Botschaft 1214. (Version vom 14.09.2012)
(1/2) Die gelebte Demut - der geistige Schlüssel zur himmlischen Rückkehr und für ein glückseliges Leben in gerechter Wesensgleichheit

Einzelner Baum inmitten eines großen See.Einzelner Baum inmitten eines großen See.Einzelner Baum inmitten eines großen See.

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Erst dann, wenn der persönliche Stolz und die Überheblichkeit überwunden sind und das menschliche Ich zu bestimmen und herrschen aufhört, endet das menschliche und seelische Leid und das kosmische Wesen lebt wieder im göttlich-harmonischen Liebestrom der Einheit, Gerechtigkeit und Wesensgleichheit sowie in Frieden und Freiheit.

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Botschaftsthemen:

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Seid herzlich gegrüßt, ihr gutwilligen Menschen mit der aufrichtigen Absicht demütig zu leben!

Die folgende Einweisung über die Eigenschaft der himmlischen Demut nehme ich, ein reines himmlisches Lichtwesen, nach der Weisung Gottes aus seinem himmlischen Herzen in mein Lichtbewusstsein auf und leite sie als Bildmitteilung im Liebestrom an das seelisch-menschliche Bewusstsein des Künders der Jetztzeit weiter, die jedoch in seiner dreidimensionalen Sprache nur tröpfchenweise von ihm wahrgenommen und niedergeschrieben werden kann.

Wahrlich, die Eigenschaft der Demut ist die stärkste göttlich-universelle Kraft mit der ausgeprägtesten Schöpfungs-Evolutionsreife und enthält die bedeutungsvollsten Lebensinformationen für das himmlische Leben. Sie ist für die reinen Lichtwesen deshalb so wertvoll und wichtig, weil sie ihre harmonische Einheit und den herzlichen Zusammenhalt in unpersönlicher, gerechter und gleichwertiger Lebensweise fördert und dauerhaft gewährt.

25 Gäbe es für die himmlischen Wesen keine Demut, dann käme es wie im irdischen Sein durch persönlichen Größenwahn irgendwann zu einem Chaos, weil sich dann die Wesen mit einem hervorragenden Wissen, besonderen Fähigkeiten, Eigenschaften und einem äußeren auffälligen Erscheinungsbild auf verschiedene Weise hervorheben würden. Daraus entstanden in der kosmischen Vergangenheit bei den abtrünnigen Fallwesen Neid, Eifersucht, Missgunst und letztlich unbarmherzige Feindschaft, und damit haben sie bis heute nicht aufgehört, weil ihre geltungsbedürftigen Lebensprogramme sie unverändert steuern.

Aus der göttlichen Weisheit und Weitsicht sahen wir schon bei der Schöpfungsteilung bei den abtrünnigen himmlischen Wesen die ersten Anzeichen dafür, dass sie sich in eigensüchtige und erhobene Lebensweisen begeben wollten. Wir ahnten aus ihren Vorhaben, sich eine eigene Schöpfung mit anderen Lebensweisen außerhalb des himmlischen Seins zu erschaffen, dass sie sich von unserem himmlischen demütigen und bescheidenen Lebensprinzip weit entfernen könnten. Wir sahen aus den Zukunftsbildern der Ich Bin-Gottheit, dass für sie die große Gefahr bestand, in stolze und arrogante Lebensweisen zu geraten, die ihnen später einmal zum Verhängnis werden könnten und sie dadurch unerträgliches Leid hinnehmen müssten.


Aus dem am weitesten entwickelten vorausschauenden Evolutionsbewusstsein der Ich Bin-Gottheit mit der größten Übersicht im himmlischen Sein erkannten die treuen himmlischen Lichtwesen: Wenn sich ein abtrünniges Wesen in den tragischen Lebenszustand der Eigensucht und zunehmend in den Stolz begibt, würde es irgendwann durch die Abwendung vom himmlischen demütigen Lebensprinzip ein undurchschaubares Individuum (Einzelwesen) werden. Dieser aufgesetzte Zustand von persönlicher Anmaßung würde sie dann in die Unfreiheit führen.


Nun, nach langer himmlischer Abwesenheit der abtrünnigen Lichtwesen trat im letzten Drittel der Fallschöpfung - auf eine abgemachte kosmische Zeit - nicht nur der geschilderte tragische Zustand bei den tiefst gefallenen energielosen Wesen ein, sondern es kam noch viel schlimmer. Dies hatten wir himmlischen Wesen niemals für möglich gehalten bzw. konnten es nicht ahnen, weil dafür in der Ich Bin-Gottheit keine abrufbaren Speicherungen vorhanden waren. Die am tiefsten in der Schwingung gefallenen Wesen auf der Erde beschlossen in ihrem Persönlichkeitswahn und ihrer Energielosigkeit - entgegen unserer himmlischen Abmachung - nie mehr in unser himmlisches, demütiges und bescheidenes Lebensprinzip zurückkehren zu wollen und planten ihre Lichtwesen aufzulösen. Damit hätten sie die Gesamtschöpfung mit allen Schaffungen und Lebensformen zerstört. Ihre erhobenen und zerstörerischen Lebensweisen könnt ihr geistig weit entwickelten Menschen heute noch gut in dieser Welt der Fallwesen erkennen.


Wahrlich, der Gegensatz zur göttlichen Eigenschaft der Demut ist der persönliche Stolz, den die tief gefallenen Wesen nun unbewusst leben. Stolz verhindert, dass sich ein Wesen geistig völlig frei entfalten und in Freiheit, Einheit, Gerechtigkeit und Gleichheit leben kann. Dies wussten wir treuen himmlischen Wesen von der Ich Bin-Gottheit und deshalb erweiterten wir gemeinsam, noch kurz vor der sich abzeichnenden Schöpfungsteilung, zum Selbstschutz das Lebensprinzip der Demut, das uns ermöglicht, in der Schöpfungsevolution bescheiden und zufrieden zu leben.

30 Wir reinen himmlischen Lichtwesen schufen uns eine Lebensweise, die unser glückseliges Leben durch mildherzige Lebensregeln fördert und unzerstörbar macht. Eine Lebensregel davon ist: Wer beständig die Demut in sein Evolutionsleben mit einbezieht, der erhält von der Ich Bin-Gottheit als Lohn dafür ergiebige himmlische Kräfte aus der Urzentralsonne. Dadurch kann er die nächste Bewusstseinsstufe früher erschließen und eine höhere, lichtdurchdrungenere und schöpferisch vielfältigere Lebensweise erreichen, in der die Glückseligkeit von ihm gesteigert wahrgenommen werden kann. Wahrlich, es gibt kein reines Lichtwesen im himmlischen Sein, das an seiner Bewusstseinserweiterung und an der damit verbundenen gesteigerten Glückseligkeit kein Interesse hätte.


Leider sind die tief gefallenen Menschen und erdgebundenen Seelen nicht daran interessiert in ihrem Inneren die Liebeströme aus der himmlischen Urzentralsonne von der Ich Bin-Gottheit zu empfangen, um eine gesteigerte Glückseligkeit erleben zu können. Viele der sich im weltlichen Labyrinth geistig verlaufenen himmlischen Heilsplanwesen können dies mittlerweile auch nicht mehr, weil sie die selbstsüchtigen und persönlich erhebenden Lebensprogramme der tief gefallenen Wesen übernommen haben und heute nicht verstehen, weshalb sie sich davon wieder befreien sollten.

Wer sich von den himmlischen Rückkehrern aus tiefster herzlicher Überzeugung für den Rückweg ins Himmelreich entschieden hat, für den gibt es wahrlich nur die eine Möglichkeit, um sich von den selbstsüchtigen und persönlich erhebenden Lebensprogrammen dieser trostlosen und leidvollen Welt zu befreien: nämlich zunehmend demütig und unauffällig im Hintergrund zu leben!

Werdet euch bitte dieser göttlichen Aussage noch mehr bewusst, denn die himmlische Eigenschaft der Demut ist die stärkste Kraft des Universums, die die willigen und herzensoffenen Menschen und Seelen durch ein bewusstes, bescheidenes und demütiges Leben am schnellsten in das Lichtreich der reinen Wesen - das eure ewige Heimat ist - erheben kann. Dies wünschen die himmlischen Lichtwesen allen Menschen und vor allem ihren Seelen kurz vor dem Ende des irdischen Lebens!

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35 Der geistige Fluss aus der Quelle des himmlischen Lebens versiegt nie und möchte sich immer allen herzensoffenen Menschen und deren Seelen mitteilen, wenn sie für die Herzenssprache der göttlichen Liebe aufnahmebereit sind.

Nun übernimmt ein anderes reines himmlisches Wesen den göttlichen Liebestrom und begrüßt euch herzlich!

Zuerst möchte ich mich euch vorstellen. Ich bin ein reines himmlisches Lichtwesen, das zusammen mit den Kontrollwesen freiwillig die Aufgabe übernommen hat eine göttliche Botschaft aus der himmlischen Quelle den geistig aufgeschlossenen, inneren Menschen ungekürzt anzubieten. Zu Beginn der Botschaftsübermittlung stellt euch der Gottesgeist die Frage: Habt ihr geahnt oder schon gewusst, dass die himmlische Eigenschaft der Demut in Verbindung mit der Barmherzigkeit die stärkste Kraft des universellen Lebens ist?

Wahrlich, die himmlische Eigenschaftskraft der Demut ist die am weitesten erschlossene Kraft des universellen Herzens Gottes. Sie verschenkt sich mit der größten Energiefülle über die Ursonne an die Schöpfungswesen, den Töchtern und Söhnen des Allseins und an das gesamte kosmische Leben. Es gibt keine andere Eigenschaft im himmlischen Sein, die mehr Energie-Fassungsvermögen besitzt, mehr Energie verströmen kann und dazu die höchste Schwingung enthält. Deshalb ist für uns reine Wesen des Lichts die Demut, die aus dem Herzen unserer Urschöpfungseltern hervorging, die wichtigste und ausgeprägteste Charaktereigenschaft, die es in unserem ewigen Leben gibt!

Die Eigenschaft der Demut vermittelt den reinen himmlischen Lichtwesen in ihrem Schöpfungsleben die größte Übersicht, Klarheit und Weisheit, weil sie in der Urzentralsonne die größte Energiekapazität und das bedeutendste Wissen für ihr Dualleben enthält. Durch unsere stetigen herzlichen Bemühungen die Eigenschaft der Demut in Verbindung mit der Barmherzigkeit zu leben - die ihr angegliedert wurde, weil sie gut zu unseren himmlischen Lebensgrundsätzen passt - werden wir zu unserer großen Freude durch die Ich Bin-Gottheit mit einer größeren Energiefülle aus der Urzentralsonne beschenkt. Nun werdet ihr vielleicht wissen wollen, warum die himmlischen Eigenschaften der Demut und Barmherzigkeit zusammengehören?

40 Dies ist so zu verstehen: Sie sind die am weitesten entwickelten Kräfte des kosmischen Geschehens im Herzen unserer Schöpfungseltern gewesen, als es noch die Vorschöpfungen gab und die Ich Bin-Gottheit von uns Schöpfungswesen noch nicht erschaffen war. Damals waren unsere Schöpfungseltern noch diejenigen in unserem persönlichen Lebensprinzip, die die am weitesten ausgereiften Evolutionskräfte und das umfangreichste Weisheitswissen im Bewusstsein besaßen. Diese brachten sie dann bei der Erschaffung der Ich Bin-Gottheit in das Energiepotenzial der Urzentralsonne ein.

In den Vorschöpfungen waren die Schöpfungseltern uns, ihren Töchtern und Söhnen, in der Evolution in jedem himmlischen Lebensbereich weit voraus und wir folgten ihnen dann nach. Doch nun hat unsere himmlische Schöpfung ein völlig anderes Lebensbild durch die Erschaffung der Ich Bin-Gottheit erhalten. Wir leben nun ein gerechtes und demütiges Gleichheitsprinzip, in das unsere Urschöpfungseltern und ebenso die unpersönliche Ich Bin-Gottheit mit einbezogen sind. Es ermöglicht uns durch die ständig gelebte Demut viel schneller in unserem Evolutionsbewusstsein zu reifen. Wahrlich, wenn wir uns im himmlischen Evolutionsleben beständig demütig gegenüber anderen Wesen erweisen, dann vergrößern sich die Lebensenergien in unseren Lichtkörpern am schnellsten. Dies hat zur Folge, dass wir durch die erhöhte Energieaufnahme eine viel größere Übersicht in der geistigen Bewusstseinsentwicklung bekommen und somit schneller unser Ziel, eine höhere Lichtebene im himmlischen Evolutionsleben, erreichen. Das ist das Schönste für uns reine himmlische Lichtwesen und wird es immer bleiben.

Wahrlich, wir beziehen durch unsere Gesetzesverwirklichung die himmlischen Kräfte vermehrt aus der Urzentralsonne und dadurch erweitert sich ständig unser geistiger Überblick im universellen Geschehen. Es ist im Vergleich so ähnlich, als würdet ihr einen Berg besteigen und je höher ihr hinauf kommt, desto mehr beeindruckt euch die Weite der Landschaft mit ihren Tälern, Bergen, Hügeln, Seen, Flüssen und Ortschaften. Mit einem weiteren Aufstieg wird für euch dann die Übersicht noch größer und ihr erhaltet durch den erweiterten Blick ein größeres Gesamtbild von der Landschaft und den Bergen, das euch vorher in niedrigerer Höhe noch nicht schaubar war.

So ähnlich ist es mit unserer himmlischen Bewusstseinsevolution, die nie zum Stillstand kommt. Je höher wir den Berg der Schöpfungsevolution besteigen, desto glückseliger erleben wir eine nie für möglich gehaltene erweiterte schöpferische Vielfalt. Diese ist uns deshalb noch nicht bekannt, weil unsere Schöpfungseltern und andere weit entwickelte Wesen die Evolutionsvarianten ständig erweitern. Jedes himmlische Lichtwesen bemüht sich in einem Lebensbereich sein Wissen, seine Fähigkeiten und verschiedene Lebenseigenschaften für das gemeinsame Evolutionsleben ständig zu erweitern. Dies können sie aber nur dann, wenn sie die Kraft der göttlichen Demut zusammen mit der himmlischen Barmherzigkeit durch die gelebte Tat fortwährend in sich aktivieren. Erst dann fließen ihnen neue Kräfte zur weiteren geistigen Übersicht nach, die ihnen helfen, sich in neue einzelne Gegebenheiten einzuleben, die sie vorher noch nicht kannten. Für alle reinen Lichtwesen ist das himmlische Leben stets abwechslungsreich, unterhaltsam, bildhaft anschaulich sowie faszinierend, lebensfreudig und geistig sinnreich und dazu voller Neuheiten und Überraschungen, deshalb möchten sie in der Evolution immer weiter vorwärtskommen. Die gelebte himmlische Demut verhilft den Wesen viel schneller zu größerer Energieaufnahme zu kommen. Diese beglückenden Energien aus der Ursonne speichern sie in ihrem Wesensspeicher des Inneren Selbst, der ihren Lebenskern dadurch schützend umhüllt, und setzen sie dann in ihrem Evolutionsleben selbstzuteilend zu ihrer Bewusstseinserweiterung ein. Dadurch erlangen sie eine größere himmlische Übersicht und diese vermittelt ihnen den Zugang zu neuen Weisheiten.


Bitte versucht unser himmlisches Evolutionsleben einigermaßen zu erfassen, woran ihr nach eurer Rückkehr wieder teilhaben werdet. Unsere himmlischen Lebensgrundsätze bzw. Lebensregeln sind nichts anderes als eine Sammlung des gelebten Wissens, der Erkenntnisse und Erfahrungen, die alle Schöpfungswesen des Lichts in ihren Evolutionen machten. Die wichtigsten haben wir gemeinsam ausgewählt, um ein fröhliches und glückliches himmlisches Dualleben, ohne Disharmonien, Plagen und Mühen sowie ohne Leid zu führen. Es ist ein gemeinsam ausgewähltes Lebenssystem, das uns in die Richtung einer sich stets steigernden glückseligen Wahrnehmung einweist und begleitet, die in ihrer Vielfalt und ihren Variationen nie endet.

45 Ihr herzlich aufgeschlossenen Menschen für die himmlische Rückkehr! Wenn ihr euch unser gemeinsames Leben schon jetzt ein wenig vorstellen könnt, dann seid ihr in der geistigen Reife zusammen mit eurer inneren Seele weit fortgeschritten. Eine geistig erwachte lichtvolle Seele bemüht sich im Tiefschlaf ihres Menschen mit göttlicher Hilfe ihr früheres Wissen vom himmlischen Leben nach und nach in sich aufzudecken. Wenn sie mehr göttliche Kräfte durch die demütige und selbsterkennende Lebensweise ihres Menschen zur Verfügung hat und dieser bereit ist sich nach seinem Wissensstand in den sanftmütigen, wohlwollenden und warmherzigen Eigenschaften zu veredeln, dann hat sie die Möglichkeit, die in ihrem Bewusstsein gespeicherten Gegensätzlichkeiten nach und nach tief aus ihrem Herzen zu bereuen und Gott in ihrem Lebenskern zur Umwandlung zu übergeben. Dadurch lösen sich dann von den Lichtpartikeln ihres elastischen Lichtkörpers - worin Speicherungen von ihrem himmlischen Evolutionsleben enthalten sind - die aufgesetzten Überdeckungen von himmlisch fernen Lebensweisen, die sie außerhalb der himmlischen Welten gelebt hat. Je mehr ihre Lichtpartikel von den aufgesetzten Hüllen frei werden, desto mehr Energien kann sie über ihren Lebenskern aufnehmen. Dadurch wird es ihr in nur wenigen Augenblicken möglich sein, mit Gedankenimpulsen ihre Lichtpartikel zu öffnen und darin wieder neue Aspekte des himmlischen Lebens zu entdecken, für die ihr Lichtbewusstsein durch die Überdeckung bisher verschlossen war.

Dies ist aber einer Seele kaum möglich, wenn ihr der Mensch ununterbrochen täglich neue schwerwiegende seelische Belastungen zur Speicherung zuweist, weil er unbewusst oder bewusst gegen die mildherzigen und weisen himmlischen Lebensregeln verstößt. Nur einer geistig weit gereiften Seele im menschlichen Körper ist es möglich, den geistigen Berg zu weiterem himmlischem Wissen zu besteigen, wobei die Seele und der Mensch eine Bewusstseinserweiterung erleben.

Eine Bewusstseinserweiterung gelingt einem gottverbundenen Menschen wahrlich nur selten, weil die meisten von ihnen nicht demütig und bescheiden leben bzw. im seelischmenschlichen Bewusstsein sehr mit hochmütigen und überheblichen Speicherungen überdeckt sind, die sie massiv steuern eine himmlisch ferne und wesensunwürdige Lebensweise zu führen. Deshalb haben sie für ihre Wesensveredelung kaum die Verwirklichungskraft. Würden sie ein demütiges Leben vorziehen, dann könnte ihnen über ihre geistig erwachte Seele viel mehr himmlische Kraft zufließen und sie würden für ihre täglichen Aufgaben und Pflichten davon sehr profitieren. Dann wäre es ihnen möglich, in kürzester Erdenzeit die seelisch-menschliche Reinigung von vielen Belastungen zu erlangen und ihr geistiger Horizont würde sich wesentlich erweitern.

Von diesem so wichtigen gesetzmäßigen inneren Vorgang wissen die meisten gottgläubigen, religiös gebundenen Menschen nichts, leider auch nur sehr wenige von den inkarnierten himmlischen Wesen, die sich auf Erden freiwillig für den himmlischen Heilsplan einsetzen wollten. Ihre Lebensweise gleicht fast jener der abtrünnigen Wesen, die das Gegenteil zur himmlischen Eigenschaft der Demut für ihr Leben gewählt haben. Nun kopieren sie die stolzen, bestimmenden und persönlich auffallenden Verhaltensweisen der Menschen aus dem Fall, weil auch sie in den Genuss von persönlichem Ansehen und negativer Bewunderungskraft kommen wollen.

Wer so lebt, der versagt seiner Seele die himmlischen Demutskräfte und die so wichtigen inneren Antriebskräfte für ihre schnellere himmlische Rückkehr. Die Lichtpartikel mit Speicherungen von ihrer demütigen himmlischen Lebensweise werden immer mehr mit der stolzen und hochmütigen Lebensart ihres Menschen überdeckt, obwohl sie in ihrem himmlischen Leben schon viele Evolutionsstufen der Demutseigenschaft erschlossen hat. Doch durch diese himmlisch fernen Verhaltensweisen kommt es traurigerweise dazu, dass sich die Seele von ihrer früheren himmlischen Lebensweise immer weiter entfernt.


50 Die himmlische Eigenschaft der Demut konnten die herzensguten Menschen bis in diese Zeit noch nicht richtig verstehen und einordnen, deshalb belasten sie im Umgang mit sehr weltlich ausgerichteten Menschen ihre Seele täglich neu und dazu ihr genetisches Unterbewusstsein, das stets die Eigenarten bzw. Wesensverhalten des Menschen speichert. Durch die Irreführung der Medien und auch durch führende hochmütige Geistliche sind sie in ihrem Leben nur auf diese Welt der unbarmherzigen zerstörerischen Wesen ausgerichtet und halten dadurch ihre Seele erdgebunden. Viele glauben irrtümlich, dass ihr Mensch im Reden immer groß herauskommen sollte, um zu zeigen, dass er etwas Besonderes ist oder kann. Doch das ist gerade das Gegenteil der himmlischen Demutseigenschaft, die so etwas nicht enthält! Sie ist auf Bescheidenheit und ein Leben im Hintergrund ausgerichtet.

Nehmt dies bitte in eurem Bewusstsein zur Kenntnis: Die himmlischen Wesen stufen ihre Persönlichkeit und ihr äußeres Erscheinungsbild völlig nebensächlich ein, weil sie genau wissen, dass sie durch eine schlichte und demütige Lebensweise am meisten mit Energien aus der herrlichen göttlichen Liebequelle belohnt werden! Das ist unser himmlisches Leben in herzlicher und glückseliger Art.

Doch die tief gefallenen Wesen leben zurzeit das Gegenteil. Da sie über ihren seelischen Lebenskern keine zweipoligen göttlich-himmlischen Energien mehr aufnehmen wollen, deshalb haben sie sich eigene Energiequellen gesucht und auch gefunden. Sie beziehen viele Lebensenergien durch besonders üppiges Essen bzw. Schlemmereien, durch ihre Herrschsucht und Bewunderung, indem sie sich auf verschiedene Art in den Mittelpunkt ihrer Mitmenschen stellen. Durch ihr gegensätzliches Verhalten entziehen sie den geistig unwissenden, aber energiereichen herzensguten Menschen viele Lebensenergien. Heute sind viele von ihnen die Sklaven und Diener der persönlich erhobenen Menschen aus dem Fall. Da sie vor den herrschsüchtigen und eingebildeten Menschen buckeln, verlieren sie unbewusst viele Lebensenergien. Die Jüngeren von ihnen spüren dies noch nicht, weil sie noch genügend Reserveenergien für das irdische Leben zur Verfügung haben. Erst später wird es ihnen dämmern, wenn sie sich körperlich schlecht und energiearm fühlen, dann werden sie nach Erklärungen suchen. Doch kaum einer wird dahinterkommen, dass sie von den autoritären, herrschsüchtigen Menschen, die sich auf einer Wellenlänge mit den verbündeten, energieschwachen erdgebundenen Seelen aus dem Fall befinden und von diesen gesteuert werden, einen massiven Entzug ihrer Lebensenergien hinnehmen mussten.

Wahrlich, die herrschsüchtigen und stolzen Menschen aus dem Fall sind augenblicklich nicht in der Lage anders zu leben, weil sie die zweipoligen, gesetzmäßigen göttlichen Kräfte über ihren Wesenskern nicht annehmen wollen. Da die gefallenen Wesen ihre mitgebrachten himmlischen Energien für ihr Fallleben durch ihre verschwenderische Lebensweise bereits restlos verbraucht haben, kamen sie auf die Idee, unbarmherzig und hinterlistig durch ihre Herrschsucht und persönlich erhobenen Lebensweisen einpolige Negativkräfte den unwissenden, gutherzigen Menschen zu entziehen, die vor ihnen buckeln oder sie bewundern.

Die Unwissenheit über die unsichtbaren Energievorgänge kostete den sich öfter inkarnierten, geistig verlaufenen himmlischen Heilsplanwesen in früherer Erdenzeit sowie auch heute viele Lebensenergien. Deshalb mussten und müssen sie trotz der zusätzlichen Energien über ihren Seelen-Lebenskern aus der göttlichen Quelle ihr Leben früher beenden bzw. vorzeitig ins Jenseits gehen, als es für sie in ihrer irdischen Heilsplanaufgabe vorgesehen war. Durch den massiven Kräfteentzug - dies geschieht nur dann, wenn sich ein energiestarker Mensch über einen längeren Zeitraum stets in der Aura eines energieschwachen aufhält - wird der Mensch irgendwann krank und bald nicht mehr lebensfähig sein.

55 Dieser Kräfteentzug wird z.B. durch Vorgesetzte ausgelöst, die sich im Arbeitsbereich zu ihren eingeschüchterten Arbeitnehmern sehr launisch, bestimmend und überheblich verhalten. Wahrlich, selbst in ihrer Pension bzw. im höheren Alter wollen manche ehemalige Vorgesetzte mit den früheren Beschäftigten, den herzensguten inneren Menschen in Kontakt bleiben, um sich bei ihnen ab und zu energetisch aufzuladen. Dies tun sie nicht bewusst, doch sie spüren den Unterschied, bei welchen Menschen sie sich gut oder weniger gut fühlen. Obwohl die sensiblen inneren Menschen beim täglichen Umgang mit ihren Mitmenschen den großen Bewusstseinsunterschied deutlich spüren, pflegen sie einen regen Kontakt zu Menschen, die herzenskühl und nur auf diese Welt ausgerichtet sind. Meistens geschieht dies durch die Einsamkeit und Trostlosigkeit ihres Lebens.

Manche ältere feinfühlige gottverbundene Menschen glauben irrtümlich, wenn sie zu einem früheren autoritären Vorgesetzten eine freundschaftliche Beziehung pflegen, dann würden sie von ihm persönlich noch geachtet und geschätzt. Gerade das öffnet den autoritären Menschen die Tür für den Energieentzug bei ihnen. Sie merken dies erst am Abend, wenn sie sich sehr energieschwach und körperlich vollkommen ausgelaugt fühlen, kommen aber nicht darauf, dass der ehemalige Vorgesetzte mit einer dunklen, schwer belasteten Seele sie unbewusst als Energielieferant benutzte. Diese hochmütigen Menschen wollen von der Wesenseigenschaft der Demut nichts wissen, weil sie immer noch gerne ihre hoch geachtete Persönlichkeit öffentlich darstellen möchten.

Wie ihr aus dieser kurzen Schilderung des Gottesgeistes erkennen könnt, verhilft dieses unwürdige Lebensprinzip den inkarnierten energielosen Fallseelen zum Energienachschub. Das ist aber nicht die einzige Möglichkeit, die sie sich dafür hinterlistig erdacht haben. Der Liebegeist deckt tröpfchenweise in Botschaften ihre arglistigen Lebensweisen auf, damit die unaussprechliche Lebenstragik der himmlischen Heilsplanwesen im Diesseits und Jenseits endlich aufhört, die sie in Jahrtausenden auf Erden in vielen Einverleibungen und in kosmischen Äonen als erdgebundene Seelen sowie auf lichtarmen jenseitigen Planeten erleiden mussten.


Nun erweitert der Gottesgeist das Wissen über die himmlische Lebenseigenschaft der Demut, die von den himmlischen Wesen in ihrem Herzen hoch geschätzt wird.

Wie ihr schon erfahren habt, sind im himmlischen Sein sieben Haupteigenschaften wirksam. Die Urzentralsonne enthält in ihren sieben Energiespeichern unterschiedlich große Energieanteile, wovon die Eigenschaft der Demut den größten Teil enthält. Diese Kräfte kommen den himmlischen Lichtwesen in besonderem Maße zugute, wenn sie in einer Eigenschaft weiter reifen und diese beständig leben wollen. Damit die Lichtwesen die Eigenschaftskräfte aus der Urzentralsonne für ihr Evolutionsleben in der benötigten Energiemenge empfangen können, haben sie verschiedene Beförderungsmöglichkeiten dafür geschaffen. Eine davon schildert euch nun der Gottesgeist:

60 Die Eigenschaft der Liebe gilt für die himmlischen Wesen als die zentrale Kraft im universellen Geschehen, weil sie die Trägerin für jede andere Eigenschaftskraft ist. Wenn Energien mit Informationen aus den riesigen Eigenschaftsspeichern der Urzentralsonne über einem ausdehnbaren universellen Lichtkanal zu einer himmlischen Galaxie, zu deren Bewohnern oder zu außerhimmlischen Lebensbereichen gelangen sollen, dann hüllen die Liebekraftteilchen die aus der Urzentralsonne zu befördernde Energiemenge ein und bewegen sie magnetisch zum vorgesehenen Ziel.

Wir himmlischen Wesen bezeichnen die sich verströmenden himmlischen Kräfte, die die Urzentralsonne ins All ausatmet, den fließenden göttlichen Liebestrom aus der himmlischen Quelle. Er wird von einigen geistig orientierten Menschen auch geistiger Energiefluss genannt.

Im himmlischen Sein hat die Urzentralsonne im Zusammenwirken mit der Ich Bin-Gottheit die Aufgabe, verschiedenartige ätherische Atomteilchen himmlischer Eigenschaftskräfte mit unterschiedlicher Schwingung und Farbe zu zweipoligen Strahlenbündeln zusammenzufügen, die mit Informationen bestückt sind, um diese durch magnetische Anziehungskräfte zu einem Wesen oder kosmischen Bestimmungsort in Bewegung zu setzen.

Die himmlische Eigenschaftskraft der Liebe wirkt in einer Doppelfunktion. Sie verbindet sich mit einer Eigenschaftskraft und liefert sie dort ab, wo sie dringend benötigt wird, um das Schöpfungsleben energetisch neu aufzuladen, aufzubauen und zu erhalten. Diese Funktion haben die anderen himmlischen Eigenschaftskräfte nicht, weil sie von uns dazu nicht programmiert wurden, doch könnten auch diese die Trägerfunktion in der Gesamtschöpfung (Himmelreich und außerhimmlische Fallwelten) übernehmen. Doch die Liebe haben wir deshalb vorgezogen und ausgewählt, weil sie von unseren Ureltern in den Vorschöpfungen als Eigenschafts- und Wesenskraft am häufigsten gebraucht bzw. eingesetzt wurde. Wir haben sie so gespeichert, dass sie alle feinstofflichen Atomteilchen im Universum miteinander verbindet. So schenken sich auch die himmlischen Dualwesen die Liebe glückselig über ihren pulsierenden Lebenskern, ihrem Wesensherzen.

Die Erfahrungen unserer Ureltern mit der Liebekraft nützten uns im fortschreitenden Evolutionsleben sehr. Deshalb konnte unser energiereiches, hoch schwingendes Dualleben im Herzensgleichklang durch ständige geniale schöpferische Erweiterungen an Lebensqualität und Glückseligkeit dazugewinnen. Erst als die Vorschöpfungen abgeschlossen waren und wir uns für ein unpersönliches himmlisches Leben entschieden und gemeinsam die Ich Bin-Gottheit als unsere zentrale, herzliche Wegweiserin und Beraterin für unser Evolutionsleben erschaffen haben, haben wir gemeinsam die Liebe als Trägerin aller Schöpfungskräfte eingesetzt. Sie ist aber nicht die stärkste und auch nicht die zweitstärkste Schöpfungskraft, wie es von geistig orientierten Menschen noch irrtümlich angenommen wird. Die größte göttliche Eigenschaftskraft im gesamten universellen Geschehen ist die Demut, die durch magnetische Kräfte in Verbindung mit der Eigenschaft der Barmherzigkeit wirkt, danach folgt die Geduld als zweitstärkstes Energiepotenzial und dann erst die Liebe als drittstärkste Kraft.

65 Die freiwillig inkarnierten himmlischen Wesen, die sich mit einem kleinen selbstlosen Beitrag für die Schöpfungserrettung und schnellere himmlische Rückkehr der tief gefallenen Wesen einsetzen, erhielten diesbezüglich falsche Informationen über mediale Menschen, die von erdgebundenen religiösen Seelen inspiriert wurden. Deshalb wird nun im menschlichen Bewusstsein das Kräftepotenzial der göttlichen Liebe falsch eingeordnet.

Bitte versucht dieses neue geistige Wissen aus der himmlischen Quelle weitsichtiger zu betrachten und zu erfassen:

Sind in einer himmlischen Eigenschaft die meisten und wichtigsten Evolutionsinformationen und Wissensdaten für das unendlich große Schöpfungsleben enthalten, dann bedeutet dies für die reinen Wesen des Lichts, dass diese Eigenschaft für das gesamte universelle Leben die stärkste Kraft zur Verfügung stellt und zugleich die wichtigste Gesetzessäule für die himmlischen Wesen ist.

Die Eigenschafts- und Evolutionsinformationen in der himmlischen Urzentralsonne sind mit beweglichen Bild- und Tonvarianten aus dem universellen Geschehen bestückt. Je mehr Informationen zu einer Gesetzessäule in der himmlischen Schöpfung hinzukommen, umso mehr Kraft wird aus der Urzentralsonne zur Verwaltung und Speicherung benötigt, um dann das himmlische Leben mit dieser göttlichen Eigenschaftskraft riesigen Ausmaßes zu beleben. Deshalb wird die Demut, die zusammen mit der Barmherzigkeit wirkt, mit dem größten Energievolumen aus dem Kern der Urzentralsonne versorgt. Als die energiereichste Eigenschaftskraft kann sie sich dann auch bei der Weitergabe der Energien am stärksten und wirksamsten einbringen.

Mithilfe der himmlischen Eigenschaften in der Urzentralsonne, die zu den Grundsäulen der Gesamtschöpfung zählen, worin wichtige Evolutionsdaten und unterschiedliche Kräftevolumen gespeichert sind, werden von der Ich Bin-Gottheit alle Schöpfungsabläufe koordiniert. Ein tiefgründiges Wissen über die himmlischen Eigenschaften hatten die inneren Menschen bisher nicht. Das lag daran, dass über gefallene Künder - die keine weiteren geistigen Fortschritte machten und sich hochmütig und bestimmend gegenüber ihren untertänigen Anhängern verhielten - irreales geistiges Wissen in Umlauf kam, das ihnen religiös-fanatische erdgebundene Seelen eingegeben haben. Da die geistig verirrten unehrlichen jenseitigen Seelen die himmlische Eigenschaft der Demut ignorierten, weil sie in ihr hochmütiges Lebensbild nicht mehr passte, kamen von ihnen aus dem erdgebundenen Jenseits über mediale Menschen - die von ihnen getäuscht wurden, weil sie sich als himmlische Lichtboten ausgaben - viele wirklichkeitsfremde Durchgaben in diese Welt, die gottgläubige Menschen zu einer falschen Auffassung über die Demut führte. Um diese richtigzustellen holte der Gottesgeist in dieser Schilderung noch weiter aus, aber auch deshalb, damit die inneren Menschen erkennen, dass nur die Eigenschaft der Demut den kosmischen Wesen ein unpersönliches Leben in gerechter Wesensgleichheit, Frieden und herzlicher Einheit ermöglicht.

70 Doch auch dieses neue Wissen über den Künder ist wahrlich minimal im Vergleich zur Fülle und Realität des himmlischen Lebens, denn es ist sehr schwierig, das unendlich große himmlische Wissenspotenzial im eingeengten menschlichen Bewusstsein wiederzugeben. Bis zum Ende des Lebens auf der Erde wird kaum noch eine größere Erweiterung möglich sein, weil das menschliche Bewusstsein die innere Sprache der himmlischen Wesen, die sich in unzähligen Bildvarianten in hoher Schwingung und Lichtstrahlung mitteilen, nicht übersetzen kann. Es schwingt viel zu niedrig, deshalb können sich die göttlichen Informationen im Oberbewusstsein nicht zu einem klaren, weitsichtigen Bild formen und in die menschliche Sprache übersetzt werden. Darum begnügt euch bitte mit diesem göttlichen Wissen, obwohl euch der Gottesgeist herzlich gerne viel mehr für eure himmlische Rückkehr anbieten möchte.


Die Eigenschaften der Barmherzigkeit und Demut wurden durch und die schöpferischen Erweiterungen der himmlischen Lichtwesen, die in ihrer Evolution in Verbindung mit der Ich Bin-Gottheit neue Lebensvarianten schufen, immer weiter aufgebaut. Deshalb kamen diese als die siebte Schöpfungskraft noch hinzu. Infolgedessen wurden weitere Kräfte (feinstoffliche Atomteilchen) für unser Evolutionsleben freigesetzt, die wir dann gemeinsam mit unseren Schöpfungseltern im kosmischen Sein neu ordneten und mit dazugewonnenen Verhaltensweisen speicherten. Die Eigenschaften der Demut und Barmherzigkeit als schöpferisch-feinstoffliche Energien konnten zur Zeit der Vorschöpfungen noch nicht zur Schaffung und Gestaltung eingesetzt werden, weil ihre Teilchenentwicklung noch nicht voll ausgereift war. Doch die anderen Eigenschaften - von der göttlichen Ordnung bis zur göttlichen Liebe - hatten wir im himmlischen Leben schon als Kräfte schöpferisch angewendet.


Das ganze himmlische Sein wurde zuerst von sechs zusammenwirkenden Schöpfungskräften bzw. Grundeigenschaften belebt, bis es einmal soweit war, dass wir eine neue Schöpfungskraft begrüßen konnten - die Demut in Verbindung mit der Barmherzigkeit. Sie war nach allen anderen sechs Eigenschaftskräften deshalb die wertvollste, weil sie durch unsere erweiterte geistige Evolutionsreife eine größere Informationsfülle, neue Verhaltensvarianten und neue Entwicklungsmöglichkeiten der schöpferischen Teilchen für das noch unvollkommene Schöpfungsleben in den Naturbereichen aufwies. In sie legten wir alles hinein, was uns zur Vervollkommnung und Verschönerung unseres himmlischen Lebens anregend und wichtig war. Dadurch entstand die siebte Kraft der Demut, die mit der Barmherzigkeit zusammenwirkt und den anderen Richtlinien für das himmlische Einheitsleben hinzugefügt wurde. Wahrlich, diese Eigenschaftskraft beinhaltet die meisten Speicherungen für das Evolutionsleben und bereichert unser himmlisches Dualleben. Aus dieser Fülle können auch außerhimmlische Wesen in höher schwingenden, lichtreichen Welten schöpfen, wenn sie diese Eigenschaften in ihr Planetenleben mit einbeziehen wollen.


Wahrlich, zur Eigenschaft der himmlischen Demut haben wir gemeinsam - nach Empfehlung unserer Urschöpfungseltern, die in den Vorschöpfungen die ausgereifteste Demut von allen himmlischen Wesen besaßen - die Eigenschaftskraft der Barmherzigkeit hinzugenommen. In ihr ist nun das ganze Volumen der Schöpfungsgeschichte mit allen Evolutionen der Lichtwesen gespeichert. Daraus können wir ersehen, wie weit wir in der himmlischen Evolution vorangekommen sind und welche weiteren Möglichkeiten sich uns anbieten, die zu unserem Bewusstsein passen.

Dies ist so zu verstehen: Wir himmlischen Wesen besitzen kein Zeitgefühl in unseren Lichtkörpern, deshalb sind wir auf die Informationen der Ich Bin-Gottheit in der Urzentralsonne angewiesen, um unsere Lebenssituation und unseren gegenwärtigen Evolutionszustand richtig abschätzen zu können. Diese übermittelt uns die Ich Bin-Gottheit aus der stärksten Kraft in der Urzentralsonne, in der alle Evolutionsdaten der Lichtwesen gespeichert vorliegen. Die Ich Bin-Gottheit gibt uns Auskunft darüber, ob wir von unserem Ziel zu sehr abgewichen sind und ob wir nach dem abgelaufenen Äon die nächsthöhere Evolutionsstufe in einem erweiterten Lichtbewusstsein erreichen können. Aus dem Urzentralsonnenspeicher der Demut werden wir himmlischen Wesen von der unpersönlichen Ich Bin-Gottheit mit neuesten und wichtigen Informationen für unser Evolutionsleben versorgt, die uns zu weiterer Geistigkeit ermutigen. Sie spornt uns an, das nächste Verwirklichungsziel festzulegen, das wir immer freiwillig auswählen können. Daraufhin bitten wir die Ich Bin-Gottheit um die Energien aus der Urzentralsonne, die uns mit neuen Kräften aus den Eigenschaftsspeichern der Barmherzigkeit und Demut immer bereitwillig versorgt, vorausgesetzt in der Urzentralsonne sind genügend aufbereitete Energien vorhanden.

75 Dies haben alle Schöpfungswesen im Schöpfungsplan so festgelegt, weil wir genau wussten, dass die gelebte Demut eine besonders wichtige Kraft ist, die uns himmlischen Wesen einen dauerhaften Zusammenhalt bzw. das friedvolle und harmonische Zusammenleben ermöglicht. Die demütige Lebensweise schließt aus, dass sich ein Wesen mit einem höheren Evolutionsbewusstsein über ein Wesen mit einem noch nicht so weit entwickelten Bewusstsein stellt. So kommt keiner von uns auf die Idee, mehr wie der andere sein zu wollen, auch wenn er für die Gesamtschöpfung viel Gutes und Nützliches leistete.

Deshalb nahmen wir den Vorschlag unserer geliebten Ureltern dankbar an, die demütige Lebensweise als die wichtigste Wesenseigenschaft zu betrachten und dafür demokratisch abzustimmen. Nach der endgültigen Entscheidung nahmen wir mit großer Freude die demütige und bescheidene Lebensweise in unser Evolutionsleben auf. Dadurch fühlten wir uns innerlich stärker verbunden. Ab diesem Augenblick der Gesetzesbereicherung durch die Eigenschaft der Demut kam keiner mehr von uns auf die Idee, sich auf irgendeine Weise persönlich hervorzuheben, so wie es die tief gefallenen Wesen außerhalb des Himmelreichs in den lichtärmsten Lebensbereichen oft noch tun.

Wer von uns himmlischen Wesen die Demut lebt, der wird regelmäßig von einem Äon zum anderen mit neuen Energien aus der göttlichen Quelle der Urzentralsonne beschenkt und dies kommt seiner schnelleren geistigen Evolution zugute. Deshalb möchte keiner von uns persönlich hochgehoben werden und etwas Besonderes sein. Wir haben keinen Grund mehr, ein anderes Wesen mit großem und genialem Wissen überflügeln zu wollen, da durch die demütige unpersönliche Lebensweise jegliches Konkurrenzstreben sinnlos wurde.

Alle himmlischen Wesen wollen stets schlicht und demütig zusammenleben. Unser himmlisches Leben gestaltet sich immer im Hintergrund, ohne persönliches Aufsehen und ohne besondere Ansprüche. Wir schätzen und lieben jedes Wesen gleich herzlich aus unserem Inneren, deshalb kommt es zu keiner Erniedrigung oder Erhöhung eines Lichtwesens.

Selbst unsere Ureltern veranstalten kein Aufsehen um sich, obwohl sie aufgrund ihrer genialen Schöpfung sowie der Zeugung ihrer Töchter und Söhne und deren Nachkommen allen Grund dazu hätten. Sie leben bescheiden und zurückgezogen auf ihrem Planeten und leben die Eigenschaft der Demut, so wie auch wir es in gewohnter verständnisvoller Weise miteinander halten.


80 Wer jetzt den tiefen Sinn dieser Botschaft über die himmlische Eigenschaft der Demut nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit seinem inneren Herzen richtig verstanden hat, der sollte sich vornehmen, sich aus dem hochmütigen Lebensprinzip der tief gefallenen Wesen, die hauptsächlich auf der Erde schon lange als besonders stolze Einzelgänger leben, immer mehr zurückzuziehen.

Das größte Übel der tief gefallenen Wesen war bisher ihr nicht zu überbietender Stolz und Hochmut. Diese Verhaltensweisen machten sie arrogant und persönlich sehr verletzlich, und dadurch entfernten sie sich ziemlich schnell von ihrer einst hohen himmlischen Lichtschwingung und ihre göttliche Lebensenergie reduzierte sich unerwartet schnell. Nun leben im Jenseits viele von ihnen energetisch degeneriert. Um sich energetisch aufladen zu können, inkarnieren sie sich wiederholt in einen menschlichen Körper. Dies geschieht von ihnen durch eine herrschende und bewunderte Lebensweise, wobei sie es auf die Kräfte energiereicher gottverbundener Menschen abgesehen haben. Doch wenn solche Seelen wieder im erdgebundenen Jenseits ankommen, sind sie nicht mehr imstande sich energetisch aufrecht zu halten, weil sie keine zweipoligen göttlichen Nachschubenergien aus ihrem Seelen-Lebenskern annehmen wollen. Dies hat zur Folge, dass sie kaum noch ein Wissen über das himmlische Leben haben, da ihre Seelenpartikel durch die himmlisch fernen Belastungsspeicherungen bzw. negativen Umhüllungen sehr niedrig schwingen. Deshalb haben sie keinen Zugang mehr zu neuen Informationen aus ihrem Inneren Selbst, das für die reinen himmlischen Lichtwesen die Funktion eines Datenspeichers (Lebensspeicherzentrum) einnimmt, ähnlich dem menschlichen Unterbewusstsein. Darin liegen nur solche Speicherungen vor, die das Wesen im universellen Evolutionsleben selbst erlebt hat und dazu seine erschlossenen Wissens- und Erfahrungskomponenten aus den himmlischen Eigenschaften - es sind fein abgestimmte Lebensrichtlinien für das Bewusstsein jedes himmlischen Lichtwesens. Zusätzlich befinden sich in seinem Inneren Selbst - das um den Lebenskern knapp über dem Kopf angeordnet ist - genau abgestimmte Vorratsenergien für einen Evolutionsäon, die sie von der Ich Bin-Gottheit aus der Urzentralsonne immer am Anfang eines himmlischen Äons erhalten, sowie dazu ein Anteil an Energiereserven für eine Energie-Notlage in der Ursonne, weil z.B. das Fallsein wegen plötzlich auftretendem Energiemangel mit mehr Kräften versorgt werden musste. Aus ihrem vorhandenen Energiepotenzial teilen sich die Lichtwesen selbstständig die Energien für ihr Dualleben und kosmisches Wirken ein. Sie können im Inneren Selbst jederzeit Wissensabrufungen vornehmen, entsprechend ihres Evolutionsstandes.

Doch die tief gefallenen Wesen haben diese Möglichkeit nicht mehr, weil sie nicht mehr im zweipoligen himmlischen Lebensprinzip leben. Deswegen haben sie keine Möglichkeit mehr, aus ihrem früheren himmlischen Evolutionsleben eine Abrufung vorzunehmen. Dies ist wahrlich tragisch für manch ein eigenwilliges, tief gefallenes Wesen, weil es dadurch vom himmlischen Leben vollkommen abgeschnitten lebt und nun keine Rückerinnerung mehr hat, wie es einst dort war. Darum erhalten sie innerlich keine Bestätigung für die Existenz des himmlischen Seins und auch nicht für den inneren Liebegeist, dessen hohe Schwingung sie durch ihre ungesetzmäßigen außerhimmlischen Lebensweisen und enormen Verpolungen nicht mehr aufnehmen können.

Diesen himmlisch fernen Zustand wollten viele von ihnen in den niedrig schwingenden Fallbereichen erreichen, obwohl sie von Gott und den reinen Lichtwesen unzählige Male gewarnt und zur Umkehr gebeten worden sind. Sie wollten lieber ihren Lichtkörper auflösen, als durch Umkehr und Wesensveränderung wieder zum himmlischen Lebensprinzip zurückzukehren. Deshalb leben sie ohne geistige Kurskorrekturen unverändert bzw. unbewusst mit ihren früheren Selbstzerstörungsspeicherungen in den erdgebundenen feinstofflichen Lebensbereichen oder auf der Erde inkarniert weiter.

Dieses tragische Verhalten bedauert der Gottesgeist, doch er kann ihnen nicht helfen, weil sie seine Angebote zur himmlischen Rückkehr nicht annehmen wollen. Sie glauben aufgrund ihrer geistigen Blindheit und Umnachtung noch fest daran, dass ihnen die Zerstörung der Gesamtschöpfung mit allen Lebensformen gelingen würde. Doch das wird nie geschehen, so sehr sich dies manche von ihnen auch wünschen und weiterhin anstreben. Durch ihre Gesetzlosigkeit und Abkehr von der himmlisch-göttlichen Energiequelle sind sie heute derartig geschwächt, dass sie nicht mehr wissen, wie sie das Leben auf dem energetisch immer schwächer werdenden Planeten Erde retten und das sinkende Weltsystem noch aufrechterhalten können. Sie haben sich wahrlich eine künstliche Täuschungswelt aufgebaut und leben hauptsächlich von kulinarischen Speisen und den Lebensenergien unwissender, leichtgläubiger gottverbundener Menschen, an die sie sich mit versteckten und listigen Methoden heranschleichen.

85 Durchschaut bitte die arglistige und selbstsüchtige Lebensweise der eingebildeten, überheblich auftretenden Menschen, die von erdgebundenen wesensgleichen Fallseelen gesteuert werden. Denkt zu eurem Selbstschutz tiefgründig über eure derzeitige Lebensweise nach und erkennt euch dabei selbst, ohne euch etwas vorzumachen, dann werdet ihr Menschen mit schlechten Charakterzügen, die unbewusst von euren Lebenskräften zehren, bald durchschauen können. Zieht euch bitte von solchen Menschen zurück, ohne sie zu verletzen, dann könnt ihr durch die innere göttliche Weisung die Energiefallen der mit ihnen im Verbund stehenden erdgebundenen Seelen umgehen.

Wenn ihr euch in eurem Fehlverhalten noch nicht selbst erkannt habt und in euch noch viele seelische Belastungen vorliegen, dann habt ihr es im menschlichen Bewusstsein und auf der Gefühlsebene über eure Seele sehr schwer, wahres von erfundenem Wissen aus geistigen Büchern oder Zeitschriften zu unterscheiden.

Schon immer brachten die Fallwesen Falschinformationen über das himmlische Leben in Umlauf, die die himmlischen Rückkehrer vollkommen verwirren sollten, das ist nichts Neues in dieser Welt. Nun wissen sie nicht mehr, dass die Eigenschaften Demut und Barmherzigkeit im Verbund die energiereichsten und wichtigsten Kräfte in unserem himmlischen Leben sind und somit auch im Fallsein für sie, denn durch ihre Verwirklichung würden ihnen über den seelischen Lebenskern ergiebige himmlische Kräfte zufließen und dadurch könnten sie den verlorenen geistigen Schlüssel zur himmlischen Rückkehr wieder finden.

Der Gottesgeist kann diese für euch noch unsichtbare Tatsache sowie auch andere Schilderungen aus dem himmlischen Leben nicht beweisen. Doch einmal wird für jedes belastete und gefallene Wesen der Augenblick kommen, in dem es die himmlischen Gesetzmäßigkeiten in Bild und Ton durch aufklärende Weisungen der Ich Bin-Gottheit wieder in sich nachempfinden kann. Doch im eingeengten menschlichen Bewusstsein ist es nicht möglich, die hoch schwingende und weitsichtige innere göttliche Bildersprache ausführlich aufzunehmen und fehlerlos zu deuten. Doch einem Menschen ist es über sein seelisch-menschliches Bewusstsein - das er durch Läuterung mehr durchlichtet hat - annähernd möglich, beim Lesen verschiedener geistiger Bücher und Schriften zu erspüren, wenn bestimmte Wissenspassagen über das himmlische Leben unlogisch klingen und nicht der Wahrheit entsprechen.

Früher wurde die himmlische Eigenschaft der Demut falsch ausgelegt, indem dieser Unterwürfigkeit und Dienen zugewiesen wurden. Doch so lassen sich die himmlischen Wesen nicht erniedrigen, da sie immer in Gleichheit und Gerechtigkeit miteinander leben. Wahrlich, wer den himmlischen Wesen so eine unwürdige Lebensweise unterstellt, der will selbst noch Diener und unterwürfige Menschen um sich haben. Viele gläubige Menschen ließen sich durch falsche Informationen über die Demut in die Irre führen, sodass sie nun unbewusst höhergestellten Menschen, aber auch anderen gerne dienen. Sie glauben auf diese Weise ein gutes Werk zu tun bzw. Gott gefällig zu sein, um so angeblich dem himmlischen Leben näherzukommen und nach dem Erdenleben durch die Barmherzigkeit Gottes gleich ins Himmelreich aufgenommen zu werden.

90 Wahrlich, wer sich so in die Irre führen ließ, der wird sich in den jenseitigen Bereichen außerhalb des Himmelreichs über die aufklärenden Informationen des Gottesgeistes sehr wundern und darüber traurig sein. Er wird es nicht fassen können, dass er falschen Informationen gefolgt ist.

Viele gutmütige Menschen glauben den bewunderten, stolzen religiösen Führern jedes Wort, das sie predigen, und kommen von selbst nicht darauf, dass an ihren Aussagen etwas nicht stimmen kann. Wahrlich, diese Tragödie der gutmütigen und leichtgläubigen Menschen dauert nun schon Jahrtausende auf dieser Erde. Das Gleiche vollzieht sich auch in den jenseitigen erdgebundenen Seelenbereichen, wo die religiösen Führer die Seelen bezüglich Dienen und Unterwürfigkeit falsch belehren und wieder für sich einspannen. Ihr früheres irdisches Leben hat die Seelen so geprägt, dass sie auch noch im Jenseits an ihre religiösen Führer gebunden leben, die sich weiterhin von ihnen bedienen lassen, weil sie sich einbilden, von Gott besonders auserwählte Wesen zu sein, denen es zustünde bedient zu werden.

Wahrlich, welch eine Vermessenheit einst reiner himmlischer Wesen, die durch ihr unreales religiöses Wissen und himmlisch ferne Lebensweisen nun vollkommen vom himmlischen Eigenschaftsleben abgekommen und dadurch in die geistige Umnachtung gefallen sind. Aus himmlischer Sicht ziehen sie durch ihre geistige Blindheit herzensgute Menschen und gleichartige jenseitige Wesen tragischerweise in ihr irreales Leben mit hinein.

Für viele wird es schwer vorstellbar sein, dass sich auch im lichtschwachen Jenseits das Leben ähnlich wie auf der Erde fortsetzt. Alle menschlichen Gewohnheiten wiederholen sich im Jenseits bei den erdgebundenen Seelen, so als wenn sich für sie nach dem Verlassen des irdischen Kleides nichts verändert hätte.


Bitte versteht es richtig und ordnet es gut in eurem Bewusstsein ein: Die tief gefallenen Wesen, die eine himmlische Rückkehr ablehnten, wussten, dass sie durch ihre gegensätzlichen Lebensweisen von Hochmut und Stolz und vielen falschen Aussagen die himmlische Ausrichtung der inkarnierten Heilsplanwesen auf demütige und herzliche Eigenschaften unterwandern können. Sie beabsichtigten, die freiwilligen himmlischen Wesen in ihre stolzen Lebensweisen zu verstricken. Das war für sie leicht, weil die herzensguten selbstlosen Wesen im menschlichen Kleid schon von Kindheit an durch die genetischen Übertragungen ihrer Vorfahren, die stolze, tief gefallene Wesen waren, unbewusst in die abartigen, eigensüchtigen Lebensweisen gesteuert wurden. So konnten die erdgebundenen hinterlistigen Fallwesen immer wieder in ihre Aura eindringen und sie in die Verhaltensweisen dieser Welt führen, ohne dass der Gottesgeist und die himmlischen Schutzwesen dies verhindern konnten.

95 Nun leben viele inkarnierte Heilsplanwesen genauso wie die stolzen und eingebildeten Menschen aus dem Fall und wollen andere Menschen führen und über sie bestimmen, was sie zu tun haben. Auch sie leben nun unbewusst das Prinzip Herrschen und Dienen und beschweren sich dann im Jenseits bei Gott, warum sie nicht im Himmelreich angekommen sind. Sie glauben fälschlich, dass ihre vielen guten Werke im Äußeren doch völlig ausreichend gewesen wären, um von den himmlischen Welten angezogen zu werden. Wahrlich, wer glaubt, dass er durch viele hilfreiche Dienste ein guter Mensch wäre, aber dabei vergaß, sich mit der inneren Hilfe des Gottesgeistes in seinen Charakterschwächen zu erkennen und zu verändern, dem sagt der Gottesgeist heute schon, dass er durch jene Menschen geblendet und irregeführt wurde, die zwar schöne religiöse Reden halten, doch in Wirklichkeit lieber abwechselnd in dieser Welt und im erdgebundenen Jenseits bleiben wollen.

Die herzlichen gottverbundenen Menschen würden sich von den religiösen Führern nicht so sehr blenden lassen, wenn sie über die himmlische Eigenschaft der Demut mehr Wissen hätten. Doch die Aufklärung ist für den Gottesgeist sehr schwierig, da wahrheitsnahe göttliche Informationen über Künder sogleich unter die Beobachtung derer fallen, die keine Veränderung ihres Weltsystems wünschen. Sie fanden bisher immer einen Weg göttliche Botschaften aus der himmlischen Quelle zu entstellen und den Kündern Übles nachzureden. Der Gottesgeist versucht nun erneut euch das himmlische Leben über einen religionsfreien Künder der Jetztzeit näherzubringen, doch wie lange dies noch möglich ist, das weiß er im Voraus nicht, da sich in einem kurzen irdischen Zeitraum sehr viel verändern kann. Deshalb erhaltet ihr von ihm auch keine Zukunftsprognosen.

Der Gottesgeist versucht aus seinem derzeitigen kosmischen Gesamtüberblick der inneren Menschheit einige Zukunftsperspektiven annähernd aufzuzeigen, damit sie mehr Wissen über die kosmischen Geschehnisse erhält, die nun nach dem Ablauf der Fallseinsfrist stattfinden werden. Sonst erhaltet ihr vom Gottesgeist keine Vorhersagen, weil sie schon morgen durch veränderte Lebenssituationen der Menschheit überholt sein können und euch nur verwirren würden. Das geschah in früherer Zeit öfter, weil einige mediale Menschen - die in sich noch nicht den geistigen Weitblick für das kosmische Leben erschlossen hatten - sich für die Speicherschichten in der irdischen Atmosphäre geöffnet hatten und von dort sich ankündende Ereignisse (Zukunftsprognosen) für das Weltgeschehen abrufen konnten. Heute noch rätseln viele wissbegierige Menschen, die sich mit den früheren Niederschriften der Seher ausführlich befassten, warum die einst geschauten und niedergeschriebenen Bilder nicht eintrafen und wie sie wirklich zu verstehen sind.

Darüber hat euch der Gottesgeist in einer anderen Botschaft ausführlich berichtet, deshalb beschränkt er sich jetzt mit diesem Thema.

Nun - wenn klare und neue göttliche Aussagen über einen Künder in Umlauf kommen, dann schalten sich aus dem erdgebundenen Jenseits sofort Gegensatzwesen ein und versuchen den Künder oder die Menschen um ihn mit zweifelnden negativen Gedankenimpulsen massiv zu beeinflussen, bis er oder auch die ihm nahestehenden Menschen über die unbekannten Schilderungen der himmlischen Lebensregeln völlig verunsichert sind. Dies setzt sich bei labilen gottverbundenen Menschen fort, die den göttlichen Botschaften zweifelnd oder ablehnend gegenüberstehen. Sie werden von den Gegensatzwesen durch Gedankenimpulse massiv beeinflusst und eingeschüchtert, damit sie den inneren Menschen, die sich für göttliche Botschaften über aufrichtige, demütige und religionsfreie Künder interessieren, mit gezielten Vorwürfen das Leben schwer machen.

100 Dies geschah in der irdischen Vergangenheit immer wieder und so auch bei Jesus von Nazareth. Ihm unterstellten die damaligen Pharisäer und Schriftgelehrten, dass er Unwahres spricht und seine Botschaften nicht aus seinem Inneren von Gott, dem zentralen himmlischen Liebegeist, empfängt. Den Aussagen der religiösen Führer glaubten die meisten damaligen Juden aufs Wort, weil sie ihnen hörig waren.

Nicht anders ergeht es geistig aufgeschlossenen inneren Menschen heute, die Schriften von göttlichen Botschaften in die Hände bekommen. Sie beginnen diese zuerst aufmerksam zu lesen, sind aber dann über einige göttliche Aussagen entsetzt und wollen mit der Botschaft nichts mehr zu tun haben, weil sie mit ihrer bisherigen religiösen Einstellung nicht übereinstimmen. Das kann der Gottesgeist hier auf Erden und auch im Jenseits nicht verhindern, weil jedes Wesen in Selbstständigkeit, Selbstverantwortung und Freiheit lebt. Darum wäre es sehr wichtig, dass sich die gutwilligen Menschen intensiver und weitsichtiger über ihr Leben Gedanken machen und ob sie noch den alten verstaubten Aussagen religiöser Schriften und den geistlichen Führern verschiedener Religionen oder geistiger Gruppen Glauben schenken und darin weiterhin eingebunden bleiben wollen. Dieses neue Wissen ist besonders wichtig für sie, damit sie sich selbst erforschen können, denn, wenn sie im Jenseits angekommen sind, werden sie sofort wieder von den bekannten, schon verstorbenen Geistlichen freudig begrüßt. Dabei hält sich der Gottesgeist zurück, weil er sich durch den freien Willen der Wesen keinem aufdrängen darf.

Doch er möchte sie heute durch einen religionsfreien Künder darauf aufmerksam machen, dass er noch nie auf Erden oder in den jenseitigen Bereichen die Menschen oder jenseitige Wesen dazu aufgerufen hat, eine Glaubensgemeinschaft zu gründen, weil diese sie über viele jenseitige Äonen unfrei macht und noch mehr vom religionsfreien himmlischen Leben entfernt. Das Glaubenswissen, das zu einer religiösen Lehre und Gemeinschaftsgründung geführt hat, haben religiös-fanatische erdgebundene Wesen (Seelen) den gläubigen medialen Menschen übermittelt, die es niederschrieben und annahmen, dass sie es vom himmlischen Liebegeist inspirativ erhalten haben - doch dieser war es nicht. Nun werden verschiedene Glaubenslehren über viele Generationen den gottgläubigen Menschen durch höhergestellte Geistliche, angeblich zur himmlischen Orientierung, angeboten. Doch tatsächlich erweckt das religiöse Wissen nicht ihr seelisches Herz, sondern bleibt im kühlen Verstandesdenken hängen und das bedeutet, dass die religiös gebundenen Menschen keine geistige Erweiterung ihres Bewusstseins erlangen und sich unaufhaltsam unbewusst vom himmlischen Leben entfernen. Die Gebundenheit an eine religiöse Glaubensgemeinschaft und an das heilsversprechende religiöse Wissen nehmen die Seelen nach dem Ableben ihres Menschen als Speicherung ins Jenseits mit. Das bedeutet, dass sich für die geistig unwissenden hörigen, blindgläubigen Seelen der geistig-religiöse Irrweg in den jenseitigen Bereichen unverändert fortsetzt. Das ist aus himmlischer Sicht eine traurige Tatsache.

Wenn eine hinübergegangene Seele noch bindende Speicherungen an eine Glaubensgemeinschaft hat, dann wird sie von den jenseitigen Geistlichen freundlich empfangen und auf ihre Religionsplaneten begleitet. Ihr wird von den Geistlichen keine Möglichkeit zum ruhigen Nachdenken gegeben, um sich bewusst zu werden, wo sie sich nun tatsächlich im Jenseits aufhält bzw. wohin sie mitgenommen wird. Durch die sofortige Ablenkung und Vereinnahmung eines Geistlichen kommt eine Seele nicht mehr dazu, mit dem Gottesgeist tiefgründig über ihr irdisches Leben nachzudenken und ihre falschen bzw. ungesetzmäßigen Verhaltensweisen zu durchforsten und zu bereuen. Die gebundene religiöse Seele wird gleich bedrängt und kommt aus der „Umklammerung“ der Geistlichen nicht mehr frei. Das ist die jenseitige Tatsache, wie es religiös gebundenen Seelen ergeht. Wer sich das jenseitige Leben der religiös gebundenen Seelen anders vorstellt, der lebt noch vollkommen unwissend von den jenseitigen Gegebenheiten. Seine Leichtgläubigkeit hat ihn dazu verführt, den tatsächlich geistig unwissenden und erhobenen Geistlichen blind zu glauben und ihnen vertrauensselig bei ihrer salbungsvollen Predigt, etwa über die göttliche Liebe, gerührt zuzuhören und erniedrigt aufzuschauen.

Die herzensguten inneren Menschen - es sind freiwillige himmlische Wesen, die im Heilsplan Gottes für die Gesamtschöpfung helfend mitwirken - nahmen sich für ihr irdisches Leben viel vor. Diese himmlischen Wesen, die sich freiwillig mehrmals miteinander für die tief gefallenen Wesen einsetzten, kennen sich bereits gut aus den himmlischen und außerhimmlischen Welten. Sie inkarnieren sich meistens in kleinen Gruppen, in nahe beieinanderliegenden Wohnorten, und wenn es möglich ist, kurz hintereinander in der irdischen Zeit. Sie besprechen sich vorher untereinander, wie sie im irdischen Leben vorgehen wollen, und beziehen die göttlichen Hinweise bzw. seinen weisen Rat stets mit ein. Dabei helfen ihnen reine Lichtwesen, die für sie nach göttlicher Weisung eine passende Inkarnationsmöglichkeit vorbereiten. Da diese Seelen sich aus den jenseitigen Bereichen und aus mehreren irdischen Leben gut kennen, möchten sie am liebsten wieder die menschliche Zusammenführung erleben. Doch für den Gottesgeist ist dies nicht leicht zu erfüllen, weil der Mensch von Kindheit an durch die Lebensgewohnheiten seiner Eltern auf seinem Weg zur Selbstständigkeit massiv geprägt wird. Zu der seelisch gewünschten gegenseitigen Anziehung kommt es dann meistens nicht, weil die Lebensgewohnheiten oft zu verschieden ausfallen.

105 Mancher Mensch, in dem sich eine Heilsplanseele befindet, findet in seiner Nähe keinen passenden geistig orientierten Menschen, der seinem seelischen und menschlichen Bewusstsein bzw. seiner Lebenseinstellung entspricht. Das versetzt manche geistig weit gereifte Seele in einen sehr traurigen und verzweifelten Zustand. Für viele gottverbundene Seelen setzt sich diese Tragik dann in den jenseitigen Bereichen fort, da sie bei der Suche nach einem Partner, der ihrem himmlischen Bewusstsein ähnlich ist, wieder erfolglos bleiben. Doch dies geschieht nur deswegen, weil ihnen hochgestellte Geistliche - nicht der Liebegeist - ein Wesen zuweisen, das sich nicht auf ihrer geistigen Wellenlänge befindet.

Wahrlich, die irdische Mission, Wiedergeburt in ein menschliches Kleid, ist ein gewagtes Unternehmen für die himmlischen Heilsplanwesen und wird es in den niedrigst schwingenden, lichtschwachen Seelenbereichen bis zum Ende des Falls auch bleiben.


Nun - eine kleine Gruppe von männlichen und weiblichen Wesen ist sich vor der Inkarnation einig, dass sie die Verwirklichung der himmlischen Wesenseigenschaft der Demut an die oberste Stelle im täglichen Leben stellen will, weil sie genau weiß, dass sie nur damit gute Aussichten im irdischen personenerhebenden Leben hat und von großen seelischen Belastungen mehr oder weniger unbeschadet bleibt, damit sie bald wieder ins Himmelreich zurückkehren kann. Doch meistens kommt es anders als sie es plante, weil die erdgebundenen Fallseelen den zugänglichen, herzensguten inneren Menschen (Heilsplanwesen), die auf ihrer Wellenlänge leben, eine Falschinformation nach der anderen eingeben, die sie ihnen fein verpackt servieren.

So wird in vielen Büchern und Filmen die Liebe als die herausragendste und wichtigste Eigenschaft im menschlichen Leben hervorgehoben. Sie ist auch sehr wichtig, um die seelischen Herzen in eine höhere Schwingung zu erheben und die Menschen energetisch aufzubauen. Doch wer aus seiner Verwirklichung der bekannten göttlichen Gesetzmäßigkeiten und himmlischen Lebensweisen viele Erfahrungen gewonnen hat, der wird bald feststellen, dass die sanftmütige Herzensliebe - als himmlisches Erbe unserer Ureltern - ohne Miteinbezug der göttlichen Demut nicht zu leben ist. Deshalb wird für ihn die Demut die wichtigste Wesens- bzw. Charaktereigenschaft im Leben sein.

Wer die bedeutende himmlische Eigenschaft der Demut nicht in sein tägliches Leben mit einbezieht, der kann auch die weiteren sechs himmlischen Eigenschaften - Ordnung, Wille (sanfte und freie göttliche Hinweise zur Erfüllung himmlischer Richtlinien), Weisheit, Ernst, Geduld und Liebe - nicht tiefgründig verstehen und deswegen auch nicht richtig umsetzen. Ihm fehlt dann das Verständnis dafür, weil er sich nur durch seine demütige und bescheidene Lebensweise in eine himmlische Wesenseigenschaft hineinversetzen kann. Seine Seelenpartikel öffnen sich nur dann und legen eine Information der himmlischen Eigenschaften frei und teilen sich über das seelische Bewusstsein dem menschlichen Unter- und Oberbewusstsein auf der Gefühlsebene mit, wenn er dementsprechend denkt, spricht und sich so verhält, dass in ihm der himmlisch-zweipolige Klang der Demutskraft mitschwingt.

110 Wer dieses Wissen hat, der findet sich in der Demut besser zurecht und versteht vielleicht die himmlischen Wesen, weshalb sie ein himmlisches Sein mit unzähligen Welten geschaffen haben, in dem nur demütige, aber keine unterwürfigen Wesen leben. Nur eine demütige Lebensweise ermöglicht es den unzähligen Wesen des Lichts - in einem gigantischen Universum - für immer ein friedvolles Miteinander in herzlicher Atmosphäre zu leben und dies auch zu erhalten.

Erst dann, wenn der Mensch aufrichtig beginnt sich seinen Mitmenschen gegenüber demütig zu verhalten und dies ohne aufgesetzter Täuschungsmaske der Demut, vermag er auch sein seelisches Herz für die göttliche Liebe zu öffnen und kann sie in herzlicher Art und Weise an die Menschen weitergeben.

Wahrlich, die göttliche Liebe kann nur mit einem demütigen Verhalten, das aus dem Herzen kommt, gelebt werden!


Nun zählt euch der Gottesgeist die größten Hindernisse auf, die das Erschließen der himmlischen Eigenschaft der Demut blockieren. Es sind einige negative Verhaltensweisen der tief gefallenen Wesen, die diese noch unbewusst und unverändert leben sowie auch viele heutige gottverbundene Menschen, die von den demütigen himmlischen Lebensweisen unwissend sind:

120 Dies sind Verhaltensweisen ohne demütigen Wesenszug und kommen rein aus dem herzenskühlen Verstand. Sie haben mit dem himmlischen Lebensprinzip nichts gemeinsam, deshalb sind es seelische Belastungen und führen einen Menschen in Herrschsucht und Besserwisserei!


Die wichtigste Eigenschaft des himmlischen Lebens, die Demut, wurde von den Fallwesen auf die Seite geschoben. Sie wussten genau, dass die von den inkarnierten Heilsplanwesen gelebte Demut ihr hochmütiges Lebensprinzip aufdecken wird und sie in ihrer Gegensätzlichkeit entlarvt werden können. Ihr gutwilligen Menschen mit der Bereitschaft die herzlichen himmlischen Grundsätze zu leben: Seid bitte bemüht, die Eigenschaft der Demut täglich in eure gerechte und unauffällige Lebensweise mit einzubeziehen, dann fühlt ihr im Zusammenleben mit anderen Menschen wie wohltuend es ist ihnen eure Herzensliebe entgegenzubringen.

Wer von euch gutwilligen Menschen sich über die Wesenseigenschaften der Herzensliebe und Demut Gedanken machen möchte, der ist herzlich eingeladen, diese beiden wichtigen Eigenschaften des himmlischen Lebens in Einklang zu bringen. Wer sie nun in sein tägliches Leben einbaut, der wird erfahren, wie gut es ist sie miteinander verbunden zu leben. Doch bitte übertreibt dabei nicht, denn manche gutwillige gottverbundene Menschen stellen sich so weit in den Hintergrund, dass sie für andere kaum noch erreichbar sind, oder aber ihre demütige Haltung artet zum wesensunwürdigen Dienen und zur Selbsterniedrigung aus und endet dann im Helfersyndrom, sodass sie sich von bestimmenden und herrschsüchtigen Menschen zeitlich und arbeitsmäßig ausnützen lassen und letztlich viele kostbare Lebensenergien verlieren. Darum wählt bitte den goldenen Mittelweg im Umgang mit euren Mitmenschen, dann gelingt euch euer guter Lebensvorsatz alle Menschen wesensgleich zu betrachten! Das fördert in euch die Erschließung der himmlischen Eigenschaft der Demut.

- Fortsetzung im Teil 2 -