Botschaft 1215. (Version vom 24.09.2012)
(2/2) Die gelebte Demut - der geistige Schlüssel zur himmlischen Rückkehr und für ein glückseliges Leben in gerechter Wesensgleichheit

Einzelner Baum inmitten eines großen See.

Teil 2 enthält folgende Themen:

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Fortsetzung der Botschaft:

20 Schilderung eines reinen himmlischen Wesens aus seinem früheren Erdenleben

Wir reinen Wesen und auch ich, ein Bote des himmlischen Lichts, wissen vom menschlichen Leben mit seinen Schwierigkeiten, denn auch ich lebte einmal im eingeengten menschlichen Körper, der meinem Lichtwesen viel zu schaffen machte.

Mein Mensch lebte genetisch bedingt durch Nachahmung der Lebensweise meiner Eltern und guter Freunde oft das Gegenteil der himmlischen Demut. Das stimmte meine Seele sehr traurig, weil sich mein Lichtkörper durch negative Speicherungen immer wieder verdunkelte und somit belastete. Nachts, wenn sich mein physischer Körper im Tiefschlaf befand, erhielt ich vom himmlischen Liebegeist aus dem Wesenskern hilfreiche Bildempfehlungen, aus denen ich erkennen konnte, wie die himmlischen Wesen die Eigenschaft der Demut in ihr Leben mit einbeziehen bzw. wie sie sich gegenüber anderen Wesen stets in höflicher, zurückhaltender und unpersönlicher Weise verhalten. Diese wertvollen Bilder für meinen himmlischen Rückweg versuchte ich (Seele) öfters meinem menschlichen Kleid beim Erwachen einzugeben oder ihm am Tag durch Impulse in die demütige Lebensweise zu lenken. Doch mein Mensch sträubte sich dagegen, weil er durch seine Redegewandtheit bei den Menschen immer gut ankam. Er konnte überall gut in Erscheinung treten und deshalb nahm er sich persönlich sehr wichtig. Es dauerte bis ins hohe Alter, bis er eines Tages endlich begriff, wie gut es ist, demütig im Hintergrund zu leben.

Dann wollte er bei den Menschen nicht mehr der Wortführer sein und sich durch sein besonderes Können, Wissen und seine Erfahrungen in den Vordergrund stellen. Ihm war es nun am liebsten sich von allem Weltlichen zurückzuhalten, doch hauptsächlich deshalb, weil ihm meine Seele andauernd Impulse eingab, sich bei jedem Treffen mit Menschen unpersönlich im Hintergrund zu halten. Das brachte ihn und vor allem meine Seele im geistigen Reifeprozess schnell voran und bald wieder ins himmlische Sein zurück. Nun kann ich als reines Lichtwesen glückselig mein Leben fortsetzen.

Wenn ich in meine kosmische Vergangenheit zurückblicke, das heißt, in mein früheres menschliches Erdenleben, dann erkenne ich, dass in mir durch die Bewusstwerdung der himmlischen Wesenseigenschaften der Demut und Bescheidenheit eine bedeutende Veränderung stattfand. Die Lebenserfahrungen im demütigen Verhalten verhalfen mir auf dem Inneren Rückweg ins himmlische Sein schnell voranzukommen.

25 Aus der Schilderung über mein früheres irdisches Leben - dies geschah nur auf die herzliche Bitte des universellen Liebegeistes - sollt ihr inneren Menschen mehr über die Wesenseigenschaft der himmlischen Demut erfahren und neue nützliche Beispiele für euer Leben dazugewinnen, damit ihr es leichter habt, in das demütige, himmlische Lebensprinzip zurückzukehren. Doch sonst will kein reines Lichtwesen im himmlischen Sein - dem alle Evolutionsschritte stets zur Abrufung zur Verfügung stehen und so auch das menschliche Leben - jemals einen Rückblick ins irdische Leben tun. Das wollen sie deshalb nicht mehr, weil sie dann einen großen Schmerz in ihrem Herzen verspüren und traurig werden würden. Das menschliche Leben birgt wahrlich große Gefahren für ein reines Wesen, das sich für eine Heilsplanaufgabe inkarniert hat, weil die niedrigen weltlichen Schwingungen die Seele sehr erschüttern und traurig stimmen. Das erlebte ich einst in meinem irdischen Leben.


Mein Lichtwesen war sehr glücklich darüber, dass mein Mensch im höheren Alter von innen erspürte, wenn er mit seiner Seele in harmonischem Gleichklang war. Dies gelang ihm immer mehr, weil er besonders auf seine Gefühle und Gedanken achtete, die er durch eine gelassene, ruhige und ausgeglichene Lebensweise ständig in Harmonie halten wollte. Gelang ihm das nicht, dann fühlte er sich im Inneren durch meine Reaktion auf der Gefühlsebene traurig und unglücklich. Er dachte dann nach und suchte nach Lösungen, wie er sich das nächste Mal in einer gleichen oder ähnlichen Situation harmonischer verhalten und in der inneren Ruhe bleiben könnte. Mit der inneren göttlichen Hilfe, die er stets erbat, konnte er aufgrund seiner Gefühle bald herausfinden, welche Lebens- und Verhaltensweise zum Bewusstsein seiner Seele passte. So konnte er mit mir, seinem inneren Lichtwesen, in der Schwingung eine Einheit bilden und stand dadurch mehr im göttlichen Schutz, weil er durch meine größere Energieaura eingehüllt wurde.

Er wollte nun keine großen Reden mehr schwingen und auch nicht persönlich besonders in Erscheinung treten. Nur noch über Wesentliches und Wichtiges wollte er mit bekannten Menschen sprechen. So sparte mein Mensch in Gesprächen seine und meine Lebensenergien und er war am liebsten einige Tagesabschnitte für sich allein. In diesen ruhigen Phasen konnte ich ihm mit meinem Lichtkörper (Seele) sehr nahe sein, das heißt, ich umhüllte ihn ganz mit meiner ausstrahlenden Lichtkraft. In diesen stillen Stunden, meist am Abend, konnten wir energetisch gut verbunden den Tag nochmals bildlich durchgehen, ob im Umgang mit den Mitmenschen noch einiges zu verbessern wäre, auch mit denen, die aus dem Fall stammen, weil ich das aus ihrem unangenehmen Reden sowie am Klang ihrer Worte und verschiedenen unschönen Verhaltensweisen herausspüren konnte. Doch ich achtete auch diese wesensgleich mit mir, so wie ich mich mit meinem Menschen den nahen Herzensfreunden gegenüber gesetzmäßig und demütig verhielt.


Endlich gelang es meinem Menschen im höheren Alter stille zu werden und über das vergangene Leben nachzudenken. Dies brachte mir, seinem inneren Lichtwesen, nachts viele Kräfte, weil mein Mensch zur Selbsterkenntnis bereit war. Durch die Selbsterkenntnis - das Wichtigste für einen gottverbundenen Menschen auf dem Inneren Rückweg in die himmlischen Welten - konnte ich, seine innere Seele, mich mit der göttlichen Hilfe von vielen negativen Eingaben und Falschinformationen befreien. Damit sind jedoch keine täglichen Schreibarbeiten in einem sogenannten „mystischen Tagebuch“ gemeint, die bei vielen intensiv gottverbundenen Menschen in Romanschreiben ausgeartet sind. Die seelische Befreiung von Ungesetzmäßigkeiten kostete mir nachts, als sich mein Mensch im Tiefschlaf befand, nun keine große Mühe mehr, da durch meine hohe Seelenschwingung die reinen Schutzwesen des Lichts sehr nahe an mich herankommen konnten. Die göttlichen Mitteilungsbilder über sie konnten von meinem Lichtwesen nun viel klarer und weitsichtiger aufgenommen werden. Gott beriet mich ständig durch sie. Sie nahmen für mich nach göttlichen Weisungen eine Fülle von Informationen auf, passend für meine Lebenssituation im menschlichen Körper. Mein Leben verlief nun viel ruhiger als früher und durch die erhöhte Schwingung meines Lichtkörpers konnte ich immer mehr Partikel zur Innenschau öffnen und wurde durch die früheren Speicherungen - die von den Lichtwesen in beweglichen Bildern zu schauen sind - in die demütigen Verhaltensweisen meines himmlischen Evolutionsbewusstseins eingewiesen.

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30 An dieser Stelle gibt euch der universelle Liebegeist einige Hinweise zur Selbsterkenntnis:

Viele gläubige Menschen auf dem Inneren Weg ins himmlische Sein sind heute für eine Selbsterkenntnisanalyse aufgeschlossen. Dadurch können sie ihre Fehler und Schwächen schneller erkennen und zudem das Motiv ihres unschönen Verhaltens ermitteln. Daraus können sie ersehen, dass sie, ohne sich dabei etwas zu denken, manch unschöne Verhaltensweise bisher unbewusst lebten. Der Gottesgeist empfiehlt ihnen, einen Schwachpunkt bzw. eine Charakterschwäche schriftlich kurz zu beleuchten. Es sollte aber nicht längere Zeit dauern, weil dies sehr ermüdet und ihnen enorme Lebensenergien kostet, vor allem dann, wenn sie noch nicht die Reife erlangt haben, um aus der Tiefe ihres Unterbewusstseins und ihrer Seele Schicht für Schicht die Speicherungen aus diesem und früheren Leben hervorzuholen und sie zu analysieren. Die langwierige Suche nach tieferliegenden Fehlern kann sie in Grübeleien und große Traurigkeit führen, deshalb unterstützt der Gottesgeist diese Selbsterkenntnisart nicht mit seinen Zusatzkräften.

Dies trifft jedoch nicht bei einem geistig weit gereiften, stabilen und unerschrockenen Menschen zu, der viele Lebenserfahrungen auf dem Inneren Rückweg ins himmlische Sein gewinnen konnte und durch seine Vergeistigung das hoch schwingende göttliche Wort schon länger empfängt. Bei so einem medialen Menschen richtet sich die Selbsterkenntnisart danach, wie weit er in seinem Bewusstsein für die Selbsterkenntnis und Bewusstseinserweiterung herzlich aufgeschlossen ist und der himmlische Liebegeist inspirativ mit himmlischen Gesetzmäßigkeiten bei ihm durchkommt. Dementsprechend zeigt ihm der Liebegeist durch das Innere Wort auf, wo seine größten Fehler und Schwächen liegen, die nicht in Übereinstimmung mit den edlen und herzlichen Wesenseigenschaften himmlischer Wesen sind. Diese Selbsterkenntnis, die zur Erreichung eines höheren seelisch-menschlichen Bewusstseins für einen späteren Künder wichtig ist, geht dann bis in die tiefen Schichten der ungesetzmäßigen Seelenspeicherungen. Durch seine innige Herzensverbindung zu Gott kann der mediale Mensch mit seiner ehrlichen Bereitschaft, die aufgezeigten Fehler und Schwächen ablegen zu wollen, im Schnellgang eine Seelenreinigung erlangen. Doch dies ist sehr selten auf Erden, weil die meisten medialen Menschen, die die göttliche Lichtsprache empfangen, sich schwer tun, den Rest ihres persönlichen Ichs bzw. eine ungesetzmäßige Gewohnheit ganz aufzugeben.

Dies war ein kurzer Hinweis vom himmlischen Liebegeist für jene gottverbundenen Menschen, die in ihrem seelisch-menschlichen Bewusstsein schon weit gereift und dazu medial veranlagt sind und deshalb eine andere Art der Selbsterkenntnis durchführen können. Doch jene inneren Menschen, die in sich noch nicht das göttliche Liebewort zur Selbsterkenntnis vernehmen können, sollten hierbei anders vorgehen.

Der Gottesgeist bittet die inneren Menschen, die durch eigenes Kennenlernen in ihrem Inneren dem hoch schwingenden edlen himmlischen Lebensprinzip in bewusster Lebensweise näherkommen wollen - indem sie ihre Gedanken, Worte und Verhaltensweisen beobachten und analysieren -, dabei vorrangig auf ihre Gefühle zu achten, denn diese helfen ihnen zur Selbsterkenntnis viel mehr als ihr Verstand. Wer mehr auf seine Gefühlsäußerungen achtet, anstatt einen Fehler nur aus dem kurzsichtigen Kopfdenken zu betrachten, der öffnet sich immer mehr für das Feingefühl seiner Seele und lernt bei seiner Fehlersuche seine unschönen Charakterzüge und Verhaltensweisen, die zu Gewohnheiten wurden, zu erkennen, denn diese haben mit den edlen Eigenschaften und der harmonischen, gerechten, friedvollen und unpersönlichen Lebensweise der himmlischen Wesen nichts zu tun. Der menschliche Verstand vermag den himmlischen Lebensregeln entsprechend, die in der Seele gespeichert vorliegen, niemals eine Charakterschwäche tiefgründig erkennen. Deshalb bemüht euch schon beim ersten Ansatz eines Gedankens, der in euch unangenehme Gefühle erweckt, diesen aufzuschreiben und später in Ruhe den noch unbewussten bzw. unbekannten Auslöser dafür zu ergründen. Dann könnt ihr eure Denkweise immer besser kennenlernen, die euch aufzeigt, in welchem Lebensbereich ihr noch Verfehlungen habt.

35 Folgendes ist auch noch wichtig: Eine höher entwickelte Seele will sich ihrem Menschen immer auf der Gefühlsebene über die Nervenbahnen ins Oberbewusstsein mitteilen. Habt ihr Gedanken, die nicht mit den himmlischen Lebensgrundsätzen übereinstimmen, dann werdet ihr von innen ein ungutes, unruhiges oder trauriges Gefühl verspüren. Wenn ihr eure Gefühle öfters beobachtet, dann wird es euch immer leichter fallen, negative Gedanken bewusst abzufangen und sie nicht auszusprechen, um sie auf edlere zu korrigieren.

Wer seine unangenehmen Gedanken und Gefühle, die nicht in Übereinstimmung mit dem himmlischen Eigenschaftsleben stehen, besser erforschen will, der sollte sich zuerst fragen, welches Ziel sie hatten bzw. was sie bewirken sollten. Habt ihr dies analysiert, dann versteht ihr den Gesamtsinn eures Denkens und wie er einzuordnen ist. Gedanken, die euch unruhig und depressiv stimmen, haben einpolige Negativkräfte in sich, deshalb reagiert eine sensible, weit gereifte Seele diesen gegenüber auf der Gefühlsebene sehr abweisend und wird traurig.


Ihr könnt bei der Selbsterkenntnis folgendermaßen vorgehen: Bewegt euch im Gemüt ein disharmonisches Gespräch sehr oder seid ihr über das Verhalten anderer Menschen erschüttert und erregt, dann solltet ihr euch tiefgründig und selbstehrlich fragen, was es war, das euch aus der inneren Harmonie in Unruhe oder Ärger brachte. Ihr könnt, wenn ihr euch beruhigt habt, die unangenehme Situation später wieder in euer Bewusstsein zurückholen. Doch ihr solltet darauf achten, dass ihr euch nicht zu lange mit der Analyse beschäftigt bzw. in den Rückschaubildern mit einer negativen Schwingung aufhaltet, weil euch dies sonst erneut unruhig und disharmonisch stimmen könnte und wieder einige Lebenskräfte kostet.


Da dies für euch auf dem Inneren Weg in die himmlische Lichtheimat von großer Bedeutung ist, wiederholt und vertieft der Gottesgeist die Selbsterkenntnis-Empfehlung: Eure Selbstanalyse bzw. Selbstbetrachtung sollte nur kurz aus einer neutralen, unpersönlichen Sicht vorgenommen werden. Dabei ist es sehr wichtig, dass ihr zuvor nie vergesst Gott um Schutz und Erleuchtungskraft zu bitten. Ihr solltet euch bei der Selbstanalyse eurer Gedanken, eures Sprechens und Handelns aus einer neutralen Sicht begutachten, weil ihr euch dann in einem anderen Licht als zuvor seht, da euer menschliches Ich (eigensüchtige Speicherungen) wegfällt und euch nicht mehr bedrängt. Durch die neutrale Sicht haben die Speicherungen dann keine magnetische Anziehung mehr ins Oberbewusstsein, weil ihr unpersönlich denkt, denn unpersönliches Denken schwingt nicht mehr im einpoligen Lebensprinzip der Fallwesen, sondern im zweipoligen der himmlischen Wesen.

Nur diese Selbsterkenntnisart empfiehlt euch der Gottesgeist, da sie die wirksamste ist, das menschliche Ich mit seinen eigensüchtigen Speicherungen zu durchschauen und zu überwinden.

40 Doch das Wichtigste an der täglichen Selbsterkenntnis ist, dass ein Mensch ehrlich zu sich selbst ist!

Wer sich noch vor seinen Fehlern und Schwächen versteckt, weil sie ihm unangenehm sind, der läuft Gefahr, dass er zu sich selbst unehrlich ist und sich auch so zu seinen Mitmenschen verhält. Ihm wird bei der Selbsterkenntnis am Tagesende nicht viel auffallen.

Wenn gottverbundene Menschen auf verschiedene Weise vor anderen gut dastehen möchten, dann haben sie schon lange selbsttäuschende Lebensprogramme in sich, die ihnen noch nicht bewusst wurden. Wahrlich, wenn sich Menschen gerne persönlich aufwertend und selbstlobend vor anderen präsentieren bzw. auftreten, dann deutet dies darauf hin, dass sie in Wirklichkeit ein mangelndes Selbstwertgefühl und eine fehlende Selbstsicherheit haben. Derartig geprägte Menschen versuchen ständig den Mangelzustand ihres Bewusstseins auf verschiedene Weise zu überdecken, indem sie sich z.B. gerne bei anderen mit vielen unwesentlichen Reden oder mit neu erworbenen Sachgegenständen in den Mittelpunkt stellen. Dabei ist ihnen nicht bewusst, dass sie dies aus Mangel an Selbstwertgefühl tun. Menschen, die kein Selbstwertgefühl haben, fühlen sich in vielen Lebensbereichen unsicher, darum suchen sie ständig nach äußeren Möglichkeiten, um ihre Persönlichkeit im Scheinlicht dieser Welt hervorzuheben. Doch der wahre Grund ihres himmlisch fernen Benehmens ist, dass sie von hochmütigen, stolzen und bestimmenden Wesensspeicherungen aus diesem und früheren Leben massiv gesteuert werden und deshalb im Mittelpunkt anderer stehen wollen. Wenn ihnen die Aufwertung nicht gelingt, dann werden sie durch ihre ungesetzmäßigen Speicherungen getäuscht und glauben, sie wären gegenüber anderen geringwertig und bedauern sich dann selbst.

Hättet ihr das geahnt?


Wahrlich, ein intensiv gottverbundener Mensch, der täglich mit dem inneren Liebegeist herzlich kommuniziert und ein unpersönliches Leben im Hintergrund führt, wird einmal erkennen, wie gut es war demütig zu leben, weil er dadurch in kurzer Zeit viele wertvolle Lebenserfahrungen und eine beachtliche geistige Bewusstseinserweiterung machen konnte. Solche inneren Menschen kommen nicht mehr auf den Gedanken sich persönlich darstellen zu wollen, weil ihre innere Seele schon die Energien aus der himmlischen Eigenschaft der Demut in sich fließen verspürt und deswegen stets versucht, ihn mit Impulsen auf die demütige himmlische Lebensweise hinzuweisen. So kann sie ihn zunehmend mit ihrer Lichtkraft umhüllen. Auf diese Weise vermittelt sie ihm ihr himmlisches Selbstwertgefühl, wodurch in ihm keine Minderwertigkeit mehr aufkommen wird. Sie lässt ihn von innen spüren, dass er mit ihr an den universellen geistigen Schätzen teilhaben und sich deshalb geistig reich beschenkt fühlen kann. Aus diesem Grund vermissen dann Seele und Mensch in dieser himmlisch fernen Welt nichts.

45 Die Kehrseite ihrer sonst erfreulichen Lebenssituation ist aber, dass die vergeistigten Menschen bei Begegnungen mit anderen sofort ein unangenehmes Gefühl spüren, wenn diese aufwertende und bestimmende Speicherungen aufweisen. Sie können ihre Nähe nicht lange ertragen, weil sie sich in ihrer Anwesenheit sehr unwohl fühlen und zu ihrem Bedauern ihnen durch diese Menschen unsichtbar viele Tagesenergien entzogen werden. Deshalb begegnen sie am liebsten solchen Menschen, die sich nicht persönlich aufwerten. Das bedeutet, dass sie diese in ihren freundschaftlichen Begegnungen und Gesprächen vorziehen, da sie mit ihnen keine Probleme erwarten und natürlich bzw. ungekünstelt reden können, weil sie in einer Unterhaltung keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen wollen und sich ihnen gegenüber auch nicht aufdringlich geben.

Frage des Gottesgeistes an die himmlischen Rückkehrer: Lebt ihr schon ähnlich demütig im Hintergrund wie so ein vergeistigter Mensch?

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Mancher gottverbundene Mensch redet sich unbewusst ein z.B. gut und hilfsbereit zu sein. Diese Speicherung treibt ihn an, sich immer von seiner besten Seite zu zeigen. Doch es kann sein, dass er irgendwann einem inneren Menschen begegnet, dem seine vortäuschende Hilfsbereitschaft sehr merkwürdig erscheint, da dieser von innen spürt, dass seine Hilfe einen bedrängenden, unfreien und eigensüchtigen Charakter hat. Über diesen gereiften inneren Menschen stolpert er mit seiner aufgesetzten Lebenseinstellung, weil dieser sich bereits darin erkannt hat. Dieser durchschaut ihn in seiner äußerlich hilfreichen Lebensart, die aber nur dahin zielt, dass er persönlich gut angesehen wird. So ein Mensch setzt alles daran auch weiterhin im Mittelpunkt bleiben zu können. Er durchschaut sich aber noch nicht, weil er bis jetzt nicht gelernt hat, seine übertriebene Hilfe (Helfersyndrom) selbstehrlich aus neutraler Sicht zu betrachten, das heißt, was er damit erreichen möchte.


Eine oberflächliche und kurzsichtige, nicht ehrliche Selbsterkenntnis bevorzugen heute viele Wanderer ins Licht unserer Heimat, da sie noch gerne in der Welt und vor guten Freunden persönlich besonders geachtet sein wollen. Ihnen ist aber bisher noch nicht bewusst geworden, dass jedes gefundene Fünkchen Wahrheit aus ihrem Fehlverhalten durch die Selbsterkenntnisanalyse ihrer Seele viel bedeuten würde. Diese hätte dann die große Möglichkeit, ein bis jetzt unüberwindbares Hindernis auf ihrem Weg in die Lichtheimat endlich mit der göttlichen Hilfe und der Bereitschaft ihres Menschen ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen.

50 Die Selbsterkenntnis der heutigen inneren Menschen lässt wahrlich zu wünschen übrig, weil sie ihre stolzen Lebensweisen nicht wahrhaben wollen. Sie sträuben sich massiv dagegen, ihr stolzes, persönlich aufwertendes Verhalten vor sich selbst zuzugeben, deshalb haben sie es so schwer in das himmlische, demütige Leben zurückzukehren.

Der persönliche Stolz ist manchen auch noch im Alter sehr wichtig, weil sie fälschlich glauben, sie würden sonst von jüngeren Menschen nicht mehr gleichwertig gesehen und ernst genommen werden. Obwohl sich mancher ältere Mensch kurz vor dem Übergang in jenseitige Lebensbereiche befindet, will er trotzdem seine bereits erkannten stolzen Verhaltensweisen nicht für immer loslassen - das bedauert der Gottesgeist sehr. Sie sträuben sich dagegen demütig zu leben, weil sie fälschlich meinen, sie würden nur dann von bestimmten Menschen respektiert, wenn sie ihnen in einer barschen und gefühlskalten Art begegnen. Sie wollen damit andeuten, dass ihnen keiner zu nahe kommen oder evtl. auf den Gedanken kommen sollte, sie auf irgendeine Art auszunützen.

Das ist aber das Gegenteil davon, was eine schon weit gereifte Seele möchte. Deshalb bittet der Gottesgeist besonders die älteren Menschen in ihrer letzten Lebensphase, sich nicht mit unschönen und stolzen Verhaltensweisen zu zeigen, damit sie nicht den Anschein erwecken, eine herzenskühle Respektsperson zu sein, der mit Vorsicht zu begegnen ist. So ein Verhalten bringt ihnen nur neue seelische Belastungen und dazu eine längere Aufenthaltszeit in den jenseitigen Zwischenbereichen.

Wahrlich, diese Bereiche sind überfüllt mit Seelen, die nicht genau wissen, was sie wollen. Sie tendieren in einer fröhlichen Phase zur Gottverbundenheit und himmlischen Rückkehr und dann tendieren sie im Zustand einer materiellen Entbehrung wieder zu dieser Welt und können sich nicht für eine Richtung entschließen. Sie schauen immer wieder zurück in diese Welt, weil sie sich früher noch nicht alle Wünsche erfüllen konnten. Diese sind es, die sie daran hindern, sich mit der göttlichen Hilfe auf lichtvollere Welten auszurichten. Ihre einst ersehnten menschlichen Wünsche werden in ihnen noch so lange verbleiben, bis sie weiter gereift sind und erkennen, wie sinnlos und hinderlich diese ihnen auf ihrem Weg in die Lichtheimat sind. Erst dann, wenn sie diese Einsicht und Reife erlangt haben, werden sie ihre unerfüllten Wünsche vom menschlichen Leben Gott im Ich Bin für immer zur Umwandlung übergeben. Doch das kann auch bei gottverbundenen Seelen in den jenseitigen lichtarmen Fallwelten, die sich außerhalb des himmlischen Seins befinden, sehr lange dauern.


Nun wisst ihr, wie schwer es ein Mensch und seine innere Seele haben, sich für immer von den stolzen Verhaltensweisen und Wünschen lösen zu können. Diese Loslösung wollen natürlich die hinterlistigen, erdgebundenen Seelen bei den inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen verhindern, weil sie ein großes Interesse an ihren Energien haben. Was soll euch der Gottesgeist über den Künder diesbezüglich noch alles schildern, damit ihr euch selbst schützt und endlich dem schlafwandlerischen Leben der Fallwesen entrinnt? Es besteht für jeden von euch eine große Gefahr, ständig von den Menschen aus dem Fall und ihrer ungesetzmäßigen Lebensweise angesteckt zu werden, da ihr täglich mit ihnen am Arbeitsplatz sowie im privaten und familiären Bereich in Berührung kommen müsst. Ihre Nähe in eurem Lebensumfeld könnt ihr nicht verhindern, doch vorsichtig solltet ihr mit ihrer ungesetzmäßigen Lebensweise schon sein, die sie unbewusst und aus Unwissenheit über das himmlische Lebensprinzip leben. Manche Fallseele führt ihren Menschen bewusst in ein ungesetzmäßiges Verhalten, weil sie jegliches göttliche Wissen und ein demütiges Leben strikt ablehnt.

55 Wenn ihr jetzt stark seid und euch beständig ihrem gegensätzlichen NegativLebensprinzip entgegenstellt, dann werdet ihr zunehmend von innen Ruhe und Ausgeglichenheit verspüren. Eure Seele wird hocherfreut sein, wenn sich ihr Mensch ständig in der demütigen himmlischen Lebensweise aufhält. Sie belohnt ihn mit Zusatzkräften, die sie vom Gottesgeist für ihre direkte Heimkehr sammelt. Wollt ihr nun auch so leben?


Nun darf ich, ein himmlischer Lichtbote, ein reines Wesen aus den himmlischen Lebensbereichen der Demut und Barmherzigkeit, nach göttlicher Weisung von weiteren wichtigen Abschnitten aus meinem früheren Leben auf der Erde im menschlichen Kleid berichten. Die Schilderung soll euch sinngemäß verdeutlichen, dass jedes inkarnierte reine himmlische Wesen die größten Schwierigkeiten hat, das menschliche Leben gut und ohne größere seelische Belastungen zu überstehen - so erging es auch mir.

Erst im höheren Alter war es meinem Menschen möglich, äußerlich und innerlich stille zu werden. Ich erkannte nach und nach, wie sinnlos es ist vielen überflüssigen Beschäftigungen nachzugehen, die mich oft in Unruhe und Hektik brachten, weil ich mich ständig mit Zeitvorgaben festlegte, die ich nicht immer erfüllen konnte, da auf mich Unerwartetes zukam. Dieser unruhige Lebenszustand konnte ihn und mich, seine innere Seele, nicht nach innen zur Gottnähe führen, weil er ständig in seinen Gedanken bei Planungen und in der Erfüllung seiner Aufgaben überbeschäftigt war. Dieser geistig zerrissene Zustand kostete ihm und mir, seiner Seele, stets viele Lebenskräfte, die er aber anderweitig hätte einsetzen sollen.

Wer glaubt, in so einer hektischen Lebensweise auf dem Inneren Weg vorwärts kommen zu können, der täuscht sich sehr, weil er sich am Tage niemals die erforderliche längere innere Gottnähe verschaffen kann, die aber zur weiteren geistigen Reife so notwendig und wichtig für ihn wäre. Nur durch die äußere und innere Ruhe, Harmonie und Ausgeglichenheit kann ein gottverbundener Mensch geistig reifen und weitere Selbsterkenntnisschritte tun.


Diesen Zustand erreichte mein früherer Mensch erst im späteren Leben und freute sich über die größere Energie am Tage und ein besseres Wohlbefinden. Doch mein menschliches Leben verlief anfänglich nicht immer so, wie ich es mir als Lichtwesen vor der Inkarnation bildhaft vorstellte und mithilfe des Gottesgeistes in die Seelenpartikel einspeicherte.

60 Das vorgegebene Lebensziel speichert sich ein Lichtwesen vor der Inkarnation deshalb immer ein, damit es aus seinem Inneren Selbst (Lichtwesen-Unterbewusstsein) dieses abrufen und wenn notwendig, eine äußere Korrektur mit dem Gottesgeist über den inneren Menschen vornehmen kann.

Mein Mensch spürte in seinen Gefühlen, dass er die himmlische Gesetzmäßigkeit der Dualität (weiblich-männliches Prinzip) auch beachten sollte. Durch ständige weisende Impulse ins Oberbewusstsein versuchte ich meinem Menschen verständlich zu machen, dass er das himmlische Dualleben, das in den himmlischen Lebensrichtlinien verankert ist, ebenso ernst nehmen sollte. Dieses befolgte er dann auch.

Ich lebte einst im menschlichen Kleid mit einer schlichten und bescheidenen Frau zusammen. Sie war meinem Menschen in ihrem zurückhaltenden Leben ein Vorbild. Ihre liebliche, harmonische und friedvolle Wesensart schätzte mein Mensch jedoch erst dann, als er erkannte, wie weit er selbst noch von einer demütigen Lebensweise entfernt war. Das Wissen von der göttlichen Demut erhielt er über Schriften eines Künders, der aber noch nicht so genau über die kosmischen Gesetzmäßigkeiten bzw. himmlischen Lebensgrundsätze Bescheid wusste und diese auch nicht so weit verwirklicht hatte wie dieser Künder.

Nach und nach legte mein Mensch seine früheren hochmütigen Gepflogenheiten ab. Wahrlich, es waren einige stolze Verhaltensweisen, die ihn persönlich immer wieder in den Vordergrund brachten. Durch gescheites, aber auch viel belangloses Reden in einer Runde wollte er immer der Wortführer sein und auf sich aufmerksam machen. Er benahm sich deshalb unbewusst so, weil er dieses Verhalten von seinen Eltern abschaute und von Kindheit an gewöhnt war sich so zu geben. Wie ich euch schon schilderte, kam sich mein früherer Mensch eines Tages hinsichtlich seines persönlichen Schaugehabes selbst auf die Schliche. Er wollte sich dies lange nicht eingestehen, weil seine Umgangssprache der gehobenen, stolzen Gesellschaft angeglichen war, deshalb trieb ihn immer wieder sein gebildeter Verstand dazu an nichts zu verändern, bis ihm einmal über sein stolzes Benehmen das Licht aufging und er über sein ungesetzmäßiges Leben bestürzt war und sehr traurig wurde.

Meinem Menschen war es lange nicht bewusst, dass er eingebildet und stolz lebte und dadurch viele Menschen erniedrigte. Nachts, als mein Mensch im Tiefschlaf war, bemühte ich mich seine ungesetzmäßigen stolzen Verhaltensweisen aus den Speicherungen herauszuholen und bat Gott für ihn und mich für diese himmlisch ferne Lebensweise herzlich, dass er mir diese in meinem Lebenskern umwandeln möge - und das tat er immer. Mein Lichtwesen wusste, dass durch den energetischen und informativen Zusammenschluss des materiellen und feinstofflichen Körpers (Mensch-Seele) alle Gegensätzlichkeiten magnetisch in die Speicherhüllen, die die Partikel der Seele einhüllen, abgelegt werden und mein himmlisches Bewusstsein immer mehr abdeckten und einengten. Um dies zu verhindern, bat ich den Liebegeist in meinem Lebenskern immer wieder um die Umwandlung neuer Ungesetzmäßigkeiten. Doch dazu kam ich nur dann, wenn sich mein Mensch tagsüber in einer höheren Schwingung befand. Zu eurer Information bezüglich Lebensspeicherungen: Infolge der kosmischen Gesetzmäßigkeit gehen sämtliche Bewusstseinsvorgänge, die im Menschen oder in einem jenseitigen Lichtwesen ablaufen, magnetisch zur Speicherung in ihr Bewusstsein oder wenn das Lichtwesen inkarniert ist, findet die Speicherung gleichzeitig in beiden statt. Deshalb ist die inkarnierte Seele tragischerweise oft die Leidtragende, weil sie die Gesetzesvergehen ihres Menschen mitspeichert.

65 Meinem Menschen gelang es nicht auf Anhieb, sich in Gesprächen gleich zurückzunehmen. Ich wusste, dass er eine Reifezeit benötigt, um dem höher schwingenden geistigen Leben näherzukommen. Mir wurde im menschlichen Leben auch bewusst, dass viele gottverbundene Menschen die himmlische Eigenschaft der Demut fast ganz auf die Seite stellten. Sie täuschten die Menschen durch ein stolzes Gehabe entweder aus mangelndem weltlichen Wissen oder aufgrund geringer Lebenserfahrungen, um vor ihnen nicht als dumm oder unintelligent dazustehen. Auch in der heutigen Zeit verhalten sie sich lieber stolz und hochmütig, weil sie ängstlich glauben sonst als minderwertig zu gelten und deshalb abgelehnt bzw. abgewertet werden, da bei vielen nur höhere Schulbildung und Verstandesintelligenz dieser Welt zählen.

Doch im Himmelreich gibt es keine dummen Wesen, da sich alles Schöpfungswissen in ihrem Inneren Selbst des Lebenskerns befindet, auch wenn sie noch nicht einen hohen Entwicklungsgrad bzw. Evolutionsstand erreicht haben.

Wer einen Menschen, gleich aus welchem Grund, als dumm oder unintelligent bezeichnet, der sollte sich einmal fragen, natürlich freiwillig, warum er andere Menschen erniedrigt.

Das Einfühlungsvermögen und herzliche Verständnis des universellen Liebegeistes kennt keine Erniedrigung eines kosmischen Wesens, auch nicht bei einem ungebildeten und sich merkwürdig verhaltenden oder sprechenden Menschen!

Hat ein Mensch seinen Irrtum diesbezüglich aufrichtig aus dem Herzen erkannt und zeigt die herzliche Bereitschaft zur Überwindung, um nun demütiger zu leben und hat Gott seine sich selbst eingestandene hochmütige Lebensweise übergeben, dann kann der innere „Kutscher“, Gott, das ehemalige himmlische Herzenswesen wieder höher hinauf und näher den ersehnten himmlischen Welten bringen, wo die reinen Wesen in Glückseligkeit leben.

70 Bitte werdet euch dieser Aussage im Herzen noch mehr bewusst: Spricht ein gottverbundener Mensch auf dem Inneren Weg einem anderen eine Erniedrigung zu - gleich aus welchem Grund, auch wenn dieser nicht anwesend ist - und ist nicht bereit seine persönliche Aufwertung anzuschauen und aufzugeben, dann sollte er wissen, dass er durch sein überhebliches Verhalten jedes Mal erneut die Gotteskutsche abbremst, in der er bisher in Richtung Lichtheimat gefahren ist.

Benimmt sich ein sonst gutmütiger Mensch trotz besseren Wissens gegen die Eigenschaft der Demut und bleibt unverändert hochmütig, weil er sich für etwas Besonderes hält, dann sollte er am besten für eine irdische Weile aus der Gotteskutsche aussteigen und über seine sich aufwertenden Verhaltensweisen und die Absicht ins Himmelreich zurückkehren zu wollen gründlich nachdenken.

Die Energien, die er im Herzensgebet bei Gott zur Selbsterkenntnis seiner Fehler und für Weisungen zu seinem Schutz erbittet, werden ihm bald von ebenfalls hochmütigen Seelen entzogen, wenn der Mensch unverändert der gleiche bleibt. Diese warten nur darauf, Menschen ihrer Wellenlänge Energien entziehen zu können, um damit ihre niedrig schwingenden Fallbereiche weiter ohne Veränderung ihres Wesens aufrechtzuerhalten. Doch das möchte der Gottesgeist verhindern, weil sich sonst der Fall in den untersten Lebensbereichen der abtrünnigen Wesen noch länger hinauszieht.

Durch zusätzliche Negativ-Energien, die die hochmütigen Seelen den unwissenden gottverbundenen Menschen entziehen, können sie nämlich viel länger ihr dunkles Reich aufrechterhalten und weiter Übles treiben, das den gutmütigen Menschen und Seelen unsagbares Leid bringt, da sie von diesen immer wieder zu Dienern ihrer Herrschsucht gemacht werden.

Der Sinn der letzten Gottesaussage sollte die gutmütigen Menschen zum Nachdenken über den Einsatz ihrer Lebensenergien anregen. Um sich besser vor dem Energieentzug niedrig schwingender Menschen schützen zu können, sollten sie wissen, dass ihnen dies nur dann gelingt, wenn sie durch zunehmende Erfüllung der himmlischen Lebensregeln ein bewussteres Leben führen. Dadurch erlangen sie eine gesteigerte Feinfühligkeit und infolgedessen den Spürsinn für niedrig schwingende Energien und derartige Menschen.


75 Wenn ein gottverbundener Mensch zweigeteilt lebt, dann wird er ständig von zwei verschiedenen Kräften hin und her geschüttelt und gerüttelt. Diese gespaltene Verhaltensweise zeigt einem gottverbundenen Menschen auf, dass er sich nicht konsequent für das himmlische Lebensprinzip entschieden hat. Dieser Zustand kostet ihn viele Lebensenergien, weil er seine mühsam erworbenen Energien durch ungesetzmäßige Verhaltensweisen leichtfertig bzw. unentschlossen an niedrig schwingende, weltbezogene Menschen und dunkle Seelen verliert, die ihn stets begleiten und massiv beeinflussen wollen. Das hat aber nachhaltige Folgen für seine Seele, die sich doch sehnlichst wünscht freier und energiereicher zu werden, um dadurch höher zu schwingen und die erfolgreiche Rückkehr ins Himmelreich zu erschließen.


Durch das wankelmütige Leben ihres Menschen verliert die Seele viele Energien. Hält sie sich dann wieder in den jenseitigen Lebensbereichen auf, die niedrig schwingend und lichtarm sind, weil sie enorme Energien in ihrem menschlichen Leben verloren hat und diese nicht so bald wieder neu aufladen kann, dann ist es möglich, dass sie dort neues Leid durch aufdringliche und bestimmende Seelen erdulden muss.

An den niedrig schwingenden weltlichen Speicherungen einer Seele sind erdgebundene, dunkle Seelen sehr interessiert, darum wird sie von ihnen immer wieder bedrängt. Sie entziehen ihr in kürzester Zeit die Energien aus ihren Negativ-Speicherungen, die Lebensbilder von himmlisch fernen, unschönen Verhaltensweisen enthalten. Dies kann aber nur dadurch geschehen, weil die Seele in ihre irdische negative Vergangenheit schaut bzw. damit sehr beschäftigt ist und deshalb sehr niedrig schwingt. In dieser Phase schleichen sich die erdgebundenen aufdringlichen Seelen an sie heran. In der Rückschauphase der Seele kann ihr der göttliche Schutz nicht zuteil werden, weil sie sehr niedrig schwingt.

Dies ist so zu verstehen: Zu jedem Bewusstseinsvorgang des Menschen oder der Seele, der immer gespeichert wird, wird ein bestimmter Energieanteil benötigt. Handelt es sich um ungesetzmäßige Speicherungen mit einpoliger Negativkraft, dann werden sie von bestimmten Seelenteilchen (Partikel) angezogen und in deren Hüllen abgelegt. Das geschieht deshalb so, weil die inneren gesetzmäßigen himmlischen Urspeicherungen keine Vermischung mit den ungesetzmäßigen zulassen, die in den außerhimmlischen Welten aufgenommen wurden. Das heißt: Die zweipoligen göttlichen Kräfte im Kern eines Seelenpartikels weisen sie ab und deshalb schichten sich ungesetzmäßige Speicherungen mit einpoliger Negativkraft außen um die Seelenpartikel.

Wahrlich, nur an den negativen Speicherkräften einer inkarnierten oder jenseitigen Seele sind die aufdringlichen Wesen in den jenseitigen dunklen Fallwelten sowie die erdgebundenen interessiert. Geht eine stark belastete Seele ins Jenseits zurück, dann wissen die dunklen jenseitigen Wesen durch die ständige Beobachtung und hinterlistige Beeinflussung des Menschen, wie sehr die Seele noch mit ungesetzmäßigen Speicherungen belastet ist und dass sie vor allem stolze Charakterzüge aufweist. Deshalb sind sie sehr daran interessiert öfter gewaltsam in ihre Aura einzudringen und aus den ungesetzmäßigen Speicherungen die vorhandenen Negativenergien zu entziehen. Dieser schreckliche Zustand der Besetzung wiederholt sich ständig und dauert so lange, bis die Seele endlich bereit ist ihren Stolz aufzugeben und Gott herzlich bittet, ihr beizustehen und Schutz zu gewähren. Erst dann kommt sie aus der Wellenlänge dieser wahrlich rücksichtslosen, gewalttätigen und unverbesserlichen jenseitigen Seelen heraus.

80 Geschieht dies bei einer einsichtigen jenseitigen Seele, dann wenden sich die dunklen jenseitigen Seelen von ihr ab. Doch diese unverbesserlichen Seelen zieht es wieder in die Welt, um mit den gesammelten Negativ-Kräften (Raubenergien) ihr gewohntes Treiben fortzusetzen. Manche von ihnen beteiligen sich mit den geraubten Negativkräften zusammen mit verbündeten gleichartigen Seelen am Weltgeschehen, damit geistig unwissende Menschen noch mehr in ihre abartige Lebensweise gesteuert werden.

Hättet ihr das für möglich gehalten?


Wahrlich, so geschieht der Energieentzug bei stolzen gottverbundenen Seelen im Jenseits, die noch nicht wissen, dass sie sich mit ihrem selbstsüchtigen und eigenartigen Benehmen gegen die himmlische Eigenschaft der Demut stellen. Deshalb bittet Gott die inneren Menschen heute schon - die er in der „Kutsche“ auf dem Weg ins himmlische Sein begleitet - sich gut zu überlegen, ob sie sich doch lieber in die göttliche Vernunft begeben und in die demütige Lebensweise zurückfinden wollen.

Werdet euch darüber bitte noch mehr bewusst: Die Seelen von gottverbundenen, jedoch noch hochmütigen Menschen sind verzweifelt, wenn diese sich andauernd auf verschiedene Weise über andere Menschen stellen. Solche Menschen glauben nämlich arrogant und selbsttäuschend, andere hätten nicht ihr reichliches Verstandeswissen und ihre fachlichen Fähigkeiten und deswegen wären diese vor Gott, dem universellen Liebegeist, geringer als sie. Wenn solche gottverbundenen Menschen glauben, sich auf dem Inneren Weg in die Lichtheimat zu befinden, dann rät ihnen der innere Liebegeist, zuerst ihre Maske des Stolzes und der Überheblichkeit gründlich zu beleuchten. Sie sollten sich bewusst sein, wenn sie sich kein festes geistiges Fundament in der Eigenschaft der Demut aufgebaut haben, dann sollten sie sich nicht wieder in die himmelwärts fahrende Kutsche begeben, denn sie wird sich nicht von der Stelle bewegen.

Gott bittet durch einen Lichtboten aus der himmlischen Eigenschaft der Demut alle stolzen, jedoch gottverbundenen Menschen, die bei anderen noch großes Ansehen genießen, ihr Leben und ihre Verhaltensweisen gründlich zu beleuchten, denn sie leben in der Welt der Gegensatzwesen sehr gefährlich! Diese steuern die mit Stolz belasteten Menschen weiter in die Gegenrichtung der himmlischen Eigenschaften und unpersönlichen Lebensregeln und sehen sie gerne auf dem Inneren Weg in die Wesensfreiheit und Glückseligkeit ihrer ewigen Lichtheimat scheitern. Dies könnte aber aus Sicht der Seele und des Gottesgeistes verhindert werden, wenn sie nun damit beginnen, demütiger zu werden bzw. sich nicht mehr wichtig zu nehmen. Eine weit gereifte Seele, die schon länger versucht auf dem Inneren Weg vorwärtszukommen, jedoch immer wieder durch die überhebliche Lebensweise ihres Menschen scheitert, ist traurig und möchte sich am liebsten vom Körper lösen. Doch Gott - der das aufbauende und bewahrende Leben mit allen Schöpfungsweisheiten für die himmlischen Wesen verwaltet - ermahnt die Seele und bittet sie durchzuhalten, denn wenn sie eigenwillig das EnergieLebensband zum menschlichen Körper durchtrennt, schwingt sie im Jenseits für einige Zeit im zerstörerischen Lebensprinzip der Fallwesen, da sie das traurige Leben und den Abschied von ihrem uneinsichtigen Menschen erst noch verarbeiten muss.

85 Ihr herzlichen Menschen! Versucht bitte alles dafür zu tun, dass eure Seele nicht durch eure Widerspenstigkeit leidet. Verhaltet euch gegenüber euren Mitmenschen demütig bzw. in unpersönlicher Weise. Nehmt euch in Gesprächen nicht mehr wichtig und tretet lieber persönlich in den Hintergrund, denn sonst werdet ihr in der demütigen Lebensweise scheitern.

Wer trotz besseren Wissens uneinsichtig bleibt und seinen Gewohnheiten weiterhin blind folgt, der sollte wissen, dass seine Seele nachts nach Möglichkeiten sucht, ihren Menschen in eine neue Bewusstseinssicht zu weisen. Sie ist öfter nachts im Tiefschlaf ihres Menschen über seine geistige Unnachgiebigkeit traurig und bittet Gott um Hilfe. Besteht aber die geistige Blindheit ihres Menschen trotz viel geistigen Wissens ununterbrochen weiter, dann zieht sie sich von ihm energetisch zurück. Das ist dann die folgenschwere Auswirkung für uneinsichtige gottverbundene Menschen, die ihre Überheblichkeit und ihr Geltungsbedürfnis nicht aufgeben wollen.

Jeder Mensch mit seiner Seele hat auf dem Inneren Weg in die himmlische Lichtheimat viele erdgebundene Seelen um sich, die nur darauf warten, bis er in eine negative Schwingung kommt und sich seine Aura verdunkelt, damit er für sie wieder sichtbar wird. Darauf warten sie lange ganz geduldig, da sie zeitlos im feinstofflichen Körper leben. Ihre Lebensart ist hinterhältig, weil sie schon lange durch verschwenderische und ungesetzmäßige Lebensweisen energielos geworden sind und nun ständig nach neuen Energiequellen Ausschau halten müssen. Sie wissen genau über die Lebensgewohnheiten eines energiereichen gottgläubigen Menschen Bescheid und wissen aber auch, welche negative Lebensweise von ihm der ihren gleicht. Begibt sich ein gottverbundener Mensch aus dem göttlichen Schutz, indem er negativ denkt, spricht und handelt, dann sind sie sofort zur Stelle und versuchen ihn mit negativen Impulsen massiv zu bedrängen. Sie möchten, dass er lange für sie sichtbar ist und auf ihrer Wellenlänge bleibt, weil sie ihm durch den Eintritt in seine Aura viele Lebensenergien entziehen können. Ihnen sind gottverbundene Menschen am liebsten, die rechthaberisch und bestimmend veranlagt sind und deswegen oft in Streit geraten. Sie freuen sich sehr, wenn ein Mensch im Streit mit üblen, verletzenden Worten angreift und außer sich ist. In dieser Phase entziehen sie ihm eine große Menge seiner menschlichen Tagesenergien, die er in der Nacht von seiner Seele in die Gene übertragen bekommen hat. Weil seine Seele ständig energetisch mit ihrem Menschen verbunden ist, verliert sie ebenso ihre feinstofflichen Lebensenergien. Wahrlich, das menschliche Leben ist für die fehlgeleiteten und nun verirrten himmlischen Heilsplanwesen ein tragischer Zustand, weil die meisten von ihnen über das unsichtbare Geschehen im erdgebundenen Jenseits unwissend sind, in dem sich unverbesserliche Seelen aufhalten und stets den energiereichen Menschen auflauern, um an ihre Lebensenergien zu kommen.

Bitte werdet unerreichbar für sie, indem ihr euch immer mehr auf das himmlische Lebensprinzip verändert bzw. eure Wesenszüge veredelt. Jedoch ohne demütig zu leben werdet ihr stets in der Sichtweite der dunklen, heimtückischen Seelen bleiben. Dies aber möchte der Gottesgeist mit jedem geistig aufklärenden Liebetröpfchen aus der himmlischen Quelle verhindern. Auch eure Seele möchte endlich aus der Reichweite der arglistigen, energielosen Seelen kommen und bittet den Gottesgeist, dies den inneren Menschen mitzuteilen, damit sie es bei ihrer Heilsplanmission im irdischen Leben leichter haben und den stets lauernden sichtbaren und unsichtbaren großen Gefahren aus dem Wege gehen.

Manche gottverbundenen Menschen haben schon viel geistiges Wissen gesammelt, sträuben sich aber noch dagegen ihren persönlichen Stolz aufzugeben. Sie glauben irrtümlich, wenn sie keine Anerkennung erhalten, dass sie dann ein persönlicher „Niemand“ und somit für andere Menschen uninteressant seien. Doch das ist nur ihre ängstliche und falsche Annahme, die von den dunklen Seelen mit Beeinflussungen unterstützt wird, weil sie ihr Schäfchen bzw. ihren guten Energielieferanten nicht verlieren wollen, der die Absicht hat, mit der Gotteskutsche nun in Richtung Heimat zu fahren.

90 Bitte werdet euch dieser Tatsache mehr bewusst: Eine gereifte, lichtreiche Seele ängstigt sich nicht davor, das überhebliche Erscheinungsbild ihres Menschen zu verlieren, sondern nur der Mensch selbst, weil er sich in seinem Bewusstsein falsch programmiert hat und fälschlich glaubt minderwertig zu sein, wenn er sein besonderes Ansehen bei anderen verliert. Wahrlich, damit lässt er seiner Seele keine Möglichkeit sich von der aufgesetzten Überheblichkeit und Wichtigtuerei zu befreien. Das ist schlimm für eine inkarnierte Heilsplanseele, die sich über ihren Menschen gerne für die Ganzheitsschöpfung mit einem kleinen helfenden Beitrag einsetzen möchte, doch dies ist ihr dadurch leider unmöglich.

Wie wird nun ein so eingestellter Mensch reagieren, wenn er vom Gottesgeist durch einen Lichtboten über die demütige Lebensweise der himmlischen Wesen erfährt? Ist er nun bereit, seine hochmütigen und stolzen Verhaltensweisen anzuschauen?

Jedem gottverbundenen Menschen ist es freigestellt sich entweder den ihm bekannten himmlischen Lebensregeln zunehmend anzupassen, die ihn durch die Selbsterkenntnis, Reue und ernste Veränderung in die himmlische Demut weisen oder weiter die persönliche Aufwertung anzustreben, indem er sich immer neues weltliches Wissen aneignet, wodurch er ein interessanter, gern gesehener Gast und Gesprächsteilnehmer bei gleich eingestellten hochmütigen Menschen ist. Auf welche Lebensweise er sich ausrichten will, auf die der niedrigen Welt oder die seiner ewigen Lichtheimat, in die er zurückkehren möchte, das kann sich ein gottverbundener Mensch selbst beantworten, da er ein freies Wesen ist. Gott und auch kein reines himmlisches Lichtwesen werden ihn bei seiner Entscheidung beeinflussen oder bedrängen, weil es diese unschöne Wesensart - wie es die unverbesserlichen, eingebildeten Menschen dieser Welt und jenseitige abgestumpfte und rücksichtlose Wesen in den finsteren Fallbereichen leben - im himmlischen Sein nicht gibt.


Im Fallsein, besonders auf der Erde - auf der noch unzählige abtrünnige Wesen umherirren und nicht wissen, was wirklich mit ihnen geschieht -, ereignen sich ständig tragische Szenen, die den himmlischen Wesen ein Gräuel sind. Könnte einer von euch hellsichtig in die finsteren Bereiche der Fallwesen im erdgebundenen Jenseits schauen, dann käme er in dieser Inkarnation nicht aus dem ängstlichen Grübeln und Schaudern heraus. Er könnte wahrlich dem Wahnsinn verfallen, weil ihn der Anblick dieser fürchterlich aussehenden Seelen und deren hinterlistige und rücksichtslose Machenschaften an den unwissenden Menschen so tief herabziehen würde, dass er sich von diesem Schock nicht so bald erholen könnte.

Wir reinen Lichtwesen sehen sie nur ab und zu, doch wir sehen sie im Vergleich zu den hellsichtigen Menschen, die aus Neugier und anderen Gründen ins erdgebundene Jenseits schauen, nicht so furchterregend. Ihr Lichtkörper ist verkleinert bzw. zusammengeschrumpft, weil ihre Trillionen Lichtpartikel durch den energielosen Zustand näher zu ihrem Lichtpartikelkern rücken mussten und darum hat sich ihr einstiger Lichtkörper, der eine dunkle Aura aufweist, ziemlich verkleinert. Er leuchtet auch nicht mehr, weil seine energielosen, niedrig schwingenden Partikel keine helle Strahlkraft mehr besitzen.

95 Diese dunklen Seelen geben sich im erdgebundenen Jenseits und ebenso in den lichtschwachen jenseitigen Fallwelten weiterhin stolz und hochmütig, obwohl sie zu kleineren Wesen zusammengeschrumpft sind. Sie können nicht erkennen, dass sie kleiner geworden sind, weil sie sich selbst nicht im Spiegel schauen können. Doch uns reinen Wesen ist dies immer möglich, weil wir eine große Lichtaura besitzen, in die wir uns hineinversetzen und uns als Wesen betrachten können. Unser Auraleuchten überwiegend in einem bestimmten Farbton entspricht unserem momentanen Bewusstseinsstand in der himmlischen Evolution.

Im himmlischen Sein wird unser Lichtkörper nie in einen unschönen Zustand kommen, weil die Lichtpartikel stets durch den Energiekreislauf über die sieben Bewusstseinszentren (Chakren) ausreichend mit Energien versorgt werden. Diese Energieversorgung aus der Urzentralsonne über den Wesens-Lebenskern im Zusammenwirken mit der Ich Bin-Gottheit gewährleistet uns, dass wir ewige Lichtwesen bleiben können und nie unsere äußere Schönheit verlieren, die wir von unseren Schöpfungseltern geerbt haben. Je mehr wir die edlen und herzlichen himmlischen Eigenschaften in einem Evolutionsäon nachleben, desto schöner wird die Form unseres Lichtwesens, auch unser Gesichtsausdruck und der Blick unserer Augen verfeinert sich, das heißt, unsere Ausstrahlung wird zarter, lieblicher und ist noch mehr durchdrungen von der Fröhlichkeit unseres höheren Lichtzustandes.

Unser Aussehen ist von schlanker Statur, das Gesicht ist schmal und oval. Wir schauen mild, gütig und verständnisvoll und unser Blick zeigt sich anderen herzlichen Planetenwesen lächelnd und entgegenkommend. Wir achten auf unsere Haarpracht und freuen uns, wenn es uns gelingt, diese für unseren Dualpartner immer wieder neu zu gestalten, denn wir sind in unserer Dualverbindung stets für Neuigkeiten aufgeschlossen. Dies fördert wahrlich unser abwechslungsreiches himmlisches Leben. Wir wollen aber mit unserer schön gestalteten Frisur nicht vor unserem Dual oder anderen Lichtwesen glänzen, denn das kennen und tun wir nicht. Doch wir wollen unserem Dual in unseren Empfindungen zeigen, dass wir ihm damit immer neu unser Herz verschenken, denn es sollte sich in unserer Nähe wohlfühlen und sich über das abwechslungsreiche Zusammenleben freuen.

Doch die Menschen leben völlig andersartig. Sie wollen durch ihre äußere Schönheit die Bewunderung anderer erhalten. Dieses gegensätzliche Lebensprinzip kennen wir nicht, weil wir freudig die Demut und Bescheidenheit leben, die für uns die Normalität sind.

Unsere Haarpracht ist ganz unterschiedlich, einmal lang, dann wieder kürzer, weil wir sie gerne verändern. Die meisten von uns Lichtwesen lieben längere und besonders schön glitzernde Haare und wählen auch verschiedene Haarfarben, die wir mit unserer Gedankenkraft verändern können. Wir sprechen die Elemente unserer Haare - es sind feinste Lichtpartikel (feinstoffliche Atome) - mit unserer Herzensliebe an und öffnen sie dadurch. Auf diese Weise können wir die Farbe entsprechend unserem Wunsch verändern. So schön ist unser Leben und wird es immer bleiben.

100 Bis ihr wieder aus dem Fallsein zurückgekehrt seid, können unzählige himmlische Äonen vergehen. Doch unsere Lichtwesen werden sich auch dann noch in ihrer äußeren Struktur fast gleichen, weil unsere Schöpfungseltern ihre Erbfaktoren der Schönheit in die Wiege unseres ewigen Lebens gelegt haben.

Die Größe unserer Gestalt ist ähnlich eurer menschlichen und nach Beendigung einer geistigen Evolutionsstufe hat unsere Lichtstrahlung durch die Öffnung einiger Partikel weiter zugenommen. Unsere selbst geformte und angefertigte Naturkleidung, die wir nach unserem Empfinden immer wieder wechseln, ist schlicht und unauffällig. Sie hat verschiedene Pastellfarben und Muster, die wir aufeinander abstimmen. Die weiblichen Wesen des Lichts tragen andere Kleidungsstücke als die männlichen. Unsere Kleidungsstücke sind jedoch nicht immer lang, wie euch dies in verschiedenen Erzählungen hellsichtiger Menschen beschrieben wurde. Die unterschiedlich farbigen Kleider sind wahrlich eine Augenweide für uns himmlische Wesen, weil sie in verschiedenen Farben herrlich schimmern und glänzen, doch kein weibliches Kleid und keine männliche Bekleidung gleicht einem anderen. Jedes Lichtwesen liebt einen anderen Schnitt für seine Kleidungsstücke, weil wir unsere innere Phantasie voll zur Geltung kommen lassen, die durch unsere stetige Bewusstseinsveränderung unerschöpflich ist. Wir wissen, dass wir schöne Wesen sind, aber kein Lichtwesen im himmlischen Sein käme jemals auf die Idee sich als ein besonderes Wesen darzustellen.

Wir Lichtwesen des ewigen Seins bemühen uns dezente Stoffe und Pastellfarben zu verwenden, also keine grellen Farben, damit wir im Licht der Urzentralsonne und unserer Planetensonne keine Strahlungsdiskrepanzen erleben, die störend für unser Bewusstsein wären. Deshalb halten wir uns gerne an die uns empfohlenen Kleiderstoffe und Farben des jeweiligen Himmelsplaneten, den wir nach einer abgeschlossenen Evolution wieder verlassen. Dies fällt uns dann nicht schwer, weil wir das so gewohnt sind. Doch manchmal verabschieden wir uns mit wehem Herzen von einem herrlichen Evolutionsplaneten, weil wir auf ihm besonders schöne gemeinsame Erlebnisse mit den Bewohnern bei der Planetengestaltung hatten. Doch wir schauen vorwärts und nicht zurück, weil wir von der Ich Bin-Gottheit wissen, dass wir wieder eine Steigerung im nie endenden Evolutionsleben erleben werden, auf die wir uns freuen und ein inneres Sehnen danach verspüren. Dies ist für euch Menschen unvorstellbar und unbeschreiblich. Könnt ihr euch vorstellen, dass jeder himmlische Planet von seinen Wesen anders gestaltet wird?

Wir verändern ihn andauernd mit Gedankenkräften und benutzen für die feine Struktur unsere elastischen und mit Kraft durchdrungenen Hände. Wir freuen uns, wenn es gelingt, den Planeten nach unserem gemeinsamen Vorstellungsbild zu gestalten. Eine Neugestaltung geschieht deshalb, weil nach einem beendeten Äon - eine Evolutionszeit für die Wesen - neue Planetenbewohner hinzukommen und andere auf nächsthöher schwingende, lichtvollere Planeten wechseln. Durch den veränderten Bewusstseinszustand der Planetenbewohner ergibt sich dann ein neues Bild des Planetenbewusstseins in seiner Schwingung, Strahlung und Farbe. Jedes Wesen trägt mit seinem Bewusstsein, das es aus verschiedenen himmlischen Ebenen mitbringt, dazu bei, dass der Planet durch seine Umgestaltung ein neues Aussehen erhält. Auf ihrem vorübergehenden Wohnplaneten möchten sich die neuen und auch die verbliebenen Bewohner wohlfühlen, deshalb gestalten sie gemeinsam ein neues Planetenbild, wobei die Landschaft, ihre Häuser und die nahe Umgebung einen kleinen Teil ihrer mitgebrachten oder bestehenden Lebensgewohnheiten und Wünsche enthalten sollen. Ihre gelebte und erschlossene große Bewusstseinsvielfalt und Erfahrungen - die sie mithilfe der Ich Bin-Gottheit zu einem Bild verknüpfen, es auswerten und mit Freude und Dankbarkeit umsetzen - tragen zur Verschönerung des Planeten und ihrer neuen oder schon bestehenden Wohnumgebung bei, die in der Variationsvielfalt und Schönheit für euch Menschen unvorstellbar ist.


Auch auf euch wartet dieses schöne Leben. Doch leider sind viele der geistig verirrten inkarnierten Heilsplanwesen sowie unzählige in den unteren jenseitigen Fallbereichen mit ihrem persönlichen Hochmut und Stolz seelisch so massiv überdeckt, dass sie sich den Weg ins himmlische Sein dadurch versperrt haben.

105 Wahrlich, wer von euch ins himmlische Sein zurückkehren möchte, der sollte sein persönliches Ich, seine eigensüchtigen und überheblichen Verhaltensweisen bald ablegen, denn wer weiß, wie lange er noch die Möglichkeit hat sich in seinem irdischen Leben zu verändern! Doch seine Wesensveränderung in die Richtung der himmlischen edlen Eigenschaften sollte nicht übereilig bzw. fanatisch geschehen, da dies ein Mensch kaum ertragen könnte, auch wenn sich dies seine Seele so sehr wünscht. Deshalb wählt in allen Lebensbereichen den goldenen Mittelweg zur seelischen und menschlichen Befreiung von euren unschönen Fehlern und Schwächen, die nicht in Übereinstimmung mit der himmlischen Harmonie und den herzlichen unpersönlichen Eigenschaften der himmlischen Wesen sind, die jedoch immer auf die Gerechtigkeit und Wesensgleichheit ausgerichtet sind.

Wenn ihr wirklich bereit seid, Gott in eurem Inneren mit eurer Seele näherzukommen, dann bittet um seine Liebekräfte, die euch jetzt in der irdischen Endzeit noch mehr zur Verfügung stehen, aber nur dann, wenn ihr es ernst mit eurer himmlischen Heimkehr meint!

Wer von euch inneren Menschen jetzt täglich die inneren göttlichen Weisungen in Anspruch nimmt, weil er sich stets auf den inneren Liebegeist und die mildherzigen, edlen himmlischen Eigenschaften und Lebensgrundsätze ausrichtet - die er aus vielen Liebetröpfchenbotschaften freudig in sein Bewusstsein aufgenommen hat - und ehrlichen Herzens versucht diese nach und nach in sein Leben mit einzubeziehen, der kann sich als ein geistig besonders beschenktes Wesen fühlen. Ist so eine Seele im himmlischen Sein angekommen, dann wird sie glückselig sein, weil sie in der irdischen Endzeit eine schnelle Reinigung von den gröbsten Belastungen erlebte, die im zeitlich bedingten menschlichen Leben nur sehr wenigen Seelen gelingt.

Energiemengen von beachtlichen kosmischen Ausmaßen bewegen sich gegenwärtig auf Lichtbahnen aus der himmlischen Urzentralsonne in die Richtung eures Sonnensystems. Ein Teil davon ist schon bei eurer lebensspendenden Galaxiesonne angekommen. Die hoch schwingenden programmierten Energieteilchen haben die Funktion, dass sich die grobstofflichen Teilchen der Sonne und die ihrer umlaufenden Planeten nun langsam auf ein höheres Leben in anderen lichtreicheren kosmischen Bereichen einstellen und dies geschieht durch ihre Umprogrammierung. Das heißt, die Teilchen nehmen neue himmlische Informationen auf, die bewirken, dass euer Sonnensystem die magnetische Anziehungskraft dafür erhält, sich auf eine riesige kosmische Durchgangsöffnung (schwarzes kosmisches Loch) zuzubewegen, um hindurchgeschleust zu werden, damit es in einer anderen lichtreicheren, kosmischen Fallebene mit anderen Lebensvoraussetzungen ankommen und dort weiter existieren kann. Das geschieht im Zuge des gigantischen himmlischen Rückführungsplans der außerhimmlischen Fallebenen. Dabei werden die materiellen Teilchen durch himmlische und höher entwickelte außerirdische Wesen nach und nach für einen neuen, höher schwingenden und lichtreicheren Lebenszustand der Wesen umprogrammiert. Auf diesen kosmisch neu formierten Planeten werden höher entwickelte Wesen leben, denen schon die gedankliche Dematerialisierung möglich ist und die auf kosmischen Lichtbahnen riesige Entfernungen von einem Planeten zum anderen in wenigen Augenblicken zurücklegen können.

Dieses große kosmische Ereignis, die Umprogrammierung der materiellen Teilchen eurer Sonne, geschieht bereits durch außerirdische und himmlische Wesen. Die Zeit, in der Menschen durch außerirdische Wesen verschiedenen Bewusstseins und Aussehens evakuiert werden, weil die Erde durch eine andere Strahlung der Sonne unbewohnbar sein wird, ist nicht mehr fern von euch. Deshalb ist jeder Gottsucher herzlich eingeladen, sich auf das höchste Leben in seinem Inneren zu konzentrieren. Gelingt ihm das nicht, dann hat er die große Möglichkeit verpasst, mit seiner Seele eher nach Hause in seine Lichtheimat zurückzukommen. In den jenseitigen Bereichen ist das himmlische Leben für eine geistig irregeführte und unwissende oder schwer belastete Seele nämlich viel schwerer zu erschließen als gegenwärtig für einen geistig aufgeschlossenen Menschen auf der Erde.

110 Seid ihr es nun, die ihre inneren Koffer bereits für den Aufbruch ins himmlische Sein gepackt haben?

Ein herzenskühler, stolzer Verstandesmensch wird diesen göttlichen Aufruf über einen himmlischen Lichtboten nicht erfassen und verstehen, denn sein Verstand gibt ihm das Gegenprinzip des himmlischen Lebens vor und das bedeutet, sein gekünsteltes Gehabe unverändert weiter zu belassen und sein persönliches Ansehen zu pflegen. Bis der gut gebildete Verstand eines Menschen, der sich durch viel weltliches Wissen gerne sprechen hört und hervortun möchte, endlich von seiner Seele zu äußerer Stille und Demut gewiesen werden kann, vergeht oft viel kostbare Zeit. Doch dann ist die große Möglichkeit vorbei, früher in die ersehnten himmlischen Welten heimzukehren, worin die Herzlichkeit und Freiheit unter den Wesen vordergründig gelebt wird.

So kann es einem gottverbundenen Menschen mit guter Bildung ergehen, der bis zur letzten Minute darauf wartet, dass sich mit der Zeit von selbst seine äußere und innere Änderung vollzieht. Wartet und hofft er, dass sich im Äußeren für ihn eine günstige Situation ergibt, die es ihm leichter macht seine Fehler und Schwächen langsam abzubauen, obwohl jetzt schon die Zeit dafür reif gewesen wäre, dann belastet er sich durch seine Unentschlossenheit seelisch täglich immer noch mehr.


Es gibt gutwillige, geistig weit gereifte Menschen, die mit einem weltbezogenen Verstandesmenschen zusammenleben, der ihnen zur weiteren seelischen und menschlichen Entwicklung keine Möglichkeit belässt. Darüber sind sie einerseits sehr traurig, doch andererseits wagen sie den ersehnten Schritt in die geistige und menschliche Freiheit nicht, weil ihr Partner damit droht, ihnen große familiäre und finanzielle Schwierigkeiten zu bereiten. Sie haben nicht den Mut sich aus der Umklammerung dieses gottlosen Menschen, der aus dem Fall stammt, zu lösen. Sie möchten in Gedanken gern ein neues Leben anfangen, doch den letzten entscheidenden Schritt in die Freiheit wagen sie nicht, weil sie Schwierigkeiten befürchten oder mehr auf die Drohungen ihres ungleichen Partners hören als sich mutig und vertrauensvoll Gott zu übergeben, denn er ist immer bereit allen himmlischen und irdischen Wesen zu helfen. Doch er kommt nicht dazu, weil der Mensch zaudert und ängstlich meint, wie schwer er es allein im Leben haben würde. Das ist aber meistens nicht der Fall, weil Gott und seine himmlischen Lichthelfer alles versuchen werden, damit es dem Menschen dabei gut ergeht, außer es liegt eine schwere seelische Belastung vor, die es nicht zulässt, dass ihm Gott im Inneren und Lichtwesen im Äußeren helfen können. Doch dies ist bei einem geistig weit gereiften Herzensmenschen mit einer hoch schwingenden Seele erfreulicherweise seltener der Fall.

Habt bitte den Mut zu einem neuen, freieren Leben und bittet Gott im Ich Bin um die innere Kraft über eure Seele, damit er euch von innen über Empfindungen, Gefühle und Gedanken näher zu den himmlischen Eigenschaften und Lebensregeln weisen kann und euch dadurch nach und nach eine positive Wesensveränderung gelingt. Wahrlich, wer jetzt noch, in der letzten Phase des irdischen Lebens, vertrauensvoll diese göttliche innere Weisung annimmt, der wird erfahren, dass Gott ihn in ein sorgenfreieres Leben zu weisen versucht, und darüber wird er ihm einmal sehr dankbar sein. Doch viele der auf den inneren Liebegeist ausgerichteten Menschen vergessen, dass im Inneren ihrer Seele jemand ist, der den größten universellen Überblick auch über ihr Leben hat und immer das Beste für sie, vor allem für ihre Seele möchte. Können sie es geistig erfassen, dass der Liebegeist und die himmlischen Lichtwesen alles versuchen, um ihnen zu helfen, dann dürfte es ihnen nicht schwerfallen sich von dem weltlich eingestellten Partner zu lösen, der ihnen droht, bei der Trennung große Schwierigkeiten zu bereiten.

115 Wer jetzt alles in die Waagschale wirft, dem wird auf verschiedene Art und Weise von Gott geholfen werden, weil viele freiwillige himmlische Lichtwesen nach seiner Weisung alles für ihn vorbereiten. Nun werden von ihm sein ganzer Mut, seine Überwindungskraft und sein Gottvertrauen benötigt. Schafft er es, sich mit starkem Gottvertrauen zu diesem Schritt zu überwinden und nimmt er die göttlichen Weisungen für ein himmlisch nahes Leben an, dann wird seine Seele jubeln, weil sie weiß, wie wichtig diese Befreiung ihres Menschen im Äußeren ist. Nach einiger irdischer Zeit wird dann der Mensch erfreut bemerken, wie gut es war ein neues Leben in der inneren Gottesnähe begonnen zu haben. Seine neuen Erkenntnisse in einem freieren Leben wird er wie Diamanten schätzen und Gott täglich für seine Überwindungskräfte und inneren und äußeren Weisungen dankbar sein, worum er ihn in seinem Inneren immer wieder herzlich gebeten hat.


Inzwischen haben sich viele zweipolige himmlische Kräfte um die irdische Atmosphäre angesammelt, die über die seelischen Lebenskerne der inkarnierten Heilsplanwesen geflossen sind. Diese werden zum Zeitpunkt der Räumung der Erde gebraucht. Doch leider wird dies nicht ohne vorherige Katastrophen auf der Erde geschehen können, so wie es einst von der Ich Bin-Gottheit und uns himmlischen Wesen vorgesehen war, weil sich zu viele zerstörerische Negativkräfte in der Atmosphäre angesammelt haben und die Erde umgeben und sich auch auf der Erdoberfläche befinden. Das bedauern wir sehr, da in unserer Vorsehung die Räumung der Erde sanft geschehen sollte.

Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass es zur Veränderung seines Lebens in die göttliche Demut sehr spät geworden ist, dem kann der Gottesgeist nicht mehr mit weiteren Erklärungen helfen. Derjenige ist für das herzliche und sanfte himmlische Eigenschaftsleben verschlossen oder lässt sich von anderen Menschen treiben, die ihm ihren Eigenwillen aufzwingen. Um solche Menschen ist es wahrlich schade, weil sie noch bis zur letzten irdischen Minute geistig schlafen.

Es gibt auch gottverbundene Menschen, die auf äußere wunderbare Veränderungen hoffen und so lange warten wollen, bis sich ihre negativen Lebensverhältnisse von selbst zu ihren Gunsten lösen. Bei so eingestellten Menschen, die sich nicht zutrauen ihre missliche Lebenssituation selbst in die Hand zu nehmen, wird sich keine Wesensveränderung ergeben. Sie warten so lange mit der Veränderung ihres schlechten sozialen Umfeldes bzw. schädlichen Lebensmilieus - obwohl sie schon viel geistiges Wissen haben -, bis es zu spät ist. Im höheren Alter sind sie dann dafür zu schwach oder ihr menschliches Leben endet unverhofft von einem Moment zum anderen, ohne dass sie sich bemüht haben, etwas zum Positiven zu verändern. Doch so eine Lebenseinstellung bringt sie dem himmlischen Leben keinen Millimeter näher. Nur ihre Entscheidung, frei und selbstständig leben zu wollen, ermöglicht ihnen eine veränderte innere und äußere Lebenssituation!

Dieses Angebot gilt für alle herzensguten Menschen, die jetzt aus freien Stücken einen Neubeginn in ihrem irdischen Leben starten wollen. Doch wer zögert, der muss damit rechnen, dass er durch die Zeitbeschleunigung und das Älterwerden bald nicht mehr die Energie zu einer inneren und äußeren Veränderung hat. Dann wird es einem gottverbundenen Menschen nicht mehr möglich sein, die vielen unbeachteten Fehler und Schwächen wieder hervorzuholen und sie durch die Selbsterkenntnis aufzuarbeiten bzw. zu überwinden. So ein Mensch wird irgendwann auf dem Inneren Weg aufgeben und will lieber weltlich orientiert einen bequemen irdischen Abschluss erleben. In dieser resignierenden Lebensphase entziehen ihm die erdgebundenen Seelen dann noch seine letzten Lebensenergien.

120 Wahrlich, jetzt sind jene unentschlossenen Menschen zu bedauern, die lieber weiter ihr persönliches Ich in den Vordergrund stellen wollen, anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie sie aus dem Sumpf ihres negativen Lebensumfeldes kommen, wodurch sie stets in der Schwingung heruntergezogen werden, ohne dass sie sich dagegen wehren können.

Sie sollten sich darüber bewusst werden, dass die Menschen um sie herum durch viele seelische Belastungen und ihre massive Weltbezogenheit nicht imstande sind, sich dem himmlischen Leben etwas anzunähern. Das bringt einen herzensguten Menschen und vor allem seine Seele von einer Schwierigkeit in die andere, weil sie nachts keine Ruhe hat, eine gesetzmäßige Durchsicht der wiederholten menschlichen Fehler und Schwächen durchzuführen. Ein Leben mit ungleichen Menschen - die keine Absicht haben sich zum edlen Leben zu verändern und nur auf diese Welt blicken und deshalb niedrig schwingen - das ist für eine sensible, höher schwingende Seele eine kleine Katastrophe bzw. ein schwerer Einschnitt in ihr ewiges Leben, das sie doch anstrebt. Doch der ängstliche Mensch gewährt ihr nicht die seelische Erneuerung durch die äußere Veränderung in ein neues ruhiges Lebensumfeld.

So ergeht es vielen inkarnierten himmlischen Heilsplanwesen, die sich blenden ließen von ungleichen, gefühlskalten und unehrlichen Partnern und sich nicht zutrauen, den längst fälligen Schritt im Äußeren zu tun. Gutmütige Menschen erleben in dieser Zeit große Schwierigkeiten im Äußeren mit ihren Partnern und Familienangehörigen. Sie kommen nicht mehr los von ihnen, obwohl alles dafür spricht, dass sie in so einem negativen Umfeld geistig nicht mehr reifen können. Sie werden durch ihre Unentschlossenheit und Angst vor der Selbstständigkeit von uneinsichtigen Seelen sehr beeinflusst, weil diese immer nach neuen Energien Ausschau halten. Die verunsicherten herzensguten Menschen werden von den Seelen bei ihren gottlosen und weltbezogenen Partnern festgehalten, die sie nicht in ihrem Herzen bejahen, weil sie ihnen eine völlig andere, herzenskühle und evtl. trügerische Lebensweise entgegenbringen, die sie abstößt. Die hinterlistigen Seelen wollen auch nicht zulassen, dass die gottverbundenen Menschen glücklich werden, deshalb erschweren sie es, dass sie sich von ihren ungleichen Partnern lösen können.

Die feinfühligen inneren Menschen spüren von innen das Sehnen ihrer Seele zur äußeren Befreiung, doch den letzten Schritt in Richtung Freiheit, zur Lösung ihrer selbst auferlegten Bindungen, wollen sie nicht wagen. Das finanzielle und familiäre Problem bewegt sie sehr, obwohl jeder demütige und herzliche Mensch in der Welt durch die göttliche Hilfe und die der herzensguten Menschen eine neue Existenz erhalten könnte. Doch ihnen fehlt das Vertrauen, weil sie die Angst beherrscht.

Wer schürt die Angst in ihnen?

125 Natürlich die Fallseelen, die ihre Schäfchen nicht loslassen wollen, weil diese für sie nützlich sind. So ergeht es vielen gutwilligen Menschen, die keine Hoffnung auf eine freie Zukunft haben. Würden sie Gott mehr vertrauen, trotz starker Angriffe der dunklen Seelen und Menschen, dann kämen sie zunehmend in die innere Gottesnähe und ihre Seele würde aufatmen.

So bleibt ihnen keine Wahl als abzuwarten, bis das Zeitgeschehen sie in die äußere Freiheit bringt. Doch leider bleibt ihre innere Unfreiheit weiterhin bestehen, weil nur die gelebte Tat zählt, die die Seele von ihren himmlisch fernen Belastungen befreit.

So ähnlich kann es den hochmütigen und stolzen, nur äußerlich gottgläubigen Menschen ergehen, die keine aufrichtige Bereitschaft zeigen demütig im Hintergrund zu leben bzw. langsam mit ihrer positiven Wesensveränderung zu beginnen - die sie dem himmlischen Sein näherbringen könnte -, weil ihre vielen persönlichen und weltlichen Interessen es nicht zulassen. Was soll der Gottesgeist mit solch geistig verirrten Menschen machen, die ihre aufgesetzten Wesenseigenschaften von Stolz und Hochmut, die aus dem Fall der abtrünnigen Wesen hervorgingen, mehr lieben als ihre innere Lichtheimat, aus der einst ihr inneres Wesen (Seele) ausging?

Wer den tiefen Sinn der Botschaft jetzt einigermaßen verstanden hat, dem sollte ein kleines Lämpchen zur Erkenntnis und Veränderung aufleuchten.

Mit diesen ernsten, zur Besinnung rufenden Worten des himmlischen Liebegeistes, übersetzt in eure menschliche Sprache durch den Künder, schließt er diese Botschaft. Es gab viele Anregungen zum Nachdenken für geistig orientierte Menschen, die ihr Herz für Gott, den unpersönlichen himmlischen Liebegeist, geöffnet haben.

130 Diese Botschaft ist selbstverständlich auch für alle gläubigen Menschen gedacht, die noch einer Glaubensgemeinschaft zugehörig und an deren Lehre gebunden sind. Sie werden deshalb noch ein anderes Denken über den freien universellen Liebegeist haben als bereits freie, gottverbundene innere Menschen. Doch sie sind ebenso Wesen der Gesamtschöpfung und werden einst wieder im himmlischen Sein als unsere geliebten Mitbewohner leben. Auch sie werden wieder einmal, wie wir es alle ewiglich sind, als freie himmlische Lichtwesen im herzlichen Liebeverbund mit dem universellen unpersönlichen Liebegeist - der sich in der himmlischen Urzentralsonne befindet und mit der Essenz unserer gemeinsamen Schöpfung in ihrem und unserem Wesens-Lebenskern ewiglich zugegen ist - zusammenleben.

Alle sind herzlich eingeladen diese Botschaft mit ihrem inneren seelischen Herzen zu lesen und darüber nachzudenken, auch wenn ihnen der Botschaftsstil vielleicht nicht zusagen sollte, den der Künder nach der göttlichen Weisung inspirativ und hoch schwingend aus der einen Liebequelle des universellen Geschehens empfangen hat.

Wer noch andere himmlische Botschaften - es sind winzig kleine Liebetröpfchen aus der unendlich großen Herzens- und Weisheitskammer des himmlischen Liebegeistes - mit verschiedenen Themen vom himmlischen Leben lesen möchte, der ist herzlich dazu eingeladen. Er ist selbstverständlich frei zu glauben, was er möchte und auch frei einige übermittelte Gesetzmäßigkeiten und Eigenschaften aus der himmlischen Fülle in sein Leben einzubauen.

Alles sollte frei sein, selbst das göttliche Wort, das der Künder frei aufnahm und zusammen mit dem Liebetröpfchen-Team anderen Menschen frei anbietet. So frei sollte das Liebewort über einen Künder immer sein, doch dies geschah in der Vergangenheit nur selten, weil die Künder durch irreführendes religiöses Wissen und ihren religiösen Fanatismus selbst unfrei lebten!

Das heutige göttliche Wort gelangte von der himmlischen Ich Bin-Gottheit aus ihrer Eigenschaft der göttlichen Barmherzigkeit, die mit der Demut in Verbindung steht, auf dem Weg über einen Lichtkanal zu den Menschen. Durch ihn fließt der göttliche Liebestrom, der aufnahmefähige Lichtatome enthält, die von den himmlischen Wesen eine besondere Beschaffenheit und Fähigkeiten erhielten, um Informationen von der Ich Bin-Gottheit aus der Urzentralsonne in die Gesamtschöpfung zu transportieren.

135 Es sind die höchsten Kräfte des Allseins, weil sich des Künders inneres Lichtwesen (Seele) wieder einmal in einer so hohen Lichtschwingung befand, dass es dem Gottesgeist möglich war, diese seinem inneren Lichtwesen weiterzureichen. Wahrlich, das war bisher nur bei wenigen erleuchteten Menschen möglich. Freut euch darüber und dankt dem unpersönlichen herzlichsten Wesen, Gott im Ich Bin (Liebegeist), denn nur ihm verdankt ihr die geistige Entwicklung des Künders. Es konnten durch seinen Reifeprozess schon viele Gesetzmäßigkeiten aus dem himmlischen Sein und den Fallwelten beschrieben werden und die geistig suchenden Menschen aus dem Hintergrund erreichen, diesmal ausführlicher von der göttlichen Demut. Doch es war aus himmlischer Sicht nur ein kleiner Tropfen aus der göttlichen Demut, der Lebensweise aller himmlischen Wesen, die sie ewiglich herzlich zusammenhält.

Habt ihr schon einige demütige Verhaltensweisen unbewusst gelebt, die euch eure Seele auf der Gefühlsebene eingab, dann habt ihr sicherlich keine Probleme diese aufschlussreiche göttliche Botschaft anzunehmen. Ihr werdet erfreut darüber sein, dass ihr wieder kleine Erkenntnisse für euer ewiges Leben dazugewinnen konntet.

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Diese Botschaft über die himmlische Eigenschaft der Demut nahm ein Lichtbote des himmlischen Seins aus der göttlichen Quelle auf und bietet sie der geistig aufgeschlossenen inneren Menschheit an.

Noch nie konnte ein medialer Mensch auf der Erde das Wissen über die himmlische Demut im göttlichen Offenbarungslicht über seine gereinigten Seelenkanäle und Gehirnzellen so umfassend aufnehmen, in seinem Bewusstsein verstehen und weitergeben. Dies ist ein Verdienst des Liebegeistes, weil er ihn, den Künder, seit dem Beginn seines geistigen Reifeprozesses im Inneren gut weisen konnte. Wahrlich, das ist eine Seltenheit unter den medialen Menschen, deshalb freut euch über dieses seltene kosmische Geschehen. So ihr wollt, dankt dem universellen Liebegeist, der sich auch in euch mit seiner geistigen Essenz befindet, für seine Weisheit, Herzlichkeit, Genialität und Weitsicht!

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Nachwort des Gottesgeistes:

Persönlicher Stolz und Aufwertung sind die Verursacher allen kosmischen Übels und führten die himmlischen Wesen in die schmerzliche Trennung.

Seit der Abkehr vom Himmelreich zieht sich die dunkle Spur der sich erhebenden Lebensart der abtrünnigen Wesen durch alle Fallbereiche und endet auf der Erde in unaussprechlicher Tragik, das heißt, in Eigensucht, Herzenskälte, Herrschsucht und Gewalt bei Menschen und deren Seelen.

Durch ihre zunehmende Abwendung von der göttlichen Energiequelle wurde ihre Lebensweise immer niedriger schwingend und lichtschwacher, woraus unsagbares Leid entstand, das zur Sinnlosigkeit ihres Lebens führte.

145 Nun hat der persönliche Stolz der abtrünnigen Wesen - die sich in niedrigster Schwingung und geringster Lichtstrahlung befinden - durch ihre vielen Aufwertungen einen nicht zu überbietenden Höhepunkt erreicht. Es ist ein Zustand des persönlichen Größenwahns eingetreten, der die Wesen in eine nicht zu übertreffende Überheblichkeit und Herrschsucht getrieben hat, die sie stets von neuem in Feindschaft und Gewalt führt. Dieses Verhalten führte die einst freien und friedvollen sowie demütigen und fröhlichen himmlischen Einheitswesen in die Selbstzerstörung und in ihren Untergang.

Ihre persönlichen Erhöhungen brachten den Menschen und ihren Seelen nur chaotische und tragische Lebensumstände. Infolgedessen werden sie einmal keinen Sinn mehr in ihrer Aufwertung finden. Im Zustand des geistigen Erwachens bzw. ihrer Ernüchterung wird es ihnen dann leichter fallen, in ihre frühere himmlische, demütige und unpersönliche Lebensweise zurückzufinden.

Das wird dann das Ende der Tragik von Stolz, Hochmut und anderen daraus entstandenen eigensüchtigen Verhaltensweisen sein, weil jedes Wesen erfahren hat, wohin diese Lebensweise führte.

Einmal wird alles wieder gut werden!

Dann wird es nur noch eine vereinte Schöpfung geben, in der reine Lichtwesen in Frieden, Herzlichkeit und unpersönlicher demütiger Lebensweise mit den liebevollen und sanften Weisungen der Ich Bin-Gottheit zusammenleben!