oder in den jenseitigen Fallbereichen eigenwillig und fanatisch eine Glaubensgemeinschaft gründen ließ, wodurch viele herzliche Menschen auf der Erde einschließlich ihrer Seelen oder jenseitige Wesen auf einem feinstofflichen Planeten in die Irre geführt wurden. Deshalb hat es ungesetzmäßige Speicherungen seines schlimmen Vergehens im Bewusstsein und ist mit dem Energiefeld der religiösen Glaubensgemeinschaft und ihrer Anhänger über Lichtfäden magnetisch verbunden. Das religiöse Energiefeld, das sich im Speicher eines Planeten befindet, enthält alle Aufzeichnungen der Glaubenslehre und seiner Anhänger. Wahrlich, es sendet stets alle neuen Eingaben jenen Wesen zu, unter deren Anweisung bzw. Mitwirkung oder finanziellen Unterstützung eine Religionsgemeinschaft, kleine religiöse Gruppe oder eine geistig-religiöse Bewegung entstehen konnte, die organisiert ist und ein Glaubensbekenntnis ihrer Lehre zum Anwerben von neuen Gläubigen erstellte und zu deren Bindung eine Gemeinde gründete.

Das bedeutet: Solange in einem jenseitigen Wesen noch ungesetzmäßige Speicherungen von der Religionsgründung, Glaubenslehre und Religionszugehörigkeit vorhanden sind, hat es eine starke magnetische Anziehung zu dem Planeten, auf dem es die religiösen Vergehen begangen hatte. Das geschieht deshalb, weil sich in dem energetischen Planetenspeicher auch des Wesens ungesetzmäßige religiöse Speicherungen befinden. Infolge des starken inneren Magnetismus zu dem religiösen Energiefeld kann das Wesen keine höheren, lichtreichen Planeten mehr erreichen. Deshalb befinden sich die meisten Religionsgründer, -führer und deren Anhänger im erdgebundenen Jenseits oder nur auf einem jenseitigen lichtarmen Religionsplaneten, auf dem sie sich unverändert ihrer Religionslehre widmen - ähnlich wie die religionsgebundenen Menschen. Dadurch nimmt die Anzahl der religiös gebundenen, inkarnationswilligen Seelen aus dem erdgebundenen Jenseits oder den Religionsplaneten nicht ab und ebenso nicht der religiös gebundenen Menschen, worunter sich viele gestrandete himmlische Heilsplanwesen befinden. Das ist eine traurige Tatsache und große Tragödie aus himmlischer Sicht.

Vielleicht versteht ihr nun etwas mehr, wie eine starke Bindung zu irdischen Dingen oder zu einer Glaubensgemeinschaft erzeugt wird, und es ist euch nun verständlicher, warum ein erleuchteter Mensch, wie es Jesus Christus war, niemals so eine ungesetzmäßige Anweisung zur Religionsgründung oder gehorsamen Befolgung seines Botschaftswissens geben hat - auch nicht der Liebegeist durch ihn.

Jesus wurde vom Liebegeist schon in die freien himmlischen Evolutionsgesetze eingewiesen und wusste von der Wesensgleichheit himmlischer Wesen, darum verhielt er sich diesen entsprechend. Als Mensch war er nie darauf ausgerichtet, verehrt und bewundert zu werden, denn er wusste, dass er dann das Innere Wort des universellen Liebegeistes verlieren würde. Deshalb gab er sich unauffällig und zurückhaltend in Gesprächen mit seinen Begleitern oder Freunden. Es waren immer herzensgute Menschen, die seine Lebensweise einigermaßen gut verstanden. Mit ihnen unterhielt er sich gerne und nahm über sie auch neues Wissen von anderen Kündern auf. Doch er verglich dieses Wissen immer mit seinem eigenen inneren Wissen über die kosmischen Gesetzmäßigkeiten, damit sich in ihm nichts Unreines bzw. Ungesetzmäßiges festsetzen konnte. Er hatte aber viel Verständnis für andere Künder, die noch ein Wissen aus ihrem Inneren schöpften, das auf das personenbezogene Leben dieser Welt ausgerichtet war. Doch trotz des Widerspruchs zu seinem Wissen aus der himmlischen Quelle ließ er sich nicht in Diskussionen ein. Er sah an den Gesichtern und Augen der Berichtenden, die ihm das Wissen von anderen Kündern mitteilten, dass sie fest daran glaubten und deshalb keine andere Aussage oder Berichtigung dulden würden. Um den Frieden zu wahren, beließ er sie in ihrem falschen Glauben. So umging er die fanatische Besserwisserei, die damals viele Juden und bekannte Menschen, mit denen er sich zeitweise über das menschliche und jenseitige Leben unterhielt, noch an sich hatten. Er war kein Verkünder oder Lehrer einer Religion, zu dem ihn später die Kirchenführer machten. Er redete manchmal über sein inneres Wissen, das er vom Liebegeist empfing, aber nur mit den Menschen, die schon friedvoll und harmonisch lebten. Manchmal gesellte er sich zu ihnen und redete offen über die Bilder, die er ab und zu aus dem Inneren vom himmlischen Leben sah. Doch er wollte bei seinen Freunden niemals im Mittelpunkt stehen, deshalb nahm er sich immer wieder im Wort zurück und überließ es lieber anderen zu erzählen, was sie in ihren geistigen Bildern oder in ihren Visionen vom Jenseits schauten. Mit ihnen pflegte er einen herzlichen Informationsaustausch, sodass jeder vom anderen etwas dazulernen konnte. Die Seelen der geistig offenen Menschen, mit denen er gerne zusammen war, stammten nicht aus dem Fall. Sie gingen wie er freiwillig aus dem himmlischen Sein zur Schöpfungserrettung und inkarnierten sich ziemlich zeitgleich in eine Ortschaft oder bei den Menschen einer größeren Wandergruppe, die ihr Leben in Zelten verbrachten.

Das Leben von Jesus war jedoch ganz anders, als es in den Schriften der religiösen Führer dargestellt wird. Er wurde von ihnen zur Gottperson erhoben, die am Kreuz hängend oder auf Bildern verehrt wird und nun über den Gläubigen steht, obwohl das ein Widerspruch zu seinem irdischen und himmlischen Leben ist. Die damaligen Kirchenführer beauftragten herausragende Künstler zur Ausschmückung ihrer prunkvollen Kirchenpaläste, in denen sie Gottvater mit Jesus und den Engeln, die über ihnen schweben, malten. Sie veranlassten auch Bilder für ihre Kirche zu schaffen, auf denen Jesus neben Gottvater auf dem Schöpferthron sitzend dargestellt ist, so wie sich frühere Könige oder Herrscher gerne ihren Untertanen zeigten. Es wurden für die Kirchen auch Skulpturen von Jesus und den Heiligen geschaffen, vor denen sich die irregeführten Gläubigen verneigen, bekreuzigen oder kniend ins Gebet gehen. Dies sind nur einige irreale Kulthandlungen von vielen, die gottgläubige Menschen unbewusst ausüben, ohne zu wissen, dass sie etwas Ungesetzmäßiges tun. Sie glauben, dass diese Verehrungsart der Wille Gottes wäre. Es war den Kirchengläubigen vor Jahrhunderten und ist ihnen auch heute noch nicht bewusst, dass sie abgewandelte heidnische Bräuche praktizieren.

75 Nun, so wurden die Kirchen in der ganzen Welt nach und nach mit diesen faszinierenden, gottesfürchtigen sowie verherrlichenden Bildern und Skulpturen zur Verehrung von Jesus und den Heiligen ausgestattet, damit die Gläubigen in die Gottesdienste gezogen werden, in denen die Geistlichen immer im Mittelpunkt stehen. Schon seit Jahrhunderten verkünden Geistliche, dass der Geist Gottes angeblich in ihrer Kirche zugegen und durch die nachgesprochenen Gebete, den Gesang der Kirchenlieder und das Rosenkranzritual ihnen besonders nahe wäre. Dadurch wurden die damaligen inneren Menschen immer mehr veräußerlicht und zur Anbetung eines äußeren Gottes geführt. Das wirkte sich schlimm für ihre inneren Seelen aus, weil sie dadurch ungesetzmäßig bzw. himmlisch fern programmiert wurden und in den lichtarmen jenseitigen Bereichen oder in einer neuen Einverleibung weiterhin unverändert den rituellen Kulthandlungen in Kirchengebäuden nachgehen möchten.

Wahrlich, Jesus war ein innerer Mensch, der oft vom universellen Liebegeist aus seinem seelischen Lebenskern Botschaften erhielt und davon sprach, dass Gott in jedem Menschen ist bzw. wohnt. Doch die damaligen intellektuellen und hochmütigen Kirchenführer, von denen viele aus dem Fall stammten, haben einerseits Jesu Botschaften zunichtegemacht und ihn andererseits nach seinem Tode zum Gottmenschen erhoben.

Darum bittet euch der universelle Liebegeist durch mich, ein reines himmlisches Wesen, eure falsche Vorstellung von Jesu Leben, die euch kirchliche Führer seit vielen Jahrhunderten eingeredet haben, zu korrigieren. Jesus, der Christus in eurem seelischen Herzen, möchte, dass das falsche Bild von seinem Leben endlich korrigiert wird. Er lebt im himmlischen Ich Bin-Verbund und empfindet schon lange mit wehem Herzen die falsche Ausrichtung der christlich orientierten gläubigen Menschen. Doch er bzw. der innere Liebegeist, mit dem er im Ich Bin-Verbund lebt, hatte bisher bei keinem Künder die Möglichkeit, die Verfälschungen und Unwahrheiten über sein irdisches Leben richtigzustellen. Das lag daran, dass die inneren Seelen der Künder und ihre Gehirnspeicherungen auf die erhobene Person Jesus ausgerichtet waren und ihn deshalb noch als eine über ihnen stehende Gottperson anbeteten. Das führte dazu, dass sie nicht mehr aus dem Liebestrom Gottes schöpfen konnten und nur ein Wissen aus ihrem Unterbewusstsein weitergaben, das sie von anderen Kündern übernommen hatten.


Manche selbst erniedrigende Künder, die aus geistiger Unwissenheit eine falsche Demutshaltung Gott gegenüber leben, erreichen trotzdem durch ihr Herzensgebet eine hohe seelische Schwingung. Doch beim Hineinhören kann sich ihnen der Liebegeist nicht mitteilen, weil sich in ihrer Seele aufgrund ihrer Selbsterniedrigung der Übermittlungskanal verschlossen hat. Dann rufen sie unbewusst Speicherungen ab, die ihre Seele in früheren Leben über ihren damaligen Menschen von Kündern aufnahm. Diese werden beim Hineinhören von den menschlichen Gehirnzellen angezogen und er spricht sie wie eine Offenbarung aus. Das kann auch davon kommen, weil manche religiöse Seele nach dem Hinscheiden ihres Menschen in der Nähe eines bekannten Künders bleibt, in dessen Kreis sie früher öfters anwesend war. Sie hält sich dann unter den Zuhörern auf und lauscht den Offenbarungen, die angeblich aus der himmlischen Quelle gegeben werden. Da sie mit dem Zuhören des Botschaftswissens beschäftigt ist, kann sie nicht sichtbar erkennen, dass der Künder aus dem Unterbewusstsein, den seelischen Speicherungen oder aus der atmosphärischen Chronik sein Wissen schöpft. Vielen geistig unwissenden Seelen, aber auch Menschen, ist dieser Unterschied nicht bekannt, darum glauben sie, jeder Künder würde aus der himmlischen Quelle schöpfen. Solche Offenbarungen haben wissensdurstige Seelen im erdgebundenen Jenseits mit großer innerer Freude aufgenommen und in ihrem Bewusstsein gespeichert. Doch es war ihnen nicht bekannt und bewusst, dass diese nur aus dem Unterbewusstsein, den Seelenspeicherungen oder aus den atmosphärischen Energiefeldern stammen, aber nicht vom himmlischen Liebegeist. Ihr inneres Verlangen ist es, sich wieder zu inkarnieren und auch in so einem kleinen geistigen Kreis Botschaften weitergeben zu können. Ihre Absicht ist herzlich, aber mit fanatischem Eifer bzw. Ungeduld überschattet, und das bedeutet, dass sie in ihrem Vorhaben nicht vom Liebegeist unterstützt werden. Ihre Seelen sind noch blind für die göttliche Wahrheit, weil in ihnen noch viele personenbezogene Lebensweisen aus dieser und den jenseitigen Welten gespeichert sind. Darum können so unreine Seelen keine göttlichen Offenbarungen aus der himmlischen Quelle anziehen bzw. erhalten. Solche Seelen finden auch immer wieder jenseitige erdgebundene Helfer, die ihnen zur Inkarnation verhelfen. Sie führen den Menschen nach seinem seelischen Wunsch bzw. seiner inneren Ausrichtung, damit er in einen geistigen Kreis findet, in dem ein medialer Mensch Offenbarungen weitergibt. Manchmal bildet ein Medium Menschen aus dem geistigen Kreis aus, die sich die Wortaufnahme des Liebegeistes ersehnen. Ab und zu erfüllt sich der Wunsch einer Seele, angeblich das göttliche Wort vor mehreren gläubigen Menschen weiterzugeben. Doch einmal werden sie in den jenseitigen Bereichen über ihr eigenwilliges Wirken sehr traurig sein, und zwar dann, wenn ihnen der Liebegeist in Bildern das geistige Ergebnis ihrer Botschaften aufzeigt.

Dieses eigenwillige Verhalten vieler religiös orientierter, jenseitiger Seelen kommt davon, weil sie im Helfersyndrom glauben, sie müssten aus dem erdgebundenen Jenseits ihr geistiges Wissenspotenzial unbedingt gottgläubigen Menschen anbieten, damit sie geistig schneller reifen. Deshalb suchen sie nach Menschen, die für jenseitige Botschaften offen sind, und diese finden sie in dieser Welt immer. Geistig suchende Menschen werden oft von erdgebundenen Helfersyndrom-Seelen angepeilt und geführt, die diese Welt und die Menschen im Eigenwillen verbessern wollen.

80 Wahrlich, haben sich wissensoffene, gottverbundene Menschen schon öfter in einem geistigen Kreis aufgehalten, in dem ein medialer Mensch Botschaften aussprach, dann sind sie davon sehr berührt und auch neugierig, ob vielleicht auch sie so eine mediale Fähigkeit besitzen. Sie spielen immer wieder mit dem Gedanken, Gott oder himmlische Lichtboten oder höher entwickelte jenseitige Wesen auch einmal in sich hören zu wollen, und damit ziehen sie jenseitige Helfersyndrom-Seelen an. An den Gedankenbildern des Menschen erkennen diese seine Wünsche. Können die Seelen einmal in die menschliche Aura eintreten, dann melden sie sich bei ihm. Nicht selten geben sie sich als von Gott beauftragte Diener aus, die aber der Liebegeist aufgrund der Wesensgleichheit noch nie hatte. Hört dies ein Mensch in sich, dann ist er überglücklich und glaubt, er wäre ein von Gott auserwählter und befähigter Mensch. Dass es sich dabei aber um eigenwillige Seelen aus dem erdgebundenen Jenseits handelt, das kann er nicht wissen und ahnen, weil er über das eigenwillige Wirken jenseitiger Wesen nicht aufgeklärt ist und zudem die Seelen nicht schauen kann. Er freut sich über jede Botschaft, die er empfängt, und zeigt diese mit Begeisterung geistig offenen Menschen, die sie ebenso gut finden. Sie empfehlen ihm einen kleinen geistigen Kreis zu bilden, in dem er regelmäßig die jenseitigen Botschaften weitergeben kann. Doch aus der himmlischen Sicht sind geistige Aufklärungen, die erdgebundene jenseitige Seelen im Helfersyndrom durch so einen medialen Menschen weitergeben, spärlich im geistigen Inhalt und Wahrheitsgehalt. Darum nützen solche Botschaften einer heimkehrwilligen Seele und ihrem geistig aufgeschlossenen Menschen kaum zur inneren Vergeistigung und zum himmlischen Rückweg. Aufgrund dessen kommen geistig aufgeschlossene Menschen, die sich für Wissensübermittlungen von Seelen über einen medialen Menschen geöffnet haben, auf dem Inneren Weg in ihre Lichtheimat nicht viel weiter. Ihr geistiger Stand bleibt fast der gleiche, wie er vor ihrer irdischen Einverleibung war. Das ist sehr tragisch für sie und deshalb warnt euch der Liebegeist vor Botschaften, die noch eine weltliche Geistesrichtung haben bzw. auf Personenverehrung ausgerichtet sind. Sie nützen euch zum geistigen Aufstieg bzw. auf dem Inneren Weg in eure Lichtheimat wirklich wenig. Darum überlegt euch gut, ob ihr noch weiterhin solche jenseitigen Botschaften lesen und euch mit dem Inhalt befassen wollt.


Wahrlich, Jesus Christus und auch seine herzlichen himmlischen Freunde, die fast zeitgleich mit ihm zur Inkarnation gingen, übernahmen freiwillig im Himmelreich die gleiche Missionsaufgabe für das irdische Leben. Ihre Hauptaufgabe lautete: durch ein nach innen gekehrtes, zurückhaltendes und demütiges Leben sowie die herzliche Verbindung zum universellen Liebegeist eine hohe Schwingung ihres seelischen Lebenskerns zu erreichen. Sie wussten vom unpersönlichen himmlischen Liebegeist, dass es ihnen nur dadurch möglich war, sein Liebewort und viele zweipolige himmlische Energien über ihren seelischen Lebenskern aus der himmlischen Urzentralsonne anzuziehen. Der tiefe Sinn ihres Vorhabens war: die tief gefallenen Wesen (Seelen) vor der bevorstehenden Zerstörung zu bewahren. Damit ihre Selbstzerstörung verhindert werden konnte, mussten neue, schützende Informationen in die Lebenskerne der erdgebundenen, in zerstörerischer Absicht lebenden Wesen eingeschleust werden. Diese wollten schon lange keine Verbindung mehr zu ihrem seelischen Lebenskern haben, weil sie den Liebegeist und das unpersönliche himmlische Lebensprinzip ablehnten. Da für diese Maßnahme eine große Energiemenge benötigt wurde, die jedoch über Lichtbahnen in diese Welt nicht mehr rechtzeitig angekommen wäre, war es erforderlich, dass sich viele himmlische Wesen auf dieser Erde zur Energieübertragung über ihren Lebenskern einverleiben mussten. Es handelte sich um solche Lichtwesen, die die meisten Evolutionsstufen in den himmlischen Welten erschlossen und deshalb ein sehr großes Lichtpotenzial hatten. Dadurch konnte ihr hochschwingender, großer Lebenskern mit enormer Lichtstrahlung große Mengen von Energien aus der himmlischen Urzentralsonne anziehen und aufnehmen. Auf diese Weise konnten auf dem direkten Weg in kürzerer kosmischer Zeit die Energien mit bestimmten Stützinformationen in die beiden Urteilchen des Lebenskerns der zerstörerischen Seelen gelangen, die entweder im menschlichen Körper einverleibt waren oder sich im erdgebundenen Jenseits aufhielten.

Leider war es nur Jesus und einigen seiner herzlichen Begleiter möglich, aus der zentralen himmlischen Lichtquelle den universellen Liebegeist zu vernehmen. Die meisten mit ihm inkarnierten himmlischen Freunde wurden durch die unsichtbaren Fallwesen so sehr von der inneren Ausrichtung abgelenkt, dass sie kaum himmlische Energien anziehen konnten. Doch Jesus und einigen seiner Begleiter gelang es erst kurz vor seinem Tod, die erforderlichen Energien ins Diesseits anzuziehen, die den letzten zerstörerischen Wesen in ihre Lebenskerne übertragen wurden. Es war eine Gemeinschaftsarbeit von unzähligen himmlischen Wesen im Diesseits und Jenseits. Die sich im erdgebundenen Jenseits aufhaltenden himmlischen Wesen nahmen die einströmenden himmlischen Kräfte über den Lebenskern Jesu und seiner Begleiter auf und führten diese sofort den Lebenskernen der Seelen zu. Das geschah unbemerkt für die Seelen und deshalb war es keine Einmischung in ihr freies Leben.

So fand die Schöpfungserrettung durch die himmlischen Wesen ein glückliches Ende, obwohl es aus himmlischer Sicht lange nicht danach aussah. Es war eine große Erleichterung für uns himmlische Wesen und das Ende eines langen Bangens um unsere schöne himmlische Schöpfung sowie auch um unser unpersönliches, glückseliges Lebenssystem in Dualweise, das wir in herzlicher Verbindung mit dem herzlichsten unpersönlichen Liebewesen, der Ich Bin-Gottheit, in der himmlischen Urzentralsonne führen.

Diese schwierige himmlische Missionsaufgabe erfüllten Jesus und seine treuen Begleiter, die öfter mit ihm unterwegs waren, weil sie sich gut mit ihm verstanden. Ihre Inkarnation war hauptsächlich auf die Errettung der Schöpfung ausgerichtet bzw. Bewahrung der schwer belasteten Seelen mit dunkler Ausstrahlung und lebensverachtender Ausrichtung vor ihrer Selbstzerstörung. Durch einige von ihnen gab der universelle Liebegeist bedeutende Facetten aus dem himmlischen Leben, und dieses Wissen sollte später die geistig aufgeschlossenen Menschen nach innen, zur himmlischen Quelle Gottes, führen. Dadurch hätten sie schon auf Erden die Möglichkeit gehabt, weit auf dem Inneren Weg in die Lichtheimat voranzukommen. Doch das verhinderten die damaligen Religionsgründer und kirchlichen Führer, von denen viele aus dem Fall stammten. Nun ist den gläubigen Menschen nur noch ein Rinnsal vom himmlischen Botschaftswissen übrig geblieben, das die früheren Begleiter Jesu von ihm hörten und jenen überlieferten, die schreiben konnten. Leider wurden nur wenige schriftliche Aussagen aus göttlichen Botschaften wieder gefunden. Und diese wurden von den Kirchenführern entweder entstellt wiedergegeben oder gleich vernichtet, da sie in ihr bereits festgelegtes Lehrwissen nicht hineinpassten, das sie als die absolute und unwiderrufliche göttliche Wahrheit schon damals verherrlichten. Das behaupten die Geistlichen auch heute noch unverändert. Auch wenn sie zwischenzeitlich neue Erkenntnisse dazu gewinnen konnten, lassen sie keine geistige Erneuerung ihres Lehrwissens zu.

85 Wahrlich, die wenigen gefundenen Überlieferungen aus dem herzlichen und demütigen Leben Jesu - das nach seiner fortschreitenden Vergeistigung überwiegend nach den himmlischen Evolutionsgesetzen geführt wurde - sollten weder zur Gründung einer Religionsgemeinschaft, dem Erstellen religiöser Lehrschriften noch zur Ausbildung von Geistlichen oder zu religiösen Predigten verwendet werden. Die wenigen übrig gebliebenen Hinweise vom Liebegeist über Jesus und seine erleuchteten Begleiter sollten den gutmütigen gottgläubigen Menschen zur Orientierung auf ihrem Inneren Rückweg ins Himmelreich verhelfen.

Doch diese wurden von den früheren gutmütigen Gläubigen mit fanatischen Wesenszügen völlig falsch aufgefasst. Ihnen gaben erdgebundene jenseitige Wesen durch massive Gedankenbeeinflussung die Anweisung: Sie sollen mit den wenigen schriftlich verfassten Aussagen von Jesu und anderer Künder eine Religionsgemeinschaft gründen. Das realisierten sie nach und nach, trotz des starken Widerstandes jüdischer Geistlicher und römischer Herrscher. Die religiös orientierten jenseitigen Seelen, von denen die meisten aus dem Fall stammten, waren mit fanatischen und hochmütigen Wesenszügen sehr belastet und von der jüdischen Glaubenslehre aus ihrer früheren Erdenzeit stark geprägt. Sie hatten schon im Erdenleben viele Aussagen der jüdischen Lehre angezweifelt und deshalb hielten sie Ausschau nach neuem religiösen Wissen. Viele der so ausgerichteten erdgebundenen Seelen schlossen sich zu einem größeren Verbund Gottgläubiger zusammen, deren Ziel es war, auf Erden eine neue große Religionsgemeinschaft zu gründen. Sie wussten, dass sowohl die jüdische als auch die anderen Glaubenslehren aufgrund der Verwendung einiger Botschaftsaussagen von Kündern (Propheten) entstanden sind. Deshalb waren sie sehr daran interessiert, was mediale Menschen bei ihren Offenbarungen in geheimen kleinen Kreisen weitergaben. Sie hörten auch Jesus zu, der von völlig anderen himmlischen Gegebenheiten sprach als ihnen aus der jüdischen Lehre bekannt war. Doch sie waren nicht mit allen göttlichen Durchgaben einverstanden, vor allem nicht mit jenen Aussagen, die Gott, den Liebegeist, als sanft, barmherzig und verständnisvoll beschrieben. Deshalb lehnten sie diese ab, weil sie durch die jüdische Lehre noch glaubten, Gott müsse im Himmelreich eine strenge Machtperson sein, der die Wesen strafen und züchtigen könne, wenn sie seinen Willen nicht erfüllen. Sie beabsichtigten nun, auf Erden eine Religion nach ihren Vorstellungen zu gründen, die etwas aus der jüdischen Lehre, einiges aus den Aussagen Jesu und auch anderer Künder enthielt. Ihre neue Glaubensrichtung sollte wie die jüdische Lehre in einem Buch niedergeschrieben werden, woraus dann erhobene Geistliche lehren und Gottgläubige von ihrem angeblichen Weg ins Himmelreich erfahren.

Die wahre Absicht der eigenwilligen jenseitigen Wesen war es, sich später zu inkarnieren und abwechselnd als Religionsführer mit großer kirchlicher Machtautorität weltweit über vielen Gläubigen in erhobener Position zu stehen. Um dies zu verwirklichen, war es notwendig, viele Gläubige für ihre neu gegründete Religionsgemeinschaft anzuwerben und an diese zu binden. Damit ein weltweites religiöses Machtimperium entstehen konnte, haben die religiösen, fanatischen jenseitigen Seelen die diesseitigen Religionsführer so gesteuert, dass sie einen Plan ausklügelten, wie sie in Zukunft schnell zur religiösen Weltmacht werden konnten. Die angeblich von Gott berufenen religiösen Führer, die behaupteten eine gute Verbindung zu Gott zu haben und sich untereinander eine Rangordnung mit Titeln schufen, begannen sich bei den gläubigen Herrschern bzw. Königen und Kaisern einzuschmeicheln, um sich Privilegien zu verschaffen und sie listig für ihre angeblich gute Sache zu gewinnen. Ihr Plan enthielt eine weltweite religiöse Machtübernahme, um Ungläubige und Andersgläubige zu bekehren. Durch ein menschenverachtendes Abkommen zwischen den christlichen Religionsführern und gläubigen Herrschern begann für viele Menschen auf dieser Welt eine fürchterliche, mit großem Leid verbundene Zeit. Die unter dem Banner des Kreuzes stehenden gläubigen Herrscher und Soldaten drangen gewaltsam in Gebiete fremder Völker ein und verursachten abscheuliche kriegerische Auseinandersetzungen. Auf ihren grausamen Kreuzzügen, angeblich im Namen und nach dem Willen Gottes, eroberten sie viele Gebiete, plünderten und brandschatzten und unterjochten die Menschen. Dabei fielen ihnen viele Schätze von immensem Wert in die Hände. Die geraubten Schätze teilten sich dann entsprechend ihrer Abmachung die gläubigen Herrscher mit den Religionsfürsten. Diese sind noch heute im Besitz der Kirche, die nicht in Erwägung zieht, die geraubten Schätze je wieder zurückzugeben. In dieser grausamen Zeit wurden Mönche von den Kirchenfürsten in eine weltweite Mission eingebunden, um angeblich im Namen Gottes Ungläubige und Andersgläubige zu bekehren und in ihre christliche Glaubensgemeinschaft einzugliedern, damit sie vor der Hölle bewahrt werden. Die strengen und fanatischen Missionare wurden mit Schiffen der Kreuzfahrer in alle Erdteile gebracht. Sie wurden für ihre Glaubensmission nach Anweisung der Kirchenfürsten reichlich mit Gütern unterstützt und genossen bei den gläubigen Herrschern ein hohes Ansehen. Für deren Schutz sorgten die unter dem Banner des Kreuzes stehenden Soldaten. In dieser irdischen Schreckenszeit der religiösen Verfolgung und Zwangschristianisierung wurden viele Tausende angeblich ungläubige oder andersgläubige Menschen durch Furchteinflößung oder Folterung zum christlichen Glauben gezwungen oder bei Verweigerung und Gegenwehr getötet.

Wahrlich, aus himmlischer Sicht handelten die damaligen brutalen, rücksichts- und erbarmungslosen Geistlichen und die mit ihnen wirkenden Soldaten in einem religiösen Wahn, der von gleichgesinnten jenseitigen Seelen gesteuert wurde bzw. durch deren massive Beeinflussung so ausartete. Durch den Glaubenszwang und die Zwangstaufe, die fanatische Geistliche im Verbund mit gläubigen Herrschern einführten, nahm die Anzahl der Glaubenszugehörigen in ihrer Religionsgemeinschaft weltweit rasch zu. So vergrößerte sich die religiöse Macht der Geistlichen und sie waren gern gesehene Gäste bei allen feierlichen Anlässen der Könige, Kaiser und Fürsten. Mit ihrer Hilfe konnten die früheren führenden Geistlichen ein weltweites Machtimperium aufbauen und sich ihren ersehnten Wunsch erfüllen. Doch dies geschah auf eine heimtückische und grausame Weise, die sie und die angestifteten fanatischen Gläubigen durch die schweren Belastungen noch weiter vom Himmelreich entfernte.

Die heutigen Gottgläubigen in fernen Kontinenten, die der großen christlich-römischen Religion angehören, wissen nur wenig davon, was ihren Vorfahren vor Jahrhunderten Schlimmes durch Geistliche widerfahren ist. Sie übernehmen als Kinder von ihren Eltern und Geistlichen die christliche Glaubenslehre und glauben, diese wäre von Gott gewollt und sie wären wegen ihrer Religionszugehörigkeit dem Himmelreich sehr nahe. Doch mangels Wissen und logischem Denken können sie ihren Trugschluss noch nicht erkennen. Das wird für ihre so geprägten Seelen in den jenseitigen Bereichen einmal ein schlimmes geistiges Erwachen geben, wenn sie vom Liebegeist die Wahrheit darüber erfahren.

90 Über die heutigen Religionsführer werden die geblendeten Gläubigen nicht die Wahrheit über die Missetaten der Missionare und religiösen Verfolgungen, die in allen Kontinenten stattfanden, erfahren und durch welche Geschehnisse ihr Glaube zur Weltreligion wurde, da sie selbst durch verfälschte Überlieferungen ihrer hochmütigen Vorgänger fehlgeleitet worden sind. Sie waren es auch, die damals heidnische Kulte und Feste in ihrer Glaubensgemeinschaft einführten, die angeblich zur Verehrung Gottes und von ihnen ernannter Heiliger wichtig sind.

Wahrlich, aus himmlischer Sicht erreichten vor Jahrhunderten die Überheblichkeit und der Hochmut religiöser Führer ihren Höhepunkt, als sie sich mit Zustimmung mancher gläubiger Herrscher auf den Thron setzten, zum Stellvertreter Gottes auf Erden ernennen und vom untertänigen gläubigen Volk bejubeln ließen.

Das Ziel der früheren arroganten Religionsführer war es - das ihnen jenseitige, religiös geprägte Wesen aus dem Fall eingaben - ein religiöses Weltreich zu erschaffen, um die Menschen unter Befolgung der kirchlichen Gebote zu einer einheitlichen Weltordnung zu zwingen, die angeblich nach dem göttlichen Willen eingeführt werden sollte. Doch das misslang ihnen durch die erbitterte Gegenwehr anderer großer Religionen bzw. deren Führer und mit ihnen im Verbund wirkenden mächtigen Herrschern. Das alles können sich heute religionsgebundene Menschen kaum vorstellen bzw. annehmen.


Ihr inneren Menschen, nun erkennt ihr hoffentlich durch die wenigen Botschaftshinweise des Liebegeistes, was in Wirklichkeit aus Jesu Leben gemacht wurde und welche Tragik dies aus himmlischer Sicht ist.

✶ ✶ ✶

95 Das himmlische Wissen über diesen Künder, das viele Facetten aus dem himmlischen Leben enthält, soll niemals zu einem religiösen Lehrzweck verwendet werden und auch nicht zur Gründung einer religiösen Gemeinschaft oder Gruppe!

Es wurde euch vom Gottesgeist gegeben, damit ihr durch die himmlischen Liebetröpfchen wieder mehr und mehr das Leben der himmlischen Lichtwesen kennenlernt - das einmal auch das eure war. Damit wird es euch besser gelingen, den großen Unterschied zwischen dem Leben in eurer Welt und dem des Himmelreichs in grobem Umriss zu erkennen. Infolgedessen könnt ihr ermitteln bzw. feststellen, welche Lebensweisen dieser Welt ungesetzmäßig sind und gegen unsere himmlischen Evolutionseigenschaften verstoßen. Wer sich vorgenommen hat auf dem Inneren Weg ins Himmelreich vorwärtszukommen, dem können die vielen göttlichen Hinweise und Beschreibungen sehr nützlich sein seine noch unschönen Verhaltensweisen kennenzulernen und die dafür verantwortlichen Motive zu ermitteln. Wer so weit gekommen ist, dem wird es viel leichter fallen diese mit innerer Konsequenz anzugehen, sich zu überwinden und für immer zu lassen. Ihm wird es erst später bewusst werden, dass seine Befreiung von einem unschönen Charakterzug ein großer Vorteil war und eine innere Freude darüber spüren. Die Freude stammt aus seiner Seele, weil sie durch seine herzliche Bereitschaft und Überwindung nun einen schwarzen Fleck weniger an ihrem Lichtkörper aufweist. Das bedeutet, dass ihr Lichtkörper heller wurde und infolgedessen dem Himmelreich ein Stück nähergerückt ist.

Die himmlischen Botschaften, die euch der Liebegeist in einem Jahrzehnt tröpfchenweise übermittelte, enthalten auch Beschreibungen über den Fall der abtrünnigen himmlischen Wesen und die Gründe dafür. Der Liebegeist versuchte und versucht unermüdlich weiter, euch die kosmischen Geschehnisse näherzubringen, die dazu führten, dass materielle Welten entstanden sind. Und er erklärt euch auch, warum diese Welt und die Menschen nicht von Gott, dem universellen unpersönlichen Liebegeist oder den reinen himmlischen Wesen erschaffen wurden. Er verdeutlicht tröpfchenweise, warum ein himmlischer Rettungsplan für die Schöpfung und die tief gefallenen Wesen notwendig wurde und wie ihn freiwillige himmlische Wesen umsetzten. Einige Wissensdetails hierüber haben geistig orientierte Menschen in der irdischen Vergangenheit schon über andere Künder vom Liebegeist erfahren, doch wesentliche und klare Erklärungen und Beschreibungen zur Entstehung der Schöpfung noch nicht, weil keine Möglichkeit bestand diese durch das seelisch-menschliche Bewusstsein anderer Künder durchzubringen. Den Kündern fehlten wichtige Wissensbausteine vom himmlischen Evolutionsleben, um die Logik der kosmischen Gesetzmäßigkeiten umfassend verstehen zu können.

Die göttlichen Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle sollen euch einen größeren geistigen Überblick ermöglichen. Doch keines sollte als eine göttliche Belehrung verstanden werden, nach der ihr euch unbedingt richten sollt. So ein ungesetzmäßiges Verhalten wenden in dieser Welt aber leider noch gerne führende und herrschende Menschen bei ihren Untergebenen an.

Die göttlichen Hinweise sollen nicht als eine Einmischung in euer freies Leben betrachtet werden, das aus himmlischer Sicht für alle kosmische Zeit unantastbar ist.

100 Wenn ihr aus dem göttlichen Ernst Warnungen und Ermahnungen in einer Botschaft erhaltet, dann sind diese vom Liebegeist nur wegen einer drohenden Gefahr, die ihr aber mangels Wissen und Umsicht noch nicht erkennen könnt, zu eurem Selbstschutz gegeben worden. Doch für euer freies Leben, eure Sicherheit und euren Schutz seid ihr immer selbst verantwortlich. Wenn ihr in dieser niedrig schwingenden Welt im Inneren dem Liebegeist öfters nahe seid, dann werdet ihr es leichter haben, die vielen Gefahren gut und unbeschadet zu überstehen. Denkt bitte daran.

Werdet euch bitte bewusst, dass durch die Hinweise des Liebegeistes auf ein falsches Verhalten euer freies Leben nicht eingeschränkt wird, weil ihr in eurer Freiheit jederzeit seinen gutgemeinten Rat ablehnen könnt. Der universelle Liebegeist kann euch nicht böse sein, auch wenn ihr trotz des aufklärenden Wissens aus dem göttlichen Ernst unverändert an eurem unschönen Verhalten festhaltet. Bedenkt bitte, dass er und auch wir himmlische Wesen die menschlich-negative Eigenschaft, einem anderen Wesen böse zu sein, nicht in unserem geistigen Bewusstsein enthalten. Da der Liebegeist in eurem seelischen Lebenskern zugegen ist, wird er nur eure Ablehnung bedauern, sonst nichts, weil ihr euch selbst um eine Möglichkeit der seelisch-menschlichen Befreiung gebracht habt. Die Ablehnung kann euch vielleicht viele jenseitige Äonen an Umwegen kosten, weil ihr durch einen unschönen Charakterzug länger in den lichtarmen Fallbereichen hängen geblieben seid. Dort werdet ihr mit Wesen zusammen sein, die euch bestimmt keine große Freude bereiten werden. Darum entfernt sich jeder Mensch und jedes jenseitige Wesen durch seine freie Entscheidung, eine Ungesetzmäßigkeit trotz göttlicher Hinweise unverändert weiter leben zu wollen, selbst von den lichtvollen jenseitigen Welten. Das ist nun einmal der Nachteil eines bockigen Menschen oder eines so eingestellten jenseitigen Wesens. Darum macht euch der Liebegeist auf viele Ungesetzmäßigkeiten aufmerksam, die gegen das himmlische Eigenschaftsleben gerichtet sind, doch er lässt euch immer die Freiheit seine Hinweise anzunehmen oder abzulehnen.

Er lässt euch auch die Freiheit, ob ihr euch nun nach dem aufklärenden Botschaftswissen von manch einem schon lange angewandten religiösen Ritual und Kult trennen oder diese weiter ausüben wollt. Doch beschwert euch nicht in den jenseitigen Bereichen beim Liebegeist, dass ihr nicht wusstet, dass das himmlische Leben kultfrei geführt wird.

✶ ✶ ✶

Auch wenn euch die Liebetröpfchen-Botschaften im Herzen erfreuen und ihr sie gerne lest, verfallt bitte nicht wieder in den großen Fehler, wie es vor euch, seit Jahrtausenden bis in die irdische Zeit, Menschen geistiger und religiöser Ausrichtung getan haben, Künder (Propheten) zu bewundern und hochzuheben. Behaltet den Künder als einen euch ebenbürtigen Menschen in eurem Herzen, der in alle Ewigkeit euer wesensgleicher himmlischer Bruder ist. Er gibt im Verbund mit dem Liebegeist, den himmlischen Wesen und seiner inneren Seele sein Bestes. Auch wenn manche Aussagen des Liebegeistes nicht so klar und deutlich hindurchkommen, nehmt ihm und seinen Freunden, die im Team emsig zusammenwirken und die Liebetröpfchen grammatisch richtigstellen, das nicht übel. Denkt bitte immer daran, ihr Leser der göttlichen Botschaften in allen Kontinenten dieser Erde, dass ein Künder nur ein Kanal der himmlischen Liebequelle ist und nicht mehr. Und seid euch auch dessen bewusst, dass das himmlische Wissen vom universellen Liebegeist nur unvollkommen durchkommen kann. Das wird unverändert so bleiben, solange diese Welt mit den Menschen und der Natur besteht, weil das menschliche Bewusstsein die siebendimensionalen himmlischen Bilder des Liebegeistes nicht übersetzen kann. Seht die Botschaften auch nicht als besonders herausragend an, denn es besteht für euch die Gefahr, dass ihr selbst in einen Übereifer kommt und sie anderen Menschen belehrend vortragen wollt, obwohl sie dafür noch nicht die geistige Reife haben bzw. geistig noch nicht erwacht und aufgeschlossen sind. Das legt euch der universelle Liebegeist deshalb ans Herz, weil sich viele Menschen über ein Künderwissen so sehr begeistern, dass sie sich mit diesem dann in belehrender Weise über ihre Mitmenschen stellen. Das sollte geistig gereiften Menschen auf dem Inneren Heimweg nicht passieren.

105 Der Künder freut sich, wenn über die Internetadresse einige Liebetröpfchen-Leser eine freudige Rückmeldung geben und dankt ihnen und dem Liebegeist dafür. Doch er wird nicht so ungesetzmäßig denken und sich dadurch für einen besonderen Menschen halten. Das hat er in der Vergangenheit nicht gemacht und wird es auch zukünftig nicht tun, da er frei von Hochmut und Überheblichkeit ist.

Wenn dem Künder manche neue Liebetröpfchen-Leser aggressive Gedanken und unschöne kritische Äußerungen in ihrer Erregung zusenden, weil sie die eine oder andere göttliche Aussage nicht akzeptieren können, da sie einem anderen Wissen mehr Glauben schenken, dann spürt er dies als ein ungutes Gefühl oder ist ohne Grund vorübergehend traurig. Das ist nun einmal das traurige Los der Künder in dieser lichtarmen Welt der Gegensätze, vielen Täuschungen und Irrtümer, weil das neue göttliche Botschaftswissen die weltlichen und geistigen eingefahrenen Vorstellungen der Menschen durcheinanderbringt. Doch das war schon immer so auf dieser Welt.

Es ist auch ganz normal, dass sich jeder Mensch durch sein angelesenes Wissen oder die Meinungen anderer im Laufe seines Lebens eine eigene Vorstellungswelt aufgebaut hat, die aber keinem anderen Menschen gleicht. Darum wird es unter den Menschen in dieser personenbezogenen Welt immer wieder zu Meinungsunstimmigkeiten und Missverständnissen kommen. Aufgrund dessen ist es normal, dass das himmlische Wissen bei manch einem geistig bzw. religiös ausgerichteten Menschen mit innerer Freude und Zustimmung aufgenommen wird und bei anderen auf Unverständnis, Zweifel oder völlige Ablehnung stößt. Doch einmal wird sich auch das Bewusstsein eines Kritikers ändern. Eine Bewusstseinsveränderung findet nach einiger Zeit bei jedem Menschen und jeder jenseitigen Seele statt, weil stets neue Wissensaspekte im Bewusstsein dazukommen. Diese veranlassen unbewusst ein Umdenken, sodass vielleicht sogar einmal auf der vorgegebenen Lebenslinie die alte Vorstellungswelt fällt und eine neue aufgebaut werden muss. Kein altes Wissen bleibt unverändert bzw. für immer bestehen, weil nur ein einziger neuer Wissensbaustein das frühere Wissen völlig durcheinanderbringen kann und es dann unbrauchbar ist. Ein uneinsichtiger Mensch, der sich früher um manch eine weltliche oder geistige Anschauung, die der seinigen widersprochen hat, unschön gestritten oder lange darüber diskutiert hat, wird einmal schmerzlich erkennen, welch großen Fehler er begangen hat. Er dachte aus seiner geistigen Begrenzung oder Überheblichkeit nur in eine Richtung, ohne sich dessen bewusst zu sein, dass es logischeres Wissen und umfassendere Anschauungen bzw. Sichtweisen gibt.

So ergeht es den meisten einsichtigen himmlischen Heimkehrern in den jenseitigen Bereichen. Sie müssen geistig von Neuem anfangen, weil ihr früheres Wissen, an dem sie schon viele Äonen festhielten, nicht in Übereinstimmung mit den himmlischen Bildaussagen ist, die ihnen der Liebegeist über reine Wesen anbietet. Sie sind zuerst über die neuen Bilderklärungen erstaunt und wissen nicht, was sie davon halten sollen. Bisher hatten sie fest daran geglaubt, dass ihnen in ihrer Religionsgemeinschaft oder in einem geistigen Kreis durch einen medialen Menschen ein Weisheitswissen gelehrt worden ist, das vom Liebegeist aus der himmlischen Quelle stamme. Doch nun erfahren sie auf einmal etwas Widersprüchliches, das sie im ersten Augenblick stutzen lässt. Sind sie bereit darüber nachzudenken, dann hilft ihnen der Liebegeist über himmlische Lichtboten einfühlend mit weiteren einweisenden Bildern, das ihnen bekannt gewordene neue Wissen nun umfassender zu verstehen. Zuerst sind sie überrascht bzw. erstaunt über die reichhaltige geistige Fülle und Aussagekraft der göttlichen Bilder, die sie freudig stimmen. Doch dann gibt es bei den aufgeschlossenen jenseitigen Wesen, die sich noch auf lichtarmen feinstofflichen Planeten aufhalten, kein Halten mehr und sie wollen weiteres Wissen aus der himmlischen Quelle erfahren. Diese geistig erwachten Wesen sind so begeistert über das tiefgründige Bilderwissen, dass sie es nicht mehr erwarten können noch mehr neues Wissen zu erhalten, weil sie viele drängende Fragen beschäftigen und sich noch nicht schlüssig sind, was sie tun sollen. Sie können sich noch nicht ganz dazu entschließen ihre alte religiöse oder geistige Anschauung aufzugeben. Immer wieder holen sie zum Vergleich das alte gegenteilige Wissen aus ihrem Bewusstsein hervor. Dabei kommen in ihnen Zweifel auf, weil sie das widersprüchliche Speicherwissen aus früherer Zeit davor warnt, das neue himmlische Wissen anzunehmen. Doch ein Wesen mit der inneren Bereitschaft, das neue himmlische Wissen noch mehr verstehen zu wollen, gibt sich nicht mit dem Widerspruch seines Bewusstseins zufrieden. Es will die dahinterstehende Logik der göttlichen Aussagen und der neu bekannt gewordenen Gesetzmäßigkeiten gut verstehen, deshalb erbittet es beim Liebegeist weitere Informationen. Das dauert so lange, bis das neue himmlische Wissen das verschattete Bewusstsein des Wesens ziemlich durchdrungen hat, sodass das zugedeckte himmlische Evolutionswissen immer mehr aufgedeckt und verständlich wurde. Das ist der kosmische Augenblick, in dem das Wesen vor Freude und Glückseligkeit zu weinen anfängt, denn es hat die himmlische Rückerinnerung wieder erlangt. Doch nur durch die neuen himmlischen Wissensbausteine und seine herzliche Bereitschaft diese verstehen zu wollen, ist es dem geistig offenen Wesen möglich geworden - obwohl sich sein Bewusstsein zuerst dagegen stellte - neuen Erkenntnissen und der Erleuchtung ein Stück näherzukommen.

Darum bittet euch der Liebegeist, das Liebetröpfchen-Wissen aus der himmlischen Quelle nicht gleich abzulehnen oder schlechtzureden, wenn ihr davon zum ersten Mal hört und es noch nicht verstehen könnt. Habt bitte viel Geduld mit euch und versucht durch eure gute Ausrichtung auf den inneren Liebegeist, euch immer mehr in das neue geistige Wissen hineinzufühlen und darüber ausgiebiger nachzudenken. Einmal wird durch eure Offenheit und viele neue Lebensbausteine euer Wissenspotenzial so groß sein, dass euer menschlich-seelisches Bewusstsein die geistigen Zusammenhänge besser einordnen kann. Durch weitere Wissensbausteine vom himmlischen Leben öffnet sich immer mehr euer einst verschütteter innerer geistiger Weitblick für das kosmische Leben. Durch eure Bereitschaft, weitere Wissensbausteine zu sammeln und sie geduldig mit dem Herzen zu überdenken, werdet ihr immer mehr geistig wachsen. Mit dieser Vorgehensweise geht ihr vielen unberechtigten Zweifeln, Misstrauen und inneren Kämpfen aus dem Wege, die euch nur in der Stimmung niederdrücken oder von den Botschaften abhalten.

110 Wer durch die einzelnen Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle sich geistig langsam aufbaut, der wird bei einer für ihn schwer verständlichen Botschaftsstelle oder über ein noch unbekanntes Wissen nicht gleich schlimme Gedanken oder Äußerungen dem Künder entgegenbringen. Das tut euch bitte nicht an! Habt bitte Verständnis in eurem Herzen, auch wenn ihr im Moment diese oder jene göttliche Botschaftsaussage noch nicht verstehen oder annehmen könnt. Seid friedvoll in euren Gedanken dem Künder gegenüber, so lebt ihr selbst im inneren himmlischen Frieden, ohne fanatisch zu sein. Religiöser Fanatismus war schon immer auf der Erde der Gegner des Friedens und herzlichen Zusammenlebens der Menschen. Wer geistig gereift ist, der zieht eine harmonische und friedvolle Lebensweise vor, denn so lebt es sich viel leichter. In dieser Schwingung ist euer Körper geschützt und widerstandsfähig gegenüber in der Luft herumschwirrenden oder von Menschen oder Tieren übertragbaren krankmachenden Viren. Bitte denkt daran zu eurem Wohl.

Auch wenn euch manche göttliche Aussage im Moment unfassbar oder unwahr erscheinen sollte und euch so sehr aufrüttelt, dass eure heile Vorstellungswelt völlig durcheinandergebracht wurde, dann meidet bitte trotzdem zerstörerische Gedanken des Grolls, die euer Bewusstsein verdunkeln und schwer belasten. Tut euch das bitte nicht an und auch nicht dem Künder.

Seid euch bewusst, ihr Menschen des Liebegeistes, dass jedes Liebetröpfchen ein herzliches Angebot für jene ist, die mit offenem und ehrlichem Herzen nach der göttlichen Wahrheit und tiefgründigem geistigen Wissen suchen. Ihr inneres Sehnen nach dem himmlischen Leben ist sehr groß, darum sind sie bereit durch göttliche Hinweise ihre unschönen Fehler und Schwächen, die ihnen noch unbewusst waren, zu erkennen und durch eine schrittweise Veredelung zu überwinden bzw. einmal darüber zu stehen. Nur solche Menschen werden vom Liebegeist durch die Liebetröpfchen angesprochen, aber nicht jene, die schon lange geistig festgefahren leben und nur ihre religiöse oder geistige Richtung als die einzige Wahrheit betrachten und fanatisch verteidigen. Solche Menschen werden sich dagegen sträuben eine andere geistige Richtung kennenzulernen. Doch weil sie freie Wesen sind, können sie auch ihren Weg, den sie im Moment für den richtigen halten - der jedoch aus himmlischer Sicht die Wesen noch weiter vom Himmelreich wegführt - ohne Einwand des Liebegeistes beschreiten. Sie sollten jedoch so freiheitlich eingestellt sein und für jene herzlichen Menschen Verständnis aufbringen, die einen neuen geistigen Weg begonnen haben, der ihnen im Moment zur Vergeistigung sehr viel bedeutet und hilfreich ist.

Wahrlich, kein Mensch kann einem anderen beweisen, dass sein geistiger oder religiöser Weg der richtige ist! Darum respektiert bitte nun die freie Entscheidung eurer Freunde, Bekannten oder Familienangehörigen, die sich von eurem religiösen oder geistigen Weg ganz abgewendet haben. Der Grund könnte sein, dass die Seele des herzlichen Menschen geistig erwacht ist. Sie bestimmt dann, in welche geistige Richtung ihr geistig offener Mensch gehen soll. Das gelingt ihr nur deshalb, weil sie nachts, wenn sich ihr Mensch im Tiefschlaf befindet, vom Liebegeist Zusatzkräfte erhält. Diese verhelfen ihr zur größeren Wissensübersicht, damit sie über ihrem menschlichen Bewusstsein zu stehen vermag, und sie versucht dann ihren Menschen durch wegweisende Impulse in die himmlische Richtung zu weisen. Die göttlichen Zusatzkräfte ermöglichen ihr auch die schnellere Aufdeckung ihres himmlischen Evolutionsbewusstseins und ebenso ihre himmlische Rückkehr. Die Seele ist letztendlich diejenige, die den physischen Tod überlebt, und darum möchte sie schon auf Erden mit der Hilfe des inneren Liebegeistes und Bereitschaft ihres Menschen möglichst weit auf der himmlischen Leiter, Stufe um Stufe, aufwärts zum himmlischen Lichtreich kommen.

Das geistige Aufwärtsstreben eines herzlichen Menschen sollten seine Familienangehörigen, Freunde und Bekannten respektieren, ohne ihm den Weg durch Drohungen, Beschimpfungen und Furchteinflößung zu verbauen. Doch leider sind oft herzliche Menschen massiven Behinderungen ausgesetzt und müssen Herabsetzungen erdulden. Wahrlich, mit welchem Recht werden sie von Menschen mit anderer Geisteshaltung geschmäht und im Herzen verletzt? Es kann sein, dass auch solche unduldsamen Menschen durch ein schmerzliches Ereignis eines Tages ihre Geisteshaltung ändern und dann für ein neues geistiges Wissen aufgeschlossen sind. Auch wenn dies nicht mehr hier auf Erden geschieht, dann sicherlich in den jenseitigen Welten. Das gibt der Liebegeist den religiös festgefahrenen und fanatischen Menschen zum Überdenken, die geistig erwachte Menschen massiv daran hindern wollen sich für ein neues geistiges Wissen zu öffnen. Gerade Familienangehörige sind die größten Gegner der geistig erwachten Menschen, die mutig ihr altes religiöses oder geistiges Wissen hinter sich lassen wollen und geistig aufgeschlossen nach neuen Informationen suchen, die ihnen den Sinn des Lebens verständlicher machen, und auch mehr darüber wissen wollen, was mit ihnen nach dem Tod geschieht.

115 Für geistig fortgeschrittene Menschen und aus der Sicht himmlischer Wesen hat das menschliche Leben nur einen einzigen Sinn, nämlich durch herzliche Bemühungen wieder die edlen himmlischen Eigenschaften zu aktivieren, um der Seele die Rückkehr ins Himmelreich zu ermöglichen. Doch kein Mensch sollte sich davor ängstigen, dass sein menschliches Wissen, das in der Seele gespeichert ist, nach dem physischen Ableben sofort gelöscht wird. Nein, dies wird so lange existieren, bis es die Seele durch neue Erkenntnisse als unbrauchbar bzw. als unnötigen Ballast empfindet und den Liebegeist bittet, es nach und nach in seinem Bewusstsein zu löschen. Inwieweit sie Speicherungen aus diesem oder vergangenen Erdenleben oder jenseitigen Planetenaufenthalten in den Fallbereichen löschen will, das überlässt ihr der innere Liebegeist immer frei. Das nur zu eurer Information.

✶ ✶ ✶

Der Liebegeist bietet euch nun ein weiteres Beispiel an, aus dem ihr erkennen könnt, warum manche Menschen einen starken inneren Drang spüren, ihrer zugehörigen Glaubensgemeinschaft den Rücken zu kehren und sich auch vom Gottesglauben ganz abzuwenden.

Es kommt immer wieder vor, dass ein herzensguter junger Mensch ein starkes inneres Freiheitsgefühl verspürt und alles daransetzt, es auch im Äußeren umzusetzen. Er löst sich von seinen Eltern oder Familienangehörigen, die ihm lange aufgrund ihrer religiösen Unfreiheit und fanatischen Wesenszüge vorgeschrieben haben, wie er zu leben hätte. Von den verständnislosen Vorgaben der Eltern, die einer dogmatisch-intoleranten religiösen Lehre angehören, hat er genug. Auch von den kirchlichen Zeremonien, die ein Ministrant (Messdiener) zu verrichten hat, will er nichts mehr wissen, denn seine Eltern und der Geistliche hatten ihm diese Aufgabe schon als Knabe aufdrängt. Die Eltern waren durch ihre geistige Unwissenheit und religiöse Einengung so geblendet, dass sie glaubten, wenn ihr Sohn durch ihre Vermittlung als Messdiener Gottes wirkt, wären sie und auch er bei Gott begünstigt und würden zudem beim Geistlichen gut dastehen. Doch oft kommt alles anders, als man sich das vorgestellt hat. Die Reaktion ihres Sohnes, der sich aus den auferlegten religiösen Bürden und Zwängen der Familie und der Glaubensgemeinschaft befreite, birgt aus himmlischer Sicht noch tiefere Gründe, die bei ihm aus der Seele an die Oberfläche seines menschlichen Bewusstseins hervorgekommen sind.

Wahrlich, viele inkarnierte Seelen haben in einem früheren Leben oder auf einem Religionsplaneten durch fanatische Geistliche lange Zeit Schlimmes erlebt. Deshalb wollen sie nichts mehr von der furchteinflößenden religiösen Lehre der Geistlichen wissen, die sie zu hörigen Dienern machten und die selbst keine Verbindung mehr zum Liebegeist haben. Mit dieser religiös unabhängigen Einstellung versucht die Seele über ein menschliches Leben ohne Gottesbeziehung zu den furchtbaren Bildspeicherungen der Vergangenheit Abstand zu gewinnen, die von der Knechtschaft durch die Geistlichen und ihren Missetaten stammen. Musste sich der junge Mensch tagsüber wieder etwas von der religiösen Lehre seiner fanatischen Eltern anhören, wurden nachts in seiner Seele die schlimmen Erlebnisse, die Geistliche ihrem früheren Menschen und somit auch ihr angetan haben, wieder aktiviert. Da sie mit ihrem Menschen energetisch und informativ verbunden ist, nahm sie jede kleinste Regung ihres Menschen auf, die automatisch in die Speicherressorts - es sind energetische Hüllen mit ungesetzmäßigen Eingaben - der Lichtpartikel abgelegt wurden. Das bedeutet: Sie erlebt nun in ihrem Bewusstsein in Bildern wieder die vergangenen Grausamkeiten. Dieser seelische Vorgang geschieht nachts, im Tiefschlaf des Menschen, wenn alle Tageseingaben im menschlichen und seelischen Bewusstsein verarbeitet und in frequenzgleiche Ressorts einsortiert werden. Wenn nun die Tagesspeicherungen die Frequenz der religiösen Lehre enthalten, dann werden zur Verarbeitung vom seelischen Bewusstsein frequenzgleiche Speicherungen aus den Speicherressorts hervorgeholt und deshalb schaut die Seele wieder die früheren schlimmen Erlebnisse in Bildern. Manchmal schreit sie vor Entsetzen und Furcht auf. Ihre Beklemmung und panischen Schwingungen, die sich auf das menschliche Bewusstsein übertragen, reißen den Menschen aus dem Schlaf. Dadurch schreit auch er und bäumt sich vor Furcht im Bett auf. Er zittert am ganzen Körper und ist schweißgebadet. Er weiß aber im Moment des Erwachens nicht, was mit ihm wirklich geschah. Erst später, am Morgen beim Frühstück merkt er, dass er sich unwohl fühlt. Deshalb denkt er am Tage öfter besorgt über sein nächtliches Erlebnis nach und glaubt, er hätte einen schlimmen Albtraum gehabt, sowie ihn auch andere Menschen erleben, ohne den wahren Grund dafür zu wissen. Mangels aufklärendem geistigem Wissen kommt er nicht darauf, dass ihm seine Seele nachts ihre Furcht durch die geschauten Bilder aus der Vergangenheit mit Geistlichen in das Oberbewusstsein übertragen hat.

120 Da nun die Seele keine direkte Verbindung mehr zum inneren Liebegeist in ihrem Lebenskern wünscht, aber auch durch die negativen Umhüllungen kein Wissen mehr darüber hat, dass sie die Möglichkeit hätte, durch den Liebegeist die Umwandlung der schlimmen Erlebnis-Speicherungen zu erhalten, deshalb versucht sie sich selbst mit einer gottabgewandten Lebensweise zu helfen.


Eine noch erdgebundene, jedoch gutmütige jenseitige Seele, die neue geistige Erkenntnisse dazu gewonnen hat und beabsichtigt, sich erneut im Eigenwillen zu inkarnieren, legt noch kurz zuvor etwas Seltsames bzw. Abnormales fest. Sie programmiert sich für das menschliche Leben im Voraus mit Speicherungen, die ihr ermöglichen, mit ihrem Menschen ein gottfernes Leben zu führen. Diese schleust sie dann in die Gene des Embryos im Mutterleib ein, damit ihr Mensch so gesteuert wird. Der Grund dafür ist folgender: Der Seele ist beim jenseitigen Aufenthalt aufgefallen, dass ihr Bewusstsein über viele Einverleibungen immens mit religiösem Wissen einer Glaubenslehre überdeckt worden ist, das sie aber nun ablehnt. Es hat sie bisher im Jenseits und auch in jeder Inkarnation sehr beeinflusst und in ungewollte Zwänge und Kasteiungen geführt. Diesen Zustand will sie nicht mehr erleben. So glaubt sie, dass es ihr durch ein gottfernes Leben besser gelingen würde, eine geistige Neuorientierung zu erreichen.

Nach der Einverleibung beginnt sie nun ihren Menschen durch Impulse so zu steuern, dass er für bestimmte Wissensbereiche aufgeschlossen ist, die in dieser Welt durch Medien und Bücher angeboten werden. So erhofft sie sich, dass er und auch sie durch ihn, diese Welt und die kosmischen Zusammenhänge weitsichtiger betrachten und verstehen können, die mit religiösem Glaubenswissen nichts gemeinsam haben. Nun, als ihr Mensch beruflich gefestigt war, eine Familie gründete und sich öfter allein in der Natur aufhielt, beginnt sie ihn mit Impulsen auf bestimmte Bücher und Fernsehsendungen mit interessanten Berichten aufmerksam zu machen. Damit soll sein Interesse für außersinnliche Wahrnehmungen bzw. unerklärliche Phänomene, naturwissenschaftliche Berichte und auch für Sichtungen von unbekannten außerirdischen Flugobjekten geweckt werden. Durch dieses neue Wissen wird es ihr und ihrem Menschen endlich möglich, einen Abstand zur früheren dogmatischen Glaubenshaltung bzw. zum starren Religionswissen zu erhalten. Durch die neutrale Geisteshaltung ihres Menschen kommt sie zu neuen und interessanten Informationen, die ihr durch die religiöse Begrenzung sonst vorenthalten geblieben wären.

Dann, nach ihrem menschlichen Leben, erkennt sie im Jenseits, dass ihr durch die neue Geisteshaltung ein viel größerer Überblick über das jenseitige Leben möglich wurde, den sie religionsgebunden nicht so schnell dazu gewonnen hätte. Sie stellt erfreut fest, dass die neuen Speicherungen aus dem Erdenleben ihre früheren religiös-dogmatischen Anschauungen fast überdeckt haben. Dadurch ist es ihr nun möglich, unabhängig von Geistlichen und ihren verschieden ausgelegten Lehren, selbstständig nach der universellen Wahrheit zu suchen, die sie bis jetzt noch nicht finden konnte, weil sie diese anstatt im Inneren nur im Äußeren vermutete. Wenn eine Seele so weit ihre geistigen Fühler ausgestreckt hat, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis sie sich aus innerer Überzeugung auf die himmlische Lebensquelle in ihrem Lebenskern ausrichtet. Dann wird sie erfahren, was für ein gütiges, verständnisvolles und herzliches sowie heiteres unpersönliches Wesen der universelle Liebegeist in der himmlischen Urzentralsonne schon immer war und für immer sein wird. Dann wird sie alle unwahren religiösen Speicherungen, die ihr Geistliche von einem strafenden, züchtigenden und rachesüchtigen Gott aufbürdeten, nicht mehr im Speicherressort ihres seelischen Bewusstseins haben wollen.

Wahrlich, auch wenn eine Seele im Diesseits oder Jenseits länger in einer gottfernen Phase lebt, kann sie durch eine völlig neue geistige Ausrichtung sich viel schneller dem Himmelreich annähern, als wenn sie mit der Vorstellung eines herrschenden Personengottes an eine Religionslehre gebunden leben würde. Das hätten vielleicht manche von euch nicht vermutet bzw. nicht für möglich gehalten.

125 Seid euch bitte unserer und eurer himmlischen Eigenschaft der Wesensfreiheit noch mehr bewusst: Der universelle unpersönliche Liebegeist, Gott, und auch wir himmlische Wesen dringen niemals in ein anderes Wesen ein, das sich von ihm und dem himmlischen Leben aus verschiedenen Gründen abgewandt hat. Er und auch wir belassen es in der Eigenverantwortung und Selbstständigkeit, ohne uns in sein freies Leben einzumischen, weil wir die freiheitlichen himmlischen Eigenschaftsgesetze für unser Dualleben gemeinsam so gewollt und auch festgelegt haben.


Ihr inneren Menschen des Liebegeistes! Nun könnt ihr vielleicht besser verstehen, warum viele gutmütige und hilfsbereite Menschen vom Gottesgeist und einem religiösen Wissen nichts mehr wissen wollen.

Doch ein gottabgewandter Mensch, der sein seelisches Herz gerne für andere öffnet bzw. ein großes Mitgefühl für arme und kranke Menschen verspürt und auch hilfsbereit ist, der kann seine Seele in seinem Leben nicht viel belasten. Deshalb wird sie sich mit so einer Ausrichtung nicht weit vom himmlischen Lebensprinzip entfernen, denn einmal wird der kosmische Zeitpunkt eintreten, an dem sie sich mit innerer Freude für das Bilderwissen des himmlischen Lebens öffnet und auch für die herzliche Verbindung zum inneren Liebegeist. So einen Fehler wird sie nicht noch einmal begehen, nämlich sich einem zweifelhaften, unlogischen und furchteinflössenden religiösen Wissen zuzuwenden.

Wenn ihr inneren Menschen so einem gottfernen, jedoch gutmütigen und freundlichen Menschen begegnet, dann bittet euch der Liebegeist, ihm viel Verständnis entgegenzubringen. Bedrängt ihn nicht mit eurem geistigen Wissen, denn dafür haben er und seine Seele noch kein Gehör. Sorgt euch nicht um ihn und seid zuversichtlich, dass die Seele des gottabgewandten Menschen einmal durch neue Erkenntnisse und Einsicht sowie ohne Einmischung anderer aus freier Überzeugung und innerem Sehnen ins Himmelreich zurückfindet.

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130 Es geschieht immer öfter in eurer irdischen Zeit, dass junge Menschen die alten weltlichen und religiösen Traditionen bzw. den Kult der Geistlichen nicht mehr interessieren. Sie wollen davon unabhängig und frei sein, da sie darin keinen nützlichen Sinn für ihr Leben und ihre geistige Entwicklung erkennen können. Doch das gefällt ihren Eltern nicht, die oft noch sehr auf weltliche und religiöse Traditionen ausgerichtet leben und die ihnen viel bedeuten. Sie können nicht verstehen und akzeptieren, dass sich zum Beispiel ihre Tochter von der Religionsgemeinschaft verabschiedet hat, der sie angehören, und reden immer wieder auf sie ein, dass sie zur Vernunft kommen und wieder in die Glaubensgemeinschaft eintreten solle. Sie befürchten, was ihnen der Geistliche eingeflüstert hat, dass ihre Tochter vom Gegenspieler Gottes angestiftet und verführt wurde. Doch sie weiß genau, was sie will. Die Tochter weist einen stabilen Charakter auf, deshalb lässt sie sich von ihren Eltern nicht in ihr freies und selbstständiges Leben hineinreden. Sie hat schon freudig ihre Fühler nach einem geistigen Wissen ausgestreckt, das ihr in ihrem schweren Leben geistige Beschwingtheit und neue Lebenskraft gibt und als geistige Nahrung viel bedeutet.

Solche Menschen sind herzlich gerne und freudig im Inneren mit Gott und auch mit der Natur verbunden. Sie haben auch ein geöffnetes Herz für das schwere Leben anderer Menschen in dieser ungerechten Welt und sind bereit, den unschuldig in Not geratenen Menschen mit einem kleinen Beitrag zu helfen. Die Seele solch geistig offener und herzensguter Menschen kann einmal, wenn das menschliche Leben beendet ist, in den jenseitigen Bereichen manch einem ehemaligen, religiös noch gebundenen Familienangehörigen oder Bekannten hilfreich und sehr nützlich sein. Wie so eine Hilfe in den jenseitigen Bereichen zustande kommen kann, das erklärt euch nun der universelle Liebegeist, der allen kosmischen Wesen mit großem Einfühlungsvermögen und der größten Herzlichkeit anbietet, ihnen aus seinem genialen Wissensspeicher zu helfen.


Wahrlich, es kommt in den jenseitigen Fallbereichen öfter vor, dass eine Seele, die noch stark religiös gebunden ist, eine Frage in ihrem verschatteten Bewusstsein verspürt, für die sie keine passende Antwort oder zutreffende geistige Erklärung findet. Deshalb wendet sie sich an einen vertrauten Geistlichen auf ihrem Religionsplaneten. Das geschieht auf die gleiche Weise, wie es ihr früherer religiös höriger Mensch im Erdenleben getan hat. Doch der Geistliche konnte ihr keine zufriedenstellende Antwort geben, weil sein Bewusstsein nur auf sein religiöses Lehrwissen aus dem Erdenleben ausgerichtet ist. Darüber hinaus vermag ein jenseitiger Geistlicher kein geistiges Wissen zu schöpfen, weil sein Bewusstsein durch die selbst geschaffene geistige Begrenzung nicht über die Schwelle seines gespeicherten Wissens hinausgehen kann. Das ist ein sehr trauriger Zustand für die überheblichen, selbsternannten geistlichen Führer, die angeblich durch ihre Lehre nach dem göttlichen Willen Gläubige ins himmlische Paradies führen sollen. Das ist ihre irreale Annahme, jedoch nicht die Realität aus himmlischer Sicht.

Nun überlegt die sehr religiös geprägte Seele, ob sie es wagen soll, einen ehemaligen Familienangehörigen aus der Erdenzeit telepathisch anzurufen, um von ihm eine Auskunft zu erbitten. Er befindet sich nicht auf ihrem feinstofflichen Planeten, doch von ihm weiß sie aus der Erdenzeit, dass er in eine andere geistige Richtung gegangen ist. Diese behagte ihrem Menschen damals nicht und deshalb lehnte er dieses geistige Wissen ab. Er glaubte, dieses Wissen stamme aus der Quelle der Gegensatzwesen Gottes, und deshalb beschimpfte er ihn mit unschönen Worten. Als die Seele sich an ihn erinnerte und ihr einige Gedankenbilder aus der früheren Erdenzeit ins Bewusstsein kamen, empfand sie das frühere Verhalten ihres Menschen als sehr unschön. Das tat ihr nun sehr leid und deshalb konnte sie sich überwinden und sich an ihn wenden.

Ihre Fragen, die sie momentan sehr beschäftigen, haben mit der inneren Leere und Sinnlosigkeit ihres Lebens zu tun und auch mit den Geistlichen, die sich sehr in ihr Leben einmischen und den Wesen unverständliche Vorschriften machen, angeblich nach göttlicher Anweisung. Sie empfindet, dass von ihnen keine Herzlichkeit ausgeht, sondern eher Herzenskälte und Arroganz, weil sie sich anmaßen und glauben persönlich über ihnen zu stehen. Deshalb sehnt sie sich nach Wesen mit mehr Herzenswärme, die sie selbst aber noch nicht erschlossen hat. Sie überlegt öfter, wie sie mit solchen Wesen in Verbindung kommen könnte, da sie jenen auf ihrem Planeten noch nicht begegnet ist. So kam ihr auf einmal aus dem Speicherpotenzial ihres vergangenen menschlichen Lebens ein Familienmitglied ins Bewusstsein. Sie hat ihn als einen herzlichen und verständnisvollen Menschen in Erinnerung. Er strahlte eine besondere Ruhe, Harmonie und Heiterkeit aus. Doch seine edle, himmlisch nahe Lebensweise verstand ihr Mensch noch nicht, denn sein Leben verlief sehr hektisch und ruhelos. Nun zieht es sie in ihren Gedanken immer wieder zu diesem Familienmitglied hin. Deshalb entschließt sie sich dazu, ihm die Gedankenbilder aus ihrem Bewusstsein telepathisch zuzusenden. Ihre Bildinformationen, die mehrere Fragen enthalten, gehen nun auf eine kosmische Reise. Sie sind gebündelt in einem oder mehreren kleinen Energiefunken gespeichert und bewegen sich auf kosmischen Lichtbahnen direkt zum ehemaligen Familienmitglied. Das kann nur deshalb so stattfinden, weil alle kosmischen Wesen über Lichtbänder verbunden bzw. miteinander vernetzt sind. Gleich, wo sich die Wesen im Kosmos befinden, haben sie die Möglichkeit miteinander zu kommunizieren.

135 Doch den lichtarmen Wesen, deren Lebenskräfte durch Verschwendung vorzeitig verbraucht wurden, ist mangels Energie die Verbindung zu einem Wesen in den lichtreicheren Welten nicht mehr möglich. Sie hätten aber die Möglichkeit, die zweipoligen himmlischen Nachschubkräfte aus der himmlischen Urzentralsonne zu erhalten, doch diese wollen sie nicht mehr. Sie haben sich schon längst ganz vom universellen Liebegeist und dem unpersönlichen himmlischen Lebensprinzip abgewandt und deshalb lehnen sie die himmlische Rückkehr und zweipoligen Energien aus der himmlischen Lebensquelle ab. Diese traurige Gegebenheit erklärt euch der Liebegeist, damit ihr besser versteht, warum energielose Wesen auf lichtarmen Planeten - dazu gehören euer Planet Erde und das angeschlossene erdgebundene Jenseits - keine telepathische Verbindung mehr zu Wesen in den lichtreicheren Fallwelten möglich ist.

Nun, das angepeilte, geistig weiter gereifte Wesen, ein ehemaliges Familienmitglied, befindet sich schon auf einem lichtvolleren feinstofflichen Planeten, auf dem herzliche Wesen leben. Es staunt zuerst über die empfangenen Bilder, doch bald kann es anhand der Bildinformationen erkennen, um welches Wesen es sich handelt. Die irdische Rückerinnerung lebt wieder auf und im gleichen Moment kann es das Wesen schauen, mit dem es zu irdischer Zeit in einer größeren Familie zusammenlebte. Es freut sich darüber und nimmt mit ihm die innere Verbindung in der Bildersprache auf. Es hat gegenüber dem Wesen, das noch über Energiereserven in seinem Inneren Selbst verfügt, keine einzige negative Empfindung. Seine Beschimpfungen und Unterstellungen hat es ihm schon längst vergeben und in Verbindung mit dem inneren Liebegeist diese Speicherungen im eigenen Lichtbewusstsein gelöscht. Anhand der Bilder erkennt das geistig weit gereifte Wesen nun, um welche Fragen es sich handelt. Es könnte dem anderen aus seinem Bewusstsein antworten, doch das tut es nicht, weil es über das unpersönliche himmlische Leben schon Bescheid weiß, in dem kein Wesen ein anderes belehrt. Diese Gesetzmäßigkeit strebt das Wesen für sein späteres, unpersönliches himmlisches Leben an, deshalb hält es sich daran und will es auch verwirklichen. Infolgedessen übergibt es die Fragen dem Liebegeist zur Beantwortung.

Wahrlich, der universelle Liebegeist ist immer hilfsbereit und herzlich und kann sich in jedes Wesen einfühlen, weil sein Geist in den beiden Urteilchen des Lebenskerns jedes Wesens mit der Schöpfungsessenz gegenwärtig ist. Bei der Erschaffung des unpersönlichen himmlischen Lebens haben wir, alle himmlischen Wesen, uns in unserem pulsierenden Lebenskern (Wesensherz) alle wichtigen Lebensdaten aus dem Schöpfungsgesamtwerk und dazu die immerwährende Anwesenheit des Liebegeistes mit seiner unübertrefflichen Genialität und Herzlichkeit gewünscht. Dies haben wir gemeinsam mit unseren Schöpfungseltern glückselig realisiert. Dadurch sind wir als unsterbliche Lichtwesen für immer in die Ganzheitsschöpfung integriert und an das universelle geniale Bewusstsein des unpersönlichen Liebegeistes in der Urzentralsonne angeschlossen. Dieser geniale Zusammenschluss bzw. die energetische und informative Netzwerk-Verbindung miteinander ermöglichte uns die gerechte Wesensgleichheit bzw. Gleichberechtigung. Damit haben wir auch dem unpersönlichen Liebegeist in unserem Wesens-Lebenskern die Möglichkeit geschaffen, dass er sich jeden kosmischen Augenblick in uns himmlische Wesen einfühlen kann. Deshalb kann er uns aus dem Lebenskern verstehen und uns genial in die nächste Evolutionsstufe einweisen, wenn wir dies von innen sehnend spüren, unser Bewusstsein erweitern bzw. neues Lebenswissen erfahren und in unser Leben einbauen wollen.

Doch in den Fallwelten ist seine Hilfe nur bedingt möglich, weil die abtrünnigen Wesen sich andere Lebensgesetze geschaffen haben, die den Liebegeist daran hindern ihnen aus dem Lebenskern beizustehen. Deshalb kann seine Hilfe nur von außen über freiwillige himmlische Wesen erfolgen. In den lichtarmen Fallbereichen werden die Hilfsangebote des universellen Liebegeistes kaum oder nur selten in Anspruch genommen, weil die meisten Wesen zu ihm keine innere Verbindung haben. Darum sind sie darauf angewiesen, sich untereinander selbst zu helfen.

Nun, wenn wir himmlische Wesen uns nicht ganz sicher sind, ob wir bei der Erkundung eines uns noch unbekannten feinstofflichen Atoms richtig liegen, das wir zur Schaffung eines Planetenteils gerne einsetzen würden, dann erfolgt die Hilfestellung vom Liebegeist, aber immer nur entsprechend unseres momentanen Evolutionsstandes. Darüber hinaus kann er uns nicht einweisen. Doch wenn die Schaffung auf dem Planeten zu unserer Evolutionserweiterung vorgesehen war, dann erhalten wir über unseren Lebenskern von ihm aus der Urzentralsonne Nachschub einer bestimmten Energiemenge. Die Energien bewirken, dass einer oder mehrere Partikel unseres Lichtkörpers so stark belichtet werden, dass erstmals die darin vorhandenen Bildinformationen, die z.B. zur Handhabung eines Schaffungsatoms notwendig sind, in unserem Bewusstsein schaubar werden. Aus diesen erkennen wir, wie wir weiter vorgehen sollen, um die Atome gesetzmäßig zu öffnen. Haben wir das erreicht, dann übertragen wir den Atomen unser Schaffungsbild. Ist die Speicherung beendet, dann bewegen sie sich auf einem Lichtstrahl zu der Stelle, an der wir einen Planetenteil neu schaffen oder verändern wollen. Dort sammeln sie sich und beginnen sich miteinander zu verbinden. Nach und nach nimmt das Planetenteil Gestalt an. Haben wir die Schaffung beendet, dann hat unser Bewusstsein dadurch eine Evolutionserweiterung erreicht. Das bedeutet: Durch unsere Schaffungstätigkeit ist eine neue Lebensfacette in unserem Bewusstsein dazugekommen, die wir als einen Evolutionsschritt bezeichnen. Durch die Aktivierung eines oder mehrerer Partikel erlangten diese eine größere Lichtstrahlung und wir mit unserem Lichtkörper ebenso.

140 Daraus erkennt ihr inneren Menschen, die ihr auf unser himmlisches Leben ausgerichtet seid, welche großartigen Möglichkeiten wir himmlischen Wesen durch die stetige innere Verbindung zum Liebegeist haben.

Doch im lichtarmen Fallsein haben die Wesen diese Möglichkeit nicht. Ihr früheres himmlisches Evolutionswissen, das in den Lichtpartikeln gespeichert vorliegt, wurde mit vielen Ungesetzmäßigkeiten massiv überdeckt. Deshalb ist es den meisten Wesen in den lichtarmen Welten nicht mehr möglich, Informationen vom Liebegeist aus dem Lebenskern zu erhalten. Ihre Lichtschwingung ist dafür zu niedrig. Doch geistig offene Wesen haben dennoch die Möglichkeit, auf Umwegen über die himmlischen Lichtboten seine Informationen zu erhalten. Diese werden ihnen aber nur entsprechend ihres momentanen Bewusstseinsstandes bzw. Erfassungsvermögens übermittelt. Inwieweit es einem Wesen in den Fallbereichen möglich ist himmlische Eigenschafts-Gesetzmäßigkeiten zu verstehen bzw. wie groß seine geistige Aufnahmekapazität ist, das hängt von der Summe und Schwere seiner Belastungen (Ungesetzmäßigkeiten) ab, mit denen es überdeckt ist. Darum kann der Liebegeist an ein fragendes Wesen manchmal nur einen geringen geistigen Wissensinhalt weiterreichen. Obwohl dieser aus unserer himmlischen Sicht sehr spärlich ausfällt, ist das geistig erwachte Wesen vom neuen Wissen überwältigt bzw. freut sich sehr darüber.

So geht es vielen geistig offenen Menschen, wenn sie die Liebetröpfchen zum ersten Mal lesen. Doch aus himmlischer Sicht sind sie nur winzige Wissenströpfchen vom himmlischen Leben. Deshalb kann sie der Liebegeist nicht als die vollkommene himmlische Wahrheit bezeichnen. Sie werden euch deshalb angeboten, damit ihr eine bessere geistige Orientierung und Übersicht für euer feinstoffliches, jenseitiges Leben nach diesem kurzen Erdenleben in eurem seelischen Bewusstsein habt. Die himmlischen Liebetröpfchen werden euch aber auch deswegen angeboten, damit ihr durch diese unsere Wesenseigenschaften kennenlernt und besser versteht, welche Lebensweise wir himmlischen Wesen führen. Dadurch habt ihr es leichter geistig umzudenken und euch neu zu orientieren. Doch begeht bitte nicht den gleichen Fehler, wie ihn vor euch schon sehr viele Menschen und Seelen gemacht haben, dass sie nämlich die Künderbotschaften als die absolute göttliche Wahrheit annahmen und sich daran gebunden haben. Das sollte euch geistig weiter gereiften Menschen nun nicht mehr passieren.



Nun kehrt der Liebegeist zu seiner Beschreibung über ein jenseitiges Wesen zurück, das abgeschottet auf einem Religionsplaneten lebt.

Da der Liebegeist das niedrig schwingende und völlig mit unwahrem Religionswissen umhüllte Wesen noch nicht über seinen Lebenskern erreichen kann, geschieht das auf Umwegen. Das geistig weiter gereifte Wesen - ehemaliges Familienmitglied - nimmt die Bilder vom Liebegeist in sein Bewusstsein auf und leitet es zu dem abgegrenzten bzw. äußerlich unerreichbaren Wesen auf dem Religionsplaneten weiter. Über die klaren und verständlichen göttlichen Bilder ist das Wesen zuerst erstaunt, weil es das nicht für möglich hielt, so eine aussagereiche Antwort zu erhalten. Deshalb ist es vom Inhalt überwältigt und freut sich so sehr darüber, dass es gleich weitere Fragen an das bekannte Familienmitglied sendet. Dieses Senden und Empfangen dauert länger an, weil die Seele weitere Wissensbausteine benötigt, um geistige Zusammenhänge besser verstehen zu können. Das spätere erfreuliche Ergebnis ist, dass das religiös geprägte und nun geistig erwachte Wesen durch die neuen Wissensinformationen ein großes Sehnen nach dem himmlischen Leben verspürt. Sein Leben auf dem Religionsplaneten in geistiger Einengung, Herzenskälte und Bevormundung durch Geistliche möchte es am liebsten gleich beenden. Es bittet den Liebegeist um Hilfe, damit er es auf Lichtbahnen zu einem anderen Planeten mit herzlicheren Wesen bringt. Doch sie erfährt von ihm mit traurigem Herzen über das Familienmitglied: Wenn sie das erreichen will, wäre es notwendig, dass sie ihr seelisches Herz noch mehr für die Natur und die Wesen auf dem Planeten öffnet. Nur mit so einer Lebensweise könnten die beiden Urteilchen in ihrem Lebenskern mehr in Bewegung kommen und aus der himmlischen Urzentralsonne göttliche Kräfte anziehen. Durch die dann in den Lichtkörper einfließende größere Energiemenge würde das Wesen in eine höhere Lichtschwingung kommen und könnte die Anziehung zu einem lichtvolleren Planeten erhalten.

145 Zu dieser Gesetzeseinweisung erhält sie vom Liebegeist noch weitere wichtige Weisungen, damit sie erkennen kann, welche geistigen Schritte dafür ausschlaggebend sind, um einen lichtreicheren Planeten zu erreichen, auf den sie herzlich gerne wechseln würde. Um die magnetische Anziehung zu ihrem Religionsplaneten aufheben zu können, wäre es notwendig, erklärt ihr der Liebegeist, ihr ungesetzmäßiges religiöses Wissen loszulassen, an das sie lange gebunden lebte. Das wäre ein Vorteil für sie, denn durch die Befreiung davon würde sich ihre Seelenschwingung um einiges erhöhen. Doch bevor das jenseitige Wesen so weit kommt, bittet der Liebegeist es, zuerst in seine Bewusstseinsspeicherungen mit seiner Hilfe und Weisung hineinzuschauen, um dann selbstständig zu erkennen, mit welchen Ungesetzmäßigkeiten es am meisten und schwerwiegend belastet ist.

Der Liebgeist führt jedes geistig erwachte und rückkehrwillige jenseitige Wesen zur Selbsterkenntnis geradlinig zu den schwerwiegenden Ungesetzmäßigkeiten hin, weil er aus dem Lebenskern in das gesamte Speicherpotenzial des Wesens einschauen kann und daraus genau weiß, welche Belastungen vom Wesen vordergründig zu beleuchten wären. Doch seine Empfehlung kann es jederzeit ablehnen, weil es frei entscheiden kann, mit welchen Belastungen es sich zuerst befassen und mit seiner Hilfe für immer frei werden möchte.

Das Wesen auf dem Religionsplaneten ist schwer mit religiösen Vergehen belastet, deshalb bat der Liebegeist es auch über das lichte Bewusstsein eines höher entwickelten Wesens, sich mit seinem Herzen in einzelne Lebensabschnitte der kosmischen Vergangenheit aus dem Diesseits und Jenseits hineinzufühlen und sich bewusst zu werden, was es sich selbst und vielen anderen Wesen mit seinem religiösen Fanatismus angetan hat. Nur so kann ein Wesen den Fanatismus und Übereifer, der aus der Bindung zu einem religiösen Wissen entstand, selbstständig erkennen, herzlich bereuen und anschließend dem Liebegeist zur Umwandlung übergeben. Nur auf diese Weise ist es einem jenseitigen Wesen oder einem Menschen möglich, der geistigen Freiheit näher zu kommen. Wahrlich, einem jenseitigen Wesen wäre es möglich, das gesamte Speicherbündel von religiösen Informationen, das überwiegend aus Unwahrheiten besteht und im seelischen Speicherbewusstsein schon lange als Belastung enthalten ist, dem Liebegeist in seinem Lebenskern zur Umwandlung zu übergeben. Dadurch könnte es sich für immer davon befreien. Diese freiwillige Maßnahme wäre für eine himmelwärts strebende Seele erforderlich, die sich im religiösen Netzwerk dieser Welt und in den jenseitigen Fallwelten sehr verfangen hat.


Leider können sich stark religiös geprägte Seelen nicht dazu entschließen, weil sie noch an mancher andächtigen Kulthandlung aus dem Erdenleben, die sie lange gelebt haben, sehr hängen. Diese schauen sie sich öfter an, da es ihnen möglich ist, jede einzelne irdische Situation bzw. Gegebenheit wieder aus ihrem Speicherpotenzial hervorzuholen. Wahrlich, erst wenn es ihnen bewusst geworden ist, dass rituelle bzw. religiöse Feierlichkeiten, angeblich zur Ehre Gottes, in keiner Weise in Verbindung mit dem himmlischen Leben stehen, sind sie bereit diese loszulassen. Doch dafür müssen sie vom Liebegeist erst mehr in das himmlische Leben eingewiesen werden, um die unsinnigen und überflüssigen Kulthandlungen als Ballast für die heimkehrende Seele einordnen zu können.

Der Liebegeist erklärt der Seele in geistiger Aufbruchstimmung weitere Einzelheiten der kosmischen Gesetzmäßigkeiten, die in Verbindung mit ihrer Lebensweise stehen. Unter anderem auch, dass die Anzahl der Umhüllungsschichten ihrer Partikel, die sich aus vielen ungesetzmäßigen Speicherungen ihrer himmlisch fremden Lebens- und Verhaltensweisen in den Fallbereichen nach und nach gebildet haben, letztlich die Gesamtfrequenz und Lichtstrahlung ihres Wesens ergeben. Demzufolge kann ein feinstoffliches Wesen nur von einem Planeten mit der gleichen Frequenz bzw. Lichtstrahlung angezogen und gehalten werden, die es selbst aufweist. Durch die bewusste seelische Reinigung eines feinstofflichen Wesens von Ungesetzmäßigkeiten kann einmal seine magnetische Abstoßung vom bisherigen Wohnplaneten erfolgen. Dann geht seine glückselige Reise auf Lichtkanälen in Begleitung himmlischer Wesen himmelwärts. Es wird ein Planet seines Bewusstseins bzw. seiner Lichtschwingung sein, auf dem es mithilfe des Liebegeistes weitere geistige Schritte erfolgreich bewältigen kann, um wieder ein reines himmlisches Lichtwesen zu werden. Doch es wird nie dazu gezwungen, sondern bestimmt immer frei in welchem geistigen Bewusstseinszustand es weiterleben und welche Ungesetzmäßigkeiten es loslassen möchte. Aber eine geistig erwachte Seele mit der Aufwärtstendenz zum himmlischen Leben wird nichts auslassen, was ihr hilft, schneller den glückseligen Zustand eines reinen himmlischen Wesens zu erreichen.

150 Das Wissen über die kosmischen Gesetzmäßigkeiten ist auch sehr wichtig für die himmlischen Heimkehrer im Diesseits und vor allem für ihre Seele nach dem menschlichen Leben in den jenseitigen Bereichen.

Nun, die auf dem Religionsplaneten abgegrenzte, noch religiös geprägte Seele nahm das herzliche Angebot des Liebegeistes ernst und bemühte sich ihr seelisches Herz für die Planetenwesen, die Natur sowie für den inneren Liebegeist zu öffnen. Das missfiel natürlich den führenden Geistlichen, die das Wesen weiterhin an ihren Planeten binden wollten. Doch jetzt ließ es sich nicht mehr durch furchteinflößende Drohungen daran hindern, emsig sein Lebensziel zu verfolgen - nämlich aus dem Herzen zu leben. So kam einmal der erlösende Moment und das Wesen erfuhr die magnetische Abstoßung vom lichtarmen Planeten. In diesem kosmischen Augenblick waren mehrere freiwillige himmlische Helferwesen nach Weisung des Liebegeistes zur Stelle und brachten das glückselige Wesen entsprechend seines Bewusstseins auf einen lichtvolleren Planeten. Dort leben nur Wesen zusammen, die anstreben, ihre religiösen und weltlichen Bindungen mit der Hilfe des Liebegeistes über himmlische Wesen zu beleuchten und sich davon für immer zu lösen. Alle dort vorübergehend lebenden feinstofflichen Wesen streben freudig ihre geistige Weiterentwicklung an, damit sie dem Himmelreich wieder einige geistige Schritte näher kommen.


Aus dieser Schilderung des Liebegeistes könnt ihr erkennen, wie schwer es religionsgebundene Seelen auf einem jenseitigen Religionsplaneten haben, an ein neues geistiges Wissen aus der himmlischen Quelle heranzukommen, und ihr konntet erfahren, welche Schwierigkeiten sie in ihrer geistigen Weiterentwicklung haben, die leider nur auf Umwegen stattfinden kann.

Wahrlich, nur über ehemalige Familienangehörige oder Bekannte, die auf Erden schon viele geistige Schritte auf dem Inneren Rückweg ins Himmelreich anderen vorausgingen, ist es dem Liebegeist möglich, geistig unzugängliche Wesen zu erreichen und ihnen beizustehen. Dem universellen Liebegeist ist es nicht möglich, an ziemlich stark belastete jenseitige Wesen in den unteren lichtarmen Fallbereichen direkt über ihren Lebenskern heranzukommen. Ebenso dürfen die himmlischen Wesen viele feinstoffliche Planeten im Fallsein nicht betreten, weil dort ehemalige weltliche Herrscher und ehemals führende hochmütige Geistliche immer noch das Machtzepter über den ihnen untertänigen Wesen schwingen. Die Geistlichen lassen von außen kein neues Schöpfungswissen oder deren Berichtigung mehr zu, weil sie sich davor fürchten, dass der Liebegeist aus der himmlischen Realität und Logik ihr religiöses Lehrwissen derart richtigstellt, dass nichts mehr davon übrig bleiben würde. Das wäre dann das Ende ihres ungesetzmäßigen Obrigkeitslebens und religiösen Lehrens. Doch das versuchen sie mit Furchteinflößungen und anderen ungesetzmäßigen Verhaltensweisen zu verhindern.

Darum sind aus himmlischer Sicht andere Vorgehensweisen erforderlich, um den abgeschotteten, jedoch geistig erwachten Wesen ein himmlisches Wissen zu übermitteln und ihnen zu helfen. Durch himmelwärts strebende Familienangehörige oder Bekannte ist durch die telepathische Verbindung schon sehr vielen jenseitigen Wesen die Befreiung von weltlichen und religiösen Herrschern auf den lichtarmen Planeten gelungen. Das sollte euch innere Menschen des Liebegeistes anspornen, euch geistig noch weiter zu entwickeln, nicht nur zu eurem eigenen geistigen Vorteil und eurer himmlischen Annäherung, sondern, um einmal in den jenseitigen Welten als Lichtkanal des Liebegeistes wirken zu können - vielleicht so, wie ihr es aus dieser Schilderung erfahren habt. Durch die vielen göttlichen Hinweise besteht jetzt für euch die große Möglichkeit, euch schneller zu erkennen und euch bewusst von unschönen Wesenszügen und Verhaltensweisen für immer zu verabschieden. Wollt ihr das nun tun und euch dazu überwinden?

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Ihr inneren Menschen des Liebegeistes! Auf den lichtarmen jenseitigen Planeten in den Fallbereichen versuchen öfter abgekapselte Wesen eine telepathische Verbindung zu einem bekannten Wesen herzustellen. Das misslingt ihnen aber oft. Der Grund dafür kann sein, dass entweder die angepeilten Wesen im Augenblick auf einem feststofflichen Planeten inkarniert sind oder ihre Wesensenergie nicht ausreicht, um ein bekanntes Wesen auf einem lichtvollen, feinstofflichen Planeten zu erreichen. Nicht selten lehnen jenseitige Wesen eine telepathische Kommunikation mit jenen ab, von denen sie aus dem Erdenleben wissen, dass sie es nicht wirklich ernst mit ihrer geistigen Erweiterung und himmlischen Annäherung meinten. Jenen ging es früher nur darum, viel geistiges Wissen zu erfahren, doch sie scheuten die Mühe sich selbst zu erkennen und ihre unschönen Fehler und Schwächen mit göttlicher Hilfe zu überwinden. Darum gehen manche geistig höher entwickelten jenseitigen Wesen auf die Kontaktversuche solcher Wesen nicht ein. Sie übergeben das Wesen dann dem Liebegeist.

Öfters blicken jenseitige Wesen in den lichtarmen Fallbereichen in ihr Speicherpotenzial früherer irdischer Leben oder in Lebensgeschehnisse auf feinstofflichen Planeten, die sie noch abrufen können. Das tun sie wiederholt aus verschiedenen Gründen.

Aber die geistig erwachten Wesen, die noch abgekapselt auf einem jenseitigen Planeten leben, suchen ernsthaft nach einem Wesen, dem sie sich anvertrauen können. Doch so eines finden sie leider nicht auf ihrem Planeten. Trotz mehrerer Fehlversuche, die Verbindung zu einem Wesen ihres Vertrauens außerhalb ihres Planeten zu erhalten, geben sie nicht auf. Sie suchen weiter in ihren Bewusstseinsspeicherungen vieler Erdenleben nach einem Wesen, das zur telepathischen Kommunikation infrage käme. Es soll ein sympathisches und zuvorkommendes Wesen sein, das ihnen einmal im Erdenleben begegnete und über ein größeres geistiges Wissen verfügte als ihr früherer Mensch. Wenn manche im Bild so einen geistig gereiften Menschen in ihrem Speicherpotenzial ausfindig machen konnten, dann stellen sie traurig fest, wie töricht und geistig eingeschränkt einmal ihr früherer Mensch war. Ihm wurden früher geistige Wissensneuheiten erzählt, die weit über den Horizont seines religiösen Bewusstseins hinausgingen, deshalb zweifelte er es an und wollte davon nichts wissen.

Die Ursache, warum jenseitige Wesen sich so sehr antreiben, um ein geeignetes Wesen zur Kommunikation zu finden, ist aus himmlischer Sicht, dass sich nach vielen kosmischen Äonen die Lebenseinstellung mancher Wesen sehr verändert hat. Das geschieht meistens infolge äußerer unerfreulicher Ereignisse mit den Bewohnern des Planeten oder durch eingeengte, unfreie Lebensverhältnisse oder Furcht vor bösartigen und gewalttätigen Wesen. Manche schwer belastete Wesen, die nur an einen äußeren Gott glaubten und keine geistigen Erfahrungen gemacht haben, beginnen in der Phase des Umdenkens tiefgründig über ihr und auch das kosmische Leben nachzudenken. Deswegen steigen in ihnen viele Fragen auf, die ihnen die Geistlichen und auch andere Wesen nicht beantworten können. Deshalb sind diese geistig erwachten Wesen sehr daran interessiert, nur mit solchen zu kommunizieren bzw. telepathisch in Verbindung zu treten, die ihnen geistig etwas voraus sind. Über sie erhoffen sie sich ein neues geistiges Wissen, das ihnen auf Erden verborgen und auf ihrem Planeten vorenthalten blieb. Sie wollen endlich von dem dunklen Planeten wegkommen, auf dem Schlimmes mit den untertänigen Wesen geschieht, doch sie wissen nicht, wie ihnen das möglich wäre.

160 Wahrlich, es ist gut möglich, dass auch ihr einmal in den jenseitigen Bereichen als geistig weit gereiftes Lichtwesen - in dem euer menschliches Wissen, alle Lebenseindrücke und Sinnesregungen aus dieser Welt gespeichert sind und auch weiterhin wahrgenommen werden können - von einem geistig unwissenden Wesen um Hilfe und Rat gebeten werdet. Es können eure ehemaligen Familienangehörigen, Freunde, Arbeitskollegen oder Nachbarn sein, mit denen ihr auf Erden einige Zeit gemeinsam verbracht habt. Die göttliche Unterstützung durch euch kann dann manchem jenseitigen Wesen zur geistigen Orientierung und Erweckung verhelfen. Vielleicht wird es euch im Lichtkörper in den jenseitigen Fallbereichen mithilfe des Liebegeistes möglich sein, einigen Wesen bei der geistigen Erweckung und Neuorientierung beizustehen. Wenn euch das gelingt, dann werdet ihr eine große innere Freude darüber empfinden. Das spricht der Liebegeist deshalb aus seinem barmherzigen Herzen mit Freude und innerer Dankbarkeit an, weil die meisten von euch, die heute die Liebetröpfchen gerne lesen, vor diesem irdischen Leben in den jenseitigen Fallbereichen schon vielen geistig verirrten Wesen mit kleinen Hinweisen helfen konnten. Eure innere Hilfsbereitschaft, den tief gefallenen, ehemaligen himmlischen Geschwistern beizustehen, war durchstrahlt von der selbstlosen und barmherzigen himmlischen Liebe. Ihr wirktet als Lichtkanal des inneren Liebegeistes für euch bekannte Wesen, deren himmlisches Wissen durch viele ungesetzmäßige Speicherungen aus irdischen Einverleibungen ziemlich umhüllt und nicht mehr abrufbar war, deshalb wussten sie in ihrer geistigen Not auf einem dunklen Planeten mit herzlosen Wesen keinen Ausweg mehr. Ausschlaggebend für die Verzweiflung der stark religiös geprägten jenseitigen Wesen ist fast immer der gleiche Grund: Ihnen fehlt zur geistigen Übersicht ein brauchbares Wissen. Ihr früheres Erdenleben verlief wie das der meisten blindgläubigen Menschen, nur auf ihre religiöse Lehre ausgerichtet, die jedoch keine Einweisung in das jenseitige Leben enthält. Kommen sie im Jenseits an, dann werden sie wieder von Gleichgesinnten abgeholt und auf einen der vielen Religionsplaneten gebracht, wo sie wieder Untertänige der ehemaligen weltlichen und religiösen Herrscher sind.

Im Erdenleben waren sie auf einen äußeren Gott ausgerichtet und aus Angst vor religiösfanatischen Mitmenschen blockiert, neues geistiges Wissen von Bekannten anzunehmen. So geschieht es heute noch mit den unfreien und ängstlichen Gottgläubigen, die an eine religiöse Gemeinschaft gebunden sind. Wenn sie durch ihre innere Seele geistig erwachen und das Interesse für geistige Neuheiten verspüren, so fürchten sie sich davor weiteres geistiges Wissen zu lesen, das ihrem religiösen Glauben widerspricht. Sie denken ängstlich, was wäre, wenn der Geistliche, die Nachbarn, die Familienangehörigen oder die Berufskollegen davon erfahren, dass sie sich mit einem Lesestoff beschäftigen, der der religiösen und kulturellen Anschauung des Landes nicht entspricht. Da sie sich noch sehr an den Meinungen anderer orientieren, haben sie panische Angst davor, von anderen abfällig angeschaut, verhöhnt oder gemieden zu werden. Deshalb trauen sie sich dann nicht mehr weitere geistige Informationen aufzunehmen.

Wahrlich, bei vielen gebundenen Gottgläubigen, die so ein merkwürdig gehemmtes und eingeschüchtertes Verhalten gegenüber neuem geistigen Wissen aufweisen, sitzt eine tiefe Furcht aus einer oder mehreren früheren Einverleibungen in der Seele. Meistens kommt sie davon, dass der frühere geistig erwachte Mensch einmal Schlimmes durch fanatische religiöse Menschen erleiden musste. Diese Seelenspeicherungen blockieren so geprägte Menschen sich intensiv mit einem neuen geistigen Wissen zu befassen. Mit dieser Einstellung geht auch die Seele in die jenseitigen Bereiche hinüber und ihr Wissensdrang verstummt dort bald, weil ihre Furchtspeicherungen dies abblocken.

Viele gottgläubige Menschen trauen sich wegen ihnen nahestehenden, jedoch sehr bestimmenden Menschen nicht aus der Glaubensgemeinschaft auszutreten, obwohl sie schon längst spüren, dass ihnen das religiöse Wissen nicht weiterhilft geistig vorwärtszukommen. Es geschieht täglich in dieser düsteren personenbezogenen Welt, in der Herrscher und Untertänige miteinander leben, dass herrschsüchtige und verständnislose Menschen über andere bestimmen, sie einschränken und ihnen ihre Wesensfreiheit wegnehmen. Aus himmlischer Sicht ist das eine große Tragik. Darum spricht der Liebegeist dies an und bittet alle Liebetröpfchen-Leser, keinen Menschen in seiner neuen geistigen Richtung durch unschöne, drohende Worte oder Handlungen zu blockieren.

Werdet euch bewusst: Der Liebegeist wird euch nie vorschreiben, wie ihr zu leben habt, auch nicht, wie ihr euch den Menschen gegenüber verhalten sollt, die die ersten Schritte zu einem geistigen Aufbruch gewagt haben, weil sie in ihrer Seele das große Sehnen nach einer geistigen Veränderung verspürten. Doch er darf euch darauf aufmerksam machen, dass jeder Eingriff in die Freiheit eines anderen Wesens ein schwerer Verstoß gegen das freiheitliche Leben aus himmlischer Schaffung ist. Menschen oder jenseitige Wesen schaden sich selbst, wenn sie herrschsüchtig andere ihrer Freiheit berauben, weil sie dadurch ihre eigene Freiheit im menschlichen und seelischen Bewusstsein überdecken. Das wird einmal dazu führen, dass der Mensch oder das jenseitige verschattete Wesen es nicht mehr merkt bzw. es ihnen nicht bewusst ist, dass sie von anderen in Unfreiheit, Willenlosigkeit, Knechtschaft und Abhängigkeit geführt wurden.

165 Auch mächtige herrschende Menschen oder so geartete jenseitige Wesen, die in einem oder mehreren Lebensbereichen über keine Kenntnisse verfügen und gezwungen sind sich an andere zu wenden, werden wiederum von diesen auf eine andere Art bestimmt und beherrscht bzw. geschickt manipuliert. Um an der Macht bleiben zu können, an der sie sich so sehr festhalten, müssen sich deshalb auch Herrscher den Vorstellungen anderer beugen. Sie registrieren es in ihrem verschatteten Bewusstsein nicht mehr, dass auch sie eigentlich unfrei leben. Aus himmlischer Sicht leben in so einem unwürdigen Zustand, dem „Joch der Unfreiheit und Leibeigenschaft“, im Diesseits und Jenseits unzählige Wesen. Daraus finden sie im Verlauf ihres unsterblichen Lebens in den jenseitigen Bereichen nur schwer heraus, weil sie durch ihre Gewohnheiten so geprägt sind und es nicht anders kennen als in so einem unwürdigen, wesensungleichen und ungerechten Zustand zu leben.

Werdet zumindest ihr inneren Menschen euch der so wichtigen himmlischen EigenschaftsGesetzmäßigkeit der „Wesensfreiheit“ bewusst und achtet sie mehr. Der Liebegeist hebt diese deshalb hervor bzw. spricht sie ausführlich an, weil manche der himmlischen Rückkehrer die Wesensfreiheit anderer und auch ihre eigene nicht ernst nehmen. Infolge der Missachtung belasten sie sich zunehmend mit unfreien Speicherungen und decken somit ihr inneres himmlisches Freiheitsgefühl zu.

- Fortsetzung im Teil 2 -